Wann Sind Wechseljahre Abgeschlossen?

Wann Sind Wechseljahre Abgeschlossen
Senium ist ein medizinischer Fachbegriff für das Greisenalter. Der Beginn ist individuell unterschiedlich, meist beginnt es zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr. In der Gynäkologie schließt sich das Senium etwa 15 Jahre nach der Menopause an. Das Senium ist gekennzeichnet durch charakteristische Veränderungen:

  • Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit,
  • Atrophie vieler innerer Organe und
  • Abnahme der Elastizität aller Gewebe,

Für das Senium typische Erkrankungen sind u.a. senile Demenz, Arteriosklerose und Karzinome, bei Immundefizienz droht die finale Pneumonie (tödliche Lungenentzündung). Diese Erkrankungen sind Gegenstand der Gerontologie,

Wie lange dauert die letzte Phase der Wechseljahre?

Phase 4: Postmenopause – Zwölf Monate nach der letzten Regelblutung beginnt die Postmenopause. In dieser Phase kommt der Hormonhaushalt im weiblichen Körper langsam wieder zur Ruhe, da er sich auf einem neuen Niveau einpendelt. Meist bessern sich damit auch die typischen Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche.

  1. Dafür haben manche Frauen aufgrund der niedrigen Östrogenkonzentration mit neuen Beschwerden zu kämpfen, darunter Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen,
  2. Viele beobachten auch, dass nun die Schleimhäute trockener und die Haare dünner werden.
  3. Auch die Faltenbildung kann zunehmen.
  4. Außerdem nimmt in der Postmenopause die Knochendichte ab.

Da die Einstellung der Östrogenproduktion den Knochenabbau begünstigt, kann vom Gynäkologen unter Umständen eine Osteoporoseprophylaxe für sinnvoll erachtet werden. In jedem Fall sollten Sie spätestens ab jetzt für eine ausreichende Versorgung der Körpers mit Vitamin D und Kalzium sorgen.

Ein weiteres leidiges Thema vieler Frauen in dieser Zeit sind Rückenschmerzen, die meist durch eine Abnahme der Muskelkraft bedingt sind. Daher sollte man während der Wechseljahre versuchen, die Rückenmuskulatur verstärkt zu trainieren. Auch die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen spielt beim Muskelaufbau eine bedeutende Rolle.

In diesem Lebensalter – die meisten Frauen befinden sich zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr in der Postmenopause – steigt außerdem auch die Anfälligkeit für Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Der Grund: Östrogen hat eine positive Wirkung auf das „gute” HDL-Cholesterin.

  • Es erweitert die Blutgefäße und wirkt durchblutungsfördernd.
  • Da die Östrogenproduktion nun zum Erliegen gekommen ist, fehlt diese positive Wirkung.
  • Die Übergänge zwischen den vier genannten Phasen sind fließend, wobei der Verlauf bei jeder Frau anders sein kann.
  • Da auch ein Wiederaufflackern der Aktivität der Eierstöcke nichts Ungewöhnliches ist, können sich einzelne Phasen sogar mehrmals abwechseln.

Bei manchen Frauen dauert der Umbau des Hormonhaushalts nur wenige Monate. Ein Großteil aber befindet sich tatsächlich Jahre in der Phase des Klimakteriums. Postmenopause: Wenn der Hormonspiegel wieder zur Ruhe kommt Nach den hormonell turbulenten Phasen der Perimeno- und Menopause stellt sich im letzten Abschnitt der Wechseljahre der weibliche Organismus langsam aber sicher auf die veränderte hormonelle Situation ein und findet eine neue Balance.

Wie lange kann man in die Wechseljahre kommen?

Zeitpunkt der Menopause: meist mit Anfang 50 – Die Menopause tritt bei den meisten Frauen im Alter von 51 bis 52 Jahren ein. Rund 1% der Frauen überrascht sie bereits in jüngeren Jahren vor 40, eine von 1.000 Frauen ist unter 30 Jahren damit konfrontiert.

Kann man mit 65 noch in den Wechseljahren sein?

Postmenopause – Der letzte Abschnitt der Wechseljahre heißt Postmenopause. Die Hormone haben sich beruhigt und sich nach langer Berg- und Talfahrt endlich neu eingespielt. Die Wechseljahre neigen sich dem Ende entgegen. Viele Frauen erleben diese Phase mit neuer Kraft und Ausgeglichenheit,

  1. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen lassen nach.
  2. Markante Beschwerden der Postmenopause können Scheidentrockenheit, Blasenschwäche, Gelenkschmerzen oder Libidoverlust sein.
  3. Mit etwa 65 Jahren sind die Wechseljahre vorbei.
  4. Übrigens : Es gibt Frauen, die bis zur Menopause einen regelmäßigen Zyklus haben.

Und nicht alle Frauen plagen Zyklusbeschwerden. Statistisch gesehen haben ein Drittel der Frauen Beschwerden, ein Drittel stellt nur leichte Symptome fest und die restlichen Frauen bemerken gar nichts.

Kann man mit 70 noch in den Wechseljahren sein?

Im Schnitt dauern Hitzewallungen somit 7 Jahre an. Sie können aber auch nur 3 Jahre oder bis zu 10 Jahren auftreten. Es so also durchaus sein, dass Frauen noch bis zum Alter von 70 oder 80 Jahren Hitzewallungen erleben.

Wird es nach den Wechseljahren wieder besser?

Nach der Menopause werden Frauen glücklicher Depressionen, Müdigkeit und Hitzewallungen – die Wechseljahre sind für viele Frauen eine schwierige Zeit. Ist die hormonelle Umstellung jedoch einmal abgeschlossen, geht es vielen Frauen besser als zuvor. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie, die den Lebensstil von Frauen über 50 untersuchte.

Demnach hatte sich bei 76 Prozent der befragten Frauen nach der Menopause die Gesundheit verbessert.75 Prozent gaben an, mehr Spaß am Leben zu haben und 65 Prozent fühlten sich insgesamt glücklicher als früher. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass alle Aspekte im Leben einer Frau, wie Gesundheit, Arbeit, Sex, Karriere, Beziehungen, Reisen, Energie und Glücklichsein, sich nach dem Einsetzen der Menopause verbessern, erklärt die Sozialwissenschaftlerin und Autorin der Studie, Kate Fox, vom in Oxford.

Fox hatte 200 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 befragt. Viele der Frauen gaben an, sich trotz dem Ende ihrer Fruchtbarkeit körperlich und psychisch besser zu fühlen als in den Jahren vor der Menopause. Etwa 93 Prozent der Frauen sagten, sie hätten seit dem Ende der oft schmerzhaften oder als unangenehm empfundenen Menstruationszyklen mehr Unabhängigkeit in allen Lebensbereichen, von der Arbeit bis zur Freizeit.

  1. Vor allem Hormonersatztherapien verändern laut der Studie das Leben moderner Frauen zum Bessern.
  2. So äußerten sich Frauen, die Hormonpräparate einnahmen, besonders positiv über ihr Dasein.
  3. Rund 74 Prozent von ihnen berichteten über bessere Beziehungen zu Familie und Partner.
  4. Bei 50 Prozent hatte sich das Sexualleben verbessert, in Gegensatz zu 18 Prozent der Frauen, die keine Hormone zu sich nahmen.

Etwa 66 Prozent der Frauen mit Hormonersatztherapie gaben an, seit der Menopause ein erfüllteres Berufsleben zu haben. Die Studie ergab jedoch auch negative Aspekte: Immer mehr Frauen fühlen sich unter Druck, auch in fortgeschrittenem Alter jugendlich zu erscheinen und Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen.

In welcher Phase der Wechseljahre bin ich?

Die Phasen der Wechseljahre – Mit den Wechseljahren beginnt für die Frauen ein neuer Lebensabschnitt. Diese Lebensphase dauert insgesamt etwa fünf bis zehn Jahre. Die Dauer der Wechseljahre wird in vier Phasen eingeteilt. Die drei wesentlichen Phasen sind: Die Perimenopause, die Menopause und die Postmenopause.

  1. Phase 1: Vorab die Prämenopause Die Prämenopause ist die Zeit vor Beginn der ersten Zyklusunregelmäßigkeit bis zur Menopause.
  2. Schon im Alter von mit Mitte 40 Jahren fängt der weibliche Körper an, sich hormonell umzustellen.
  3. Das kann mit typischen Symptomen wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen einhergehen.

Phase 2: Die Perimenopause Die Perimenopause ist der Zeitraum ein Jahr vor bis ein Jahr nach der Menopause. In dieser Phase werden die weiblichen Sexualhormone Progesteron und Östrogen zunehmend weniger ausgeschüttet. Zunächst sinkt die Menge von Progesteron, was zu einem Überschuss an Östrogen führt.

Durch vermehrte Wassereinlagerungen kann es zu Muskel- und Gelenkbeschwerden kommen. Später nimmt dann die Produktion von Östrogen ab. Schweißausbrüche und Schlafstörungen können die Folge sein. Die Eierstöcke stellen langsam ihre Funktion ein. Von Geburt an besitzt jede Frau eine individuelle Anzahl an Eizellen.

Geht der Eizellenvorrat zur Neige, kommt es auch seltener zu Eisprüngen und der Periode. Phase 3: Die Menopause Die letzte Regelblutung bei Frauen wird Menopause genannt. Im Durchschnitt sind Frauen dabei 51 Jahre alt. Die Altersspanne, in welcher die Menopause auftreten kann, reicht allerdings von 40 bis 60 Jahren.

  1. Von vorzeitigen Wechseljahren wird gesprochen, wenn die letzte Blutung bereits vor dem 40.
  2. Lebensjahr eintritt.
  3. Phase 4: Die Postmenopause – letzte Phase des Klimakteriums Die Postmenopause beginnt ein Jahr nach der Menopause, der letzten Periode, und dauert individuell je nach Frau mehrere Jahre.
  4. Der Körper benötigt Zeit, um sich an den neuen Hormonhaushalt zu gewöhnen und sich einzupendeln.

Die Hormone Progesteron und Östrogen sind dauerhaft auf einem niedrigen Niveau.

Ist man mit 55 noch in den Wechseljahren?

Die Symptome der Wechseljahre können bereits Jahre vor dem Ende der Menstruationsperioden beginnen. Das Durchschnittsalter für die Menopause liegt bei ungefähr 52 Jahren, jedoch gilt jedes Alter zwischen 40 und 55 Jahren oder noch älter als normal.

Wie lange dauern die Wechseljahre nach der Menopause?

Durchschnittlich dauern die Wechseljahre 10 bis 15 Jahre. Der genaue Zeitraum ist aber individuell für jede Frau anders. Und er hängt auch davon ab, was genau als 'Wechseljahre’ definiert wird: Die 4-10 Jahre, die die Perimenopause dauern kann. Die 12 Monate ohne Periode, die dann mit der Menopause enden.

Kann ich in den Wechseljahren noch schwanger werden?

Das Ende der Fruchtbarkeit ist nicht leicht zu erkennen. Viele Frauen in den Wechseljahren und ihre Partner sind deshalb unsicher, wie lange sie noch verhüten müssen. Aufgrund der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre kommt es zu Schwankungen im weiblichen Zyklus,

  1. Der Eisprung wird seltener, das heißt, es gibt immer wieder Zyklen ohne einen Eisprung.
  2. Damit ist eine Schwangerschaft bei Frauen über 45 Jahren zwar noch möglich, aber zunehmend unwahrscheinlich.
  3. Die Aktivität der Eierstöcke kann jedoch stark wechseln: Nachdem die Regelblutung einige Monate ausgeblieben ist, können wieder regelmäßige Blutungen einsetzen – vielleicht auch mit Eisprung.

Wegen dieser Unregelmäßigkeit haben Hormonuntersuchungen im Blut keine große Aussagekraft, da sie sich nur auf den Zeitpunkt der Blutabnahme beziehen. Einen Monat später können die Werte ganz anders aussehen. Die Verhütung bleibt daher ein Thema, bis bestimmte Anzeichen deutlich machen, dass keine Schwangerschaft mehr möglich ist.

Wie verändert sich die Figur mit 60?

Mit zunehmendem nehmen Muskel- und Knochenmasse sowie der Wasseranteil ab, gleichzeitig steigt der Fettanteil. Bei geringerer körperlicher Aktivität führt das dazu, dass Grund- und Leistungsumsatz sinken und der Körper somit weniger Energie benötigt.

Kann man mit 60 noch Wechseljahresbeschwerden haben?

Radiolexikon Gesundheit: Wechseljahre Archiv Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme: für viele Frauen gehen die Wechseljahre mit Symptomen wie diesen einher. Alle Veränderungen, die die Frauen durchmachen, sind in erster Linie Folge der verminderten Östrogenproduktion in den Eierstöcken. „Für viele ist der absolute Klassiker, dass die in der Nacht aufwachen von Hitzewallungen und dann daraufhin Schlafstörungen entwickeln, und das können wir uns alle vorstellen, dass einfach dann meine Gefühlswelt natürlich durcheinander geraten kann, aber auch Leistungskraft und so weiter.” „Klimakterium” – im Altgriechischen der „kritische Punkt im menschlichen Leben” – so nennt die Medizin, was umgangssprachlich eigentlich treffender „Wechseljahre” heißt.

  • Denn es ist doch eine eher längere Phase der hormonellen Umstellung im weiblichen Körper, sagt Dr.
  • Frank Chen, Gynäkologe im Virchow-Klinikum der Berliner Charité: „Mitte 40, Ende 40 fangen Prozesse an bei der Frau, dass die Eierstöcke ihre Funktion langsam einbüßen und zwar die Funktion, Hormone zu produzieren, insbesondere Östrogen und Progesteron, und alle Veränderungen, die die Frauen durchmachen, sind in erster Linie Folge der verminderten Östrogenproduktion in den Eierstöcken.” Die Wechseljahre können auch schon früher eintreten, vor allem nach einer Krebstherapie oder bei Diabetikerinnen, starken Raucherinnen und unterernährten Frauen; außerdem gibt es möglicherweise eine erbliche Komponente bei vorzeitigem Klimakterium.
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Abgeschlossen ist der Umstellungsprozess jedenfalls ein Jahr nach der „Menopause”, also der letzten Regelblutung, normalerweise heutzutage etwa im Alter von Mitte, Ende 50.”Was sein kann allerdings, ist, dass die Wechseljahre durchaus beendet sind, aber Frauen auch noch in ihren 60ern, manchmal vielleicht auch mit 70 noch eine Hitzewallung haben können.” Cornelia Burgert ist Beraterin im Feministischen Frauengesundheitszentrum in Berlin und veranstaltet unter anderem Kurse zum Thema Wechseljahre.

Denn auch wenn es sich hier nicht um eine Krankheit handelt, sondern um einen natürlichen Alterungsvorgang, werden die hormonellen Veränderungen subjektiv doch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Etwa ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren leidet unter mittleren bis starken Beschwerden: vor allem unter der „fliegenden Hitze” mit plötzlichen, sehr starken Schweißausbrüchen, oft verbunden auch mit Herzrasen, manche erleben auch starke depressive Verstimmungen.

„Ich würde sagen, dass das Erleben von Wechseljahren sicherlich viel mit dem Ich, dem eigenen Leben zu tun hat und wahrscheinlich auch mit meiner Zufriedenheit. Nur: Es gibt einfach noch andere Faktoren, die eine Rolle spielen. Inwieweit ich vielleicht auch eine sehr, sehr anstrengende körperliche Arbeit hatte und mit Mitte, Ende 40 einfach schon sehr, sehr gesundheitlich angegriffen bin, oder zum Beispiel Frauen, die sehr stark unter prämenstruellem Syndrom ihr Leben lang gelitten haben, die also offensichtlich sehr stark auf hormonelle Veränderungen anspringen, und entsprechend kann es härter durch die Wechseljahre gehen.” Im Zusammenhang mit den Wechseljahren ist auch oft von der Schilddrüse die Rede.

Eine Störung dieses Organs ist zwar kein Symptom des Klimakteriums, betont Frank Chen, aber:”Die Schilddrüsenüberfunktion macht sehr ähnliche Symptome: Herzrasen, starkes Schwitzen, und Schilddrüsenfunktionsstörungen werden häufig in den Wechseljahren auch erst erkannt, weil man dann erst gezielt danach sucht.” Viele Frauen befürchten auch, in den Wechseljahren dicker zu werden.

Tatsächlich beeinflussen die Sexualhormone den Fettstoffwechsel und die Fettverteilung. Durch die Veränderungen im Klimakterium bilden sich schneller Fettpölsterchen, bei älteren Frauen bevorzugt am Bauch. Allerdings nimmt man auch in den Wechseljahren nicht einfach so zu – es hängt schon davon ab, was und wie viel man isst.

  1. Behandelt wurden die Wechseljahrsbeschwerden lange Zeit vor allem mit der „Hormonersatztherapie”, die in den letzten Jahren kontrovers diskutiert wurde.
  2. Cornelia Burgert findet schon den Begriff falsch, da die älteren Frauen im medizinischen Sinne keinen Östrogenmangel haben und folglich auch nicht ersetzt werden muss.

Das sieht der Gynäkologe Frank Chen genauso:”Und deswegen gibt’s ja zum Beispiel auch in der Begrifflichkeit einen Wandel, dass man nicht mehr sagt, das ist eine Hormonersatztherapie, sondern man spricht besser eigentlich heute von der Hormontherapie.” Aber nicht nur die Begriffe haben sich geändert, es gab auch ein generelles Umdenken in den letzten zwei Jahrzehnten:”Die 90er waren eigentlich bestimmt dadurch, dass proklamiert wurde, möglicherweise auch aus finanziellen Interessen derer, die diese Hormonpräparate herstellen, dass Frauen nicht unter einem Östrogenabfall leiden sollten.

  1. Dann kamen Studienergebnisse, die gezeigt haben, dass es dabei auch Risiken gibt, dass das Brustkrebsrisiko steigt, dass das Risiko für Thrombosen, für Lungenembolien auch ansteigt, und in dieser Phase gab es viele Frauen, die überhaupt nichts mehr machen wollten – aus Angst.
  2. Auch wenn sie der Therapie bedurft hätten.” Nach offiziellen Empfehlungen und Leitlinien soll die Hormontherapie nur noch bei starken Wechseljahrsbeschwerden angewendet werden, die sonst nicht anders behandelt werden können; mit einer niedrigen Östrogendosis, und sie sollte auch nicht länger als zwei Jahre dauern.

„Trotzdem möchte ich sagen, dass man es nicht verteufeln sollte, gerade wenn Beschwerden bestehen im psychischen Bereich, die zum Beispiel auch östrogenabhängig sind, dass man da auch sagt, bei diesen Frauen, es wäre auch indiziert und auch vertretbar, die Hormontherapie fortzuführen.” Zur Vorbeugung der Knochenbruchgefahr, der Osteoporose, die mit den Wechseljahren ansteigen kann, wird heute nicht mehr mit Hormonen behandelt.

Stattdessen wird empfohlen: Ausreichend Kalzium, Vitamin D und Bewegung. „Bei der Knochengesundheit sind zwei Faktoren ganz wichtig: Ernährung und Sport”, sagt Cornelia Burgert vom Frauengesundheitszentrum. Und das hilft auch sonst am besten durch die Wechseljahre, weiß die Beraterin aus vielen Gesprächen und Kursen:”Es ist gut, möglichst, wenn ich es nicht schon tue, anzufangen, mich einigermaßen gut zu ernähren, viel Obst, Gemüse, möglichst nicht so viel Fleisch, Sport zu machen, irgendwas, was mir Spaß und Freude macht, es reduziert den Stress, es kurbelt den Stoffwechsel an, es stärkt die Immunabwehr und macht noch ganz viele andere positive Dinge, ist antidepressiv und hat einen sehr positiven Effekt auf Hitzewallungen.” Zusätzlich gibt es viele pflanzliche Arzneimittel, die man gegen die einzelnen Symptome probieren kann: Bei Schlafstörungen zum Beispiel Baldrian oder Hopfen, Johanniskraut und Melisse bei leichten depressiven Verstimmungen und Nervosität.

Inzwischen sind auch zahlreiche Mittel auf dem Markt, die eine Art natürliche Hormontherapie versprechen. Dazu Dr. Frank Chen von der Charité-Frauenklinik:”Da hat sich die Gesellschaft der Frauenärzte eigentlich ganz eindeutig dazu geäußert: Die haben gesagt, dass nach den internationalen Studien, die es dazu gibt, diese Präparate eigentlich wenig Effekte bis gar keine Effekte haben, jedenfalls keine nachgewiesenen, in den Wechseljahren.” Dennoch schwören viele Frauen auf „Mönchspfeffer”, „Traubensilberkerze” und „Rotklee”, die Phytohormone enthalten, ebenso wie auf Sojapräparate oder sojahaltige Nahrungsmittel.

Und besonders beliebt ist die „Yamswurzel” mit einem Stoff, der dem Progesteron sehr ähnlich ist. Cornelia Burgert vom Feministischen Frauengesundheitszentrum:”Es wird mikronisiert und gilt deswegen in Deutschland als synthetisch und muss verschrieben werden, auf Rezept, gilt aber als verträglicher. Und ich würde sagen, es ist durchaus eine legitime Möglichkeit, die helfen kann, als ein Schritt vor synthetischen Hormonen, aber auch da würde ich sagen, es sollte eine bestimmte Begrenzung haben.” Denn tatsächlich liegt das Klimakterium, dieser „kritische Punkt im Leben” der Frau heute, angesichts der gestiegenen Lebenserwartung, nicht am Ende, sondern beinahe mittendrin.

Und immer mehr Frauen nutzen die Wechseljahre auch für grundsätzliche Veränderungen und neue Möglichkeiten. : Radiolexikon Gesundheit: Wechseljahre

Wie lange sollte man in den Wechseljahren Hormone nehmen?

Wie lange sollte ich Hormone einnehmen? – Wie die Wechseljahre selbst, so ist auch die Therapie der Beschwerden meist zeitlich begrenzt. Eine allgemeingültige Empfehlung über die optimale Dauer einer Hormonersatztherapie gibt es allerdings nicht. Eine Hormonersatztherapie über einen Zeitraum von bis zu 5 Jahre gilt als weitestgehend risikofrei.

  • Nach 3–5 Jahren kann ein langsames „Ausschleichen” der Medikamente in Erwägung gezogen werden.
  • Dafür wird die Dosis beispielsweise über einen Zeitraum von etwa 2–3 Monaten langsam gesenkt.
  • Treten dann wieder Beschwerden auf, kann die Hormonersatztherapie auch weiter fortgeführt werden.2 Bedeutet „keine Beschwerden mehr”, dass die Therapie abgesetzt werden kann? Besser nicht! Nicht selten lässt die Bereitschaft zur regelmäßigen Medikamentenanwendung nach der ersten Besserung der Symptome deutlich nach.

Dies kann jedoch dazu führen, dass bei Ihnen die klimakterischen Beschwerden zurückkehren. Auch geht die Schutzwirkung für z.B. die Knochen mit Absetzen der HRT verloren.4 Ein Absetzen der Hormone sollte daher nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgen.

  • Was bedeutet eigentlich Adhärenz? Eine regelmäßige Einnahme/Anwendung der verordneten Medikamente, die sogenannte Adhärenz oder „Therapietreue”, ist trotz und gerade bei guter Befindlichkeit wichtig, um langfristig von der Hormonersatztherapie zu profitieren.
  • Sollten Nebenwirkungen für Sie der Grund für einen Behandlungsabbruch sein, sprechen Sie vorher mit Ihrem Frauenarzt.

Er kann die Therapie Ihrer individuellen Situation anpassen. Unter Umständen ist eine andere Dosierung oder Anwendungsform besser geeignet, um die Symptome bei guter Verträglichkeit zuverlässig zu lindern.1 S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen.

  • Registernummer 015 – 062, Stand: Januar 2020, Version 1.1.
  • Https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-062.html) zuletzt aufgerufen am 13.09.2021.2 Reuter, M., Fassnacht, M., (2016) Hormontherapie im Wandel der Zeit Dtsch Med Wochenschr.141:161-4 3 Mueck, AO., (2015) Anwendungsempfehlungen zur Hormonsubstitution im Klimakterium und Postmenopause.

Frauenarzt.56:657-9.4 Hadji,P., (2003) HRT in der Prävention der postmenopausalen Osteoporose: Bestätigung der Wirksamkeit durch die „Women’s Health Initiative” (WHI). Journal für Menopause.10:26-29

Kann man 2 mal in die Wechseljahre kommen?

Die Biologie der Wechseljahre – Heute setzen sich viele Frauen in den Wechseljahren zum ersten Mal mit dem Älterwerden auseinander. Die Veränderungen des Körpers können zwar den Alltag trüben, doch der neue Lebensabschnitt bedeutet für viele Frauen auch eine neue Freiheit.

  1. Genau genommen gehen Frauen zweimal durch die Wechseljahre.
  2. Das erste Mal, wenn der Körper geschlechtsreif wird.
  3. Das zweite Mal, wenn er diese Geschlechtsreife wieder verliert.
  4. In der Pubertät muss der Körper lernen, sich auf die Ausschüttung der Geschlechtshormone einzustellen und das richtige Maß zu finden.

Auch diese frühen Wechseljahre sind nicht angenehm. Körper und Seele haben ordentlich zu schaffen, bis sie wieder im Gleichgewicht sind. Warum sollte es also bei den zweiten Wechseljahren leichter sein? Das Image dieser Wechseljahre ist in der Gesellschaft nicht gerade positiv.

  • Häufig werden die Wechseljahre mit dem Verfallsdatum der Jugend gleichgesetzt.
  • Was soll danach noch kommen? Biologisch macht es Sinn, dass Frauen in die Wechseljahre kommen.
  • Es ist eine Raffinesse der Natur: Der weibliche Körper ist nur in der Lage, Kinder zu bekommen, so lange die Frau von Natur aus genügend Zeit hat, den Nachwuchs groß zu ziehen.

Doch damit ist irgendwann Schluss. Der hormonelle Wandel während des Klimakteriums bedeutet das Ende der Geschlechtsreife. Die Hormonproduktion versiegt langsam. Der Körper muss sich an diese Veränderungen erst gewöhnen. Der gesamte Prozess des Klimakteriums dauert mehrere Jahre.

Wann hören die Hitzewallungen endlich auf?

Hitzewallungen und Schweißausbrüche: Sie sind die häufigsten Beschwerden und können auch den Nachtschlaf stören. Manche Frauen haben zeitweise so oft Schweißausbrüche, dass ihr Alltag beeinträchtigt ist. Meistens lassen Hitzewallungen nach etwa 4 bis 5 Jahren von selbst wieder nach.

Ist es besser keine Hormone zu nehmen?

Östrogene einnehmen: Linderung und Schutz durch Hormonersatztherapien – Das muss aber nicht sein. Katrin Schaudig verweist auf Hormonersatztherapien. Durch eine gezielte Einnahme von Östrogenen könnten sowohl körperliche als auch seelische Beschwerden gelindert werden.

  • Darüber hinaus werden Östrogene auch nach der Menopause an sehr vielen Stellen im Körper gebraucht.
  • Demnach dürfe ein starker Östrogenmangel nicht unterschätzt werden.
  • So betont es auch Christian Albring, Präsident des Bundesverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte: „Wir wissen, dass Frauen, die in die Wechseljahre kommen, Osteoporose-gefährdet sind, viel häufiger Herzinfarkte, Schlaganfälle und Arteriosklerose bekommen, wenn sie keine Hormone nehmen.

Der Aufbau der Knochen durch die Osteoblasten, der funktioniert nur, wenn Hormone da sind. Dieses Beispiel kann man fortführen für die Hautzellen, Schleimhautzellen, Knorpelzellen usw., die alle hormonabhängig sind.”

Was ist positiv an den Wechseljahren?

Nicht wenige Frauen bewerten die Veränderungen als Vorteil. Sie erwarten von dieser Lebensphase größere persönliche Freiheit, sie nutzen die Zeit für Veränderungen in Beruf oder Partnerschaft. Manche fühlen sich positiv entlastet, weil die Regelblutung ausbleibt und sie sich nicht mehr um die Verhütung kümmern müssen.

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Wie fühlt man sich nach den Wechseljahren?

Wechseljahresbeschwerden können in Hitzewallungen, trockenen Schleimhäuten aber auch Inkontinenz oder psychischen Beschwerden bestehen. Viele Frauen erleben die Wechseljahre ohne jegliche Beschwerden gut gelaunt leistungsfähig, sportlich aktiv mental auf der Höhe.

Wie bekomme ich den Bauch nach den Wechseljahren weg?

So werden Sie Bauchfett los – In der Regel nehmen Frauen in den Wechseljahren zwischen 5 und 7 Kilo an Gewicht zu, sehr oft vor allen Dingen am Bauch. Das muss nicht sein. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen auch im Alter, schlank am Bauch zu bleiben:

Mit dem Alter wird auch der Stoffwechsel langsamer, Daher ist es wichtig, dass Sie ihn immer wieder ankurbeln. Am einfachsten und effektivsten geht das mit ausreichend Wasseraufnahme. Zwischen 1,5 und 2 Liter Wasser sollten es täglich sein. Tipp: Mit etwas Zitronensaft schmeckt das Wasser nicht nur weniger fad, sondern kurbelt noch mehr den Stoffwechsel an. Apropos Verdauung: Probiotische Bakterien fördern die Vielfalt der Darmflora und können somit dabei helfen, das Gleichgewicht aus guten und schlechten Bakterien im Verdauungssystem zu halten. Bewegung spielt in jedem Alter eine wichtige Rolle. Da der Stoffwechsel in den Wechseljahren viel langsamer arbeitet, reicht es nicht mehr aus, nur auf die Ernährung zu achten. Auch Sport sollte aktiver Bestandteil Ihres Lebens werden. HIIT-Workouts mit Tabata-Einheiten sind ideal geeignet für zu Hause. Oder entdecken Sie Ihre Leidenschaft fürs Schwimmen, Joggen oder Yoga, Eine ballaststoff- und eiweißreiche Ernährung hilft dabei, die Fettpölsterchen am Bauch loszuwerden. Reduzieren Sie Zucker und schnelle Kohlenhydrate, damit Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Gemüse und Obst schmecken nicht nur herrlich, sondern stecken voller Vitamine und Mineralien, Diese tun auch Ihrem Stoffwechsel gut. Um die Durchblutung in der Bauchregion anzuregen und hartnäckige Speckröllchen loszuwerden, können Sie hin und wieder den Bauch massieren. Nutzen Sie hierfür eine trockene Körperbürste, mit der Sie in kreisenden Bewegungen Richtung Herz die Körpermitte massieren. Stress und Gewichtszunahme gehen Hand in Hand. Steigt das Stresshormon Cortisol, wird auch der Appetit größer – vor allem auf fettiges und süßes Essen. Achten Sie also darauf, dass Sie immer wieder Zeit zum Entspannen haben. Versuchen Sie, zu meditieren, oder gönnen Sie sich hin und wieder ein Spa-Wochenende, Die wichtigste Form von Entspannung ist allerdings Schlaf. Es ist eine einfache Formel: Mehr Schlaf ist gut für das Gewicht. Im Idealfall liegen Sie zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht in den Federn. Wichtig ist dabei auch, dass Ihre Schlafqualität über diese Zeit so gut wie möglich ist. Lassen Sie sich Ihren erholsamen Schlaf nicht von Ablenkungen rauben – etwa von Handynachrichten.

Hat man nach den Wechseljahren noch Ausfluss?

Ausfluss aus der Scheide kann unter normalen Umständen auftreten oder durch eine Scheidenentzündung (Vaginitis) bedingt sein, oftmals aufgrund einer Infektion. Der Genitalbereich (Vulva) – der Bereich um die Scheidenöffnung – kann auch entzündet sein.

Während des Menstruationszyklus, einige Tage vor dem Eisprung Einige Monate, bevor Mädchen ihre erste Menstruation haben Während der Schwangerschaft Bei Frauen, die Medikamente mit Östrogen nehmen oder die die Bildung von Östrogen erhöhen (z.B. Medikamente zur Förderung der Fruchtbarkeit) Bei Neugeborenen eine oder zwei Wochen nach der Geburt, da sie vor der Geburt Östrogen von ihrer Mutter absorbieren

Typischerweise hat ein normaler Ausfluss keinen Geruch. Er ist üblicherweise milchig-weiß oder dünnflüssig und klar. Im gebärfähigen Alter schwanken die Menge und das Aussehen im Laufe des Menstruationszyklus. Beispielsweise produziert der Gebärmutterhals in der Mitte des Zyklus, beim Eisprung (Ovulation) mehr Schleim, und der Schleim ist dünnflüssiger.

Heftiger ist als üblich Dickflüssiger als üblich Eiterähnlich ist Wenn er weiß und klumpig ist (wie Hüttenkäse) Gräulich, grünlich, gelblich oder blutige Beimischungen Riecht schlecht oder fischig Von Juckreiz, Brennen, Ausschlag oder Wundsein begleitet ist

Wahrscheinliche Gründe eines Scheidenausflusses sind altersabhängig. Während der Kindheit sind Folgendes häufige Ursachen:

Eine Infektion durch Bakterien aus dem Verdauungstrakt Chemikalien in Schaumbädern oder Seifen Ein Fremdkörper (wie ein Stück Toilettenpapier oder manchmal ein Spielzeug) in der Scheide

Eine Infektion kann durch schlechte Hygiene entstehen. Beispielsweise können junge Mädchen, vor allem solche zwischen 2 bis 6 Jahren, Bakterien aus dem Verdauungstrakt in den Genitalbereich bringen, wenn sie nach dem Stuhlgang von hinten nach vorne wischen oder sich nicht die Hände waschen.

Wenn der Grund ein Fremdkörper ist, kann der Ausfluss kleine Mengen Blut enthalten. Im gebärfähigen Alter wird ein Ausfluss gewöhnlich von einer Scheideninfektion verursacht. Am häufigsten ist Folgendes: Scheideninfektionen werden üblicherweise durch die schützenden Bakterien (Laktobazillen), die normal in der Scheide leben, verhindert.

Diese Bakterien halten den Säuregrad der Scheide in einem normalen Bereich. Wenn der Säuregrad in der Scheide abnimmt, nimmt auch die Anzahl schützender Bakterien ab, und die Anzahl schädlicher Bakterien steigt. Die folgenden Umstände machen ein Wachstum schädlicher Bakterien wahrscheinlicher (und erhöhen somit das Risiko von Scheideninfektionen):

Verwendung von Antibiotika (da diese die Anzahl schützender Bakterien vermindern können) Menstruationsblut oder Samen in der Scheide (da sie den Säuregrad der Scheide senken) Scheidenspülungen (da dies den Säuregrad der Scheide senken kann) Schwangerschaft Diabetes mellitus Ein Fremdkörper, wie z.B. ein im Unterleib zurückgelassener Tampon (weil Tampons meist für ein warmes, feuchtes Umfeld sorgen, in dem Bakterien gedeihen können)

Nach den Wechseljahren haben viele Frauen einen anormalen Ausfluss. Dieser entsteht dadurch, dass das Absinken des Östrogenspiegels bewirkt, dass die Scheide dünner wird und austrocknet. Eine dünne, trockene Scheide kann schneller gereizt oder entzündet werden und zu Ausfluss führen.

Symptome, welche die Scheide und die Harnwege nach den Wechseljahren betreffen, werden als urogenitales Menopausensyndrom bezeichnet. Diese Symptome umfassen Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Harndrang und Harnwegsinfektionen. Im gebärfähigen Alter ist der Grund manchmal ein Fremdkörper (wie ein vergessener Tampon).

In dieser Altersgruppe wird ein Ausfluss selten alleine durch eine Entzündung (ohne Infektion) verursacht. Bei älteren Frauen kann Urin oder Stuhl den Bereich um die Geschlechtsorgane und den Anus herum reizen und zu einem Scheidenausfluss führen. Diese Reizungen können auftreten, wenn Frauen inkontinent (unbeabsichtigter Urin- oder Stuhlabgang) oder bettlägerig sind.

  1. In jeder Altersgruppe können verschiedene Produkte, die mit dem Genitalbereich in Berührung kommen, Ausfluss verursachen.
  2. Diese Produkte umfassen Hygienesprays, Parfüms, Monatsbinden, Waschmittel, Bleichmittel, Weichspüler, manchmal Spermizide, Scheidencremes oder Gleitmittel, Verhütungsringe, Diaphragmen, Pessare Pessare Ein Beckenorganprolaps bezeichnet den Vorfall (Prolaps) der Blase, der Harnröhre, des Dünndarms, des Mastdarms, der Gebärmutter oder der Scheide infolge einer Schwäche oder Verletzung der Bänder.

Erfahren Sie mehr und, bei Frauen mit Latexallergie, Latexkondome. In seltenen Fällen haben Frauen anormale Öffnungen (Fisteln) zwischen dem Verdauungstrakt und dem Genitalbereich, was zu einem Scheidenausfluss führt. Dieser Ausfluss enthält manchmal Stuhl. Fisteln können folgende Ursachen haben:

Verletzung der Scheide während der Entbindung (hauptsächlich in Entwicklungsländern) Eine Infektion infolge eines chirurgischen Einschnitts oder Risses der Scheidenöffnung während der Geburt Strahlentherapie am Becken (der unterste Teil des Rumpfs) Verletzung während eines Beckeneingriffs Tumoren im Becken

Häufig kann der Arzt den Grund eines anormalen Ausflusses auf der Grundlage der Eigenschaften des Ausflusses (wie Konsistenz und Geruch), des Alters der Frau, anderer Symptome und einfacher Tests, die schnelle Ergebnisse liefern, bestimmen. Bei Frauen mit einem anormalen Ausfluss sind bestimmte Symptome besorgniserregend:

Fieber Unterleibsschmerzen Blutiger Ausfluss, vor allem nach der Menopause Stuhl im Scheidenausfluss

Frauen oder Mädchen mit den meisten dieser Warnsignale sollten innerhalb eines Tages einen Arzt aufsuchen. Frauen oder Mädchen ohne Warnsignale sollten innerhalb einiger Tage einen Arzt aufsuchen. Wenn Frauen die Symptome einer Hefepilzinfektion Vaginale Pilzinfektion (Kandidose) Die Scheide wird von einem Pilz der Gattung Candida, normalerweise Candida albicans, infiziert, was zu einer Pilzinfektion namens Kandidose führt.

  1. Bei Frauen, die schwanger sind.
  2. Erfahren Sie mehr erkennen, überzeugt sind, dass sie eine Hefepilzinfektion haben, und keine anderen Symptome aufweisen, können sie eine rezeptfreie vaginale Behandlung anwenden, wenn eine verfügbar ist.
  3. Ein Ausfluss, der durch eine Pilzinfektion verursacht wird, ist üblicherweise leicht erkennbar.

Er ist dickflüssig, weiß, oft klumpig, und er erinnert an Hüttenkäse. Jedoch verursachen Pilzinfektionen manchmal hauptsächlich einen Juckreiz und Brennen mit nur kleinen Mengen an Ausfluss. Wenn der Ausfluss anhält oder die Symptome nach der Behandlung wiederkehren, sollten die betroffenen Frauen einen Arzt aufsuchen.

Bei Kindern kann ein Scheidenausfluss durch einen Fremdkörper in der Scheide verursacht werden. Wenn kein Fremdkörper vorhanden ist und Kinder Anzeichen einer Verletzung aufweisen, kann Verdacht auf sexuellen Missbrauch bestehen. Wenn sie unerklärlichen Scheidenausfluss haben, wird ein Abstrich des Ausflusses von der Scheide oder dem Gebärmutterhals entnommen und untersucht.

Bei Verdacht auf Missbrauch werden Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des Kindes ergriffen, und der Fall wird den zuständigen Behörden gemeldet. Der Arzt befragt die Frau zunächst zu ihren Symptomen und ihrer Krankengeschichte. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung. ). Der Arzt stellt Fragen zum Ausfluss:

Wie er aussieht und riecht Wann er in Bezug auf die Menstruation und den Geschlechtsverkehr auftritt Ob andere Symptome (wie Juckreiz) aufgetreten sind

Ärzte fragen zudem nach anderen Symptomen, wie Bauch- oder Unterleibsschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr, Juckreiz, Fieber und Schüttelfrost. Weitere Fragen umfassen, ob die Frau Hygienesprays oder andere Produkte verwendet, die den Genitalbereich reizen können, oder ob Bedingungen vorliegen, die das Risiko eines Scheidenausflusses erhöhen (wie etwa die häufige Einnahme von Antibiotika oder eine Erkrankung an Diabetes). Einfache Tests, die im oder in der Nähe des Untersuchungszimmers durchgeführt werden können, können schnelle Ergebnisse liefern, die dem Arzt oft helfen, die Ursache für den Scheidenausfluss zu bestimmen. Zusätzliche Tests werden durchgeführt, um die Ursache zu bestätigen oder gegebenenfalls festzustellen.

  1. Sofern die Ursache nicht offensichtlich ist (wie ein Fremdkörper oder eine allergische Reaktion), verwendet der Arzt ein Wattestäbchen, um einen Abstrich von der Scheide oder dem Gebärmutterhals zu nehmen.
  2. Er untersucht den Abstrich unter einem Mikroskop, um diesen auf Mikroorganismen zu untersuchen, die Pilzinfektionen, bakterielle Vaginose und Trichomonaden -Vaginitis verursachen können.

Er sendet einen Abstrich an das Labor, um auf Gonorrhö Diagnose Der Tripper (Gonorrhö) ist eine sexuell übertragbare Infektion, die durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht wird, das häufig die Schleimhäute der Harnröhre, des Gebärmutterhalses. und Chlamydieninfektionen Diagnose Chlamydien-Infektionen sind sexuell übertragbare Infektionen der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Rektums, die von dem Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht werden. Diese. Erfahren Sie mehr (die sexuell übertragen werden) zu testen. Die Ursache der Symptome wird möglichst korrigiert oder behandelt. Beispielsweise wird eine bakterielle Vaginose mit Antibiotika behandelt. Einige allgemeine Maßnahmen können dabei helfen, die Symptome zu lindern, auch wenn sie nicht die Infektion beseitigen.

Empfehlenswert ist tägliches Waschen ohne Seife oder, falls notwendig, mit einer milden, allergikerfreundlichen Seife, anschließendes Nachspülen und gründliches Abtrocknen. Tägliches Wechseln der Unterwäsche und Baden oder Duschen können dabei helfen, die Symptome zu lindern. Eispackungen auf dem Genitalbereich oder warme Sitzbäder können Wundsein und Juckreiz lindern.

Ein Sitzbad erfolgt in der sitzenden Position, wobei das Wasser nur den Genital- und Rektalbereich bedeckt. Sitzbäder können in einer nur mit etwas Wasser gefüllten Badewanne oder in einem Bassin erfolgen. Spülung des Genitalbereichs mit lauwarmem Wasser, das aus einer Wasserflasche gedrückt wird, kann ebenfalls Erleichterung verschaffen.

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Eine verstärkte Hygiene ist vor allem bei Inkontinenz oder Bettlägerigkeit hilfreich. Junge Mädchen sollten zu einer guten Hygiene angeleitet werden – von vorne nach hinten wischen, Händewaschen nach dem Stuhlgang und Urinieren und Vermeiden, den Genitalbereich mit den Fingern zu berühren. Wenn die Symptome mittelschwer oder schwer sind oder allgemeine Maßnahmen nicht anschlagen, könnten Arzneimittel erforderlich sein.

Beispielsweise kann eine Kortikosteroid-Creme (wie Hydrokortison) oder manchmal auch oral eingenommene Antihistamine Linderung verschaffen. Einige Antihistaminika können auch Schläfrigkeit verursachen und können hilfreich sein, wenn die Symptome zu Schlaflosigkeit führen.

Wenn eine Scheideninfektion wie bakterielle Vaginose, eine Hefepilzinfektion oder Trichomonadenkolpitis diagnostiziert wird, sind Antibiotika oder Antimykotika (zur oralen Einnahme oder zum Einführen in die Scheide) erforderlich. Durch die Ausdünnung entwickeln sich bestimmte Infektionen der Scheide mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Das dünne, trockene Scheidengewebe wird leichter geschädigt, wodurch harmlose Bakterien auf der Haut in Gewebe unter der Haut eindringen können und dort Infektionen verursacht. Diese Infektionen sind üblicherweise nicht ernsthaft, können jedoch unangenehm sein.

Ältere Frauen sind mit höherer Wahrscheinlichkeit in einer Behandlung, die den Östrogen spiegel weiter senkt und daher die Scheide noch anfälliger für Reizungen machen. Diese Behandlungen umfassen die Entfernung beider Eierstöcke, auf das Becken gerichtete Strahlentherapie und bestimmte Chemotherapiemedikamente.

Probleme, die eine gute Hygiene schwierig machen, wie Inkontinenz oder Bettlägerigkeit, sind bei älteren Frauen häufiger zu finden. Schlechte Hygiene kann zu einer chronischen Entzündung des Genitalbereichs aufgrund von Reizungen durch Urin oder Stuhl führen.

  • Scheideninfektionen wie bakterielle Vaginose, Hefepilzinfektionen und Trichomonadenkolpitis können nach den Wechseljahren auftreten.
  • Risikofaktoren für Pilzinfektionen schließen Diabetes und Inkontinenz ein.
  • Risikofaktoren für bakterielle Vaginose und Trichomonadenkolpitis schließen neue oder wechselnde Geschlechtspartner ein.

Wenn ältere Frauen sexuell aktiv sind, sollten Kondome verwendet werden, um das Risiko sexuell übertragbarer Infektionen zu vermindern. Da jedoch Kondome vor allem bei älteren Frauen das Scheidengewebe reizen können, sollte unbedingt ein Gleitmittel verwendet werden.

Mit Latexkondomen sollten nur Gleitmittel auf Wasserbasis verwendet werden. Gleitmittel auf Ölbasis (wie Vaseline) können das Latex angreifen und dazu führen, dass das Kondom reißt. Ältere Frauen sollten unverzüglich einen Arzt aufsuchen, wenn sie Ausfluss haben, vor allem, wenn der Ausfluss Blut enthält oder braun oder rosa ist (möglicherweise Hinweis auf eine geringe Blutmenge).

Ein Ausfluss nach der Menopause kann ein Warnzeichen für eine präkanzeröse Erkrankung (wie eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut) oder für eine Krebserkrankung sein und sollte nicht ignoriert werden. Antihistaminika können gegen den Juckreiz hilfreich sein.

Ein Scheidenausfluss kann von Juckreiz, Rötungen, Brennen und Wundsein begleitet werden. Die wahrscheinlichen Ursachen sind altersabhängig. Üblicherweise untersucht der Arzt einen Abstrich, um ihn auf Mikroorganismen zu überprüfen, die Infektionen auslösen können. Die Behandlung ist abhängig von der Ursache, die Anwendung von Eispackungen oder Sitzbäder können dabei helfen, die Symptome zu lindern. Ein Ausfluss nach der Menopause sollte zügig von einem Arzt evaluiert werden.

Was machen die Wechseljahre mit der Psyche?

Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, hängt das mit den Hormonen zusammen − ganz egal, was derzeit in der Welt los ist. Die Menopause bringt für die betroffenen Frauen nicht nur körperliche Veränderungen mit sich, sondern auch häufig soziale Umbrüche.

Tatsächlich hat die hormonelle Umstellung aber keine unmittelbare Auswirkung auf die seelische Gesundheit. Bei einer Depression in den Wechseljahren spielen viele Ursachen eine Rolle. Psychiaterin Dr. Serena Zwicker-Haag klärt auf. Frauen können während der Wechseljahre an körperlichen und seelischen Beschwerden leiden.

Dazu gehören Hitzewallungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, die Abnahme der sexuellen Lust, aber auch Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen. Als deren Ursache galten lange Zeit die hormonellen Veränderungen vor und nach der Menopause.

Eine Studie von 2015 belegt allerdings, dass lediglich Hitzewallungen und Schweißausbrüche direkt auf die hormonelle Umstellung zurückzuführen sind. Weitere körperliche Beschwerden nehmen bei Frauen und Männern mit zunehmendem Alter gleichermaßen zu. Und auch seelische Erkrankungen werden nicht unmittelbar durch die Menopause verursacht.

„Wir wissen, dass Depressionen bei Frauen in den Wechseljahren nicht häufiger vorkommen als in anderen Altersklassen. Daher kann man auch nicht sagen, dass Wechseljahre eine seelische Erkrankung auslösen. Symptome, die mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht werden, können während der gesamten Lebensspanne auftreten”, erklärt Dr.

Serena Zwicker-Haag, Bereichsleitende Oberärztin im Zentrum für Psychische Gesundheit: „Die Menopause kann das i-Tüpfelchen auf unterschiedlichen Depressionsauslöser sein, aber sie ist nicht alleinig ursächlich.” Eine Zeit des Umbruchs Viele Frauen zwischen 50 und 60 Jahren erleben in der Phase der körperlichen Veränderungen auch soziale Brüche: Sei es die Scheidung vom Partner, Druck im Berufsleben, die Kündigung, der gefühlte Verlust des Jung-Seins oder weil die Kinder das Haus verlassen und als Lebensmittelpunkt wegfallen.

Diese Erlebnisse können zu Trauer, Stress und Einsamkeit führen. Faktoren, die eine Depressionserkrankung begünstigen. „Frauen haben in dieser Lebensphase oft das Gefühl, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Auch die Gesellschaft produziert rund um das Thema Wechseljahre per se eine negative Erwartungshaltung”, beschreibt die Expertin die Situation für viele Frauen. Wann Sind Wechseljahre Abgeschlossen Depression erkennen und richtig (be-)handeln „Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Ein- und Durchschlaf-Störungen, Konzentrationsverlust, Ängste, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken, Appetitlosigkeit, Kopf- und Magenschmerzen: Wer diese Symptome einer Depressionserkrankung über zwei Wochen oder länger an sich wahrnimmt, sollte unbedingt ambulant einen Arzt aufsuchen,” rät Dr.

  1. Zwicker-Haag.
  2. Denn dabei handelt es sich meist um eine ernsthafte psychische Erkrankung.” Generell können im Rahmen der ambulantern Versorgung Ursachen der Symptomatik geklärt und viele depressive Erkrankungen auch sehr gut therapiert werden.
  3. Betroffene, die eine akute Behandlung benötigen, können über die Notfallklinik ins Zentrum für psychische Gesundheit (ZPG) aufgenommen werden.

In anderen Fällen überweist ein niedergelassener Arzt ins ZPG. Dabei steht je nach Schweregrad der Depression eine stationäre oder eine teilstationäre Therapie zur Verfügung. „Die Behandlung einer depressiven Erkrankung unterscheidet sich bei Frauen in den Wechseljahren nicht von der in einer anderen Lebensphase oder der von Männern”, erklärt die Psychiaterin.

  • Die Behandlung im Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum besteht in der Regel aus zwei Säulen, der psychotherapeutischen und der medikamentösen.
  • Jede Therapie ist individuell auf die Patientin ausgelegt”, erklärt Dr.
  • Zwicker-Haag: „Dazu gehören die Medikation sowie die gruppentherapeutischen Konzepte, Einzelgespräche, Arbeits- und Bewegungstherapie sowie Ruhe und Entspannungsphasen.” Eine stationäre sowie teilstationäre Behandlung dauert in der Regel acht bis zwölf Wochen.

Prävention „Viele Frauen vernachlässigen sich oft Jahre lang selbst”, weiß Dr. Zwicker-Haag: „Daher rate ich zu einem bewussten Leben. Und das nicht erst ab den Wechseljahren, sondern weit vorher. Frauen, gleiches gilt auch für Männer, sollten die Fürsorge für sich selbst nicht vergessen.” Wer sich den Veränderungen während des Lebens stellt und sich seiner unterschiedlichen Rollen bewusst ist und diese annimmt, ist auch für die Wechseljahre gut gerüstet.

  1. Umbrüche im Leben sollten als Chance gesehen werden”, empfiehlt die Expertin.
  2. Wichtig ist ihr auch, die Wechseljahre nicht als eine durch und durch negative Lebensphase zu fürchten.
  3. Frauen brauchen keine Angst vor dieser Zeit haben und sollten sich nicht von den Geschichten Älterer verunsichern lassen.

Und wer an einer Depression erkrankt, findet im Zentrum für Psychische Gesundheit im Klinikum qualifizierte medizinische und therapeutische Hilfe.” Wann Sind Wechseljahre Abgeschlossen Dr. Serena Zwicker-Haag, Bereichsleitende Oberärztin des Zentrums für psychische Gesundheit am Klinikum Ingolstadt Sie brauchen Hilfe? Wer therapeutische Hilfe sucht, kann sich an die Experten im Zentrum für Psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt wenden: Terminvereinbarungen sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer (0841) 880-2243 möglich.

Was passiert nach der letzten Periode?

Meist bessern sich die typischen Beschwerden, wenn die Regelblutung endgültig ausbleibt. Mediziner bezeichnen diese Periode als Postmenopause. Während der Menopause nimmt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone ab. Irgendwann bleibt die Periode ganz aus und die Eierstöcke bilden kein Östrogen mehr.

Wann sind die Hitzewallungen am schlimmsten?

Wann treten Hitzewallungen auf und wie lange dauern die Beschwerden? – Bei den meisten Betroffenen beginnen die Hitzewallungen im Zeitraum der letzten Regelblutung, der Menopause. Oftmals halten die Beschwerden über mindestens 1 Jahr hinweg an. Verzweifeln Sie nicht! Am Anfang sind die Hitzewallungen meistens am schlimmsten.

  • Aber im Lauf der Zeit werden sie immer schwächer und treten immer seltener auf.
  • Nach zirka 4-5 Jahren verschwinden die Hitzewallungen dann normalerweise von selber wieder.
  • Wie hart es Sie trifft, ist schwer zu sagen.
  • Denn zu welcher Tages- oder Nachtzeit und wie heftig die Hitzewallungen auftreten, ist von Frau zu Frau verschieden.

Außerdem hat jede Frau gute und schlechte Tage mit mehr oder weniger Beschwerden. Wenn Sie Glück haben, treten nur 2 Hitzewallungen am Tag auf. Aber auch 30 Hitzewallungen innerhalb von 24 Stunden können normal sein. Häufig werden diese Attacken von starkem Schwitzen begleitet.

  1. Manchmal bilden sich die Schweißperlen nur auf den Nasenflügeln oder unter dem Auge.
  2. Gelegentlich sind aber das ganze Gesicht oder auch der gesamte Körper betroffen.
  3. In diesem Fall sind feuchte Kleidung und nassgeschwitzte Haare vorprogrammiert.
  4. Manche Betroffenen werden nur morgens von Hitzewallungen erfasst.

Einige Frauen leiden jedoch unter ständigen oder auch nächtlichen Hitzewallungen. Vor allem bei zusätzlichen Schweißausbrüchen ist der Alltag dann oftmals stark beeinträchtigt. Gerade für berufstätige Frauen bedeuten diese Situationen am Arbeitsplatz eine Herausforderung.

Was ist Senium nach den Wechseljahren?

Das Senium – Mit dem Senium tritt der weibliche Körper eine weitere bedeutende Entwicklungsreise an. Das Senium bezeichnet eine reife Lebensphase der Frau. Der Beginn des Seniums ist von Frau zu Frau verschieden. Es schließt sich nach den Wechseljahren an und beginnt meistens zwischen dem 60.

Osteoporose (Schwächung der Knochen)Arteriosklerose (Verengung der Arterien)Scheidentrockenheit Entzündungen im ScheidenbereichVaginalprolaps (Scheidensenkung) Abbau des Unterhautgewebes

Selbstverständlich haben wir in unserer Praxis verschiedene Behandlungsmethoden, mit denen wir schonend und auf sanfte Weise Beschwerden reduzieren und Erkrankungen heilen:

Medikamentöse TherapieSchmerztherapieSturzprophylaxeHormontherapie (auch lokal)Verbesserung des Beckenbodens (konservativ oder operativ)Anti-Aging-MedizinUmfassende Beratung

Uns ist es wichtig, dass Sie sich sowohl medizinisch als auch menschlich gut bei uns aufgehoben fühlen. Daher gehen wir selbstverständlich vertraulich auf Ihre Bedürfnisse ein und beantworten Ihre Fragen ausführlich in einem persönlichen Gespräch. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne! : Gynäkologie der reifen Frau in der Frauenarztpraxis Lübeck