Wo DüRfen Agm-Batterien Nicht Verbaut Werden?

Wo DüRfen Agm-Batterien Nicht Verbaut Werden
Nun zu den Nachteilen. – Ein wichtiger Punkt ist die Schwäche für Spannungsspitzen, was jedoch bei den meisten Anwendungen, wie z.B. im KFZ oder bei Solaranlagen, nicht einmal bemerkbar ist, da solch hohe Spannungen oft gar nicht erst zu Stande kommen (z.B im KFZ ist die Elektronik gewöhnlich bei ca.14 – 15V abgeriegelt).

  • Außerdem sollte man AGM Batterien nicht im Bereich des Motors einbauen, da dieser Typ von Batterie keine hohen Temperaturen verträgt.
  • Bei zu hoher Hitze könnte die Zyklenfestigkeit und die Lebensdauer der Batterie stark beeinträchtigt werden.
  • Ein weiterer negativer Punkt den man Ansprechen muss ist, dass AGM Batterien beim Einbau im KFZ, nicht für alle Fahrzeugtypen geeignet sind.

Mehr dazu und wie sie herausfinden ob es für ihr Fahrzeug geeignet ist, erfahren sie weiter unten. Was sie ebenfalls vom Kauf einer AGM Batterie abhalten könnte ist der Preis. Dieser liegt durchschnittlich zwischen ca.100 und 200 Euro. Aber wie man immer so schön sagt: „Qualität hat ihren Preis”.

Kann man eine AGM-Batterie in jedes Auto einbauen?

Werkstatt-Tipp: Umrüstung auf AGM-Batterie – Der Batterie-Hersteller Banner erklärt worauf man achten muss, wenn man eine herkömmliche Batterie durch eine AGM-Batterie ersetzt. Anbieter zum Thema Die sogenannte AGM-Batterie ermöglicht laut dem Batterie-Hersteller Banner ein flexibleres und breiteres Energiemanagement im Fahrzeug.

Eingesetzt wird sie unter anderem in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen und ist in jedem Kraftfahrzeug leicht nachzurüsten. AGM steht für „Absorbent Glass Mat” und die Verwendung von Glasvliesmatten in der Batteriekonstruktion. Bei einer AGM-Batterie werden die einzelnen Zellelemente vor dem Einbau in die Batterie gepresst.

Dadurch werden Abschlammungen reduziert. Die hohe Packungsdichte verringert den Innenwiderstand, was die Kaltstarteigenschaften verbessert. Eine extrem hohe Rüttelfestigkeit und Zyklenbeständigkeit sind weitere Vorteile dieser Bauweise. Selbst tiefe Entladungen verkraftet die AGM-Batterie gut, sodass sie eine dreimal längere Zyklenlebensdauer als herkömmliche Blei-Säure-Batterien erreicht.

Der AGM-Akku kann kopfüber gestellt werden, ohne einen Tropfen Flüssigkeit zu verlieren, da eine hochporöse Vliesmatte aus Glasmikrofasern (AGM) die Elektrolytflüssigkeit vollständig aufsaugt und bindet. Hinzu kommt das völlig verschlossene Gehäuse mit einem Überdruckventil. Die Rekombinationstechnik sorgt dafür, dass bei der Ladung entstehendes Gas zu Wasser umgewandelt – rekombiniert – wird.

Bei Normalbetrieb entsteht kein Wasserverlust. Selbst bei einem beschädigten Gehäuse kann nichts auslaufen, was die Batterie absolut wartungsfrei macht.

Kann man eine AGM-Batterie mit einem normalen Ladegerät laden?

Was muss unbedingt beachtet werden? – Wichtig ist bei beiden Batterietypen – egal ob Gel oder AGM –, dass mit der richtigen Ladekennlinie geladen wird. Dies kann nicht oft genug gesagt werden, da dies in erster Linie für die Lebensdauer von Gel- oder AGM-Batterien von großer Bedeutung ist.

Ganz wichtig ist auch, dass immer wieder über ein geeignetes Ladegerät geladen wird, da über die Lichtmaschine oder Solarmodule keine Volladung möglich ist und dann die Batterien zu früh unter Kapazitätsverlust leiden. Ladegeräte zur Aufladung von BSA AGM VRLA Batterien.1. Am besten geeignet für die Ladung von VRLA Batterien sind Ladegeräte, die die Ladespannung in Abhängigkeit von der Umgebungs- temperatur selbständig regeln.

In extremen Klimabereichen kann auf diese Weise eine lange Lebensdauer trotz der extremen Bedingungen erzielt werden.2. Ladegeräte die vollautomatisch sind und zum Aufladen der AGM Batterie eine Ladeschlußspannung von 14,6V – 14,8V abgeben können und mit einer IUOU Kennlinie laden, sind sehr empfehlenswert.

  1. Wenn Ihr Ladegerät keinen AGM Modus besitzt können Sie im Einzelfall auch auf den Nass/Lead-Acid Modus umstellen.
  2. Noch besser sind moderne Ladegeräte, die einen AGM Modus oder eine Schneeflocke zum Aufladen von AGM Batterien haben.3.
  3. Ladegeräte mit konstantem Strom sind völlig ungeeignet zur Ladung von AGM Batterien.

Auch der GEL Modus ist nicht für AGM Batterien geeignet! 4. Wir empfehlen die vollautomatischen Ladegeräte der Marke Loadchamp.

Kann man eine normale Batterie durch eine AGM ersetzen?

FOLGEN DER FALSCHEN BATTERIE Fahrzeuge mit Start-Stopp-Funktion stellen höhere Anforderungen an die verwendete Starterbatterie – dies gilt für einfachere Start-Stopp-Systeme mit EFB-Batterie genauso wie für hochentwickelte Start-Stopp-Systeme mit AGM-Batterie und Rekuperation.

Die Technik und die Komponenten einer Start-Stopp-Batterie unterscheiden sich wesentlich von einer konventionellen Starterbatterie. Konventionelle Batterie (Nassbatterie) vs. Start-Stopp-Batterie Eine konventionelle Starterbatterie ist dafür konzipiert, zum Starten einen hohen kurzen Energieschub zu liefern.

Während der Motor läuft, sorgt das Ladesystem dann dafür, die entnommene Energie der Batterie wieder nachzuladen. Im Gegensatz dazu, ist eine Start-Stopp-Batterie für viel mehr verantwortlich als den reinen Motorstart. Es werden die verschiedensten Verbraucher des Fahrzeugs mit Energie versorgt, während das Fahrzeug steht und der Motor nicht läuft. Batteriepanne bzw. Totalausfall Je nach Fahrprofil (Kurzstrecke, stop-and-go,.) wird eine konventionelle Starterbatterie, aufgrund der extrem hohen zyklischen Belastung durch die Motor Start-Stopp-Funktion, innerhalb von wenigen Monaten defekt sein. Ausfall Start-Stopp-System Durch eine falsche Wahl der Batterie kann es auch zu einem Ausfall des Start-Stopp-Systems kommen. Dies hat zur Folge, dass der Motor bei Fahrzeugstillstand (z.B. Ampelstopp) selten bzw. gar nicht mehr abgeschalten wird. Ausfall diverser Fahrzeugfunktionen Durch eine falsche Batterie entstehen diverse Funktionsausfälle. Das heißt, gewisse Verbraucher im Auto können kaum bzw. nicht mehr verwendet werden. Zum Beispiel läuft die Klimaanlage nur noch auf niedrigster Stufe oder die Sitzheizung kann nicht aktiviert werden. Ärger und Zeitverlust Möglicher Zeitverlust, Warten auf Hilfe, Verspätungen und Terminprobleme können resultierende Folgen des Batterieausfalls sein. Durch diese Unannehmlichkeiten entsteht beim Kunden eine Unzufriedenheit mit der verbauten Ersatzbatterie.

Start-Stopp-Systeme – EFB versus AGM Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Funktion kommen grundsätzlich zwei unterschiedliche Batterietechnologien zur Anwendung. Die Entscheidung über die verwendete Batterietechnologie hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.

Upgrading Ein Upgrade von einer EFB-Batterie zur noch leistungsstärkeren und zyklenfesteren Batterie ist im Gehäuse H5/L2 (60Ah), H6/L3 (70Ah) und H7/L4 (80Ah) unter bestimmten Umständen möglich. Beim Technologieupgrade von EFB- zur AGM-Batterie ist bei manchen Start-Stopp-Fahrzeugen mit Batteriemanagementsystem (BMS) unbedingt ein Anlernen der neuen Batterie erforderlich! Ideal dafür geeignet ist das Banner Battery Service Tool (BBST).

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihre(n) Banner Kundenbetreuer/in, Ihren Banner Vertriebspartner oder AGM-Technologie Diese Technologie wird hautpsächlich bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen mit und höchstem Energiebedarf eingesetzt. Ist in einem Fahrzeug standardmäßig eine AGM-Batterie verbaut, ist diese unbedingt wieder durch eine AGM-Batterie zu ersetzen.

In identem Gehäuse und ähnlicher Leistungsklasse. PS: Geringe Abweichungen bei Kapazität bzw. Kaltstart haben keine Auswirkungen auf sicheren Start und optimale Bordnetzversorgung! AGM = Absorbent Glass Mat, die Säure ist im Glasvlies aufgesaugt und somit gebunden : FOLGEN DER FALSCHEN BATTERIE

Wann braucht man eine AGM-Batterie?

Wann lohnt sich der Kauf einer AGM-Batterie? – Der hohe, konstante Kaltstartstrom macht die AGM-Batterie zur richtigen Wahl für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Technologie und Bremsenergierückgewinnung. Auch Fahrzeuge mit einfacher Start-Stopp-Automatik und erhöhtem Strombedarf profitieren von einer AGM-Batterie.

Die hohe Zahl an Ladezyklen verlängert die Lebensdauer und damit auch die Wirtschaftlichkeit. Eine konventionelle Gel-Batterie ist für den Einsatz als Versorgerbatterie ausgelegt, eignet sich jedoch nicht als Starterbatterie – erst recht nicht für Autos mit Start-Stopp-Automatik oder Fahrzeuge mit einer hohen Zahl elektrischer Verbraucher an Bord.

Die AGM-Batterie ist die zeitgemäße Antwort auf den Wunsch nach mehr Energiesicherheit, Umweltverträglichkeit und Zuverlässigkeit. : Gel-Batterie oder AGM-Batterie? Das sind die Unterschiede

Was ist besser AGM oder Gel?

Die verschiedenen Batterietypen – Es gibt auf dem Markt drei verschiedene Batterietypen welche sich für Fahrzeuge als Anlasserbatterien durchgesetzt haben. Sie unterscheiden sich im wesentlichen darin, wie die Säure in der Batterie gebunden ist. Dazu kommen etwas abweichende Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie natürlich preisliche Unterschiede.

Blei Säure Batterie, Standard Der Bleiakku hat bereits eine sehr lange Geschichte. So wurde bereits um 1850 der erste Bleiakku entwickelt. Nichts desto trotz kann sich der Bleiakku auch heute noch gegenüber anderen (moderneren) Akkutypen behaupten. So ist der Bleiakku als Starterbatterie noch in fast jedem Auto, LKW, Schiff, U-Boot etc. wieder zu finden. + Seit Jahrzehnten bewährt + Günstig im Preis – Nicht auslaufsicher, darf nur stehend eingebaut werden! – Gasung, es entweicht Gas durch die Entlüftung, nicht für geschlossene Räume verwendbar! Blei-Vlies Batterie, AGM Die AGM (Absorbent Glass Mat) Batterie oder Akku ist eine Weiterentwicklung des klassischen Blei Säure Akkus. Der Unterschied des AGM Akkus zum Blei Gel Akku liegt, wie der Name schon vermuten lässt, in der unterschiedlichen Bindung des Elektrolytes. Beim AGM Akku wird das Elektrolyt in einem Glasfaservlies gebunden. AGM Akkus bieten gegenüber Blei Gel Akkus den großen Vorteil, dass sie einen höheren Startstrom Aufgrund eines niedrigen Innenwiderstandes (sogar niedriger als bei einem Standard Blei-Säureakku) liefern können und somit auch als Starterbatterie in Booten und anderen Fahrzeugen eingesetzt werden. Sie bieten natürlich hier auch den Vorteil, dass bei einem Defekt der Batterie keine Säure auslaufen kann, und somit gerade aus umweltpolitischen Gründen durchaus eine interessante Alternative gegenüber der klassischen Akkuvariante bieten. + Auslaufsicher + Gasungsfrei + Wartungsfrei + Kippsicher – Etwas teurer als herkömmliche Blei-Säure Akkus Blei-Gel Batterie, Gel Im Unterschied zum klassischen Blei Akku wurde die Schwefelsäure im Akku durch Kieselsäure gebunden und ist dadurch eine gelartige Masse geworden. Der Blei Gel Akku ist anders als sein Vorgänger nur in einer wartungsfreien, geschlossenen Variante im Handel erhältlich. Man kann also keine Flüssigkeit nachfüllen oder sonstige Materialpflege betreiben. Sein Vorteil gegenüber der flüssigen Akkuvariante ist die Möglichkeit ihn in verschiedenen Lagen (sprich seitlich, schräg etc.) zu betreiben, da hier keine Flüssigkeiten auslaufen können oder Säuresättigungsprobleme (und damit Spannungs- einbrüche) auftreten können. + Wartungsfrei + Absolut Auslaufsicher + Lageunabhängiger Einbau + geringe Selbstentladung, dadurch länger haltbar – Teurer als herkömmlich Akkus – Etwas niedrigerer, maximal möglicher Startstrom Lithium-Ionen Batterie (LiFePO4 Akku) Die Lithium-Ionen-Batterien sind Hightech für Dein Motorrad! Mit dem Ersatz einer Standard Blei-Säure-Batterie durch eine Lithium-Ionen-Batterie können ohne Aufwand bis zu 5 kg Gewicht gespart werden. Lithium-Ionen Akkus sind längst in Handys und Laptops eingebaut, heute haben sie den Weg auch in die Fahrzeugindustrie gefunden. Diese sogenannten LiFePO4 Akkus haben weder Schwermetalle noch Säure oder andere Flüssigkeiten drin. Das Handling ist dadurch denkbar einfach und sicher. Blei-Säure-Batterien können aufgrund der spezifischen Eigenschaften nur 30% ihrer Kapazität nutzen, während bei Lithium-Ionen-Batterien nahezu 100% der Kapazität nutzbar sind. Aus diesem Grund benötigen die Lithium-Versionen für die gleiche Startleistung nur 1/3 der Kapazität einer vergleichbaren Blei-Säure-Batterie. Auch wenn Lithium-Ionen Batterien viel kleiner gebaut werden könnten, gibts die meisten Typen in Baugleicher Form wie ihre Blei-Säure pendents. So passen sie 1 zu 1 in die Batteriegehäuse der Fahrzeuge. Manchmal werden Keile oder Schaumstoff mitgelifert, um eine kleine Batterie auch für grosse Batteriekästen passend zu machen. Für Rennsport oder Custom Projekte werden auch viel kleinere Batterien ohne normierte Form angeboten. + Wartungsfrei + Absolut Auslaufsicher + Lageunabhängiger Einbau + geringe Selbstentladung, dadurch länger haltbar + sehr geringes Gewicht – Teurer als herkömmlich Akkus – Nicht alle Ladegeräte können verwendet werden!

Wie viele Jahre hält eine AGM-Batterie?

12-Volt-Gel- oder AGM-Batterien – Solange eine 12-Volt-Gel- oder AGM-Batterie geladen ist, wenn sie nicht genutzt wird, beträgt ihre übliche Lebensdauer bis zu sechs Jahre. Nach fünf oder sechs Jahren Float-Spannung bei einer durchschnittlichen Umgebungstemperatur von 25 ºC verfügt die Batterie immer noch über 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität.

  • Höhere Durchschnittstemperaturen verkürzen die Lebensdauer der Batterie.
  • Die Anzahl an Lade- und Entladezyklen steht bei einer 12 V-Batterie in einem engen Zusammenhang mit ihrer Struktur und Qualität.
  • Bei 12 V-Gel-Batterien von Mastervolt können etwa 500 vollständige Zyklen bis auf 20 % entladen und wieder bis zur vollen Kapazität aufgeladen werden.

Die meisten Hersteller gehen davon aus, dass Batterien bei einer verbleibenden Kapazität von 80 % verbraucht sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Batterie sofort ausgetauscht werden muss. Die Batterie kann z.B. immer noch verwendet werden, wenn nur 50 % der Batteriekapazität tatsächlich erforderlich sind.

Was ist beim Laden einer AGM-Batterie zu beachten?

Ladestrom – Als Faustregel für Gel- und AGM-Batterien gilt, dass der Mindest-Ladestrom 15 bis 25% der Batteriekapazität betragen sollte. Während des Ladens werden angeschlossene Geräte normalerweise weiter mit Strom versorgt; dieser Stromverbrauch muss den 15-25% hinzugerechnet werden.

Eine 400 Ah-Batteriebank und eine angeschlossene Last von zehn Ampere benötigen also z.B. eine Batterieladekapazität zwischen 70 und 90 Ampere, damit die Batterie innerhalb einer angemessenen Zeitspanne aufgeladen werden kann. Der maximale Ladestrom beträgt 50% bei einer Gel-Batterie und 30% bei einer AGM-Batterie.

Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt vertragen deutlich höhere Ladeströme. Zur Maximierung der Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterie empfiehlt Mastervolt jedoch einen maximalen Ladestrom von 30% der Leistung. Bei einer 180 Ah-Batterie ergibt sich so beispielsweise ein maximaler Ladestrom von 60 Ampere.

Was ist besser AGM oder Lithium?

2.1 AGM vs. Lithium – Was ist besser? Lithium-Batterien sind das Beste, was Sie derzeit nutzen können. Diese sind leicht, klein und sehr langlebig. Die Batterien sind vor allem sehr sicher und können oft entladen werden. Besonders für Vielfahrer und für Gewerbetreibende sollte eine Lithium-Ionen-Batterie stets die erste Wahl sein. AGM Batterien sind zwar etwas günstiger, dafür deutlich schwerer und bei weitem nicht so langlebig. Für gelegentliche Fahrten und kleine Motoren jedoch absolut sinnvoll, vor allem wenn das Gewicht und der Platz keine Rolle spielt. Wenn sie nicht so häufig fahren (<20 Mal pro Jahr) und Sie das zusätzliche Gewicht auf dem Boot nicht stört, können sie getrost auf eine günstigere AGM Batterie zurückgreifen. Dies empfiehlt sich besonders bei kleineren Motoren und wenn sie generell nicht viel Gesamtkapazität benötigen. Wichtig ist, dass Sie für E-Motoren eine Traktionsbatterie nutzen. Der bedeutendste Vorteil ist ein geringerer Preis, gerade beim Einstieg in die Elektromobilität oder bei einem knapperen Budget ist dies sehr reizvoll. Beachten sind die Lagerung und die Ladung bei den AGM Batterien und die geringere Entladetiefe. Es gibt sehr viele verschiedene Batteriearten. Wirklich relevant für die Anwendung als Bootsbatterie sind allerdings nur wenige. Wir können Ihnen zwei verschiedene Batteriearten empfehlen, die derzeit am häufigsten auf Booten verwendet werden. Sie alle haben eins gemein: sie sind absolut wartungsfrei, auslauf- und handhabungssicher. Abgesehen davon können sie lageunabhängig eingebaut werden. Nichtdestotrotz gibt es einige markante Unterschiede, aus denen gewisse Vor- und Nachteile resultieren.

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• Lithium-Ionen-Batterien können in der Regel bis 100% entladen werden (empfohlen werden 80-90%) • Gewicht Lithium: ca.10 kg pro nutzbarer Kilowattstunde • Lithium-Ionen-Batterien wiegen nur ca.30% von Bleibatterien • Ideale Anwendung: Alle Sportboote, Schlauchboote, Motorboote, Vielfahrer

In aller Munde sind sogenannte Lithium-Ionen-Batterien – bekannt aus dem Automobil-Bereich. Unter diesem Begriff werden Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Batterien zusammengefasst. Bei Lithium-Ionen-Batterien wiegen nur ca.30% der Bleibatterien (je nach Typ abweichend) und weisen zudem eine extrem hohe Zyklenfestigkeit und Entladetiefe auf! Sicherheit der Lithium Batterien Lithium-Ionen-Batterien bestehen immer aus mehreren einzelnen Zellen.

  1. Ohne Schutzschaltungen sind diese sehr anfällig gegenüber extremer Tiefentladung oder Überladung.
  2. Zum Schutz sollte daher immer ein Batteriemanagementsystem (kurz BMS) verwendet werden.
  3. Die Zellen werden so nicht frühzeitig irreversibel beschädigt, da das BMS eine Tiefentladung und Überladung verhindert.

Bei den meisten Lithium-Ionen-Batterien ist ein solches BMS bereits integriert und Sie müssen sich um nichts kümmern. Fakten zu AGM Batterien:

• AGM Batterien können nur bis 50% entladen werden, unsere Deep Cycle AGM bis 80% • Gewicht Gel/AGM: ca.31 kg pro nutzbarer Kilowattstunde • Für die gleiche effektive Kapazität reichen bereits deutlich kleinere Lithium Akkus aus • bei AGM Batterien muss der Peukert Effekt berücksichtigt werden. Die Kapazität ist auf eine gleichmäßige Entladung über 20 Stunden angegeben. Bei kürzerer Entladung sinkt die Kapazität drastisch • Ideale Anwendung: Verdränger, geringe Kapazität, sehr seltene Nutzung

Die Weiterentwicklungen von Bleibatterien sind Gelbatterien, bei denen die Säure in einem Gel eingekapselt ist. Mittlerweile noch beliebter sind AGM-Batterien, bei denen die Säure in einem Glasfaservlies gebunden ist. Beide Batteriearten sind sie bedeutend zyklenfester als eine Nassbatterie.

Die Gelbatterie ist in der Zyklenfestigkeit höher und hat eine geringere Selbstentladung pro Monat. Die AGM-Batterie kann kurzzeitig höhere Ströme abgeben und ist somit ebenfalls als Starterbatterie geeignet und ist geringfügig preiswerter als eine Gelbatterie. Beide Arten sind aufgrund des großen Blei-Anteils in der Batterie extrem schwer.

Es gibt große Unterschiede innerhalb der Batteriearten, insbesondere bei den AGM und bei den Lithium-Ionen-Batterien. Einige Modellen der AGM Batterien können sogar 80% (Aquamot) oder 100% (Victron Energy) entladen werden. Dabei sollte jedoch die Lebensdauer beachtet werden.

Lange Zeit wurde die Blei-Nassbatterie auch auf Booten verwendet. Die Nachteile liegen auf der Hand: Sie ist schwer, nicht auslaufsicher oder wartungsfrei und dazu hat sie eine geringe Lebensdauer und Kapazität. Der größte Vorteil der Bleitechnologie ist jedoch weiterhin, dass sie vergleichsweise günstig ist.

Diese Technologie wurde weiterentwickelt, um diese Nachteile zu verringern. Grundsätzlich kann natürlich jede Batterie vollständig entladen werden, dies empfehlen wir jedoch nicht. Batterien, die nicht dafür geeignet sind, büßen besonders stark an Lebensdauer ein oder sind anschließend irreversibel geschädigt. Bei der Berechnung der nötigen Kapazität verwenden wir immer die empfohlene Maximalentladetiefe des Herstellers, um die effektiv nutzbare Kapazität der Batterie zu bestimmen. Auf deren Grundlage wird dann die Batterie ausgewählt, damit Sie auch wirklich so weit und lange fahren können, wie Sie es wünschen.

Die Energiedichte Die Energiedichte von Batterien ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Mittlerweile sind Energiedichten von bis zu 300 Wh/kg möglich bei Lithium-Ionen-Akkus möglich. Typischerweise liegen dieser aber niedriger bei circa 120-160 Wh/kg. Blei-Batterien, wie auch AGM und Gelbatterien haben eine deutlich niedrigere Energiedichte von ca.25 – 30 Wh/kg.

Dies erklärt das höhere Gewicht von Bleibatterien bei gleicher Kapazität im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus. Batterien können in puncto Energiedicht jedoch nicht mit Benzin mithalten. Benzin besitzt eine Energiedichte von knapp 12.000 Wh/kg. Effektiv ist ein Elektroantrieb also immer mit weniger Energie unterwegs als ein Verbrennungsmotor, auch wenn ein Elektromotor bis zu 10mal effizienter ist.

Wie erkenne ich eine AGM oder Gel Batterie?

Eine AGM Batterie erkennen Sie durch den Aufdruck AGM Batterie (absorbent glass mat) oder VRLA (valve regulated lead acid battery) auf der Batterie.

Kann man eine AGM-Batterie als Starterbatterie nutzen?

AGM-Batterie – erste Wahl für gewerbliche Fahrzeuge –

Im gewerblichen Bereich sind Fahrzeuge nicht selten im Mehrschichtbetrieb unterwegs. Eine AGM-Batterie verkraftet die durch einen Mehrschichtbetrieb auftretenden höheren Belastungen besser als eine gewöhnliche Starterbatterie. Gewerbliche Fahrzeuge sind zudem oft mit elektrisch betriebenen Aufbauten und Sonderausstattungen versehen. Eine gewöhnliche Starterbatterie ist mit diesen Zusatzlasten schnell überfordert und verschleißt durch den Abbau der für die Kapazität relevanten schneller. Durch den speziellen Aufbau der und eine besondere Rezeptur der aktiven Masse, kann eine AGM-Batterie mehr und tiefere verkraften als eine konventionelle Batterie. Im innerstädtischen Lieferverkehr oder im Taxibetrieb werden überwiegend viele kurze Strecken bedient – und das bei jedem Wetter. Eine AGM-Batterie lässt das Fahrzeug zuverlässig anspringen und erfüllt auch die Ansprüche im kommerziellen Betrieb.

Was sind die Vorteile einer AGM-Batterie?

Sofort einbaubar und wartungsfrei – Der vielleicht attraktivste Vorteil der AGM-Batterie ist, dass sie direkt einbaubar und praktisch wartungsfrei ist. Abgesehen vom Wiederaufladen brauchen AGM-Batterien nicht das zusätzliche Nachfüllen von Flüssigkeiten wie Säure oder Wasser. Das spart Zeit beim Einbau und bedeutet weniger Wartungszeit.

Welche Fahrzeuge haben AGM Batterien?

AGM Batterie nur mit AGM Batterie ersetzen – Autos mit erweiterter Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung haben eine AGM-Batterie an Bord. Bei einem Austausch darf nur eine AGM-Batterie verwendet werden.

Warum sind AGM Batterien so teuer?

Die leistungsfähigen AGM-Akkus vertragen bis zu viermal mehr Ladezyklen als herkömmliche Batterien, sind aber aufgrund der aufwändigeren und präziseren Produktion doppelt so teuer: Sie kosten mehr als 200 Euro. EFB-Batterien wiederum sind für rund 175 Euro zu haben.

Wird eine AGM-Batterie warm?

Der Verschleiß – Der Verschleiß ist bei Autoreifen leicht verständlich: Je mehr man fährt und je härter der Fahrstil ist, desto schneller verschleißen die Reifen. Ähnlich verhält es sich mit der Batterie: Je öfter und tiefer Autobatterien entladen werden und je mehr elektrische Verbraucher die Batterie versorgen muss, desto höher ist der Verschleiß.

  1. Vor allem wenn Sie Ihr Auto nur selten oder häufig nur für kurze Strecken nutzen, kann die Lichtmaschine die Batterie nicht vollständig aufladen, während die elektrischen Verbraucher sie weiterhin entladen.
  2. Abhilfe schafft hier die richtige Batterietechnologie.
  3. Wenn Sie zum Beispiel ein Fahrzeug mit Start-Stopp-Funktion fahren, ist AGM- oder EFB-Technologie unbedingt erforderlich.

Eine herkömmliche SLI-Batterie (Starter, Lights, Ignition) ist für diese Anwendungen nicht ausgelegt und verschleißt daher recht schnell. Die Leistung einer AGM-Batterie kommt auch Autos ohne Start-Stopp-System zugute: Die AGM-Technologie bietet höhere Leistungsreserven, von denen herkömmliche Fahrzeuge ohne Start-Stopp-System in Form einer längeren Batterielebensdauer profitieren.

  • Eine AGM-Batterie verkraftet auch extreme Außentemperaturen, während eine herkömmliche Starterbatterie auf extreme Kälte und Hitze mit einem raschen Kapazitätsabfall reagiert und sich schneller entlädt.
  • Dies war auch das Ergebnis einer Feldstudie in Dubai, bei der alle Fahrzeuge mit einem Start-Stopp-System, die mit herkömmlichen Batterien ausgestattet waren, nach fünf bis sechs Monaten ausfielen, während eine mit AGM-Batterien ausgestattete Vergleichsflotte bis zum Ende des Tests nach 12 Monaten mobil blieb.

Natürlich sind pauschale Aussagen über die Lebensdauer und den Alterungsprozess nicht möglich, da die Lebensdauer von Faktoren wie dem Batterietyp, der Umgebungstemperatur, der Anzahl der Zyklen, der Entladetiefe und der Häufigkeit des Gebrauchs abhängt.

Warum AGM bei Start Stop?

Die Start-Stopp-Batterie wird doppelt belastet – Anders verhält es sich bei Autos mit Start-Stopp-Technologie. Die Batterie wird während einer Fahrt durch die Stadt mit einer Reihe von Start- und Stopp-Perioden belastet. Steht das Fahrzeug mit ausgeschaltetem Motor an einer roten Ampel, verlangen elektrische Verbraucher wie Licht, Scheibenwischer, Radio oder Displays weiter nach Strom.

  1. Die Belastung steigt durch stetiges Ent- und Aufladen.
  2. Dabei sind vor allem Kurzstreckenfahrten für Batterien eine Herausforderung.
  3. Insbesondere bei älteren Batterien und im Winter sinkt die Ladungsaufnahme der Batterie, so dass eine ausreichende Wiederaufladung während der kurzen Fahrt nicht immer gewährleistet ist.

Dies kann zu einer schleichenden Entladung der Batterie führen, so dass die Batterie irgendwann nicht mehr genug Energie hat, um den Motor zu starten. Aufgrund der besonderen Technologie bleibt der Innenwiderstand bei AGM-Batterien über die Lebensdauer deutlich niedriger als bei konventionellen Batterien – somit ist eine ausreichende Ladungsaufnahme auch über lange Zeit gewährleistet und Kurzstrecken mit vielen Stopp-Phasen sind für die AGM besser zu meistern.

Kann AGM-Batterie Gasen?

AGM- und Gel-Batterien gasen während des normalen Betriebszustandes nicht (Ausnahme: Defekt am Ladegerät oder an der Batterie). So verhindert man eine Überladung der Batterie!

Wann ist eine 12 Volt AGM-Batterie tiefentladen?

Mit einer Spannung von 10,5 Volt kann eine Starterbatterie als 'leer’ angesehen werden, obwohl zunächst nur eine reduzierte Batteriespannung vorliegt. Fällt die Spannung jedoch dauerhaft unter 10 Volt, kann von einer Tiefentladung des Akkumulators ausgegangen werden.

Wie weit darf man eine 12v AGM-Batterie entladen?

simplify your energy Laden der Batterien Ladespannung Gel- sowie AGM-Batterien müssen mit einer Spannung von 2,38 Volt pro Zelle bei einer Temperatur von 25°C geladen werden. Dies entspricht 14,25 Volt bei einer Batteriebank von 12 Volt sowie 28,5 Volt bei einer Batteriebank von 24 Volt.

  • Die maximale Zeit in der eine Batterie bei dieser Spannung geladen werden kann, beläuft sich auf vier Stunden.
  • Danach muss die Spannung auf 2,2 Volt pro Zelle oder entsprechend 13,25 bzw.26,5 Volt reduziert werden.
  • Lithium-Ionen-Batterien müssen mit einer Spannung von 29,2 Volt bei einem 24-Volt-system und 14,6 Volt bei einem 12-Volt-System geladen werden.

Die Erhaltungsspannung beträgt 26,5 bzw.13,25 Volt. Bei Notstromsystemen, bei denen Gel-Batterien problemlos eine lange Zeit (sogar über drei Jahre) im Erhaltungsmodus bleiben können, muss die Erhaltungsspannung auf etwa 13,8 bzw.27,6 Volt bei einer Temperatur von 25 °C angehoben werden.

Es gibt immer Geräte an Bord – Kühlschränke zum Beispiel – die einer Batterie Strom entziehen, selbst wenn sie geladen wird, weshalb die maximale Ladespannung so eingestellt wurde, dass die angeschlossenen Geräte geschützt werden. Dieser maximale Wert beläuft sich auf 14,55 Volt bei einem 12-Volt-System sowie auf 29,1 Volt bei einem 24-Volt-System.

Das entspricht der Ladespannung bei einer Umgebungstemperatur von 15 °C. Der Ladestrom Eine Faustregel für Gel- und AGM-Batterien lautet, dass der Ladestrom mindestens 15 bis 20% der Kapazität ausmachen muss. Während des Ladevorgangs müssen normalerweise angeschlossene Geräte ebenfalls von 10 A zwischen 70 und 90 A liegen, um die Batterie in einer angemessenen Zeit zu laden.

  • Der maximale Ladestrom beläuft sich auf 50% bei einer Gel-Batterie und 30% bei einer AGM-Batterie.
  • Bei einer Lithium-Ionen- Batterie kann der Ladestrom mit einer Kapazität übereinstimmen.
  • Eine Lithium-Ionen-Batterie von 100 Ah kann zum Beispiel mit 100 A wieder aufgeladen werden.
  • Das Ladesystem Um eine möglichst hohe Lebensdauer der Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien zu erhalten, benötigen Sie einen modernen Batterielader mit einer 3-Stufigen-Ladekennlinie und einem Sensor zum Messen der Batterietemperatur.

Diese Batterielader regulieren kontinuierlich die Ladespannung und den Ladestrom und passen die Ladespannung der Batterietemperatur an. Damit die Batterien nicht vorzeitig ausfallen, muss die Brummspannung des Batterieladers unter 5% liegen. Versorgt die Batterie auch die Navigations- oder Kommunikationsausrüstung, wie GPS oder VHF, mit Strom, darf die Brummspannung nicht mehr als 100 mV (0,1 Volt) betragen, ansonsten könnten Probleme mit der Ausstattung auftreten.

Ein weiterer Vorteil einer niedrigen Brummspannung besteht darin, dass Stromsysteme an Bord nicht beschädigt werden, wenn ein Batteriepol nicht richtig angebracht oder korrodiert ist. Bei einer niedrigen Brummspannung kann der Batterielader das System sogar antreiben, ohne an eine Batterie angeschlossen zu werden.

Zum Beispiel sind alle Mastervolt Ladegeräte mit einer guten Spannungsregulierung ausgestattet, die die Brummspannung unter 100 mV hält. Im Falle von GMDSS-Systemen (Global Maritime Distress Safety Systems) von Hochseeschiffen muss der Batterielader auch mit einem Ampere- und Voltmeter sowie einem Alarmkontakt ausgestattet sein.

Der Alarmkontakt wird an das Alarmsystem der Yacht angeschlossen, so dass irgendwelche Unterbrechungen hinsichtlich des Betriebs des Batterieladers – möglicherweise aufgrund einer Unterbrechung der 230-Volt-Versorgung – rechtzeitig entdeckt werden. Berechnung der Ladezeit Bei der Berechnung der Ladezeit einer Batterie müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

Die erste Überlegung ist die Ausgangsleistung der Batterie. Bei einer Standardmäßigen nassen Batterie liegt die Ausgangsleistung bei 80%. Dies bedeutet, dass die Batterie mit 120 Ah geladen werden muss, damit später 100 Ah entzogen werden können. Bei Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien ist die Ausgangsleistung höher – 85 bis 90 % – so dass im Vergleich zu nassen Batterien weniger Abfall entsteht und die Ladezeit kürzer ist.

  • Ein weiterer, bei der Berechnung der Ladezeit zu berücksichtigender Punkt ist die Tatsache, dass die letzten 20% des Ladevorgangs vier Stunden in Anspruch nehmen (dies gilt nicht für Lithium-Ionen-Batterien).
  • In der zweiten Stufe, auch bekannt als Absorptionsphase, entscheidet die Batterie, wie viel Strom sie unabhängig von der Ausgangsleistung des Batterieladers aufnehmen muss.
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Die Menge an Strom hängt von dem Batterietyp ab (nass, AGM, Gel oder Lithium Ionen) sowie von weiteren Faktoren, wie dem Umfang, in dem Sie zu Beginn geladen wurde, der Temperatur, der Lebensdauer und der Umgebungstemperatur.

  • Für die Berechnung der Ladezeit einer Batterie kann folgende Formel zugrunde gelegt werden:
  • Co x eff Lt = + 4h Al – Ab
  • Lt = Ladezeit
  • Co = Kapazität, die der Batterie entzogen wurde
  • eff = Wirkungsgrad (1,1 bei einer Gel-Batterie, 1,15 bei einer AGM-Batterie und 1,2 bei einer nassen Batterie)
  • Al = Strom des Batterieladers
  • Ab = Verbrauch der angeschlossenen Geräte während des Ladevorgangs
  • Wenn wir eine Batterie nehmen, die zu 50% entladen ist, und das zuvor genannte Beispiel einer 400 Ah Gel-Batterie sowie einen Batterielader von 70 bis 90 Ampere (80 Ampere) zugrunde legen, dauert das Laden der Batterie auf 100% wie folgt:
  • 200 x 1,1 Lt = + 4h = 7h 80 – 10
  • Überprüfung der verbleibenden Kapazität einer versiegelten AGM – oder Gel-Batterie

Die verbleibende Kapazität oder der Zustand einer Batterie lässt sich am einfachsten mit Hilfe eines Ah-Messgerätes überprüfen. Zu einem können Sie dies mit einem Speziellen Voltmeter machen oder Sie verwenden eine andere, jedoch sehr ungenaue Methode zur Überprüfung Ihrer Batterie, indem Sie die Spannung Ihrer Batterie messen.

Verbleibende Batteriekapazität Batteriespannung
25% Zwischen 11,7 und 12,3 V
50% Zwischen 12,0 und 12,6 V
75% Zwischen 12,1 und 13,0 V
100% Zwischen 12,6 und 13,35 V

Die oben genannte Methode ist nur zu 15 – 20% genau und gibt nur ungefähr an, über wie viel Strom die Batterie noch verfügt. Belüftung Unter normalen Umständen erzeugen Gel- und AGM-Batterien nur wenig oder gar kein gefährliches Knallgas. Die geringe Gasmenge, die entweicht, kann man vernachlässigen.

  1. Q= 0,05 x I x fl x f2 x n
  2. Q= erforderliche Belüftung in m³/Std.
  3. I = maximaler Ladestrom des Batterieladers
  4. fl = Kürzung um 0,5 für Gel-Batterien
  5. f2 = Kürzung um 0,5 für geschlossene Batterien
  6. n = Anzahl an genutzten Zellen (eine 12-Volt-Batterie hat sechs Zellen von jeweils 2 Volt)
  7. Bei dem zuvor genannten Beispiel einer 12 V/400 Ah-Batteriebank und eines Batterieladers von 80 Ampere sieht die erforderliche Mindestbelüftung wie folgt aus:
  8. Q = 0,05 x 80 x 0,5 x 0,5 x 6 = 6 m³/h

Dieser Luftstrom ist so gering, dass die natürliche Belüftung ausreicht. Wenn Batterien in einem geschlossenen Gehäuse installiert werden, sind zwei Öffnungen erforderlich, und zwar eine oben und eine unten. Die Abmessungen der Belüftungsöffnungen können mit Hilfe der folgenden Formel berechnet werden:

  • A= 28 x Q
  • A = Öffnung in cm²
  • Q = Belüftung in m³
  • In unserem Fall erhält man folgenden Betrag: 28 x 6 = 168 m² (etwa 10 x 17 cm) für jede Öffnung.

Lithium-Ionen-Batterien erzeugen kein Knallgas und sind deshalb hinsichtlich Ihrer Nutzung sicherer. Wenn Batterien schnell geladen werden, gibt es eine gewisse Gasbildung. In einem solchen Fall kann die oben genannte Formel zur Ableitung der Wärme verwendet werden.

Setzen Sie sich bei größeren Systemen mit mehreren Batterien mit Ihrem Techniker in Verbindung. Die Batterie als Stromquelle Es gibt verschiedene Arten wiederaufladbarer Batterien. Der gebräuchlichste und auf Schiffen am häufigsten verwendete Typ ist die Bleisäurebatterie. Weniger bekannt ist die Nickel-Cadmium (NiCad)-Batterien, die immer noch häufig in alten Notstromsystemen vorzufinden ist.

Doch aufgrund der komplexen Lademethode und der Tatsache, dass die NiCad-Batterie umweltschädlich ist, sind diese Batterien nicht für die Verwendung an Bord geeignet. Das Prinzip der Bleisäure-Batterie Die Batterie wandelt elektrische Energie in chemische Energie um.

  1. Diese Energie kann in elektrischem Strom für Gleichstrom-Endgeräte, wie die Beleuchtung und Startmotoren, umgewandelt werden.
  2. Eine Batterie besteht aus verschiedenen Zellen mit einer Spannung von jeweils 2 Volt.
  3. Für eine 12-Volt-Batterie werden sechs Zellen in Reihe geschaltet und einem Gehäuse untergebracht.

Zur Erreichung von 24 Volt werden also zwei 12-Volt-Batterien in Reihe geschaltet. Jede Zelle verfügt über positive Bleioxidplatten und negative Bleimetallplatten. Außerdem enthält sie einen aus Wasser und Schwefelsäure bestehenden Elektrolyten. Zusammen entsteht hierdurch ein galvanisches Element von 2 Volt.

  • Während des Entladevorgangs wird das Bleioxid auf den Bleiplatten in Bleisulfat umgewandelt.
  • Der Säuregrad sinkt, weil für Prozess Schwefelsäure benötigt wird.
  • Zum Wiederaufladen der Batterie muss eine externe Stromquelle – wie ein Batterielader, eine Lichtmaschine oder ein Solarpanel – mit einer Spannung von ungefähr 2,38 Volt pro Zelle angeschlossen werden.

Das Bleisulfat wird dann wieder in Blei und Bleioxid zurückverwandelt und der Schwefelsäuregehalt steigt wieder an. Die Ladespannung wird begrenzt, um die Freigabe von übermäßig viel Wasserstoff zu vermeiden. Bei einer Ladespannung von mehr als 2,4 Volt pro Zelle wird zum Beispiel Wasserstoffgas freigegeben.

Prozentsatz der Ladung Batteriespannung Spezifisches Gewicht Prozentsatz der Entladung
0 % 11,64 V 1,100 100 %
20% 11,88 V 1,140 80 %
40 % 12,09 V 1,175 60 %
60 % 12,30 V 1,210 40 %
80 % 12,51 V 1,245 20 %
100 % 12,72 V 1,280 0 %

Verschiedene Batterietypen – im Hinblick auf die Dicke und die Anzahl der Platten pro Zelle – eignen sich für verschiedene Anwendungen. Der maximale Strom, der geliefert werden kann, wird durch die Plattenoberfläche insgesamt festgelegt. Die Anzahl der Entlade- und Wiederaufladevorgänge – die Anzahl der Zyklen – hängt von der Dicke der Platten ab.

Ein Batteriegehäuse mit derselben Größe und demselben Gewicht kann entweder viele dünne Platten oder wenige dicke Platten aufweisen. Die Starterbatterie Eine Startbatterie hat viele dünne Platten pro Zelle und deshalb eine Große Plattenoberfläche insgesamt. Dieser Batterietyp ist deshalb für die Bereitstellung von Hohem Strom über einen kurzen Zeitraum besonders gut geeignet.

Die Anzahl, wie oft eine Startbatterie stark entladen werden kann, ist auf ungefähr 50 begrenzt. Da der Start des Motors jedoch nur eine geringe Menge der gespeicherten Energie (ungefähr 0,01%) verbraucht, hält die Batterie über viele Jahre. Dieser Batterietyp eignet sich nicht für den zyklischen Gebrauch als Service-Batterie.

Die Semi-Traktionsbatterie Eine Semi-Traktionsbatterie hat weniger, jedoch dickere Platten pro Zelle. Diese Batterien stellen relativ wenig Startstrom zur Verfügung, können jedoch häufiger und in einem größeren Umfang (etwa 200 bis 500 vollständige Zyklen) entladen werden. Dieser Batterietyp eignet sich ausgezeichnet für die kombinierte Funktion der Start-/Service-Batterie.

Die Traktionsbatterie Dieser Batterietyp hat sogar noch weniger, jedoch sehr dicke, flache oder zylindrische Platten. Er kann deshalb viele Male und recht vollständig (1000 vollständige Zyklen) entladen werden. Aus diesem Grund werden Traktionsbatterien häufig für Gabelstapler und kleine Elektrogeräte, wie Industrie-Reinigungsmaschinen, eingesetzt.

  1. Für Traktionsbatterien ist eine spezielle Lademethode erforderlich.
  2. Da diese Batterien meistens groß sind, sammelt sich auf dem Boden des Batteriebehälters leicht Schwefelsäure an.
  3. Dieses Phänomen wird Stratifikation genannt und tritt auf, weil Schwefelsäure dichter als Wasser ist.
  4. Der Säuregehalt steigt im unteren Bereich der Batterie an und bewirkt eine lokale Verstärkung der Plattenkorrosion, und er sinkt im oberen Bereich und bewirkt eine Reduktion der Kapazität.

Die Batterie wird ungleichmäßig entladen, was die Lebensdauer der Batterie erheblich senkt. Um die Säure wieder gleichmäßig zu verteilen, muss die Batterie absichtlich durch eine zu hohe Spannung überladen werden. Hierbei entsteht eine große Menge an Wasserstoffgas, das mit dem Sauerstoff in der Luft eine gefährliche Mischung, das sogenannte Knallgas, bilden kann.

Die für die Wiederaufladung dieser Batterie erforderliche Spannung beträgt etwa 2,7 Volt pro Zelle oder 16,2 Volt für ein 12-Volt-System sowie 32,4 Volt für ein 24-Volt-System. diese hohe Spannung ist für die angeschlossenen Geräte äußerst gefährlich, und durch die hohe Gasbildung sind diese Batterien für die Verwendung an Bord der Schiffe ungeeignet.

Die Lithium-Ionen-Batterie Bis heute standen Lithium-Ionen-Batterien überwiegend als wiederaufladbare Batterien mit einer geringen Kapazität zur Verfügung, weshalb sie besonders beliebt in Handys und Laptops waren. Jetzt gibt es Lithium-Ionen-Batterien mit großen Kapazitäten.

Lithium-Ionen-Batterien verfügen über eine hohe Energiedichte und eignen sich ausgezeichnet für zyklische Anwendungen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bleisäurebatterien ermöglichen Lithium-Ionen-Batterien Einsparungen von bis zu 70% hinsichtlich des Volumens und des Gewichts, während die Anzahl der Ladezyklen gleichzeitig dreimal höher ist.

Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass Lithium-Ionen-Batterien unabhängig von der angeschlossenen Last eine konstante Kapazität bereitstellen können. Die verfügbare Kapazität einer Bleisäurebatterie wird im Falle größerer Entladeströme reduziert.

Lithium-Ionen-Batterien können bis zu 80 % entladen werden, ohne dass dies Auswirkungen auf ihre Lebensdauer hat, wohingegen Bleisäurebatterien durch tiefe Entladung stärker beeinträchtigt werden und nur bis zu 50% der verfügbaren Kapazität entladen werden können. Längere Haltbarkeit Lithium-Ionen-Batterien bieten auch im Vergleich zu Nickel-Cadmium-Batterien große Vorteile, wie zum Beispiel eine viel größere Leistungsdichte und eine längere Lebensdauer.

Lithium ist das leichteste Metall, daher sind Lithium-Ionen-Batterien ebenfalls im Gewicht geringer. Sie können zudem jederzeit geladen werden, während Nickel-Cadmium-Batterien entladen sein müssen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten und einen Memory-Effekt zu verhindern.

Darüber hinaus können Lithium Ionen-Batterien mit sehr hohem Strom geladen werden, bis zu 100% der Kapazität, was zu einer sehr kurzen Ladezeit führt und diesen Memory-Effekt verhindert. Zellenmanagement-System Lithium-Ionen-Batterien können häufig geladen werden, jedoch auch nicht unendlich oft. Ein Nachteil der Lithium-Ionen-Batterie ist das natürliche Ungleichgewicht zwischen den stärkeren und schwächeren Zellen.

Während des Ladevorgangs erreichen eine oder mehrere Zellen ihr maximales Ladeniveau aufgrund dieses Ungleichgewichts schneller, während andere nicht voll geladen werden. Letztgenannte sind schneller wieder entladen, weshalb die Batterie aufgrund Unterspannung schneller umschaltet, was die Lebensdauer der Batterie verkürzen wird.

  • Um dies zu vermeiden, sind die Lithium-Ionen-Batterien oft mit einem Zellenmanagementsystem ausgestattet, dass das Ungleichgewicht zwischen den Zellen automatisch ausgleicht und somit die Lebensdauer erhöht.
  • Häufig gestellte Fragen zu Batterien Wie lange braucht meine Batterie zum Entladen? Dies hängt von Ihrer Kapazität und der Menge an verbrauchtem Strom durch die angeschlossenen Geräte ab.

Als Regel gilt, je schneller eine Batterie entladen wird, desto weniger Strom stellt sie zur Verfügung. Dies gilt auch umgekehrt: Je länger es dauert, bis eine Batterie entladen ist, umso mehr Energie liefert sie. Eine Batterie von 100 Ah liefert einen Strom von 5 Ampere über 20 Stunden.

  • In dieser Zeit sinkt die Spannung nicht unter 10,5 V: hierdurch erhält man 100 Ah.
  • Wird jedoch an dieselbe Batterie ein Endgerät von 100 A angeschlossen, kann die Batterie dieses nur für 45 Minuten betreiben.
  • Danach fällt die Batteriespannung auf 10,5 V und die Batterie ist leer, wobei sie nur 75 Ah bereitgestellt hat.

Der Anschluss einer Last von 1,2 A an dieselbe Batterie bewirkt, dass diese über 100 Stunden läuft, bevor die Batteriespannung auf 10,5 V sinkt. In diesem Fall hat sie 120 Ah Bereitgestellt. Wie lange hält meine Batterie? Die Lebensdauer einer Batterie hängt davon ab, wie oft und in welchem Umfang sie entladen wird.

Außerdem ist wichtig, dass die Batterie mit Hilfe des richtigen Batterieladers ordnungsgemäß geladen wird. Bei normalen Nutzungsfrequenz im Hinblick auf die Ferien und Wochenenden ist eine Lebensdauer zwischen fünf und sieben Jahren für Gel- und AGM-Batterien üblich. Wenn die Batterie häufig entladen wird, müssen Sie die Kapazität entsprechend anpassen.

Es besteht auch die Option, 2-Volt-Zellen zu verwenden. Für diesen Batterietyp ist eine Lebensdauer von 15 Jahren nichts Außergewöhnliches, so lange sie die richtige Kapazität haben. Lithium-Ionen-Batterien sind das Nonplusultra. Sie können äußerst schnell geladen und wieder entladen werden und halten bis zu drei Mal länger als die anderen Batterietypen.

  • Was ist eine Reihenschaltung bzw.
  • Parallelschaltung? Durch eine Reihenschaltung wird die Spannung erhöht und die Kapazität bleibt auf demselben Niveau.
  • Zwei in Reihe geschaltete Batterien von 12 V/100 Ah ergeben zusammen eine Batteriebank von 24 V/ 100 Ah.
  • Bei einer Reihenschaltung wird der Pluspol der Batterie mit dem Minuspol der nächsten angeschlossen, wobei die Pole an den Enden das System angeschlossen werden.

Batterien mit unterschiedlichen Kapazitäten sollten niemals in Reihe geschaltet werden.

  1. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf den Einsatz normaler 12 V-Batterien.
  2. Reihenschaltung
  3. Parallelschaltung

Sie können auf die Parallelschaltung zurückgreifen, wenn Sie Ihre Kapazität erhöhen müssen. Die Plusleitungen werden ebenso zusammen angeschlossen wie die Minusleitungen. Die Verkabelung von der Batterie zum System sollte wie folgt aussehen: Plus von Batterie 1 und Minus Von Batterie 2 (oder der letzten Batterie bei der Parallelschaltung). Reihen-/Parallelschaltung Wenn Sie eine 24 V-Batterie mit einer Höheren Kapazität benötigen, können Sie die Reihen- und Parallelschaltungen kombinieren. Die Kabel von der Batterie zum System müssen überkreuzt werden: Plus von Batterie 1 und Minus von Batterie 2 (oder der letzten Batterie bei der Parallelschaltung).

Achten Sie darauf, dass bei der Installation mehrerer Batterien zwischen den Batterien ausreichend Platz ist: Dazwischen sollte ein Fingerbreit Platz sein, damit sich die Wärme verflüchtigen kann. Kann ich die Batterien auch über Winter an Bord lassen? Dies ist für Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien vorteilhaft, da ihre Lebensdauer durch die niedrigen Temperaturen sogar verlängert wird.

Denken Sie dran, dass die Batterien vollständig geladen und keine Endgeräte mehr angeschlossen sind. Messgeräte für die Batteriespannung, Zeitmesser und Autoradiospeicher gehören zu den versteckten Endgeräten, auf die besonders geachtet werden muss. Nasse Batterien müssen regelmäßig nachgefüllt werden, um ein Gefrieren zu verhindern.

  1. Es ist ratsam, den Landstromanschluss des Schiffes einmal alle zwei bis drei Wochen anzuschließen, damit die Batterien wieder vollständig aufgeladen werden können.
  2. Welche Wartung benötigen Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien? Für Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien ist keine Wartung erforderlich, weshalb sie überall auf dem Schiff installiert werden können.
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Wir raten Ihnen jedoch, einmal im Jahr alle Anschlüsse zu überprüfen um sicherzugehen, dass sie ordnungsgemäß angebraucht sind, und die Oberflächen mit einem leicht feuchten Tuch zu reinigen. Außerdem müssen Batterien jedes Mail vollständig geladen werden, damit sie ihre maximale Lebensdauer erreichen, wobei dies für Lithium-Ionen-Batterien nicht so wichtig ist.

Was sind wartungsfreie Batterien? In der Schifffahrt werden verschiedene Batterietypen eingesetzt, von denen jede ihre eigenen spezifischen Eigenschaften hat. Hier ist eine Zusammenfassung: Blei-Kalzium-Batterie Blei-Kalzium-Batterien werden in der Automobilbranche häufig als Starterbatterien eingesetzt.

Es sind normale Bleisäurebatterien mit einem Flüssigkeits-Elektrolyten aus Schwefelsäure und Wasser, wobei dem Blei jedoch Kalzium zugefügt wird, um die Wasserstoffgasbildung und somit den Wasserverbrauch zu minimieren. Zudem wird ein zusätzliches Elektrolyten hinzugefügt, um die natürliche Verdunstung des Wassers auszugleichen.

  1. Dieser Batterietyp eignet sich nur für kleine Schiffe von etwa sechs bis acht Metern Länge und auch nur als Starterbatterie, da seine Struktur die Verwendung als Service-Batterie oder Batterie für die Beleuchtung ausschließt.
  2. Die Blei-Kalzium-Batterie ist nicht völlig geschlossen.
  3. Während des Ladevorgangs kann Wasserstoffgas freigesetzt werden, das dich eine kleine Öffnung, meistens auf der Seite der Batterie, entzogen wird.

Da unter bestimmten Umständen aus der Öffnung Säure entweichen kann, ist eine Belüftung erforderlich. AGM-Batterie Ein anderer Typ der Bleisäurebatterie ist die AGM (Absorbed Glass Mat = in Glasfasermatten gebundene) – Batterie. Bei diesem Model wird das Elektrolyt (Wasser und Schwefelsäure) in einer äußerst feinen Glasfasermatte gebunden.

Wie bei jeder anderen Batterie wird auch hier durch den Ladevorgang Wasserstoffgas und Sauerstoff erzeugt, die durch die Kapillare der Glasfasermatte transportiert werden. Sobald die zwei Gase wieder verbunden sind, entsteht erneut Wasser, das wieder in der Glasfasermatte gebunden wird. Der Rekombinationsvorgang ist dann abgeschlossen.

Die Glasfasermatte dient auch als Isolierung zwischen den Platten, die auf diese Weise eng nebeneinander angeordnet werden können, so dass nur ein sehr geringer Innenwiederstand entsteht. Ein hoher Entladestrom stellt also kein Problem dar. Der Ladestrom könnte etwas geringer als bei Gel-Batterien ausfallen (etwa 30%), da die Glasfasermatte auch ein effizienter Wärmedämmstoff ist.

Die durch den Ladevorgang erzeugt Wärme wird schrittweise aus dem Gehäuse abgeleitet. Der Ladestrom muss also gewissermaßen eingeschränkt sein, weshalb der Ladevorgang etwas länger dauert. AGM-Batterien eigenen sich besonders gut für Anwendungen mit einem hohen Entladestrom, wie Bugstrahlruder oder Deckenwinden sowie für den Einsatz mit mittlerem Zyklus.

Die AGM-Batterie ist komplett geschlossen und deshalb wartungsfrei. Bei starker Überladung der AGM-Batterie, zum Beispiel aufgrund des Einsatzes eines nicht regulierten Batterieladers, entsteht eine geringe Menge an Wasserstoffgas. Das Gas entweicht durch eine spezielle Entlüftungsöffnung im Batteriegehäuse, die dazu dient, das Eindringen von Sauerstoff in die Batterie zu verhindern.

  • Ein falscher Ladevorgang verkürzt die Lebensdauer der Batterie.
  • Die Gel-Batterie Bei nassen Bleisäurebatterien mit einem Flüssig-Elektrolyt aus Wasser und Schwefelsäure wird das Wasser während des Ladevorgangs, und zwar meistens gegen Ende, in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.
  • Diese Gase entweichen daraufhin durch den Verschlussdeckel, was bedeutet, dass sich das Wasser verbraucht und regelmäßig mit destilliertem (Batterie-)Wasser nachgefüllt werden muss.

Das Elektrolyt in einer Gel-Batterie ist ein Gel, welches das Wasser mit der Säure bindet. Während die Batterien aufgefüllt werden, erwärmt sich das Gel und wird flüssig. Nachdem die Batterie mit dem flüssigen Gel gefüllt wurde, kühlt dieses ab und erhärtet sich wieder.

  1. Dieser Prozess führt zu winzigen Haarrissen in dem Gel zwischen den Platten.
  2. Während des Ladevorgangs wird auf der positiven Platte Sauerstoff und auf der negativen Platte Wasserstoff erzeugt.
  3. Die Risse im Gel bewirken eine Verbindung der Gase, so dass Wasser entsteht.
  4. Dann absorbiert das Gel das Wasser, so dass kein Wasser aus dem System entweicht und keine Gase produziert werden.

Gel-Batterien sind keine neue Technik und bereits seit den 50er-Jahren auf dem Markt. Die wichtigsten Anwendungen sind der Notstrom-Bereich, Telekommunikationssysteme, die Stromversorgung und seit den letzten 10 bis 15 Jahren Service-Batterien in maritimen Systemen.

Gel-Batterien gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Die 12-Volt-Batterie kann regelmäßig eingesetzt werden und ist in Kapazitäten bis zu 200 Ah erhältlich. Die zweite Ausführung ist eine 2-Volt-Traktionsbatterie, die in Kapazität bis zu 2700 Ah erhältlich ist und sich besonders für Systeme mit häufigen und starken Entladungen eignet, für die eine lange Lebensdauer erforderlich ist.

Für eine Batterie mit 12 oder 24 Volt müssen sechs bzw.12 Gel-Batterien zu Erreichung der erforderlichen Spannung seriell angeschlossen werden. Die wesentlichen Vorteile der Gel-Batterien sind u.a. ihre stark eingeschränkte Selbstentladung, die Möglichkeit einer kurzen Ladezeit und die fehlende Gasbildung unter normalen Umständen.

  • All dies sind Gründe, weshalb Gel-Batterien sich äußerst gut für Anwendungen in der Schifffahrt eigenen.
  • Außerdem eignen sie sich ideal für stark zyklische Anwendungen.
  • Die Lithium-Ionen-Batterie Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt basieren auf Lithium-Ion-Eisen-Phosphat, dessen Energiedichte dreimal höher als die einer Bleisäurebatterien ist.

Es gibt zwar Materialien mit einer noch höheren Energiedichte, diese werden im Allgemeinen jedoch als nicht so sicher erachtet. Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt sind mit die sichersten Batterien ihrer Art. Ein einzigartiges Merkmal ist ihr integriertes Bidirectional Active Cell Management (Bidirektionales Aktives Zellenmanagement), auch BAC genannt.

Dieses System kontrolliert die Spannung, den Strom und die Temperatur und garantiert eine optimale Sicherheit. Lithium-Ionen-Batterien sind mit dem MasterBus kompatibel und bis zu 15% effizienter als Bleisäurebatterien. Hierdurch erhalten Sie: – K ürzere Ladezeiten – Einen geringen Einsatz des Generators zum Laden – Mehr Strom als von einer herkömmlichen Batterie mit denselben Abmessungen – Eine Bleisäurebatterie zum Beispiel hat eine Entladetiefe (DOD = depth of discharge) von 50%.

Deshalb können Sie von einer Batterie mit 400 Ah nur 200 Ah nutzen. Die Entladetiefe einer Lithium-Ionen-Batterie von Mastervolt beträgt 80%, also nahezu 60% mehr nutzbare Batteriekapazität. Bei diesem Prozentsatz liefert eine Batterie von 400 Ah 320 Ah oder 120 Ah mehr.

Lithium-Ionen-Batterien eignen sich auch ideal zum Segeln mit Elektro- oder Hybridantrieb. Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt können unendlich oft parallel geschaltet werden. – Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Lithium-Ionen-Batterien weniger wiegen, weniger Platz benötigen und erstaunlich einfach zu installieren sind.

· Was Sie bei Batterien, insbesondere Gel- und AGM-Batterien, vermeiden sollten Falsche Ladespannung. Bei einer zu niedrigen Spannung kann die Batterie nicht zu 100 % geladen werden – hierdurch verhärtet sich das Sulfat auf den Platten und die Batterie verliert einen Teil ihrer Kapazität.

Eine zu hohe Spannung führt dazu, dass die Batterie Gas erzeugt, das zu einem Verlust von Wasser und demzufolge zum Austrocknen führt. Übermäßige Entladung. Durch das Entladen einer Batterie über ihre Kapazität hinaus wird ihre Lebensdauer stark verkürzen. Zu starke Welligkeit der Ladespannung. Günstige altmodische Batterielader und Lichtmaschinen zeichnen sich häufig durch eine starke Spannungswelligkeit (Spannungsabweichung) der Ausgangsspannung aus.

Den Einsatz einer Lichtmaschine ohne 3-Stufigen Regler, eine sehr hohe Umgebungstemperatur oder das Laden ohne Temperaturausgleich. · Schlussfolgerungen und Empfehlungen Aufgrund des geringen Innenwiederstands eigenen sich AGM-Batterien besonders für die Stromversorgung von Winden, Ankerwinden und Bugstrahlrudern, zum Starten von Motoren und für den begrenzten Zyklischen Einsatz.

G el-Batterien sind besonders als Service-Batterien geeignet, da sie schnell wieder geladen werden können und eine lange Lebensdauer haben, auch bei zahlreichen Lade-/Entladezyklen. Lithium-Ionen-Batterien sind definitiv die beste Wahl. Sie bieten Einsparungen an Platz und Gewicht von bis zu 70 %, ihre Lebensdauer ist dreimal länger und sie können schnell wieder aufgeladen und entladen werden.

Ein Minimum von 2000 Ladezyklen ist keine Ausnahme. Festlegung der Lebensdauer 12-Volt-Gel- oder AGM-Batterie Die durchschnittliche Lebensdauer einer 12 V-Gel- oder AGM-Batterie beläuft sich auf sechs Jahre, wenn die Batterie nicht genutzt und in einem geladenen Zustand gehalten wird.

Nach fünf oder sechs Jahren Float-Spannung bei einer durchschnittlichen Umgebungstemperatur von 25 °C verfügt die Batterie immer noch über 80% ihrer ursprünglichen Kapazität. Höhere Durchschnittstemperaturen verkürzen die Lebensdauer der Batterie, niedrigere können sie erhöhen. Die Anzahl an Lade- und Entladezyklen steht bei einer 12-Volt-Batterie in einem engen Zusammenhang mit Ihrer Struktur und Qualität.

Bei 12-Volt-Gel – oder AGM-Batterien von Mastervolt können etwa 300 vollständige Zyklen bis auf 20% entladen und wieder bis zur vollen Kapazität aufgeladen werden. Die meisten Hersteller gehen davon aus, dass Batterien bei einer verbleibenden Kapazität von 80% verbraucht sind.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Batterie sofort ausgetauscht werden muss. die Batterie kann zum Beispiel immer noch verwendet werden, wenn nur 50% der Batteriekapazität tatsächlich erforderlich sind. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, die Batterie nach sechs Jahren oder 300 vollständigen Zyklen auszutauschen.

Eine durchschnittliche Nutzung von sieben Jahren ist für Gel- und AGM-Batterien absolut normal.2-Volt-traktions-Gel-Batterien Die Lebensdauer von 2-Volt-Traktions-Gel-Zellen beläuft sich auf etwa 10 – 15 Jahre und die maximale Anzahl an vollständigen Zyklen auf 900 bis 1000.

  1. Bei einer Entladung auf 50 oder 75% der Kapazität beträgt die Anzahl an Zyklen 2000 bzw.4000.
  2. Deshalb eignen sich diese Batterien besonders gut für größere Systeme, bei denen eine intensive Nutzung und eine sehr lange Lebensdauer erforderlich sind.
  3. Lithium-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien haben eine Lebensdauer von mehr als ca.2000 Zyklen.

Das ist dreimal so lang wie bei Bleisäurebatterien. Dies kann man auf die große Anzahl an Funktionen zurückrufen, wie dem Zellenmanagement, der äußerst geringen Selbstentladung, dem fehlenden „Memory-Effekt” (Effekt der trägen Batterie) und einer Entladetiefe von 80%.

AGM Gel 2-Volt-Traktion-Gel Lithium Ionen Herkömmliche offene Semi-Traktion Batterie Herkömmliche offene Traktion Batterie
Wartungsfrei ++++ ++++ ++++ ++++
Gasbildung während des Ladevorgangs +++ +++ +++ +++++ +
Selbstentladung bei Inaktivität +++ ++++ ++++ +++
Lebensdauer bei vollständiger Entladung ++ +++ ++++ +++++ + +++
Lebensdauer bei begrenzter Entladung +++ ++++ ++++ +++++ ++ +++
Hoher Ladestrom-Widerstand ++ +++ ++++ ++++ ++ ++
Geeignet für Erstellung einer Batteriebank mit hoher Kapazität ++ +++ ++++ ++++ + +++
Starten von Motoren ++++ +++ ++ ++++ ++
Stoßfestigkeit ++++ ++++ ++++ ++++ + +
Anzahl der Lade-/Entladezyklen ++ +++ ++++ +++++ + +++
Temperaturbeständigkeit ++ ++++ ++++ ++++ + ++
Installation/Neigungswinkel ++++ ++++ ++++ ++++
Kapitalrendite bei begrenzter Nutzung +++ +++ ++++ +++ + ++
Kapitalrendite bei intensiver Nutzung ++ +++ ++++ +++++ + +
Geeignet zum Segeln mit Elektroantrieb ++ +++ ++++ +++++ + ++

simplify your energy

Was passiert wenn ich eine AGM-Batterie normal lade?

ZUSAMMENFASSUNG – Batterien gehören zu Fahrzeugen wie Motor oder Lenkrad und sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Allerdings wird diesen Akkus nur wenig Bedeutung beigemessen, obwohl sich einiges getan hat. So bieten AGM-Batterien ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und erfreuen sich aufgrund ihrer Unempfindlichkeit einer großen Beliebtheit.

  • Wer eine AGM-Batterie mit einem normalen Ladegerät laden möchte, der sollte ein paar Punkte beachten.
  • So sind alte Ladegeräte mit konstantem Strom nicht für den Einsatz bei einer AGM-Batterie gedacht.
  • Als Notlösung dürfen Geräte, die eine Schneeflocke besitzen, eingesetzt werden.
  • Wenn Ihr vor der Wahl steht, welchen Ladebooster Ihr einsetzen wollt, dann klickt einmal hier drauf.

Titelfoto: AGM Batterie mit normalem Ladegerät laden (Rechte: Canva.com)

Welche Fahrzeuge haben AGM Batterien?

AGM Batterie nur mit AGM Batterie ersetzen – Autos mit erweiterter Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung haben eine AGM-Batterie an Bord. Bei einem Austausch darf nur eine AGM-Batterie verwendet werden.

Kann man eine AGM-Batterie als Starterbatterie nutzen?

AGM-Batterie – erste Wahl für gewerbliche Fahrzeuge –

Im gewerblichen Bereich sind Fahrzeuge nicht selten im Mehrschichtbetrieb unterwegs. Eine AGM-Batterie verkraftet die durch einen Mehrschichtbetrieb auftretenden höheren Belastungen besser als eine gewöhnliche Starterbatterie. Gewerbliche Fahrzeuge sind zudem oft mit elektrisch betriebenen Aufbauten und Sonderausstattungen versehen. Eine gewöhnliche Starterbatterie ist mit diesen Zusatzlasten schnell überfordert und verschleißt durch den Abbau der für die Kapazität relevanten schneller. Durch den speziellen Aufbau der und eine besondere Rezeptur der aktiven Masse, kann eine AGM-Batterie mehr und tiefere verkraften als eine konventionelle Batterie. Im innerstädtischen Lieferverkehr oder im Taxibetrieb werden überwiegend viele kurze Strecken bedient – und das bei jedem Wetter. Eine AGM-Batterie lässt das Fahrzeug zuverlässig anspringen und erfüllt auch die Ansprüche im kommerziellen Betrieb.

Kann ich in mein Auto eine stärkere Batterie einbauen?

Mehr Kapazität kann generell nicht schaden. Ist die Batterie jedoch zu groß, passt sie nicht mehr in die vorgesehene Halterung. Eine zu kleine Batterie hingegen kann möglicherweise nicht richtig befestigt werden. Zudem genügt sie dem Energiebedarf des Autos nicht.

Was passiert wenn man die Batterie nicht angelernt?

Batterietausch selbst erledigen? Besser nicht! – Lässt sich die Batterie ganz einfach selbst wechseln? Laien rät der ADAC davon ab, War ein Batterietausch vor 20 Jahren noch relativ simpel, so ist die Technik heute sehr komplex und durch viele elektronische Bauteile wie und Komfortelektronik empfindlich geworden,

  1. Moderne Fahrzeuge und zahlreiche ältere Modelle mit Start-Stopp-System verfügen oft über ein Batteriemanagement-System, das nach dem Austausch ein Anlernen der Batterie mit Spezialgeräten notwendig macht.
  2. Eine abgeklemmte Batterie kann bei Radios, Alarmanlagen und anderer Fahrzeugelektronik dazu führen, dass sie ihre Einstellungen verlieren und neu initialisiert werden müssen.

Zum Teil müssen zusätzlich Fehlercodes gelöscht werden. Der ADAC rät deshalb, den Batterietausch grundsätzlich Profis zu überlassen,