Wie Reagiert Man Auf Falsche Anschuldigungen?

Wie Reagiert Man Auf Falsche Anschuldigungen
Entkräftung – Gerade wenn Sie jemand sind, der gewissenhaft arbeitet, werden Sie sich über unberechtigte Vorwürfe ärgern beziehungsweise diese entkräften wollen, Auf Vorwürfe lässt sich am besten mit Souveränität reagieren, was unter diesen Umständen nicht ganz einfach ist. Daher sollten Sie innerlich ruhig bis zehn zählen, bevor Sie etwas erwidern:

Bitten Sie Ihr Gegenüber konkret zu werden, falls Pauschalisierungen wie immer, nie, ständig oder jeder, alle, keiner formuliert werden. Weisen Sie falsche Behauptungen zurück, indem Sie richtigstellen: „Das mag Ihre Sicht der Dinge sein. Fakt ist” Oder: „Da sind Sie im Irrtum. Dieses Projekt wurde bewusst so gelegt, dass” Oder: „Nun haben wir Ihre Meinung gehört. Tatsächlich liegen die Dinge folgendermaßen” Ziehen Sie Vorwürfe ins Lächerliche, indem Sie übertrieben zustimmen, zum Beispiel: „Du hast den Kaffee nicht nachgekauft.” – „Exakt, deshalb werden wir alle hier verdursten!” Oder: „Findest du auf deinem Schreibtisch überhaupt noch Unterlagen?” – „Wie, du kannst mich dahinter noch erkennen?”

Lesetipp dazu:

Schlagfertigkeit: So kontern Sie jeden Spruch

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Wie gehe ich mit ständigen Vorwürfen um?

Worauf Sie außerdem achten sollten – Manchmal ist auch bloß die gewählte Formulierung ungünstig und verletzend, obwohl Ihr Gegenüber eigentlich einen Punkt anspricht, der einen wahren Kern hat.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie ein gewisses Maß an Selbstreflexion Ihrerseits zulassen und sich nicht in einer vermeintlich überlegenen Position verschanzen. Und auch wenn die Vorwürfe tatsächlich ungerechtfertigt und nur niveaulos sind, sollten Sie nach außen hin Ruhe und Gelassenheit zeigen. Denn so zeigen Sie Souveränität und bieten Ihrem Gegenüber keine Angriffsfläche. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie spontan auf die Anschuldigungen reagieren sollen, können Sie Ihrem Gegenüber Fragen stellen, So leiten Sie das Gespräch automatisch wieder in kostruktivere Bahnen. Wenn Sie merken, dass Sie die Situation weder durch Verständnis oder konstruktive Fragen entschärfen können, sollten Sie sich aus der Situation herausnehmen und räumliche Distanz schaffen, Sprechen Sie dabei zuerst aus, dass Sie das Gefühl haben, dass Sie beide so nicht weiterkommen, und vertagen Sie die Diskussion, Machen Sie dabei deutlich, dass Sie bereit sind, das Gespräch später forzuführen, wenn sich beide Seiten etwas beruhigt haben. Verlassen Sie anschließend den Raum oder antworten Sie nicht mehr auf weitere Nachrichten, die Ihnen Ihr Gegenüber schickt. So vermeiden Sie auch, dass Sie selbst sich zu verbalen Attacken hinreißen lassen.

Um den Umgang mit ungerechtfertigten Vorwürfen zu lernen, brauchen Sie neben Empathie und Objektivität auch Gelassenheit. So erreichen Sie eine konstruktive und gewaltfreie Kommunikation. Bild: imago images/JuNiArt

Warum macht man dem anderen Vorwürfe?

Es gibt Menschen, die sind „lebendige Vorwürfe”. Warum tun sie das? – Oft ist das die erste Frage, denn sie entspricht der Neuropsychologie des menschlichen Gehirns, das ständig Ursachen sucht. Menschen haben vielerlei Gründe, Schuldgefühle zu verteilen: Manche wollen damit andere schuldig und klein halten, indem sie eine „Rückzahlungsverpflichtung” oder den Druck, etwas „richtiger” machen zu müssen, suggerieren.

  • Einige merken gar nicht, was sie anrichten, sondern wiederholen nur giftige Redewendungen.
  • Vielleicht tun es Mitmenschen im panischen Bemühen, selbst nur ja keine Schuld zu bekommen.
  • Und wieder andere gehen anklagend durch die Welt, weil sie sich als Opfer und ungerecht behandelt fühlen — vielleicht zu Recht, doch die Angeklagten sind oft nicht die Schuldigen.

In jedem Fall können Sie sich erfolgreich zur Wehr setzen. Das geht leichter, als Sie jetzt vermutlich denken. Wichtig dabei: nur beim ersten Mal den „normalen” Weg gehen und sachliche Argumente vorbringen. Falls die Beschuldigung nicht aufhört, verändern Sie unbedingt Ihre Strategie.

  • Aber ich habe dich vorige Woche angerufen”, widerspricht der Sohn und weiß inzwischen doch, es ist vergeblich.
  • Denn in den meisten Fällen geht es den chronisch beschuldigenden Mitmenschen gar nicht um Begründungen und Fakten.
  • Sie werden weggewischt: „Immer diese Rechtfertigungen.
  • Alles nur Ausreden.” Natürlich können Sie – besonders in wichtigen Beziehungen – selbstkritisch prüfen, ob Ihr Gegenüber mit einem konkreten Vorwurf im Recht ist ( siehe Teil 1 ).

Wenn ja, bitte sich richtig gut entschuldigen, Wiedergutmachung leisten, daraus lernen oder einen anderen von 12 Wegen wählen ( siehe Teil 3 ). Und noch ein Tipp, bevor wir die Trickkiste „Schuldabladen verboten” öffnen: Falls Sie merken, dass Sie besonders anfällig dafür sind, Schuldgefühle zu entwickeln oder sich einreden zu lassen, suchen Sie ihr dazugehöriges, verinnerlichtes Gesetz.

Vermutlich gibt es eines. Denn sonst würden Sie unberechtigte Vorwürfe zwar ärgern, doch schuldig fühlen würden Sie sich nicht. Herr Müller aus dem obengenannten Beispiel erkennt, dass seine Mutter an die innere Regel glaubt: „Mein Sohn muss immer für mich da sein.” Doch das eigentlich Wesentliche ist: Ein Teil in ihm glaubt das auch! Daher kommen seine ständigen Schuldgefühle neben all dem Ärger.

Glücklicherweise kann man die inneren Regeln verändern ( siehe Teil 3 ).

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Wie kommuniziere ich ohne Vorwürfe?

4. Von sich sprechen / Ich-Botschaften statt Du-Vorwürfe – Lösen Sie sich von der „Du”-Kommunikation und verwenden Sie die „Ich”-Sprache. „Du”-Sätze sind oft Vorwürfe oder Unterstellungen und führen nur zu Angriffen und Gegenattacken. Sprechen Sie von sich selbst, von Ihren eigenen Gefühlen und Wünschen.

Es macht wenig Sinn, den anderen im Konflikt unablässig auf seine vermeintlichen Fehler hinzuweisen in der Hoffnung, dass er sie einsehen und sich dann ändern möge. Das führt nur zu einem unproduktiven Schlagabtausch. Erst wenn jeder wirklich von sich redet, sich also dem anderen wirklich öffnet, ist eine Chance vorhanden, einander zu verstehen und einander wieder näher zu kommen.

„Ich kann den anderen nicht ändern, obwohl ich gerade das am liebsten täte.” Erst, wenn Partner einander zuhören und wirklich versuchen, einander zu verstehen, kann ein tiefer und klarer Dialog entstehen. Und dann können sie eine Lösung finden, die für beide passt.

Wie führe ich ein Gespräch ohne Vorwürfe?

Fünf wichtige Regeln für richtiges Sprechen – Diese Kommunikationsregeln können Ihnen helfen, die Sprecher-Rolle in einem Gespräch möglichst konstruktiv auszufüllen.

  1. Sich öffnen: Öffnen Sie sich selbst und beschreiben Sie was in Ihnen vorgeht. Wenn Sie Ihre Gefühle und Bedürfnisse direkt äußern, lassen sich Anklagen und Vorwürfe vermeiden und Sie können sich viel leichter verständlich machen. Auch kann dadurch „negatives Gedankenlesen” vermieden werden. Hierunter versteht man Äußerungen, die die Reaktionen des Partners vorwegnehmen, z.B. „ Auf andere Art kann man ja nicht mit Dir reden.” Oder „Ich würde etwas unternehmen, aber Du machst ja doch nicht mit.” Der Sprecher sichert sich damit schon im Voraus gegen eine mögliche Reaktion ab und riskiert damit eine selbsterfüllende Prophezeiung.
  2. Ich-Gebrauch: Sprechen Sie von Ihren eigenen Gedanken und Gefühlen. Kennzeichen dafür ist der Ich-Gebrauch. Alle Aussagen werden dadurch persönlicher. Äußerungen, die nur auf andere gerichtet sind (Du-Sätze) sind meist Vorwürfe oder Anklagen, die als Auslöser für Gegenangriffe oder Rechtfertigungen wirken.
  3. Konkrete Situationen ansprechen: Sprechen Sie konkrete Situationen oder Anlässe an, so dass Verallgemeinerungen (z.B. „immer”, „nie”) vermieden werden. Verallgemeinerungen rufen meist sofortigen Widerspruch hervor und lenken vom eigentlichen Inhalt der konkreten Situation völlig ab. Durch die Einhaltung dieser Regel werden Ihre Aussagen anschaulicher.
  4. Konkretes Verhalten ansprechen: Sprechen Sie von konkretem Verhalten in bestimmten Situationen. Das macht Ihre Aussagen nachvollziehbarer und Sie vermeiden dadurch Ihren Partner zu bewerten. Eine Unterstellung negativer Eigenschaften (z.B. „typisch”, „unfähig”, „langweilig”, „nie aktiv”) ruft nur Widerspruch hervor. Trennen Sie in Ihren Aussagen das Verhalten, das Sie wahrnehmen von den Gefühlen und Gedanken, die es bei Ihnen auslöst.
  5. Beim Thema bleiben: Achten Sie darauf, nur auf solche Inhalte einzugehen, die für das von Ihnen gewählte Thema relevant sind und Ihrem Partner klarer machen, was Ihr Anliegen ist. Sonst läuft das Gespräch Gefahr, völlig vom eigentlichen Thema abzukommen.

Warum suchen manche Menschen immer die Schuld bei anderen?

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen weisen bestimmte Merkmale und Persönlichkeitszüge auf, in denen sie sich von der Mehrheit der Bevölkerung unterscheiden. Diese Persönlichkeitszüge und Verhaltensmuster sind über die Zeit stabil. Sie zeigen sich in der Wahrnehmung, im Denken, Fühlen und Verhalten.

  1. Infolge ihrer Persönlichkeitsstörung sind die Betroffenen meist nicht sehr leistungsfähig und bekommen Probleme mit ihrem Umfeld.
  2. Es werden folgende spezifische Persönlichkeitsstörungen nach ICD 10 unterschieden: Paranoide Persönlichkeitsstörung Betroffene reagieren übertrieben empfindlich auf Kritik und Zurückweisung,

Sie sind sehr nachtragend und neigen dazu, anderen schlechte Absichten zu unterstellen. Sie verdächtigen unberechtigterweise ihren Partner der Untreue und neigen generell zu Misstrauen, Eifersucht und Angst, dass Informationen gegen sie verwendet werden könnten.

  1. Sie sind streitbar und beharren auf ihren Rechten.
  2. Ihre Gedanken kreisen um sich und sie neigen zur Überheblichkeit.
  3. Schizoide Persönlichkeitsstörung Betroffene haben die Tendenz, sich von anderen zurückzuziehen.
  4. Sie haben eine extreme Distanz zu anderen und empfinden eine emotionale Kühle.
  5. Ärger – und Liebesgefühle können sie nur schwer ausdrücken, Lob und Kritik berührt sie nur wenig.

Der Wunsch nach engen Freundschaften besteht kaum. Sie sind Einzelgänger und flüchten sich in ihre Fantasien. Sie neigen manchmal auch dazu, skurriles, eigentümliches Verhalten zu zeigen, das die Umwelt als merkwürdig ansieht. Dissoziale Persönlichkeitsstörung Betroffenen mangelt es an Interesse für die Gefühle anderer.

  • Sie missachten soziale Regeln und Verpflichtungen und sind verantwortungslos.
  • Schnell reagieren sie mit Aggressionen und auch gewalttätigem Verhalten.
  • Sie suchen die Schuld bei anderen und ihnen fehlt ein Schuldbewusstsein.
  • Ihr unangemessenes Verhalten lässt sich durch Bestrafung nicht ändern.
  • Sie können kaum dauerhafte Beziehungen aufrechterhalten.
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Emotional instabile Persönlichkeitsstörung Betroffene neigen zu unberechenbaren emotionalen Ausbrüchen, ohne deren Konsequenzen zu berücksichtigen. Sie tun sich schwer, ihre Impulse zu kontrollieren. Werden sie dabei durch andere behindert, kommt es zu Ausbrüchen von Wut und Gewalt mit einer Unfähigkeit, das explosive Verhalten zu kontrollieren.

Impulsiver Typus: ist gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle Borderline Typus: Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung haben neben ihrer emotionalen Instabilität und mangelnden Impulskontrolle eine Störung des Selbstbildes, Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sind intensiv, aber sehr instabil.

Sie setzen alles daran, zu verhindern, dass sie nicht verlassen werden. Sie leiden unter innerer Leere und neigen dazu, sich selbst zu verletzen. Histrionische Persönlichkeitsstörung Betroffene haben ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Anerkennung,

Sie sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, sich theatralisch in Szene zu setzen und ihre Gefühle übertrieben stark auszudrücken. Sehr wichtig ist es ihnen, attraktiv, bisweilen auch verführerisch, zu erscheinen. Durch Andere oder Umstände sind sie leicht beeinflussbar. Ihre Affekte sind oberflächlich und labil.

Auf andere nehmen sie nur unzureichend Rücksicht, sie sind zudem leicht kränkbar. Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung Betroffene sind rigide, eigensinnig, übervorsichtig, übermäßig gewissenhaft und bestehen darauf, dass andere sich genau nach ihren Gewohnheiten und Prinzipien verhalten.

Sie halten sich genauestens an soziale Regeln, sind perfektionistisch und halt sich übermäßig an Details fest. Dabei vernachlässigen sie Genuss, Vergnügen und zwischenmenschliche Beziehungen. Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung Betroffene sind der Überzeugung, im Vergleich zu anderen unattraktiv und minderwertig zu sein.

Sie sehnen sich permanent nach Zuneigung und Akzeptiertwerden und sind gleichzeitig überempfindlich gegenüber Kritik und Zurückweisung, Aus Angst vor Kritik, Missbilligung oder Ablehnung vermeiden sie berufliche oder soziale Aktivitäten. In ihrem Leben regieren Anspannung und Besorgnis,

  1. Abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung Betroffene fühlen sich schwach und hilflos und neigen dazu, anderen die Verantwortung für ihr Leben zu übergeben.
  2. Aus Angst vor dem Verlassenwerden ordnen sie anderen ihre Bedürfnisse unter, machen ihre Wünsche nicht geltend, sondern geben deren Wünschen nach.

Sie sind nur eingeschränkt in der Lage, Entscheidungen zu treffen, ohne sich Bestätigung und Ratschläge von anderen einzuholen. Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörung Zu den sonstigen Persönlichkeitsstörungen gehört die narzisstische Persönlichkeitsstörung,

Welche Beziehungen sind toxisch?

Toxische Beziehung ist kein wissenschaftlicher Begriff, der eindeutig definiert ist. Gemeint ist eine Form von häuslicher Gewalt: Eine beteiligte Person unterdrückt die andere systematisch, um langfristig Macht und Kontrolle über ihn aufrechtzuerhalten.

Warum werde ich von anderen nicht gemocht?

Deine Ausstrahlung ist das, was andere von Dir wahrnehmen – Wenn zwei Menschen das Gleiche tun, hat das oft nicht dieselbe Wirkung. Jemand, der etwas aus tiefster innerer Überzeugung tut, hat eine ganz andere Ausstrahlung als jemand, der innerlich mit den Zähnen knirscht oder etwas nur deshalb tut, um von anderen Bestätigung zu bekommen.

Doch nicht nur deine Überzeugung überträgt sich, auch dein Gefühl kommt beim anderen an. Man merkt sofort, ob jemand ganz bei der Sache ist oder ob es innerliche Widerstände gibt. Doch nicht nur innere Widerstände, sondern auch Wertekonflikte oder mangelnde Selbstliebe verursachen beim Gegenüber schale Gefühle.

Du kannst Dir Mühe geben, so viel du willst. Wenn Du nicht authentisch bei dir selbst bist, strahlst du auch nicht das aus, was du senden möchtest. Deine fehlende Selbstliebe oder mangelnde Klarheit über dich selbst werden von anderen meist sogar noch deutlicher wahrgenommen als das, was du darzustellen versuchst.

Warum streitet man sich wegen Kleinigkeiten?

Ein Tanz zwischen Nähe und Distanz – Natürlich gibt es auch das andere Extrem, es ist meist bei den überaktivierten Paaren zu finden. Normale Konflikte eskalieren regelmäßig wegen Kleinigkeiten – oder aber die Angst vor Eskalation führt zur Streitvermeidung.

In einem guten Streit über wichtige Themen lernt man sich besser kennen, man lernt etwas über die Grenzen des anderen und setzt selbst welche. Es geht um Polarität und um den Tanz zwischen Nähe und Distanz. An einer gesunden Streitkultur und guten Kommunikation können die meisten Paare allerdings noch arbeiten.

Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Worin unterscheidet sich nun also der Streit in (mehr oder weniger) gesunden Beziehungen zu dem in toxischen Beziehungen? So, wie sich Paare durch Streit und Auseinandersetzung weiterentwickeln können, so kann in toxischen Beziehungen immer mehr Leid entstehen.

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Was tun bei Funkstille nach Streit?

Funkstille nach Streit: Distanzieren ohne Bestrafen – Um nach einem heftigen Streit einen kühlen Kopf zu bekommen, ist etwas Distanz durchaus angebracht. So hat jeder der Streitenden die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und die Wut kann sich legen.

Während eine bewusste, vorübergehende Distanzierung in Ordnung ist und Sie nicht gleich das Gespräch zueinander suchen müssen, ist es nicht empfehlenswert, die Person, mit welcher Sie sich gestritten haben, zu ignorieren. Denn: Ignorieren ist nur eine Bestrafung, die weh tut und noch mehr negative Emotionen erzeugt. Begrüßen Sie sich, wenn Sie sich sehen. Wenn Sie zusammen wohnen, klären Sie Alltagsangelegenheiten. Tun Sie nicht so, als sei nichts passiert. Das könnte Ihr Gegenüber nicht nur vor den Kopf stoßen, weil er oder sie sich im Streit ungerecht behandelt gefühlt hat und Klärungsbedarf sieht, sondern vertagt das Problem auch nur, weil der ungeklärte Konflikt sicherlich wiederkommen wird.

Die Funkstille nach einem Streit tut weh, aber eine zeitlich begrenzte Distanz kann auch dabei helfen, die Weichen für eine Versöhnung zu stellen. (Bild: Pixabay/Engin Akyurt)

Was ärgert toxische Menschen?

2. Sie verwickeln Sie in ihre Manipulationen – Mit Gaslighting, und anderen sind toxische Menschen vertraut. Solche Personen manipulieren, um andere Menschen zu kontrollieren. Um sich Vorteile zu verschaffen, untergraben, verwirren und verletzen sie andere Menschen.

  1. Besonders perfide: Toxische Menschen erwecken bei anderen den Eindruck, dass sie ihnen etwas schuldig sind.
  2. Statt sich für Grenzüberschreitungen zu entschuldigen, behaupten sie dann oft es nur mit besten Absichten getan zu haben und erwarten dafür dann auch noch Dank.
  3. Sehr unangenehm ist das bei gestörtem Machtgleichgewicht gestört ist.

Hier ist besondere Aufmerksamkeit gefordert.

Was tun wenn der Partner ständig kritisiert?

Reagieren Sie auf unangenehme Aussagen in Ihrer Partnerschaft – Seine Ansichten über Sie sind seine Sache. Sie können dem zustimmen und seine Worte für sich in eine konstruktive Kritik umwandeln oder ganz offen sagen, dass Sie eine andere Meinung haben.

Warum bin ich immer an allem schuld?

War­um füh­len wir uns schuldig? – Klei­ne Babys emp­fin­den kei­ne Schuld, wenn sie Mama und Papa das fünf­te oder sechs­te Mal aus dem Bett holen oder mit ihren Bein­chen stram­peln, bis der Baby­puder vom Wickel­tisch pur­zelt und sich über­all ver­teilt.

  • Auch die Kat­ze, die eine Maus fängt und noch ein biss­chen mit ihr spielt, fühlt sich nicht schlecht des­we­gen.
  • Aber wenn unser Hund Pepe mal wie­der mit sei­nem buschi­gen Schwanz eine Christ­baum­ku­gel vom Baum fegt, kön­nen wir beob­ach­ten, wie er uns einen vor­sich­ti­gen Blick zuwirft.
  • Selbst wenn wir dann lachen, schaut er vor­sich­tig hin­ter sich.

Schuld­ge­füh­le sind nicht ange­bo­ren, wir ler­nen sie erst. Die Wis­sen­schaft unter­schei­det hier in Basis‑, und sozia­le Emo­tio­nen. Ers­te­re ist qua­si unse­re emo­tio­na­le und lebens­er­hal­ten­de Grund­aus­stat­tung. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel Freu­de, Ekel, Angst, Ärger, Über­ra­schung, Scham und Scheu.

  • Das lim­bi­sche Sys­tem ist an ihrer Ent­ste­hung betei­ligt.
  • Ein wei­te­rer Teil des Gehirns: die prä­fron­ta­le Rin­de, ist für die sekun­dä­ren, sozia­len Emo­tio­nen zustän­dig, zu ihnen gehö­ren Mit­ge­fühl, Dank­bar­keit, aber auch Neid, Gier und eben Schuld.
  • Die Emo­tio­nen, die erst gebil­det und geformt wer­den, ent­wi­ckeln sich bei jedem anders.

Denn ein Baby lernt erst, dass Mama und Papa bestimm­te Din­ge wie Grin­sen oder Kuscheln toll fin­den und ande­re wie Krei­schen oder Bei­ßen nicht. Aber im Auf­wach­sen ent­wi­ckeln Kin­der unter­schied­li­che Emo­tio­nen, da Eltern­paa­re ja auch unter­schied­lich sind.

Wie kann ich ihm sagen was mich stört?

Baby, du nervst – jetzt wird´s ernst – Wenn Sie nun vor Ihrem Liebsten sitzen und ihm sagen wollen, was Sie stört, schwallen Sie ihn nicht wie ein Wasserfall zu. Wenn Sie vom Hundertsten ins Tausendste kommen und ihn nichts sagen lassen, hat Ihr schnell keine Lust mehr.

  1. Versuchen Sie, sich kurz zu halten: Was beobachten Sie, wie fühlen Sie sich dadurch und was wünschen Sie sich, das in Zukunft anders läuft?Achten Sie auch darauf, dem anderen keine Vorwürfe zu machen.
  2. Lar, Sie wollen Ihren Frust loswerden.
  3. Aber Sie wollen ja auch, dass der andere Sie versteht.
  4. Wenn Sie gleich zu Beginn raushauen „Deine Art kotzt mich an!”, ist die Chance verstanden zu werden, gleich null.

Schildern Sie, was Ihnen auffällt und versuchen Sie darzustellen, was das mit Ihren macht. Nur dann kann der andere darauf eingehen und versuchen, Sie voll und ganz zu verstehen.