Wieviel Schritte Pro Tag FüR Senioren?

Wieviel Schritte Pro Tag FüR Senioren
Tipps Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen Jeder Schritt zählt: Senioren über 65 Jahre sollten täglich 7000 Schritte tätigen, etwa eine Stunde spazieren gehen. © Quelle: iStockphoto.com/oneinchpunch Senioren über 65 Jahren sollten täglich ungefähr 7000 Schritte machen.

  • Diese Faustregel empfiehlt die Alzheimer Forschung Initiative in ihrer Broschüre „Alzheimer vorbeugen: Gesund leben – gesund altern”.
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  • Ein 30-minütiger Spaziergang entspreche etwa 3000 Schritten.

Am besten nutzen ältere Menschen jede Gelegenheit, um sich auf Trab zu halten: die Treppe statt den Aufzug nehmen, Spaziergänge und Gartenarbeit machen, das Auto stehen lassen und laufen oder radeln. Wer jünger als 65 Jahre ist, sollte am Tag 10 000 Schritte tätigen.

Wie viele Schritte am Tag nach Alter?

Je mehr wir täglich laufen, desto mehr Lebenszeit haben wir im Mittel noch vor uns. Aber irgendwann ist es genug: Mehr Schritte bringen keine zusätzlichen Jahre. Wann es so weit ist, kommt aufs Alter an.10 000 Schritte am Tag sollte man laufen, so lautet eine bekannte Faustregel.

Die Zahl geht zurück auf eine Werbekampagne, entspricht aber auch dem Forschungsstand – bei Erwachsenen bis 60 Jahre. Seniorinnen und Senioren können spätestens nach 8000 Schritten stoppen: Weiterlaufen bringt ihnen offenbar keine zusätzlichen Lebensjahre. Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse, die ein internationales Forschungsteam um Amanda Paluch von der University of Massachusetts in Amherst in « Lancet Public Health » veröffentlicht hat.

Die Gruppe wertete Daten von mehr als 47 000 Probandinnen und Probanden aus, die unter anderem aus Europa, den USA und Asien stammten. Im Mittel liefen die Leute 6500 Schritte am Tag; die Hälfte schaffte mehr, die andere Hälfte weniger. Am Ende der Längsschnittstudien, die im Schnitt rund sieben Jahre währten, waren rund 3000 Personen gestorben.

Die Wahrscheinlichkeit dafür war bei Männern wie Frauen gleichermassen umso geringer, je mehr Schritte sie liefen – bis zu einer gewissen Grenze. Dieses Optimum hing vom Alter ab: Unter 60 Jahren brauchte es 8000 bis 10 000 Schritte täglich, darüber hinaus sank das Sterberisiko nicht weiter. Ab 60 Jahren waren 6000 bis 8000 Schritte genug.

Ältere bräuchten offenbar deutlich weniger Schritte als die häufig genannten 10 000, schreiben die Forschenden. Eine Studie an der Harvard Medical School war bei Frauen bereits zu einem ähnlichen Schluss gekommen: Die Probandinnen, im Mittel Anfang 70, erreichten ihr Optimum bei täglich 7500 Schritten.

Sind 6000 Schritte am Tag zu wenig?

Die Empfehlungen von Experten, wie viele Schritte am Tag einen Unterschied für die Gesundheit machen, reichen von 6.000 bis zu 10.000 Schritten am Tag und mehr. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 8.000 Schritte.

Wie viele Schritte braucht es für ein gesünderes Leben?

Woher stammt die 10.000-Schritte-Regel eigentlich? – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass du am Tag 10.000 Schritte machen sollst, um deine Gesundheit in Schuss zu halten. Erstmals erwähnt wurde der Wert aber in einem mehr als 55 Jahre alten Werbeclip der japanischen Firma Yamasa,

Wie viele Schritte mit 80 Jahren?

Tipps Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen Jeder Schritt zählt: Senioren über 65 Jahre sollten täglich 7000 Schritte tätigen, etwa eine Stunde spazieren gehen. © Quelle: iStockphoto.com/oneinchpunch Senioren über 65 Jahren sollten täglich ungefähr 7000 Schritte machen.

  • Diese Faustregel empfiehlt die Alzheimer Forschung Initiative in ihrer Broschüre „Alzheimer vorbeugen: Gesund leben – gesund altern”.
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  • Ein 30-minütiger Spaziergang entspreche etwa 3000 Schritten.

Am besten nutzen ältere Menschen jede Gelegenheit, um sich auf Trab zu halten: die Treppe statt den Aufzug nehmen, Spaziergänge und Gartenarbeit machen, das Auto stehen lassen und laufen oder radeln. Wer jünger als 65 Jahre ist, sollte am Tag 10 000 Schritte tätigen.

Wie viel km sind 10.000 Schritte?

Sind 10000 Schritte 10 km? – Wie viele Kilometer sind 10.000 Schritte? – Nach oben ↑ 10.000 Schritte sind etwa 6 bis 8,5 Kilometer, Größere Menschen legen aufgrund der tendenziell größeren „normalen” Schrittlänge auch mehr Zentimeter pro Schritt und damit Kilometer pro 10.000 Schritte zurück.

  1. Zudem v ergrößert sich die Schrittlänge auch bei höherer Geschwindigkeit, sodass du mit mehr Tempo auch mehr Kilometer schaffst.
  2. Wenn du also tendenziell größer bist und eine größere Schrittlänge hast, musst du weiter gehen, um 10.000 Schritte zu erreichen.
  3. Aber das sollte dich dann nicht wirklich stören.

Wenn du durchschnittlich kleiner bist und eine kleinere Schrittlänge hast, dann gehst du pro Kilometer mehr Schritte. Eine höhere Geschwindigkeit führt dagegen immer dazu, dass du weniger Schritte pro Kilometer gehst. Es ist daher eigentlich logisch, dass du umso mehr Strecke für 10.000 Schritte schaffst, je schneller du gehst, walkst, wanderst oder läufst.

Wie viele Schritte mit 60 Jahren?

Lebensdauer: Wie viele Schritte am Tag sind optimal?

News16.05.2022Lesedauer ca.2 Minuten

Je mehr wir täglich laufen, desto mehr Lebenszeit haben wir im Mittel noch vor uns. Aber irgendwann ist es genug: Mehr Schritte bringen keine zusätzlichen Jahre. Wann es so weit ist, kommt aufs Alter an. © RyanJLane / Getty Images / iStock (Ausschnitt) 10 000 Schritte am Tag sollte man laufen, so lautet eine bekannte Faustregel. Die Zahl geht zurück auf eine Werbekampagne, entspricht aber auch dem Forschungsstand – bei Erwachsenen bis 60 Jahre. Seniorinnen und Senioren können spätestens nach 8000 Schritten stoppen: Weiterlaufen bringt ihnen offenbar keine zusätzlichen Lebensjahre.

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Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse, die ein internationales Forschungsteam um Amanda Paluch von der University of Massachusetts in Amherst in »« veröffentlicht hat. Die Gruppe wertete Daten von mehr als 47 000 Probandinnen und Probanden aus, die unter anderem aus Europa, den USA und Asien stammten.

Im Mittel liefen die Leute 6500 Schritte am Tag; die Hälfte schaffte mehr, die andere Hälfte weniger. Am Ende der Längsschnittstudien, die im Schnitt rund sieben Jahre währten, waren rund 3000 Personen gestorben. Die Wahrscheinlichkeit dafür war bei Männern wie Frauen gleichermaßen umso geringer, je mehr Schritte sie liefen – bis zu einer gewissen Grenze.

  • Dieses Optimum hing vom Alter ab: Unter 60 Jahren brauchte es 8000 bis 10 000 Schritte täglich, darüber hinaus sank das Sterberisiko nicht weiter.
  • Ab 60 Jahren waren 6000 bis 8000 Schritte genug.
  • Ältere bräuchten offenbar deutlich weniger Schritte als die häufig genannten 10 000, schreiben die Forschenden.

Eine war bei Frauen bereits zu einem ähnlichen Schluss gekommen: Die Probandinnen, im Mittel Anfang 70, erreichten ihr Optimum bei täglich 7500 Schritten. Darunter galt: Je weniger Schritte sie machten, desto weniger Lebensjahre hatten sie noch zu erwarten.

Wie lange braucht man für 5.000 Schritte?

Schritte-Rechner: Schritte in km, Meter + Zeit umrechnen

Schritte Entfernung in km Benötigte Zeit
2.500 1,5 km 26 Minuten
5.000 3,0 km 51 Minuten
7.500 4,5 km 77 Minuten
10.000 6,0 km 103 Minuten

Was bringt jeden Tag 1 Stunde Spazierengehen?

Darum kann spazieren gehen gesund sein Spazierengehen ist mehr als Bewegung an der frischen Luft Fitness Veröffentlicht am: 25.05.2022 6 Minuten Lesedauer Spazierengehen hat während der Corona-Einschränkungen eine Renaissance erlebt. Zu Recht, denn Bewegung an der frischen Luft trägt zur physischen und psychischen Gesundheit bei. Aber warum ist das so? © iStock / shapecharge „Gehen ist des Menschen beste Medizin”, soll bereits Hippokrates, der Begründer der griechischen Heilkunde, gesagt haben. Tatsächlich kann Spazierengehen sehr gesund sein, denn der Körper kommt in Bewegung, ohne dass die Gelenke zu stark belastet werden.

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass sich jeder Mensch pro Woche zwischen zweieinhalb und fünf Stunden moderat bewegen sollte – oder 75 bis 150 Minuten intensiv.
  • Auch eine Mischung aus moderater und intensiver Aktivität ist möglich, etwa eine Kombination aus Fitnesstraining und Spaziergängen.

Ein gesundes Maß an Bewegung ist wichtig, weil sie den Kreislauf in Schwung bringt und den Stoffwechsel ankurbelt. Das wiederum stärkt das Immunsystem und kann Erkrankungen vorbeugen, wie etwa Herzinfarkten, und einem gestörten Zuckerstoffwechsel (). Zudem trainiert Bewegung die Muskeln und kann damit Problemen des Bewegungsapparats vorbeugen.

Ein kurzer Spaziergang pro Tag kann bereits viel bewirken. Dass Bewegung einen positiven Effekt auf unsere Lebenserwartung haben kann, zeigt unter anderem eine 12 Jahre andauernde Studie der Universität Cambridge mit über 300.000 Teilnehmenden. Unter jenen, die leicht körperlich aktiv waren – etwa mit einem täglichen, kurzen Spaziergang –, war die Gesamtsterblichkeit um 20 bis 30 Prozent niedriger als bei Menschen, die körperlich inaktiv waren (also beispielsweise viel im Büro saßen und sich auch privat kaum bewegten).

Anders gesagt: Wenn Menschen spazieren gehen, kann ihnen das womöglich ein längeres Leben bescheren. Auch wer sich vor grippalen Infekten schützen will, leistet dazu mit regelmäßigen Spaziergängen womöglich einen wichtigen Beitrag. Darauf weist eine US-amerikanische Studie hin, an der 115 Frauen teilnahmen.

  1. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
  2. Eine Gruppe nahm an einem Bewegungsprogramm teil – mindestens 45 Minuten mäßig intensive Bewegung (zum Beispiel zügiges Gehen) an 5 Tagen pro Woche, während die zweite Gruppe lediglich einmal pro Woche eine Stretching-Einheit absolvierte.
  3. Das Ergebnis: Im Laufe eines Jahres sank das Erkältungsrisiko in der Bewegungsgruppe im Vergleich zur Stretching-Gruppe bedeutsam.

Besonders deutlich wurde der Effekt in den letzten drei Monaten des Beobachtungszeitraums: Hier war das Erkältungsrisiko für die Stretchenden mehr als dreimal so hoch. Dazu ist einschränkend zu sagen, dass die Studie ausschließlich übergewichtige Frauen nach der Menopause untersuchte, die zuvor kaum aktiv gewesen waren.

Die Ergebnisse lassen sich daher nicht uneingeschränkt auf alle Menschen (zum Beispiel junge und sportliche Frauen oder Männer) übertragen. Nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit kann von regelmäßiger Bewegung profitieren. So ist schon längere Zeit bekannt, dass körperliche Aktivität gesunde Personen davor schützen kann, eine Depression zu entwickeln, und auch, dass sie zur Neuroplastizität beiträgt.

Dies ist die Fähigkeit des Gehirns, sich an Aufgaben anzupassen und zum Beispiel neue Nervenverbindungen aufzubauen. Bei Menschen mit Depressionen funktioniert das deutlich weniger gut als bei gesunden Menschen. Eine Studie an 50 depressiven Patienten und Patientinnen in stationärer Behandlung hat ermittelt, wie sich ein zusätzliches leichtes Bewegungsprogramm auf die Symptomatik auswirken kann.

  1. Es zeigte sich, dass sich die depressiven Symptome bei den aktiven Personen – in Selbst- und Fremdwahrnehmung – im Vergleich zu den inaktiven deutlich verbesserten.
  2. Gleichzeitig normalisierte sich auch die durch die Depression beeinträchtigte Neuroplastizität, welche die Forschenden mit speziellen neurologischen Diagnoseverfahren untersuchten.
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Das bedeutet: Wer unter Depressionen leidet, kann sich mit Bewegung nicht nur subjektiv besser fühlen – er kann so womöglich auch sein Gehirn langfristig strukturell verändern, kognitiv leistungsfähiger und flexibler werden. Da es Menschen mit Depressionen oftmals schwerfällt, aktiv zu werden, können kurze Spaziergänge ein idealer Start ins Bewegungsprogramm sein. Für den Körper ist Bewegung an sich der wichtigste Faktor. Outdoor-Sport wie Spazierengehen, Joggen, Radfahren oder Nordic Walking hat im Vergleich zum Indoor-Sport zusätzliche Vorteile. So ist Spazierengehen zum Beispiel unter anderem deshalb gesund, weil das Sonnenlicht auf der Haut den Körper dazu anregt, zu produzieren.

Experten und Expertinnen empfehlen, an sonnigen Tagen zehn bis dreißig Minuten ins Freie zu gehen, um eine wirksame Portion aufzunehmen, Die genaue Dauer für einen ungeschützten Aufenthalt in der Sonne hängt dabei vom Hauttyp ab. Es reicht aus, wenn dabei Gesicht, Hände und Arme unbedeckt sind. In den Monaten März bis Oktober muss das nur zwei- bis dreimal pro Woche erfolgen.

In den Wintermonaten ist es sinnvoll, häufiger draußen spazieren zu gehen. Breit angelegte Blutuntersuchungen zeigen, dass ein Großteil der Menschen keinen gesunden Vitamin-D-Spiegel hat. Knapp 60 Prozent der erwachsenen Frauen und Männer in Deutschland weisen einen Vitamin-D-Spiegel im Blut auf, der unter dem aktuellen Schwellenwert von 20 Nanogramm pro Milliliter Blut liegt.

  • Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass sich die Betroffenen zu viel in Innenräumen aufhalten.
  • Die Frage „Wie oft sollte man an die frische Luft?” lässt sich daher recht einfach beantworten: möglichst jeden Tag.
  • Beim Spazierengehen und anderen Outdoor-Aktivitäten kommt die Natur als weiterer Faktor hinzu: Diese kann die körperliche und seelische Verfassung so positiv beeinflussen, dass manche Forschende sogar von einer „Naturpille” sprechen.

Laut einer Studie der Universität Michigan reduziert bereits eine kurze Pause im Grünen merklich das Stressniveau – bestimmte Biomarker sinken messbar, etwa der Gehalt des Stresshormons Cortisol um 21,3 Prozent. Bei Aktivitäten zwischen 20 und 30 Minuten war der messbare Effekt am größten. © iStock / monkeybusinessimages Großer Vorteil für Personen mit Hunden: Die regelmäßigen Spaziergänge mit ihrem Hund helfen dabei, in Bewegung zu bleiben und frische Luft zu tanken. Bewegung ist für die Gesundheit unverzichtbar. Das ist auch der Grund, weswegen Kinder regelmäßig an die frische Luft sollten.

Britischen Forschenden zufolge sind Kinder draußen mehr als doppelt so aktiv wie in Innenräumen. Ob im Wald, im Garten oder auf dem Spielplatz – draußen sitzen die wenigsten Kinder so still wie vor dem Fernseher oder Tablet. Das ist förderlich für ihre Entwicklung und Gesundheit. Regelmäßige Spaziergänge können gerade bei Menschen, die zum Beispiel viel im Büro sitzen, für einen wichtigen körperlichen Ausgleich sorgen und Krankheiten vorbeugen.

Sie profitieren dabei nicht nur von der Bewegung, sondern auch von der entspannenden Wirkung der Natur. Günstig können kurze Spaziergänge in der sein. Regelmäßige Spaziergänge sind nur eine von vielen Möglichkeiten, sich zu bewegen: Auch wer Treppen statt Fahrstuhl nimmt und für kürzere Wege eher auf das als ins Auto steigt, unterstützt damit langfristig seine Gesundheit. Körperliche Aktivität trägt nachweislich zum physischen und psychischen Wohlbefinden von Senioren und Seniorinnen bei und trainiert darüber hinaus Gleichgewicht und Koordination. Auch das kann gesenkt werden. Hinzu kommt, dass durch regelmäßige Bewegung das Herz-Kreislauf-System angeregt und der Blutdruck stabilisiert werden kann.

Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose und Arteriosklerose treten bei aktiven Senioren und Seniorinnen seltener auf und Arthrose-Schmerzen verringern sich. Besonders gut tut Bewegung zusammen mit anderen – zum Beispiel bei gemeinsamen Wanderungen, Fahrradtouren oder Senioren-Sportgruppen. Das motiviert und beugt vor – und diese kann ähnlich gesundheitsschädlich sein wie Rauchen oder starkes Übergewicht.

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Sind 5000 Schritte am Tag gut?

Vergesst 10.000 Schritte — so viel solltet ihr laut Wissenschaftlern tatsächlich am Tag gehen

Spazierengehen hält fit und kann vor Krankheiten schützen. Viele Gesundheitsblogs, Apps oder Schrittzähler sind darauf ausgelegt, dass man mindestens 10.000 Schritte am Tag zurücklegen sollte. Dabei liegt die optimale Zahl laut Wissenschaftlern nur zwischen 7.000 und 8.000 Schritten.

Die 10.000 gilt als magische Zahl beim Thema tägliches, Schrittzähler gratulieren via Pushnachricht, sobald wir 10.000 Schritte gelaufen sind. Wer dieses Pensum täglich schafft, der hat was für getan. Die Sache hat nur einen Haken: Diese Vorgabe beruht auf keiner wissenschaftlichen Studie – sondern geht auf einen Marketing-Gag von 1964 zurück.

  • Denn obwohl viel Bewegung gut für die Gesundheit ist, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die optimale tägliche Schrittzahl zwischen 7000 und 8000 liegt – und nicht bei 10.000.
  • Der Mythos, dass 10.000 Schritte das optimale tägliche Pensum ist, stammt laut Daniel Liebermann, einem Anthropologen der Harvard University, von einer japanischen Firma mit dem Namen Yamasa Tokei.

Diese war der Hersteller des ersten kommerziellen Schrittzählers. Er sollte „Manpo-kei” heißen, was übersetzt so viel wie „Zähler von 10.000 Schritten” bedeutet. Die Firma entschied sich für den Namen, weil er gut klang. Das Produkt verkaufte sich auch gut – und die 10.000-Schritte-Marke war geboren.

  • Einen wissenschaftlichen Beleg für den gesundheitlichen Nutzen von 10.000 Schritten lieferte die Firma allerdings nicht.
  • Laut Lieberman hat es zwar schon Vorteile, wenn man jeden Tag 10.000 Schritte macht.
  • Die Zahl prägt sich schön schnell ins Gedächtnis ein.
  • Außerdem für viele Menschen leicht im Alltag zu integrieren.
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„Wir alle haben einen tief verwurzelten Instinkt, unnötige Aktivitäten vermeiden zu wollen”, sagt Liebermann. „Deswegen brauchen wir etwas, das uns anstößt, damit wir anfangen uns zu bewegen.”

Wie viele Schritte macht man zuhause?

Wie viele Schritte pro Tag? – In vielen Köpfen hat sich die magische Zahl von 10.000 Schritten pro Tag festgesetzt. Aber woher kommt die Zahl eigentlich? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 10.000 durchschnittliche Schritte pro Tag, um sich körperlich fit und gesund zu halten.10.000 Schritte entsprechen rund sieben bis acht Kilometern.

Wie viele Schritte macht man zu Hause?

Wie viel läuft der Durchschnittsdeutsche? – Da ich mir unter 10.000 Schritten nicht wirklich etwas vorstellen konnte, habe ich im Internet mal recherchiert, wie viele Schritte der durchschnittliche Deutsche denn nun tatsächlich pro Tag zurücklegt. Hier die Ergebnisse:

Telefonistin / Rezeptionistin: 1.200 Schritte Grafikdesigner: 1.400 Schritte Büroangestellter / Manager: 1.500 – 3.000 Schritte Verkäufer: 5.000 Schritte Hausfrau / Hausmann: 13.000 Schritte Briefträger: 15.000 – 18.000 Schritte

Für einen „normalen” Erwachsenen unterscheiden sich die Durchschnittsangaben recht deutlich und liegen zwischen 1.000 und 7.000 Schritten pro Tag. Die Tendenz geht jedoch eher in Richtung der 1.000 Schritte. Eindeutig ist: Kaum ein Bundesbürger kommt auf die empfohlenen 10.000 Schritte.

Wie viele Schritte macht man bei 1 km?

Wie viele Schritte für 1 km? – Wie Viele Schritte Sind 1 Km? –

  • 06.04.2023
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Wie viele Schritte sind ein Kilometer? – Nach oben ↑ Wie viele Schritte du für einen Kilometer benötigst, hängt zum einen von individuellen Daten wie deiner Körpergröße, Schrittlänge und dein Fitnessstand ab. Andererseits spielen aber auch die Geschwindigkeit, das Terrain und das Wetter eine große Rolle.

  1. Deshalb gibt es keinen für alle Menschen und Situationen einheitlichen Wert, sondern nur Durchschnittswerte.
  2. Das ist logisch! Für einen Kilometer werden bei einer normalen Schrittlänge durchschnittlich 1.250 bis 1.500 Schritte benötigt.
  3. Aber halte dich nicht lange mit der Theorie auf: einen Kilometer schafft wirklich jeder.

Ziehe dir Sportschuhe und Sportkleidung an und finde genau heraus, wie viele Schritte DU für einen Kilometer benötigst, Auf geht’s! Schritt für Schritt zum Ziel. – © LV11 – pixabay.com

Wie lange braucht man um 3000 Schritte zu gehen?

Optimale Aktivität: Fit mit 3000 Schritt – FIT FOR FUN „Unsere Daten stützen eine generelle Empfehlung, dass mehr als 100 Schritte pro Minute in ebenem Gelände zu laufen, das Minimum der Richtlinie für eine moderate Intensität treffen”, erläutert Simon J.

Marshall von der San Diego State University. Diese moderate körperliche Aktivität sei optimal für Gesundheit und, Als Testpersonen für ihre Studie dienten 58 Frauen und 39 Männer, die mehrere Trainingseinheiten auf einem Laufband absolvierten, dessen Geschwindigkeit jeweils unterschiedlich eingestellt wurde.

Dabei war ein Schrittzähler im Einsatz, und die Wissenschaftler maßen und Sauerstoffverbrauch der Probanden. Bei einer Schrittzahl zwischen 90 und 115 erreichten die Versuchsteilnehmer den optimalen Trainingseffekt, ohne sich zu überanstrengen oder sich zu unterfordern.

  • Die Sportwissenschaftler empfehlen Freizeitsportlern, die kein besonders ambitioniertes Programm absolvieren wollen, einen tragbaren, um ihre tatsächliche Aktivität zu kontrollieren.
  • Anfänger können sich mithilfe eines Schrittmessers und einer Armbanduhr zum Beispiel von 1000 Schritten in zehn Minuten an die auf Dauer sinnvollen 3000 Schritte in 30 Minuten heranarbeiten”, rät Simon Marshall.

„Die ‚100 Schritte pro Minute’-Regel ist leicht zu merken und zu kontrollieren und daher für die breite Masse der weniger Sportlichen vielleicht hilfreicher als detaillierte Trainingsempfehlungen.” Quelle: Journal of Preventive Medicine : Optimale Aktivität: Fit mit 3000 Schritt – FIT FOR FUN

Wie viele Schritte geht ein Deutscher pro Tag?

10.000 Schritte? So viele schaffen wir im Durchschnitt – Smartwatches zählen Schritte einfach mit. Und auch für Smartphones gibt es viele kostenlose Schrittzähl-Apps.10.000 Schritte, das sind – je nach Schrittlänge – zwischen fünf und sieben Kilometer. Wissenschaftler der Stanford University machten 2017 eine Studie zum Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Übergewicht,

Dazu werteten sie die täglichen Schritte von rund 720.000 Nutzern aus 111 Ländern aus. Der Durchschnitt insgesamt lag bei 4.900 Schritten. Spitzenreiter waren die Bewohner Hongkongs mit fast 7.000, in Europa waren es die Schweden mit rund 6.000 Schritten. Wir Deutsche lagen mit durchschnittlich 5.200 Schritten im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht, zwischen Briten mit 5.400 und den Franzosen mit 5.100 Schritten.

Auf nur rund 3.500 Schritte am Tag kamen die Menschen in Indonesien, ähnlich wenig wie die Bewohner Saudi-Arabiens oder der Philippinen. Übrigens schaffen Büroangestellte oft nur 1.500 Schritte am Tag. Briefträger dagegen kommen auf bis zu 18.000 – das sind zwischen neun und elf Kilometer täglich!