Wo Sind Lymphknoten Am Hals?

Wo Sind Lymphknoten Am Hals
Die Halslymphknoten Halslymphknoten Als Halslymphknoten (Lymphonodi cervicales, Zervikale Lymphknoten) werden die im Bereich des Halses gelegenen Lymphknoten bezeichnet. https://de.wikipedia.org › wiki › Halslymphknoten

Halslymphknoten – Wikipedia

können sich am gesamten Hals befinden, insbesondere aber unterhalb des Unterkiefers bis zum Schlüsselbein, außerdem im Nackenbereich, vor den Ohren im Bereich der Ohrspeicheldrüse und auch hinter den Ohren. Im Stirnbereich gibt es praktisch keine Lymphknoten.
Die wichtigsten Punkte zu geschwollene Lymphknoten – Kurz zusammengefasst: –

Das Lymphsystem durchzieht den ganzen Körper und ist wichtig für das Immunsystem, Ein gesunder Mensch fühlt sein Lymphsystem und die linsengroßen Lymphknoten nicht.Geschwollene Lymphknoten entstehen, wenn das Lymphsystem sehr aktiv ist. Dann können Lymphknoten bis zur Größe von Erbsen, Trauben oder sogar Walnüssen anschwellen.Geschwollene Lymphknoten sind berührungs- und druckempfindlich oder schmerzen. Das kann Hinweis auf mögliche Erkrankungen sein.

Ist ein Lymphknoten am Hals gefährlich?

Geschwollene Lymphknoten bei Kindern – Bei Kindern ist eine Lympknotenschwellung meistens nicht besorgniserregend. Gerade in den ersten Lebensjahren sind die kindlichen Lympknoten oft anhaltend geschwollen, denn das noch junge Immunsystem ist permanent mit vielen, noch unbekannten Erregern und Fremdstoffen beschäftigt.

Diese vermehrte Aktivität äußert sich in einer Lymphknotenschwellung. Sind die Lymphknoten jedoch auch nach drei bis vier Wochen noch geschwollen, sollten Sie mit Ihrem Sprössling den Kinderarzt aufsuchen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn das Kind, zusätzlich zur Lymphknotenschwellung, in seiner Leistungsfähigkeit oder im Wachstum beeinträchtigt ist.

Der Arzt wird zunächst die Krankengeschichte erheben (Anamnese): Er fragt Sie zum Beispiel nach kürzlich aufgetretenen Erkrankungen fragen – sofern diese nicht offensichtlich sind. Auch Informationen über andere Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts mit der Lymphknotenschwellung zu tun haben, können wichtige Hinweise liefern.

Dazu zählen zum Beispiel Nachtschweiß, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber, Leistungsabfall oder, Besonders wichtig ist auch das Abtasten (Palpation) der Lymphknoten. Dabei prüft der Arzt die Konsistenz und Oberflächenbeschaffenheit, die Verschiebbarkeit und die Schmerzempfindlichkeit der betroffenen Lymphknoten.

Bei gutartigen Veränderungen lassen sich die Knoten manuell von ihrer Umgebung abgrenzen und verschieben. Schmerzt das Abtasten und entsteht dabei ein Druckgefühl, deutet dies auf eine entzündliche, aber gutartige Infektion hin. Große, schmerzfreie Lymphknoten, die mit ihrer Umgebung fest verwachsen sind, gelten dagegen als Zeichen einer bösartigen Erkrankung.

Lässt sich durch die körperliche Untersuchung keine Ursache ermitteln, folgt ein Bluttest, Die Laborwerte können etwa Hinweise geben auf Entzündungen, Virusinfektionen (Antikörper!) oder Leukämie. Vor allem bei einseitigen, plötzlich auftretenden Lymphknotenschwellungen ohne eindeutigen Infektionsherd wird der Arzt eine Gewebeprobe der geschwollenen Lymphknoten entnehmen und zur Analyse ins Labor schicken (Biopsie).

Dort wird die Probe mikroskopisch auf Krebszellen hin untersucht. Um einen Krebsverdacht abzuklären, kann der Arzt den Patienten zusätzlich mit bildgebenden Verfahren untersuchen. Besonders geeignet sind etwa Magnetresonanztomografie (MRT, ) und (CT). Mit ihrer Hilfe lässt sich etwa feststellen, ob und welche Organe befallen sind und ob sich die Krebszellen bereits im Körper ausgebreitet haben.

Bei, und stehen die Wächterlymphknoten besonders im Fokus. Sie werden zusätzlich zum Tumor entfernt und auf bösartige Veränderungen untersucht. Sind sie vom Krebs befallen, haben sich die Tumorzellen bereits im Körper ausgebreitet. Ist ein Lymphknoten über mehrere Wochen hinweg geschwollen, sollte man grundsätzlich einen Arzt aufsuchen.

Nur der Mediziner kann die zugrunde liegende Erkrankung diagnostizieren und die passende Behandlung einleiten. Bei harmlosen Lymphknotenschwellungen kann man selbst etwas tun, um die Beschwerden zu lindern. Sind zum Beispiel die Lymphknoten am Hals infolge einer Erkältung oder Grippe geschwollen, sollten Sie Ihren Hals warmhalten.

Kälte lindert die Schwellung in diesem Fall nicht. Oft ist ein Lymphknoten aber auch ohne erkennbaren Grund geschwollen und druckempfindlich. Die Ursache kann eine lokale Entzündungsreaktion sein, die sogar eventuell bereits abgeklungen ist. In diesem Fall sollten Sie sich schonen. Auch wenn Sie sich körperlich gesund fühlen, scheint eine Infektion das Immunsystems zu beschäftigen.

Um im Fall einer bakteriellen INfektion die Bakterien nicht zu verschleppen und den Körper unnötig zu schwächen, sollten Sie auf Sport und anstrengende Tätigkeiten verzichten. Warten Sie damit, bis Sie keine geschwollenen Lymphknoten mehr ertasten können und sich wieder ganz fit fühlen.

M. Krams, Frahm, U. Kellner, C. Marwin: Kurzlehrbuch Pathologie, Thieme Verlag, 2013

Teilen Sie Ihre Meinung mit uns Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen? Mit einem Klick beantworten 0 – sehr unwahrscheinlich : Geschwollene Lymphknoten: Ursachen, Therapie

Wie tastet man Lymphknoten am Hals?

Kann ich Lymphknoten selbst ertasten? – Einen geschwollenen, oder vergrößerten Lymphknoten kann man mit den Händen selbst ertasten, dann spürt man einen Knubbel unter der Haut. Bei einer Erkältung oder einer anderen Infektion bemerkt man oft eine Schwellung seitlich am Hals oder direkt hinter den Ohren.

Sind tastbare Lymphknoten am Hals normal?

Lymphknotenschwellung über einen Monat: immer invasive Diagnostik! Vergrößerte Lymphknoten finden sich bei den verschiedensten Erkrankungen. Ursache der Vergrößerung sind überwiegend Infektionen, immunologische Prozesse, Neoplasien oder metabolische Erkrankungen.

  • Bei einem malignen Lymphom ist das lymphatische Gewebe selbst neoplastisch verändert.
  • Wie kommt man rasch zur richtigen Diagnose? Und was ist bei der differenzialdiagnostischen Abklärung zu beachten? Antworten darauf geben Dr.
  • Wolfram Jung und Professor Lorenz Trümper, Abteilung Hämatologie und Onkologie am Zentrum Innere Medizin des Universitätsklinikums Göttingen, in ihrem zertifizierten Fortbildungsbeitrag „Große Lymphknoten – was steckt dahinter?” Wichtige Fragen im Rahmen der Anamnese betreffen vor allem die Dauer und Dynamik der Lymphknotenvergrößerung, Begleitsymptome und die Vorgeschichte.

So sind rasch größer werdende Lymphknoten häufig ein Zeichen für eine floride Erkrankung: In Frage kommen außer entzündlichen vor allem neoplastische Ursachen wie Tumoren mit hoher Proliferationsrate (z.B. aggressive Lymphome oder kleinzelliges Bronchialkarzinom). Eine Kollegin tastet bei einem Patienten die Lymphknoten ab. © Foto: Roche Pharma Fieber als Begleitsymptom ist typisch für bakterielle oder virale Infektionen. Bei immunologischen Erkrankungen treten mit dem Fieber oft gleichzeitig Arthralgien, Muskelschwäche und Exantheme auf.

  1. Bei malignen Lymphomen kommt es häufig zu Fieber über 38° C, Nachtschweiß oder Gewichtsverlust.
  2. Bei der Abklärung einer infektiösen Genese sollte auch an sexuell übertragbare Erkrankungen wie HIV, Hepatitis B, Syphilis oder Herpes simplex gedacht werden sowie an einen intravenösen Drogenkonsum.
  3. Bei Migranten kann je nach ethnischer Herkunft auch eine parasitäre oder seltene bakterielle Infektion (etwa eine Trypanosomiasis, Leishmaniasis oder Kokzidioidomykose) die Ursache sein, ebenso bei Reisenden nach entsprechenden Aufenthalten im Ausland.

Für die Diagnostik hilfreich ist die Einteilung in lokalisierte und generalisierte Lymphadenopathien. Bei letzteren sind mindestens zwei nicht zusammenhängende anatomische Regionen betroffen; hier wird vor allem auf allgemeine Symptome geachtet. Bei einer lokalisierten Lymphadenopathie wird die zugehörige Region auf Infektionen, Haut- und Schleimhautläsionen, Erytheme und Tumoren sowie auf Schmerzen untersucht.

Für die Lymphknotengröße gibt es keinen allgemein gültigen Normwert. Bei Erwachsenen werden tastbare Lymphknoten mit bis zu 1 cm Durchmesser als normal angesehen, inguinale auch bis 1,5 cm. Eine Vergrößerung über 1,5 cm hat meist eine maligne Ursache. Der Umfang der Labordiagnostik richtet sich nach den wahrscheinlichsten Differenzialdiagnosen.

Sie sollte aber in jedem Fall Blutbild, Differenzialblutbild, Thrombozyten, Leberwerte und Laktatdehydrogenase umfassen. Grundsätzlich indiziert sind auch eine Abdomen-Sonografie und die Thorax-Röntgenaufnahme. Eine invasive Diagnostik (Biopsie oder bei Verdacht auf Lymphom eine Exzision) sollte bei jeder Lymphknotenschwellung, die länger als einen Monat anhält, erfolgen.

Wann ist ein Lymphknoten auffällig?

Lymphknotenkrebs (Lymphom) –

  • Non-Hodgkin-Lymphom
    • Etwa 9–12.000 Fälle werden jährlich in Deutschland neu diagnostiziert. Die Erkrankung tritt in der Regel nach dem 40. Lebensjahr auf.
    • Im Vordergrund steht ein unkontrolliertes Wachstum von Lymphzellen (Lymphozyten) im ganzen Körper.
    • Kennzeichen sind vergrößerte Lymphknoten, Nachtschweiß, Juckreiz, Gewichtsverlust, Kraftlosigkeit und Fieber.
  • Hodgkin-Lymphom
    • Etwa 2.000 Fälle werden jährlich in Deutschland neu diagnostiziert. Die Erkrankung tritt am häufigsten im Alter von 20 bis 40 Jahren oder nach dem 50. Lebensjahr auf.
    • Im Vordergrund steht ein unkontrolliertes Wachstum der Lymphozyten, entweder lokal oder im ganzen Körper verstreut.
    • Häufig fällt zunächst ein vergrößerter und nicht schmerzhafter Lymphknoten auf, oft im Halsbereich oder in der Achselhöhle.
    • Symptome sind Nachtschweiß, Juckreiz, Gewichtsverlust, Müdigkeit und Fieber.

Kann Stress Lymphknoten anschwellen lassen?

Aufstehen, Frühstück zubereiten, Tasche packen, noch eben eine Waschmaschine anschalten und dann noch dafür sorgen, dass man ansehnlich aussieht – ein ganz normaler Morgen? Diese Szenen kennt man nur zu gut. Abgehetzt und gestresst kommt man dann im Büro an und hat schlechte Laune.

  • Doch was macht Stress eigentlich mit unserem Körper? Gehirn Ständige Überforderung führt zur Überstimulation einiger Gehirnareale.
  • Folge: Konzentrationsmangel.
  • Auch das Risiko von Depressionen und Ängsten wächst.
  • Dazu treibt die nicht enden wollende Anspannung den Blutdruck in die Höhe.
  • Ohren Durch den erhöhten Blutdruck und die Ausschüttung des Stresshormons Kortisol, kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Glutamat in den Nervenzellen, ein Verursacher des Tinnitus.

Folge: Hämmern, pfeiffen, zischen, stampfen, rauschen und summen im Ohr. Herz Die Hormone Adrenalin und Cortisol erhöhen Puls und Blutdruck, dadurch lagern sich Blutfette schneller in den Gefäßen ab, behindern den Blutfluss. Folge: Erhöhtes Herzinfarktrisiko.

Außerdem ist Cortisol ein Gegenspieler zum Insulin, welches den Blutzuckerspiegel regelt. Der Blutzuckerspiegel steigt. Haut Die antimikrobakteriellen Schutzsubstanzen der Haut nehmen rapide ab, die Transportkette zum Schutz der Haut ist gestört. Folge: Hautunreinheiten, raschere Hautalterung, Juckreiz, Schuppenbildung, Neurodermitis, Fleckenbildung.

Nacken und Rücken Durch ständige Anspannung ist der Körper in Alarmbereitschaft. Folge: Bleiben Entspannungsphasen aus, verkrampfen sich als erstes Nacken- und Rückenmuskulatur. Haare Stresshormone haben eine androgene Wirkung, heißt eine vermännlichende Wirkung.

  • Durch chronischen Stress entzünden sich Haarwurzeln schneller, der programmierte Zelltod setzt früher ein.
  • Die Folge: Haarausfall und verkürzte Wachstumsphase.
  • Lymphe und Lymphknoten Belastende Situationen und ständiger Adrenalin-Ausstoß schwächen das Immunsystem.
  • Die Lymphe kommt mit dem Abtransport der schädlichen Ansammlungen nicht mehr hinterher.

Folge: Geschwollene Lymphknoten, Dauerinfekt, Verstärkung von Krankheiten wie Asthma, Rheuma, Allergien. Magen und Darm Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, er drosselt die Blutzufuhr im Magen. Folge: Schleimhäute entzünden sich und Geschwüre entstehen.

Können Lymphknoten am Hals weh tun?

Quellen zum Thema Lymphknoten sind winzige, bohnenförmige Organe, die die Lymphe Überblick über das Lymphsystem Das Lymphsystem ist ein wichtiger Teil des Immunsystems. Es umfasst Organe wie die Thymusdrüse, das Knochenmark, die Milz, die Mandeln, den Blinddarm und die Peyer-Plaques im Dünndarm; diese.

  1. Erfahren Sie mehr filtern.
  2. Sie sind im gesamten Körper zu finden, dabei insbesondere unter der Haut am Hals, in den Achselhöhlen und der Leistengegend.
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Erfahren Sie mehr, das eines der körpereigenen Abwehrsysteme gegen die Ausbreitung von Infektionen und Krebs darstellt. (Siehe auch Überblick über das Lymphsystem Überblick über das Lymphsystem Das Lymphsystem ist ein wichtiger Teil des Immunsystems., Proteinen und Fetten besteht, welche aus den Blutgefäßen in die Zwischenräume zwischen den Zellen gefiltert wurden. Ein Teil der Flüssigkeit wird erneut von den Blutgefäßen aufgenommen. Der Rest tritt aber in die Lymphgefäße ein. Die Lymphe durchläuft dann die Lymphknoten, die als spezielle Sammelpunkte für die Filterung und Zerstörung von geschädigten Zellen, infektiösen Organismen und Krebszellen fungieren.

Bei Vorhandensein vieler solcher Zellen schwellen die Lymphknoten an. Manchmal verursachen die Organismen eine Infektion der Lymphknoten. Für geschwollene Lymphknoten verwenden die Ärzte den Begriff Lymphadenopathie, Lymphknoten können in einem oder auch in mehreren Körperbereichen geschwollen sein. Je nach Ursache können auch weitere Symptome wie Halsschmerzen, laufende Nase oder Fieber bestehen.

Geschwollene Lymphknoten werden manchmal entdeckt, wenn der Betroffene wegen eines anderen Symptoms untersucht wird. Die häufigsten Ursachen geschwollener Lymphknoten sind Folgende:

Infektionen der oberen Atemwege Infektionen des Gewebes nahe dem geschwollenen Lymphknoten

Manchmal ist die Ursache der Schwellung nicht feststellbar (eine sogenannte idiopathische Lymphadenopathie), aber sie geht von alleine, und ohne der Person zu schaden, zurück. Die gefährlichsten Ursachen geschwollener Lymphknoten sind Folgende: Die meisten Menschen mit geschwollenen Lymphknoten leiden jedoch nicht an diesen Krankheiten.

Zum Beispiel hat wahrscheinlich weniger als 1 Prozent der Menschen mit geschwollenen Lymphknoten Krebs. Nicht jede Person mit geschwollenen Lymphknoten muss sofort ärztlich untersucht werden. Die folgenden Informationen können dabei helfen, zu klären, wann man zum Arzt gehen sollte und was im Rahmen dieser Untersuchung zu erwarten ist.

Bei geschwollenen Lymphknoten gibt es bestimmte Symptome und Merkmale, auf die man achten muss. Hierzu gehören

Lymphknoten mit einem Durchmesser von ungefähr 2 cm oder mehr Lymphknoten, der Eiter abgibt Lymphknoten, der sich hart anfühlt Risikofaktoren für eine HIV-Infektion (z.B. wenn man mit einer Nadel gestochen wurde, die bereits eine andere Person verwendet hatte, oder wenn man hochriskante sexuelle Praktiken ausgeübt hat) oder Tuberkulose (z.B. Zusammenleben oder Arbeiten mit einer Person mit Tuberkulose oder Zuzug aus einer Region mit Tuberkuloseverbreitung) Fieber oder unerklärter Gewichtsverlust

Wenn ein Lymphknoten sehr wehtut oder Eiter oder andere Stoffe austreten, sollte der Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen. Andere Betroffene sollten ihren Arzt anrufen. Dieser entscheidet anhand von Warnzeichen und anderen Symptomen, wie schnell sie untersucht werden müssen.

wo sich die geschwollenen Lymphknoten befinden wie lange die Lymphknoten schon geschwollen sind ob der Betroffene Schmerzen hat ob der Betroffene vor Kurzem eine Verletzung (insbesondere Katzenkratzer und Rattenbisse) erlitten hat ob der Betroffene eine Infektion oder Symptome einer Infektion hat (z.B. laufende Nase, Husten, Fieber, Halsschmerzen, unerklärter Gewichtsverlust, Zahn- oder Zahnfleischschmerzen)

Darauf folgt eine körperliche Untersuchung. Der Arzt misst Fieber und untersucht die Stellen, wo Lymphknoten zu finden sind. Der Betroffene wird auf Anzeichen einer Infektion oder Schwellungen an anderen Körperstellen untersucht. Menschen mit geschwollenen Lymphknoten im gesamten Körper haben normalerweise eine Störung, die den ganzen Körper betrifft.

Wenn die Lymphknoten nur in einem Bereich geschwollen sind, kann die Erkrankung sich entweder nur auf diesen Bereich beziehen (z.B. bei einer Infektion) oder umfassender sein. Manchmal ergibt es sich aus Krankengeschichte und den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung, dass diese Erkrankung sich beispielsweise als Folge einer Infektion der oberen Atemwege oder einer Zahninfektion entwickelt hat.

In anderen Fällen deuten die Erkenntnisse auf keine einzelne Ursache hin. Menschen mit Warnzeichen haben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine ernsthafte Erkrankung, doch auch Menschen mit keinen Symptomen außer den geschwollenen Lymphknoten können schwer krank sein. Wenn der Arzt eine spezifische Erkrankung vermutet (z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber bei einer jungen Person mit Fieber, Halsschmerzen und vergrößerter Milz), richten sich die anfänglichen Tests danach (siehe Tabelle ). Wenn die Anamnese und die körperliche Untersuchung auf keine wahrscheinliche Ursache hindeuten, hängen weitere Tests von den betroffenen Lymphknoten und anderen Befunden ab.

Bei Vorliegen von Warnzeichen und weit gestreuten Lymphknotenschwellungen sollten ein großes Blutbild und eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs gemacht werden. Es ist möglich, dass der Arzt den Patienten auch auf Tuberkulose, HIV-Infektion und Pfeiffersches Drüsenfieber untersucht. Manchmal werden Bluttests benötigt, um Toxoplasmose und Syphilis zu entdecken.

Bei Gelenkschmerzen, Steifheit oder einem Ausschlag werden Bluttests auf systemischen Lupus erythematodes (Lupus) gemacht. Wenn der Arzt Krebs oder ein Lymphom vermutet, wird eine Lymphknotenbiopsie beim Betroffenen durchgeführt. Eine Biopsie kann auch erforderlich sein, wenn die weit gestreute Schwellung nicht innerhalb von 3 bis 4 Wochen zurückgeht.

Meistens ist die Ursache eine offensichtliche Haut- oder Gewebeinfektion in der Nähe oder eine harmlose Virusinfektion, die von selbst verschwindet. Tests sind generell erforderlich, wenn Warnzeichen vorliegen, andere Symptome oder Risikofaktoren auf spezifische Erkrankungen hindeuten oder kein offensichtlicher Grund für eine weit gestreute Lymphknotenschwellung vorliegt. Wenn die Schwellung nicht innerhalb von 3 bis 4 Wochen abklingt, kann eine Biopsie nötig werden.

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Sind geschwollene Lymphknoten ein gutes Zeichen?

Lymphknoten: Seltsame Schwellung „Seit Wochen ertaste ich dicke Lymphknoten am Hals, fühle mich aber gesund. Was kann dahinterstecken?” fragt Dennis M. (23) Hausärztin Dr. Kristina Weiss, Dresden Bei einer Entzündung, erklärt Kristina Weiss, sind geschwollene Lymphknoten ein gutes Zeichen: Das Immunsystem, „der Arzt in jedem von uns”, ist aktiv. Ein Antibiotikum ist daher oft überflüssig, natürliche Unterstützung für die Abwehr der bessere Weg.

Es antwortet Dr. Kristina Weiss Eine Lymphknotenschwellung ohne weitere Krankheitssymptome kann einen erschrecken. Die Betroffenen fragen sich, ob in ihrem Körper eine ernste Erkrankung schlummert, vielleicht sogar Krebs. Meist steckt aber zum Glück eine harmlose Ursache dahinter, bei Schwellungen am Hals zum Beispiel eine Zahnwurzelentzündung, die Sie nicht spüren.

Gezielte Ursachensuche Grundsätzlich gilt: Hält eine Vergrößerung der Lymphknoten länger als zwei bis drei Wochen an, sollten Patienten damit zu ihrem Hausarzt gehen – selbst wenn die Knoten nicht schmerzen. Der Arzt tastet die Schwellung ab und klärt, ob sie weich ist, verschiebbar oder schmerzhaft.

  • Diese einfache Untersuchung liefert häufig schon entscheidende Hinweise.
  • So rühren derbe, schmerzhafte Knoten in den Achselhöhlen oft gar nicht von den Lymphknoten her, sondern entstehen durch eine entzündete Haartalgdrüse.
  • Sind wirklich Lymphknoten verändert, wird der Arzt Blut abnehmen.
  • Unter Umständen macht er auch einen Ultraschall.

Er sucht nach Zeichen von Entzündungen, von Störungen des Immunsystems oder des Lymphflusses und bei Verdacht auch nach Krebs. Vor allem schmerzhafte Lymphknotenschwellungen haben aber fast nie mit Krebs zu tun. Sie sind vielmehr Zeichen einer gesunden und aktiven Abwehr.

Denn die Lymphknoten besorgen nicht nur das Filtern und Abtransportieren von Gewebewasser, sie sind zugleich ein Teil des Immunsystems. Bei Entzündungen in ihrer Umgebung bilden sie massenhaft bestimmte Abwehrzellen, werden dadurch größer und schmerzen. Nach Infektion länger dick Diese Reaktion ist jedem Menschen von einer Erkältung her vertraut.

Mit so einem akuten Infekt müssen Sie nur zum Arzt, wenn Sie starke Beschwerden spüren. Meist können Patienten die Heilung abwarten. Unterstützen Sie Ihren Körper, etwa mit einer Inhalation, greifen Sie nicht sofort zu fiebersenkenden Mitteln, und gönnen Sie sich Schlaf.

Wichtig zu wissen: Klingt ein Infekt ab, bleiben die Lymphknoten manchmal noch tagelang dick, obwohl sich der Patient besser fühlt. Das ist normal, solange der Trend Richtung Abschwellen geht. Sind die Lymphknoten nach zwei Wochen immer noch dick oder werden sie sogar größer, sollten Betroffene das beim Arzt abklären lassen.

Quelle: Wort&Bild Verlag; HausArzt-PatientenMagazin; Foto:W&B/Jürgen Lösel Druckversion Lymphknoten – seltsame Schwellung.pdf Adobe Acrobat Dokument 109.6 KB

Welcher Virus verursacht geschwollene Lymphknoten?

Therapie – Geschwollene Lymphknoten aufgrund einer Virusinfektion bilden sich von selbst wieder zurück, wenn die Infektion vorbei ist. Kleine Knötchen können bestehen bleiben, dies ist jedoch normal. Antibiotika helfen bei Virusinfektionen nicht. Die Therapie geschwollener Lymphknoten aus anderen Gründen hängt von der Ursache ab.

  • Infektion: Die häufigste Therapie bei geschwollenen Lymphknoten aufgrund einer bakteriellen Infektion ist die Gabe von Antibiotika.
  • Paracetamol und andere fiebersenkende Mittel wie Acetylsalicylsäure und Ibuprofen lindern die Beschwerden und hemmen die Entzündung.
  • Acetylsalicylsäure sollte Kindern jedoch nicht verabreicht werden.

Immunerkrankung: Wurden die geschwollenen Lymphknoten durch HIV, Lupus erythematodes oder rheumatoide Arthritis hervorgerufen, richtet sich die Therapie nach der Grunderkrankung (siehe dort). Krebs: Sind die Lymphknoten aufgrund von Krebs geschwollen, muss die Krebserkrankung behandelt werden.

Welcher Arzt ist für Lymphknoten am Hals zuständig?

Hals – Der wird mit beiden Händen abgetastet. Einmal von vorn sowie von hinten – jeweils am sitzenden Patienten, der seinen Kopf dabei leicht nach vorne neigt. Der HNO-Arzt achtet vor allem auf Verdickungen oder Knotenbildungen im seitlichen Halsbereich, an der Schilddrüse und an den Speicheldrüsen.

Sind Lymphknoten am Hals verschiebbar?

Artikelübersicht –

Die Ursachen von Lymphomen Die Symptome des Lymphoms Die Therapie des Lymphoms

Lymphome treten immer im lymphatischen System des Körpers auf. Das Lymphsystem umfasst Mandeln, Milz, Knochenmark, Lymphgefäße, Lymphknoten, Thymus und Wurmfortsatz. Gutartigen Lymphomen liegt in der Regel eine Infektionskrankheit zugrunde. Dazu gehören sowohl harmlose Erkältungskrankheiten als auch ernstere virale oder bakterielle Erkrankungen wie die Mononukleose, HIV-Infektionen, Tuberkulose oder Borreliose.

  • Auch parasitäre Erkrankungen wie die Toxoplasmose können eine Vergrößerung der Lymphknoten zur Folge haben.
  • Die bösartigen Neubildungen entstehen durch ein vermehrtes Wachstum der lymphatischen Zellen.
  • Je nachdem, welche Sorte Zellen von der Entartung betroffen sind, entstehen verschiedene Arten von Lymphomen.
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Die jährliche Inzidenz, also die Anzahl der Neuerkrankungen, liegt bei 10 bis 15 pro 100.000 Personen. Zwar können maligne Lymphome in jedem Alter entstehen, die Wahrscheinlichkeit an einem Lymphom zu erkranken steigt aber ab dem 60. Lebensjahr deutlich an.

  • Somit gilt das höhere Lebensalter als einer der Risikofaktoren für die bösartige Neubildung der lymphatischen Zellen.
  • Vermutlich kommt es im Alter vermehrt zu Genmutationen.
  • Durch diese Veränderungen fehlen Gene, die das Zellwachstum hemmen, sogenannte Tumorsuppressorgene.
  • Auch eine vermehrte Aktivierung von zellwachstumsstimulierenden Genen wird als Ursache diskutiert.

Ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von malignen Lymphomen ist ein geschwächtes Abwehrsystem, So erkranken mehr Menschen nach einer immunsupprimierenden Therapie. Auch bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen ist das Risiko für ein Lymphom erhöht.

Weitere Risikofaktoren sind eine eine vermehrte Belastung durch Herbizide und Insektizide und die Exposition gegenüber UV-Strahlung. In seltenen Fällen liegt dem Lymphom eine genetische Veranlagung zugrunde. Ob der eigene Lebensstil das Risiko an einem Lymphom zu erkranken erhöhen kann, ist bisher noch nicht eindeutig bewiesen.

Insbesondere starkes Übergewicht scheint aber vor allem bei aggressiven Lymphomen eine Rolle zu spielen. Gutartige Lymphome treten meist ausschließlich in Form einer Vergrößerung der Lymphknoten in Erscheinung. Die betroffenen Lymphknoten sind druckempfindlich und zudem beim Abtasten gut verschiebbar.

  • Bei den malignen Lymphomen kann grundsätzlich zwischen Hodgkin-Lymphomen und Non-Hodgkin-Lymphomen unterschieden werden.
  • Der Morbus Hodgkin ist durch das Vorliegen von Sternberg-Reed-Zellen oder einkernigen Hodgkin-Zellen charakterisiert.
  • Rund 25 Prozent aller Lymphome werden dem Morbus Hodgkin zugeordnet.

Das Hodgkin-Lymphom beginnt mit einer schmerzlosen Lymphknotenschwellung, Da die Lymphknoten miteinander verbacken (verwachsen), können sie beim Abtasten nicht verschoben werden. Typischerweise ist die Schwellung am Hals, unter den Achseln oder in der Leistenregion lokalisiert.

  • Zusätzlich leiden die Patienten unter Allgemeinsymptomen wie Fieber, ungewollter Gewichtsabnahme und Leistungsminderung.
  • Auch Juckreiz und Nachtschweiß gehören zu diesen sogenannten B-Symptomen.
  • Bei einigen Patienten schmerzen nach Alkoholgenuss die geschwollenen Lymphknoten.
  • Dieses Symptom tritt zwar eher selten auf, ist aber allein hinreichend für eine sichere Diagnosestellung, da es bei keiner anderen Krankheit zu finden ist.

In späteren Stadien der Erkrankung kommt es zu einem Organbefall. Dabei können sowohl das Nervensystem als auch der Urogenitaltrakt und der Hormonhaushalt von den Störungen betroffen sein. Durch eine Schwächung des Immunsystems leiden die Patienten vermehrt unter Infektionen.

Auch schwerwiegende Pilz- oder Virusinfektionen sowie Tuberkuloseerkrankungen sind möglich. Unter der Bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphom werden alle Lymphome zusammengefasst, die nicht den Diagnosekriterien des Morbus Hodgkin entsprechen. Dazu gehören unter anderem die chronisch lymphatische Leukämie, das Plasmozytom und die NK-Zell-Leukämie.

Die Non-Hodgkin-Lymphome verursachen zunächst nur Beschwerden wie

Lymphknotenschwellungen Appetitlosigkeit Gewichtsverlust Blässe Müdigkeit und Abgeschlagenheit depressive Verstimmungen erhöhte Infektanfälligkeit Kopf- und/oder Rückenschmerzen

Je nach Grad der Erkrankung können sich die Beschwerden eher schleichend oder sehr rasch entwickeln. Ebenso wie beim Morbus Hodgkin verursachen die geschwollenen Lymphknoten keine Schmerzen. Sie sind ebenfalls nicht verschiebbar. Sind Lymphknoten im Brust- oder Bauchraum betroffen, kann es in Abhängigkeit von der Ausprägung der Schwellung zu Organkompressionen mit Symptomen wie Atemnot, Husten oder Verdauungsbeschwerden kommen.

  1. Bei Befall des Zentralnervensystems leiden die Patienten unter Sehstörungen, Schwindel oder Erbrechen.
  2. Gutartige Lymphome bedürfen in der Regel keiner Therapie.
  3. Sie gehen meist nach Abheilung der zugrundeliegenden Erkrankung von selbst zurück.
  4. Beim Morbus Hodgkin besteht die Behandlung aus Chemotherapie und Bestrahlung,

In der Regel wird zunächst eine Chemotherapie und im Anschluss eine Strahlentherapie durchgeführt. Bei der Chemotherapie kommen verschiedene zellschädigende und wachstumshemmende Medikamente (Zytostatika) zum Einsatz. Um ein weiteres Fortschreiten des Lymphoms zu verhindern, sollte die Therapie unmittelbar nach der Diagnosestellung beginnen.

  1. Nicht selten kommt es während oder in den Monaten nach der Therapie zu einem Rezidiv.
  2. Hier ist eine Hochdosis-Chemotherapie mit folgender autologer Stammzelltransplantation angezeigt.
  3. Bei dieser Form der Stammzelltransplantation werden dem Patienten körpereigene Blutstammzellen entnommen und nach der Chemotherapie transplantiert.

Spricht der Patient auf diese Therapie nicht an, kann eine allogene Stammzelltransplantation erforderlich sein. Hier erhält der Patient die Knochenmark- oder Blutstammzellen eines fremden Spenders. Die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms hängt von der Form der Erkrankung ab.

  1. Wenn die Erkrankung nur langsam fortschreitet und wenig oder gar keine Beschwerden verursacht, wird häufig zunächst auf eine Therapie verzichtet.
  2. Jedoch sollte eine regelmäßige Kontrolle erfolgen, damit eine Behandlung notfalls rechtzeitig eingeleitet werden kann.
  3. Bei der Behandlung werden zur Verbesserung des Behandlungserfolgs meist mehrere Therapieverfahren miteinander kombiniert,

Auch hier unterscheiden sich die Kombinationen je nach Lymphom. Um die entarteten Zellen abzutöten und die Geschwulste zu minimieren, können Zytostatika in Tablettenform oder als Infusion zugeführt werden. Hochdosierte Röntgenstrahlen kommen häufig unterstützend zur Verkleinerung des Tumors zum Einsatz.

Sind kleine Knubbel am Hals normal?

Der Knoten am Hals | SLK-Kliniken Ein wachsender oder neuer Knoten am Hals bereitet Sorge – was wenn es sich um etwas Ernstes handelt? Die Ursachen solcher Knoten können unterschiedlicher Natur sein. Am häufigsten sind Entzündungen oder gutartige Veränderungen wie sogenannte laterale oder mediane Halszysten, vergrößerte Lymphknoten, Atherome oder gutartige Tumoren der Speicheldrüsen, des Fett-, Nerven- oder Bindegewebes.

Aber auch bösartige Tumorerkrankungen können hinter einer Schwellung am Hals stecken. Eine genaue Diagnostik steht am Anfang jeder Behandlung. Mittels eingehender Erhebung der Krankengeschichte im persönlichen Gespräch, HNO-fachärztlicher Untersuchung und zusätzlichen apparativen Verfahren wie bspw. dem Ultraschall legen wir den Grundstein für eine individualisierte Behandlung.

Durch Feinnadelpunktionen und Stanzbiopsien können Gewebeproben schnell und oft in örtlicher Betäubung entnommen werden. Ist ein operativer Eingriff nötig, führen wir diesen selbstverständlich unter größten Vorsichtsmaßnahmen durch. Ob eine OP in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, ambulant oder stationär erfolgen kann, werden wir für jeden Patienten einzeln entscheiden.

Wie schnell entwickelt sich Lymphdrüsenkrebs?

Niedrig-maligne oder hoch-maligne? – niedrig-maligne und hoch-maligne Die Einteilung hilft Ärzten den voraussichtlichen Erkrankungsverlauf des Lymphoms einzuschätzen. Beachtet werden muss dabei: Trotzdem kann eine einzelne Lymphomart klinisch sehr unterschiedlich verlaufen.

  1. In der aktuellen Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Einteilung „hoch-maligne” und „niedrig-maligne” offiziell nicht mehr verwendet.
  2. Ein Lymphom kann eher langsam verlaufen oder sehr rasch fortschreiten.
  3. Niedrig-maligne, indolente Lymphome: Sie entwickeln sich langsam über Jahre bis Jahrzehnte.

Es handelt sich um chronische Krankheiten, die sich durch Behandlung meist gut zurückdrängen lassen. Dauerhaft heilbar sind sie in der Regel nicht. Die Patienten werden lebenslang medizinisch betreut und gegebenenfalls wiederholt behandelt. Zu den niedrig-malignen Lymphomen zählen beispielsweise:

Chronische lymphatische Leukämie (CLL) Follikuläres Lymphom Haarzell-Leukämie Multiples Myelom MALT-Lymphom

Hoch-maligne, aggressive Lymphome: Sie schreiten ohne Behandlung rasch voran. Allerdings können Betroffene oft bereits mit einer ersten intensiven Behandlung geheilt werden. Typische hoch-maligne Lymphome sind:

Diffuses großzelliges Lymphom Burkitt-Lymphom

Kann man die Lymphknoten am Hals fühlen?

Medizinische Informationen – Halslymphknoten Im Halsbereich befinden sich bei jedem Menschen sehr viele Lymphknoten. Bei Kindern sind die häufig tastbar, bei Erwachsenen im allgemeinen nicht, da sie zu klein und zu weich sind. Bei verschiedenen Krankheitszuständen, insbesondere bei Erkältungskrankheiten wie Anginen oder Nebenhöhlenentzündungen, können sich die Lymphknoten drastisch vergrößern.

Sie werden dann tast- und sichtbar. In den allermeisten Fällen sind vergrößerte Halslymphknoten nicht gefährlich. In einigen wenigen Fällen können allerdings Halslymphknoten auch auf bösartige Erkrankungen hinweisen, besonders auf Metastasen eines Karzinoms oder auf bösartige Lymphknotenerkrankungen. Diese Fälle gilt es rasch zu erkennen und einer entsprechenden Behandlung zuzuführen.

Was sind Lymphknoten? Lymphknoten gehören zu den lymphatischen Organen wie die Gaumenmandeln, die Rachenmandeln, weitere kleinere Mandeln im Halsbereich, die Peyerschen Plaques im Darm und der Wurmfortsatz des Blinddarms. Die Lymphknoten werden von Lymphgefäßen durchzogen und reinigen im Krankheitsfall die Lymphe von Schädlingen, wie z.B.

Bakteriengiften oder auch Krebszellen. Im Halsbereich finden sich viele kleine Lymphgefäße, die mit dem bloßen Auge praktisch nicht sichtbar sind, diese Gefäße ziehen durch die Lymphknoten hindurch. Wir kennen das alle. Haben wir z.B. eine Angina, werden meistens auch die Lymphknoten größer. Dies ist dann keine Krankheit an sich, vielmehr werden Bakterientoxine durch die Lymphknoten aus dem Körper eliminiert, wodurch wir wieder schneller gesund werden.

Manche Menschen haben keine Lymphgefäße mehr nach Operationen im Halsbereich mit anschließender Bestrahlung, In diesem Fall staut sich die Lymphe im Kopf, die Patienten bekommen dann im Extremfall einen sehr großen Kopf mit einem Lymphödem. Wir kennen dies auch manchmal vom Arm bei Frauen mit Brustkrebs, bei denen die entsprechenden Lymphgefäße ausgeräumt worden sind.

Wo befinden sich eigentlich die Halslymphknoten? Die Halslymphknoten können sich am gesamten Hals befinden, insbesondere aber unterhalb des Unterkiefers bis zum Schlüsselbein, außerdem im Nackenbereich, vor den Ohren im Bereich der Ohrspeicheldrüse und auch hinter den Ohren. Im Stirnbereich gibt es praktisch keine Lymphknoten.

Die Ausprägung der Lymphknoten und die Orte sind individuell sehr verschieden. Sind Lymphknoten normalerweise tastbar? Bei Kindern lassen sich Lymphknoten fast regelmäßig tasten. Hier sind sie stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen, außerdem wachsen die Lymphknoten im Laufe des Lebens nicht mit.

  • Es findet sich im allgemeinen bei Kindern weniger Fett im Halsbereich, wodurch die Lymphknoten besser auffallen.
  • Bis zum 7.
  • Lebensjahr muß man sich im Regelfall überhaupt keine Gedanken machen, wenn Lymphknoten zu tasten sind.
  • Auch bei Erwachsenen kann es im Einzelfall mal normal sein, wenn Lymphknoten zu tasten sind.

Dies gilt besonders für sehr schlanke Menschen. Bei dickeren Menschen sind im Normalfall keine Lymphknoten tastbar, da diese durch die tastenden Finger nicht vom Fett abgegrenzt werden können. Wann schwellen Lymphknoten an? In den allermeisten Fällen schwellen Lymphknoten bei Infekten der oberen Luftwege und des oberen Verdauungstraktes an.

Bei Erkältungen aller Art tun sie dies, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Bei der eitrigen Angina sind Halslymphknoten sehr oft stark vergrößert. Wenn die Krankheit dann ausgeheilt ist, bleiben die Lymphknoten oft noch längere Zeit bestehen. Dies ist praktisch nie als Alarmzeichen zu werten. Es gibt auch spezifische Krankheiten, bei denen die Lymphknoten anschwellen.

Hierzu gehört die Toxoplasmose, eine Parasitenerkrankung, die häufig durch Katzen übertragen wird. Die Toxoplasmose als solche verläuft oft harmlos ohne größere Krankheitsbeschwerden, es treten lediglich einzelne wenige sehr große Lymphknoten auf. Dies ist auch bei der Cytomegalie, einer Viruserkrankung, der Fall.

  • Bei einer Erkrankung mit dem Eppstein-Barr-Virus, der das Pfeiffersche Drüsenfieber auslöst, kommt es oft zu einer massiven Anschwellung der Halslymphknoten.
  • Bei den genannten Erkrankungen sind die Lymphknoten im allgemeinen recht druckschmerzhaft.
  • Die Krankheiten können durch bestimmte Laboruntersuchungen diagnostiziert werden.
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Wann wird es gefährlich? Vergrößerte Halslymphknoten können das erste Symptom einer bösartigen Erkrankung sein. Hier kommen insbesondere Krebserkrankungen im Bereich der Mandeln, des Kehlkopfs, aber auch unter Umständen der Bronchien oder in seltenen Fällen der Brust in Frage.

Doch gibt es auch Krankheiten des Lymphsystems ansich, insbesondere der Morbus Hodgkin oder das Non-Hodgkin-Lymphom. Hierbei handelt es sich um Systemerkrankungen, die langsam die Lymphknoten des ganzen Körpers befallen und die unbehandelt mehr oder weniger schnell zum Tode führen. Innerhalb der Ohrspeicheldrüsen, manchmal auch innerhalb der anderen Speicheldrüsen, gibt es auch gutartige Tumoren, die unbedingt behandelt werden müssen, da sie bösartig werden können.

Dies ist das pleomorphe Adenom der Ohrspeicheldrüse. Dieser Tumor zeichnet sich dadurch aus, daß er relativ fest ist, wenig verschieblich und sich im Bereich vor und kurz unterhalb des Ohres befindet. Der Tumor ist praktisch immer schmerzlos und kann jederzeit bösartig werden.

  1. Innerhalb der Speicheldrüse gibt es auch noch einen anderen gutartigen Tumor, das Zystadenolyphom.
  2. Dieser Tumor ist häufig familiär gehäuft, es treten mehrere Zysten in den Ohrspeicheldrüsen auf, die Erkrankung tritt praktisch nur bei Männern auf und werden nie bösartig.
  3. Solche Tumoren können gelegentlich mit Halslymphknoten verwechselt werden.

Selten treten heute vergrößerte Lymphknoten bei Tuberkulose auf. Aber auch diese Grunderkrankung sollte nicht gänzlich vergessen werden. Nach welchen Kriterien können gutartige und bösartige Halslymphknoten unterschieden werden? Folgende Tabelle soll einen ersten Hinweis geben:

eher harmlos eher verdächtig
Größe keine Aussage keine Aussage
Wachstumstempo keine Aussage keine Aussage
gut verschieblich X
schlecht verschieblich X
weich X
derb X
länglich X
rund X
einseitig X
beidseitig X
druckschmerzhaft X
Kinder X
Entzündung im Halsbereich X
Auftreten von Lähmungen X

Tabelle zur Unterscheidung von Lymphknoten im Halsbereich Es gilt die ganz klare Regel, daß im Zweifelsfall ein Lymphknoten als bösartig anzusehen ist, bis das Gegenteil erwiesen ist. Man darf keinesfalls einen vergrößerten Halslymphknoten bei einem Erwachsenen auf die leichte Schulter nehmen, andererseits sollte man auch nicht bei jedem vergrößerten Lymphknoten in Panik geraten.

  • Bösartige Halslymphknoten erkennt man häufig dadurch, daß sie sehr derb und hart sind, wenig verschieblich und relativ groß.
  • Oft ist das Allgemeinbefinden reduziert, manche Patienten klagen über Nachtschweiß.
  • Dies ist ein Alarmsyndrom! Was macht der Arzt bei vergrößerten Halslymphknoten? Zunächst einmal wird ein Tastbefund erhoben.

Eine Ultraschalluntersuchung des Lymphknotens ergibt erste Hinweise darauf, ob er gut- oder bösartig ist. Es muß eine HNO-ärztliche Untersuchung erfolgen mit Spiegelung des Rachendachs, des gesamten Rachens, des Kehlkopfes und der Mundhöhle zum Ausschluß von bösartigen Tumoren in diesem Bereich.

  1. Ist die Gutartigkeit nicht 100% ausgeschlossen, sollte eine Feinnadelbiopsie erfolgen.
  2. Hierbei wird mit einer Kanüle der Lymphknoten angestochen und ein bißchen Gewebe entnommen, um es unter dem Mikroskop zu untersuchen.
  3. Liegt der Verdacht auf eine spezifische Erkrankung vor, muß dies mit entsprechenden Labor- oder sonstigen Methoden abgeklärt werden.

Besteht nach allen Untersuchungen weiterhin die Möglichkeit, daß es sich um einen bösartigen Lymphknoten handelt, muß der Lymphknoten operativ entfernt werden, um ihn unter dem Mikroskop zu untersuchen. Häufig ist erst dann eine genaue Aussage möglich.

Was muß ich als Patient tun? Wenn Sie bei sich einen vergrößerten Halslymphknoten entdecken und dieser länger als zwei Wochen besteht, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Vermeiden Sie es aber unbedingt, ständig an dem Lymphknoten herumzutasten, da dies das Wachstum fördert und das Abheilen des Lymphknoten erschwert.

Sollte der Arzt Ihnen sagen, daß der Lymphknoten eher harmlos ist, muß nach spätestens zwei Monaten ein erneuter Arztbesuch erfolgen, wenn der Lymphknoten bis dahin nicht abgeheilt ist. Die Entscheidung, was dann weiter gemacht wird, hängt vom Einzelfall ab.

Wie fühlt sich ein Knoten am Hals an?

Wie erkenne ich gefährliche Schilddrüsenknoten? – Schilddrüsenknoten sind in mehr als 90 bis 95% der Fälle gutartige Veränderungen. Symptome für gefährliche Knoten können sein: Schnell wachsende Schwellungen im Halsbereich, Kloss-, Enge- oder Druckgefühl im Hals, Beschwerden beim Schlucken, Hustenreiz, Heiserkeit, Atemnot, Herzrasen.

Da der grösste Teil der Knoten keine Probleme bereitet, steht die moderne Diagnostik vor einer besonderen Herausforderung. Es geht darum, aus der Vielzahl an Knoten festzustellen, welche Knoten gefährlich sind. Gefährliche Knoten bedürfen einer weiteren Abklärung. Es gilt, eine Überdiagnostik und unnötige Operationen zu vermeiden.

Zunächst muss das individuelle Risiko des Patienten bestimmt werden. Danach bedarf es einer weiteren Abklärung u. a. mit einer Ultraschall-Untersuchung des Halses, einer Feinnadelbiopsie, manchmal auch einer Szintigraphie der Schilddrüse.

Ist ein bösartiger Lymphknoten verschiebbar?

Artikelübersicht –

Die Ursachen von Lymphomen Die Symptome des Lymphoms Die Therapie des Lymphoms

Lymphome treten immer im lymphatischen System des Körpers auf. Das Lymphsystem umfasst Mandeln, Milz, Knochenmark, Lymphgefäße, Lymphknoten, Thymus und Wurmfortsatz. Gutartigen Lymphomen liegt in der Regel eine Infektionskrankheit zugrunde. Dazu gehören sowohl harmlose Erkältungskrankheiten als auch ernstere virale oder bakterielle Erkrankungen wie die Mononukleose, HIV-Infektionen, Tuberkulose oder Borreliose.

  • Auch parasitäre Erkrankungen wie die Toxoplasmose können eine Vergrößerung der Lymphknoten zur Folge haben.
  • Die bösartigen Neubildungen entstehen durch ein vermehrtes Wachstum der lymphatischen Zellen.
  • Je nachdem, welche Sorte Zellen von der Entartung betroffen sind, entstehen verschiedene Arten von Lymphomen.

Die jährliche Inzidenz, also die Anzahl der Neuerkrankungen, liegt bei 10 bis 15 pro 100.000 Personen. Zwar können maligne Lymphome in jedem Alter entstehen, die Wahrscheinlichkeit an einem Lymphom zu erkranken steigt aber ab dem 60. Lebensjahr deutlich an.

Somit gilt das höhere Lebensalter als einer der Risikofaktoren für die bösartige Neubildung der lymphatischen Zellen. Vermutlich kommt es im Alter vermehrt zu Genmutationen. Durch diese Veränderungen fehlen Gene, die das Zellwachstum hemmen, sogenannte Tumorsuppressorgene. Auch eine vermehrte Aktivierung von zellwachstumsstimulierenden Genen wird als Ursache diskutiert.

Ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von malignen Lymphomen ist ein geschwächtes Abwehrsystem, So erkranken mehr Menschen nach einer immunsupprimierenden Therapie. Auch bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen ist das Risiko für ein Lymphom erhöht.

  • Weitere Risikofaktoren sind eine eine vermehrte Belastung durch Herbizide und Insektizide und die Exposition gegenüber UV-Strahlung.
  • In seltenen Fällen liegt dem Lymphom eine genetische Veranlagung zugrunde.
  • Ob der eigene Lebensstil das Risiko an einem Lymphom zu erkranken erhöhen kann, ist bisher noch nicht eindeutig bewiesen.

Insbesondere starkes Übergewicht scheint aber vor allem bei aggressiven Lymphomen eine Rolle zu spielen. Gutartige Lymphome treten meist ausschließlich in Form einer Vergrößerung der Lymphknoten in Erscheinung. Die betroffenen Lymphknoten sind druckempfindlich und zudem beim Abtasten gut verschiebbar.

Bei den malignen Lymphomen kann grundsätzlich zwischen Hodgkin-Lymphomen und Non-Hodgkin-Lymphomen unterschieden werden. Der Morbus Hodgkin ist durch das Vorliegen von Sternberg-Reed-Zellen oder einkernigen Hodgkin-Zellen charakterisiert. Rund 25 Prozent aller Lymphome werden dem Morbus Hodgkin zugeordnet.

Das Hodgkin-Lymphom beginnt mit einer schmerzlosen Lymphknotenschwellung, Da die Lymphknoten miteinander verbacken (verwachsen), können sie beim Abtasten nicht verschoben werden. Typischerweise ist die Schwellung am Hals, unter den Achseln oder in der Leistenregion lokalisiert.

Zusätzlich leiden die Patienten unter Allgemeinsymptomen wie Fieber, ungewollter Gewichtsabnahme und Leistungsminderung. Auch Juckreiz und Nachtschweiß gehören zu diesen sogenannten B-Symptomen. Bei einigen Patienten schmerzen nach Alkoholgenuss die geschwollenen Lymphknoten. Dieses Symptom tritt zwar eher selten auf, ist aber allein hinreichend für eine sichere Diagnosestellung, da es bei keiner anderen Krankheit zu finden ist.

In späteren Stadien der Erkrankung kommt es zu einem Organbefall. Dabei können sowohl das Nervensystem als auch der Urogenitaltrakt und der Hormonhaushalt von den Störungen betroffen sein. Durch eine Schwächung des Immunsystems leiden die Patienten vermehrt unter Infektionen.

  • Auch schwerwiegende Pilz- oder Virusinfektionen sowie Tuberkuloseerkrankungen sind möglich.
  • Unter der Bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphom werden alle Lymphome zusammengefasst, die nicht den Diagnosekriterien des Morbus Hodgkin entsprechen.
  • Dazu gehören unter anderem die chronisch lymphatische Leukämie, das Plasmozytom und die NK-Zell-Leukämie.

Die Non-Hodgkin-Lymphome verursachen zunächst nur Beschwerden wie

Lymphknotenschwellungen Appetitlosigkeit Gewichtsverlust Blässe Müdigkeit und Abgeschlagenheit depressive Verstimmungen erhöhte Infektanfälligkeit Kopf- und/oder Rückenschmerzen

Je nach Grad der Erkrankung können sich die Beschwerden eher schleichend oder sehr rasch entwickeln. Ebenso wie beim Morbus Hodgkin verursachen die geschwollenen Lymphknoten keine Schmerzen. Sie sind ebenfalls nicht verschiebbar. Sind Lymphknoten im Brust- oder Bauchraum betroffen, kann es in Abhängigkeit von der Ausprägung der Schwellung zu Organkompressionen mit Symptomen wie Atemnot, Husten oder Verdauungsbeschwerden kommen.

  1. Bei Befall des Zentralnervensystems leiden die Patienten unter Sehstörungen, Schwindel oder Erbrechen.
  2. Gutartige Lymphome bedürfen in der Regel keiner Therapie.
  3. Sie gehen meist nach Abheilung der zugrundeliegenden Erkrankung von selbst zurück.
  4. Beim Morbus Hodgkin besteht die Behandlung aus Chemotherapie und Bestrahlung,

In der Regel wird zunächst eine Chemotherapie und im Anschluss eine Strahlentherapie durchgeführt. Bei der Chemotherapie kommen verschiedene zellschädigende und wachstumshemmende Medikamente (Zytostatika) zum Einsatz. Um ein weiteres Fortschreiten des Lymphoms zu verhindern, sollte die Therapie unmittelbar nach der Diagnosestellung beginnen.

  1. Nicht selten kommt es während oder in den Monaten nach der Therapie zu einem Rezidiv.
  2. Hier ist eine Hochdosis-Chemotherapie mit folgender autologer Stammzelltransplantation angezeigt.
  3. Bei dieser Form der Stammzelltransplantation werden dem Patienten körpereigene Blutstammzellen entnommen und nach der Chemotherapie transplantiert.

Spricht der Patient auf diese Therapie nicht an, kann eine allogene Stammzelltransplantation erforderlich sein. Hier erhält der Patient die Knochenmark- oder Blutstammzellen eines fremden Spenders. Die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms hängt von der Form der Erkrankung ab.

  • Wenn die Erkrankung nur langsam fortschreitet und wenig oder gar keine Beschwerden verursacht, wird häufig zunächst auf eine Therapie verzichtet.
  • Jedoch sollte eine regelmäßige Kontrolle erfolgen, damit eine Behandlung notfalls rechtzeitig eingeleitet werden kann.
  • Bei der Behandlung werden zur Verbesserung des Behandlungserfolgs meist mehrere Therapieverfahren miteinander kombiniert,

Auch hier unterscheiden sich die Kombinationen je nach Lymphom. Um die entarteten Zellen abzutöten und die Geschwulste zu minimieren, können Zytostatika in Tablettenform oder als Infusion zugeführt werden. Hochdosierte Röntgenstrahlen kommen häufig unterstützend zur Verkleinerung des Tumors zum Einsatz.