Tumormarker Werte Tabelle?

Tumormarker Werte Tabelle
Die wichtigsten Tumormarker: Übersicht –

Bezeichnung Tumormarker-Normwert Möglicher Indikator für Anmerkung
AFP (alpha-Fetoprotein) 20 ng/ml Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom), Keimzelltumoren (gut- und bösartige Wucherungen der Eierstöcke und Hoden ) Wird auch in der Pränataldiagnostik bei der Frage nach Down-Syndrom oder Neuralrohrdefekten getestet; auch erhöht bei entzündlichen Lebererkrankungen.
Beta-HCG 10 U/l (Serum) für nicht-schwangere Frauen und Männer; 20 U/l (Urin) Keimzelltumoren Auch zum Schwangerschafts-nachweis verwendet.
CEA (karzino-embryonales Antigen) Nichtraucher: bis 4,6 ng/ml Raucher: 3,5 – 10,0 ng/ml (25% der Fälle) > 10,0 ng/ml (1% der Fälle) > 20,0 ng/ml (V.a. malignen Prozess) Adenokarzinome des Verdauungstraktes (v.a. Dickdarmkrebs), aber auch Bronchialkarzinome Auch erhöht bei Rauchern und bei Menschen mit Lebererkrankungen.
PSA (prostata-spezifisches Antigen) 4 ng/ml (Leitlinien der Deutschen Urologen) Prostatakrebs Steigt auch nach Reizung der Prostata oder bei gutartiger Prostata-vergrößerung an.
CA 125 33-65 U/ml Eierstockkrebs Auch erhöht in der Schwangerschaft, bei Pankreatitis, Hepatitis, Leberzirrhose sowie Endometriose,
CA 15-3 < 31 U/ml Brustkrebs und Eierstockkrebs
CA 19-9 < 37 U/ml Krebserkrankungen im Verdauungstrakt, der Bauchspeicheldrüse oder der Gallengänge Auch erhöht bei bakterieller Gallengangsentzündung, Alkoholmissbrauch oder primär biliärer Zirrhose.
CA 72-4 bis 4,6 U/ml Eierstockkrebs, Magenkrebs Auch erhöht bei Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorganen oder des Verdauungstraktes.
Calcitonin Männer: 11,5 ng/l Frauen: 4,6 ng/l Medulläres Schilddrüsenkarzinom, Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom), Phäochromozytom Auch erhöht bei Nierenversagen, Hashimoto-Thyreoditis und in der Schwangerschaft.
CgA (Chromogranin A) 19 – 98 ng/ml Medulläres Schilddrüsenkarzinom, neuroendokrine Tumore, Phäochromozytom Der angegebene Normwertebereich ist methoden- und altersabhängig.
CYFRA 21-1 < 3,0 ng/ml Bronchialkarzinom, Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom) Sehr selten auch bei gutartigen Lungen-erkrankungen erhöht.
NSE-Tumormarker (Neuron-spezifische Enolase) Erwachsene: 12,5 µg/l Kinder < 1 Jahr: 25,0 µg/l Kleinzelliges Bronchialkarzinom, neuroendokrine Tumore und Neuroblastom Auch erhöht bei Lungen-erkrankungen (wie Fibrose), Meningitis, Zerfall roter Blutkörperchen sowie bei Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel.
Protein S100 im Serum: Frauen bis 0,1µg/l Männer bis 0,1 µg/l im Liquor : Frauen bis 2,5 µg/l Männer bis 3,4 µg/l Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom) Auch erhöht bei Gefäßschäden, Schädelhirntrauma sowie Leber- und Nierenversagen.
SCC-Tumormarker (squamous cell carcinoma antigen) < 5 µg/l Plattenepithel-karzinome, zum Beispiel der Lunge, Speiseröhre oder des Gebärmutterhalses Auch erhöht bei Psoriasis, Ekzemen, Leberzirrhose, Pankreatitis und Tuberkulose,

Wie hoch ist der normale Tumormarker?

CEA-Normwert im Blutserum

CEA-Normwert im Blutserum
Nichtraucher bis 4,6 ng/ml
Raucher in 25 % der Fälle: 3,5 – 10,0 ng/ml in 1 % der Fälle: > 10,0 ng/ml
hochgradiger Verdacht auf Krebs > 20,0 ng/ml

Was sagen die Tumormarker aus?

Tumormarker sind Substanzen im Blut, die bei Tumorerkrankungen in erhöhter Konzentration auftreten können. Sie werden zum Beispiel von den Krebszellen selbst oder vom Körper als Reaktion auf den Krebs gebildet. Sie eignen sich dazu, den Verlauf und den Erfolg einer Krebstherapie zu beurteilen.

Wie sicher sind Tumormarker im Blut?

Was sind Tumormarker? – Tumormarker sind körpereigene Substanzen, die auf eine Krebserkrankung hinweisen können, bzw. vermehrt vom Körper produziert werden. Tumormarker können Zucker-Eiweiß-Moleküle, Enzyme oder Hormone sein. Es handelt sich also um Stoffe, die der Körper unter bestimmten Umständen, z.B.

  1. Als Antwort auf ein Tumorwachstum, vermehrt herstellt.
  2. Sie können auch von einem Tumor selbst produziert werden.
  3. Mit Hilfe der Tumormarker können ÄrztInnen das Ausmaß bzw.
  4. Den Verlauf einer Krebserkrankung nachvollziehen: Gehen die Marker während einer Therapie zurück, also sinkt der Wert, so kann das ein Hinweis darauf sein, dass auch der Tumor kleiner wird bzw.

die Behandlung anschlägt. Und umgekehrt kann das Ansteigen des Wertes auf ein Rezidiv, also ein neuerliches Wachstum hinweisen. Die Aussagekraft der Tumormarker ist jedoch mit Vorbehalt zu genießen. Erhöhte Werte sind kein Beweis für das Vorhandensein eines Tumors und nicht immer ist die Prognose durch sie gesichert.

Ein hoher Tumormarkerwert alleine ist nicht sehr aussagekräftig, da beispielsweise Infektionen zu falschen hohen Werten führen können. Denn Tumormarker können auch bei völlig gesunden Personen oder durch andere Umstände (Entzündungen, Infekte, Operationen, Schwangerschaft etc.) vorhanden sein und gemessen werden.

Zusammengefasst: Tumormarker helfen bei der

Diagnosesicherung (um welchen Tumortyp handelt es sich genau?), Verlaufskontrolle (schreitet die Erkrankung fort, bleibt sie gleich oder bessert sie sich?) und bei der Erkennung eines Rezidivs (tritt der Tumor wieder auf?).

Welcher Tumormarker Wert ist gut?

Die wichtigsten Tumormarker: Übersicht –

Bezeichnung Tumormarker-Normwert Möglicher Indikator für Anmerkung
AFP (alpha-Fetoprotein) 20 ng/ml Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom), Keimzelltumoren (gut- und bösartige Wucherungen der Eierstöcke und Hoden ) Wird auch in der Pränataldiagnostik bei der Frage nach Down-Syndrom oder Neuralrohrdefekten getestet; auch erhöht bei entzündlichen Lebererkrankungen.
Beta-HCG 10 U/l (Serum) für nicht-schwangere Frauen und Männer; 20 U/l (Urin) Keimzelltumoren Auch zum Schwangerschafts-nachweis verwendet.
CEA (karzino-embryonales Antigen) Nichtraucher: bis 4,6 ng/ml Raucher: 3,5 – 10,0 ng/ml (25% der Fälle) > 10,0 ng/ml (1% der Fälle) > 20,0 ng/ml (V.a. malignen Prozess) Adenokarzinome des Verdauungstraktes (v.a. Dickdarmkrebs), aber auch Bronchialkarzinome Auch erhöht bei Rauchern und bei Menschen mit Lebererkrankungen.
PSA (prostata-spezifisches Antigen) 4 ng/ml (Leitlinien der Deutschen Urologen) Prostatakrebs Steigt auch nach Reizung der Prostata oder bei gutartiger Prostata-vergrößerung an.
CA 125 33-65 U/ml Eierstockkrebs Auch erhöht in der Schwangerschaft, bei Pankreatitis, Hepatitis, Leberzirrhose sowie Endometriose,
CA 15-3 < 31 U/ml Brustkrebs und Eierstockkrebs
CA 19-9 < 37 U/ml Krebserkrankungen im Verdauungstrakt, der Bauchspeicheldrüse oder der Gallengänge Auch erhöht bei bakterieller Gallengangsentzündung, Alkoholmissbrauch oder primär biliärer Zirrhose.
CA 72-4 bis 4,6 U/ml Eierstockkrebs, Magenkrebs Auch erhöht bei Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorganen oder des Verdauungstraktes.
Calcitonin Männer: 11,5 ng/l Frauen: 4,6 ng/l Medulläres Schilddrüsenkarzinom, Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom), Phäochromozytom Auch erhöht bei Nierenversagen, Hashimoto-Thyreoditis und in der Schwangerschaft.
CgA (Chromogranin A) 19 – 98 ng/ml Medulläres Schilddrüsenkarzinom, neuroendokrine Tumore, Phäochromozytom Der angegebene Normwertebereich ist methoden- und altersabhängig.
CYFRA 21-1 < 3,0 ng/ml Bronchialkarzinom, Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom) Sehr selten auch bei gutartigen Lungen-erkrankungen erhöht.
NSE-Tumormarker (Neuron-spezifische Enolase) Erwachsene: 12,5 µg/l Kinder < 1 Jahr: 25,0 µg/l Kleinzelliges Bronchialkarzinom, neuroendokrine Tumore und Neuroblastom Auch erhöht bei Lungen-erkrankungen (wie Fibrose), Meningitis, Zerfall roter Blutkörperchen sowie bei Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel.
Protein S100 im Serum: Frauen bis 0,1µg/l Männer bis 0,1 µg/l im Liquor : Frauen bis 2,5 µg/l Männer bis 3,4 µg/l Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom) Auch erhöht bei Gefäßschäden, Schädelhirntrauma sowie Leber- und Nierenversagen.
SCC-Tumormarker (squamous cell carcinoma antigen) < 5 µg/l Plattenepithel-karzinome, zum Beispiel der Lunge, Speiseröhre oder des Gebärmutterhalses Auch erhöht bei Psoriasis, Ekzemen, Leberzirrhose, Pankreatitis und Tuberkulose,
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Was sind hohe Tumormarker?

CA 125 (Cancer-Antigen 125) – CA 125 ist ein Tumormarker. Erhöhte Werte dieses Markers finden sich bei vielen Patientinnen mit Eierstockkrebs sowie bei Menschen mit Tumoren des Verdauungstraktes. Erhöhte Werte finden sich auch bei gutartigen Erkrankungen wie Entzündungen im Bauch- und Beckenbereich.

Wann sind Tumormarker sinnvoll?

Nachsorge – wozu Tumormarkerbestimmungen geeignet sind – Bei Tumormarkern handelt es sich um Proteine, Peptide oder andere biologische Substanzen im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten, deren erhöhte Konzentration auf einen Tumor oder auf einen Rückfall hindeuten kann.

  • Damit sind Tumormarker geeignet, den Verlauf einer Krebserkrankung zu beobachten und den Erfolg einer Tumorbehandlung zu kontrollieren.
  • Für Gesunde sind Tumormarkerbestimmungen daher in der Regel nicht geeignet.
  • Sinnvoll sind sie für Menschen, die beispielsweise im Beruf einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sind.

Zur Früherkennung sind nur wenige Marker geeignet, etwa das prostataspezifische Antigen PSA zur Früherkennung von Prostatakrebs. Auch für Blasenkrebs gibt es einen Früherkennungstest, der in den USA und in Japan bereits zugelassen ist. Mit der Bestimmung von Tumormarkern können der Krankheitsverlauf und der Erfolg einer Therapie beurteilt werden.

  • Sinken etwa erhöhte Markerwerte nach einer Krebsoperation in den Normbereich, so spricht dies für eine vollständige Entfernung der Geschwulst.
  • Erhöhte oder ansteigende Werte sind Anzeichen dafür, dass Tumorgewebe im Körper geblieben ist und/ oder sich eventuell bereits Tochtergeschwülste gebildet haben.

Werden bei der Nachsorgeuntersuchung ansteigende Tumormarkerwerte gemessen, so kann der Tumor neu gewachsen sein oder es haben sich Metastasen gebildet. Per Laboruntersuchung kann dies bis zu sechs Monate früher festgestellt werden als per Röntgen oder Ultraschall.

  1. Dadurch bietet sich die Chance einer frühen Therapie.
  2. Besonders bei Krebserkrankungen an Dickdarm, Brust, Eierstöcken, Prostata und Hoden sowie beim Lungenkarzinom ist die Tumormarker-Bestimmung zur Therapiekontrolle und Rückfall-Früherkennung geeignet.
  3. Ein häufig bestimmter Tumormarker ist das CEA (karzinoembryonales Antigen), das bei bösartigen Tumoren des Dickdarms, des Magens, der Brust und der Lunge vermehrt gebildet wird.

Auch bei entzündlichen Erkrankungen, etwa des Darms, kann das CEA erhöht sein. Deshalb wird eine Krebsdiagnose niemals allein über die Tumormarkerwerte gestellt. Zusätzlich sichert eine Gewebeprobe die Diagnose und stellt den Bösartigkeitsgrad fest.

Können Tumormarker falsch sein?

Tumormarker sind in geringer Konzentration auch bei Gesunden nachweisbar, in bestimmten Lebens phasen (z.B. Schwangerschaft) auch in hohen Konzentrationen. Entscheidungsgrenzen für Tumormarker sind oft an einem 95 %Perzentil orientiert; dies impliziert 5 % falsch positive Resultate bei gesunden Personen.

Kann Stress Tumormarker erhöhen?

Stress und Krebsrisiko: Bisher kein Zusammenhang belegt – Menschen, die beruflich oder privat stark beansprucht werden und bei denen sich infolgedessen das hormonelle Gleichgewicht über längere Zeit verändert, haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Stress verändert zudem den Schlaf, führt zu Verspannungen und fördert Depressionen. Kann Stress auch Krebs auslösen? Manche Wissenschaftler vermuten: ja. Sie gehen davon aus, dass ein erhöhter Spiegel von Stresshormonen wie zum Beispiel Cortisol biochemische Veränderungen in Zellen auslöst und somit zur Tumorentstehung beitragen könnte.

Eine andere Theorie besagt, dass die bei Stressreaktionen beteiligten hormonellen Veränderungen das Immunsystem schwächen und auch chronische Stoffwechselentgleisungen begünstigen, die als Krebsrisiko diskutiert werden. Andere Fachleute halten dagegen: Das Immunsystem werde bei Stress nicht übermäßig geschwächt, teilweise gebe es auch förderliche Wirkungen.

Darüber hinaus sind die Zusammenhänge zwischen Immunsystem und Krebsentstehung so komplex, dass eine eindeutige Beziehung trotz langjähriger Forschung bis heute schwer nachzuweisen ist. Wissenschaftlich gesicherte Belege gibt es für beide Standpunkte bisher nicht. Die meisten Fachleute stützen ihre Theorien vielmehr auf Indizien: Einerseits nutzen sie Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, bei der unter experimentellen Bedingungen die Wirkung von stressrelevanten Botenstoffen auf Zellkulturen untersucht wird.

Auch Tierversuche werden zur Erforschung biologischer Veränderungen eingesetzt. Auf der anderen Seite werten die Wissenschaftler Daten aus beobachtenden epidemiologischen Untersuchungen in der Bevölkerung aus. Dabei wird über einen längeren Zeitraum, meist per Befragung, die Stressbelastung der Studienteilnehmer erhoben.

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Wie hoch ist der Tumormarker bei Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Wie sinnvoll ist die Bestimmung des Tumormarkers? – Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) hat der Tumormarker eine hohe Aussagekraft: Bereits bei kleinen Tumoren (< 3 cm im Durchmesser) zeigen etwa die Hälfte aller Patienten einen erhöhten CA 19-9-Wert. Bei größeren Tumoren sind es sogar bis zu 90 Prozent aller Erkrankten. Bei Krebserkrankungen der Gallengänge, des Magen sowie des Dick- und Mastdarms ist der Test hingegen nicht ganz so empfindlich. Grundsätzlich gilt aber wie für die meisten Tumormarker: Als alleiniger Suchtest auf eine Krebserkrankung ist das CA 19-9 nicht geeignet. Sinnvoll hingegen ist die Bestimmung der Werte im Krankheitsverlauf, um etwa den Erfolg einer Therapie zu kontrollieren.

Kann Corona Tumormarker erhöhen?

Fazit für die Praxis – Die tumorspezifischen Leitlinien empfehlen nur bei wenigen Krebsarten, Tumormarker in der Routine zu kontrollieren. Ein Beispiel ist die Bestimmung des Carcinoembryonalen Antigens (CEA) bei Darmkrebs. Es gibt jetzt erste Hinweise, dass eine COVID-19-Erkrankung transiente Anstiege von Tumormarkern verursachen kann.

  • Bisherigen Veröffentlichungen zufolge scheint ein solcher Zusammenhang von verschiedenen Voraussetzungen abhängig zu sein: etwa welcher Tumormarker eingesetzt wird und wie sich die Virusinfektion manifestiert.
  • Wie Ärzte vorgehen, wenn sie bei Krebspatienten erhöhte Tumormarker feststellen – daran ändert sich mit den neuen wissenschaftlichen Daten nichts Wesentliches: Denn sie beurteilen nicht einen Laborwert alleine, sondern berücksichtigen die Gesamtsituation der Betroffenen.

Im individuellen Fall bedeutet dies zu entscheiden, ob weitere Untersuchungen zur Abklärung notwendig sind. Üblich sind bildgebende Verfahren, um ein Tumorwachstum auszuschließen. Ob eine Corona-Infektion bei einzelnen Patientinnen und Patienten als zusätzlicher Einflussfaktor infrage kommen kann, gilt es zu bedenken.

Bei welchen Blutwerten keine Chemo?

Welche Beschwerden treten bei verminderten weißen Blutkörperchen auf? – Wenn Ihre weißen Blutkörperchen vermindert sind, zum Beispiel durch eine Chemotherapie, merken Sie das in der Regel nicht. Lediglich besteht eine erhöhte Infektneigung în dieser Phase, in der die weißen Blutkörperchen niedrig sind. Und deshalb sind regelmäßige Blutbildkontrollen unter einer Chemotherapie notwendig.

Ist ein Tumormarker aussagekräftig?

Sein Fazit: Tumormarker sind für die Krebsfrüherkennung nicht zu empfehlen, sie sind jedoch bedingt geeignet, den Verlauf einer onkologischen Erkrankung zu kontrollieren.

Sind bei einem Tumor entzündungswerte erhöht?

Ein Überblick zu Anzeichen, Risikofaktoren und Vorbeugung –

Krebserkrankungen oder Krebstherapien können Patienten anfälliger gegenüber Krankheitskeimen machen, wenn sich ein Tumor oder die Behandlung auf das Immunsystem auswirken. Gegen einige Infektionen gibt es wirksame vorbeugende Maßnahmen, beispielsweise Impfungen. Wichtig ist, Symptome frühzeitig zu erkennen, damit die Ärzte eine Infektion behandeln können. Unbehandelte Infektionen können weitreichende Auswirkungen haben, insbesondere bei Krebspatienten mit einer Immunschwäche.

Hinweis: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.

Sind Tumormarker im großen Blutbild enthalten?

Laboruntersuchung großes Blutbild – Entgegen weitläufigen Meinungen umfasst ein großes Blutbild keine Analyse von Mineralstoffen oder Vitaminen, Auch gezielte Untersuchungen von Leberwerten oder Schilddrüsenhormonen gehören nicht zum großen Blutbild. Diese Analysen sind nicht enthalten im großen Blutbild:

Schilddrüse Vitamine Tumormarker Leberwerte

Bei der Blutabnahme für ein großes Blutbild ist nüchternes Erscheinen nicht notwendig, Falls nicht anders durch Arzt oder Ärztin angeordnet, kann vorher gegessen und getrunken werden. Auf Alkohol, nicht verordnete Medikamente, übermäßigen Stress und extreme körperliche Belastung sollte aber verzichtet werden, da dadurch die Ergebnisse der Blutanalyse verfälscht sein können.

Wie hoch ist der Tumormarker bei Brustkrebs?

Auf den Punkt gebracht –

Bei Brustkrebs relevante Tumormarker sind CA 15-3 und CEA. Tumormarker sind meist nur bei fortgeschrittenem Brustkrebs erhöht. Beim metastasierten Brustkrebs kann das Ansprechen auf die Therapie durch Tumormarker kontrolliert werden.

Was kann Tumormarker beeinflussen?

Tumormarker bei Brustkrebs und Darmkrebs • Habichtswald-Klinik Habichtswald Reha-Klinik Tumorerkrankungen sind in den Industrieländern die zweithäufigste Todesursache nach Herzkreislauferkrankungen. Die Zahl der jährlich diagnostizierten Neuerkrankungen nimmt zu.

Jeder dritte Mensch der westlichen Welt erleidet in seinem Leben eine Tumorerkrankung. Dies liegt u.a. auch an einer verbesserten Frühdiagnostik. Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen sind oftmals abhängig vom Stadium einer Erkrankung. Daher besteht das Bestreben, möglichst frühzeitig Tumorerkrankungen zu erkennen.

Über einfache Laboruntersuchungen (Erfassung von Tumormarkern) ein generelles Screening durchzuführen ist jedoch leider nicht möglich. Tumormarker sind entweder „Bestandteile” von Krebszellen (Tumorantigene) oder Stoffwechselprodukte, die aufgrund der Krebserkrankung sowohl vom Tumor, als auch gesundem Gewebe ausgeschüttet werden.

  • Sie kommen auch bei gesunden Menschen vor.
  • Findet man jedoch eine erhöhte Konzentration im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten oder in/auf Zellen, ermöglichen Sie Rückschlüsse auf das Vorliegen einer bestimmten Tumorerkrankung.
  • Sie können zur Einschätzung der Prognose (Prognose Marker) oder als prädiktive Marker/Faktoren zur Einschätzung der voraussichtlichen Wirkung einer Behandlung herangezogen werden.

Man unterscheidet zwei Gruppen von Tumormarkern:

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Humorale Tumormarker (im Blut oder Körperflüssigkeiten) Zelluläre Tumormarker (auf oder in den Zellen)

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die häufigsten Marker:

Humorale Tumormarker
Herkunft Bezeichnung
Onkofetale, onkoplazentare Antigene CEAAFP hCG
Monoklonale Antikörper CA 19-9CA 12-5 CA 15-3
Differenzierungs- und Proliferationsantigene NSEPSA TPA Β2- Mikroglobulin
Von Tumorzellen gebildete Hormone CalcitoninInsulin ACTH
Von Tumorzellen gebildete Enzyme NSEPSA
Von Tumorzellen gebildete Proteine Monoklonales ImmunglobulinBence-Jones Protein
Zelluläre Tumormarker
Zellmembranständige Antigene Typisierung bei Leukämien/Lymphome
Hormon- und Wachstumsrezeptoren Her-2/neu
Molekulargenetische Veränderungen ChromosomenanalyseFISh, CISH

Ein optimaler Tumormarker müsste eine hohe Spezifität (Zielsicherheit) und Sensitivität (Empfindlichkeit) haben. Das heißt, keine falsch positiven oder negativen Werte und sollte nur bei der zu diagnostizierenden Erkrankung vorkommen. Dies ist jedoch nicht gegeben.

Viele Störgrößen beeinflussen den Wert (Lagerungsbedingungen (PSA,) Lagerung über dem Blutkuchen (NSE,) Hämolyse (NSE), Ikterus (PSA) Kontamination durch Hautkontakt (SSC) Interaktionen mit Medikamenten Humane, Antikörper, Verdunstung, Einfrieren/Auftauen, Methode der Messung). Auch haben Tumormasse, Produktionsrate des Tumormarkers, Freisetzung des Tumormarkers, Blutversorgung des Tumors, Nierenfunktion, Leberfunktion, Manipulationen wie Rektale Untersuchung (PSA), Biopsie Koloskopie, Zystoskopie und Rauchen (vor allem CEA) einen Einfluss auf den Wert.

Benigne (gutartige) Erkrankungen können ebenfalls zu einem erhöhten Tumormarker führen. Ursachen „falsch positiver” Befunde können sein:

benigne Erkrankungen (z.B. verstärkte Zellproliferation bei entzündlichen Erkrankungen) Schwangerschaft (AFP, HCG) Zellschädigung durch Radio-, Chemo-, Hormontherapie Verlangsamter Katabolismus und verminderte Exkretion der TM (Niereninsuffizienz, Leberfunktionsstörung, Gelbsucht) Vorkommen von Tumormarkern in anderen Körperflüssigkeiten und Übertritt in das Blut (z.B. CA 125 in der Muttermilch und in manchen gutartigen Ovarialzysten) Raucher (z.B. CEA)

Wie kann man Tumormarker senken?

Der beste Schutz gegen Krebs ist die Prävention. Mit einem gut funktionierendem Immunsystem, durch ausreichend Schlaf, regelmäßige, dem Alter angepasste Bewegung und besonders durch gesunde Ernährung leisten Sie bereits einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, das Krebsrisiko zu senken. 1. Apfel: Die in Äpfeln enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen beugen vielen Krebsarten vor. Außerdem sind sie reich an Vitamin C und damit ein wichtiger Schutz gegen freie Radikale. Ein Apfel am Tag reicht schon aus, um das Krebsrisiko zu senken. 2. Brokkoli Das grüne Gemüse gilt als Zellschutz schlechthin unter den Gemüsen und ihm wird schon lange eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Brokkoli enthält die meisten sekundären Pflanzenstoffe und sein Vitamin-c-Gehalt ist doppelt so hoch wie der einer Zitrone. Kleiner Tipp. Greifen Sie besonders zu jungem Brokkoli, denn der hat eine bis 50-mal höhere Schutzwirkung als „älterer” Brokkoli. 3. Grüner Tee Das Nationalgetränk Chinas. Seine natürlichen Gerbstoffe sollen besonders vor Haut-, Darm-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs schützen. Empfehlung: zwei bis drei Tassen am Tag. Bitte acht bis zehn Minuten ziehen lassen, um die Wirkstoffe freizusetzen. 4. Dunkle Schokolade Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent versorgt den Körper mit Polyphenolen, die entzündungshemmend wirken und Krebszellen bekämpfen können. 5. Olivenöl Schützt vor Brustkrebs. Täglich einen Löffel Olivenöl zu sich nehmen und die Krebsentstehung hemmen. 6. Hering Omega- 3-Fettsäuren stoppen die Produktion von Entzündungsmolekülen, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Drei Fischmahlzeiten pro Woche können das Risiko für Brust-, Prostata- und Darmkrebs um bis zu 40 Prozent senken. 7. Knoblauch Das enthaltene Chlorophyll und Selen können Krebs vorbeugen. Besonders effektiv ist der Knoblauch gegen Darmkrebs. 8. Zitrusfrüchte Können bei Krebsarten des Verdauungssystems wie Mund-, Speiseröhren-, Kehlkopf- und Magenkrebs positiv wirken. Mehrmals wöchentlich eine Frucht nach Wahl. Achtung: Nicht bis auf das Fruchtfleisch schälen, sondern besser die weiße Haut dran lassen und mitessen. 9. Vollkorn Die im Vollkornbrot enthaltenen Ballaststoffe vermindern die Konzentration von Gallensäuren im Darm und damit die Entstehung von Darmkrebs. Die Verzehrempfehlung liegt hier bei zwei bis drei Scheiben pro Tag. 10. Himbeeren Die Ellagsäure in Himbeeren verhindert die Entartung von Zellen und hilft, geschädigte Zellen zu vernichten. So werden etwa Gebärmutterhals-, Eierstock- und Darmkrebs gehemmt. Zudem wirken weitere Inhaltsstoffe der Himbeeren, die Proanthocyanidine zusätzlich gegen Krebszellen.

Wie hoch darf der Tumormarker CA 125 sein?

Normwert

Normwert (> 65 U/ml eindeutig pathologisch)
Frauen bis 50. Lebensjahr
Frauen > 50. Lebensjahr

Wie hoch darf der CA 15-3 wert sein?

Normwert CA 15-3 – Bei gesunden Menschen liegt derCA 15-3Wert unter 31 Enzymeinheiten pro Milliliter (< 31 U/ml).

Wie hoch darf der CA 19-9 wert sein?

Wie alle Tumormarker ist CA 19-9 nicht für ein generelles Tumorscreening geeignet. Beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas liegt die Sensitivität der CA 19-9-Bestimmung zwischen 70 und 95 % bei einer diagnostischen Spezifität von 72 – 90 %. Maximalwerte von CA19-9 > 100.000 U/ml sind möglich.

Wann ist der CEA Wert erhöht?

Was bedeuten zu hohe Werte? – Zu hohe CEA-Werte können auf bösartige Tumore im Dick- oder Enddarm, in der Bauchspeicheldrüse oder im Magen hindeuten. Aber auch bei einem medullären Schilddrüsenkarzinom, bei Brustkrebs oder bei Bronchialkrebs kann der CEA-Wert erhöht sein. Bei Rauchern können die Werte fälschlicherweise zu hoch sein, ohne dass eine Krebserkrankung vorliegt (falsch-positive Werte).