Osteoporose Lebensmittel Tabelle?

Osteoporose Lebensmittel Tabelle
KALZIUM ALS WICHTIGER TEIL DER KNOCHENGESUNDEN ERNÄHRUNG BEI OSTEOPOROSE – Der Knochen ist das einzige Kalziumreservoir im Organismus. Entsteht andernorts ein Defizit – beispielsweise wegen einer kalziumarmen Ernährung – wird dem Knochen Kalzium entzogen und er verliert an Stabilität.

  1. Der tägliche Kalziumbedarf wird daher mit 1.000 mg angegeben.
  2. Die Kalziumzufuhr sollte 2.000 mg pro Tag nicht übersteigen.
  3. Er kann z.B.
  4. Über den Verzehr kalziumreicher Mineralwässer und Nahrungsmittel gedeckt werden.1.000 mg Kalzium entsprechen ca.4 Gläsern Milch, siehe dazu auch die folgende Liste, die Sie hier herunterladen können.

Allein damit ist es aber nicht getan.

Nahrungsmittel Portionsgröße Kalziumgehalt Tagesdosis in Portionen
Milch, fettarm Glas, 200 ml 240 mg 5 Gläser
Sojagetränk mit Kalzium Glas, 200 ml 178 mg 7 Gläser
Joghurt, fettarm, mit Früchten Becher, 150 g 210 mg 7 Becher
Blauschimmelkäse Portion von 40 g 195 mg 7 Portionen
Edamer Portion von 40 g 318 mg 4 Portionen
Camembert Portion von 40 g 94 mg 14 Portionen
Gedünsteter Brokkoli Portion von 85 g 34 mg 38 Portionen
Grünkohl Portion von 95 g 143 mg 9 Portionen
Walnüsse 12 Hälften 38 mg 34 Portionen
Sesampaste (Tahina) 1 gehäufter Teelöffel 129 mg 10 Portionen
Sardinen in Öl Portion von 100 g 500 mg 3 Portionen
Nudeln Portion von 230 g 85 mg 15 Portionen
Feigen 4 Stück 506 mg 3 Portionen
Tofu aus Sojabohnen 100 g 510 mg 3 Portionen

Sie sollten Ihre empfohlene Tagesmenge von 1.000 mg als Kombination aus verschiedenen Nahrungsmitteln zu sich nehmen. Beispiel:

Je eine Portionsmenge Kalziumgehalt
Milch (1 Glas) 240 mg
Edamer (1 Portion) 318 mg
Feigen (4 Stück) 506 mg
Walnüsse (12 Hälften) 38 mg
Gesamtmenge 1.102 mg

Was sind die besten Nahrungsmittel bei Osteoporose?

Zur Vorbeugung sollten Erwachsene täglich 1000mg Calcium und zur Therapie der Osteoporose 1200-1500mg Calcium täglich aufnehmen. Fettarme Milch und Milchprodukte sowie calciumreiches Gemüse wie Broccoli, Fenchel, Grünkohl und Lauch sind in jedem Lebensalter gute Calciumlieferanten.

Welches Brot darf man bei Osteoporose Essen?

Calcium-Räuber: Diese Lebensmittel sollten Sie bei Osteoporose meiden – Einige Inhaltsstoffe entziehen dem Körper das Calcium. Um den Erfolg Ihrer ausgewogenen Ernährung zu sichern, sollten Sie auf diese Calcium-Räuber weitestgehend verzichten: Phosphat: Eine übermäßige Aufnahme von Phosphat kann zu einem erhöhten Abbau von Calcium aus den Knochen führen und die Aufnahme des Minerals über den Darm behindern.

Phosphat kommt in vielen Lebensmitteln vor, beispielsweise in Fertiggerichten, Fast Food, Chips, Cola, Limonaden, Schmelzkäse, Fleischextrakt und Hefe. Fleisch enthält grundsätzlich viel Phosphat, insbesondere Schweinefleisch und Wurstwaren. Oxalsäure: Kann sich im Darm unter anderen mit Calcium verbinden und dessen Aufnahme in den Stoffwechsel verringern.

Beispielsweise enthalten Rote Beete, Spinat, Mangold und Rhabarber oder Schokolade viel Oxalsäure. Phytinsäure: Wirkt ähnlich wie Oxalsäure. Auch sie kann sich im Darm mit Calcium, Spurenelementen oder Mineralstoffen verbinden und die Aufnahme in den Stoffwechsel erschweren.

Was frühstücken bei Osteoporose?

Haferflocken und Milch liefern das für die Knochen so wichtige Kalzium. Wenn Sie pflanzliche Milch ver- wenden, ist Letzteres nicht unbedingt enthalten. Einige Hersteller reichern jedoch ihre Produkte zusätzlich mit Kalzium an, sodass die Werte denen der Kuhmilch entsprechen.

Welche Lebensmittel sollte man nicht essen bei Osteoporose?

Meiden Sie Kalziumräuber – Umgekehrt können Sie mit ungeeigneten Nahrungs- und Genussmitteln die Knochensubstanz auch schädigen.2 Vor allem Alkohol und Nikotin hinterlassen ihre Spuren. Darüber hinaus werden phosphat- und oxalathaltige Lebensmittel als Kalziumräuber verantwortlich gemacht.

Kann man die Knochendichte wieder verbessern?

Bewegung verbessert die Knochendichte – Bewegung spielt ohnehin eine zentrale Rolle, um die Knochendichte wieder zu verbessern. Wichtig ist vor allem die mechanische Stoßbelastung, die den Knochenaufbau stimuliert. Für Jüngere ist zum Beispiel Seilhüpfen geeignet, für Ältere forciertes Treppensteigen oder Walking – oder auch gezieltes Krafttraining unter Aufsicht im Fitnessstudio. stärkt die Muskulatur und Knochen in jedem Alter.

Sind Tomaten gut für Osteoporose?

Lycopin im Tomatensaft mindert Knochenschwund TORONTO (otc). Kanadische Forscher haben festgestellt, dass mit zwei Gläsern Tomatensaft pro Tag das Osteoporoserisiko gesenkt werden kann. Der Grund: Ein Inhaltsstoff des Saftes, das Lycopin, kann das Vorkommen freier Radikale reduzieren.

Sind Kartoffeln gut bei Osteoporose?

Ernährung bei Osteoporose Veröffentlicht am 29.09.2022 um 20:22 Uhr Bei Menschen mit einer Osteoporose – dem Knochenschwund – nimmt die Knochenmasse allmählich ab. Die Knochen verändern ihre Struktur, werden porös, verlieren ihre Festigkeit und Stabilität und brechen leichter.

Doch mit einer knochengesunden Ernährung kannst du der Osteoporose gegensteuern und das Fortschreiten bis zu einem gewissen Grad aufhalten. Gesundes Essen allein genügt bei einer Osteoporose jedoch nicht: Ausreichende Bewegung und körperliche Aktivität sind ein weiterer wichtiger Baustein für fitte Knochen.

Mit beiden Strategien kannst du zudem einer Osteoporose vorbeugen. Besonders wichtig für Menschen mit Osteoporose ist die ausreichende Versorgung mit Calcium, Vitamin D und Vitamin K. Für die Stabilität der Knochen spielen der Mineralstoff und die beiden Vitamine eine wesentliche Rolle.

  • Durch den Einbau von Calcium in die Knochen erhalten sie ihre Festigkeit und Stabilität.
  • Daher solltest du bei Osteoporose über die Ernährung ausreichend Calcium aufnehmen.
  • Sonst greift der Körper auf die Calcium-Reserven in den Knochen zurück.
  • Nach Absprache mit deinem Arzt können Knochenstark-Kapseln von Naturtreu dabei helfen, deinen Tagesbedarf an Calcium zu decken.
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Pro Tagesdosis von 3 Kapseln erhältst du 804mg Calcium und 12mg Vitamin C. Die Kapseln enthalten rein natürliches Calcium aus Calciumcarbonat und sind frei von Laktose, Gluten sowie Konservierungs- und Zusatzstoffen. Die 120 Kapseln pro Verpackungseinheit sind vegan und in Deutschland hergestellt.

  1. Phosphatreiche, oxalat- und phytathaltige Lebensmittel solltest du bei Osteoporose möglichst vermieden, da diese die Calcium-Aufnahme hemmen.
  2. Dazu gehören beispielsweise Cola-Getränke, Schmelzkäse, Wurstwaren, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Ölsaaten, Cashew-Kerne, Rhabarber, Spinat und Mandeln, die grundsätzlich calciumreich sind, bei Osteoporose jedoch weniger zu empfehlen sind.

Aber auch Alkohol und Nikotin solltest du vermieden. Selbstverständlich musst du auf diese Lebensmittel nicht vollständig verzichten, vor allem ist ihre Verarbeitung wichtig: Vollkornbrot lange gehen lassen, Sauerteigbrot bevorzugen, und in Müsli oder Gemüse eine Extraportion calciumreiche Milchprodukte verwenden.”, Ökotrophologin und Food-Journalistin Gute Calciumlieferanten sind zum Beispiel:

Milch und Milchprodukte enthalten besonders viel Calcium. Beispiele für Calciumreiche Milchprodukte sind Käse (z.B. Emmentaler, Parmesan, Gouda, Bergkäse), Quark, Joghurt oder Dickmilch.Gemüse, z.B. Brokkoli, Spinat, Grünkohl, Mangold, Fenchel, Rucola, Lauch, Hülsenfrüchte (Bohnen, Kichererbsen)Kräuter, z.B. Petersilie, Gartenkresse, KerbelVollkornprodukte: z.B. Vollkornbrot, Müsli, FrühstückscerealienNüsse und Samen, z.B. Sesamsamen, Haselnüsse, Chia-Samen, MandelnMineralwasser: In einigen Mineralwässern steckt besonders viel Calcium – studieren Sie das Inhaltsverzeichnis auf den Flaschen.

Die Versorgung mit Calcium ist lebenswichtig. Mit diesen calciumhaltigen Lebensmitteln kannst du deinen Calciumbedarf decken. Vitamin D steuert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und fördert den Einbau des Minerals in die Knochen. So bleiben sie fest und stark.

  1. Die Hauptmenge an Vitamin D produziert der Körper unter der Einstrahlung von UV-Licht in der Haut.
  2. Einen deutlich geringeren Teil nehmen Menschen über die Nahrung auf.
  3. Viele Nahrungsmittel enthalten Vitamin D nicht in nennenswerten Mengen.
  4. Es gibt jedoch einige Lebensmittel, die etwas reicher an Vitamin D sind.

Dazu gehören zum Beispiel:

fetter Seefisch wie Lachs, Makrele, Hering, Sardinen, Heilbutt und ThunfischPilze, z.B. Champignons, PfifferlingeEier, besonders EigelbRinder- und KalbsleberKäse, z.B. Gouda

Nur sehr wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D. Wir haben für dich die Top 10 zusammengestellt. Vitamin K ist für die Knochenfestigkeit wichtig. Gute Quellen für das Vitamin K sind zum Beispiel:

Gemüse: Spinat, Portulak, Salat (z.B. Kopfsalat, Chinakohl, Kohlsorten (Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl)), Fenchel, Sellerie, Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Mungobohnen)Kräuter, z.B. Schnittlauch, BrunnenkresseObst, z.B. Kiwi, schwarze JohannisbeerenSojamehlTraubenkernöl

Daneben gibt es noch einige Tipps zur Ernährung, die Menschen mit Osteoporose helfen können. Grundsätzlich gilt: Das Essen sollte dir schmecken und du musst dir nichts verbieten. Entscheidend ist immer, das richtige Maß zu finden.

Ernähre dich möglichst vielseitig und mit frischen Lebensmitteln. Iss täglich Obst und Gemüse sowie reichlich Vollkorn-Getreideprodukte und Kartoffeln.Iss nur zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch und Wurst – ein höherer Verzehr kann die Calcium-Ausscheidung über die Nieren erhöhen.Achte auf deinen Fettkonsum. Wähle zum Beispiel möglichst fettarme Varianten von Milch und Milchprodukten.Verzehre Lebensmittel nur in Maßen, die viel Oxalsäure enthalten. Dazu gehören Rhabarber oder Rote Bete. Der Grund ist, dass die Oxalsäure das Calcium bindet und die Calcium-Aufnahme aus dem Darm stört.Iss möglichst salzarm. Würze stattdessen lieber mit frischen Kräutern und sei vorsichtig mit Gepökeltem, Geräuchertem und salzigen Knabbereien. Zu viel Kochsalz kann die Calcium-Ausscheidung über die Nieren erhöhen.Iss nicht zu viel Zucker, z.B. Kuchen, Torten, Süßigkeiten.Konsumiere Getränke mit Koffein nur in Maßen – auch hier erhöht sich die Ausscheidung von Calcium über die Nieren.Vorsichtig sein solltest du auch mit Alkohol, der den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigt.Trinke genügend, am besten calciumreiches Mineralwasser.Und zuletzt: Vermeide Untergewicht.

Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (o.J.): Osteoporose und Ernährung, https://www.osteoporose-deutschland.de/wp-content/uploads/2014/09/ErnOsteo20121.pdf, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2012): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D, https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/?L=0, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Deutsche Herzstiftung (2020): Vitamin K in Lebensmitteln, https://www.herzstiftung.de/system/files/2020-05/Vitamin-K-in-Gemuese.pdf, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (o.J.): Wie kann ich meinen Calciumbedarf decken?, https://www.gesundheitsinformation.de/wie-kann-ich-meinen-Calciumbedarf-decken.2192.de.html, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. (o.J.): Die besten Lebensmittel als Calcium Lieferanten, https://www.osd-ev.org/files/3015/4142/8620/Die_besten_Lebensmittel_als_Calcium_Lieferanten.pdf, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. (2021): Gesunde Ernährung bei Osteoporose, https://www.osd-ev.org/osteoporose-therapie/osteoporose-ernaehrung/, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (2011): Ernährung und Osteoporose, https://www.sge-ssn.ch/media/merkblatt_ernaehrung_und_osteoporose_2011.pdf, zuletzt aufgerufen am 12.12.2020.

: Ernährung bei Osteoporose

Kann man bei Osteoporose Tomaten essen?

Rot und stark – was Lycopin mit Tomaten und Knochen macht Die Studienergebnisse zeigen: Täglich zwei Gläser Tomatensaft können schon Osteoporose vorbeugen. Lycopin ist der rote Farbstoff der Tomate und Hagebutte. Dass Lycopin nicht nur färben kann, haben jetzt kanadische Forscher in einer randomisierten Studie gezeigt, in der sie nachwiesen, dass Lycopin auch Knochenabbauprozesse abbremsen und damit Osteoporose vorbeugen kann.

  • In der Studie wurden 60 Frauen nach den Wechseljahren in vier Gruppen aufgeteilt, die zweimal täglich für vier Monate normalen Tomatensaft tranken, Lycopin-angereichterten Tomatensaft bekamen, Lycopenkapseln erhielten oder ein Placebo zu sich nahmen.
  • In den drei Lycopingruppen wurde der Knochenabbau gebremst, in der Placebogruppe stieg er sogar leicht an.
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Innerhalb der drei Lycopingruppen gab es keine relevanten Unterschiede. Leider zeigen die Forscher die Daten zu der letzten Aussage nicht. Dabei wäre gerade das aus naturheilkundlicher Sicht spannend gewesen. Während die Forscher nämlich die Schlussfolgerung ziehen, Lycopin sei hilfreich bei der Osteoporosevorbeugung, setzt die naturheilkundliche Sichtweise andere Akzente: Es macht augenscheinlich keinen Sinn, Lycopin als isolierten Rohstoff zu einem Medikament weiterzuentwickeln, täglich zwei Gläser Tomatensaft, der für wenig Geld im Supermarkt zu haben ist, tun es auch.

  1. Und möglicherweise auch der tägliche Verzehr von Tomaten.
  2. Mackinnon ES, Rao AV, Josse RG, Rao LG.
  3. Supplementation with the antioxidant lycopene significantly decreases oxidative stress parameters and the bone resorption marker N-telopeptide of type I collagen in postmenopausal women.
  4. Osteoporos Int 2011;22(4):1091-101.

Karl und Veronica Carstens-Stiftung Am Deimelsberg 36 45276 Essen

Tel.: +49 201 56305-50 Mail: Spendenkonto (IBAN): DE 18 3606 0295 0010 4790 10 Bank im Bistum EssenUnsere Bürozeiten: Mo – Fr: 8 – 16 Uhr

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Welches Getränk bei Osteoporose?

Versorgung mit Getränken – Als Getränke eignen sich besonders Trink- oder Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Säfte oder Saftschorlen. Auch Kaffee, Tee sowie alkoholische Getränke können zur Flüssigkeitsbilanz hinzugerechnet werden. Anders lautende Aussagen, die besagen, dass koffeinhaltige Getränke dem Körper Flüssigkeit entziehen, haben sich als falsch erwiesen.

Aufgrund der anregenden Wirkung von Koffein auf Herz und Kreislauf, sind diese Getränke jedoch nicht zum Durstlöschen geeignet, so die Empfehlung der DGE, Gegen den Genuss von bis zu vier Tassen Kaffee täglich ist nichts einzuwenden. Gelegentlich ein Glas Bier oder Wein ist akzeptabel. Besteht individuell Unsicherheit, kann der Genuss von Kaffee, Tee und alkoholischen Getränken zur Sicherheit mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Besonders beim Angebot von alkoholischen Getränken ist auf die Wechselwirkung mit Medikamenten zu achten. Besonders im Alter führt eine nicht ausreichende Flüssigkeitszufuhr schneller als in jungen Jahren, zu kritischen Situationen und stellt ein gesundheitliches Risiko dar. Webseite insg. aktualisiert: 06.01.2023

Welche Nüsse sind für Osteoporose gut?

Vor allem Sesam, Haselnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Kichererbsen, Lupinen oder Tofu sollte bei Osteoporose in den Speiseplan integriert werden.

Welches Öl bei Osteoporose?

Das Leinsamenöl hat eine heilende Wirkung auf die Knochenmineraldichte und diejenigen Marker, die mit der Osteoporose zusammen hängen. Sie werden durch die Einnahme von Leinsamenöl deutlich verringert. Dadurch sinkt insgesamt auch das Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Welches Obst und Gemüse bei Osteoporose?

Kalzium – Kalzium ist der wichtigste Baustein für die Knochen. Kein anderer Mineralstoff kommt in unserem Körper in größerer Menge vor. Fast 100 Prozent des körpereigenen Kalziums stecken in den Knochen und Zähnen. Kalzium brauchen wir aber auch für die Muskelarbeit, die Blutgerinnung und für einen regelmäßigen Herzschlag.

  • Rund 1.000 Milligramm Kalzium am Tag sollte man zu sich nehmen, aber nicht mehr als 1.500 Milligramm.
  • Denn zu viel Kalzium kann zu Gallen- und Nierensteinen sowie zu Magengeschwüren und Nierenverkalkung führen.
  • Viel Kalzium ist in Milch und Milchprodukten enthalten, aber auch in manchen Mineralwässern und grünem Gemüse.

Hier vor allem in Brokkoli, Rosen- und Grünkohl, Lauch, Fenchel und Sellerie. Die täglich empfohlene Menge an Kalzium kann man etwa mit folgendem Speiseplan erreichen: 150 Milliliter fettarme Milch, 150 Gramm Joghurt, 60 Gramm Käse, 200 Gramm Brokkoli und 500 Milliliter kalziumreiches (mehr als 150 mg/l) Mineralwasser.

Warum ist Quark nicht gut bei Osteoporose?

Neben diesen Hilfsstoffen der Kalziumaufnahme, gibt es aber auch Hemmstoffe der Kalziumaufnahme, die man meiden sollte. Sauermilchkäse (z.B. Harzer Käse), Quark, Frischkäse und Hüttenkäse eignen sich aufgrund ihres ungünstigen Phosphor-Kalzium-Verhältnisses weniger für eine kalziumoptimierte Ernährung.

Welche Nüsse sind gut für die Knochen?

Pistazien und Cashews : Gut für Nerven und Knochen Darüber hinaus sorgen sie für starke Nerven und steigern die Gehirnleistung. Pistazien enthalten neben pflanzlichem Eiweiß noch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor. Damit stärken sie Knochen und Zähne und senken den Cholesterinspiegel.

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Ist es gut wenn man jeden Tag eine Banane isst?

2. Deine Knochen werden stärker – Für gesunde Knochen brauchen wir Vitamin D, Calcium und Magnesium. All das steckt zu Genüge in der Südfrucht. Isst du also täglich eine Banane, beugst du effektiv gegen den Abbau deiner Knochensubstanz vor.

Welches Essen stärkt Knochen?

2. Auf die richtigen Lebensmittel setzen – Die beiden Nährstoffe Kalzium und Eiweiss tragen wesentlich zum Aufbau und im höheren Alter zum Erhalt starker Knochen und Muskeln bei. Gute Eiweisslieferanten sind Fleisch, Milchprodukte, Tofu, Nüsse und Hülsenfrüchte.

  • Besonders viel Kalzium steckt in Milchprodukten, Tofu, Feigen, grünem Gemüse sowie Mineralwasser.
  • «Wer drei Portionen Milchprodukte pro Tag isst – beispielsweise ein Joghurt, 30 g Hartkäse und 2 dl Milch –, kann den Tagesbedarf an Kalzium decken und hat bereits einiges an Eiweiss aufgenommen», sagt Claudia Vogt, Ernährungsberaterin an der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung am Universitätsspital Zürich.

Mit zusätzlich 300 g Gemüse und 100 g Fleisch oder 150 g Tofu sei der tägliche Eiweissbedarf ebenfalls gedeckt.

Kann man die Knochendichte wieder verbessern?

Bewegung verbessert die Knochendichte – Bewegung spielt ohnehin eine zentrale Rolle, um die Knochendichte wieder zu verbessern. Wichtig ist vor allem die mechanische Stoßbelastung, die den Knochenaufbau stimuliert. Für Jüngere ist zum Beispiel Seilhüpfen geeignet, für Ältere forciertes Treppensteigen oder Walking – oder auch gezieltes Krafttraining unter Aufsicht im Fitnessstudio. stärkt die Muskulatur und Knochen in jedem Alter.

Welche Nüsse sind für Osteoporose gut?

Vor allem Sesam, Haselnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Kichererbsen, Lupinen oder Tofu sollte bei Osteoporose in den Speiseplan integriert werden.

Was hilft am besten gegen Osteoporose?

Spezielle Osteoporose-Medikamente – Wann zusätzliche Medikamente notwendig sind, ist eine nicht immer einfache ärztliche Entscheidung. Eindeutig ist die Situation bei Auftreten eines osteoporotischen Knochenbruchs: Hier wird zusätzlich zur Basistherapie ein Mittel aus der Gruppe der Bisphosphonate verordnet.

Bisphosphonate hemmen den Knochenabbau und sind nachgewiesenermaßen wirksam zur Verhinderung weiterer Knochenbrüche. Wegen guter Studienergebnisse und des einfachen Therapieschemas werden Alendronat und Risedronat bevorzugt. Bestehen noch keine Osteoporose-bedingten Knochenbrüche, wird die Ärztin bzw.

der Arzt das individuelle Risiko ermitteln und bei hohem Risiko für das Voranschreiten der Osteoporose zusätzlich ein Bisphosphonat verordnen. Weitere Mittel, die bei Gegenanzeigen, Unverträglichkeit oder Unwirksamkeit der Bisphosphonate zur Verfügung stehen sind:

Denosumab : Denosumab ist ein Biologikum und hemmt sehr gut den Knochenabbau. Es muss zwei Mal pro Jahr unter die Haut (subkutan) gespritzt werden. Sowohl bei Bisphosphonaten als auch bei Denosumab besteht eine erhöhte Gefahr für Kiefernekrosen. Denosumab darf daher nicht gegeben werden, wenn eine Operation im Mundbereich geplant ist oder nicht verheilte Schäden nach einer solchen Operation bestehen. Vor der Therapie ist daher eine Zahnsanierung wichtig, während der Therapie eine gute Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen. Romosozumab : Romosozumab ist ebenfalls ein Biologikum und weist eine doppelte Wirkung am Knochen auf. Einerseits wird, wie bei den Bisphosphonaten und Denosumab, der Knochenabbau gehemmt. Andererseits regt Romosozumab die Bildung neuer Knochensubstanz an. Da es sich bei Romosozumab um das jüngste in Deutschland zugelassene Mittel zur Behandlung der Osteoporose handelt, liegen zu diesem Medikament noch keine Langzeiterfahrungen vor. In Fachkreisen bestehen Sicherheitsbedenken bezüglich der Anwendung von Romosozumab bei Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Romosozumab darf daher nicht bei Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte angewendet werden. Östrogene : Unter bestimmten Umständen wird eine Therapie mit Östrogenen bei Frauen nach den Wechseljahren mit hohem Frakturisiko empfohlen. Östrogene sind nur bei Unverträglichkeit oder Gegenanzeigen gegenüber den anderen genannten Osteoporose-Medikamenten unter sorgfältiger individueller Abwägung von Nutzen und Risiken einzusetzen. Erforderlich ist immer eine Zusatzbehandlung mit einem Gestagen. Dies gilt aber nur, solange die Frau noch ihre Gebärmutter hat. Raloxifen : Bei Frauen während und nach den Wechseljahren kann Raloxifen eingesetzt werden. Raloxifen ahmt als selektiver Estrogen-Rezeptor-Modulator (= SERM) die Wirkung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen am Knochen nach und stimuliert dadurch den Knochenaufbau. Teriparatid : Bei Teriparatid handelt es sich um ein künstlich hergestelltes Parathormon. Parathormon ist ein körpereigener Botenstoff, der bei einmal täglicher Injektion in das Unterhautfettgewebe die Knochenneubildung stimuliert. Teriparatid ist ein Reservemedikament bei schweren Osteoporosefällen.

Alle oben aufgeführten Medikamente werden einzeln zu Vitamin D und Kalzium gegeben. Deren Kombination, wie zum Beispiel Raloxifen plus Bisphosphonate zusätzlich zur Basistherapie, ist Gegenstand klinischer Studien. Weil die Osteoporose durch die Medikamente nicht geheilt, sondern nur das Voranschreiten gebremst wird, ist eine lebenslange Basistherapie erforderlich.