GroßEs Blutbild AbküRzungen Tabelle?

GroßEs Blutbild AbküRzungen Tabelle
5) Die Blutwerte beim großen und kleinen Blutbild – Referenzwerte – In der folgenden Tabelle sehen Sie Referenzbereiche der Laborwerte, das heißt, in welcher Konzentration die Blutwerte in der Regel im Blut zu finden sind. Dieser Referenzbereich kann von vielen Faktoren abhängen, vor allem von Alter und Geschlecht.

Name Abkürzung Blutwerte Referenzbereich Männer Referenzbereich Frauen
Erythrozyten ERY 4,5 – 6,0 Mio. / μl 4,1 – 5,4 Mio. / μl
Leukozyten LEUKOS, LEU 4400 – 11 300 / μl 4400 – 11 300 / μl
Thrombozyten PLT, THRO 150 000 – 300 000 / μl 150 000 – 300 000 / μl
Hämoglobin HGB, HB 13,5 – 18,0 g / dl 11,5 – 16,4 g / dl
Hämatokrit HCT, HKT, HK 36 – 48 Vol. – % 35– 45 Vol. – %
Mean Cell Volume MCV 76 – 88 fl 76 – 88 fl
Mean Corpuscular Hemoglobin MCH 28 – 32 pg / Zelle 28 – 32 pg / Zelle
Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration MCHC 33 – 36 g / dl 33 – 36 g / dl
Stabkernige neutrophile Granulozyten STAB 3 – 5 % 3 – 5 %
Segmentkernige neutrophile Granulozyten SEG 54 – 62 % 54 – 62 %
Basophile Granulozyten BASO 0 – 1 % 0 – 1 %
Eosinophile Granulozyten EOS 1 – 4 % 1 – 4 %
Monozyten 3 – 7 % 3 – 7 %
Lymphozyten 25 – 33 % 25 – 33 %

Welche Werte sind bei einem großen Blutbild wichtig?

Großes Blutbild: Werte im Normalbereich

Messgröße Normalwert (Männer) Normalwert (Frauen)
Leukozyten 4.000 – 10.000 /µl
Erythrozyten 4,8 – 5,9 Mio./µl 4,3 – 5,2 Mio./µl
Hämoglobin 14 – 18 g/dl 12 – 16 g/dl
Hämatokrit 40 – 54 % 37 – 47 %

Wie ist die Abkürzung für Cholesterin?

Was bedeuten erhöhte Cholesterinwerte im Blut? – Cholesterin wird sowohl exogen über die Nahrung aufgenommen (ein Drittel) als auch endogen vor allem in Darmwand und Leber synthetisiert (zwei Drittel). Im Blut wird Cholesterin über spezielle Lipoproteine transportiert:

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Die Low-Density-Lipoproteine (LDL) transportieren das Cholesterin zu den Geweben des Köpers, in denen es gerade gebraucht wird. Dieses Cholesterin wird als LDL-Cholesterin bezeichnet.

Das LDL-Cholesterin gilt als „schlechtes” Cholesterin, weil erhöhte Blutspiegel mit einem gesteigerten Atheroskleroserisiko einhergehen.

Die High-Density-Lipoproteine (HDL) transportieren nicht mehr benötigtes Cholesterin zur Leber zurück, wo die Ausscheidung via Gallensäuren stattfindet. Dieses Cholesterin wird als HDL-Cholesterin bezeichnet.

Das HDL-Cholesterin gilt als „gutes” Cholesterin, weil erhöhte Blutspiegel keinen Atheroskleroserisikofaktor, sondern sogar einen Schutzfaktor vor der Arterienverkalkung darstellen.

Bei der Messung des Gesamtcholesterins (CHOL) im Blut werden sowohl das LDL- als auch das HDL-Cholesterin mitgemessen. Wenn der Messwert des Gesamtcholesterins im Blut erhöht ist, sollte eine weitere Abklärung erfolgen:

spezielle Messung des HDL-Cholesterins im Blut; spezielle Messung des LDL-Cholesterins im Blut oder Berechnung des LDL-Cholesterins (Friedewald-Formel):

LDL-Cholesterin = Gesamtcholesterin minus (Triglyzeride geteilt durch 5) minus HDL-Cholesterin.

In folgenden Fällen kann das Gesamtcholesterin im Blut erhöht sein ( Hypercholesterinämie ):

bei bestimmten angeborenen Fettstoffwechselerkrankungen (familiäre Hypercholesterinämie), Zuckerkrankheit ( Diabetes mellitus ), Fettsucht ( Adipositas ) Alkoholismus, Schilddrüsenunterfunktion ( Hypothyreose ).

Ein erhöhtes Gesamtcholesterin und insbesondere ein erhöhtes LDL-Cholesterin im Blut stellen einen bedeutsamen Risikofaktor für die Arterienverkalkung ( Atherosklerose ) dar. Weitere Informationen finden Sie außerdem unter Fettstoffwechselstörungen,

Welche Blutwerte sind bei Herzproblemen erhöht?

BNP und NT-proBNP – Als zuverlässige Herzinsuffizienz-Biomarker dienen dem Arzt zwei Hormone aus der Gruppe der natriuretischen Peptide, nämlich das Protein BNP (brain natriuretic peptide) und eine Vorstufe davon, das NT-proBNP (N-terminales pro-BNP).

  1. BNP wird fast ausschließlich in den Herzkammern gebildet.
  2. Es regt unter anderem die Nieren an, Flüssigkeit auszuscheiden.
  3. Wenn der Druck im Herzen ansteigt, etwa durch oder durch einen Rückstau bei einer akuten Herzinsuffizienz, setzen die Herzmuskelzellen BNP frei.
  4. Das bewirkt zum einen, dass die Nieren mehr Wasser ausscheiden, und zum anderen, dass sich die Blutgefäße erweitern.
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Dadurch nimmt das Blutvolumen wieder ab und der Blutdruck sinkt. Im Fall von plötzlich auftretenden, schweren Symptomen (akute Herzinsuffizienz) gilt ein BNP-Wert von mehr als 100 Nanogramm pro Liter Blut als erhöht. Beim Verdacht auf eine chronische Herzinsuffizienz mit schleichendem Beginn liegt der BNP-Grenzwert dagegen bereits bei mindestens 35 Nanogramm pro Liter Blut.

NT-proBNP ist, kurz gesagt, eine Vorstufe des BNP: Es ist im Blut länger nachweisbar, daher lassen Mediziner bei einer Blutuntersuchung auch diesen Wert bestimmen. Als Grenzwert bei einer chronischen Herzinsuffizienz gelten laut Deutscher Gesellschaft für Kardiologie 125 Nanogramm pro Liter Blut, bei einer akuten Herzinsuffizienz sind es 300 Nanogramm pro Liter Blut.

Beide Stoffe zeigen an, wie hoch die sogenannte Wandspannung im Herzen ist, also letztlich, wie groß der Druck und damit die Belastung sind. Erhöhte BNP- und NT-proBNP-Werte kennzeichnen eine erhöhte Wandspannung bzw. Überlastung und damit eine Herzinsuffizienz.

Welcher blutwert zeigt eine Herzschwäche an?

BNP-Test: Spezielle Blutuntersuchung bei Herzinsuffizienz – Im Rahmen der Herzinsuffizienz-Diagnose greifen Mediziner und Medizinerinnen für gewöhnlich auf den BNP-Test zurück. Da das Herz bei einer Herzinsuffizienz aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen im Raum zwischen Brustkorb und Lunge unter Druck steht, schüttet es vermehrt das Hormon BNP (B-Type Natriuretic Peptide) aus.8 Grundsätzlich gilt ein BNP-Wert bis zu 100 Nanogramm pro Liter Serum als normal.8 Je höher der BNP-Wert ist, desto wahrscheinlicher leidet der Patient oder die Patientin an einer Herzinsuffizienz.

Welche Werte im Blut deuten auf Herzmuskelentzündung hin?

Untersuchung der Laborwerte – Verschiedene Parameter können Aufschluss über die Art der Erkrankung geben. Doch welche Blutwerte werden bestimmt, um eine Herzmuskelentzündung zu diagnostizieren? Damit Entzündungen im Körper erkannt werden können, wird der Leukozyten-Wert sowie der CRP-Wert herangezogen.

  • Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und deuten, genauso wie der CRP-Wert, auf einen Entzündungsherd im Körper hin.
  • Jedoch lässt sich aus einem erhöhten Wert keine eindeutige Aussage treffen, ob der Herzmuskel betroffen ist.
  • Die Herzenzyme LDH, GOT und CK-MB geben Aufschluss über eine Schädigung am Herzen, können aber auch aus anderen Gründen wie z.B.
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Muskel- oder Leberschädigungen, auffällig werden. Allerdings gibt es einen absolut herzspezifischen Wert, Troponin, der bei jeder Art von Herzmuskelschädigung auffällig wird. Bei einem erhöhten Ergebnis könnten wichtige Herzzellen geschädigt sein. Einen Hinweis auf eine Herzschwäche liefert der NT-proBNP-Wert,

Was wird beim großen Blutbild nicht untersucht?

Beim großen Blutbild werden neben dem kleinen Blutbild nur noch die weißen Blutkörperchen nach ihren verschiedenen Zelltypen differenziert. Cholesterin, Entzündungsmarker oder Hormone werden also auch nicht im großen Blutbild bestimmt, wie viele meinen.