Wie Fühlen Sich Senkwehen An?

Wie Fühlen Sich Senkwehen An
Senkwehen ähneln den Übungswehen und gehen oft mit einem Ziehen im Unterbauch einher. Schwangere nehmen sie meist etwas intensiver als Übungswehen wahr. Viele berichten von einer Intensität, die starken Menstruationsschmerzen ähnelt.

Wie merke ich ob ich Senkwehen habe?

Was sind Senkwehen und wie erkenne ich sie? – Senkwehen zählen zu jenen Schwangerschaftswehen, die den Körper zwar auf die Geburt vorbereiten, aber sie noch nicht in Gang setzen. Sie sorgen dafür, dass sich dein Baby tiefer in dein Becken absenkt (daher auch der Name) und es damit die Position für die Geburt einnimmt.

Das Köpfchen wird dabei Kontakt mit dem Beckeneingang aufnehmen und damit Druck auf den Muttermund ausüben – ein wichtiger Vorgang im letzten Trimester deiner Schwangerschaft ! Wie du Senkwehen erkennst? Sie machen sich durch ein leichtes, in unregelmäßigen Abständen auftretendes und für einige Sekunden anhaltendes Ziehen im Rücken oder Unterleib bemerkbar,

Es können mehrere Stunden oder Tage zwischen den Episoden liegen. Das Ziehen reicht manchmal bis hinein in die Oberschenkel, ähnlich einem Muskelkater nach dem Sport. Vielleicht ist dir dabei auch etwas unwohl oder übel. Die Intensität der Senkwehen ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Manche spüren sie gar nicht und fühlen vielleicht nur körperliche Veränderungen: Der Bauch wird härter und rutscht tiefer, ist oben flacher und nach unten hin runder. Für andere Schwangere sind die Senkwehen mit richtigen Schmerzen verbunden, ähnlich wie jene, die bei der Regel auftreten. Du musst öfter Wasser lassen? Auch das ist ein Zeichen dafür, dass dein Baby sich gesenkt hat, denn es drückt jetzt kräftig auf die Blase.

Insgesamt dürftest du aber wieder leichter Luft bekommen und der Magen hat auch wieder mehr Platz. Mit etwas Glück hast du jetzt auch weniger Sodbrennen,

Wie lange dauert es von den Senkwehen bis zur Geburt?

Wann treten Senkwehen auf? – Ist dies dein erstes Baby? Dann kannst du etwa vier bis fünf Wochen vor der Geburt mit Senkwehen rechnen.7 Bei vielen Frauen treten sie um die 36. SSW auf.8 Hast du bereits Kinder, so dauert es wahrscheinlich noch ein bisschen länger.

Wo hat man Schmerzen bei Senkwehen?

Wie fühlen sich Senkwehen an? – Sind es noch Übungswehen oder doch schon Senkwehen? Die Anzeichen sind in beiden Fällen ähnlich und die Übergänge fließend. Senkwehen können etwa alle zehn Minuten oder aber auch mit mehreren Stunden oder Tagen Pause dazwischen auftreten.

  • Schwangere nehmen diese Senkwehen unterschiedlich wahr.
  • Viele bemerken meist nur ein Spannungsgefühl und klagen selten über richtige Schmerzen.
  • Aber auch ein schmerzhaftes, unangenehmes Ziehen, das bis in den Rücken und die Oberschenkel ausstrahlt, ist möglich.
  • Wie die Übungswehen lassen sich auch Senkwehen gut mit Wärme lindern.

In der warmen Badewanne oder mit einer Wärmflasche auf dem Bauch nehmen die Schmerzen meist ab.

Wann fangen die ersten Senkwehen an?

Senkwehen: langsame Vorbereitung auf die Geburt – Ab der 36. Schwangerschaftswoche spüren viele Schwangere die ersten Senkwehen. Sie können etwas länger dauern als die Vorwehen – bis zu eine Minute und über bis zu drei Stunden hinweg mit grossen Abständen von mehr als 15 Minuten.

Häufig gesellt sich während der Wehen ein ziehender Unterleibsschmerz ähnlich den Menstruationsschmerzen hinzu, der auch in den unteren Rücken ausstrahlen kann. Während der Senkwehen rutscht das Köpfchen des Kindes tiefer ins kleine Becken. Das ist oft von aussen erkennbar: Der Babybauch sinkt insgesamt tiefer.

Und manchmal macht sich dies durch unangenehme Gefühle im Beckenbereich oder ein Stechen in der Scheide bemerkbar.

Können Senkwehen unbemerkt bleiben?

Das sind die unterschiedlichen Wehenarten – Es sind nur noch wenige bis zur Entbindung. So langsam solltest du dich mit den unterschiedlichen Arten von Wehen vertraut machen, um zu erkennen, wann es ernst wird.

Die Braxton-Hicks-Kontraktionen oder Übungswehen kennst du bereits. Die Vorwehen treten meist bereits ab dem zweiten Trimester auf. Hast du eine Übungswehe, dann fühlt sich dein Bauch hart an. Die leichten Schmerzen sind in etwa mit Regelkrämpfen zu vergleichen. Senkwehen hast du mittlerweile vielleicht auch schon erlebt. Sie bringen das Baby in die richtige Position für die Geburt. Senkwehen treten in unregelmäßigen Abständen oftmals unbemerkt, aber manchmal wie die Übungswehen auch leicht schmerzhaft auf. Die Schmerzen verschwinden ebenfalls wieder vollständig. Frühwehen können auch schon vor der 35. SSW auftreten und ein Anzeichen für eine Frühgeburt sein. Vielen Frauen fällt es schwer, diese von Vorwehen zu unterscheiden. Hast du in regelmäßigen Abständen Schmerzen und tritt zudem auch noch blutiger oder wässriger Ausfluss auf, dann wende dich an deine Hebamme oder deinen Arzt! Eröffnungswehen leiten die Geburt ein. Du erkennst sie daran, dass sie in regelmäßigen Intervallen, anfangs etwa im zehn-Minuten-Takt, kommen. Sie dauern etwa eineinhalb Minuten und sind intensiver als die bisher bekannten Vorwehen. Auf die Eröffnungswehen folgen die starken und schmerzhaften Presswehen, Mithilfe der Presswehen schaffst du es, das Baby aus dem Geburtskanal zu drücken. Geschafft! Du hältst vermutlich schon dein Baby in den Armen, wenn die Nachwehen auftreten. Durch sie wird die Plazenta ausgestoßen. Nachwehen sind deutlich schwächer und verursachen keine starken Schmerzen mehr. Sie dauern circa 10 bis 15 Minuten lang an.

In SSW 35 ist dein Baby weit genug entwickelt, dass Ärzte und Hebammen wohl nichts mehr unternehmen werden, um eine zu verhindern. Die Zeit, die deinem Baby noch in deinem Bauch bleibt, nutzt es weiterhin dafür, seine Sinne zu trainieren und Fettreserven aufzubauen.

Was deutet auf eine baldige Geburt hin?

– In den Wochen vor der Geburt senkt sich der Bauch ab, da das Kind nun tiefer ins Becken rutscht. Außerdem stellst du vielleicht fest, dass der Schleimpfropf abgeht. Dies kann schon einige Tage vor der eigentlichen Geburt passieren. Das wohl deutlichste Anzeichen der Geburt sind regelmäßig wiederkehrende Wehen, die mit der Zeit an Intensität zunehmen.

  • Gleichzeitig platzt in der Regel auch die Fruchtblase,
  • Zur Entstehung dieses Artikels: Alle Inhalte in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”.

Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt / deine Ärztin.

Kann man Senkwehen auf dem CTG sehen?

Wehen – Die Werte Ihrer Wehentätigkeit werden nach der Frequenz, der Dauer und der Form im Zusammenhang mit der Herzfrequenz Ihres Babys beurteilt. Die Wehen machen im Verlauf Ihrer Schwangerschaft eine Entwicklung durch und nicht jede Kontraktion ist eine Geburtswehe.

  1. Gerade, wenn Sie ein CTG vor der eigentlichen Entbindung machen, werden Sie vielleicht überrascht sein, dass Wehen aufgezeichnet werden, obwohl Sie selbst noch nichts spüren.
  2. Der Wehenschreiber registriert schon sehr leichte Kontraktionen.
  3. Übungswehen ( Braxton-Hicks-Kontraktionen ) und Senkwehen heben sich allerdings im CTG deutlich ab.

Die Wehen der Eröffnungsphase der Geburt lassen sich als eindeutige und regelmäßige Kurve erkennen. Die Höhe der Zahlen, die Sie auf dem Gerät erkennen, haben übrigens nichts mit der Stärke oder der Schmerzhaftigkeit der Wehen zu tun. Sie geben lediglich die Druckverhältnisse in der Gebärmutter an.

Sind Senkwehen wie Regelschmerzen?

Senkwehen ähneln den Übungswehen und gehen oft mit einem Ziehen im Unterbauch einher. Schwangere nehmen sie meist etwas intensiver als Übungswehen wahr. Viele berichten von einer Intensität, die starken Menstruationsschmerzen ähnelt.

Wird bei Senkwehen der Bauch hart?

Wehen auf einen Blick –

  • Wehen treten in der Schwangerschaft, vor, während und nach der Geburt auf. Die ersten Übungswehen können ab der25. Schwangerschaftswoche vorkommen. Vor- und Senkwehen treten ab der 36. SSW auf.
  • Anzeichen für Geburtswehen: harter Bauch, Ziehen im Unterleib (ähnlich eines Periodenschmerzes),Rückenschmerzen.
  • Wehen während der Geburt bauen sich langsam auf, die Gebärmutter zieht sich rhythmisch zusammen.
  • Bei diesen Anzeichen bitte ins Krankenhaus: Wenn die Wehen so stark sind, dass du dich nur noch auf siekonzentrieren kannst und sie innerhalb einer halben Stunde alle drei bis fünf Minuten auftreten.

Können Senkwehen in echte Wehen übergehen?

Wehen während und nach der Geburt – Einige Frauen befürchten, dass sie die Geburtswehen mit Vor- oder Senkwehen verwechseln könnten und so nicht bemerken, wenn die Geburt tatsächlich losgeht. Diese Sorge ist jedoch meist unbegründet. Die tatsächlichen Geburtswehen lassen sich nur noch schwer ignorieren, sind deutlich intensiver und treten in regelmäßigeren Abständen auf.

Hat man bei Senkwehen Durchfall?

SSW 35: Das ist los in der 35. Schwangerschaftswoche Sie befinden sich in der vorletzten Woche des neunten Monats und im dritten Trimester. Die Zeit, bis Ihr Kind zur Welt kommt, rückt immer näher. Sicherlich sind schon alle ganz aufgeregt und können es kaum noch erwarten. Ihr Baby macht sich nun bereit für die Geburt. Ihr Bauchbewohner hat wieder einen Zentimeter an Größe hinzugewonnen. Er misst jetzt in der 35. Schwangerschaftswoche etwa 46 Zentimeter, was vergleichsweise den Maßen einer Honigmelone entspricht. Mit einem Gewicht von circa 2500 Gramm, also knapp 2,5 Kilogramm, hat es einen enormen Sprung in Richtung Geburtsgewicht gemacht.

  • Die verbleibende Zeit bis zur Geburt wird das Baby weiterhin die schützenden Fettreserven einlagern.
  • Damit wird sich sein Körpergewicht weiter steigern, bis es etwa 3500 Gramm erreicht hat.
  • Aber auch diese Werte und Maße sind individuell zu betrachten.
  • Wie groß und schwer Ihr Kind tatsächlich sein wird, das bleibt bis zur Entbindung eine Überraschung.

Bei Zwillingen ist die Überraschung noch größer, weil man hier die Werte von beiden Kindern nicht genau vorhersagen kann. Auch wenn Ihr Baby seine Bewegungen in der 35. SSW schon sehr gut koordinieren kann, so bleibt ihm leider immer weniger Platz dafür.

Mit kleinen und fein ausgerichteten Anstrengungen, fasst es sich mal an die Nase, greift zur Nabelschnur oder nuckelt am Daumen.Unterdessen reifen die Reflexe Ihres Babys immer weiter. Ganz deutlich wendet sich Ihr Kind im Mutterleib jeder sich bietenden Lichtquelle zu. Der Saug- und Greifreflex ist inzwischen sehr gut ausgebildet.

Der Atemreflex ist vorhanden und ausgebildet, wird sich allerdings erst mit dem ersten Atemzug nach der Geburt beweisen können.Verdauungsorgane, wie Nieren und Leber, haben bereits ihre Funktion aufgenommen. Die beiden paarigen Nieren tragen zur Entgiftung des Körpers bei und scheiden Stoffwechselprodukte über den Urin aus.

  • Die Leber erfüllt ebenfalls eine wichtige Entgiftungsaufgabe und speichert in ihren Zellen Proteine und Vitamine, die zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht unbedingt benötigt werden.
  • Zucker wird in der Leber zu Glukose, also Traubenzucker, umgewandelt und in den Kreislauf abgegeben.
  • Dieser Prozess ist für seine Ernährung außerhalb des Mutterleibes äußerst wichtig.

Ebenso wird das dickflüssige Gallensekret in der Leber gebildet, welches einen wichtigen Bestandteil des menschlichen Stoffwechsels darstellt. Diese Flüssigkeit wird in der Gallenblase zwischengespeichert, bis sie in den Darm abgegeben wird und dem Stuhlgang seine typische Färbung gibt.

Im Darm Ihres Babys beginnt sich eine Substanz zu bilden, die man „Kindspech” (Mekonium) nennt. Sie besteht typischerweise aus geschlucktem Fruchtwasser, Käseschmiere und Haaren – der sich auflösenden Lanugo-Behaarung. Hinzu kommt die dickflüssige Galle, welche dem Kindspech seine Konsistenz verleiht.

In den ersten Tagen nach seiner Geburt wird Ihr Baby das Kindspech ausscheiden. Das Immunsystem Ihres Kindes funktioniert jetzt bereits unabhängig von Ihrem Kreislauf. Ihr Kind hat von Ihnen Antikörper mitbekommen, mit welchen es sein eigenes Immun-Schutz-System trainieren konnte.

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Somit ist das Neugeborene nach der Geburt gegen die üblichen umweltbedingten Einflüsse geschützt. Das Immunsystem entwickelt sich jedoch in den folgenden Jahren immer weiter und braucht immer wieder schädliche Einflüsse, um daran zu wachsen und den kleinen Körper schützen zu können. Deshalb sind Babys und Kinder im ersten Lebensjahr besonders anfällig gegenüber Krankheitserregern.

Durch die Muttermilch, welche Antikörper enthält, wird das Baby bestens gerüstet und entwickelt eine starke, Besonders die Vormilch der ersten Tage ist für Ihr Baby von herausragender Bedeutung. Ein Baby in der 35. SSW hätte als Frühchen sehr gute Chancen sich an die Welt außerhalb des Mutterleibes anzupassen und seine Entwicklung ganz normal fortzusetzen.

Die beschwerliche Zeit der fortgeschrittenen Schwangerschaft nimmt ihren Lauf. Fortbewegung und Atmung werden schwerfälliger und Sie stellen sich immer häufiger die Frage: „Wie lange muss ich noch warten?”. Die Atembeschwerden, welche durch den Druck auf die Lunge zustande kommen, werden schon sehr bald nachlassen.

In der nächsten Zeit setzen allmählich die Senkwehen ein. Dabei nehmen Sie nicht nur einen harten Bauch wahr. Denn Senkwehen gehen mit einem Ziehen im Unterleib, eventuell auch einer leichten Übelkeit und Durchfall, einher. Senkwehen treten allerdings, im Gegensatz zu echten Wehen, nicht in rhythmischen Abständen auf und werden nicht intensiver und schmerzhafter.

Wann weiß das Baby das es kommt?

Beim Auslösen der Wehen bedient sich die Natur eines raffinierten Tricks. Die Wehen beginnen erst dann, wenn das Ungeborene selbstständig atmen kann. Ein für den Atemprozess wichtiges Eiweiß, das erst in einem späten Entwicklungsstadium der Lungen produziert wird, löst über eine Reihe von Reaktionen die Wehen aus.

  • Das entdeckten US-Wissenschaftler von der University of Texas in Dallas bei der Untersuchung von Mäusen.
  • Sie stellen ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences” vor (Online-Veröffentlichung).
  • Schon länger war vermutet worden, dass der Fötus selbst den Startschuss zum Beginn der Wehen gibt und somit seine eigene Geburt einleitet.

Nur so kann gewährleistet werden, dass das Ungeborene erst dann auf die Welt kommt, wenn es weit genug entwickelt ist, um außerhalb des Mutterleibes zu überleben. Jennifer Condon und ihre Kollegen haben jetzt bei Mäusen sowohl das Schlüsselsignal als auch seinen Wirkmechanismus gefunden.

  • Die Mediziner konnten diesen Zusammenhang in mehreren Experimenten belegen.
  • Gaben sie Mäusen in einem früheren Stadium der Schwangerschaft SP-A, lösten sie damit eine verfrühte Geburt aus.
  • Genauso konnten sie durch eine Blockierung der SP-A-Funktion das Einsetzen der Wehen hinauszögern.
  • Die Forscher vermuten, ein ähnlicher Mechanismus könne auch beim Menschen eine Rolle beim Einleiten der Geburt spielen, da SP-A auch beim Menschen bekannt ist.

Ein weiterer Hinweis auf einen ähnlichen Mechanismus sei, dass bakterielle Infektionen ebenfalls zu vorzeitigen Wehen führen könnten – und die lösen die gleichen Entzündungsreaktionen aus wie die Makrophagen in den Mäusen.

Wann fängt der Gebärmutterhals an sich zu verkürzen?

Der Gebärmutterhals (Zervix) ist das untere Ende der Gebärmutter und verbindet diese über den Muttermund mit der Scheide. Von seinen sonst 2 bis 2,5 Zentimetern verlängert sich der Gebärmutterhals in der Schwangerschaft auf etwa 3 bis 5 Zentimeter. Der Muttermund ist normalerweise bis zur Geburt fest verschlossen.

So wird unter anderem verhindert, dass Keime und Bakterien in die Gebärmutter eindringen können. Rückt der Geburtstermin näher, dehnt sich der Gebärmutterhals durch den Druck des Kindes so weit aus, bis sich der Muttermund öffnet. Dabei wird der Gebärmutterhals auch wieder kürzer. Der Muttermund weitet sich während der Geburt auf einen Durchmesser von etwa 10 Zentimetern – so, dass der Kopf des Kindes hindurch passt.

Wenn sich der Gebärmutterhals vorzeitig verkürzt und auch der Muttermund weicher wird, spricht man von einer Zervixinsuffizienz. Diese zeigt sich zwischen dem vierten und sechsten Schwangerschaftsmonat. Wenn die Länge des Gebärmutterhalses unter 2,5 Zentimeter beträgt, steigt das Risiko für eine Frühgeburt stark an.

Häufigste Ursache sind Infektionen, die eine Wehentätigkeit auslösen. Auch vorangegangene komplizierte Geburten oder Schwangerschaftsabbrüche sowie Operationen an der Gebärmutter können eine Zervixinsuffizienz verursachen. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist die Zervixinsuffizienz häufiger, da hier der Druck auf den Muttermund schon früh im Verlauf der Schwangerschaft relativ hoch ist.

Sehr oft lässt sich allerdings keine Ursache für die Gebärmutterhalsverkürzung finden.

Hat man Schmerzen Wenn sich der Muttermund öffnet?

Wann sollen wir in die Klinik fahren? – Eine typische Antwort darauf ist: Wenn Du Dich zuhause nicht mehr wohl fühlst. Aber ein wenig konkreter kann ich schon werden ; -). Eins vorweg: Ich halte überhaupt nichts von Stoppuhren und Wehenapps. Die Informationen, die sie mir liefern, brauche ich nicht.

  1. Viel wichtiger als der Wehen-Abstand ist es für mich zu wissen, wie es einer Frau geht, wenn eine Wehe kommt.
  2. Muss sie innehalten mit dem, was sie gerade macht? Verändert sie ihre Atmung? Merkt sie nicht mehr, was um sie herum geschieht? Werden alle Fragen mit Ja beanwortet, sind das Indizien für Eröffnungswehen,

Sie können alle 15 Minuten kommen und trotzdem dazu führen, dass der Muttermund sich öffnet. Es gibt Frauen, die alle zwei bis drei Minuten Wehen messen und sich dabei fröhlich unterhalten, Meist dauert es dann noch eine Weile, bis das Baby wirklich auf dem Weg ist.

Beim ersten Kind kommen die meisten Frauen mit einer Muttermundseröffnung von ein bis drei Zentimeter in die Klinik. Sie glauben dann, dass sie es mit der Vorarbeit zuhause fast schon geschafft haben. Sei bitte nicht enttäuscht, wenn es nicht so ist. Zwei oder drei Zentimeter sind super – und die ersten fünf Zentimeter sind bei der ersten Geburt am schwersten,

In jedem Fall in die Klinik fahren oder Deine Hebamme anrufen solltest Du, wenn die Fruchtblase springt oder Du blutest. Die Öffnung des Muttermundes geht häufig mit einer Blutung einher, weil beim Öffnen kleine Blutgefäße reißen können. Das ist nicht schlimm und sogar ein gutes Zeichen.

Was begünstigt Senkwehen?

Sanft die Wehen fördern – Mit diesen Methoden kannst Du auf natürliche Weise den Einsatz der Wehen fördern, ohne dabei Dir und Deinem Kind zu schaden. Bauchmassage: Eine Massage mit Zimt, Nelken, Ingwer und Eisenwurz stimuliert die Muskulatur der Gebärmutter und fördert so die Wehentätigkeit.

Um das Massageöl herzustellen, vermischst Du 10ml Mandelöl mit jeweils zwei Teelöffeln Zimtöl, Nelkenöl, Eisenwurzöl und Ingweröl. Dein Bauch wird nun von Dir oder Deinem Partner mit warmem Wasser befeuchtet – dann kann das Öl besser einziehen – und sanft massiert. Ein warmes Bad: Wenn Dein Kreislauf ein warmes Bad verträgt, kannst Du auf diese Weise kurz vor der Geburt die Geburtswehen fördern oder auslösen.

Wenn Du magst, kannst Du ätherische Öle und Kräuter, wie Zimtblätter, Nelken- oder Ingwerwurzelöl, als Badezusatz verwenden. Du solltest allerdings darauf achten, dass Du nicht alleine Zuhause bist, wenn Du ein Bad nimmst. Es kann sein, dass Du Kreislaufprobleme bekommst oder dass die Wehen sehr schnell und sehr stark einsetzen.

Geschlechtsverkehr: Wenn Du in den Tagen um den Geburtstermin herum regelmäßig mit Deinem Partner schläfst, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Kind zu lange auf sich warten lässt. Der Sex soll auf mehrere Arten Wehen auslösen. Die Produktion des Wehenhormons Oxytocin wird durch sexuelle Erregung ausgelöst.

Zusätzlich enthält Sperma Prostaglandine; das sind Gewebehormone, die auch bei einer medikamentösen Geburtseinleitung verwendet werden. Sie machen den Muttermund weich und unterstützen den Gebärmutterhals dabei, sich zu verlängern. Außerdem zieht sich die Gebärmutter bei einem Orgasmus der Frau zusammen.

Das kann Wehentätigkeit verursachen. Leichte körperliche Tätigkeit: Anstrengende Tätigkeiten kurz vor der Geburt solltest Du vermeiden. Spar Deine Kräfte lieber für die bevorstehende Geburt auf. Aber spazieren gehen und andere leichte körperliche Tätigkeiten können Dir gut tun und Wehen auslösen. Dein Kind rutscht durch die Bewegung leichter in die richtige Startposition für die Geburt.

Und wenn es sich dort befindet, drückt das Köpfchen Deines Kindes, zum Beispiel beim Spazieren gehen, immer wieder auf den Gebärmutterhals. Dadurch wird Oxytocin in Deinem Körper freigesetzt, das Wehen auslöst. Du kannst Dich auch auf einen Gymnastikball setzen und kreisende Bewegungen mit Deinem Becken machen oder an einem Bauchtanzkurs teilnehmen, um Wehen zu fördern.

  • Das hat den gleichen Effekt.
  • Himbeerblättertee & Co.: Du kannst Dir auch einen Tee aus wehenfördernden Zutaten kochen.
  • Du bekommst sie zum Beispiel in der Apotheke oder im Reformhaus.
  • Nimm eine Stange Zimt, zehn Gewürznelken, eine kleine frische Ingwerwurzel und einen Esslöffel getrocknetes Eisenkraut, auch Verbenenkraut genannt.

Übergieße die Gewürzmischung mit einem Liter kochendem Wasser und lass den Tee zehn Minuten ziehen. Am besten trinkst Du diesen Tee lauwarm und immer nur schluckweise über den ganzen Tag verteilt. Weitere Kräuter, die Wehen auslösen können, sind beispielsweise Himbeerblätter, Salbei, Anis, Eisenkraut, Fenchel und Liebstöckel.

  1. Diese lassen sich auch hervorragend als Tee zubereiten.
  2. Hierbei gibt es bereits auch fertigen Himbeerblättertee Anzeige für die Schwangerschaft und eine leichtere Geburt.
  3. Scharfes Essen und Gewürze: Ebenfalls kann es wehenfördernd wirken, wenn Du bestimmtes Essen zu Dir nimmst.
  4. Scharfes Essen (mit Chili oder Cayenne-Pfeffer gewürzt) empfiehlt sich dabei besonders.

Denn dieses regt den Darm an, welcher in der Nähe der Gebärmutter liegt und somit Wehen begünstigen kann. Gewürze, die Wehen auslösen können, sind Zimt, Ingwer, Nelken, Majoran und Koriander. Frische Ananas steht ebenfalls in Verdacht, Wehen auf natürliche Weise zu begünstigen.

Warum kommen Senkwehen nachts?

Wehen oder Vorwehen? Wie wird es sich anfühlen, wenn die Geburt beginnt und was kann ich dann tun? Was ist der Unterschied zwischen Geburtswehen, Vorwehen oder Senkwehen? Und wie gelingt es, Ruhe zu bewahren und Energie für die eigentliche Geburtsarbeit zu behalten? Vorwehen sind eine Vorbereitung für die Geburt.

Sie sorgen dafür, dass das Köpfchen oder der Steiß des Babys tiefer in das Becken gelangen, den Gebärmutterhals verkürzen und den Muttermund weicher machen oder ihn ein wenig öffnen. Diese Art der Wehen nennen sich Vorwehen oder Senkwehen. In unregelmäßigen Abständen treten sie oftmals unbemerkt auf, sie können aber auch schmerzhaft sein.

Einige Frauen haben keine Senkwehen und bis zum Geburtsbeginn liegt das Baby bequem über dem Becken. Keine Sorge, auch ohne diese Wehen kann die Geburt natürlich beginnen. Senkwehen können meist ab der 36. Schwangerschaftswoche auftreten und kommen häufig abends oder nachts vor, wenn Sie sich entspannen.

  1. Es ist möglich, dass Sie von einem Hartwerden des Bauches oder von leichten Schmerzen aufwachen.
  2. Die Senkwehen sind in der Regel relativ kurz, dauern weniger als eine Minute und kommen selten in regelmäßigen Abständen.
  3. Wenn Sie also wieder einschlafen können, tun Sie das.
  4. Liegen Sie nicht gespannt wach, um darauf zu warten, ob nun vielleicht die Geburt beginnt.

Das gilt für alle Wehen: Nutzen Sie immer die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu schlafen, wenn es geht. Wenn Ihr Körper in die Geburtsarbeit geht, werden Sie wach sein. Ganz bestimmt! Ein Geburtsbeginn und die Geburtswehen kündigen sich durch eine gewisse Regelmäßigkeit an.

Regelmäßigkeit bedeutet nicht auf die Sekunde oder Minute genau, sondern etwa alle 10 bis 15 oder fünf bis sieben Minuten. Wehen, die wieder weggehen, wenn Sie aus dem Bett aufstehen oder beim bequemen Sitzen nicht mehr spürbar oder nur noch ganz leicht und unregelmäßig sind, haben noch nicht ausreichend Kraft für die Geburtsarbeit.

Das ist normal und bedeutet nicht, dass Sie nun herumlaufen sollten, um Wehen zu haben. Wenn Sie so Wehen auslösen, kosten Sie Ihnen und Ihrem Körper eher Kraft. Wenn Sie unsicher sind, ob es sich um Geburtswehen handelt, ist ein warmes Bad oder eine ausgiebige Dusche angebracht.

Vorwehen beruhigen sich dann in der Regel, wohingegen Geburtswehen bleiben werden. Auch später im Geburtshaus oder in der Klinik gibt es fast immer eine große Badewanne, in der Sie sich aufhalten können. Hebammen in der Hausgeburtshilfe, in Geburtshäusern und Kliniken nutzen gerne, Der Lavendelduft wirkt zum Beispiel entspannend, während der Rosmarinduft belebt und der Citrusduft erfrischend wirkt.

Die Bade-Essenzen eignen sich als Vollbad oder für Körperabwaschungen. Egal, ob es Ihre erste Geburt ist oder nicht: Sie werden immer aufgeregt sein und haben vielleicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn Sie nicht aufmerksam sind, während Ihr Körper arbeitet.

  • Aber diese Gedanken können Sie loslassen, denn alles Wichtige werden Sie mit Sicherheit mitbekommen.
  • Vertrauen Sie Ihrem Körper! Entspannung und Schlaf ist das Beste, das Sie kurz vor dem Geburtsbeginn machen können.
  • Denn es ist möglich, dass die Wehen in den ersten Stunden noch nicht schmerzhaft sind und Sie nur feststellen, dass der Bauch regelmäßig hart wird.
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Nutzen Sie dies für Entspannung. Sind sie müde, legen Sie sich hin. Falls Sie nicht schlafen können, machen Sie es sich mit einem Buch oder Film bequem. Ein Geburtsbeginn wie in Spielfilmen gibt es eigentlich nicht: Von einer entspannten Unterhaltung, einem romantischen Moment in ein dramaturgisches Zusammenfallen der Hochschwangeren, begleitet mit lautem Stöhnen und Hecheln vor Schmerz – stellen Sie sich darauf ein, dass die Geburt anders verlaufen wird und der Beginn nicht so dramatisch ist wie in Filmen.

Wie viel Tage kann man Senkwehen haben?

Sind Senkwehen schmerzhaft? – Die Senkwehen gehören zu den Geburtsanzeichen, die schon deutlich spürbar sind. Sie werden häufig als krampfartig beschrieben, sodass sich manche Frauen während dieser Zeit gern etwas zurückziehen.

Senkwehen können zwei bis drei Tage andauern und ein Ziehen im Unterleib, Rückenschmerzen, Schmerzen im Becken oder Unwohlsein auslösen. Vielleicht fühlst du als Geburtsanzeichen auch ein Ziehen in der Leistengegend oder im Kreuzbein. Manche Frauen kennen diese Beschwerden von der Regelblutung oder dem Dehnungsschmerz der Mutterbänder während der Schwangerschaft. Die Mutterbänder lockern sich in der Phase der Senkwehen. Das Mutterband, das vom unteren hinteren Teil der Gebärmutter zum Kreuzbein verläuft, kann für deine Rückenschmerzen verantwortlich sein. Das Ziehen in der Leistengegend wird von dem Band verursacht, welches sich von der Gebärmutter in Höhe der Eileiter über die Leiste bis zu den großen Schamlippen spannt. Beim ersten Kind spüren Frauen das Geburtsanzeichen der Senkwehen noch deutlicher als bei darauffolgenden Schwangerschaften. Es kann sogar vorkommen, dass beim zweiten oder dritten Kind die Senkwehen erst direkt vor der Geburt einsetzen oder von der Mutter gar nicht bewusst wahrgenommen werden.

Mach dir also bitte keine Sorgen, wenn du die Senkwehen nicht fühlst, obwohl es deine erste Schwangerschaft ist. So wie jede Schwangerschaft und Geburt ganz unterschiedlich verläuft, so individuell ist das Schmerzempfinden an sich und die damit einhergehenden Anzeichen des Geburtsbeginns.

Wie fühlt es sich an wenn sich der Gebärmutterhals verkürzt?

Symptome eines verkürzten Gebärmutterhalses – Obwohl ein verkürzter Gebärmutterhals oft asymptomatisch ist, könnten einige Frauen leichte Symptome aufweisen. Diese Symptome treten normalerweise zwischen der 14. und 20. Schwangerschaftswoche auf und sind unter anderem:

Rückenschmerzen Druck auf das Becken Bauchkrämpfe Veränderungen der Menge, der Farbe und der Konsistenz des Vaginalausflusses Leichte Schmierblutungen oder Vaginalblutungen Kontraktionen, die den Braxton-Hicks-Kontraktionen ähneln.

Wo spürt man Senkwehen im Rücken?

Geburtswehen erkennen Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Wehen sind schmerzhafte Kontraktionen der Gebärmutter, die durch das Hormon Oxytocin ausgelöst werden. Im Verlauf der Geburt verändern sie sich, und die Schmerzen nehmen zu. Im Verlauf der Schwangerschaft treten unterschiedliche Arten von Wehen auf, die jeweils einem bestimmten Zweck dienen und sich dementsprechend anders äußern. Nicht immer ist eine Wehe mit Schmerzen verbunden. Manche sind die Kontraktionen so schwach, dass sie sich nur mit einem Wehenschreiber, dem sogenannten Kardiotokografen (CTG), feststellen lassen.

  • Ein leichtes Ziehen im Bauch,, menstruationsartige Krämpfe oder ein harter Bauch – all dies können Anzeichen für eine Wehe sein.
  • Aber nicht immer beginnt dann auch die,
  • Erst regelmäßige Kontraktionen sprechen dafür, dass es los geht.
  • Die meisten Frauen bemerken die ersten Anzeichen für Wehen etwa ab der 20.

Schwangerschaftswoche. Dabei handelt es sich in der Regel um unregelmäßig auftretende Schwangerschaftswehen: Alvarez- oder Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt. Gegen Ende der Schwangerschaft, etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche, treten sogenannte Senk- oder Vorwehen auf.

Die Übergänge sind dabei in den meisten Fällen fließend. Diese frühen Kontraktionen haben normalerweise keinen Einfluss auf den Muttermund. Dieser öffnet sich erst, wenn echte Geburtswehen einsetzen. Spüren Sie jedoch vor dem errechneten Geburtstermin über längere Zeit und öfter als dreimal pro Stunde Kontraktionen, sollten Sie nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

Möglicherweise haben Sie vorzeitige Wehen, die den verkürzen und den Muttermund öffnen. Die Geburtswehen lassen sich in folgende fünf Gruppen unterteilen:

Eröffnungswehen Austreibungswehen Presswehen Nachgeburtswehen Nachwehen

Die Geburt beginnt, sobald Sie regelmäßige Wehen verspüren – die Eröffnungswehen, Anfangs sind die Abstände zwischen den Kontraktionen noch größer – es kommt etwa alle 20 Minuten eine neue Wehe, die meist nur wenige Sekunden anhält. Mit der Zeit folgen die Kontraktionen schneller aufeinander (etwa alle fünf Minuten) und dauern jeweils bis zu einer Minute an.

Auch die Schmerzintensität nimmt zu. Zu Beginn spüren Sie die Schmerzen vor allem im Bereich des Steißbeins und im unteren Rücken. Später strahlt der Schmerz in den Unterbauch und in die Oberschenkel aus. Durch die Eröffnungswehen zieht sich der obere Teil Ihrer immer weiter zusammen. In den Pausen dehnen sich die Muskeln jedoch nicht wieder aus, so dass sich auch der untere Teil des Uterus weiter zurückzieht (Retraktion).

Ihr Muttermund wird weich und öffnet sich, und der Kopf Ihres Babys rutscht tiefer. Gebärmutterhals und Vagina bilden eine Art Trichter, der Gebärmutterhals weitet und die Fruchtblase wölbt sich. Am Ende der Eröffnungsphase ist der Muttermund zehn Zentimeter weit geöffnet.

  • Bei zwei Drittel der Frauen platzt zu diesem Zeitpunkt die Fruchtblase (rechtzeitiger ).
  • Dadurch kann das Kind weiter in den Geburtskanal beziehungsweise in das Becken rutschen.
  • Wenn es Ihre erste Geburt ist, kann die Eröffnungsperiode bis zu zwölf Stunden dauern.
  • Bei einer Folgegeburt dagegen beginnt oft schon nach etwa zwei bis acht Stunden die zweite Phase – die Austreibungsperiode.

Auf die Eröffnungswehen folgen die sogenannten Austreibungswehen, Sie setzen ein, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist. Das Hormon wird nun vermehrt ausgeschüttet. Die Kontraktionen werden etwas stärker und häufiger – der Uterus zieht sich etwa alle vier Minuten zusammen.

Ihr Baby ist da! Bis Ihr Körper wieder auf „Werkseinstellungen” zurückgesetzt ist, vergehen einige Monate Die gute Nachricht: Der Körper verliert keine Zeit! Die Rückbildung beginnt gleich nach der Entbindung. Nachdem Kind und Plazenta die Gebärmutter verlassen haben, beginnt der „Hausputz”. Während der Schwangerschaft bietet die Gebärmutter Platz für Kind, Plazenta und Fruchtwasser. Auf einen Schlag ist sie jetzt leer. Unter anderem sorgen Nachwehen dafür, dass sie wieder zu ihrer ursprünglichen Größe zurückfindet. Das braucht bis zu sechs Wochen, dann hat die Gebärmutter wieder ihr ursprüngliches Gewicht von 60 bis 100 Gramm. Während die Gebärmutter schrumpft und wieder an den ursprünglichen Platz wandert, kann auch der Darm wieder seine alte Lage einnehmen. Das ist gut, denn viele Schwangere haben gegen Ende mit Verdauungsstörungen zu kämpfen. Trotzdem dauert es einige Tage, bis sich alles wieder zurechtgerückt hat. Bis zur Geburt trägt der Beckenboden das Gewicht des Kindes. Bei der Geburt wird er stark überdehnt – das hinterlässt Spuren. Unmittelbar nach der Entbindung haben viele Schwierigkeiten Urin zu halten. Doch keine Panik, mit den richtigen Übungen festigen Sie die Muskulatur wieder. Während der Schwangerschaft weichen die Bauchmuskeln auseinander. Nach der Geburt klafft zwischen ihnen eine Lücke, die Rektusdiastase, Damit sich die schließt, schonen Sie anfangs Ihre Bauchmuskeln! Rollen Sie sich etwa zum Aufstehen seitlich ab und ziehen Sie sich nicht mit den geraden Bauchmuskeln hoch. Nicht nur der Körper muss sich umstellen, nach der Geburt steht der Hormonhaushalt der Mutter Kopf. Die Plazenta fällt als Hauptproduzent von Östrogen und Progesteron auf einen Schlag weg. Dadurch verliert der Körper nicht nur seine Wassereinlagerungen – bis zu fünf Kilogramm Flüssigkeit scheiden Sie in den Tagen nach der Geburt aus – auch Ihre Laune fährt Achterbahn. Schon während der Schwangerschaft haben Ihre Brüste an Volumen zugenommen. Jetzt wird es ernst: Durch das wiederholte Anlegen Ihres Babys an der Brust, fangen die Milchdrüsen mit der Produktion an. Dabei kann die Brust anschwellen und schmerzen. Innerhalb weniger Wochen hat sich das normalerweise eingependelt. Ihre Brust wird sich erst wieder nach dem Abstillen zurückbilden – und wann der Zeitpunkt gekommen ist, entscheiden Sie. Baby, Plazenta, das erhöhte Blutvolumen und Flüssigkeitseinlagerungen zaubern Ihnen am Ende der Schwangerschaft zehn bis 15 Kilogramm extra auf die Waage. Nach der Geburt sind Kind und Plazenta weg, die restlichen Pfunde brauchen ein bisschen länger. Eine Faustregel lautet: Bis Ihr Körper wieder der alte ist, dauert es etwa so lange wie die Schwangerschaft selbst. Ein Tipp: Stillen hilft beim Abnehmen – dafür brauchen Sie 300 Kilokalorien extra am Tag. Entgegen vieler Mythen sind Frauen bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder fruchtbar. Wenn die frisch gebackene Mami kurz oder gar nicht stillt, kommt es etwa vier bis sechs Wochen nach der Geburt zum ersten Eisprung. Stillen kann den ersten Eisprung verzögern – ist aber keine Garantie! Wenn Sie Lust auf Sex haben, sollten Sie deshalb schon in den Wochen nach der Geburt an eine geeignete Verhütungsmethode denken.

Setzen die Presswehen ein, haben Sie und Ihr Kind es fast geschafft. Der Kopf des Babys drückt nun auf den Enddarm und löst bei Ihnen automatisch einen Drang zum Pressen aus. Dabei entleert sich meist auch Ihr, was völlig normal ist. Empfinden Sie diese Vorstellung als unangenehm, können Sie vor der Geburt um einen zur Darmentleerung bitten.

  • Im Vergleich zum Geburtsbeginn steigt bei den Presswehen der Druck im Uterus um etwa das Vierfache an.
  • Ungefähr alle zwei bis drei Minuten kommen nun die oft sehr schmerzhaften Kontraktionen.
  • Für das Kind ist dies der gefährlichste Teil der Geburt, da die Durchblutung der und die Sauerstoffversorgung während der Presswehen abnehmen.

Durch Ihre aktive Mitarbeit können Sie diese anstrengende Pressphase verkürzen. Sie sollten deshalb die Anweisungen Ihrer Hebamme genau befolgen. Anfangs wird der Kopf des Babys während einer Presswehe sichtbar und verschwindet in der Wehenpause wieder („Einschneiden”).

  1. Tritt der Kopf bei einer erneuten Presswehe durch den Damm, sprechen Ärzte vom „Durchschneiden”.
  2. Manchmal reißt in dieser Phase die am Damm ( Dammriss ) oder an etwas ein.
  3. Es kann auch sein, dass der Arzt schon vorher einen Dammschnitt setzt, um ein unkontrolliertes Reißen den Gewebes zu verhindern.
  4. Sobald der Kopf des Kindes herausschaut, ist meist nur noch eine Wehe nötig und der restliche Körper erscheint: Ihr Kind ist auf der Welt! Doch auch wenn das Baby da ist, ist es noch nicht ganz vorbei.

Die sogenannten Nachgeburtswehen fehlen noch. Sie sind deutlich schwächer als die zuvor durchlebten Presswehen und sorgen dafür, dass sich der Mutterkuchen löst und ausgetrieben wird. Dies geschieht, indem die Plazenta eine große Menge des Hormons Prostaglandin freisetzt.

  1. Das Hormon bewirkt, dass sich der Uterus kräftig zusammenzieht, sodass sich die Plazenta ablöst.
  2. Darüber hinaus sind die Nachgeburtswehen und damit die Kontraktionen der Gebärmutter nach der Geburt des Kindes auch wichtig, um den Blutverlust zu minimieren.
  3. Läuft alles ohne Komplikationen, verliert eine Frau in der Nachgeburtsperiode nur etwa 300 Milliliter,
See also:  Wie Wird Man Größer?

Nach etwa zehn bis 20 Minuten ist auch dieser Teil der Geburt überstanden. Etwa ein bis drei Tage nach der Geburt (auch nach einem ) wird es insbesondere nach dem zweiten oder dritten Kind nochmal schmerzhaft: die sogenannten Nach- oder Stillwehen setzen ein.

Das Saugen des Babys an den Brustwarzen regt erneut die Bildung von Oxytocin an. Das Hormon fördert nicht nur die Milchbildung, sondern auch die Kontraktionen beziehungsweise Rückbildung der Gebärmutter. Eine während der Schwangerschaft auf ungefähr 1.000 Gramm angewachsene Gebärmutter schrumpft nun wieder auf ihre Ausgangsgröße (etwa 50 bis 70 Gramm).

Zudem unterstützen die Nachwehen die Blutstillung und regen den Wochenfluss an. Doch wie fühlen sich Nachwehen an? Haben Sie Ihr erstes Kind auf die Welt gebracht, nehmen Sie vielleicht ein Ziehen oder leichte menstruationsähnliche Unterbauchschmerzen wahr.

Bei nachfolgenden Geburten hat sich die Gebärmutter weiter gedehnt und muss sich nun mehr zurückbilden als beim ersten Mal. Die Muskeln kontrahieren stärker, was die Nachwehen deutlich schmerzhafter und unangenehmer macht. Unerfreulich ist vor allem, dass diese Schmerzen beim auftreten. Spätestens nach drei Tagen sind aber auch diese Wehen vorüber.

Geburtswehen sind besonders schmerzhaft. Folgendes verspricht Linderung:

Atemtechnik („wegatmen”) Entspannungsübung (autogenes Training) Massage: Igelball oder sanfter Druck am Wärme: Wärmflasche im Rücken Lageänderung: Folgen Sie Ihrem Instinkt und wechseln Sie bei Bedarf Ihre Position: Rücken-, Seitlage, Vierfüßlerstand, Hockstellung (Geburtshocker). Medikamente: Schmerzmittel (Zäpfchen, Tablette), (PDA)

Bei Überschreiten des errechneten Geburtstermins müssen Sie regelmäßig zur Kontrolle. Der Arzt prüft in kurzen Abständen, ob es dem Kind gut geht. Ist Ihr Körper bereit für die Geburt – und nur dann –, können einige Dinge helfen, Wehen auszulösen. Hierzu zählen:

Stimulation der Brustwarzen Geschlechtsverkehr ( enthält Prostaglandin) Bewegung heißes Bad

Setzen zehn bis 14 Tage nach dem errechneten Geburtstermin immer noch keine oder zu schwache Wehen ein, muss der Arzt künstlich nachhelfen:

instrumentelle Fruchtblasensprengung (Amniotomie) Prostaglandin als Gel, Tablette oder Zäpfchen Oxytocin-Infusion Rizinus-Cocktail

Wenn dies nicht innerhalb von 48 Stunden Wehen auslöst, hilft mitunter nur noch ein Kaiserschnitt. Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Breckwoldt, M. et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 5. Auflage, 2008Bundesverband der Frauenärzte e.V.: „Geburtsphasen”, unter: www.frauenaerzte-im-netz.de (Abruf: 19.11.2019)Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Geburt”, unter: www.familienplanung.de (Abruf: 19.11.2019)Rath, W. et al.: Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, 2010Weyerstahl, T. & Stauber, M.: Duale Reihe – Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2013

Teilen Sie Ihre Meinung mit uns Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen? Mit einem Klick beantworten 0 – sehr unwahrscheinlich : Geburtswehen erkennen

Wo spürt man die ersten Wehen?

Gegen Ende der Schwangerschaft können die Eltern es meist nicht mehr erwarten endlich ihr Baby im Arm zu halten und so wird die Geburt mit Ungeduld ersehnt. Damit verbunden ist eine große Unsicherheit, was die Anzeichen von „echten” Wehen sind und wann ins Krankenhaus gefahren werden sollte.

Wehen sind in regelmäßigen Abständen auftretende Kontraktionen der Gebärmutter-Muskulatur. Während der Wehen fühlt sich der Bauch hart an und es kommt zu Schmerzen im Bauch-, Scham- oder Leistenbereich. In den letzten Schwangerschaftswochen können Wehen vermehrt auftreten. Werden die Kontraktionen stärker und die Abstände kürzer, kann das auf einen baldigen Beginn der Geburt hinweisen. Liegen weniger als 5 bis 8 Minuten Abstand zwischen den Wehen, ist es ratsam, ins Spital zu fahren. Platzt die Fruchtblase, sollte die Schwangere sich hinlegen, wenn möglich das Becken hochlagern und rasch die Rettung rufen.

Wenn sich die Muskulatur der Gebärmutter in regelmäßigen Abständen zusammenzieht, dann handelt es sich um Wehen. Diese sind tastbar, denn der Bauch fühlt sich während einer Wehe hart an. Die Schmerzen selbst können im Bauch, im Bereich von Kreuz- oder Schambein auftreten, genau so wie in der Leiste.

Das variiert von Frau zu Frau. Durch die Kontraktionen wird das Baby durch das Becken der Mutter geschoben, und der Muttermund öffnet sich vollständig. Andere Anzeichen für den Beginn der Geburt können der Abgang von klarem Schleim bzw. ein dunkelroter, blutiger Ausfluss sein. Diese zeigen das Lösen des Schleimpfropfens, der den Gebärmutterhals während der Schwangerschaft sicher verschließt.

Die meisten Frauen verspüren in den letzten Schwangerschaftswochen vor der Geburt ab und zu vereinzelte Wehen. Dabei handelt es sich um Übungswehen, die die Gebärmutter langsam auf die Geburt vorbereiten. Diese treten meist vereinzelt oder in kurzen Abständen auf.

Die Wehen, die den Start einer Geburt signalisieren, sind meist stärker und kommen regelmäßig in immer kürzer werdenden Abständen. Anfangs dauern die Wehen vielleicht nur 20 Sekunden an. Ein einfacher Test verrät, ob es sich um Vorwehen oder Geburtswehen handelt: Vorwehen hören auf, wenn die Schwangere warm badet oder duscht, echte Wehen bleiben und können durch die Wärme sogar zunehmen.

Die ersten Wehen werden meist mehr als ein Ziehen im Unterleib wahrgenommen. Diese können im Bauch, in der Leistengegend, beim Kreuz- oder Steißbein verspürt werden. Mit der Zeit wird das Ziehen stärker und schmerzhaft. Die in den Geburtsvorbereitungskursen gelernte Bauchatmung hilft dabei, die Wehen zu „veratmen”.

  • Denn ein lautes Ausatmen auf „A” macht den Schmerz erträglicher.
  • Die ersten Wehen können nur einige Sekunden andauern, sie werden dann mit der Zeit länger und kommen in regelmäßigen Abständen, die immer kürzer werden.
  • Gegen Ende der Geburt kann es vorkommen, dass zwischen den einzelnen Wehen keine Pausen mehr sind, sondern eine Wehe gleich in die nächste übergeht.

Die Wehen selbst werden in Eröffnungswehen, Übergangswehen und Presswehen eingeteilt:

Eröffnungswehen : Die Eröffnungswehen beschreiben die Phase bis der Gebärmutterhals etwa sieben Zentimeter weit offen steht. Das kann einen Tag und länger dauern. Übergangswehen: Die Übergangswehen, die als besonders unangenehm empfunden werden, dauern bis der Gebärmutterhals vollständig auf zehn Zentimeter geöffnet ist an und das Kind in der richtigen Position für die Geburt liegt. Presswehen: Bei den Presswehen drückt der Kopf des Babys auf den Darm und die Frau verspürt deswegen den Drang zu pressen. Diese Phase kann 20 Minuten, eine Stunde und manchmal auch länger dauern.

Die Wehen, die beim Ausstoßen der Plazenta produziert werden, nehmen die meisten Frauen kaum noch wahr. Mehr lesen » Die Phasen der Geburt Grundsätzlich reicht es bei der ersten Geburt erst dann ins Spital zu fahren, wenn die Wehen in Abständen von etwa fünf bis acht Minuten kommen und zumindest eine Minute andauern.

  • Bei Unsicherheit sollte man lieber zu früh als zu spät aufbrechen.
  • Längere Anfahrtszeiten ins Spital sollten einkalkuliert werden.
  • Sollten die Eltern jedoch viel zu früh ins Spital kommen und die Geburt ist noch nicht sehr weit vorangeschritten, werden sie eventuell wieder nach Hause geschickt.
  • Erstgebärende Mütter müssen sich nicht fürchten, es nicht rechtzeitig ins Spital zu schaffen.

Von den ersten Wehen bis zum ersten Schrei des Kindes, vergehen bei Geburten im Schnitt 13 Stunden, bei der ersten Geburt ist es meist länger. So genannte Sturzgeburten, bei denen das Kind innerhalb von 2 Stunden oder weniger auf die Welt kommt, betreffen hauptsächlich Mütter, die schon ein oder mehrere Kinder geboren haben.

Auch dann sind es entweder sehr heftige Wehen, schlechtes Bindegewebe, sehr kleine Kinder oder eine Kombination aus mehreren Faktoren, die dazu führen, dass die Mutter die ersten Wehen kaum mitbekommt und dann plötzlich den Drang zu pressen verspürt. Wenn den werdenden Eltern im Verlauf der Geburt Zweifel kommen, ob alles passt, dann können sie jederzeit im Kreißsaal anrufen.

Die Hebammen nehmen sich die Zeit, um die Fragen zu beantworten. Eine starke Blutung ist hingegen ein Grund sofort ins Krankenhaus zu fahren. In zehn bis 15 % aller Fälle beginnt eine Geburt mit dem Platzen der Fruchtblase. In diesem Fall sollte sich die Mutter hinlegen, möglichst das Becken hochlagern und die Rettung (Kurzwahl 144) rufen.

Es kann nämlich sein, dass die Nabelschnur zwischen Kopf und Gebärmutterhals rutscht und eingeklemmt wird. Dann ist die Versorgung des Kindes nicht mehr gewährleistet und es muss schnell gehen. Wurde bei vorherigen Untersuchungen festgestellt, dass das Köpfchen bereits tief ins Becken gerutscht ist, ist diese Maßnahme nicht notwendig.

Die Nabelschnur kann nicht mehr zwischen Kopf und Gebärmutterhals rutschen. Dennoch sollte auch in diesem Fall rasch ein Krankenhaus aufgesucht werden, da durch den bereits geöffneten Gebärmutterhals Keime zum Kind gelangen können. Um festzustellen, wie weit die Geburt vorangeschritten ist, wird die Schwangere an ein Kardiotokogramm ( CTG ), angeschlossen.

Dieses misst zugleich die Stärke der Wehen und die Herztöne des Kindes. Ist der Muttermund schon einige Zentimeter geöffnet und kommen die Wehen regelmäßig, bleibt die Schwangere im Krankenhaus. Bei weniger als zwei Zentimetern Öffnung und schwachen Wehen, dürfen die werdenden Eltern meist noch einmal nach Hause fahren, weil sich die Geburt dann noch über Stunden oder sogar Tage hinziehen kann.

Kommt es zu einem Stocken während der Geburt, wird oft Prostaglandin verabreicht. Dieses künstliche Wehenmittel, das in Tablettenform eingenommen wird oder als Gel auf den Gebärmuttermund gestrichen wird, regt die Wehentätigkeit an. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz eines ein Wehentropfs mit dem Hormon Oxytocin,

Medikamente gegen Krämpfe: Zäpfchen oder Infusionen mit leichten krampflösenden Mitteln machen die Schmerzen erträglicher. Schmerzreduktion mit Opiaten: Infusionen mit Opiaten reduzieren die Schmerzen. Sie können aber nur in begrenztem Umfang eingesetzt werden, da sie auch auf das Baby übergehen und dessen Atmung beeinflussen. Die PDA (Periduralanästhesie): schaltet den Schmerz völlig aus, ohne sich negativ auf das Kind auszuwirken.

Mehr lesen » Schmerzen bei der Geburt lindern Verschiedene komplementärmedizinische Methoden helfen den werdenden Müttern die Geburt gut zu überstehen. Nicht jedes Krankenhaus bietet jede Methode an:

Aromatherapie: Diese wird heute schon in vielen Krankenhäusern beispielsweise mit Duftlampen, Massageölen oder mit Badezusatz angewendet. Die Düfte sollen in den Kreißsälen eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Akupunktur : Mit Akupunkturnadeln lassen sich die Schmerzen lindern, aber nicht ganz beseitigen. Am Kopf befinden sich einige gute Punkte zur Schmerzreduktion.

Mehr lesen » Homöopathie in der Schwangerschaft Wenn der Geburtstermin verstreicht und die Wehen nicht kommen wollen, verordnen manche Hebammen so genannte „Wehencocktails”, um diese auszulösen. Die Information, dass Sex Wehen auslösen könnte, ist ein Mythos.

  1. Die Prostaglandine in der Samenflüssigkeit weichen zwar den Gebärmutterhals auf, aber die Mengen sind zu schwach, um Wehen auslösen.
  2. Falls die Wehen noch nicht einsetzen wollen und der Termin verstrichen ist, dann heißt es Geduld haben.
  3. In diesem Fall sind regelmäßige CTG-Kontrollen notwendig, um sicher zu stellen, dass es dem Baby gut geht.

Das Krankenhaus wird die werdende Mutter engmaschig zu solchen Checks bestellen. Werden die Herztöne langsamer oder gibt es andere Anzeichen, dass es dem Baby nicht mehr gut geht, wird sofort gehandelt und wenn notwendig ein Kaiserschnitt durchgeführt.