Wann Himbeeren Schneiden?

Wann Himbeeren Schneiden
Sommer-Himbeeren richtig schneiden – Nach der Ernte werden die Ruten der Herbst-Himbeere stark beschnitten. Aus ihnen wachsen im Frühjahr neue Triebe. Bei Sommer-Himbeeren wachsen die Früchte an den zweijährigen Ruten. Daher ist hier die Pflege etwas aufwendiger als bei Herbst-Himbeeren. Etwa im Mai sind die neuen Triebe der Sommer-Himbeeren circa 30 Zentimeter lang.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um etwa acht bis zehn der kräftigsten Ruten herauszusuchen und an den gespannten Drähten oder Seilen der Rankhilfe festzubinden. Die übrigen Ruten bodennah abschneiden. Von Juni bis Juli kann man die Früchte der Sommer-Himbeeren pflücken. Nach der letzten Ernte werden die alten Ruten, die in diesem Jahr bereits getragen haben, nah am Boden abgeschnitten.

Zu erkennen sind sie an der dunkleren, bräunlichen Farbe des Triebs.

Woher weiß ich ob ich Sommer oder Herbsthimbeeren habe?

Sommer- und Herbst-Himbeeren: Pflege, Anbau, empfehlenswerte Sorten Bei den Himbeeren unterscheidet man drei Gruppen:

Die sommertragenden Himbeeren: Sie werden im Juli geerntet. Die herbsttragenden Himbeeren: Ihre Früchte sind vom Spätsommer bis in den Herbst hinein reif. Himbeeren mit der sogenannten und wörtlich gemeinten „Kraft für zwei Ernten”.

Grundsätzlich gilt: Wer wenig Zeit hat, sich um seine Pflanzen zu kümmern, der sollte sich Herbsthimbeeren für den Garten besorgen. Herbsthimbeeren haben unschlagbare Vorteile. Die Pflanzen sind viel pflegeleichter als Sommerhimbeeren, die Beeren schmecken gut und werden kaum von Würmern gefressen.

  • Doch mit dem Aufkommen eines neuen Schädlings, der, ist die Sommerhimbeere wieder interessanter für Gärtner geworden.
  • Der Schädling kann die Beeren der Herbsthimbeere spätestens ab September ungenießbar machen.
  • Mit feinmaschigen Netzen lassen sich die Früchte, das Einpacken des unreifen Beerenobstes ist jedoch mit Aufwand verbunden.

Für die Früchte der Sommerhimbeere interessiert sich die Fliege jedoch nicht. Wer Himbeeren liebt, kann mit einer Mischung aus Sommer- und Herbsthimbeeren fünf Monate lang süßes Obst ernten. Für den gibt es ebenfalls geeignete Himbeersorten.

Unterschiede zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren

Sommerhimbeere Herbsthimbeere
Wuchshöhe 1,50-2,50 Meter 1,20-1,50 Meter
Spalier Wachsen am Spalier Brauchen kein Spalier, ein liegendes Gitter reicht aus
Balkon Nur im Garten geeignet Eignet sich für Balkon, Terrasse und kleine Gärten
Tragend Trägt an der zweijährigen Rute Trägt an der einjährigen Rute
Pflege Muss gepflegt werden. Alles, was getragen hat, wird zurückgeschnitten. Neue Triebe bleiben stehen.

Unkomplizierte Pflege. Pflanze wird bis auf den Boden zurückgeschnitten und treibt dann im Frühjahr neu aus.

Krankheiten Anfällig für Krankheiten

Robuster Nicht anfällig gegen Rutenkrankheiten, die an der Vorjahresrute auftreten. Sie reifen nach dem Befall des Himbeerkäfers, sind also madenfrei. Anfällig für die Kirschessigfliege

Erntezeit Juli August bis Oktober
Würmer Die Beeren schmecken auch Würmern gut Keine Würmer in den Beeren

Die beste Zeit, Himbeeren zu pflanzen, ist der Frühling, wenn die Fröste vorbei sind. Es gibt aber auch Sorten, die das ganze Jahr über gepflanzt werden können. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Reißen Sie die Wurzel nach dem Austopfen vorsichtig auseinander, dann wächst die Pflanze besser an.

Die Pflanzen können in einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern gesetzt werden. Lassen Sie einen etwa 60 Zentimeter breiten Streifen bewachsen. Was darüber hinausgeht, kann entfernt werden, damit der Zugang zu den Früchten einfach bleibt. Sommertragende und herbsttragende Himbeer-Sorten sollte man unbedingt getrennt pflanzen, damit es nicht zu Verwechslungen kommt.

Die Pflege, vor allem der Rückschnitt, ist unterschiedlich. Himbeeren sind, was den Boden angeht, nicht anspruchsvoll. Trotzdem haben einzelne Sorten ihre Vorlieben. Deshalb sollten Sie immer mehrere Sorten an einen Standort setzen, denn das erhöht die Chance auf eine gute Ernte.

  1. Am liebsten mögen Himbeeren leicht sandige, durchlässige Böden mit einem pH-Wert von 5,5. bis 6,5.
  2. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein.
  3. Staunässe muss dringend vermieden werden, sonst faulen die Wurzeln und die Pflanzen gehen ein.
  4. Himbeeren sind Flachwurzler.
  5. Das heißt: Die Wurzeln verteilen sich im oberen Bodenbereich.

Sie benötigen einen luftigen, lockeren Untergrund, deshalb eignen sich verdichtete, tonige Böden nicht gut. Beschatten Sie den Boden, erreichen Sie einen höheren Ertrag. Decken Sie den Boden unter den Himbeeren am besten mit Laub ab. Stroh oder Rindenmulch – gemischt mit etwas Kompost – können Sie auch zum Mulchen verwenden.

Himbeeren schneiden und hochbinden

Sommerhimbeere Herbsthimbeere
Sommerhimbeeren tragen am zweijährigen Trieb. Deshalb müssen die jungen Ruten stehen bleiben. Nur die Ruten, die Früchte getragen haben, werden nach der Ernte bodennah abgeschnitten. Herbsthimbeeren tragen am einjährigen Trieb. Für den Schnitt an herbsttragenden Himbeeren braucht der Hobbygärtner keine besondere Fachkenntnis. Vor den ersten Frösten wird der komplette Strauch abgeschnitten. Im Frühjahr kommen dann neue Triebe, die im selben Jahr Früchte tragen.
Als Faustregel gilt: Im Jahr nach der Pflanzung sollten nicht mehr als drei Ruten je Pflanze stehen bleiben. Ab dem dritten Jahr lässt man etwa sieben Ruten stehen. Zur Erziehung eignet sich ein Spalier mit Doppeldrähten oder mit drei Einzeldrähten. Etwa alle 60 Zentimeter sollten die Ruten an einem Draht befestigt werden. Ruten, die länger als zwei Meter sind, sollten erst im ausgehenden Winter etwa 20 Zentimeter über dem obersten Gerüstdraht eingekürzt werden. Die herbsttragenden Himbeeren werden nicht so hoch und müssen nicht extra angebunden werden. Ein flach gelegtes Drahtgeflecht in etwa 80 Zentimetern Höhe mit groben Maschen genügt und dient der Stabilisierung der Ruten. Die jungen Triebe der Himbeere wachsen einfach hindurch.

Himbeeren vermehren sich am einfachsten über die Wurzel. Stecklinge können nicht gezogen werden. Eine mögliche Methode ist die Vermehrung über Absenker älterer Himbeersträucher. Himbeeren werden am besten im Frühjahr gedüngt, das heißt im März oder April.

Ein geeigneter Dünger ist, Im Herbst ist die zusätzliche Gabe von Nährstoffen dagegen nicht empfehlenswert. Die Pflanzen wachsen dann stärker, zu lange und junge Triebe könnten in den ersten richtigen Frostnächten erfrieren. Zu viel Dünger führt zu stärkerer Fäulnis. Die Früchte wachsen schnell und werden weich.

Einkaufsliste für ein Himbeergerüst 2 Balken in einer Länge von 2 Metern. (Unsere Balken haben die Maße: 140 x 9 x 9 cm, wer 7 x 7 cm auswählt, kann sie im Baumarkt auf Länge schneiden lassen)1 kleiner Balken 3 Meter lang (4 x 5 cm) für die Querstreben2 Bodenhülsen2 dekorative Abdeckungen für die Balken, damit sie nicht faulen8 Schrauben und Unterlegscheiben (Wir haben Rundkopfschrauben verwendet) 5 Edelstahlstangen in einer Länge von jeweils 2,70 m (Alternativ gibt es im Baumarkt Gewindestangen, die allerdings nur zwei Meter lang sind) Unsere fünf Edelstahlstangen mit Gewinde haben wir beim Metallbauer anfertigen lassen.

Wie weit schneidet man Himbeeren zurück?

Welchen Himbeertyp habe ich gepflanzt? – Prinzipiell können Herbsthimbeeren genauso gekürzt werden wie Sommerhimbeeren. Andersherum funktioniert dies allerdings nicht: Sommerhimbeeren, die komplett abgeschnitten wurden, werden im nächsten Jahr keine Himbeeren tragen, schließlich bilden sie ihre Früchte an den zweijährigen Trieben aus.

Deshalb empfehlen wir : Wenn Sie sich nicht mehr sicher sind, ob Sie eine Herbst- oder Sommerhimbeere gepflanzt haben, dann schneiden Sie sie einfach wie die Sommerhimbeeren. Auf diese Weise gehen Sie auf Nummer sicher und haben im nächsten Jahr mindestens eine Ernte im Sommer, wenn nicht sogar eine zweite im Herbst.

Tritt im Herbst eine solche zusätzliche Ernte ein, wissen Sie, dass Sie eine Herbsthimbeere im Garten haben. Prinzipiell sollten alle Ruten geschnitten werden, die vorher Früchte getragen haben. Sollte man sich bei dem Himbeertyp nicht sicher sein, so kann man alternativ auch die Triebe beobachten. Wann Himbeeren Schneiden Falls der Himbeertyp unbekannt ist, schneiden Sie den Strauch wie bei Sommerhimbeeren Himbeertypen schneiden auf einen Blick:

Twotimer-Himbeeren: Im Frühjahr schneiden; zweijährige Triebe bodennah abschneiden.Sommerhimbeeren: Ende Juli nach der Ernte schneiden; alte, abgeerntete Ruten entfernen und jüngere Triebe ausdünnen; im Frühjahr (März) Bodentriebe ausdünnen und pro Meter 10 – 12 neue Triebe belassen.Herbsthimbeeren: Ende Oktober nach der letzten Ernte alle Ruten bodennah abschneiden; im Frühjahr (März) pro Meter ca.20 neue Ruten stehen lassen.

Kann ich Himbeeren auch im Frühjahr schneiden?

Tipp 1: Beim Zeitpunkt auf die Sorte achten! – Der richtige Zeitpunkt für den fachgerechten Rückschnitt eines Himbeerstrauchs hängt mit seiner Sortenzugehörigkeit zusammen. Da Sommer- und Herbsthimbeeren sehr unterschiedlich wachsen, müssen Sie auch den Schnitt zu unterschiedlichen Zeiten durchführen! Das ist wichtig, damit Ihre Himbeeren neue Triebe bilden können und nicht unglücklicherweise die Ernte ausfällt.

Der richtige Zeitpunkt für den Erziehungsschnitt der Sommerhimbeere ist im Frühling, etwa im März/April. Nach der Ernte (im Sommer) können Sie einen zweiten Schnitt durchführen, den Form- bzw. Erhaltungsschnitt. Die Herbsthimbeere schneiden Sie hingegen besser nur einmal im Jahr zurück und zwar im Herbst, nach der Ernte.

Nicht selten passiert es, dass die Ruten des vergangenen Jahres weniger Beeren mit schlechterer Qualität tragen als die diesjährigen Ruten. Ein einmaliger Schnitt reicht, um alle Triebe auf einer Höhe abzuschneiden, sodass sie gemeinsam neu sprießen können.

Sommerhimbeeren schneiden

Erziehungsschnitt im Frühling (März/April) Form-/Erhaltungsschnitt im Sommer (nach der Ernte)

Herbsthimbeeren schneiden

Rückschnitt im Herbst (nach der Ernte)

Wann werden spät tragende Himbeeren geschnitten?

Herbst-Himbeeren pflanzen, schneiden und pflegen

Herbst-Himbeeren pflanzen, schneiden und pflegen

Immer mehr Hobbygärtner pflanzen sich Herbst-Himbeeren in den Garten. Das hat gute Gründe, denn diese speziellen Himbeer-Sorten sind pflegeleicht und madenfrei. Hier finden Sie ausführliche Infos zum Pflanzen, Schneiden und Pflegen von Herbst-Himbeeren, außerdem stellen wir Ihnen die besten Sorten vor.

Hier geben wir Ihnen eine Schnittanleitung für Herbst-Himbeeren. Credits: MSG/ Alexander Buggisch / Producer Dieke van Dieken Bei Herbst-Himbeeren handelt es sich um spezielle Sorten der, die nicht nur am sogenannten einjährigen Holz Früchte tragen, sondern auch an den neuen Ruten, die erst im selben Jahr ausgetrieben sind.

Dieses Phänomen ist vergleichbar mit den modernen öfterblühenden, die ebenfalls an den einjährigen wie auch an den neuen Trieben Blüten bilden und deshalb von Juni bis in den Herbst hinein fast pausenlos durchblühen. Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen.

Die relativ späte Fruchtreife der Herbst-Himbeeren hat einen großen Vorteil: Die Blüten am neuen Holz werden im Gegensatz zu den klassischen Sommer-Himbeeren nicht vom befallen. Der nur vier bis fünf Millimeter große Käfer legt seine Eier in die Blüten der Himbeeren ab und seine Maden ernähren sich vom Fruchtfleisch der Früchte.

Wenn ab Mitte Juli die ersten Herbst-Himbeeren blühen, hat der Himbeerkäfer seine Familienplanung bereits abgeschlossen und die Blüten bleiben unbehelligt. Wie alle Himbeeren benötigen auch die Herbstsorten einen tiefgründigen, humusreichen Boden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6,5 und guter Durchlüftung.

Bodenverdichtungen und daraus resultierende Staunässe vertragen Himbeeren überhaupt nicht – Wurzel- und Rutenkrankheiten lassen so meist nicht lange auf sich warten. Der Frühherbst ab Oktober ist die ideale Pflanzzeit für alle Himbeeren. Pflanzen Sie Ihre Herbst-Himbeeren aber nur auf Flächen, wo zuvor keine Himbeeren gestanden haben, denn sonst entsteht leicht eine Bodenmüdigkeit.

Bereiten Sie den Boden durch tiefgründiges Lockern gründlich vor und arbeiten Sie insbesondere bei lehmigen Böden ein 1:1-Gemisch aus reifem und Rindenkompost ein. Um Staunässe so gut wie möglich zu verhindern, hat es sich außerdem bewährt, die Himbeeren auf ein etwa 20 Zentimeter hohes Hügelbeet zu setzen.

Viele Hobbygärtner bekommen ihre von Freunden oder Nachbarn. Die nachbarschaftliche Hilfe ist zwar gut gemeint, aber in den meisten Fällen ein Bärendienst: Ableger von alten Himbeerpflanzen sind fast immer mit verschiedenen Viren und Pilzen infiziert. Wenn Sie sich schon die Mühe machen, ein neues Himbeer-Beet anzulegen, sollten Sie deshalb lieber garantiert krankheitsfreie und sortenechte Jungpflanzen kaufen.

Himbeeren sind Spreizklimmer und benötigen daher wie eine Kletterhilfe. Bei Herbst-Himbeeren reicht ein einfaches Spalier aus Holzpfählen mit drei Spanndrähten völlig aus. Die Spanndrähte sollten in etwa 40, 80 und 120 Zentimetern Höhe angebracht werden.

Um die Wurzelausläufer der Pflanzen zu bändigen, ist es sinnvoll, das etwa einen Meter breite Beet ringsum mit einem 25 Zentimeter breiten Streifen aus Teichfolie einzufassen. Alternativ können Sie auch eine Kante aus Rasenborden setzen. Dabei handelt es sich um 100 x 25 x 6 Zentimeter große Kantensteine aus Beton.

Wenn Sie mehrere Reihen Himbeeren pflanzen wollen, sollten Sie zwischen den Beeten etwa 50 Zentimeter breite Wege einplanen, so dass der Gesamtabstand zwischen den Pflanzreihen etwa 150 Zentimeter beträgt. Die Herbst-Himbeeren werden mit Topfballen oder wurzelnackt mit 50 Zentimetern Pflanzabstand entlang des Spaliergerüsts in die Pflanzlöcher gesetzt.

Wurzelnackte Jungpflanzen sollten Sie zuvor in einem Eimer mit Wasser gründlich wässern und während des Pflanzvorgangs nicht austrocknen lassen. Nach dem Pflanzen Sie die gesamte Beetfläche mit einem Gemisch aus angetrocknetem Rasenschnitt und Herbstlaub, um den Boden vor Vernässung und Austrocknung zu schützen.

Der ist denkbar einfach, denn alle Ruten werden gleich nach der Ernte im November oder im Spätwinter auf Bodenhöhe abgeschnitten. Tipp: Lassen Sie pro laufendem Meter zwei abgeschnittene Ruten im Beet liegen, denn darauf nisten Raubmilben und andere,

  1. Sie siedeln im Frühjahr auf die neuen Triebe über und halten in der nächsten Saison Schädlinge wie beispielsweise in Schach.
  2. Schneiden Sie im Frühling und Sommer außerdem kranke oder sehr schwache Triebe auf Bodenhöhe ab.
  3. Sorten wie beispielsweise ‘Autumn Bliss’ bilden sehr viele neue Ruten und sollten laufend ausgedünnt werden, sodass pro laufenden Meter maximal 15 kräftige Triebe übrig bleiben.

Grundsätzlich ist es auch möglich, die Ruten der Herbst-Himbeeren zwei Mal zu beernten – einmal im Herbst und einmal im darauf folgenden Sommer. In diesem Fall müssen Sie die abgeernteten Ruten natürlich stehen lassen und erst nach der Frühsommerernte abschneiden.

  1. Für die Sommerernte empfiehlt es sich allerdings, einmal tragende Sommersorten anzubauen, denn sie sind ertragreicher und auch ihre Fruchtqualität ist nach wie vor etwas höher.
  2. Außerdem geht der Sommer-Ertrag bei Herbst-Himbeeren zu Lasten der späten Ernte.
  3. Die meisten der in Europa erhältlichen Herbst-Himbeeren wurden in der Schweiz gezüchtet.

Dort arbeiten mehrere Zuchtbetriebe intensiv daran, den intensiven Geschmack und die Fruchtgröße der Sommer-Himbeeren in die Herbst-Sorten hineinzukreuzen. Die älteste und bis heute verbreitetste Herbst-Himbeere ist die Sorte ‘Autumn Bliss’, die häufig auch unter dem Namen ‘Blissy’ angeboten wird.

Sie ist sehr robust und bildet relativ große Früchte, die nach der Ernte schnell dunkel und weich werden. Die Erträge sind relativ hoch, die Sorte ist aber etwas anfällig für Spinnmilben-Befall. ‘Himbo Top’ ist aus einer Kreuzung aus ‘Autumn Bliss’ und ‘Himbo Queen’ entstanden. Sie bildet größere Früchte als ‘Autumn Bliss’ und reift etwa zwei Wochen später.

Die Früchte sind relativ groß und hell, außerdem recht fest. Sie besitzt einen sehr ausgewogenen Geschmack, erreicht aber wie alle Herbst-Himbeeren nicht ganz das Aroma guter Sommer-Sorten. ‘Sugana’ bildet ebenfalls relativ große, feste Früchte mit gleichmäßigem Aufbau.

Sie reift spät und schmeckt vergleichsweise fad. Dennoch ist sie im Erwerbsobstbau die am weitesten verbreitete Herbst-Himbeere. ‘Aroma Queen’ bildet ähnlich große, feste Früchte wie ‘Himbo Top’, ist aber anfälliger für Wurzelkrankheiten wie die Phytophtora-Welke. Geschmacklich ist sie nach wie vor eine der besten Herbst-Himbeeren.

‘Herbstgold’ ist eine orangerote, gesunde Sorte mit ausgeprägtem Himbeer-Aroma. Die Früchte sind recht klein und eignen sich vor allem für den Frischverzehr, da sie nicht lange gelagert werden können. Mehr erfahren : Herbst-Himbeeren pflanzen, schneiden und pflegen

Was passiert wenn man Herbsthimbeeren nicht schneidet?

Wann und wie schneidet man Herbst-Himbeeren? – Himbeer-Sorten wie ‘Autumn Bliss’, ‘Himbo Top’, ‘Polka’ oder die gelbfrüchtige Sorte ‘Golden Bliss’ tragen als sogenannte Herbst-Himbeeren auch an neuen Ruten Früchte. Nach Ernteschluss im Herbst entfernen Sie bei ihnen sämtliche Triebe, schneiden also das gesamte Himbeer-Beet bodennah ab.

  • Im Obstbau wird diese Schnittarbeit aus Zeitgründen oft mit einer Motorsense erledigt.
  • Eine Abdeckung aus Herbstlaub schützt die Wurzeln vor Frost.
  • Eine dünne Schicht Reifkompost liefert Nährstoffe und verhindert, dass der Wind die Blätter verweht.
  • Hier geben wir Ihnen eine Schnittanleitung für Herbst-Himbeeren.

Credits: MSG/ Alexander Buggisch / Producer Dieke van Dieken Mit den kompletten Rückschnitt ist die Gefahr einer Übertragung der gefürchteten Rutenkrankheit weitgehend gebannt. Im nächsten Frühjahr treiben aus dem Wurzelstock wieder neue, gesunde Ruten aus.

Wie schneide ich Sommerhimbeeren richtig zurück?

Wie schneide ich Sommerhimbeeren richtig? Beim Schneiden von Sommerhimbeeren sollten Sie ausschließlich die abgeernteten, zweijährigen Ruten direkt über dem Boden abschneiden. Entfernen Sie überzählige Ruten im Anschluss, kürzen Sie im Frühjahr etwas nach und schneiden Sie kranke oder schwache Triebe laufend heraus.

Wie pflege ich einen Himbeerstrauch?

Wie werden Himbeeren gepflegt? – Eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit sorgt für gute Fruchtansätze. Bei Trockenzeiten bedeutet das, regelmäßig zu wässern. Durch ein Mulchen der Bodenoberfläche mit Rinde oder Rasenmahd verringert man die Bodenverdunstung und schützt die Himbeeren vor Trockenschäden.

Wann muss man Brombeeren und Himbeeren schneiden?

Im Sommer tragende Himbeeren schneiden Sie im Spätwinter. Dann entfernen Sie die abgetragenen Ruten bodeneben und belassen von den Neutrieben alle kräftigen, die schwachen entfernen Sie ebenfalls. Pro laufendem Meter bleiben dann etwa fünf bis sieben Ruten.

Die werden dann bogenförmig am Spalier befestigt. Sind sie zu lang, können sie die Triebe passend einkürzen, was dann aber den Ertrag leicht mindert. Im Herbst tragende Himbeeren schneiden Sie im Spätwinter bodeneben komplett ab. Bei den Brombeeren verhält es sich folgendermaßen: Entfernen Sie konsequent alle Triebe, die im letzten Jahr Früchte getragen haben., ebenso alle nur schwachen und überzähligen Triebe.

So verbleiben an der Pflanze etwa fünf kräftige Ruten, die im vergangenen Jahr gewachsen sind. Deren Verzweigungen kürzen Sie auf drei bis fünf Knospen ein. Binden Sie diese letztjährigen Triebe fächerförmig an die eine Seite eines Spaliers, das sie in linke und rechte Hälfte unterteilt haben.

  1. Angebunden sollte zwischen den Ruten ein Abstand von ungefähr 50 Zentimetern sein.
  2. Zu lange Ruten können Sie in der Länge kürzen, auf etwa 1,5 bis 2 Meter.
  3. An die freie Spalierseite binden Sie desgleichen die in diesem Jahr neu erscheinenden Ruten an.
  4. Ihr Spalier hat also jeweils eine tragende und eine wachsende Seite.

Durch das Wegschneiden der abgetragenen Ruten schaffen Sie freien Platz für die neu hinzukommenden. Folgen Sie einfach alljährlich diesem Schnitt- und Binderhythmus. Image: © Vladyslav Siaber – Fotolia.com

Wann schneidet man Himbeeren und Johannisbeeren?

Schnitt bei Himbeeren abhängig von der Reifezeit – Beerensträucher sollten dicht über dem Boden abgeschnitten werden. Das verhindert das Eindringen von Pilzerregern. Bei Himbeeren unterscheidet man zwischen sommer- und herbsttragenden Pflanzen. Erstere sollten Ende Juli/Anfang August beschnitten werden, weil man dann gut erkennt, welches Holz alt ist.

Wie weit schneidet man Himbeeren im Herbst zurück?

Einfacher Schnitt bei Herbst-Himbeeren – Herbst-Himbeeren können von August bis in den Oktober hinein geerntet werden, abhängig von der jeweiligen Sorte. Sie tragen ihre Früchte an den einjährigen Ruten. Es bedarf daher weder einer Rankhilfe noch ist der Schnitt besonders kompliziert: Einfach nach der Ernte alle Triebe bodentief herunterschneiden.

Wie schneidet man 2x tragende Himbeeren?

Rückschnitt bei Two-Timer-Himbeeren – Die innovative Himbeere ‚Sugana‘ markierte den Auftakt zu einer neuen Sorten-Serie aus Himbeeren, die zwei Mal im Jahr reiche Ernte tragen. Bei einer Two-Timer-Himbeere handelt es sich in der Tat um nichts anderes als eine klassische Herbsthimbeere, die kultiviert wird wie eine Sommerhimbeere.

  • Pflanzjahr: Rückschnitt im März/April auf 30 cm, Selektion von 10-12 Ruten im Mai
  • Ab dem zweiten Standjahr: Tragende Ruten des Vorjahres nach dreiwöchiger Ernte bodennah abschneiden
  • Abgetragene Ruten dieses Jahres nach der Ernte im Herbst abschneiden, junge Ruten aufbinden
  • Himbeerstrauch auslichten im März/April auf maximal 12 gesunde Ranken

Statt einer Kombination aus Sommer- und Herbsthimbeeren, können Sie im privaten Naschgarten Two-Timer-Sorten anpflanzen. Diese Kulturmethode hat sich im gewerblichen Obstanbau nicht durchgesetzt, weil die längere Erntezeit letztlich einen geringeren Ertrag nach sich zieht.

Was verträgt sich nicht mit Himbeeren?

Mischkultur mit Himbeeren – Himbeeren wachsen stets am selben Platz, umso mehr sollte auf ein gesundes Zusammenspiel mit den Pflanzennachbarn geachtet werden. Die Himbeersträucher laugen sonst den Boden einseitig aus und werden auf Dauer anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

  1. Durch eine geschickte Wahl der Nachbarpflanzen kannst du deine Himbeeren allerdings effektiv schützen und so für ein langanhaltendes, gesundes Wachstum sorgen.
  2. Schlechte Nachbarn sind Erdbeeren, sowie einige Nachtschattengewächse wie Tomaten, Kartoffeln, Auberginen oder Paprika,
  3. Allesamt sind sie anfällig für die gefürchtete Verticillium-Welke, eine Pilzkrankheit, die meist über die Wurzeln in die Pflanze gelangt.

Die Sporen dringen über Verletzungen in die Pflanze ein, die beispielsweise durch Nematoden verursacht werden können. In der Pflanze verstopft der Erreger die Leitbahnen, sodass es zu Problemen beim Wassertransport und somit zu den typischen Welkeerscheinungen kommt.

Vermeide es auch, deine Himbeeren als Nachfolger dieser anfälligen Kulturen zu pflanzen. Als gute Pflanznachbarn eignen sich hingegen verschiedene Hülsenfrüchte wie z.B. Buschbohnen und Erbsen (niedrig wachsende Sorten). Sie nehmen den Himbeeren keine Nährstoffe weg, im Gegenteil! Die Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln fixieren Stickstoff und reichern so den Boden mit dem wichtigen Pflanzennährstoff an.

Geht die Ernte der Hülsenfrüchte zu Ende, sollten die Wurzeln im Boden bleiben, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Zwiebeln und Knoblauch eignen sich ebenfalls gut als Nachbarpflanzen. Vor allem Knoblauch wirkt mit seinen ätherischen Ölen gegen allerhand Fliegen, Läuse, Käfer und Milben und schützt die Himbeeren so vor einem Befall.

  1. Die Zwiebelgewächse bilden außerdem derartig flache Wurzeln aus, dass sie kaum mit den Himbeerwurzeln in Kontakt kommen.
  2. Als dekorative und nützliche Begleiter gelten außerdem Farne und Maiglöckchen,
  3. Sie ergänzen das Himbeerbeet nicht nur optisch, sondern halten zudem den Himbeerkäfer und seine gefräßigen Larven fern.

Achte bei der Pflanzung von Farnen auf 50 cm Abstand zu den Himbeeren, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig einschränken. Farne und Maiglöckchen sind mehrjährig und winterhart, sodass das Beet nicht jedes Jahr aufs Neue bepflanzt werden muss. Als weitere sinnvolle Pflanznachbarn eignen sich Ringelblumen und Schafgarbe,

Sie blühen herrlich und liefern dabei vielen Insekten Nektar und Pollen. Ringelblumen wirken zudem gegen die schädlichen Nematoden im Boden, sodass sie indirekt der Verticillium-Welke vorbeugen können. Die Blüten werden außerdem gerne in der Naturheilkunde eingesetzt und eignen sich als blumige Zutat in Kräutertees.

Auch die Schafgarbe lässt sich in der Küche verwenden und unterstützt gleichzeitig die Fruchtbarkeit deiner Himbeeren. Die Blumen säen sich gerne selbst aus, sodass schon bald schöne Blütenteppiche entstehen. Wann Himbeeren Schneiden Ringelblumen wirken vorbeugend gegen Nematoden im Boden und bewahren deine Himbeeren so vor Wurzelverletzungen. Bild von Vikramjit Kakati auf Pixabay

Warum Himbeeren erst ab 9 Monat?

Avocado – Die gesunde Kalorienbombe (220 Kalorien pro 100 Gramm) eignet sich dank ihrer weichen Konsistenz perfekt für die ersten Früchtefreuden. Die Südfrucht muss man nicht erst kochen, sie lässt sich direkt aus der Schale füttern. Darüber hinaus enthalten Avocados reichlich Nährstoffe und gute Fette, die sich positiv auf das Wachstum und die Hirnentwicklung auswirken.

  1. An sich spricht nichts dagegen, auch Pfirsiche, Nektarinen und Melonen schon vor dem 7.
  2. Lebensmonat zu reichen, wenn das Baby die Früchte verträgt.
  3. Viele Kleinkinder reagieren aber empfindlich auf den Säuregehalt in den Früchten.
  4. Insbesondere mit Zitrus- und Südfrüchten sollten Sie vorsichtig sein.
  5. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits gehören erst ab dem 1.

Lebensjahr auf den Speisplan von Kleinkindern. Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen und Heidelbeeren sowie Südfrüchte wie Mangos, Melonen und Papayas lassen sich dagegen schon ab dem 7. Monat roh als Fingerfood oder verarbeitet im Früchtebrei dem Baby reichen.

Viele Experten empfehlen aber, Südfrüchte erst später einzuführen, damit die Kleinen zunächst das heimische Obstangebot kennenlernen. Kiwis, Himbeeren und Erdbeeren, die viele Vitamine, Folsäure und Mineralstoffe enthalten, sollten erst ab dem 9. Monat folgen. Ananas und Trauben sind erst ab dem 11. Lebensmonat zu empfehlen.

Aus allen genannten Obstsorten lassen sich Breie fürs Baby herstellen, die Sie auch unter Getreidebreie mischen können.

Wie groß wird ein Himbeerstrauch?

Herkunft – Himbeeren gehören zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und werden wie Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren gerne im Garten gepflanzt. Die in unseren Gärten angebauten Himbeeren stammen meist von der europäischen Waldhimbeere (Rubus idaeus) ab.

  1. Sie gehören damit zu den wenigen Obstarten, die wir als heimisch bezeichnen können.
  2. Die im Sommer reifenden Kultursorten gedeihen wie die wilde Himbeere bis in 1.400 Meter Höhe.
  3. Zum ersten Mal als Gartenpflanze erwähnt wurde die Himbeere um 1500, als sie zunehmend als Heilpflanze in Klostergärten angebaut wurde.

Noch heute sind die leckeren und gesunden Himbeeren äußerst beliebt: Erwachsene und Kinder können es kaum erwarten, die erntereifen Früchte direkt vom Strauch zu pflücken. Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen von Himbeersträuchern: Sommer- und Herbst-Himbeeren. Die Sommer-Himbeeren haben einen zweijährigen Entwicklungszyklus.

Das bedeutet, sie blühen an den im Vorjahr gebildeten Ruten und fruchten im Früh- und Hochsommer. Herbst-Himbeeren entwickeln sich in einem kürzeren Zeitraum. Bereits ab Juli des ersten Jahres bilden ihre Jungruten im oberen Drittel der Triebe Blüten. Von August bis Oktober reifen dann nach und nach die Früchte.

Anschließend sterben die Triebteile, an denen zuvor die Früchte hingen, ab. Der untere Bereich der Himbeerruten bleibt hingegen vital. Schneidet man Herbst-Himbeeren entsprechend, können sie sogar zweimal im Jahr Früchte tragen. Himbeersträucher werden je nach Sorte zwischen einem und zweieinhalb Meter hoch.

Aus einem kräftigen Wurzelstock entwickelt die Himbeerpflanze jährlich neue, straff-aufrechte bis leicht überhängende Triebe, die sich meist ab dem zweiten Jahr verzweigen und dann auch Blüten und Früchte tragen. Rubus idaeus vermehrt sich durch flache, kriechende Ausläufer, die sich nach einiger Zeit von der Mutterpflanze lösen und dann weiterwachsen.

Die Triebe des Himbeerstrauches sind mit langen, dünnen Stacheln besetzt und tragen gefiederte wechselständige Laubblätter. Die meist fünf Teilblätter haben einen gezähnten Rand und eine auffällig weißfilzige Unterseite. Einige neue Himbeersorten haben auch stachellose Triebe.

Von Mai bis Juni/Juli erscheinen weiße, nickende, zwittrige Blüten in rispenartigen Blütenständen. Je nach Sorte bilden sich rundliche, kegelförmige oder langgestreckte Himbeeren aus. Sie sind leicht borstig behaart und oft bereift. Die Farbe reicht je nach Sorte von Apricot und Rosa bis zu dunklen Rottönen.

Obwohl der Name vermuten lässt, dass es sich bei Himbeeren um Beeren handelt, sind es botanisch gesehen eigentlich Sammelfrüchte, die sich aus vielen kleinen kugelförmigen und miteinander verwachsenen Steinfrüchten zusammensetzen.

Wie alt werden Himbeerpflanzen?

Im November pflanzt, kann bereits im Folgejahr ernten. Himbeeren sind sehr pflegeleicht. Einmal gepflanzt, kann man 20 bis 30 Jahre lang regelmässig frische Beeren aus dem eigenen Garten pflücken.

Kann man Himbeeren im Winter schneiden?

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden von Himbeeren ermitteln – Die Schnittmaßnahmen bei Himbeeren sind abhängig vom Zeitpunkt der Fruchtreife. Bei Himbeeren unterscheidet man frühe sommertragende und späte bzw. mehrfachfruchtende Sorten. Frühe Himbeeren haben ihre Fruchtreife im Sommer an den Trieben des Vorjahres.

Wann werden Herbsthimbeeren gedüngt?

Wann sollte man Himbeeren düngen? – Düngen Sie Himbeeren zweimal im Jahr: Zuerst im Frühjahr ab Anfang März mit Kompost und Hornspänen oder organischem Beerendünger, damit die Himbeeren nach dem Winter gut durchtreiben und Kraft für die Blattbildung tanken können.

Kann man Sommerhimbeeren kürzen?

Sommerhimbeere schneiden – Sommerhimbeer-Sorten wachsen am einjährigen Holt. Deshalb dürfen die jungen Triebe der Sommerhimbeere nicht der Schere zum Opfer fallen. Ansonsten können sich im Frühjahr keine Blüten und im Juni/Juli keine Früchte bilden. Die alten, abgetragenen Ruten können gleich nach der Ernte im Herbst bodennah abgeschnitten werden.

Wie Himbeeren ausdünnen?

Sommerhimbeeren im Frühjahr ausdünnen – Etwa im Mai müssen die jungen Triebe der Sommerhimbeeren kontrolliert werden, damit sie nicht zu eng wachsen. Die Ruten sollten nicht enger stehen als in einem Abstand von etwa 10 Zentimeter. Zu dicht wachsende Triebe dicht über dem Boden abschneiden.

Sind gelbe Himbeeren Sommer oder Herbsthimbeeren?

Herbsthimbeeren – Auch bei den Herbsthimbeersorten gibt es rote und gelbe Himbeeren, sie reifen typischerweise erst ab August und fruchten bis in den Oktober hinein. Ihre Blüte findet dann statt, wenn die Sommerhimbeeren bereits reif werden, also zwischen Mai und Juli. Herbsthimbeeren blühen und fruchten am einjährigen Trieb, sie werden nach der Ernte komplett bodennah zurückgeschnitten. Wann Himbeeren Schneiden Die Himbeere ‘Autumn Bliss’ ist eine der besten Himbeersorten für den Herbst

Wann tragen Sommerhimbeeren?

Der richtige Schnitt – Wie ihre wilde Verwandtschaft tragen Sommerhimbeeren erst im zweiten Jahr Früchte; nach der Fruchtreife stirbt die Rute ab und im nächsten Frühjahr sprießt dann eine neue Rute aus der Erde. Also dürfen im Herbst immer nur die zweijährigen Ruten weggeschnitten werden, die bereits Früchte getragen haben.

  1. Nicht die einjährigen Ruten wegschneiden, sonst gibt es nächstes Jahr keine Ernte! Die Herbsthimbeeren dagegen tragen bereits im ersten Jahr Früchte, sie werden im Winter komplett zurückgeschnitten.
  2. Unterschieden wird in Sommerhimbeere und Herbsthimbeere.
  3. Sommerhimbeeren tragen bereits im Juni die ersten Früchte, Herbsthimbeeren hingegen erst im August.

Dafür können die letzten Herbsthimbeeren noch beim ersten Frost geerntet werden. Richtig reif, fallen einem die Beeren bei leichter Berührung geradewegs in die Hand. Das Interesse an den süßen Früchten teilen wir nicht nur mit Vögeln, Bienen und Nagern, sondern auch mit Maden und anderem Kleingetier.

  1. Hartgesottene Himbeerfans essen die Proteinbeilage einfach mit.
  2. Wer das nicht mag, kann die gepflückten Himbeeren für eine Weile in ein Wasserbad legen.
  3. Die tierischen Bewohner können dann von der Wasseroberfläche abgesammelt werden.
  4. Geringe Ansprüche Selbst in mittelmäßigen Sommern tragen die Himbeersträucher reiche Ernte.

Zwar gedeihen Himbeeren am besten in der Sonne, aber auch Halbschatten stört sie nicht. Nur starken Wind und Staunässe vertragen sie nicht. Himbeeren – Foto: NABU/Gaby Schröder Im Idealfall sollte der Boden gleichmäßig feucht und nährstoffreich sein, der PH-Wert im leicht sauren Bereich liegen. Mit ein wenig Vorbereitung und Pflege gedeihen Himbeeren aber auch auf trockenen, sandigen oder kalkhaltigen Böden: Hier sind ordentliches Wässern und ein Bett aus gutem, nährstoffreichem Gartenkompost notwendig; geeignet ist auch Stallmist.

Die Vorbereitung muss jedoch bereits einige Monate vor dem Pflanzen erfolgen. Beste Pflanzzeit ist der Herbst und das zeitige Frühjahr. Unerwünschte Himbeerkäfer So anspruchslos die Himbeere bei der Standortwahl ist, so aufwendig kann ihre Pflege sein. Himbeeren sind anfällig für Erkrankungen und Schädlinge.

Besonders gefährlich ist der Himbeerkäfer, dessen Larven die Früchte fressen und der vor allem dann auftritt, wenn der Strauch im Schatten steht. Ebenso unerwünscht ist die Himbeerkrankheit, die man an den weißgrau gefleckten Früchten erkennt. Gegen diese Krankheit kann mit biologischen Mitteln vorgegangen werden: Das Spritzen mit dem Sud aus Ackerschachtelhalmen hat sich bewährt, dies hilft auch gegen viele Wurzelkrankheiten.

  • Wer es unkompliziert mag, der entscheidet sich für die Herbsthimbeere.
  • Sie ist robuster und wird auch nicht vom Himbeerkäfer und dessen Larven heimgesucht.
  • Durch Wurzelsprosse breiten sich Himbeeren im Garten schnell aus.
  • Wer Wildwuchs vermeiden will, sollte die wuchernden Himbeeren durch Drahtspaliere und regelmäßiges Beschneiden zähmen.

Torte und Kompott 100 Gramm frische Himbeeren haben gerade mal 52 Kalorien. Das macht sie zu einem besonders leichten Vergnügen. Verarbeitungsmöglichkeiten für die Beere bestehen viele: Wenn die Ernte zu üppig ist, können die Beeren gut eingefroren werden, denn sie verlieren auch aufgetaut nichts von ihrem Aroma.

  • Geeignet sind Himbeeren natürlich auch als Tortenbelag, für Marmelade, Kompott, zur Herstellung von Saft oder Sirup, oder als heißes Topping auf kaltem Vanilleeis.
  • Doch bei aller Finesse: Am besten schmecken die Beeren frisch vom Strauch, sonnengewärmt, von der Hand in den Mund.
  • Und die Maden? Sind ganz schnell vergessen.

Judith Sengespeik

Welche Sorten sind Herbsthimbeeren?

Alle Herbsthimbeeren im Überblick

Sorte Fruchtfarbe Reifezeit
Solu gelb(S) gelb-orange Ab Mitte August
Twotimer® Sugana® gelb intensiv zitronengelb Ab Mitte August
gelbe Streib goldgelb Ab Mitte August
Golden Everest leuchtend hellgelb Ab Mitte August

Wann kommen Herbsthimbeeren?

Herkunft – Himbeeren gehören zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und werden wie Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren gerne im Garten gepflanzt. Die in unseren Gärten angebauten Himbeeren stammen meist von der europäischen Waldhimbeere (Rubus idaeus) ab.

  • Sie gehören damit zu den wenigen Obstarten, die wir als heimisch bezeichnen können.
  • Die im Sommer reifenden Kultursorten gedeihen wie die wilde Himbeere bis in 1.400 Meter Höhe.
  • Zum ersten Mal als Gartenpflanze erwähnt wurde die Himbeere um 1500, als sie zunehmend als Heilpflanze in Klostergärten angebaut wurde.

Noch heute sind die leckeren und gesunden Himbeeren äußerst beliebt: Erwachsene und Kinder können es kaum erwarten, die erntereifen Früchte direkt vom Strauch zu pflücken. Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen von Himbeersträuchern: Sommer- und Herbst-Himbeeren. Die Sommer-Himbeeren haben einen zweijährigen Entwicklungszyklus.

  • Das bedeutet, sie blühen an den im Vorjahr gebildeten Ruten und fruchten im Früh- und Hochsommer.
  • Herbst-Himbeeren entwickeln sich in einem kürzeren Zeitraum.
  • Bereits ab Juli des ersten Jahres bilden ihre Jungruten im oberen Drittel der Triebe Blüten.
  • Von August bis Oktober reifen dann nach und nach die Früchte.

Anschließend sterben die Triebteile, an denen zuvor die Früchte hingen, ab. Der untere Bereich der Himbeerruten bleibt hingegen vital. Schneidet man Herbst-Himbeeren entsprechend, können sie sogar zweimal im Jahr Früchte tragen. Himbeersträucher werden je nach Sorte zwischen einem und zweieinhalb Meter hoch.

Aus einem kräftigen Wurzelstock entwickelt die Himbeerpflanze jährlich neue, straff-aufrechte bis leicht überhängende Triebe, die sich meist ab dem zweiten Jahr verzweigen und dann auch Blüten und Früchte tragen. Rubus idaeus vermehrt sich durch flache, kriechende Ausläufer, die sich nach einiger Zeit von der Mutterpflanze lösen und dann weiterwachsen.

Die Triebe des Himbeerstrauches sind mit langen, dünnen Stacheln besetzt und tragen gefiederte wechselständige Laubblätter. Die meist fünf Teilblätter haben einen gezähnten Rand und eine auffällig weißfilzige Unterseite. Einige neue Himbeersorten haben auch stachellose Triebe.

  • Von Mai bis Juni/Juli erscheinen weiße, nickende, zwittrige Blüten in rispenartigen Blütenständen.
  • Je nach Sorte bilden sich rundliche, kegelförmige oder langgestreckte Himbeeren aus.
  • Sie sind leicht borstig behaart und oft bereift.
  • Die Farbe reicht je nach Sorte von Apricot und Rosa bis zu dunklen Rottönen.

Obwohl der Name vermuten lässt, dass es sich bei Himbeeren um Beeren handelt, sind es botanisch gesehen eigentlich Sammelfrüchte, die sich aus vielen kleinen kugelförmigen und miteinander verwachsenen Steinfrüchten zusammensetzen.