U-Wert Tabelle DäMmstoffe?

U-Wert Tabelle DäMmstoffe
Alle Dämmstoffe und Preise im Vergleich – Eine Dämmung sorgt für ein warmes Zuhause | © CSG Kids Socks In dieser Tabelle finden Sie eine ganz allgemeine Übersicht zu den verschiedenen Dämmstoffen. Aktuell sind besonders mineralische und synthetische Dämmungen sehr gefragt, aber auch pflanzliche Produkte erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit.

  1. Zu den wichtigsten Eigenschaften von Dämmstoffen zählen beispielsweise die Wärmeleitfähigkeit und der Hitzeschutz.
  2. Letztlich sind natürlich die Kosten für die einzelnen Dämmstoffe als Eigenschaft nicht unwesentlich.
  3. Wir haben für Sie alle Preise an einem geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin ausgerichtet.

Dessen Umsetzung wird vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) gefordert, das Ende 2020 u.a. die Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt hat.

Typ Dämmstoff Besonderheiten Hitzeschutz Preis, netto (Dicke für U-Wert 0,24)
Organisch Flachs Resistenz gegenüber Fäulnis schlecht ca.20 €/m 2 (17 cm)
Hanf (Matte / Platte) Widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit und Fäulnis schlecht 33 – 53 €/m 2 (18 cm / 19 cm)
Holzfaser Hohe Wärmekapazität gut 8* – 20 €/m 2 (ab 4 cm* / 16 cm)
Holzwolle Resistenz gegenüber Ungeziefer, Verrottung und Pilzbefall gut 222 €/m 2 (34 cm)
Jute Schadstofffrei und biologisch abbaubar gut 21 €/m 2 (15 cm)
Kokosfaser Besonders bruchfest, sehr gute Alternative zu synthetischen Dämmstoffen mittel 45 €/m 2 (18 cm)
Kork Diffusionsoffen, sehr druckbelastbar mittel – gut 117 €/m 2 (18 cm)
Schafwolle Besonders diffusionsoffen, reinigt Raumluft gut 25 €/m 2 (16 cm)
Schilf Resistenz gegen Fäulnis und Feuchtigkeit schlecht 111 €/m 2 (27 cm)
Seegras Hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit, resistent gegen Milben, Mäuse und anderes Ungeziefer gut 20 €/m 2 (19 cm)
Stroh Diffusionsoffen gut 8 – 16* €/m 2 (18 cm / ab 4 cm*)
Zellulose Feuchtigkeitsregulierend, schimmelbeständig gut 8 €/m 2 (16 cm)
Mineralisch Blähton Nicht brennbar, resistent gegenüber Feuchtigkeit und Frost, guter Schallschutz gut 25,00* €/m 2 (ab 4 cm* / 72 cm)
Calciumsilikat Höchste Brandschutzklasse, alkalische Eigenschaften verhindern Schimmel mittel 366 €/m 2 (24 cm)
Glaswolle (Matte) Nicht brennbar, Resistenz gegenüber Schimmel und Ungeziefer mittel 9 – 1253*1,25 * €/m 2 (24 cm / ab 4 cm*)
Mineralschaum Formstabil, druckfest, nicht brennbar gut 66 €/m 2 (20 cm)
Perlit Wasserabweisend, ungezieferbeständig, verrottet nicht gut 40 €/m 2 (20 cm)
Schaumglas Schlechter Schallschutz, keine Formbarkeit mittel 136 €/m 2 (16 cm)
Steinwolle (Matte, weich) Nicht brennbar, Resistenz gegenüber Schimmel und Ungeziefer mittel 16* – 38 €/m 2 (14 cm)
Synthetisch Extrudiertes Polystyrol (XPS) Unempfindlich gegenüber Wasser, trittfest, leicht entflammbar gut 30 €/m 2 (14 cm)
Expandiertes Polystyrol (EPS) Hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit gut 12 – 19 €/m 2 (14 cm / ab 4 cm*)
Polyurethan (PUR) Elastisch gut 26 €/m 2 (10 cm)
Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR) Witterungsbeständig, wasserabweisend, druckbeständig gut 96 €/m 2 (19 cm)

Quelle: IpeG-Institut / Energieheld. *= Einblasdämmung; Materialdicke hängt von Hohlraum ab, mindestens aber 4 cm.

Welche Dämmung hat welchen U-Wert?

Besonders niedrig ist der U-Wert beispielsweise bei Baustoffen wie Nadelhölzern (0,13 W/m 2 K), Laubhölzern (0,18 W/m 2 K) oder Mauerziegeln (0,23 W/m 2 K) diese Materialien eignen sich also gut zur Wärmedämmung. Einen hohen U-Wert haben hingegen Stoffe wie Acrylglas (5,3 W/m 2 K) oder Eisen (60 W/m 2 K).

Wie viel bringt 10 cm Dämmung?

Ich habe ein älteres REH (Außenwand soll gedämmt werden). Dabei wäre nur noch 10 cm übrig, wenn die Dämmung drauf ist. Ist das zu gering, um die Wand vor Wettereinflüssen zu schützen? Der Handwerker sagte mir, 10 cm reicht aus. Aber ich frage lieber nach.

  • Antwort von ENERGIE-FACHBERATER Geht es um 10 cm Dämmung, erreichen Sie abhängig vom bestehenden Wandaufbau und vom Dämmstoff einen U-Wert von etwa 0,3 bis 0,4 W/m²k.
  • Dieser verfehlt die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes, welches im Falle einer Sanierung einen U-Wert von 0,24 W/m²K fordert.
  • Dazu benötigen Sie eine etwa 16 cm starke Fassadendämmung (WLG035).

Ist die Stärke der Dämmung technisch begrenzt, können Sie von den Vorgaben abweichen. Voraussetzung ist dann allerdings der Einbau von Wärmedämmstoffen der WLG 035 mit maximal möglicher Einbaustärke. Erfüllt das Gebäude seit dem Bau oder einer späteren Sanierung bereits die Vorgaben der Wärmeschutzverordnung von 1984, können Sie ebenfalls auf die Dämmpflicht verzichten.

Weitere Infos zum Thema haben wir Ihnen im Beitrag ” Gesetzliche Anforderungen von bei der Fassadendämmung ” zusammen gestellt. Wollen Sie sich regelmäßig über Neuigkeiten und Tipps rund um die Sanierung und Fördermittel informieren? Dann abonnieren Sie doch einfach unseren Newsletter, der Sie immer auf dem Laufenden hält.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat „aus der Ferne” kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung.

Welche Dämmung für U-Wert 0 24?

Übliche Dicke für Dämmungen in cm (GEG & KfW) – Planen Sie Ihre Dämmung | © rawpixel / pixabay.de CC0 Grundsätzlich muss zwischen zwei verschiedenen Vorgaben bei einer Dämmung unterschieden werden. Es zählt jedoch immer das gesamte Bauteil und nicht nur die Dämmung! Das GEG als Nachfolger der bisherigen EnEV bildet dabei die rechtliche Grundlage, die Sie mit einem U-Wert von maximal 0,24 W/(m²K) erfüllen müssen.

Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, können Bußgelder drohen. Dies gilt allerdings nur, wenn überhaupt eine Pflicht zur Dämmung besteht (Neubau oder umfangreiche Sanierung). Die Vorgaben der KfW sind noch strenger, aber müssen nur erfüllt werden, wenn Sie eine Förderung für die Dämmung erhalten möchten.

Hier liegen die U-Werte je nach Bauteil meist zwischen 0,20 W/(m²K) und 0,14 W/(m²K). Im Folgenden finden Sie einige gängige Beispiele samt passender Dämmung. Ein gängiger Aufbau der Wand ist das monolithische Mauerwerk. Dieses kann aus 17,5 Zentimetern Kalksandstein und einer 12 Zentimeter dicken Schicht aus Klinkern ohne Hohlraum bestehen.

Zudem ist die Wand mit 10 Millimetern Gips verputzt. Im ungedämmten Zustand besitzt diese Wand einen U-Wert von rund 1,7 W/(m²K). Durch den Einsatz von Mineralwolle mit einer Dicke von 15 Zentimetern kann ein U-Wert von 0,24 W/(m²K) eingehalten werden. Die Kellerdecke besteht häufig aus einer 12 Zentimeter dicken Schicht aus Stahlbeton mit 10 Millimetern Estrich.

Der bestehende U-Wert von 2,4 W/(m²K) kann mit einer 13 Zentimeter dicken EPS-Dämmung auf 0,24 W/(m²K) gesenkt werden. Auch die oberste Geschossdecke ist häufig aus Stahlbeton und um die 15 Zentimeter dick. Inklusive zweier Gipsfaserplatten mit je 12,5 Millimetern Dicke und einer bereits vorhandenen Holzfaserdämmung von 6 Zentimetern erhält man einen U-Wert von grob 0,53 W/(m²K).

Um auf den Wert von 0,24 W/(m²K) zu kommen, wird neben der Schicht aus Stahlbeton und den Gipsfaserplatten eine 14,5 Zentimeter dicke Dämmung aus Holzfaser benötigt. Das Dach unseres Beispiels ist mit 4 Zentimetern Mineralwolle zwischen den Sparren gedämmt. Die Sparren selbst sind aus Fichte, 18 Zentimeter hoch und 12 Zentimeter breit.

Wie du kostenlos den U-Wert deiner Wände ermitteln kannst

Sie befinden sich in einem Abstand von 65 Zentimetern zueinander. Ist die Dämmung noch intakt, erhält man einen U-Wert von circa 1 W/(m²K). Da Fichte eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, ist eine 18 Zentimeter dicke Mineralwolle-Dämmung notwendig. Dabei wird mit dem Einsatz von Mineralwolle mit einem U-Wert von 0,032 Watt pro Meter und Kelvin gerechnet.

Bauteil Dämm-Maßnahme Dämmstoff Dicke GEG: (Vorschrift) Dicke KfW: (Förderung)
Dach (Aufbau): Gipskarton, Fichte Zwischensparren Kork 14 cm | (0,24 W/(m²K)) 21,5 cm | (0,14 W/(m²K))
Schafwolle 15 cm | (0,24 W/(m²K)) 23,5 cm | (0,14 W/(m²K))
Aufsparren PUR 8 cm | (0,24 W/(m²K)) 12,5 cm | (0,14 W/(m²K))
Holzfaser 16 cm | (0,24 W/(m²K)) 25 cm | (0,14 W/(m²K))
Oberste Geschossdecke (Aufbau): Stahlbeton, Gipsfaserplatten, Holzfaserdämmung Begehbare Geschossdecke Steinwolle 15 cm | (0,24 W/(m²K)) 23,5 cm | (0,14 W/(m²K))
Stroh 17,5 cm | (0,24 W/(m²K)) 27,5 cm | (0,14 W/(m²K))
Wand (Aufbau): Klinker, Kalksandstein, Gipsputz Innendämmung Seegras 17 cm | (0,24 W/(m²K)) 21 cm | (0,20 W/(m²K))
Kalziumsilikat 22 cm | (0,24 W/(m²K)) 26 cm | (0,20 W/(m²K))
Kellerdecke (Aufbau): Stahlbeton, Estrich Einblasdämmung Schaumglas 16 cm | (0,24 W/(m²K)) 15,5 cm | (0,25 W/(m²K))
PIR 8 cm | (0,24 W/(m²K)) 7,5 cm | (0,25 W/(m²K))

Welches Dämmmaterial hat den höchsten Dämmwert?

Den höchsten Dämmwert erzielt der Polyurethan-Hartschaum. Gleich dahinter stehen aber auch schon Styropor und Glaswolle. Bei der Auswahl kommt es aber nicht nur auf den höchsten Dämmwert an, sondern auch auf den Verwendungszweck. Für die verschiedenen Gebäudeteile haben sich unterschiedliche Dämmmaterialien bewährt.

Was bringt 12 cm Dämmung?

Die 'Hessische Energiespar-Aktion’ empfiehlt als Mindestwert ebenfalls 12 Zentimeter Wärmedämmung für Außenwände bei einer Außendämmung. Das reduziert die Wärmeverluste durch die Wand um 75 Prozent.

Was bringt 6 cm Außendämmung?

Was bringen 6 cm Dämmung? – 6cm Dämmung der WLG 035 bringen einen U-Wert von 0,53 W/m2K. Im Vergleich dazu benötigt man eine etwa 3,42m starke Betonwand mit einer Rohdichte von ca.2400kg/m3, um den gleichen Dämmwert zu erzielen. Vollholz (Fichte) erreicht den selben Dämmwert bei ca.22,3cm Stärke. Der Vergleich zeigt, dass bereits eine 6cm dicke Dämmstoffschicht eine enorme Verbesserung bringt.

Was passiert bei zu viel Dämmung?

8. Zu viel Dämmung führt zu Schimmelbildung – Nach der Dämmung kann die Luftfeuchtigkeit nicht mehr entweichen und es beginnt in den Innenräumen zu schimmeln. Schimmel in Innenräumen entsteht in aller Regel dort, wo Luftfeuchtigkeit an kalten Flächen kondensiert, sich also Feuchtigkeit niederschlägt.

Eine korrekt ausgeführte Dämmung verhindert genau dies, da sie Wände, Decken und Böden vor Kälte schützt. Verbleiben jedoch Wärmebrücken, kann sich dort die Feuchtigkeit konzentrieren, sodass Schimmel entsteht. Neben der Dämmung ist deshalb auch ein angemessenes Lüften extrem wichtig, damit die Feuchtigkeit, die bei der Nutzung von Wohnräumen zwangsläufig entsteht, abgeführt werden kann.

Regelmäßiges Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster (keine Kipp-Lüftung) sorgt für Luftaustausch und weniger Luftfeuchtigkeit im Raum. Gleichzeitig verhindert richtiges Lüften das Auskühlen der Wände, was wiederum das Schimmelrisiko und auch die Heizenergieverluste minimiert.

Was bringt 5 cm Styropor?

Fakten zu Polystyrol-Dämmplatten (EPS) – Ökobilanz: Die Produktion von Styropor aus fossilem Erdöl verbraucht Unmengen von Energie. Es wird dabei viel CO₂ (klimaschädliches Treibhausgas) emittiert. Für die Herstellung von einem Kilogramm Styropor benötigt man rund fünf Kilogramm Erdöl.

  1. Styropor-WDVS-Systeme sind nicht recyclingfähig.
  2. Dies bedeutet, wenn es entfernt werden muss, in erster Linie als Sondermüll, für den schlimmstenfalls neue Müllhalden geschaffen werden müssen.
  3. Polystyrol-Dämmplatten enthalten wasserlösliche Biozide (z.B.
  4. Diuron und Terbutryn).
  5. Durch Regen- und Tauwasser werden diese Biozide ausgewaschen und reichern sie sich in Bächen und im Grundwasser an.

(Da schmeckt das selbst angebaute Obst und Gemüse doch gleich viel besser) Die Lebensdauer von WDVS-Systemen liegt bei 25-50 Jahren. Erhaltende Maßnahmen sind im Normalfall nach 10 bis 20 Jahren nötig. Bereits nach 2-4 Jahren müssen, je nach Lage, Maßnahmen gegen Algen und Pilze auf Fassaden ergriffen werden. Effizienz: Die Effizienzschwelle von Polystyrol liegt bei 5-10 cm; darüber steigt die Dämmwirkung nur unwesentlich.

  • Auch wenn die Hersteller die Verwendung möglichst starker Dämmplatten propagiert.) Polystyrol hat nur eine geringe Wärme-Speicherfähigkeit.
  • Sie können die Fassade lediglich dämmen.
  • Dadurch kommt es zu hohen Temperaturschwankungen (Tag/Nacht) was zur Folge hat, dass die Luftfeuchtigkeit kondensiert.
  • Die Folge sind Bauschäden wie Schimmel- und Algenbildung an der Fassade.

Außerdem sorgen feuchte Dämmstoffe für Kältebrücken und weisen keinerlei Dämmwirkung auf. Schimmel im Haus sind weitere Folgen. Styropor schrumpft im Laufe seines Lebens, wodurch sich Fugen zwischen den einzelnen Dämmplatten bilden. Dies lässt die Dämmwirkung weiter sinken.

Zudem kann Wasser in die Fugen eindringen. Sonstige Nachteile: Styropor entwickelt bei einem Brand starken Qualm, der giftige Gase enthält. Gedämmte Fassaden und Fensterlaibungen verringern den Lichteinfall ins Gebäudeinnere. Der sogenannte „Schießscharten-Effekt” entsteht. Was durch den günstigen Dämmstoff Styropor zunächst gespart wird, muss später für die Wartung aufgewendet werden.

Aktuell ist noch keine Lösung für die Entsorgung von HBCD-haltigem Styropor gefunden. Der Testlauf Anfang 2016 hat gezeigt, dass eine Entsorgung nicht oder nur zu enormen Kosten möglich ist. In unserem nächsten Beitrag werde ich Ihnen sinnvolle alternativen auf Naturkalkbasis vorstellen.

  • Außerdem prüfen wir gerade ob es Möglichkeiten gibt Dämmmaßnahmen in der Nachbarschaft zu stoppen bzw.
  • Schadenersatz für bereits verarbeitete HBCD-haltige Dämmplatten zu fordern.
  • Lassen Sie sich bis dahin nicht durch gewiefte Verkäufer täuschen, die auch heute noch versuchen Styropordämmplatten an den Mann/Frau zu bringen.

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Was bringt 2 cm Innendämmung?

Schimmelfrei dämmen: Holzfaser-Dämmsystem UdiIN 2CM für Innenwände Wald­klima Zuhause erleben Wald­klima Zuhause erleben

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Die Innen­däm­mung spielt seine Vor­teile vor allem in der bequemen und damit kos­ten­güns­tigen Anbrin­gung aus. Gerade für Räume, die nur spo­ra­disch genutzt und beheizt werden, bietet die Innen­däm­mung mit Udi IN 2CM ® ent­schei­dende ener­ge­ti­sche Vor­teile.

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  • Vor allem, wenn es darum geht die Ober­flä­chen­tem­pe­ratur der Außen­wand zu erhöhen bei gleich blei­bendem Raum­klima.
  • Die Dämm­platte Udi IN 2CM® zählt zu den dünnsten Innen­dämm­platten am Markt.
  • Sie besteht aus der Kom­bi­na­tion einer Kli­ma­kam­mer­platte mit ruhenden Luft­schichten und einer auf­ka­schierten Udi HOLZFASERPLATTE,

Durch ein­fache Ver­kle­bung in ein 4 mm Kle­be­mör­tel­bett bringt sie es inkl. End­be­schich­tung gerade mal auf 30 mm Gesamt­dicke. Trotz Ihrer dünnen Auf­bau­stärke ist sie extrem bie­ge­steif und form­stabil und wirkt über die ste­henden Luft­schicht­säulen im ein­ge­bauten Zustand, wär­me­iso­lie­rend und auf natür­liche Weise raumklimatisierend.

  • Denk­mal­ge­schützte Häuser
  • Privathäuser/ Wohn­räume
  • Schulen, Kran­ken­häuser, Kindergärten
  • Gemeinde- und Versammlungsräume
  • Plat­ten­bauten
  • Feri­en­häuser, Büro­räume u.v.m.
  1. Nachdem Sie den zu däm­menden Unter­grund auf Fes­tig­keit über­prüft haben, mischen Sie ein­fach den Udi GRUNDSPACHTEL ® an und ziehen diesen direkt mit einer Zahn­kelle ent­spre­chend den Unter­grund­ge­ge­ben­heiten circa 6 – 8 mm dick auf.
  2. Der Zuschnitt der Udi IN 2CM ® Dämm­platten erfolgt am Besten mit elek­tri­schen Holz­be­ar­bei­tungs­ma­schinen, Hand­kreis­säge oder Stich­säge. Selbst ein Cut­ter­messer reicht aus, um die Udi IN 2CM ® Dämm­platte zu teilen.
  3. Die Dämm­platten werden mit leichtem und gleich­mä­ßigem Druck in das auf­ge­tra­gene Spach­tel­bett auf­ge­legt. Halten Sie danach eine Antrock­nungs­zeit von rund 2 Tagen ein (bei Nor­mal­tem­pe­ratur 18° C und 60 % rel. LF).
  4. Abschlie­ßend wird der Udi GRUNDSPACHTEL ® auf die ver­legte Dämm­fläche auf­ge­zogen und mit Udi ARMIERUNG ® Gewebe für Sta­bi­lität über­spannt. Zum Schluss erfolgt die End­be­schich­tung mit einem von Ihnen gewünschten Mate­rial. Dabei spielt es keine Rolle, wel­ches Sie wählen. Beson­ders eignen sich Lehm­putze und Lehm­farben bzw. Kalk­putze und Sili­kat­farben aus dem Udi LIVE ® -SYSTEM, Aber auch Tapeten oder Fliesen sind möglich.
  5. Selbst­ver­ständ­lich können mit diesem Prinzip auch sanie­rungs­be­dürf­tige Decken- und Dach­schrä­gen­flä­chen erneuert werden. In den Eck­be­rei­chen (Innen- und Außen­ecken) sind zusätz­liche Udi ARMIERUNG ® Eck­schutz­leisten ein­zu­ar­beiten. Alter­nativ kann auch ein exakter Kel­len­schnitt gezogen werden, wel­cher dann mit einem geeig­neten und über­streich­baren Dicht­stoff gefüllt wird.
  1. Mit dem Laden des Videos akzep­tieren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.
  2. You­Tube immer entsperren

Gutes Klima im Haus, das ganze Jahr In der kalten Jah­res­zeit möchte es jeder ange­nehm warm haben und im Sommer ange­nehm kühl. Kennen Sie den „Dop­pel­fenster-Effekt” aus Omas altem Fach­werk­häus­chen von früher? Die Wär­me­däm­mung kommt zustande durch ruhende Luft­schichten zwi­schen den Scheiben.

Und besser noch als alte Fens­ter­scheiben wird im Udi IN 2CM® SYSTEM anfal­lende Feuch­tig­keit durch das System auf­ge­nommen und abtrans­por­tiert. Ein ange­nehmes Raum­klima ent­steht für die gesamte Jahreszeit. Öko­lo­gisch Einen wesent­li­chen Umwelt­bei­trag leistet das öko­lo­gi­sche Innen­dämm­system aus nach­wach­senden Holz­fa­sern, kom­bi­niert mit recy­celden Zel­lu­lo­se­waben.

Das System besteht zu 100 % aus nach­wach­senden Roh­stoffen oder natür­lich vor­kom­menden Res­sourcen. Holen Sie sich den Wald nach Hause. Kapil­laraktiv zum Wohl­fühlen Die Mate­ria­lien, die zum Ein­satz kommen, sind in der Lage, anfal­lende Luft­feuch­tig­keit der Raum­luft auf­zu­nehmen, in sich abzu­spei­chern und über winzig kleine Kapil­lar­wege wieder nach außen oder innen abzu­geben.

So bleibt ein wohl­tu­endes Wohn­raum­klima erhalten. Auf eine Dampf­sperre wird voll­kommen verzichtet. Blei­bend schöne Wände Das Dämm­system ver­meidet alte etwaige Risse in der Außen­wand. Beschich­tungen aller Art sind mög­lich und setzen Ihren Wohn­ideen keine Grenzen. Ein­zig­ar­tige Dämm­wir­kung Bei Udi IN 2CM® SYSTEM wird die ruhende Luft­schicht durch die Begren­zungs­flä­chen par­allel und senk­recht zum Wär­me­strom mit dem spe­zi­ellen Kli­ma­kam­mer­aufbau erreicht.

Auf­grund der hohen Wär­me­spei­cher­ka­pa­zität bleibt die Ober­flä­chen­tem­pe­ratur des Udi IN 2CM® SYSTEM wesent­lich höher als z.B. bei einem Ziegelstein. : Schimmelfrei dämmen: Holzfaser-Dämmsystem UdiIN 2CM für Innenwände

Welche WLG ist besser 032 oder 035?

Die richtige Wärmeleitgruppe (WLG) –

Die Wärmeleitgruppe gibt an, wie Durchlässig das betrachtete Material für den Wärmestrom ist. Hierbei gilt: Je kleiner die Zahl, desto besser die Dämmeigenschaft, die sich nach dem Durchlasswiderstand berechnet. Eine Dämmung der WLG 040 ist besonders weich und durchlässig. Je weniger dicht gepresst das Material ist, desto mehr Luft kann durch das Material gelangen und desto geringer ist die Dämmwirkung. Ein Dämmstoff der WLG 032 hingegen ist dicht gepresst und entsprechend starr. Sie lässt wenig Luft durch das Material und hat daher eine hohe Dämmwirkung. Den heutigen Standard stellt die WLG 035 dar. Bei der Wahl der richtigen Wärmeleitgruppe Ihres Dämmmaterials ist entscheidend, für welche Zwecke Sie was dämmen wollen. Beispiel: Sie planen Ihren Dachboden zu bewohnen und möchten dort Schlafzimmer und Kinderzimmer unterbringen? In diesem Fall raten wir Ihnen zu der WLG 032 für eine optimale Dämmwirkung. Bewohnen Sie den Dachboden hingegen nicht und möchten sich lediglich in den Räumen im darunterliegenden Stockwerk vor der Kälte aus dem Dachboden schützen, dann reicht eine Dämmung der Klassen WLG 033-035 aus. Falls Sie Ihre Garage frostsicher machen möchten oder etwas Schallschutz einbauen wollen, können Sie auch Dämmstoffe der niederen Wärmeleitgruppen einsetzen. Sie planen ein Passivhaus? Dann ist für Sie die WLG 032 dringend erforderlich. >Tipp : Denken Sie auch jetzt schon an die richtigen Dachfenster, Eine ideale Dämmung hilft nur wenig, wenn die Wärme durch die Dachfenster entweichen kann. Die eingesetzte Dämmung und die eingebauten Dachfenster sollten einer gleichen Energieklasse angehören! Falls Sie Fragen haben, beraten wir Sie gerne hierzu.

  1. Welchen Dämmwert hat Styropor?

    Expandiertes Polystyrol weist eine geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,032 bis 0,040 Watt pro Meter und Kelvin (W/(m K)) auf. Dadurch ist sein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) ebenfalls gering.

    Welchen U-Wert hat Steinwolle?

    Wärmeleitfähigkeit – Die Wärmeleitfähigkeit von Steinwolle ist mit 0,035 bis 0,040 Watt pro Meter und Kelvin gering. Somit hat Steinwolle sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) muss an der Fassade ein U-Wert von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreicht werden.

    Was isoliert am besten gegen Kälte?

    Kälte- und wärmeisolierende Materialien – Je nachdem, welcher Isolierungseffekt gewünscht ist, werden für die Wärme- oder Kälteisolierung unterschiedliche Materialien eingesetzt. Diese können natürlichen oder synthetischen Ursprungs sein. In einigen Fällen werden die Materialien auch in eine bestimmte Form gebracht, um die Dämmeigenschaften noch einmal zu optimieren.

      Geschäumte Kunststoffe wie Polystyrol oder Polyurethan Geschäumte Elastomere, die auf Neopren-Kautschuk oder anderen gummiähnlichen Materialien basieren Anorganische Dämmstoffe wie Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle), Blähton, Perlite, Kalziumsilikat oder Hochtemperaturwolle Naturdämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen – hierzu zählen z.B. Holzfaser und Holzwolle ebenso wie Schafwolle, Kokosfaser, Hanf- und Flachsfaser, Kork, Schilf und Dämmstoffe aus Recyclingmaterialien (z.B. Altpapier)

    Die einzelnen Dämmstoffe können je nach Einsatzzweck als Dämmmatten, Vlies, in Form von Platten oder auf der Rolle hergestellt werden. Neben den festen kälte- und wärmeisolierenden Materialien gibt es auch lose Dämmstoffe, die als Schüttdämmstoffe oder Einblasdämmstoffe zum Einsatz kommen.

    Anwendung Dämmstoff
    Fenster Fenster werden mithilfe von Dämmplatten und Gummidichtungen isoliert. Zudem bestehen moderne Fenster häufig aus doppeltem Isolierglas.
    Wände Auch für Wände kommen meist Dämmplatten zum Einsatz. Vor allem bei Altbauten wird häufig auf eine Isolierung von außen verzichtet und von innen gedämmt. Hohlwände lassen sich vielfach auch mit losen Dämmstoffen füllen,
    Böden Böden lassen sich am besten mit dämmenden Bodenmatten isolieren. Sie bestehen zum Beispiel aus thermoplastischem Vinyl und bringen somit kälteisolierende Eigenschaften mit.
    Decken Für die Isolierung von Raumdecken eignen sich flexible Matten ebenso wie Dämmplatten, Sie stabiliseren nicht nur die Raumtemperatur, sondern wirken auch schalldämpfend.
    Rohrleitungen Rohrleitungen werden mit speziellen Dämmschalen isoliert, die die passende Form haben.
    Maschinen und Geräte Je nach Größe und Zugänglichkeit kommen bei Maschinen und anderen Geräten Dämmmatten, -platten oder -schalen zum Einsatz.

    Was ist der billigste Dämmstoff?

    Synthetische Dämmstoffe – Synthetische Dämmstoffe sind preisgünstig und verrotten nicht, weshalb sie bei vielen Bauherren sehr bliebt sind. Sie bestehen aus zu Hartschaumstoffen veredelten Kunststoffen. Zwar sind synthetische Dämmstoffe aufgrund ihrer Erdölbasis in der Produktion weniger nachhaltig als organische oder mineralische Stoffe, allerdings sind synthetische Dämmstoffe besonders resistent und damit langlebig.

    • In diesen Energieheld-Whiteboards informieren wir über die verschiedenen Arten von Dach- und Fassadendämmungen.
    • Außerdem zeigen wir einige der gängigsten Dämmstoffe für Dach, Fassade und Keller.
    • Wir beziehen uns hierbei auf durchschnittliche Werte für ein bereits bestehendes Ein- bzw.
    • Mehrfamilienhaus.

    Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre Näherungswerte zu verstehen. Achtung : Die Angaben zu Förderungen beziehen sich in den Energieheld-Whiteboards immer auf den aktuellen Stand bei Videoveröffentlichung und haben sich zuletzt im Januar 2023 geändert.

    Wie erkennt man eine gute Dämmung?

    Dämmwirkung = Wärmeleitfähigkeit – Der U-Wert beschreibt die Dämmqualität einer kompletten Wand. Die Materialeigenschaft jeder einzelnen Schicht der Wand (Mauer, Dämmung, Putz) wird durch die Wärmeleitfähigkeit Lambda beschrieben. Je schlechter die Wärme geleitet wird, desto besser ist die Dämmwirkung.

    • Weil Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, erhöhen Lufteinschlüsse die Dämmwirkung.
    • Bei Polystyrol liegt die Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,031 und 0,045.
    • Diese Zahl findet sich als sogenannte Dämmstoffklasse auf den Produktbeschreibungen, zum Beispiel Dämmstoffklasse 30 oder 45 entsprechen der Wärmleitfähigkeit 0,03 beziehungsweise 0,045.

    Aerogel-Matten haben einen Wert von 0,014 und Vakuumdämmplatten sogar 0,007. Aerogele bestehen aus hochporösen Silikaten geringer Dichte mit Lufteinschluss. Sie dämmen immerhin halb so gut, wie die sehr teuren und schwer zu verarbeitenden Vakuumisolierplatten.

    Was bringt 20 cm Dachdämmung?

    Dämmung von Dächern Schlecht gedämmte Dächer können sowohl im Winter als auch im Sommer das Leben erschweren. An vielen Dächern sieht man nach frostklaren Nächten, dass ganze Flächen vom Reif frei bleiben. Das zeigt eine schlechte Dämmung an. Bei älteren Dächern bieten 3,5 cm Heraklitplatten oder 12 cm Bimssteinausmauerung zwischen den Sparren nur einen mäßigen Wärmeschutz.

    • Die Einsparung durch Dachdämmung liegt je nach Ausgangszustand meist zwischen 10 und 20 %.1.1 Dämmdicke Wer künftig sein Dach neu eindeckt, ausbaut oder die Innenbekleidung erneuert, baut am besten die Qualität von 20 cm Dämmstoff ein.
    • Die Dicke kann geringer sein, wenn man einen Dämmstoff mit hoher Dämmwirkung wählt.

    Ein neues Dach hält gut und gerne 50 bis 80 Jahre. Das spricht für eine gute Dämmdicke. Halbherzigkeit zahlt sich bei der Energieeinsparung wegen der langen Lebensdauer der eingebauten Technik nicht aus. Seit 2009 fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV) einen U-Wert von 0,24 W/(m²K), der bei Dachinstandsetzungen über 10 % der Fläche einzuhalten ist.1.2 Dämmstoffe Die Art des Dämmstoffes muss fallweise ausgewählt werden.

    Für die Dachdämmung gibt es spezielle Dämmstoffe. Die Dämmwirkung wird durch die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes beschrieben. Sie liegt heute zwischen 0,04 und 0,02 W/(mK). Der kleinere Wert ist der bessere Wert. Vorteile haben Glas- und Steinwollematten, weil sie sich gut an alle Unebenheiten der Sparren anpassen.

    Auch die Einblasdämmung mit Zelluloseflocken hat sich bewährt (0,04 W/(mK)). Für die Aufsparrendämmung wählt man oft Polyurethan (PU), das bei 12 cm Dicke schon den erforderlichen Wärmeschutz bringt, jedoch auch teurer ist. Das Institut für preisoptimierte energetische Gebäudemodernisierung GmbH (IpeG) bietet unter www.ipeg-institut.de eine Listung, die bislang über 230 unterschiedliche Dämmstoffe aufweist.

    Diese Datenbank wird ständig erweitert und verbessert.1.3 Ausführung In Hessen wird der Dämmstoff in der Regel zwischen den Sparren angebracht. Was tun, wenn der Sparren nur 12 cm hoch ist, aber 20 cm eingebaut werden sollen? Hier gibt es drei Möglichkeiten. Dämmstoff mit geringster Wärmeleitung wählen (z.B.

    WLG 032 steht auf der Packung). Er ist zwar etwas teurer als die üblichen Dämmstoffe, dämmt aber pro cm Dicke 20 % besser. Zusätzlich wird unter dem Sparren noch 2,5 bis 6 cm Dämmstoff zwischen die Traglattung der Innenbekleidung eingebaut. Dies mindert auch die Wärmebrückenwirkung des Sparrens.

    Aufdoppelung der Sparren von oben (10 cm Kantholz). Zusammen mit dem Altsparren ergibt sich eine Dämmhöhe von 20 bis 22 cm. ■ Immer häufiger wird auch eine Aufsparren-Dämmung ausgeführt: Auf dem Sparren wird eine Holzschalung verlegt, hierauf kommt eine luftdichtende Folie. Die Dämmschicht liegt auf diesem Aufbau und bildet dadurch eine durchgehende Schicht.

    Die Dämmstoffe haben als System eine besondere Zulassung. Es gibt sie als Glas- und Steinwollplatten, Polystyroloder Polyurethanplatten, Holzweichfaserplatten. Bei Hartschäumen kann der Schallschutz durch Platten mit massereichen Beschichtungen verbessert werden.

    1. Luftdichter Aufbau: Im Dach gibt es viele hundert Meter Fugen an einbindenden Bauteilen, Dachflächenfenstern, Sparrenflanken.
    2. Damit die Dämmung wirksam ist, dürfen Fugen und Ritzen keine Leckstellen für Kalt- oder Warmluft bilden.
    3. Raumseitig unter den Dämmstoff wird deshalb als Luftdichtung eine Folie oder eine Spezialpappe eingebaut.

    Alle Stöße und Fugen sowie Anschlüsse an Dachflächenfenster, Traufe oder an Giebelwände werden mit Klebebändern oder Klebstoff aus der Kartusche abgedichtet. Die Luftdichtung wird nach der »Luftdichtheits-Norm« DIN 4108-7 vorgenommen. Sie verhindert Feuchteschäden am Sparren und Schimmelbefall in der Konstruktion.1.4 Kosten und Wirtschaftlichkeit Die Kosten der Dacherneuerung werden maßgeblich durch die neue Dacheindeckung bestimmt.

    Für den Dämmstoff und seinen Einbau können 25 bis 60 Euro pro m² kalkuliert werden. Je nach erzielter Heizkostenentlastung amortisieren sich diese Dämmkosten nach 14 bis 20 Jahren. Das Dach hält aber mindestens 40 Jahre – die Dämmung macht sich also zweimal bezahlt. Die Kosten der gesamten Dacherneuerung liegen natürlich höher und richten sich nach dem gewählten Material und dem Schwierigkeitsgrad.

    Dach und Keller zählen oft zu Waisenkindern des Wärmeschutzes. Am Dämmstoff sollte im Dachbereich nicht gespart werden. Stärken von 16 bis 25 Zentimeter gelten als ideal. Bei Kellern bietet sich als einfachste Möglichkeit eine mindestens sechs Zentimeter starke Dämmung der Kellerdecke an.

    Sie kann auch in Eigenleistung angebracht werden.2. Dämmung des Dachbodens Kann oder soll das Dach nicht ausgebaut werden, bietet sich die Dämmung der Obergeschossdecke an. Obergeschossdecken bestehen z.B. aus Holzbalken, Ziegel- oder Bimshohlsteinen mit Lehm-, Sand- oder Schlackeschüttungen. Ab 1945 kamen Stahlbetondecken hinzu, manchmal völlig ungedämmt.

    Auch beim horizontalen Kehlbalken (Spitzboden) fehlt oft der Wärmeschutz. Die nachträgliche Dämmung kostet wenig Geld, weil sie einfach auszuführen ist. Für ein typisches Einfamilienhaus sinkt dadurch der Energieverbrauch um 10 bis 20 %. In vielen Fällen verschwindet mit der Dämmung auch die sommerliche Überhitzung vom Dachraum her.2.1 Dämmdicke Wir empfehlen 20 cm Dämmstärke.

    1. Denn die Dämmung ist bei normaler Nutzung unzerstörbar und hält mindestens 50 Jahre.
    2. Nie zu kurz springen, heißt die Devise.
    3. Die EnEV fordert bei ohnehin anstehenden großflächigen Instandsetzungsmaßnahmen einen U-Wert von 0,24 W/(m²K), wofür bereits 12 bis 14 cm Dämmstoff reichen.
    4. Für Dachböden gibt es eine unverzügliche Nachrüstpflicht mit derselben U-Wert-Anforderung.

    Die Anforderung gilt jedoch nicht für selbstnutzende Eigentümer mit bis zu einer weiteren Wohnung im Haus. Zeit zum Handeln, denn Dachbodendämmung ist einfach und kostengünstig. Näheres siehe § 10 EnEV von 2009.2.2 Dämmstoffe Als Dämmstoffe stehen Glas- und Steinwollematten, Polystyrol-oder Polyurethanplatten, Zelluloseflocken und Naturfaserplatten zur Verfügung.

    Wählen Sie nach Ihrem Geldbeutel aus. Weiteres Entscheidungskriterium: Der Dämmstoff sollte auf unebenen Böden gut anliegen können und nicht von kalter Außenluft unterströmt werden. Sind Verschläge im Dachraum (Mietwohnungen), müssen diese meist unten abgeschnitten werden. Wenn keine 20 cm Dämmstoff eingebaut werden können, sollte man einen Dämmstoff mit besserer Dämmfähigkeit wählen (WLG 0,03–0,020 W/(mK)), der jedoch auch teurer ist.

    Unter dem Dämmstoff ist keine Folie erforderlich (diffusionshemmende Schicht). Sie kann nur dann zur Sicherheit zusätzlich eingebaut werden, wenn die OG-Decke als Holzbalkendecke luftundicht sein könnte, damit keine feuchtwarme Luft aus dem beheizten Bereich von unten einströmen kann.2.3 Ausführungsarten ■ Dämmstoffplatten oder Rollen werden auf der OGDecke ausgelegt.

    1. Eine zweischichtige, kreuzweise Verlegung von 2∙10 cm verhindert aufklaffende Stoßfugen bis zur alten, nun warmen Deckenoberfläche.
    2. Die Dämmung dicht an die Eindeckung heranführen.
    3. Ist der Sparrenfußpunkt ausgemauert, wird diese stark Wärme leitende Stelle durch Dämmstoffstreifen überdeckt.
    4. Wenn Sie den Dachboden begehbar halten müssen, kommen zum Dämmstoff noch Hartfaserplatten o.Ä.

    hinzu. Sie ist oftmals teurer als die Dämmung selbst. Die Dicke des Belags beträgt bei mäßiger Belastung nur 9 mm, das spart Kosten. Auch eine begrenzte Laufstraße aus Hartfaserplatten spart Geld. Trittfeste Dämmstoffe ermöglichen den Verzicht auf eine Abdeckung, wenn die OG-Decke nur selten begangen wird.

    1. Sie gibt es sowohl als Steinwolle- als auch als Hartschaumplatten.
    2. Für Dachräume, die nicht ausgebaut werden können, kann auch eine Einblasdämmung gewählt werden.
    3. Hierbei wird über ein Rohr der flockige Dämmstoff vom Lieferwagen direkt auf den Dachboden geblasen.
    4. Zellulose-, Steinwolleflocken oder Perlitegranulat sind in wenigen Stunden eingeblasen.

    Diese Dämmung ist nicht begehbar, aber man kann durch sie »hindurchwaten«, wenn der alte Fußboden tragfähig ist. Begehbare Holzwerkstoffplatten auf Holzböcken, die den Hohlraum für den Einblasdämmstoff sichern, sind ebenfalls möglich.2.4 Kosten und Wirtschaftlichkeit Die Kosten für eine Dachbodendämmung von 20 cm Stärke betragen ca.25 bis 35 Euro pro m².

    • Die Amortisationszeit liegt zwischen 10 und 15 Jahren, je nach erreichter Energieeinsparung, Energiepreisentwicklung und Investitionshöhe.3.
    • Flachdachdämmung Flachdächer sind im Wohnungsbau eher selten in Hessen.
    • Es gibt sie in zwei Arten, häufig auf Reihenhäusern und Winkelbungalows: ■ das belüftete Flachdach (Kaltdach) ■ das unbelüftete Flachdach (Warmdach) Das belüftete Flachdach besteht meist aus einer Holzbalkenlage, zwischen der eine Dämmschicht vom 4 bis 10 cm liegt.

    Über der Dämmung befinden sich mindestens 10 cm Belüftungsschicht. Eine abschließende Brettschalung trägt die Dachhaut aus Bitumenpappe. Das unbelüftete Dach besteht häufig aus einer Stahlbetondecke, auf der eine Dampfsperre und die Dämmung verlegt sind, darauf befindet sich die Dachhaut als mehrlagiges Bitumenpappdach.

    1. Beim Flachdach ist die Dachhaut die dampfdichteste Schicht, deshalb ist raumseitig eine Dampfsperre eingebaut.3.1 Dämmdicke Die meisten der Gebäude mit Flachdach wurden ab Ende der Sechzigerjahre errichtet und weisen schon einen Wärmeschutz von 0,6 bis 0,8 W/(m²K) auf.
    2. Der ist als sommerlicher Wärmeschutz zu gering, denn Flachdächer werden im Sommer ganztägig von der Sonne aufgeheizt.

    Für die Anforderung der EnEV 2009 reichen bei hochwertigen Dämmstoffen zusätzliche 12 bis 16 cm Wärmedämmung aus (0,2 W/(m²K)). Ein guter sommerlicher Wärmeschutz liegt bei 0,1 W/(m²K) ab 25 bis 30 cm. Die Dämmdicke wird häufig durch Einbauten begrenzt (Türenaustritte, Lichtkuppeln).

    • Dann ist ein Dämmstoff mit guter Dämmwirkung besonders wichtig.
    • Der Fachbetrieb findet auch hierfür Lösungen am Dachrand usw.3.2 Dämmstoffe Als Dämmstoffe kommen beim unbelüfteten Dach vor allem extrudierte Hartschaumplatten (XPS), Steinwolle- oder Schaumglasplatten in Frage, die feuchteunempfindlich sind.

    Für unbelüftete Flachdächer gibt es spezielle Dämmplatten. Beim belüfteten Aufbau liegt die Dämmung zwischen den Balken; hier haben wieder Glas- und Steinwolleplatten oder die Einblasdämmung aus Zelluloseflocken Vorteile. Die Wärmeleitfähigkeiten liegen zwischen 0,04 und 0,020 W/(mK).3.3 Ausführungsarten Die Ausführung richtet sich nach dem vorhandenen Aufbau.

    1. Eine Dachinstandsetzung ist der richtige Zeitpunkt.
    2. Ältere unbelüftete Flachdächer haben eine funktionierende Dampfsperre.
    3. Deshalb ist das Umkehrdach eine wirtschaftliche Lösung.
    4. Hier bleiben die vorhandene Dämmung, die Dampfsperre sowie die Dachhaut erhalten.
    5. Letztere wird instand gesetzt.
    6. Darauf werden die neuen feuchteunempfindlichen Dämmplatten, mit Stufenfalz verlegt, mit einem Vlies abgedeckt und bekiest.

    Die Dämmplatten können zeitweilig vom Regen unterflossen werden. Die neue Dämmung schützt die alte Dachhaut vor Frost und Sonne. Wassereinläufe und umlaufende Randbekleidung sind anzupassen. Hierfür gibt es Formteile. ■ Ein Neuaufbau des gesamten unbelüfteten Daches inklusive der Dampfsperre ist teurer.

    Auch in diesem Fall kann der vorhandene Dämmstoff wiederverwendet werden, denn er ist funktionstüchtig und enthält bei extrudierten Schaumdämmstoffen FCKWs, die auf der Bauschuttdeponie in die Atmosphäre gelangen würden; besser also weiter nutzen. Die alten Dämmplatten werden zwischengelagert und nach Einbau einer neuen Dampfsperre wieder als erste Lage verlegt.

    Darauf kommen die neuen Dämmplatten. Eine neue, verklebte Dachhaut mit neuer Kiesschicht schließt die Arbeiten ab. ■ Beim belüfteten Dach begrenzt die notwendige Belüftungsebene die zusätzlich einbaubare Dämmschicht. Deshalb ist hier nur ein Neuaufbau sinnvoll.

    • Die unter den Tragbalken liegende Dampfsperre wird erneuert und dabei sehr sorgfältig luftdicht ausgeführt (DIN 4108-7).
    • Ein Luftdichtheitstest mit der Blower-Door sollte dies bestätigen.
    • Danach kann das Dach zum unbelüfteten Flachdach werden, indem der gesamte Balkenzwischenraum mit Dämmstoff gefüllt wird.

    Auch oben auf der Balkenlage kann noch eine Schicht verlegt werden, um einen besonders guten sommerlichen Wärmeschutz zu erzielen. ■ Das Flachdach kann bei einzeln stehenden Gebäuden auch zum Steildach umgebaut werden. Wer häufig Regenschäden gehabt hat, wird diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

    Der Dämmstoff wird dann unter dem Schutz des neuen Steildachs einfach auf der alten Dachhaut ausgerollt, wie bei der OG-Decke. Eine Abdeckung der Dämmstoffe ist nur erforderlich, wenn ein begehbarer Raum entstehen soll. Kosten und Wirtschaftlichkeit Die Flachdachsanierung ist aufwendig, die Dämmstoffe beim unbelüfteten Dach teurer.50 bis 120 Euro pro m² können allein für die Dämmung und die neue luftdichtende Schicht anfallen.

    Die Gesamtmaßnahme mit neuer Dachhaut liegt bei 150 bis 220 Euro pro m². Die Wirtschaftlichkeit muss nach Aufwand im Einzelfall bestimmt werden. Die sommerliche Kühle in den Räumen entschädigt dann aber für den Aufwand. Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Vom (K)althaus zum Energiesparhaus” (2012) 4.

    Was bringt eine Dämmung von 8 cm?

    WDVS – Kritische Betrachtung » » » Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) haben sich vor allem als CO2-Einsparungsmaßnahme und zur Reduzierung von Heizkosten bewährt. Trotzdem wird immer wieder scharfe Kritik an der Außendämmung geäußert. Das Malerblatt wollte von Dipl.-Ing. Mark-Otto Grünefeldt, zuständig für den Bereich WDVS bei Brillux, wissen, ob diese Kritik gerechtfertigt ist.

    1. Herr Grünefeldt, von einigen Kritikern wird behauptet, dass ein WDVS gar nichts bringe, da es z.B.
    2. Die kostenlose Sonnenenergie aussperre.
    3. Was ist da dran? So gut wie nichts.
    4. Natürlich wird durch Wärmedämmung auch der Eintrag von außenseitiger Wärme nach innen reduziert, was vor allem im Sommer vorteilhaft ist.

    Allerdings findet ein Wärmegewinn durch Solarstrahlung über opake, also undurchsichtige Außenwände leider nur in geringem Umfang statt und liegt unabhängig des U-Wertes bei unter fünf Prozent in Bezug auf den Transmissionswärmeverlust. Die Solarstrahlung hat zwar auch im Winter eine hohe Leistung, aber entgegen dem Wunschdenken mancher Kritiker erwärmt sie nicht das ganze Mauerwerk, sondern in Abhängigkeit des Farbtons nur die außenseitige Oberfläche.

    Der größte Teil dieser Wärme wird direkt an die Außenluft durch Konvektion sowie an die Umgebung und den Himmel durch langwellige Abstrahlung wieder abgegeben. Wenn dem nicht so wäre, müsste man ungedämmte Ziegelbauten nicht beheizen und hätte im Sommer Temperaturen von über 40° C. Aber leichte Dämmstoffe, wie EPS haben doch keine Wärmespeicherfähigkeit und hohes Wärmespeichervermögen soll doch anscheinend gut für die „Solarabsorption” sein? Auch das ist wieder ein Denkfehler.

    Natürlich nehmen speicherfähige Außenbauteile mehr Wärme mit in die Nacht hinein und führen dazu, dass man nachts weniger heizen muss als tagsüber. Am Tag erwärmen sie sich jedoch nicht so schnell und erreichen nicht die Temperaturen wie leichte Baustoffe, so dass man dann mehr heizen muss.

    Somit gleicht sich dieser Wärmespeichereffekt im Laufe des Tag-Nacht-Rhythmus wieder aus. Anders verhält es sich bei Solarstrahlung, die direkt über Fenster das Gebäude von innen erwärmt. Da sind natürlich speicherfähige Innenbauteile vorteilhafter, da sie verhindern, dass sich der Innenraum tagsüber zu sehr aufheizt und die kostenlose Sonnenenergie weggelüftet wird.

    Das heißt, dass die optimale Außenwand schwer ist, also z.B. aus Kalksandstein besteht und außenseitig mit WDVS gedämmt ist? Ja, genau! Wie sieht es mit der Behauptung aus, dass gedämmte Fassaden „absaufen” und Schimmelpilzbildung verursachen? Diese verbreitete Behauptung ist die mit Abstand absurdeste, denn genau das Gegenteil ist der Fall.

    • Wenn WDV-Systeme tatsächlich regelmäßig „absaufen” würden, dann würden sie sicherlich nicht seit mehr als 40 Jahren erfolgreich verbaut.
    • Die gedämmten, wärmeren Außenwände führen dazu, dass eben kein Schimmel auftritt.
    • Teilweise wurden und werden Altbauten nur deshalb gedämmt, um dem Schimmel Herr zu werden.

    Es gibt zwar Einzelfälle, wo Fassaden- bzw. Feuchteschäden entstanden sind – was die Kritiker dann fälschlicherweise auf die Wasserdampfdiffusion zurückführen – diese treten jedoch nur dann auf, wenn durch mangelhafte Anschlüsse Regenwasser in das System eindringt.

    • Wer auf bewährte Systemanbieter sowie Fachbetriebe zurückgreift und nicht am falschen Ende spart, wird von diesem Problem verschont bleiben.
    • Doch teilweise hört oder liest man, dass sich versprochene Einsparungen gar nicht einstellen.
    • Sind WDVS also gar nicht so gut wie ihr Ruf? Das ist eine berechtigte Frage.

    Das Problem sehe ich allerdings eher darin, dass derzeit das bewährte Fassadensanierungs-System WDVS teilweise falsch oder besser gesagt unglücklich übertrieben beworben wird. Wir reduzieren die Vorteile vor allem auf Heizkostenersparnis, Ressourcenschonung und Klimarettung.

    Acht, zwölf oder gar sechzehn Zentimeter – welche Dämmstoffdicke ist wirklich sinnvoll? Fotos: Brillux Woran liegt es, dass die versprochene Einsparung manchmal nicht eintritt? Dafür gibt es neben der Heizungstechnik zwei Gründe:

    1. Der Energieberater hat schlichtweg das ungedämmte Mauerwerk zu schlecht eingeschätzt. Dieser Umstand wird auch noch durch die Umsetzung des Energieausweises in Form der „vereinfachten Datenaufnahme” vom Gesetzesgeber gefördert. Hier ein Beispiel: Bei einem Mauerwerk Baujahr 1930 darf man den U-Wert 1,7 W/m²·K zugrunde legen.

    1. In Wirklichkeit handelt es sich vielleicht aber um ein Bimsmauerwerk – eventuell innenseitig noch mit Holz verkleidet – mit einem tatsächlichen U-Wert von 1,2 W/m²·K.
    2. Dieser „kleine” Annahmefehler führt allerdings zu einem erhöhten Wärmebedarf von rund fünf Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr (Faustformel: 0,1 W/m²·K entsprechen rund einem Liter Heizöl) bzw.

    eben zu einer um fünf Liter zu hoch geschätzten Einsparung nach der Dämmung.2. „Energieberater” und Bauherren verwechseln die Begriffe „Heizenergiebedarf” und „Heizenergieverbrauch”. Der Heizenergiebedarf ist eine Größe, um die energetische Qualität von Gebäuden vergleichbar zu machen.

    Dies gelingt nur, wenn man standardisierte bzw. gleiche Randbedingungen voraussetzt. So wird zum einen das Klima unabhängig der Lage innerhalb Deutschlands auf ein Referenzklima bezogen, zum anderen wird selbstverständlich auch der Nutzer „genormt”. Man setzt hierbei voraus, dass die durchschnittliche Innenraumtemperatur aller Räume während der Heizperiode 19 Grad Celsius beträgt.

    Dass diese Randbedingungen zu einer bestimmten Objektsituation meistens nicht passen, müsste eigentlich jedem klar sein. Zum Beispiel hat das „Institut für Wohnen und Umwelt” in einem Forschungsprojekt festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen durchschnittlicher Innenraumtemperatur und Wärmedämmstandard sowie Wohnfläche gibt.

    Vor dem Hintergrund, dass manche Räume nicht oder nur teilweise und unmodernisierte Altbauten oft sparsamer beheizt werden, sind die tatsächlichen Raumtemperaturen um so niedriger, je schlechter der Wärmeschutz ist bzw. um so höher, je besser die Gebäude gedämmt sind. Als Faustformel ist allgemein bekannt, dass eine Temperaturerhöhung oder -reduzierung um ein Kelvin zu einem Mehrverbrauch bzw.

    einer Einsparung von rund 6 Prozent führt. Das bedeutet also, dass Wärmedämmung im Altbau tatsächlich nicht viel bringt? Nein, im Gegenteil. Das bedeutet nur, dass dort, wo wenig verbraucht wird, nicht so viel Energie eingespart werden kann. Es erhöht sich jedoch der Wohnkomfort und das Risiko von erkältungsbedingten und durch Sporen ausgelösten Krankheiten sinkt, da sich nun im Winter deutlich höhere Raumlufttemperaturen einstellen, die Außenwände wärmer sind und dadurch auch die Gefahr der Schimmelpilzbildung und Zuglufterscheinungen erheblich reduziert werden.

    Diese enorme Erhöhung der Lebensqualität wird leider in den Schatten gestellt, da nur einseitig über Heizkostenersparnis, Ressourcenschonung und Klimarettung geredet wird. Nur zum Verständnis, es gibt zwei Vorteile bei WDVS, die oft komplementär sind: Heizkosteneinsparung und Wohnkomfort. Je nachdem, wie man vor und nach einer Sanierung heizt, hat man eben eine enorme Heizkostenersparnis oder einen erheblichen Behaglichkeitsgewinn, denken Sie an die bereits erwähnte Sechs-Prozent-Regel.

    Leider kann man nur den ersten Nutzen, nicht aber den zweiten monetär ermitteln. Bei denjenigen, die auch im unsanierten Zustand die meisten Räume behaglich heizen, wird die Dämmung natürlich bares Geld in die Kasse spülen. Trägt ein WDVS oft also „nur” zur Erhöhung der Lebensqualität bei? Nein, denn zusätzlich zur Heizkosteneinsparung und Erhöhung der Lebensqualität verlängert sich durch ein WDVS die Lebensdauer der Bausubstanz, weil die tragenden Außenwände nunmehr ganzjährig der gleichen Temperatur (ca.16 bis 20 °C) ausgesetzt sind und nicht mehr durch Regenwasser belastet werden, sondern trocken bleiben.

    Bei schadhaften, z.B. gerissenen Fassaden ist das WDVS oft die einzig wirklich sinnvolle und dauerhafte Sanierungsmethode. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Wertverlust älterer unsanierter Gebäude erheblich größer sein kann als die Kosten eines WDVS. Das bedeutet, dass eine Immobilie nach 20 Jahren einen deutlich höheren Wert hat, als wenn sie ungedämmt wäre.

    Das heißt, dass ein WDVS sich trotzdem rentiert, auch wenn die Kosten teilweise etwas hoch sein können? Genau, und man sollte jetzt auch noch berücksichtigen, dass fälschlicherweise die kompletten Kosten, die durch den Einbau des Fassadensanierungssystems entstehen, als Investitionskosten angesehen werden.

    1. Da jede Fassade regelmäßig gewartet werden muss, fallen ohnehin Kosten für z.B.
    2. Gerüst und Untergrundvorbereitung an.
    3. Ein neuer Anstrich, der ein Haus optisch aufwertet, bringt weder Energieeinsparung, noch Behaglichkeitsgewinn und führt zu keiner messbaren Wertsteigerung des Gebäudes.
    4. Das heißt, dass für Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch wirklich nur der Kostenanteil berücksichtigt werden darf, der allein durch die Dämmmaterialien sowie deren Einbau verursacht wird.

    Wenn also ein WDVS eine sinnvolle Investition ist, wie dick sollte denn dann gedämmt werden? Wo genau die wirtschaftlichste Dämmschichtdicke liegt, lässt sich auch bei sorgfältigster individueller Berechnung nicht genau ermitteln. Ausgehend von einem U-Wert von 1,4 W/m²·K (typischer Altbau 60er-Jahre) beträgt die mögliche Energieeinsparung durch eine 8 cm dicke Dämmung (Wärmeleitfähigkeit 0,04 W/m·K) rund 10 Liter Heizöl pro m² (U = 0,37 W/m²·K).

    1. Durch eine Verdopplung der Dämmschichtdicke beträgt der maximal mögliche Mehrnutzen nur noch rund 1,5 Liter (U = 0,21 W/m²·K).
    2. Im ungedämmten Zustand (Ti = 20° C, Ta = -5° C) beträgt die innenseitige Außenwandtemperatur hierbei 15,5° C.
    3. Dies hat zur Folge, dass im Bereich der Außenecken die für Schimmelpilzbildung gefährliche Unterschreitung der 12,6° C-Grenze gegeben ist.

    Auch ist die Behaglichkeit durch die kalten Wände nicht gegeben bzw. wird, wie oben erwähnt, die tatsächliche Raumlufttemperatur deutlich geringer sein. Darüber hinaus liegt der Frostpunkt im Mauerwerk, so dass die Bausubstanz darunter leidet. Durch die 8 cm dicke Dämmung wird die Wandtemperatur immerhin um mehr als 3 K auf 18,8° C erhöht.

    Die Schimmelpilzgefahr ist deutlich reduziert und auch die Behaglichkeit wird spürbar besser. Darüber hinaus ist das Mauerwerk nie kälter als 15° C. Die 16 cm dicke Dämmung bringt im Vergleich nur noch eine Temperaturerhöhung von 0,5 K. Diesen Temperaturunterschied wird man kaum mehr spüren und auch das Mauerwerk wird hierbei nicht besser geschützt.

    Ob also eine 16 cm dicke Dämmung wirtschaftlicher ist als eine 8 cm dicke, ist somit sehr fraglich, da sich die Mehrkosten hierfür in der Regel nicht „nur” auf den Dämmstoff beschränken. Dachüberstandserweiterung, längere Dübel und größere Fensterbänke seien hier nur beispielhaft genannt.

    Auch werden die solaren Gewinne durch immer größere Fensternischen geringer, so dass der Einsparungsmehrnutzen noch kleiner wird. Zudem wollen viele Bauherren keine „Schießscharten”. Aber es gibt Hochleistungsdämmstoffe mit geringeren Wärmeleitfähigkeiten, die dies verhindern! Der Einsatz dieser Dämmstoffe ist aufgrund der sehr viel höheren Preise und der teils aufwendigeren Verarbeitung in den meisten Fällen ebenfalls keine wirklich sinnvolle Alternative und reduziert sich eher auf Wärmebrücken, wie Leibungen und Nischen oder Bereiche.

    Es lässt sich festhalten, dass in den meisten Fällen in Abhängigkeit der jeweiligen konstruktiven Gegebenheiten die optimale Dämmschichtdicke in der Altbausanierung wohl bei 8 bis 12 cm, unter Verwendung von Dämmstoffen der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 032, 035 oder 040, liegt.

    • Dickere Dämmschichten bzw.
    • Bessere Dämmstoffe sind meist nicht mehr unbedingt wirtschaftlicher.
    • Aber das widerspricht doch teilweise den Forderungen der EnEV, die oft dickere Dämmschichten fordert! Leider schreibt die neue Energieeinsparverordnung vor, dass bei einer nachträglichen Außenwanddämmung der U-Wert 0,24 W/m²·K nicht überschritten werden darf.

    Bei Zuwiderhandlung drohen dem Bauherren und auch dem Fachunternehmer Bußgelder sowie zivilrechtliche Forderungen. Daher wissen wir nicht, ob die neue EnEV wirklich ein Segen oder doch eher ein Fluch ist, da zu befürchten ist, dass viele dämmwillige Bauherren durch die hierfür erforderlichen höheren Kosten abgeschreckt werden.

    1. Wir hoffen, dass die Umsetzung der neuen EnEV einfache und unbürokratische Wege zulässt, um sich von den teilweise zu hohen Anforderungen befreien lassen zu können.
    2. Wie sieht es mit dem Neubau aus, ist auch da ein WDVS sinnvoll? Selbstverständlich rentiert sich ein WDVS auch im Neubaubereich.
    3. Natürlich haben die Bauherren hierbei viele Alternativen wie Porenbetonsteine, Hochwärmedämmziegel, zweischaliges Mauerwerk oder Holzständerbauweise, um die hohen Anforderungen der EnEV (der U-Wert sollte rund 0,28 W/m²·K betragen) zu erfüllen.

    Die Argumente, die für ein WDVS bei Neubauten sprechen sind:

    Es sind schlankere Außenwandkonstruktionen möglich, was zu mehr Wohnraum führt. Das tragende Mauerwerk wird dauerhaft vor der Bewitterung geschützt. In Verbindung mit schweren bzw. wärmespeicherfähigen Wandkonstruktionen (Beton, Kalksandstein) können solare Wärmegewinne durch Fenster effektiver genutzt werden und im Sommer überheizen sich die Innenräume nicht so sehr. Da schubweiche Dämmstoffe, wie EPS, PUR und Mineralwolle, zu deutlich geringeren Spannungen führen, ist die Rissneigung des Putzsystems, im Vergleich zu Putzen auf hoch wärmedämmenden Mauerwerken, deutlich reduziert.

    Herr Grünefeldt, wir danken Ihnen für das informative Gespräch! Quelle: Malerblatt 09/2010 : WDVS – Kritische Betrachtung

    Was bringen 4 cm Innendämmung?

    Vorteile und Nachteile auf einem Blick – Vorteile Innendämmung

    Wände werden beim Heizen schnell warm. (schneller thermisch behaglich). Relativ einfache Montage. Geringere Kosten als WDVS, Ermöglicht eine Dämmung wenn Außendämmung nicht möglich.

    Nachteile Innendämmung

    Wärmebrücken werden oft verstärkt. Die Wohnfläche wird durch die ca.4 – 8 cm dicken Platten reduziert. Wände hinter der Dämmung können bei niedrigen Außentemperaturen sehr kalt werden. Geringerer Sommerlicher Wärmeschutz gegenüber einer Außendämmung. Bei ungeeigneten Materialen oder fehlerhafter Montage, kann Tauwasser (Kondenswasser) entstehen. Bewohner werden während der Montage beeinträchtigt.