Wann Ist Der NäChste Blutmond?

Wann Ist Der NäChste Blutmond
Die häufigsten Fragen zur Mondfinsternis –

⁉️ Wann ist Mondfinsternis 2023? Die nächste partielle Mondfinsternis ist am 23. Oktober 2023. Die nächste totale Mondfinsternis ist am 14. März 2025. ⁉️ Was ist eine Mondfinsternis? Bei einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen der Sonne und dem Mond. Der Mond befindet sich damit im Kernschatten der Erde und erscheint rot. ⁉️ Welche Arten der Mondfinsternis gibt es? Es gibt eine totale Mondfinsternis, eine partielle Mondfinsternis und eine Halbschattenfinsternis. Je nach Art sieht der Mond unterschiedlich hell aus. ⁉️ Was ist ein Blutmond? Während einer totalen Mondfinsternis wirkt der Mond rot. Deshalb wird er zu der Zeit auch Blutmond genannt. Die rote Farbe kommt zustande, weil die Erdatmosphäre einige Teile des Sonnenlichtes streut und nur noch das Rot übrig bleibt.

Veröffentlicht: 27.01.2023 / Autor: Peter Schneider

Wann gibt es die nächste Blutmond?

Vollmond wird für eine Mondfinsternis gebraucht, Neumond für Sonnenfinsternis – Das Zusammenspiel von Sonne, Mond und Erde sorgt auch für zwei astronomische Phänomene: Sonnenfinsternisse und Mondfinsternisse können entstehen. Bei einer Sonnenfinsternis wird die Sonne aus irdischer Perspektive durch den Mond verdeckt, während der Schatten des Mondes über die Erde streicht.

  1. Dieses Phänomen ist nur bei Neumond möglich (Position der Himmelskörper: Sonne – Mond – Erde).
  2. Bei einer Mondfinsternis dagegen stehen Sonne und Mond auf den entgegengesetzten Seiten der Erde (Position der Himmelskörper: Sonne – Erde – Mond) – es ist Vollmond und der Mond durchquert den Schatten, den die von der Sonne angestrahlte Erde in den Weltraum wirft.

Wann man die nächste Mondfinsternis in Deutschland sehen kann : Am 16. Mai 2022 wird der „Blutmond” und eine totale Mondfinsternis zu sehen sein, Wann Ist Der NäChste Blutmond Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond stattfinden. Die Grafik zeigt die verschiedenen Phasen einer Mondfinsternis – inklusive Blutmond. © imago/Shotshop

Warum ist der Mond rot 2023?

Was unterscheidet die partielle und totale Mondfinsternis? – Der Unterschied zwischen einer partiellen und einer totalen Mondfinsternis ist im Grunde ganz simpel. Bei einer totalen Mondfinsternis verschwindet der Mond vollständig im Kernschatten der Erde und leuchtet dabei Rot-Orange.

  1. Jedenfalls sieht es von der Erde aus so aus.
  2. Während einer totalen Mondfinsternis ist der Mond daher für einige Zeit in diesem ganz besonderen Licht zu sehen, das durch die Lichtbrechung in der Atmosphäre entsteht und das dabei vom Mond reflektiert wird.
  3. Bei einer partiellen Mondfinsternis ist, wie es im Grunde der Name schon sagt, nur ein Teil des Mondes vom Kernschatten der Erde bedeckt.

Wobei auch das nur ein optischer Eindruck ist. Eigentlich ist es nämlich so, dass der Mond bei einer partiellen Finsternis die Bahn des Erdschattens nur zu einem Teil kreuzt.

Wann ist die nächste Mondfinsternis in Deutschland 2023?

Die nächste Mondfinsternis steht an: In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2023 ist es soweit. Jedoch ist es nur eine Halbschatten-Finsternis und die kann man kaum erkennen.

Wann ist der rote Mond in 2023?

Die häufigsten Fragen zur Mondfinsternis –

⁉️ Wann ist Mondfinsternis 2023? Die nächste partielle Mondfinsternis ist am 23. Oktober 2023. Die nächste totale Mondfinsternis ist am 14. März 2025. ⁉️ Was ist eine Mondfinsternis? Bei einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen der Sonne und dem Mond. Der Mond befindet sich damit im Kernschatten der Erde und erscheint rot. ⁉️ Welche Arten der Mondfinsternis gibt es? Es gibt eine totale Mondfinsternis, eine partielle Mondfinsternis und eine Halbschattenfinsternis. Je nach Art sieht der Mond unterschiedlich hell aus. ⁉️ Was ist ein Blutmond? Während einer totalen Mondfinsternis wirkt der Mond rot. Deshalb wird er zu der Zeit auch Blutmond genannt. Die rote Farbe kommt zustande, weil die Erdatmosphäre einige Teile des Sonnenlichtes streut und nur noch das Rot übrig bleibt.

Veröffentlicht: 27.01.2023 / Autor: Peter Schneider

Wie oft gibts Blutmond?

Was ist ein Blutmond bzw. eine totale Mondfinsternis? – Der sogenannte Blutmond ist ein eher seltenes Phänomen. Dabei handelt es sich um eine totale Mondfinsternis, Diese entsteht nur bei Vollmond und wenn sich die Erde zwischen Sonne und Mond schiebt.

  • Der Mond selbst leuchtet nicht, sondern ist nur zu sehen, weil er von der Sonne angestrahlt wird.
  • Bei einer Mondfinsternis wandert er durch den Schatten der Erde, sodass kein direktes Sonnenlicht mehr auf ihn fällt.
  • Je nachdem, ob der Mond durch den Kernschatten (Umbra) oder den Halbschatten (Penumbra) der Erde zieht, kommt es zu einer totalen oder einer partiellen Mondfinsternis.

Die Erdatmosphäre filtert dann das Sonnenlicht und streut den roten Anteil des Lichts in den Erdschatten hinein. Dadurch leuchtet der Mond rot, Empfohlener Inhalt der Redaktion An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Youtube, der den Artikel ergänzt.

Was ist wenn der Mond Orange ist?

Was ist eine totale Mondfinsternis? – Eine totale Mondfinsternis kann sich nur an Vollmond ereignen, jedoch nicht jeden Monat. Sie findet etwa zweimal pro Jahr statt. Das liegt an der Umlaufbahn und der Neigung des Erdtrabanten. Dieser ist nämlich um zirka fünf Grad zum Orbit der Erde um die Sonne geneigt.

Dadurch wird der Vollmond nicht regelmäßig vom Schatten der Erde verdeckt. Am 26. Mai wirft die Erde aber ihren Kernschatten auf ihren Begleiter. Wenn der Trabant im Kernschatten der Erde steht und es zu einer totalen Mondfinsternis kommt, färbt sich der Mond rötlich-kupferfarben. Deswegen wird eine solche Finsternis auch Blutmond oder Kupfermond genannt.

Schuld daran ist das Licht. Es besteht aus unterschiedlichen Wellenbereichen, die je nach Farbe längergestreckt oder kurzwellig sind. Blaues und grünes Licht zum Beispiel hat sehr kurze Wellen. Wenn dieses auf die Atmosphäre der Erde trifft, wird dieses sehr stark gestreut.

Anders sieht es bei gelben, orangen und roten Lichtwellen aus. Die sind sehr lang gestreckt und können deswegen weniger gut von der Erdatmosphäre abgelenkt werden. Sie durchdringen die Atmosphäre und werden dabei um etwa fünf Grad nach innen gelenkt. Die Lichtwellen treffen dabei auf den Mond und färben ihn rot.

Die Intensivität der Farbe hängt dabei von Wetter, Luftfeuchtigkeit und Feinstaubanteil in der Luft ab. Der Blutmond am 26. Mai wird jedoch nicht sehr rot werden. Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg weiß warum: Es gibt zwar zwei Mondfinsternisse dieses Jahr, aber beide sind von Deutschland aus nicht zu sehen.

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Die totale Mondfinsternis im Mai findet tagsüber statt, und der Mond ist dann unter dem Horizont. Auch der spannende Teil der partiellen Mondfinsternis im November beginnt erst morgens unmittelbar nach dem Untergang des Mondes, so dass wir sie knapp verpassen. Die totale Mondfinsternis wird sich um 09:47 Uhr einstellen.

Auch die Halbschattenfinsternis am 19. November wird man kaum sehen können. Allgemein soll das Jahr 2021 aus astronomischer Sicht eher unspektakulär werden, fügt Liefke hinzu.

Wann ist die nächste totale Sonnenfinsternis auf der Welt?

Liste der zentralen Sonnenfinsternisse in Europa im 21. Jahrhundert

Datum Art Größe
20. Mrz.2015 Total 1,045
12. Aug.2026 Total 1,039
2. Aug.2027 Total 1,079
26. Jan.2028 Ringförmig 0,921

Wann ist eine Sonnenfinsternis möglich?

Wissenswertes zum Thema Sonnenfinsternis Eine Sonnenfinsternis findet dann statt, wenn sich der Mond zwischen Sonne und Erde befindet, so daß der Schatten des Mondes auf die Erde fällt. Sie ist also eine Okkultation (Bedeckung) der Sonne durch den Mond. Puristen würden sie eher ” Erdfinsternis ” nennen, denn eine Finsternis ist definitionsgemäß der Durchgang eines Himmelskörpers durch den Schatten eines anderen.

Aus obigem geht hervor, daß eine Sonnenfinsternis nur bei Neumond stattfinden kann (wenn der Mond sich in Konjunktion zur Sonne befindet aber nicht bei jedem Neumond wegen der Neigung der Mondbahnebene (ca.5°) zur Ebene der Ekliptik. Eine Finsternis entsteht nur dann, wenn sich der Neumond nahe bei einem Knoten (einem Schnittpunkt von Erd- und Mondbahn) befindet, und zwar zwischen 18 3/4 Tage vor und nach Erreichen des Knotens (innerhalb der „Finsterniszeit”).

Während einer Finsterniszeit können sich zwei Sonnenfinsternisse ereignen, da der synodische Monat (Lunation) mit 29 1/2 Tagen kürzer ist als die Finsterniszeit (37 1/2 Tage). Da sich die Knoten langsam nach Westen verschieben (Rückwärtsbewegung der Mondknoten), erreicht der Mond den entgegengesetzten Knoten in weniger als sechs Monaten und den ursprünglichen Knoten nach insgesamt 346,6 Tagen, einem Finsternis-Jahr.

Es können daher in einem Jahr vier Sonnenfinsternisse stattfinden. Da aber das Kalender-Jahr länger ist als das Finsternis-Jahr, kann es in seltenen Fällen noch eine fünfte Finsternis, und zwar im Januar oder Dezember, geben. Fünf Sonnenfinsternisse ereigneten sich im Jahr 1935 und wird es wieder im Jahr 2206 geben.

Pro Jahr finden mindestens zwei Sonnenfinsternisse statt. Mondfinsternisse folgen Sonnenfinsternissen oder gehen ihnen voraus, und zwar im Abstand von rund zwei Wochen. Es war schon den Babyloniern bekannt, daß die Knotenpunkte sich nach 18 Jahren und 10 1/3 Tagen, der Sarosperiode wieder in gleicher Position befinden.

Dies entspricht etwa 223 synodischen Monaten (29,5306 *223=6585,32 Tage). Dieser Zyklus umfaßt ziemlich genau 19 Finsternis-Jahre(346,62*19=6585,78 Tage). Die Finsternisse kehren nach dieser Periode wieder und bilden so Serien. Die 0,32 Tage im Saros bewirken eine Verschiebung der nachfolgenden Finsternis um jeweils ein Drittel des Erdumfangs (120° in Länge) nach Westen, die 0,46Tage Unterschied zwischen 19 Finsternisjahren und dem Saros eine Verschiebung um 2° bis 3° nach Norden oder Süden.

Letzteres führt schließlich zum Abbrechen des Zyklus durch das Hinauswandern der Finsterniszone über einen der Pole. Jede Serie umfaßt etwa 70 Finsternisse über einen Zeitraum von rund 1200 Jahren. Die scheinbaren Größen von Mond und Sonne sind, von der Erde aus gesehen, zufälligerweise ziemlich gleich (Mittelwert für den scheinbaren Sonnendurchmesser: 31’59”, für den Monddurchmesser: 31’5″).

  • Infolge der elliptischen Bahnen von Erde und Mond unterliegen sie aber periodischen Variationen (Sonne: 31’31” bis 32’36”, Mond: 29,4′ bis 33,6′).
  • Eine totale Sonnenfinsternis tritt dann ein, wenn der Mond größer erscheint als die Sonne und sein Schattenkegel die Erde erreicht.
  • Wenn der Mond am größten ist (Mond im Perigäum) und die Sonne am kleinsten (Erde im Aphel), dauert die totale Verfinsterung am längsten.

Sie kann an einem Ort maximal 7′ Minuten währen, dies aber nur in der Nähe des Äquators um die Mittagszeit. Eine ringförmige Finsternis ergibt sich, wenn der Mond kleiner erscheint als die Sonne und somit der Schattenkegel die Erde nicht erreicht. In Finsternismitte ist die dunkle Mondscheibe von einem hellen Sonnenring umgeben.

  • Eine ringförmig-totale Finsternis findet statt, wenn die scheinbaren Größen von Sonne und Mond gleich sind.
  • Sie ist nur im Mittelteil ihres Weges, wo der Schattenkegel die Erdoberfläche erreicht, für kurze Zeit total, ansonsten ringförmig.
  • Eine partielle Finsternis liegt vor, wenn der Mond die Sonne nur zum Teil abdeckt.
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Die partielle Phase ist in einem großen Gebiet (in zwei Partialitätszonen von maximal ca.3400 km Breite) zu sehen, das vom Halbschatten des Mondes erreicht wird. Totale Verfinsterung erfolgt nur in der schmalen Zone, entlang der der Kernschatten-Kegel des Mondes mit einer Geschwindigkeit von rund 2000 km/h über die Erdoberfläche rast (Kuiper-Flugzeugobservatorium).

Die maximale Breite dieser Totalitätszone beträgt 270 km. Ein Beobachter außerhalb dieser Zone sieht die Finsternis partiell. Eine totale Finsternis ist für den Nichteingeweihten ein um so überraschenderes Phänomen, als sie ohne deutliche „Vorwarnung” eintritt: die Annäherung des Mondes an die Sonne ist nicht zu sehen, und die partielle Phase wird meist nicht bemerkt, wenn nicht besonders darauf geachtet wird.

Es ist stets gefährlich, direkt in die Sonne zu schauen, insbesondere mit optischen Hilfsmitteln. Ein sicherer Weg, die partielle Phase zu beobachten, ist die Projektion der Sonne auf einen weißen Schirm. Eine Beobachtung mit dem bloßen Auge unter Benutzung eines entsprechendem Sonnenfilters (zB spezielle Sonnenschutzbrille) möglich.

  • Während der Totalität kann man ohne Hilfsmitttel in die Sonne und die Korona schauen.
  • Die Finsternis beginnt, wenn der Ostrand des Mondes die Sonne berührt (erster Kontakt) und sich langsam vorschiebt.
  • Nach etwa 10 Sekunden zeigt die Sonne im projezierten Bild eine kleine Einbuchtung, die in der nächsten Stunde, wenn der Mond über die Sonnenscheibe wandert, immer größer wird.

Das Sonnenlicht ist anfangs nur geringfügig geschwächt, und die Temperatur nimmt bis fünf Minuten vor dem Ende der partiellen Phase nur wenig ab. Dann aber wird es dramatisch: der Himmel wird dunkler, jedoch ganz anders als bei der Bedeckung durch Wolken, und nimmt häufig eine unbeschreibliche, seltsame grünliche Tönung an.

  1. Am westlichen Horizont taucht ein dunkles wolkenartiges Gebilde auf, das stetig größer wird: der näherkommende Mondschatten.
  2. Die fliegenden Schatten sind ein seltsames atmosphärisches Phänomen.
  3. Gleichzeitig zum Mondschatten erscheinen auf allen hellen glatten Flächen eigenartige helle und dunkle Bänder.

Während der letzten paar Sekunden der partiellen Phase erlischt das Licht sehr rasch, es wird merklich kühler, die Vögel lassen sich zum Schlafen nieder, manche Blüten schließen sich, und der Wind beruhigt sich. Wenn der letzte Sonnenstrahl verschwindet, ändert sich die Szene dramatisch: Dunkelheit sich über die Landschaft.

  • Der letzte Schimmer der Sonne wird von den Mondgebirgen in die Perlen des Perlenschnurphänomenes zerteilt.
  • Sobald die letzte Perle verschwunden ist, ist zweiter Kontakt: Die Totalität hat begonnen.
  • Die Erde ist in Dunkelheit gehüllt und nur von der herrlichen, perlweißen Korona beleuchtet, die einen pechschwarzen Mond umgibt.

Die Helligkeit auf der Erdoberfläche variiert von Finsternis zu Finsternis; sie entspricht etwa der durch den Vollmond erzeugten. Im Gegensatz zum langsamen Fortschreiten der partiellen Phase spielen sich die Ereignisse um den zweiten Kontakt mit unglaublicher Schnelligkeit ab.

  1. Der überraschte Beobachter kommt aus dem Staunen und der Bewunderung nicht heraus.
  2. Nach dem Verschwinden der letzten Perle wird die rosa Chromosphäre für ein paar Sekunden sichtbar und rasch wieder vom fortschreitenden Mond bedeckt.
  3. Die eindrucksvollste Erscheinung einer totalen Finsternis ist zweifelsohne die Sonnenkorona,

Die helle innere Korona (K-Korona, L-Korona) enthält elegant geformte Bögen und Loops und helmähnliche Strukturen, die in die schwächeren Strahlen der äußeren Korona (F-Korona) übergehen und noch bis zu einem Abstand von mehrern Sonnendurchmessern und zu sehen sind.

  • Diese verschiedenen Gebilde entstehen unter der Wirkung des solaren Magnetfeldes.
  • Die Form der Korona variiert im ll jährigen Sonnenfleckenzyklus : im Minimum ist sie am auffälligsten in der Äquatorgegend, wo sich lange radiale Strahlen weit nach Osten und Westen erstrecken, während die Pole mit kurzen, federähnlichen Spitzen besetzt sind.

Im Sonnenmaximum umgibt die Korona die Sonne gleichmäßig mit mittelgroßen Strahlen. Während der Totalität sind Protuberanzen verschiedener Form und Größe als rosa Flammen, Bögen oder Wolken zu sehen. Große Protuberanzen bleiben während der ganzen totalen Phase sichtbar, während kleinere mit dem Fortschreiten des Mondes erscheinen und verschwinden.

Es lohnt sich, den Blick von den den Mond umgebenden Erscheinungen abzuwenden und auf den Himmel zu schauen, wo mit den nun dunkeladaptierten Auge Planeten und helle Sterne zu sehen sind. Es gibt soviel zu sehen, zu messen und zu photographieren, daß die Zeit mit unglaublicher Geschwindigkeit vergeht.

Der Beobachter ist immer überrascht, wenn am Westrand die ersten Sonnenstrahlen das Ende der totalen Phase, das Stattfinden des dritten Kontakts, anzeigen. Der erste durch ein Mondtal dringende Sonnenstrahl erzeugt den berühmten Diamantring-Effekt, Die Korona und die hellsten Planeten können noch 10-20 Sekunden lang für das noch dunkeladaptierte Auge zu sehen sein, das Schauspiel ist aber nun fast vorüber.

Die Ereignisse laufen jetzt in umgekehrter Reihenfolge ab wie vor der totalen Phase: Während der Himmel heller wird, sieht man den Schatten des Mondes gegen den östlichen Horizont zurückweichen, die fliegenden Schatten erscheinen wieder für vier oder fünf Minuten; die Temperatur steigt allmählich, Hähne krähen wie am frühen Morgen, und die Alltagsaktivitäten werden nach der kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen.

Das projizierte Sonnenbild zeigt, wie der Mond die Sonne immer weiter freigibt. Die partielle Phase dauert noch etwa eine Stunde, bis die letzte Einbuchtung des Sonnenrands verschwunden ist: der Mond hat sich von der Sonne getrennt, der vierte Kontakt hat stattgefunden, das Schauspiel ist zu Ende.

Wissenschaftliche Ergebnisse totaler Finsternisse: Die Sonnenkorona, die äußere Atmosphäre der Sonne, kann nur während einer totalen Finsternis visuell und spektroskopisch Untersucht werden. Der Lyotsche Koronograph, in dem die Sonne künstlich verfinstert wird, erlaubt Untersuchungen der inneren Korona, hauptsächlich in den koronalen Emissionslinien.

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Ein Koronograph mit Blende wird mit Erfolg auf Satelliten zur Beobachtung der Vorgänge in der äußeren Korona verwendet. Die Protuberanzen, die zuerst anläßlich von Finsternissen entdeckt wurden, können heute laufend im Detail spektroskopisch (Protuberanzenspektroskop) oder mit lnterferenzfiltern untersucht werden.

  • Die Feststellung der genauen Zeitpukte der vier Kontakte ist auch heute noch von Bedeutung.
  • Geringe Unterschiede zwischen den berechneten und beobachteten Zeiten sind möglicherweise auf eine Veränderung des Sonnendurchmessers zurückzuführen.
  • Ein umstrittenes Thema, seit Eddy den Verdacht äußerte, die Sonne würde schrumpfen.

Zeitbestimmungen können auch Störungen der Mondabahn und Unregelmäßigken der Erdrotation aufdecken. Beim zweiten und dritten Kontakt kann das für kurze Zeit aufleuchtende Flash-Spektrum photographiert werden das den Übergang der Absorptionslinien der Photosphäre in die Emissionslinien der unteren Chromosphäre zeigt.

Dies liefert Informationen über Stärke und Entstehung der Spektrallinien. Die fliegenden Schatten sind ein noch unverstandenes atmosphärisches Phänomen (Entstehung durch Schlieren in der Atmosphäre ?), das schwierig zu photographieren ist. Es bedarf noch weiterer Untersuchungen. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie wurde zum ersten Mal während der totalen Sonnenfinsternis vom 29.

Wie entsteht ein \

Mai 1919 geprüft. Es konnte gezeigt werden, daß das Licht von Sternen durch das Gravitationfeld der Sonne abgelenkt wird. Bislang unbekannte Kometen wurden während der Totalität in der Umgebung der Sonne entdeckt. Ferner wurde im Verlauf von Finsternissen eine Reduzierung der Intensität der solaren fernen Ultraviolett- und Röntgenstrahlung beobachtet, die zu einer Veränderung der elektrischer Leitfähigkeit der höheren irdischen Hochatmosphäre führt.

16. Febr. 1999 ringförmig 1m
11. Aug. 1999 total 2m23s
5. Febr. 2000 partiell
1. Juli 2000 partiell
31. Juli 2000 partiell
25. Dez. 2000 partiell
21.Juni 2001 total 4m56,6s
14.Dez. 2001 ringförmig 3m53,0s
10.Juni 2002 ringförmig 0m22,7s
4.Dez. 2002 total 2m03,7s
31.Mai 2003 ringförmig 3m36,9s
23.Nov. 2003 total 1m57,2s
19. Apr. 2004 partiell
14. Okt. 2004 partiell
8. Apr. 2005 ringförmig-total 0m42,0s
3. Okt. 2005 ringförmig 4m31,4s
29. März 2006 total 4m6,7s
22. Sept. 2006 ringförmig 7m09,4s
19. März 2007 partiell
11. Sept. 2007 partiell
7. Feb. 2008 ringförmig 2m11,7s
1. Aug. 2008 total 2m27,2s
26. Jän. 2009 ringförmig 7m53,5s
22. Juli 2009 total 6m38,9s

Wann sieht man den pinken Mond?

„Pink Moon” im April 2023: Vollmond wird nicht rosa sein – Der Vollmond im April wird auch „Pink Moon” genannt. Das hat nicht etwa den Hintergrund, dass der Mond seine Farbe ändert,, Vielmehr ist es auf die Bedeutung des Mondes in der Vergangenheit zurückzuführen. Der Mond war früher für die Bevölkerung eine wichtige Orientierungshilfe, etwa für den Zeitpunkt der Ernte. Wann Ist Der NäChste Blutmond Und so tragen viele Vollmonde heute noch die Namen, die sie seinerzeit erhielten., den Frühlingsmond. Der alt deutsch-germanische Name für den März war Lenz, Lenzing oder Lenzmonat. „Lenz” ist ein altes Wort für „Frühling” — und der beginnt bekanntermaßen im März.

  • Im April steht der „Pink Moon” am Himmel.
  • Diesen Namen gab ein Volk amerikanischer Ureinwohner dem Vollmond im April.
  • Er spielt auf die pinkfarbenen Flammenblumen (Phlox) an, die im April blühen.
  • Im deutschen Raum wurde der Vollmond im April unter anderem Ostermond genannt, denn die Feiertage fallen meist in den April.

So wie 2023: Der April-Vollmond steht einen Tag vor Gründonnerstag am Himmel. : Vollmond im April 2023: Wann ist der „Pink Moon” am Himmel zu sehen?

Wann war der letzt Blutmond?

Einzelnachweise –

  1. In: Earth Chronicles.29. Dezember 2017, abgerufen am 27. Juli 2018 (amerikanisches Englisch).
  2. ↑ Mars/Daten 27. Juli 2018,, abgerufen am 8. August 2018
  3. Mond/Daten 27. Juli 2018, CalSky, abgerufen am 8. August 2018
  4. , 26. Juli 2018, abgerufen am 26. Juli 2018 (russisch).

Abgerufen von „” : Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 – Wikipedia

Was haben wir heute für ein Mond?

Mondphasenkalender: – Heute befindet sich der Mond in der Mondphase des zunehmenden Mondes, Der nächste Vollmond wird dann wieder am Sonntag, dem 04. Juni 2023, um 05:42 Uhr stattfinden, dann wird der Mond wieder in seinem vollen Umfang leuchten. Alle aktuellen Mondphasen ( 2 ) finden Sie hier in der Übersicht:

21. Mai 2023 – zunehmender Mond: 4% 22. Mai 2023 – zunehmender Mond: 9% 23. Mai 2023 – zunehmender Mond: 15% 24. Mai 2023 – zunehmender Mond: 22% 25. Mai 2023 – zunehmender Mond: 31% 26. Mai 2023 – zunehmender Mond: 40% 27. Mai 2023 – erstes Viertel: 49% 28. Mai 2023 – zunehmender Halbmond: 59% 29. Mai 2023 – zunehmender Halbmond: 68% 30. Mai 2023 – zunehmender Halbmond: 77% 31. Mai 2023 – zunehmender Halbmond: 85% 01. Juni 2023 – zunehmender Halbmond: 92% 02. Juni 2023 – zunehmender Halbmond: 97% 03. Juni 2023 – zunehmender Halbmond: 100% 04. Juni 2023 – Vollmond: 100% 05. Juni 2023 – abnehmender Halbmond: 97% 06. Juni 2023 – abnehmender Halbmond: 92% 07. Juni 2023 – abnehmender Halbmond: 85% 08. Juni 2023 – abnehmender Halbmond: 75% 09. Juni 2023 – abnehmender Halbmond: 64% 10. Juni 2023 – letztes Viertel: 53% 11. Juni 2023 – abnehmender Mond: 42% 12. Juni 2023 – abnehmender Mond: 31%

Wann ist der nächste Blutmond 2025?

September 2025 Totale Mondfinsternis (Blutmond) Totale Mondfinsternis – ist dieses Ereignis in Sunnyvale sichtbar?