Inr-Wert Tabelle?

Inr-Wert Tabelle
INR-/Quick-Wert-Tabelle

Alter Quick- Wert
bis 2 Jahre 53 – 100 %
bis 7 Jahre 65 – 100 %
bis 17 Jahre 77 – 100 %
Erwachsene 70 – 130 %

Wann INR zu hoch?

Was bedeuten zu hohe Werte? – Zu hohe INR-Werte können auf einen Mangel an Blutgerinnungsfaktoren (z.B. eine Verbrauchskoagulopathie), Vitamin K-Mangel oder Funktionsstörungen der Leber (z.B. Leberzirrhose ) hindeuten. Auch bei einer Behandlung mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Marcumar), ist der INR-Wert erhöht.

Was ist wenn der INR zu niedrig ist?

Warum wird er bestimmt? – Das Blutgerinnungssystem unseres Körpers ist sehr empfindlich und muss daher genau überwacht werden, wenn medikamentös eingegriffen wird. Ein zu hoher INR-Wert kann zu lebensgefährlichen Blutungen führen, da das Blut die Fähigkeit zu gerinnen verloren hat.

Wie hoch ist der INR-Wert bei einer Thrombose?

Wie hoch sollte der INR-Wert bei einer Behandlung mit Gerinnungshemmern sein? – Patienten, die unter bestimmten Erkrankungen leiden, sollten mit Gerinnungshemmern vom Vitamin-K-Antagonisten Typ auf einen höheren INR-Wert eingestellt werden. So kann das Risiko minimiert werden, dass diese Patienten ein Gerinnsel erleiden, das beispielsweise zu einem Schlaganfall führen kann.

Unter Vorhofflimmern leiden Bereits eine Thrombose oder Lungenembolie erlitten haben Unter Durchblutungsstörungen leiden Eine mechanische Herzklappe besitzen oder unter bestimmten Herzklappenfehlern leiden

Patienten, die unter Vorhofflimmern leiden, sollten unter der Therapie mit Gerinnungshemmern einen INR-Wert von 2 – 3 erreichen. Bei einer Thrombose oder Lungenembolie in der Vergangenheit ist ebenfalls ein INR-Wert von 2 – 3 das Ziel. Patienten, denen eine mechanische Herzklappe implantiert wurde, sollten auf einen INR-Wert von 3 – 4,5 eingestellt werden.

Erkrankung INR-Zielwerte
Vorhofflimmern 2 – 3
Thrombose 2 – 3
Lungenembolie 2 – 3
Mechanische Herzklappe 3 – 4,5

Tab.1: Ausgewählte Erkrankungen und zugehörige INR-Zielwerte

Wie viel Marcumar INR?

Liegt der INR-Wert höher als der therapeutische Bereich (INR > 3,5), wird täglich ½ Tablette Marcumar (entsprechend 1,5 mg Phenprocoumon) gegeben. Bei INR-Werten > 4,5 soll keine Marcumar Gabe erfolgen. Die Erhaltungsdosis muss – ebenso wie die Initialdosis – dem ermittelten INR-Wert angepasst werden.

Was tun wenn INR zu hoch ist?

Hoher INR-Wert – was tun? Vitamin-K-Antagonisten (VKA) wie Phenprocoumon (z. B. Marcumar ® ) werden häufig zur Vorbeugung und Behandlung von Thromboembolien eingesetzt. Dabei sollte die Intensität des antikoagulierenden Effektes anhand der International Normalized Ratio (INR) regelmäßig überwacht werden.

Hohe INR-Werte (4,5 bis 10,0) sind mit einem erhöhten Blutungs­risiko verbunden. Gegebenenfalls muss interveniert werden. Neben einer Dosisreduktion oder dem temporären Aussetzen der VKA-Therapie kann deren gerinnungshemmende Wirkung auch durch die Gabe von Vitamin K aufgehoben werden. Bei behandlungsbedürftigen Blutungen ist Vitamin K das Mittel der Wahl.

Unklar ist jedoch, ob eine Laborwertkorrektur mittels Vitamin K bei nicht blutenden Patienten klinisch sinnvoll ist. Die Leitlinien des American College of Chest Physicians (CHEST) empfehlen, nicht blutenden Patienten mit INR-Werten zwischen 4,5 und 10,0 kein Vitamin K zu verabreichen.

  1. Ein Pausieren der nächsten ein bis zwei VKA-Dosen sowie ein verstärktes Monitoring wird als ausreichend erachtet.
  2. Foto: jarun011 – stock.adobe.com Während einer Behandlung mit Phenprocoumon muss die Blutgerinnung nicht nur zur Dosisfindung, sondern auch während der Erhaltungstherapie regelmäßig anhand der International Normalized Ratio (INR) kontrolliert werden.

Je nach Indikation werden Werte zwischen 2,0 und 3,5 angestrebt. Übersteigt der INR-Wert den oberen Grenzwert, werden eine Dosisreduzierung und die erneute Überprüfung der Gerinnungsparameter nach zwei Tagen empfohlen. In einer Metaanalyse wurden nun die Wirksamkeit und Sicherheit von Vitamin K bei Patienten ohne mani­feste Blutung und mit INR-Werten zwischen 4,5 und 10,0 untersucht.

Dazu wurden Publikationen in verschiedenen Datenbanken (Medline, Embase und Cochrane) gesichtet und geeignete, randomisierte kontrollierte Studien identifiziert. Sechs Studien mit insgesamt 1074 Patienten gingen in die Analyse ein. Die in den Studien verwendeten Vitamin-K-Antagonisten waren Warfarin und Acenocoumarol – Substanzen, die hierzulande wenig bzw.

nicht gebräuchlich sind. Das in Deutschland gängige Phenprocoumon, das eine längere Halbwertszeit besitzt, wurde in den Studien nicht untersucht. Die INR-Werte der Patienten, die Vitamin K erhielten, lagen vor der Intervention zwischen 5,4 und 8,4. Vitamin K wurde in einer Dosierung von 1 bis 2,5 mg verabreicht.

Patienten in den jeweiligen Kontrollgruppen hatten stattdessen Placebo erhalten oder wurden ohne zusätzliche Medikation beobachtet. Hier lagen die INR-Werte zu Studienbeginn zwischen 5,8 und 8,1. Bei allen Patienten wurde die VKA-Therapie temporär ausgesetzt. Wurde zusätzlich Vitamin K gegeben, normalisierten sich die INR-Werte eher als bei alleiniger Therapieunterbrechung oder nach Placebo-Gabe.

Signifikant war der Effekt jedoch nicht. Allerdings ergaben die vereinten Daten eine nicht signifikante Er­höhung des Mortalitätsrisikos in der Vitamin-K-Gruppe. Ebenso über­raschend war, dass eine Behandlung mit Vitamin K sowohl das Risiko für schwere Blutungen als auch für Thromboembolien leicht erhöhte – auch hier nicht in einem statistisch ­signifikanten Ausmaß.

Zusammengefasst schlussfolgern die Autoren, dass Patienten mit erhöhten INR-Werten zwischen 4,5 und 10,0 und ohne manifeste Blutung nicht von einer Vitamin-K-Gabe zusätzlich zu einer Therapieunterbrechung profitieren. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Aussagekraft der Metaanalyse aufgrund einer geringen Studienzahl und der geringen bis moderaten Qualität der verwendeten Studien limitiert ist. | Quelle Khatib R et al.

Vitamin K for reversal of excessive vitamin K antagonist anticoagulation: a systematic review and meta-analysis. Blood Adv 2019;3(5):789-796 Apothekerin Dr. Daniela Leopoldt : Hoher INR-Wert – was tun?

Welcher INR-Wert ist gefährlich?

Gerinnung und Vorhofflimmern | Vorhofflimmern Bei Patienten mit kann sich Blut im Herzvorhof stauen und Blutgerinnsel bilden. Lösen sich diese und wandern ins Gehirn, kann dadurch ein ausgelöst werden. Zur Vorbeugung werden Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien) eingesetzt – Medikamente, die die Bildung solcher Gerinnsel hemmen.

  1. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Wirkstoffe entwickelt, die die Blutgerinnung im Körper hemmen.
  2. Bei der früher üblichen Therapie kamen vorwiegend sogenannte Heparine und Vitamin-K-Hemmer (Vitamin-K-Antagonisten) zum Einsatz.
  3. Da Heparine als Spritzen verabreicht werden, eignen sie sich nur bedingt für die Langzeitanwendung.

Und ein entscheidender Nachteil der Vitamin-K-Antagonisten ist, dass Patienten regelmäßig extra für Blutuntersuchungen ihren Arzt aufsuchen müssen, damit er die Gerinnungswerte kontrolliert. Bei den Gerinnungshemmern der neuen Generation hingegen wird die Konzentration der Wirkstoffe im Blut nur von wenigen Faktoren beeinflusst.Dadurch ist sie gut vorhersagbar und muss in der Regel nicht durch Gerinnungstests überprüft werden.

Bei beeinflussen verschiedene Faktoren die Wirkstoffmenge im Blut, z.B. die Ernährung oder die Begleitmedikation. Deshalb ist es hier wichtig, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob die gerinnungshemmende Wirkung im gewünschten Bereich (dem sogenannten therapeutischen Fenster) liegt oder die Dosierung angepasst werden muss.

Dafür kommen zwei Blutwerte in Frage: der INR- und der Quick-Wert. Der Quick-Wert gibt an, wie lange es dauert, bis eine gewisse Menge Blut außerhalb des Körpers verklumpt (gerinnt). Bei gesunden Menschen dauert dies ungefähr 20 Sekunden. Dieser Zeitraum ist als Quick-Wert von 100 % definiert.

See also:  Blutdruck Puls Tabelle?

Je nach Labor werden Quick-Werte zwischen 80–120 % bei gesunden Menschen als normal angesehen. Der Quick-Wert wird heute kaum noch verwendet, da er stark abhängig von der jeweiligen Testmethode des Labors ist, was die Vergleichbarkeit erschwert. Besser vergleichbar ist die „International Normalized Ratio” (INR).

Sie gibt den Faktor an, um den die Gerinnungszeit des Blutes gegenüber dem Normalwert verlängert ist. Ein INR-Wert von 1 entspricht einer normalen Blutgerinnung. Um Schlaganfällen wirksam vorzubeugen ohne gleichzeitig ein zu hohes Risiko für Blutungen in Kauf zu nehmen, sollte der INR-Wert zwischen 2 und 3 liegen.

  1. Ein INR-Wert von weniger als 2 erhöht das Risiko eines Blutgerinnsels.
  2. Liegt der INR-Wert bei einer Kontrollmessung zu hoch (z.B.
  3. Über 4,5), ist das Risiko für Blutungskomplikationen deutlich erhöht.
  4. Meist wird der INR-Wert 2-3 mal in wöchentlichen Abständen geprüft, bis mehrfach hintereinander ein Ergebnis im Zielbereich gemessen wird.

Bei stabilen INR-Werten können die weiteren Kontrollen dann in drei- bis vierwöchigen Abständen erfolgen. Wurden früher die Messungen in der Regel vom Arzt vorgenommen, gibt es inzwischen Geräte zur Selbstmessung. Studien belegen, dass das Gerinnungsselbstmanagement die Zuverlässigkeit der Therapie sicherstellt und die Sicherheit der Patienten verbessern kann.1 Voraussetzung ist allerdings, dass die Patienten ausführlich geschult werden.

Bei der Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten muss zusätzlich auf die Ernährung geachtet werden: Manche Nahrungsmittel, die viel Vitamin K enthalten, können die gerinnungshemmende Wirkung der Vitamin-K-Antagonisten abschwächen, und sollten deshalb gemieden werden. Dies sind beispielsweise Kohlgemüse und Spinat.

Seit 2011 steht eine neue Generation von Gerinnungshemmern (Antikoagulanzien) zur Verfügung, die vorhofflimmernbedingte Schlaganfälle effektiv verhindern können. Sie sind einfach zu handhaben, was für Betroffene einen deutlichen Anstieg an Lebensqualität bedeutet.

Mit den neuen Gerinnungshemmern müssen Patienten zum Beispiel keine Abstriche mehr bei der Ernährung machen. Auch sind Kontrollen der Gerinnungsaktivität in der Regel nicht erforderlich, Betroffene müssen also nicht mehr regelmäßig ausschließlich zur Blutkontrolle zum Arzt gehen. Die neuen Gerinnungshemmer werden zudem in einer fixen Dosierung gegeben.

Patienten nehmen also immer die gleiche Menge des Medikamentes ein und müssen nicht in Absprache mit ihrem Arzt die Dosis des Medikamentes anpassen, wie dies bei Vitamin-K-Hemmern erforderlich sein kann. Ausnahmen können z.B. Notsituationen oder operative Eingriffe sein.

In solchen Fällen sind aber weder INR- noch Quick-Wert aussagekräftig. Das liegt daran, dass die neuen oralen Antikoagulanzien an anderen Stellen auf die Gerinnung wirken als Vitamin-K-Antagonisten. Je nach Medikament kommen hier andere Gerinnungstests zum Einsatz, über die Sie Ihr Arzt genauer informieren kann.

: Gerinnung und Vorhofflimmern | Vorhofflimmern

Welche Medikamente erhöhen den INR-Wert?

Experten-Antwort: – Das Medikament Indometacin kann durchaus zu Schwankungen der INR-Werte führen, wie andere nichtsteroidale Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen, wobei das Ausmaß der Schwankungen für gewöhnlich nicht so ausgeprägt ist. Bitten Sie deshalb Ihren Hausarzt, dass er Ihnen ein anderes Schmerzmittel verschreibt, z.B.

Was sollte man nicht essen wenn man Blutverdünner nimmt?

Therapie mit Blutverdünnern – Hinweise zur Ernährungbei Therapie mit Vitamin K-Antagonisten

Zur Vorbeugung und Therapie von venösen Thrombosen und Embolien werden gerinnungshemmende Medikamente – Vitamin K- Antagonisten – eingesetzt. Die in Deutschland verschriebenen Arzneimittel heißen Falithrom®, Marcumar® und Marcoumar®. Sie enthalten alle den Wirkstoff Phenprocoumon, verringern die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und sollen einen thrombotischen Verschluss der Gefäße verhindern. Die Herabsetzung der Gerinnbarkeit des Blutes ist abhängig von der Dosis der eingesetzten Medikamente und wird durch den INR-Wert regelmäßig überwacht. Die Gerinnungsfaktoren liegen im Normalzustand in einer inaktiven Form im Blut vor. Bei Verlet- zungen wird das Gerinnungssystem zur Stillung der Blutung aktiviert. Für die Bildung und Akti- vierung einiger Gerinnungsfaktoren (Faktor II, VII, IX, X) als auch Gerinnungsinhibitoren (Protein S und C) wird Vitamin K benötigt. Die eingesetzten Medikamente verhindern die Bildung der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren. Dadurch tritt die Blutgerinnung später ein. Vitamin K ist in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Um die Wirkung der gerinnungshemmenden Medikamente nicht abzuschwächen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. eine abwechslungsreiche und vollwertige Mischkost. Ein genereller Verzicht auf Vitamin-K-reiche Nahrungsmittel wie Leber, Herz, Eier, Getreide und grünblättriges Gemüse ist nicht notwendig. Es ist möglich, eine Vitamin-K-reiche Ernährungsweise durch eine leichte Erhöhung der Dosierung (der Medikamente) auszugleichen. Eine plötzliche Änderung der Ernährungsgewohnheiten, wie z.B. extrem fettarme Kost (Vitamin K ist fettlöslich), eine einseitige Diät oder ein übermäßiger Verzehr von Vitamin-K-haltigem Gemüse wie Kohl (besonders Weiß- oder Grünkohl) und Blattgemüse, sollte dennoch vermieden werden. Auf die Einnahme von Multivitaminpräparaten (insbesondere Vitamin-K-haltige Präparate) und Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt die DGE zu verzichten bzw. vor deren Einnahme den behandelnden Arzt zu befragen. Lebensmittel > 200 μg / 100 g

Broccoli (gekocht, abgetropft) 270 Brunnenkresse 250 Fenchel (Blatt) 240 Grünkohl 817 Kichererbse (Samen, trocken) 264 Portulak 381 Rosenkohl 236 Schnittlauch 380 Sojamehl (vollfett) 200 Spinat 305 Traubenkernöl 280

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: Ein mäßiger Alkoholkonsum (z.B. ein Glas Wein / Bier am Tag) hat keine nachteiligen Folgen für die gerinnungshemmende Therapie. Jedoch sollte die Aufnahme großer Mengen Alkohol oder chronischer Konsum vermieden werden, da Alkohol die Wirkung der blutverdünnenden Therapie abschwächt und somit das Risiko für Thrombosen erhöht wird. Bei akutem Alkoholabusus besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko und damit auch ein höheres Blutungsrisiko.

ul> IMD Labor Greifswald MVZ Labor Greifswald GmbH Vitus-Bering-Straße 27a 17493 Greifswald Tel +49 3834 81 93-0 Fax +49 3834 81 93-39

: Therapie mit Blutverdünnern – Hinweise zur Ernährungbei Therapie mit Vitamin K-Antagonisten

Ist Quick und INR das gleiche?

Der Quick-Wert wird in Prozent angegeben (Normalwert = 70-130 %) und verhält sich gegensätzlich zum INR-Wert. Das heißt, dass ein hoher Quick-Wert mit einem niedrigen INR-Wert gleichzusetzen ist und umgekehrt.

Was passiert wenn man zu viel Marcumar nimmt?

Marcumar: Überdosierung – Zeichen einer zu hohen Marcumar-Dosierung sind häufig spontane Haut- und Schleimhautblutungen, blutiger Stuhl, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit. In jedem Fall ist ein Arzt aufzusuchen.

Hat Heparin Einfluss auf den INR?

FAQ / Häufig gestellte Fragen Falls Sie ebenfalls eine Frage zur Blutverdünnung oder zum Selbstmanagement haben, bitte diese an die Stiftung Coagulation schreiben. | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  1. |Wird durch die Verwendung von Blutverdünnungsspritzen (d.h.
  2. Heparinspritzen wie z.B.
  3. Fragmin, Fraxiparin, etc.) die INR verändert?Nein, die INR verändert sich nur, wenn die oralen Antikoagulantien Marcoumar oder Sintrom verwendet werden.
  4. Aber die Blutstillung wird auch durch Blutverdünnungsspritzen verändert.

Wird durch die Verwendung von Aspirin? oder Rheumamitteln die INR verändert? Nein, die INR verändert sich nur, wenn Marcoumar oder Sintrom angewendet werden. Hingegen wird die Blutstillung durch Aspirin oder Rheumamittel (z.B. Voltaren, Ponstan, Brufen) beeinflusst, indem die Blutplättchen (Thrombozyten) gehemmt werden.

  • Aspirin hemmt die Blutplättchen irreversibel, d.h.
  • Die Wirkung hält an, bis alle Plättchen nach 7-10 Tagen ersetzt worden sind.
  • Rheumamittel hemmen die Plättchen reversibel, d.h.
  • Nur solange das Medikament im Körper vorhanden ist.
  • Beeinflusst die Ernährung, bzw.
  • Eine Diät den INR-Wert? Ja, die Nahrungsmittel haben einen unterschiedlichen Vitamin-K-Gehalt.

Vitamin K ist nötig, damit die Leber gewisse Gerinnungsfaktoren bilden kann. Die oralen Antikoagulantien Marcoumar und Sintrom hemmen die Vitamin-K-Wirkung. Wenn sich die Menge von Vitamin K in der Nahrung verändert, wirkt sich dies auf die Bildung von Gerinnungsfaktoren aus und somit auf den INR-Wert.

  • Bei einer ausgewogenen Ernährung besteht jedoch keine Gefahr, dass die INR entgleist.
  • Wenn Sie aber eine Diät machen, ist es sehr gut möglich, dass sich dies auf Ihren INR-Wert auswirkt.
  • Sie sollten deshalb bei einer Ernährungsumstellung (Diät, Ferien mit anderer Ernährungsgewohnheit, etc.) anfänglich häufiger eine INR-Messung durchführen.

Gibt es Medikamente, auf die ich wegen der oralen Antikoagulation verzichten sollte? Ja, bei Medikamenten, die die Blutplättchenfunktion beeinflussen (z.B. Aspirin, Rheumamittel), ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie solche Medikamente nur nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt ein.

Schmerz- und fiebersenkende Mittel, die nur Paracetamol enthalten, können Sie hingegen problemlos einnehmen.Andere Medikamente können wegen einer Wechselwirkung (Interaktion) mit Marcoumar oder Sintrom den INR-Wert verändern. Das heisst aber nicht, dass Sie auf ein solches Medikament verzichten müssen, sondern Sie müssen lediglich das neue Medikamenten-Gleichgewicht finden, indem Sie die Marcoumar- oder Sintromdosis nach oben oder unten anpassen.

In einer solchen Phase ist natürlich eine häufigere INR-Messung nötig. Ich habe gehört, dass es eine neue Generation von blutverdünnenden Medikamenten gibt, bei denen keine INR-Messungen mehr nötig sind. Stimmt das? Ist somit mein CoaguChek XS-Gerät gar nicht mehr nötig? Es ist richtig, dass es eine neue Generation von oralen Blutverdünnern gibt, bei denen keine Dosisanpassung mehr nötig ist.

  1. Diese Medikamente sind in der Schweiz seit 2012 auf dem Markt.
  2. Ob ein solches Medikamente im Einzelfall sinnvoll ist, muss mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
  3. Dabei gilt es folgendes zu bedenken: Die neuen Gerinnungshemmer sind erst für Patienten mit Vorhofflimmern oder wiederholten Thrombosen und Embolien zugelassen.

Patienten mit künstlicher Herzklappe oder anderen Gründen für eine Langzeit-Antikoagulation sind weiterhin auf Marcoumar oder Sintrom angewiesen. Zudem sind die Wirksamkeit und das Nebenwirkungsprofil der neuen Arzneimittel „nur” gegenüber einer konventionellen, durch den Hausarzt kontrollierten Antikoagulation getestet worden – nicht aber gegenüber der Patienten-Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation (PS-OAK), mit der nachweislich bessere Ergebnisse erzielt werden.

Daher gehört die PS-OAK mit Marcoumar oder Sintrom weiterhin zu den besten und sichersten Therapien bei Langzeit-Antikoagulation. Muss ich für einen Zahnarzttermin die orale Antikoagulation aufheben? Es ist davon abhängig, was für eine Therapie Ihr Zahnarzt vorhat. Sie müssen Ihren Zahnarzt unbedingt auf Ihre Antikoagulation hinweisen und das Vorgehen mit ihm und Ihrem Hausarzt vorgängig besprechen.

Vielleicht ist es nötig, dass Sie die Blutverdünnung mit Marcoumar oder Sintrom vorübergehend aufheben und während einer gewissen Zeit Heparin spritzen müssen. Mit der Zeit können Sie dies wahrscheinlich, wenn der Hausarzt einverstanden ist, auch selber durchführen.

  1. Falls Sie eine künstliche Herzklappe haben, sollten Sie, bzw.
  2. Der Zahnarzt, unbedingt auch an die Endokarditis-Prophylaxe denken.
  3. Muss ich wegen meiner Blutverdünnung auf das Tauchen verzichten? Es gibt in der medizinischen Literatur keine Untersuchung, die den Zusammenhang zwischen Tauchen und Blutverdünnung beschreibt.

Ich würde aber auf tiefe Tauchgänge verzichten. Dennoch gibt es häufig kleinere Verletzungen beim Tauchen, die bei blutverdünnten Personen stärker bluten können als bei Nicht-Antikoagulierten. Eine Blutverdünnung ist aber nicht per se ein Grund, das Tauchen zu verbieten.

  1. Bei einer Parallelbestimmung der INR-Werte stimmen meine Werte praktisch nie mit den Werten meines Hausarztes überein.
  2. Wie gross darf die Abweichung betragen? Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Hausarzt und Sie identische Werte messen, ist nicht sehr gross.
  3. Für eine gute Übereinstimmung reicht eine Abweichung von 10% des Mittelwertes.

Die Abweichung darf aber maximal 15% vom Mittelwert betragen. Falls die Abweichung mehr als 15% beträgt, sollten die Messungen wiederholt werden. Dazu ein Beispiel: Sie messen INR 2.7, Ihr Hausarzt misst 3,3. Die Abweichung erscheint zunächst sehr gross.

  1. Der Mittelwert der beiden Werte beträgt 3.0.
  2. Die Abweichung von 10% sind 0,3 nach oben und nach unten.
  3. Die beiden gemessenen Werte weisen somit eine gute Übereinstimmung auf.
  4. Was muss ich tun, wenn ich die Einnahme der Blutverdünnungstablette einen Tag vergesse? Es kommt darauf an, welches Medikament Sie nehmen.

Marcoumar hat eine sehr lange Halbwertszeit von ca. einer Woche, d.h. nach einer Woche ist erst die Hälfte des Medikamentes aus dem Körper ausgeschieden. Die Wirkung hält somit auch um einige Tage an, wenn das Medikament abgesetzt wird. Wenn Sie nun eine Dosis vergessen einzunehmen, können Sie z.B.

  1. Die halbe Dosis am nächsten Tag zusätzlich einnehmen.
  2. Es wird wahrscheinlich zu einer kleineren Schwankung führen, die aber nicht zu einer vermehrten Thromboseneigung führt.
  3. Wenn Sie hingegen Sintrom einnehmen, ist die Situation eine andere.
  4. Denn Sintrom hat eine Halbwertszeit von 8 Stunden, d.h.
  5. Wenn Sie das Medikament vergessen einzunehmen, ist die Medikamentenwirkung am nächsten Tag praktisch aufgehoben.

Sie müssen daher unbedingt in den folgenden Tagen alle 1-2 Tage den INR-Wert messen und die Tages-Dosis vorübergehend erhöhen. Was soll ich tun, wenn ich irrtümlicherweise zu viel Marcoumar/Sintrom eingenommen habe? Muss ich dann Vitamin K einnehmen? Wenn Sie aus Versehen zu viel Marcoumar oder Sintrom eingenommen haben, wirkt sich das nicht sofort aus.

Sie können am nächsten Tag eine reduzierte Dosis zu sich nehmen, sollten aber ca.3 Tage nach dem Einnahmefehler den INR-Wert kontrollieren. In der Regel kann auf Vitamin K verzichtet werden. Natürlich kommt es darauf an, ob Sie Blutungssymptome haben oder nicht. Im Fall von Blutungen müssen Sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen.

Ich habe gelernt, dass sich der INR-Wert verändern kann, wenn man an einer Grippe oder Durchfall erkrankt. Was soll ich in diesem Fall tun? Im Falle einer Grippe oder Durchfallerkrankung kann sich die Resorption (=Aufnahme) von Vitamin K oder von Marcoumar/Sintrom verändern.

Sie sollten daher ca.2-3 Tage nach Krankheitsbeginn eine zusätzliche INR-Messung durchführen, um eine Entgleisung rechtzeitig zu erkennen. Ich habe auf einer Weltreise ca. während 1 Jahr die Patienten-Selbstkontrolle (PS-OAK) angewendet. Nun wurde bei mir die OAK gestoppt, und ich brauche das CoaguChek-Gerät nicht mehr.

Was kann ich damit tun?Sie können es der Stiftung Coagulation Care übergeben. Wir werden es Patienten zur Verfügung stellen, die sich ein Gerät aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Ich bin seit 4 Jahren wegen einer künstlichen Herzklappe blutverdünnt.

Ich möchte nun schwanger werden. Ich habe erfahren, dass die Blutverdünner fruchtschädigend sein können. Wie muss ich vorgehen? Es ist tatsächlich so, dass Marcoumar und Sintrom v.a. im ersten Schwangerschaftsdrittel fruchtschädigend sein können. Sie müssen deshalb Ihre Blutverdünnung im Falle einer Schwangerschaft möglichst früh auf Heparinspritzen umstellen.

In der Regel wird fraktioniertes Heparin bevorzugt, da es viel leichter zu handhaben ist als das unfraktionierte Heparin (2x tägliche Verabreichung statt 3x täglich, weniger häufige Labortests zur Überwachung der Dosis nötig, Fertigspritzen erhältlich).

  • Mit der oralen Antikoagulation mit Marcoumar oder Sintrom wird erst nach der Geburt wieder begonnen.
  • Besprechen Sie die Situation aber möglichst vor Schwangerschaftsbeginn mit Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Gynäkologin.
  • Ich habe eine Lungenembolie erlitten und nehme deshalb Marcoumar ein.
  • Es wurde mir gesagt, dass die „Pille”, die ich seit Jahren einnehme, das Risiko für eine Thrombose oder Lungenembolie erhöht.

Darf ich nun keine Verhütungspille mehr einnehmen? Solange Sie unter oraler Antikoagulation sind, ist eine Schwangerschaftsverhütung mit der Pille kein Problem. Im Gegenteil, unter oraler Antikoagulation ist eine sichere Empfängnisverhütung wichtig, da Marcoumar und Sintrom im Falle einer Schwangerschaft fruchtschädigend sein können.

Sobald Sie aber die orale Antikoagulation stoppen, sollte die Verhütung umgestellt werden, insbesondere wenn noch andere, nicht vermeidbare Risikofaktoren für eine Thromboembolie vorliegen (z.B. nachweisbare angeborene oder erworbene Gerinnungsstörung). Ich bin wegen einer künstlichen Aortenklappe blutverdünnt.

Ich muss in nächster Zeit eine Operation (Schulteroperation) vornehmen lassen und deshalb nach Rücksprache mit dem Chirurgen meine INR auf unter 1.5 senken. Mein Hausarzt sagte mir, dass ich während dieser Zeit Fragmin spritzen muss. Ich habe aber in der Zeitschrift „Die Gerinnung” (Zeitschrift der Patientenorganisation „INRSwiss”) gelesen, dass unfraktioniertes Heparin sicherer sei als fraktioniertes Heparin.

  1. Was soll ich nun tun? Es gibt Expertengruppen, die sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie oral antikoagulierte Patienten um eine Operation herum am besten blutverdünnt werden, um das Risiko einer Blutung oder einer Gerinnselbildung möglichst gering zu halten.
  2. In diesen internationalen Richtlinien, die jährlich überarbeitet werden, wird momentan bei künstlichen Herzklappen die Anwendung von fraktioniertem Heparin (z.B.

Fragmin, Fraxiparin, Fraxiforte, etc.) gewichtsadaptiert in therapeutischer Dosis (nicht in prophylaktischer Dosis), d.h.2 mal täglich 100IE pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Es ist kein Nachteil gegenüber unfraktioniertem Heparin bekannt. Korrekterweise muss man aber festhalten, dass es keine Untersuchungen gibt, die einen Vorteil von fraktioniertem Heparin gegenüber unfraktioniertem Heparin beweist.

Die Handhabung von fraktioniertem Heparin ist aber um einiges leichter als mit unfraktioniertem Heparin (nur zweimal tägliches Spritzen statt 3 mal täglich, keine Labortests nötig zur Überwachung der Dosis, Fertigspritzen erhältlich). Deshalb wird momentan fraktioniertes Heparin eher bevorzugt. Bezüglich der genauen Dosierung wird Sie Ihr Hausarzt gut beraten.

Er wüsste es auch, wenn sich etwas Grundlegendes in den Richtlinien ändern würde. Ich bin wegen einer künstlichen Herzklappe dauerhaft blutverdünnt und führe die Selbstmessung durch. Muss ich das Gerät in die Ferien mitnehmen? In den Ferien gibt es viele Gründe, die die Blutverdünnung durcheinander bringen können: Ernährungsumstellung, veränderte körperliche Aktivität, Durchfallerkrankungen, Einnahme von zusätzlichen Medikamenten (z.B.

Wie müssen die Werte bei Marcumar sein?

Einnahme von Marcumar: Auf die richtige Dosis achten – Phenprocoumon ist in Form von Tabletten erhältlich. Die Dosis orientiert sich dabei nach ärztlicher Empfehlung am INR-Wert (International Normalized Ratio), einem Test für die Blutgerinnung. In den meisten Fällen wird der INR-Bereich zwischen 2,0 und 3,0 liegen.

  1. Da Patientinnen und Patienten unterschiedlich stark auf den Wirkstoff ansprechen, ist es wichtig, die Blutgerinnung regelmäßig zu kontrollieren.
  2. Später kann man sich auf größere Intervalle, zum Beispiel eine Bestimmung alle zwei Wochen, beschränken.
  3. Die Arzneimittel sind verschreibungspflichtig.
  4. Sie sollten nur mit Wasser eingenommen werden.

Grapefruitsaft hemmt nämlich ein Enzym in der Leber (CYP3A4), welches den Arzneistoff abbaut, und dadurch steigt das Blutungsrisiko. Gojibeeren scheinen die Wirkung von Phenprocoumon ebenfalls zu verstärken.

Was ist ein guter Quick-Wert?

Methode – Im Labor wird das Blut zentrifugiert. Die Untersuchung erfolgt vollautomatisch mit Citratplasma, Das Plasma wird auf 37 Grad erwärmt und genau soviel Calcium wieder zugegeben, wie vorher durch die Citratlösung inaktiviert wurde. Die Zugabe von Gewebsthromboplastin aktiviert das extrinsische System der Blutgerinnung.

  • Die Zeit bis zum Auftreten eines Gerinnsels wird mechanisch oder optisch gemessen ( Clotting-Test ) und ins Verhältnis zur Gerinnungszeit eines Normalplasmas gesetzt.
  • Ein Quick-Wert von 100% entspricht der Gerinnungszeit des Normalplasmapools.
  • Durch Verdünnungen des Normalplasmas wird eine Bezugskurve erstellt.

Ein Quickwert von 50 % sagt aus, dass das Blutplasma der untersuchten Probe gleich schnell gerinnt wie ein Normplasma, das im Verhältnis 1:2 verdünnt wurde. Ein Quickwert von 50 Prozent bedeutet also nicht eine Verdopplung der gemessenen Gerinnungszeit.

  • Aufgrund unterschiedlich empfindlicher Reagenzien und Messgeräte können die Quick-Werte von Labor zu Labor unterschiedlich ausfallen ( Methodenabhängigkeit ).
  • Deswegen wird der Quick-Wert in den standardisierten INR-Wert ( International Normalized Ratio ) umgerechnet.
  • Quick und INR verhalten sich gegenläufig, ein „niedriger” Quick-Wert entspricht einer „hohen” INR.

Die INR berechnet sich folgendermaßen:

INR = (TPZ-Patientenplasma / TPZ-Normalplasmapool ) ISI

Der ISI ( International Sensitivity Index ) ist ein spezifischer Wert für jedes Thromboplastin und jede Thromboplastin-Charge. Die INR spielt vor allem bei der Therapiekontrolle mit Vitamin-K-Antagonisten eine Rolle.

Was sollte man nicht essen wenn man Blutverdünner nimmt?

Salat, Spargel & SpinatGegenspieler von Blutverdünnern

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„Blutverdünner”, so genannte Antikoagulantien, erhalten Patienten beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder nach Operationen, wenn die Gefahr einer Thrombose besteht. Gegenspieler des Mittels sind Nahrungsmittel, die Vitamin K enthalten. Das Vitamin ist unentbehrlich für die Blutgerinnung und kann den Effekt der Antikoagulantien aufheben.

  1. Brokkoli, Kopf- und Feldsalat, Rosenkohl, Spargel, Spinat, Mangold, Bohnen, Erbsen, außerdem Eigelb, Innereien und fetthaltige Milchprodukte sind Vitamin-K-Quellen.
  2. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, und verzichten Sie, wenn Sie „Blutverdünner” einnehmen, auf größere Mengen Vitamin-K-haltiger Kost.

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Welche Medikamente erhöhen den INR-Wert?

Experten-Antwort: – Das Medikament Indometacin kann durchaus zu Schwankungen der INR-Werte führen, wie andere nichtsteroidale Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen, wobei das Ausmaß der Schwankungen für gewöhnlich nicht so ausgeprägt ist. Bitten Sie deshalb Ihren Hausarzt, dass er Ihnen ein anderes Schmerzmittel verschreibt, z.B.