Vitamin B12-Werte Tabelle Frauen?

Vitamin B12-Werte Tabelle Frauen
Referenzwert

Einheit Referenzbereich
Männer bis 18 Jahre Frauen bis 18 Jahre
pg/mL (Pikogramm pro Milliliter) 200–1000 pg/mL 200–1000 pg/mL

Wie hoch sollte der B12 wert sein?

Vitamin B12-Werte unterhalb von 160 pg/ml zeigen mit hoher Spezifität den Mangel an. Vitamin B12-Werte unter ca.250 pg/ml sind beim subklinischen Mangel besonders häufig. Werte oberhalb 350-400 pg/ml schließen einen B12-Mangel weitgehend aus.

Was ist wenn B12 zu hoch ist?

Wie äußert sich eine Vitamin B12-Überdosierung? – Zu viel Vitamin B12 kann man kaum aufnehmen, da der Körper nicht benötigte Mengen nicht über die Darmwand resorbiert. Außerdem kann er bei eine rzu hohen Vitamin-B12-Dosierung den Überschuss über die Nieren wieder ausscheiden. Eine Überdosierung an Vitamin B12 ist aber möglich bei:

Lebermetastasen akuter oder chronischer Leberentzündung ( Hepatitis ) zu hoher Zufuhr von Vitamin B12 durch den Arzt (z.B. als Spritze) Leukämie Polyzythaemia vera (krankhafte Vermehrung vor allem der roten, aber auch der weißen Blutkörperchen)

Normalerweise hat Vitamin B12 aus Lebensmitteln keine Nebenwirkungen. Vitamin B12 -Zufuhr in Form von Spritzen oder Infusionen aber kann in seltenen Fällen einen allergischen Schock auslösen. Bei Überempfindlichkeit treten sehr selten auch bei äußerlicher Anwendung Nebenwirkungen auf (z.B. Ekzeme oder Nesselsucht ).

Wann ist der Vitamin B12 Wert zu niedrig?

Welche Symptome treten bei einem Vitamin B12-Mangel auf? – Ein Vitamin B12-Mangel kann auf zwei Arten auffallen: Durch eine Anämie oder neuropsychiatrische Erkrankungen. Die neurologischen Symptome sind unspezifisch und können bleibende Folgen haben. Deswegen ist es entscheidend bei unspezifischen neurologischen Symptomen auch an einen Vitamin B12-Mangel zu denken.

  1. Wird der Mangel rechtzeitig behoben, können irreversible Schäden verhindert werden.
  2. Die Anämie, umgangssprachlich oft als Blutarmut bezeichnet, ist dagegen ein sehr später Indikator.
  3. Im Blut der Betroffenen fehlt der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) und/ oder die roten Blutkörperchen (Erythrozyten),
  4. Neurologische bzw.

psychiatrische Symptome können schon vor der Manifestation einer Anämie auftreten. Folgende Symptome können auf einen B12-Mangel hinweisen:

Zeichen der Anämie wie Blässe, Müdigkeit, Herzrasen Haut und Schleimhautveränderungen, wie Glossitis (Zungenentzündung), glatte rote Zunge, Zungenbrennen und Hyperpigmentierung der Haut Neurologische Symptome: Kribbeln in Armen und Beinen (Parästhesien), Schwindel, Depressionen, Vergesslichkeit, Gang-Unsicherheit, Antriebslosigkeit bis hin zu Psychose und Paralyse

Wie merke ich dass ich Vitamin-B12-Mangel habe?

Symptome für Vitamin- B12 – Mangel erkennen Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen. brennende Zunge. Kribbeln in Armen und Beinen. Gangunsicherheit, erhöhte Sturzneigung.

Welche Blutwerte weisen auf B12-Mangel hin?

Diagnostik des Vitamin-B 12 -Mangels – Die Diagnose eines Vitamin-B 12 -Mangels erfolgt üblicherweise durch die Bestimmung des Vitamin-B 12 -Serumspiegels (Serum-Cobalamin-Spiegel). Sie ist kostengünstig, hat aber eine limitierte Spezifität und Sensitivität, besonders bei Werten < 400 ng/l. Werte von 200 bis 1000 ng/l werden als Normwerte angegeben. Werte < 200 ng/l (< 150 pmol/l) sind sicherer Ausdruck eines Vitamin-B 12 -Mangels. Auch bei Werten < 400 ng/l kann bereits ein funktioneller Vitamin-B 12 -Mangel vorliegen. Deshalb sind bei solchen Werten weitere Untersuchungen erforderlich. Dazu gehören:

Bestimmung von Holotranscobalamin

Vitamin B 12 ist im Blut überwiegend and die Proteine Transcobalamin und Haptocorrin gebunden, wobei nur der an Transcobalamin gebundene kleinere Teil (etwa 10 – 25%) biologisch verfügbar und aktiv ist, Dieser Komplex von Transcobalamin und Vitamin B 12 wird Holotranscobalamin (Holo-TC) genannt.

Bestimmung der Methylmalonsäure

Die Methylmalonsäure (MMA) gilt als sehr empfindlicher funktioneller Indikator für einen Vitamin-B 12 -Mangel, Die MMA ist ein Stoffwechselprodukt, das zu seiner Umsetzung Vitamin B 12 benötigt. Fehlt Vitamin B 12, steigt die MMA-Konzentration erheblich an.

  1. Erhöhte MMA-Werte können also trotz normaler Serum-Cobalamin-Spiegel auf einen funktionellen Vitamin-B 12 -Mangel hinweisen,
  2. MMA kann im Serum und im Urin gemessen werden.
  3. Da der MMA-Wert bei eingeschränkter Nierenfunktion ebenfalls erhöht sein kann, sollte zusätzlich der Kreatininwert bestimmt werden.

Normal sind MMA-Serumspiegel von 50 bis 300 nmol/l. Die MMA-Bestimmung ist sehr sensitiv. Sie verhilft bereits in frühen Stadien eines B 12 -Mangels zu einer sicheren Diagnose und ist auch zum Nachweis des Ansprechens auf die Vitamin-B 12 -Substitution gut geeignet.

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Im Unterschied zur Bestimmung der Serum-Cobalamin-Spiegel, die nur den alimentären und resorptiven Vitamin-B 12 -Mangel gut nachweist, ermöglicht die MMA-Bestimmung auch die Erfassung von Störungen des Vitamin-B 12 -Transports, der Synthese von Adenosylcobalamin und der Methylmalonyl-CoA-Mutase-Aktivität.

Eine 2010 durchgeführte Round-Table-Diskussion zur Bestimmung des Vitamin-B 12 -Status in weiteren NHANES-Studien empfahl, den Serum-Cobalamin-Spiegel und die MMA zu messen.

Bestimmung von Homocystein

Ein weiterer indirekter funktioneller Parameter des Vitamin-B 12 -Status ist das Homocystein. Diese potenziell toxische Aminosäure entsteht bei der Demethylierung der essenziellen Aminosäure Methionin; zur Remethylierung von Homocystein zu Methionin ist Vitamin B 12 erforderlich. Folglich reichert sich bei einem Vitamin-B 12 -Mangel das Homocystein an. Ein Homocystein-Serumspiegel > 10 µmol/l ist ein Hinweis auf einen möglichen Vitamin-B 12 -Mangel, er kann jedoch auch auf einen Mangel an Vitamin B 6 und Folsäure hinweisen und ist insofern kein spezifischer Marker, Die Bestimmung von MMA und Homocystein ist bei diagnostisch unklarem Vitamin-B 12 -Mangel zu empfehlen. Wenn diese Metaboliten im Normalbereich sind, kann ein Vitamin-B 12 -Mangel mit nahezu 100%iger Sicherheit ausgeschlossen werden,

Was sagt der Vitamin B12 Wert aus?

Was bedeuten zu niedrige Werte? Zu niedrige Vitamin – B12 – Werte können auf eine Vitamin – B12 -bedingte Blutarmut (perniziöse Anämie), Schädigung des Rückenmarks (funikuläre Myelose), Mangelernährung, z.B. nach einer Magenoperation, Morbus Crohn und bei Infektion mit dem Fischbandwurm hindeuten.

Wann ist Vitamin B zu hoch?

Der Vitamin-B-Komplex: Nebenwirkungen und Überdosierung – Die B-Vitamine sind grundsätzlich relativ unbedenklich. Leichte negative Nebenwirkungen einer Überdosierung zeigen sich lediglich bei drei Vitaminen des B-Komplexes:

  • Vitamin B6: Eine langfristige Einnahme von mehr als 500 mg täglich kann zu Nervenstörungen führen.
  • Vitamin B5: Eine tägliche Dosis von über 200 mg kann mit Verdauungsstörungen einhergehen.
  • Vitamin B3: Bei der Form Nicotinsäure zeigten sich unter anderem Hautrötungen, Hitzegefühle, übermäßiges Wasserlassen und Leberschäden. Die Form Nicotinamid kommt üblicherweise in Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz und weist ab Dosen von etwa drei Gramm täglich deutlich weniger Nebenwirkungen auf, z.B. Übelkeit und Erbrechen.

Bei einem Überschuss an Vitamin B2 färbt sich der Urin neongelb – hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Nebenwirkung, sondern lediglich um ein Zuviel, das ausgeschieden wird.

Wie kann ich B12 senken?

Eine neue Studie untermauert die Beobachtung, dass eine Langzeittherapie mit Metformin den Vitamin – B 12 -Spiegel senken und den Homocystein-Spiegel erhöhen kann.

Ist B12 im großen Blutbild?

Ein Vitamin B12 Mangel tritt relativ häufig auf und gilt weltweit als Problem. Insbesondere bei Frauen und in der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt häufig eine Unterversorgung vor. So geht man davon aus, dass bei 10-30% der älteren Bevölkerungsgruppe ein B12-Mangel vorliegt.

Wo muss der Vitamin B12 Wert liegen?

Vitamin-B12- und Holo-TC-Normalwerte – Normwerte Vitamin B12:

  • Unter 200 ng/l (bzw. unter 147,6 pmol/l): Vitamin-B12- Mangel
  • 200–300 ng/l (bzw.147,6–221,4 pmol/l): Graubereich, Holo-TC sollte zusätzlich bestimmt werden
  • Über 300 ng/l (bzw. über 221,4 pmol/l): angemessene Vitamin-B12-Versorgung
  • Über 1.100 ng/l (bzw. über 811,1 pmol/l): Vitamin-B12- Überschuss

Normwerte Holo-Transcobalmin:

  • Unter 35 pmol/l: es liegt wahrscheinlich ein Vitamin-B12- Mangel vor
  • 35–50 pmol/l: weitere Parameter müssen bestimmt werden um Vitamin-B12-Mangel festzustellen
  • Über 50 pmol/l: es liegt wahrscheinlich kein Vitamin-B12- Mangel vor

Wie lange dauert es bis B12 wieder aufgefüllt ist?

Indikation für eine parenterale Vitaminsubstitution – Eine orale Vitaminsubstitution stößt allerdings oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die intrazelluläre Versorgung mit B-Vitaminen rasch zu verbessern. Das gilt insbesondere für die Aufnahme von Vitamin B12.

Oral werden durch aktive (Intrinsic Factor) und passive Mechanismen (Diffusion) zusammen nur rund 1 % B12 resorbiert, Hierdurch kann es Wochen bis Monate dauern, bis die Vitaminspeicher wieder aufgefüllt sind, Eine parenterale Vitamin-B12-Substitution ist hingegen 100 % bioverfügbar, auch bei Patienten mit Malabsorptionsstörungen.

Eine weitere Herausforderung, vor allem bei geriatrischen Patienten, kann eine ungenügende Therapieadhärenz der oralen Einnahme sein. Hier kann die parenterale Gabe von Vorteil sein. Ähnlich ist es bei kognitiv eingeschränkten Patienten oder Patienten mit einer ausgeprägten Symptomatik.

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Wann wird B12-Mangel gefährlich?

Ein Mangel an Vitamin B12 kann Nervenschäden verursachen Einen Mangel an Vitamin B12 sollte man vermeiden, da er unangenehme Folgen haben kann: Es treten dabei zum Beispiel Müdigkeit, Schwäche und Blutarmut auf. Darüber hinaus kann es zu neurologischen Störungen und Nervenschäden kommen.

Was löst B12-Mangel aus?

Erkrankungen als Ursache von Vitamin-B12-Mangel – Die Freisetzung von Vitamin B12 aus der Nahrung ist ein sehr komplexer Prozess. Dabei spielen die Bauchspeicheldrüse, die Magenschleimhaut und der Dünndarm wichtige Rollen. In diesem Prozess wird das Vitamin B12 zunächst im Magen von gebundenen Eiweißen getrennt.

  1. Das Transportprotein Haptocorrin transportiert das Vitamin B12 dann weiter in den Dünndarm.
  2. Dort bindet es an den sogenannten Intrinsic Factor, der zuvor in den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet wurde.
  3. Diese Verbindung besetzt nun bestimmte Intrinsic-Factor-Andockstellen (Rezeptoren) in der Darmschleimhaut, durch die das Vitamin B12 in die Zellen und den Organismus gelangt.

Ist das Zusammenspiel durch Erkrankungen, Fehlfunktionen oder Magenoperationen gestört, kann der Körper das Vitamin B12 häufig nicht mehr in die wirksamen Substanzen Hydroxocobalamin, Adenosylcobalamin und Methylcobalamin wandeln. Daher ist Vitamin-B12-Mangel bei Menschen mit Erkrankungen von Magen, Darm oder Bauchspeicheldrüse besonders häufig.

Welche Hautveränderungen bei Vitamin-B12-Mangel?

Infolge eines Vitamin-B12-Mangels (Cobalamin) können Pigmentstörungen der Haut und Schleim- haut beobachtet werden. Diese Symptomatik wurde bisher häufiger bei dunkelhäutigen Patien- ten beobachtet.

Kann man Vitamin-B12-Mangel selbst testen?

Vitamin-B12-Test – Man kann zu Hause im Urin einen Vitamin-B12-Mangel feststellen, allerdings sind diese Tests nicht sehr aussagekräftig. Der Arzt kann einen speziellen Bluttest machen. Mit dem Holo-TC-Test wird das aktive zirkulierende Vitamin B12 im Blut gemessen, sodass ein Mangel auch schon früh erkannt werden kann.

Wie hoch ist der optimale Vitamin-D Wert?

Wie ist die Vitamin-D-Versorgung in Deutschland? – Die Vitamin-D-Versorgung der Menschen in Deutschland kann anhand repräsentativer Studien des Robert Koch-Instituts eingeschätzt werden. In der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1), die zwischen 2008 und 2011 durchgeführt wurde, ist bei 6.995 Teilnehmenden im Alter von 18 bis 79 Jahren der Vitamin-D-Status bestimmt worden, in der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Basiserhebung), die zwischen 2003 und 2006 durchgeführt wurde, bei 10.015 Teilnehmenden im Alter von 1 bis 17 Jahren.

Der Vitamin-D-Status wurde in beiden Studien anhand der Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D (25(OH)D) im Blutserum erhoben. Zur Beurteilung der Vitamin-D-Versorgung wurde die Klassifizierung des Institute of Medicine (IOM) herangezogen, die die 25(OH)D-Konzentration nach ihrer Auswirkung auf die Knochengesundheit bewertet (siehe auch Wie wird der Vitamin-D-Status bestimmt und beurteilt? ).

Die IOM-Definition wurden in den nachfolgenden Analysen zu folgenden Kategorien zusammengefasst

Serumwerte von unter 30 nmol/l (unter 12 ng/ml) bilden eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Osteomalazie und Osteoporose ab,Serumwerte von 30 bis unter 50 nmol/l (12 bis unter 20 ng/ml) eine suboptimale Versorgung mit möglichen Folgen für die Knochengesundheit.Bei 25(OH)D-Serumkonzentrationen ab 50 nmol/l (ab 20 ng/ml) wird von einer ausreichenden Versorgung zum Erhalt der Knochengesundheit ausgegangen.

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland wurden in den Studien folgende Prävalenzen von 25(OH)D-Serumkonzentrationen ermittelt 1 :

25(OH)D in nmol/l 25(OH)D in ng/ml Kinder und Jugendliche (1 – 17 Jahre) Erwachsene (18 – 79 Jahre)
<30 <12 12,5 % 15,2 %
30-<50 12-<20 33,1 % 40,8 %
≥50 ≥20 54,4 % 44,0 %

Darüber hinaus wird die Angabe von Serumwerten unter 50 nmol/l (unter 20 ng/ml) zusammengefasst, um unzureichende ( d.h. mangelhafte und suboptimale) Werte kombiniert darzustellen. Mit dieser Kategorie kann eine Aussage darüber getroffen werden, wie viele Personen das präventive Potenzial für die Knochengesundheit nicht ausschöpfen:

25(OH)D in nmol/l 25(OH)D in ng/ml Kinder und Jugendliche (1 – 17 Jahre) Erwachsene (18 – 79 Jahre)
<50 <20 45,6 % 56,0 %

1 Daten wurde retrospektiv standardisiert Quellen: KiGGS-Basiserhebung, DEGS1 Wichtige Hinweise zur Interpretation der Daten: Bei der Interpretation der Daten muss beachtet werden, dass es sich um Momentaufnahmen (Punktprävalenzen) des Vitamin-D-Status handelt, da der Nährstoff während der Studie pro Person nur jeweils einmal gemessen wurde.

  • Mit den vorliegenden Daten ist es demnach nicht möglich, auf einen langanhaltenden Mangel zu schließen, der Voraussetzung für klinische Symptome wie Rachitis, Osteomalazie oder Osteoporose ist.
  • Wird bei der einmaligen Untersuchung des Vitamin-D-Status ein niedriger Wert gemessen, muss dies nicht zwingend bedeuten, dass bereits klinische Symptome vorliegen beziehungsweise auftreten werden.

Insbesondere auch, da der Vitamin-D-Serumspiegel starken saisonalen Schwankungen unterliegt (siehe auch Wie kommt es zu niedrigen Vitamin-D-Werten? ). Bei der Bewertung von Messergebnissen sollte darüber hinaus berücksichtigt werden, dass sowohl unterschiedliche als auch typgleiche Messmethoden zu unterschiedlichen Messergebnissen von 25(OH)D führen können.

Wie äußert sich Vitamin B12 Überdosierung?

Nebenwirkungen von Vitamin B12: Was passiert bei Überdosierung? – Allgemeine Symptome der Überdosierung können Schwindelgefühl, Erbrechen, Diarrhoe und Hautausschlag. Die Folge von chronischer Überkonsum des Vitamins B12 ist die funktionelle Störung verschiedener Organsysteme, vor allem Krankheiten des Nervensystems.

Welche Nebenwirkungen kann Vitamin B12 haben?

Hat Vitamin B12 Nebenwirkungen? – Das Vitamin aus Lebensmitteln hat keine Nebenwirkungen. Wird die Zufuhr in Form von Spritzen oder Infusionen unterstützt, kann es in seltenen Fällen zu einem allergischen Schock kommen. Bei Überempfindlichkeit treten sehr selten auch bei äußerlicher Anwendung Nebenwirkungen auf (z.B. Ekzeme oder Nesselsucht). Alle Angaben ohne Gewähr. © Stígur Már Karlsson /Heimsmyndir Für die beste Behandlung und maximalen Komfort im Krankenhaus Krankenhauszusatzversicherung Stiftung Warentest „sehr gut”. Für Ihre Gesundheit das Beste.

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Wie lange dauert es bis B12 wieder aufgefüllt ist?

Indikation für eine parenterale Vitaminsubstitution – Eine orale Vitaminsubstitution stößt allerdings oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die intrazelluläre Versorgung mit B-Vitaminen rasch zu verbessern. Das gilt insbesondere für die Aufnahme von Vitamin B12.

  1. Oral werden durch aktive (Intrinsic Factor) und passive Mechanismen (Diffusion) zusammen nur rund 1 % B12 resorbiert,
  2. Hierdurch kann es Wochen bis Monate dauern, bis die Vitaminspeicher wieder aufgefüllt sind,
  3. Eine parenterale Vitamin-B12-Substitution ist hingegen 100 % bioverfügbar, auch bei Patienten mit Malabsorptionsstörungen.

Eine weitere Herausforderung, vor allem bei geriatrischen Patienten, kann eine ungenügende Therapieadhärenz der oralen Einnahme sein. Hier kann die parenterale Gabe von Vorteil sein. Ähnlich ist es bei kognitiv eingeschränkten Patienten oder Patienten mit einer ausgeprägten Symptomatik.

Was löst B12-Mangel aus?

Erkrankungen als Ursache von Vitamin-B12-Mangel – Die Freisetzung von Vitamin B12 aus der Nahrung ist ein sehr komplexer Prozess. Dabei spielen die Bauchspeicheldrüse, die Magenschleimhaut und der Dünndarm wichtige Rollen. In diesem Prozess wird das Vitamin B12 zunächst im Magen von gebundenen Eiweißen getrennt.

Das Transportprotein Haptocorrin transportiert das Vitamin B12 dann weiter in den Dünndarm. Dort bindet es an den sogenannten Intrinsic Factor, der zuvor in den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet wurde. Diese Verbindung besetzt nun bestimmte Intrinsic-Factor-Andockstellen (Rezeptoren) in der Darmschleimhaut, durch die das Vitamin B12 in die Zellen und den Organismus gelangt.

Ist das Zusammenspiel durch Erkrankungen, Fehlfunktionen oder Magenoperationen gestört, kann der Körper das Vitamin B12 häufig nicht mehr in die wirksamen Substanzen Hydroxocobalamin, Adenosylcobalamin und Methylcobalamin wandeln. Daher ist Vitamin-B12-Mangel bei Menschen mit Erkrankungen von Magen, Darm oder Bauchspeicheldrüse besonders häufig.

Was macht Vitamin B12 mit dem Gehirn?

Vitamin B12 wird in nur winzigen Mengen benötigt, ist aber dennoch ein äusserst wichtiges Vitamin. Es schützt das gesamte Nervensystem, hilft bei der Regeneration von Nervenzellen und sorgt daher für gute Konzentrationsfähigkeit und ein gesundes Gehirn bis ins hohe Alter.