Angemessene Wohnung Hartz 4 Tabelle 2022?

Angemessene Wohnung Hartz 4 Tabelle 2022
Angemessene Miete bei Hartz 4 – Eine pauschale Angabe, was als angemessene Kaltmiete bei Hartz 4 gilt, ist nicht möglich, Unterschiedliche Faktoren beeinflussen diese Größe, die nicht zuletzt auch vom Mietspiegel der jeweiligen Region abhängt. Das Jobcenter zahlt die Miete nur, wenn diese angemessen ist. Beispielhaft sollen im Folgenden die als angemessen geltenden Werte für die Kaltmiete für Hartz-IV-Empfänger in Berlin angegeben werden. Die Angabe hängt maßgeblich davon ab, wie viele Personen in einem Haushalt leben.

Im Haushalt lebende Personen Angemessene monatliche Bruttokaltmiete (in Euro) Entspricht einer Wohnungsgröße in m² von
1 426,00 50
2 515,45 65
3 634,40 80
4 713,70 90
5 857,82 102
je weitere Person 100,92 12

Zudem gibt es sogenannte Härtefälle, die eine höhere Miete bzw. eine größere Wohnung rechtfertigen können. Diese liegen vor, bei: Die Kaltmiete darf bei Hartz-4-Empfängern nicht zu hoch sein – sonst zahlt das Jobcenter diese nicht gänzlich.

Schwangeren,über 60-Jährigen,Alleinerziehenden,wesentlichen sozialen Bezügen (z.B. Schulweg von Kindern, Betreuungseinrichtungen, Kindertagesstätten),längerer Wohndauer (mindestens 15 Jahre) undPersonen, die in absehbarer Zeit kostendeckende Einkünfte haben werden.

Hier kann auch bei Hartz-IV-Bezug die Miete den angemessenen Rahmen sprengen. Allerdings handelt es sich immer um Einzelfallentscheidungen, für die ein entsprechender Antrag vonnöten ist. Eine enge Absprache mit dem Sachbearbeiter ist also empfehlenswert.

Wie groß und teuer darf eine hartz4 Wohnung sein 2022?

Wie viel Quadratmeter für 2 Personen Hartz-4? – Wohnung zu groß? Was bei Hartz IV als angemessen gilt – Das Jobcenter zahlt auch die Kaltmiete für die Wohnung nur bis zu einer bestimmten Höhe, Die Wohnung darf also nicht zu teuer sein – und auch nicht zu groß: Für Singles sind andere Wohnungsgrößen angemessen als für Familien mit mehreren Kindern.

Häufig wird folgende Faustregel angewendet: Eine Hartz-IV-Wohnung für eine Person darf bis zu 50 m² groß sein, für 2 Personen bis zu 60 m² für 3 Personen bis zu 75 m² und für 4 Personen bis zu 85 m², Manche Jobcenter arbeiten mit leicht höheren oder niedrigeren Werten pro Person. Welche Wohnkosten als angemessen gelten, legen die Jobcenter ebenfalls je nach Stadt oder Region fest.

Denn schließlich liegen die Mietpreise in einer Großstadt deutlich höher als in ländlichen Regionen – auch für kleine und einfach ausgestattete Wohnungen.

  • In der Regel ist die Miethöhe ausschlaggebend : Ist die Wohnung günstig genug, darf sie also oft auch ein paar Quadratmeter größer sein.
  • Das Bundesverfassungsgericht hat 2017 mit einem Urteil klargestellt, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch darauf haben, Wohnkosten in jeder Höhe bezahlt zu bekommen.

Die Regelung über die angemessenen Wohnkosten erklärte das Gericht für rechtens. Geklagt hatte unter anderem eine Frau, die allein in einer 77 Quadratmeter großen Wohnung lebt. Das Jobcenter hatte ihre Miete nur anteilig übernommen – zu Recht, entschied das Gericht.

Wie viel qm darf man mit 2 Personen haben?

Was steht 2 Personen für eine Wohnung zu? – Was gilt als angemessener Wohnraum? – Angemessener Wohnraum liegt in der Regel vor, wenn die Wohnung nicht größer als 45 – 50 Quadratmeter für einen Single ist. Für zwei Personen gelten 60 Quadratmeter als angemessen. Für jede weitere Person sind 15 Quadratmeter zusätzlich einzurechnen.

Wie viel darf eine Wohnung für 1 Person bei Hartz 4 Kosten?

Angemessene Kosten – Was angemessen ist, richtet sich nach dem Einzelfall und hängt von mehreren Faktoren ab. Die angemessene Wohnfläche richtet sich in Nordrhein Westfalen (NRW) nach Nr.8.2 der Wohnraumnutzungsbestimmungen NRW. Danach sind folgende Wohnflächen angemessen:

Personen im Haushalt 1 2 3 4 5
angemessene Wohnfläche bis zu 50 qm 65 qm 80 qm 95 qm 110 qm

Für jede weitere Person ist eine zusätzliche Wohnfläche von 15 qm vorgesehen. Zur Bestimmung des Quadratmeterpreises sind Wohnungen in einfacher Wohnlage und einfachem Standard zu berücksichtigen, die in einem räumlichen Vergleichsmaßstab liegen (Bundessozialgericht, Urteil vom 07.11.2006, B 7b AS 18/06 R).

Ein externes Dienstleistungsunternehmen hat für den Oberbergischen Kreis eine Mietwerterhebung durchgeführt, die sich an den Anforderungen des Bundessozialgerichts zum schlüssigen Konzept orientiert. Das schlüssige Konzept unterteilt den Oberbergischen Kreis entsprechend seiner Infrastruktur und der verkehrstechnischen Verbundenheit in zwei Vergleichsräume.

Der Vergleichsraum „Nordkreis” umfasst Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,68 € 384,00 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,45 € 484,25 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 7,10 € 568,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 7,09 € 673,55 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,97 € 766,70 €
jede weitere Person 15 qm * 6,97 € + 104,55 €

Der Vergleichsraum „Südkreis” umfasst Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,85 € 392,50 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,20 € 468,00 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 6,80 € 544,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 6,55 € 622,25 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,88 € 756,80 €
jede weitere Person 15 qm * 6,88 € + 103,20 €

Unangemessene Unterkunfts- und Heizkosten sind nur so lange als Bedarf zu berücksichtigen, wie es dem Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, die Aufwendungen zu senken (z.B. durch Wohnungswechsel, Vermieten oder auf andere Weise).

Höhere Aufwendungen werden in der Regel längstens für 6 Monate übernommen. Ab dem 01.01.2023 gilt für Unterkunftskosten eine Karenzzeit von einem Jahr ab Beginn des Monats, für den erstmals SGB-II-Leistungen bezogen werden. In der Karenzzeit sind Unterkunftskosten in tatsächlicher Höhe anzuerkennen, ausgenommen sind Leistungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum.

Unterbrechungen des Leistungsbezugs verlängern die Karenzzeit; sie beginnt erst erneut, wenn der Leistungsbezug für mindestens 3 Jahre unterbrochen war. Die Karenzzeit gilt nicht in Fällen, in denen in einem vorangegangenen Bewilligungszeitraum für die aktuell bewohnte Unterkunft die angemessenen und nicht die tatsächlichen Aufwendungen als Bedarf anerkannt wurden.

Wie teuer darf meine Wohnung sein als Hartz 4 Empfänger?

Mit Hartz IV eine Wohnung mieten: Die Kosten hängen von der Anzahl der Personen ab – Die Antwort auf die Frage: „Wieviel darf eine Wohnung kosten bei Hartz 4?” hängt mit der Anzahl der Bewohner zusammen. Um die Angemessenheit zu beurteilen ist weiterhin zu beachten, ob es sich um eine Einzelperson oder eine Bedarfsgemeinschaft handelt.

Ist letzteres der Fall, steht der Wohngemeinschaft natürlich mehr Wohnraum und somit auch eine höhere Bruttokaltmiete zu. In der deutschen Hauptstadt Berlin erfolgt die Berechnung auf der Grundlage eines abstrakt angemessenen Quadratmeterpreises, welcher sich am Mietspiegel des Jahres 2015 orientiert.

Dabei wird folgende angemessene Wohnungsgröße definiert:

Eine Person: 50 m²Zwei Personen: 60 m²Drei Personen: 75 m²Vier Personen: 85 m²Fünf Personen: 97 m²Für jede weitere Person: zusätzlich 12 m²

Daraus ergibt sich für einen alleinstehenden Leistungsberechtigten mit Hartz IV, dass die Wohnung für die Kaltmiete Kosten in Höhe von 364,50 Euro im Monat verursachen darf. Bei einer Bedarfsgemeinschaft mit drei Personen wären es 518,25 Euro, In Ausnahme- und Härtefällen kann von diesen Richtwerten allerdings abgewichen werden bzw.

Wie hoch darf die Kaltmiete sein für eine Person?

Laut der 40er-Mietregel sollte der monatliche Mietpreis nicht höher als 1/40 Ihres Jahresgehalts sein. Die folgende Beispielrechnung verdeutlicht dies: Wenn Sie über ein jährliches Bruttogehalt von 40.000 Euro verfügen, darf die Miete für Ihre Wohnung nicht mehr als 1.000 Euro im Monat betragen.

Wie viel Nebenkosten übernimmt das Jobcenter?

Nachzahlungsforderung durch den Vermieter – Bei der jährlichen Nebenkostenabrechnung des Vermieters wird es zu Nachzahlungsforderungen kommen. Selbst wer sehr sparsam war, sollte sich aufgrund der Preissteigerungen auf eine Nachzahlung einstellen. Neben den monatlichen Regelleistungen muss das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft übernehmen.

Dazu gehören neben Strom die Miete sowie die Heizkosten. Mieter müssen monatlich eine Pauschale zahlen. Meist sind die Heizkosten in den Nebenkosten enthalten. Sind die Heizkosten höher als im Mietvertrag vereinbart, schickt der Vermieter eine Nachzahlungsforderung per Post. Eigentlich müsste das Jobcenter die Nachzahlung übernehmen.

Die Jobcenter weigern sich aber oft, weil sie vermuten, dass die Mehrkosten vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurden. In der Regel wird das Jobcenter eine Kostensenkungsaufforderung schicken. Die Behörde wird dann alle möglichen Gründe herausfinden und die Betroffenen befragen.

Wie viel qm für Mutter mit 1 Kind?

Wie groß darf die Wohnung tatsächlich sein? – Vor allem beim erstmaligen Bezug von Bürgergeld stellt sich für viele Menschen die Frage nach der maximalen Größe der Wohnung und der Kostenübernahme durch das Amt. Viele begleitet bei der Abgabe des Antragsformulars die Angst vor einem möglichen Umzug.

  • Diese ist jedoch oft unnötig.
  • Denn nicht nur die Größe der Wohnung, sondern auch die angemessenen Kosten sind relevant.
  • In der Regel sollte eine Wohnung für eine alleinerziehende Person mit einem Kind ungefähr 60 Quadratmeter groß sein.
  • Trotzdem werden die Kosten übernommen, wenn die Wohnung zwar größer ist, die Kosten jedoch im Vergleich zu den örtlichen Gegebenheiten angemessen sind.

Details zur Wohnungsgröße, und welche Kosten vom Amt übernommen werden, lesen Sie im ausführlichen Beitrag Wohnungsgröße und Miete,

Was ist eine angemessene Wohnung?

Was gilt als angemessener Wohnraum? – Angemessener Wohnraum liegt in der Regel vor, wenn die Wohnung nicht größer als 45 – 50 Quadratmeter für einen Single ist. Für zwei Personen gelten 60 Quadratmeter als angemessen. Für jede weitere Person sind 15 Quadratmeter zusätzlich einzurechnen.

Wie viel Quadratmeter bei Bürgergeld?

Wie viel Quadratmeter bei Bürgergeld? – Bürgergeld: Wie groß darf die Wohnung eines Empfängers sein? – Das erste Jahr ist beim Bürgergeld Schonzeit, Danach achten die Jobcenter darauf, ob die Größe einer Wohnung angemessen ist. Es gilt folgende Formel: 45 Quadratmeter für eine Person im Haushalt, 15 Quadratmeter für jede weitere – wobei Kinder im Babyalter nicht zählen.

Wie viel Geld braucht man zum Leben ohne Miete?

Lebenshaltungskosten: Durchschnitt in Deutschland 2022 – Und wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland insgesamt? Sie liegen laut Destatis im Schnitt bei 2.623 € im Monat, wobei 37 % für Wohnen und Energie sowie 15 % der Ausgaben für Nahrung und Genussmittel aufgewendet wurden (Stand Dezember 2022).

Aufs Jahr gerechnet liegen durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Deutschland bei 31.476 €. Ganz schön viel, oder? Bedenke jedoch, dass diese Zahlen für private Haushalte gelten und damit nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Paare und Familien einschließt. Nichtsdestotrotz sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland kontinuierlich gestiegen, Strom etwa hat seit 2007 um 63 % zugelegt, Benzin um 30 % seit 2010 und Lebensmittel und Getränke sind 23 % teurer als 2017.

Löhne und Gehälter haben sich jedoch nicht im gleichen Maß entwickelt, weshalb immer mehr Menschen im Alltag sparsamer leben müssen. Wir schauen uns deshalb die allgemeinen Lebenshaltungskosten im Folgenden nicht nur etwas genauer an, sondern geben auch praktische Spartipps!

Wie viel qm pro Person bei Hartz 4?

Wohnung zu groß? Was bei Hartz IV als angemessen gilt – Das Jobcenter zahlt auch die Kaltmiete für die Wohnung nur bis zu einer bestimmten Höhe, Die Wohnung darf also nicht zu teuer sein – und auch nicht zu groß: Für Singles sind andere Wohnungsgrößen angemessen als für Familien mit mehreren Kindern. Häufig wird folgende Faustregel angewendet:

Eine Hartz-IV-Wohnung für eine Person darf bis zu 50 m² groß sein, für 2 Personen bis zu 60 m² für 3 Personen bis zu 75 m² und für 4 Personen bis zu 85 m²,

Manche Jobcenter arbeiten mit leicht höheren oder niedrigeren Werten pro Person. Welche Wohnkosten als angemessen gelten, legen die Jobcenter ebenfalls je nach Stadt oder Region fest. Denn schließlich liegen die Mietpreise in einer Großstadt deutlich höher als in ländlichen Regionen – auch für kleine und einfach ausgestattete Wohnungen.

  1. In der Regel ist die Miethöhe ausschlaggebend : Ist die Wohnung günstig genug, darf sie also oft auch ein paar Quadratmeter größer sein.
  2. Das Bundesverfassungsgericht hat 2017 mit einem Urteil klargestellt, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch darauf haben, Wohnkosten in jeder Höhe bezahlt zu bekommen.

Die Regelung über die angemessenen Wohnkosten erklärte das Gericht für rechtens. Geklagt hatte unter anderem eine Frau, die allein in einer 77 Quadratmeter großen Wohnung lebt. Das Jobcenter hatte ihre Miete nur anteilig übernommen – zu Recht, entschied das Gericht.

Warum wollen die meisten Vermieter keine Hartz 4 Empfänger?

Die Vermieter können sich eben nicht sicher sein, dass das Amt immer rechtzeitig zahlt – Hartz IV muss regelmäßig verlängert werden und gerne lassen sich die Jobcenter Zeit mit der Bearbeitung oder fordern weitere Unterlagen nach (natürlich auch wieder mit ordentlicher Bearbeitungszeit).

Kann das Jobcenter die Miete direkt an den Vermieter überweisen?

Direkte Mietzahlung vom Jobcenter: Oft nicht so einfach, wie gedacht. © Bu – Anwalt-Suchservice Wer Hartz IV bekommt, hat auch Anspruch auf staatliche Leistungen für Miete und Heizkosten. Oft zahlt das Jobcenter diese Gelder direkt an den Vermieter. Mängel der Mietwohnung können für Probleme sorgen.

Kann das Jobcenter die Wohnung kündigen?

BGH: Unpünktliche Mietzahlung durch Jobcenter als Kündigungsgrund Auch die mehrfach unpünktliche Mietzahlung durch das Jobcenter kann für den Vermieter einen Grund darstellen, den Mietvertrag fristlos zu kündigen. Ob eine hierauf gestützte Kündigung wirksam ist, ist eine Frage des Einzelfalls.

Die Vermieterin einer Wohnung verlangt von der Mieterin und deren beiden volljährigen Töchtern nach einer Kündigung die Räumung. Die Miete für die Wohnung, die jeweils am dritten Werktag eines Monats fällig ist, beträgt 872 Euro. Die Mieterin teilt sich die Miete mit ihren beiden Töchtern. Ihren Anteil sowie den Anteil einer Tochter zahlt das Jobcenter, während die andere Tochter ihren Anteil selbst trägt.

Im Februar 2013 hatte die Vermieterin das Mietverhältnis wegen Zahlungsverzuges gekündigt und Räumungsklage eingereicht. Nachdem sich das Bezirksamt innerhalb der Schonfrist bereiterklärt hatte, die Mietschulden zu zahlen, erklärten die Parteien den Rechtsstreit im Juni 2013 für erledigt.

Auch danach kam es wieder zur Mietrückständen: Von der Miete für August 2013 blieben 40 Euro offen. Von der Oktober-Miete wurden 279 Euro erst am 30.10.2013 gezahlt. Wenige Tage zuvor hatte die Vermieterin eine Abmahnung ausgesprochen und die Mieterin aufgefordert, die Miete künftig pünktlich zu zahlen.

Von der November-Miete wurden 613 Euro erst am Monatsende gezahlt. Am 10.3.2014 waren von der März-Miete noch 276 Euro offen. An diesem Tag erklärte die Vermieterin wegen der unregelmäßigen Zahlungen die fristlose, hilfsweise die ordentliche Kündigung.

  1. Einen Tag später wurde der Rückstand für März gezahlt.
  2. Nachdem die Räumungsklage vor dem Amtsgericht Erfolg hatte, hat das Landgericht die Klage abgewiesen.
  3. Zwar habe es Mietrückstände und unpünktliche Zahlungen gegeben.
  4. Da die Mieten überwiegend vom Jobcenter gezahlt werden, sei der Verzug aber nicht durch verspätete Zahlungen der Mieterin selbst entstanden.

Die Mieterin müsse sich das Verschulden des Jobcenters auch nicht zurechnen lassen, da das Jobcenter nicht Erfüllungsgehilfe eines hilfebedürftigen Mieters sei.

Wie groß und teuer darf eine Wohnung bei Hartz 4 sein?

Wie viel zahlt Jobcenter für eine Person? – Angemessene Kosten – Was angemessen ist, richtet sich nach dem Einzelfall und hängt von mehreren Faktoren ab. Die angemessene Wohnfläche richtet sich in Nordrhein Westfalen (NRW) nach Nr.8.2 der Wohnraumnutzungsbestimmungen NRW. Danach sind folgende Wohnflächen angemessen:

Personen im Haushalt 1 2 3 4 5
angemessene Wohnfläche bis zu 50 qm 65 qm 80 qm 95 qm 110 qm

Für jede weitere Person ist eine zusätzliche Wohnfläche von 15 qm vorgesehen. Zur Bestimmung des Quadratmeterpreises sind Wohnungen in einfacher Wohnlage und einfachem Standard zu berücksichtigen, die in einem räumlichen Vergleichsmaßstab liegen (Bundessozialgericht, Urteil vom 07.11.2006, B 7b AS 18/06 R).

  1. Ein externes Dienstleistungsunternehmen hat für den Oberbergischen Kreis eine Mietwerterhebung durchgeführt, die sich an den Anforderungen des Bundessozialgerichts zum schlüssigen Konzept orientiert.
  2. Das schlüssige Konzept unterteilt den Oberbergischen Kreis entsprechend seiner Infrastruktur und der verkehrstechnischen Verbundenheit in zwei Vergleichsräume.

Der Vergleichsraum „Nordkreis” umfasst Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,68 € 384,00 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,45 € 484,25 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 7,10 € 568,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 7,09 € 673,55 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,97 € 766,70 €
jede weitere Person 15 qm * 6,97 € + 104,55 €

Der Vergleichsraum „Südkreis” umfasst Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,85 € 392,50 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,20 € 468,00 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 6,80 € 544,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 6,55 € 622,25 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,88 € 756,80 €
jede weitere Person 15 qm * 6,88 € + 103,20 €

Unangemessene Unterkunfts- und Heizkosten sind nur so lange als Bedarf zu berücksichtigen, wie es dem Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, die Aufwendungen zu senken (z.B. durch Wohnungswechsel, Vermieten oder auf andere Weise).

  • Höhere Aufwendungen werden in der Regel längstens für 6 Monate übernommen.
  • Ab dem 01.01.2023 gilt für Unterkunftskosten eine Karenzzeit von einem Jahr ab Beginn des Monats, für den erstmals SGB-II-Leistungen bezogen werden.
  • In der Karenzzeit sind Unterkunftskosten in tatsächlicher Höhe anzuerkennen, ausgenommen sind Leistungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum.

Unterbrechungen des Leistungsbezugs verlängern die Karenzzeit; sie beginnt erst erneut, wenn der Leistungsbezug für mindestens 3 Jahre unterbrochen war. Die Karenzzeit gilt nicht in Fällen, in denen in einem vorangegangenen Bewilligungszeitraum für die aktuell bewohnte Unterkunft die angemessenen und nicht die tatsächlichen Aufwendungen als Bedarf anerkannt wurden.

Wie viel darf eine Wohnung für Hartz 4 Kosten?

Angemessene Kosten – Was angemessen ist, richtet sich nach dem Einzelfall und hängt von mehreren Faktoren ab. Die angemessene Wohnfläche richtet sich in Nordrhein Westfalen (NRW) nach Nr.8.2 der Wohnraumnutzungsbestimmungen NRW. Danach sind folgende Wohnflächen angemessen:

Personen im Haushalt 1 2 3 4 5
angemessene Wohnfläche bis zu 50 qm 65 qm 80 qm 95 qm 110 qm

Für jede weitere Person ist eine zusätzliche Wohnfläche von 15 qm vorgesehen. Zur Bestimmung des Quadratmeterpreises sind Wohnungen in einfacher Wohnlage und einfachem Standard zu berücksichtigen, die in einem räumlichen Vergleichsmaßstab liegen (Bundessozialgericht, Urteil vom 07.11.2006, B 7b AS 18/06 R).

  1. Ein externes Dienstleistungsunternehmen hat für den Oberbergischen Kreis eine Mietwerterhebung durchgeführt, die sich an den Anforderungen des Bundessozialgerichts zum schlüssigen Konzept orientiert.
  2. Das schlüssige Konzept unterteilt den Oberbergischen Kreis entsprechend seiner Infrastruktur und der verkehrstechnischen Verbundenheit in zwei Vergleichsräume.

Der Vergleichsraum „Nordkreis” umfasst Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,68 € 384,00 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,45 € 484,25 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 7,10 € 568,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 7,09 € 673,55 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,97 € 766,70 €
jede weitere Person 15 qm * 6,97 € + 104,55 €

Der Vergleichsraum „Südkreis” umfasst Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl. Hier sind folgende Richtwerte ab 01.01.2022 angemessen:

Haushaltsgröße Wohnraumbedarf *Standard Bruttokaltmiete (= Grundmiete und kalte Nebenkosten)
Ein-Personen-Haushalt 50 qm * 7,85 € 392,50 €
Zwei-Personen-Haushalt 65 qm * 7,20 € 468,00 €
Drei-Personen-Haushalt 80 qm * 6,80 € 544,00 €
Vier-Personen-Haushalt 95 qm * 6,55 € 622,25 €
Fünf-Personen-Haushalt 110 qm * 6,88 € 756,80 €
jede weitere Person 15 qm * 6,88 € + 103,20 €

Unangemessene Unterkunfts- und Heizkosten sind nur so lange als Bedarf zu berücksichtigen, wie es dem Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, die Aufwendungen zu senken (z.B. durch Wohnungswechsel, Vermieten oder auf andere Weise).

  1. Höhere Aufwendungen werden in der Regel längstens für 6 Monate übernommen.
  2. Ab dem 01.01.2023 gilt für Unterkunftskosten eine Karenzzeit von einem Jahr ab Beginn des Monats, für den erstmals SGB-II-Leistungen bezogen werden.
  3. In der Karenzzeit sind Unterkunftskosten in tatsächlicher Höhe anzuerkennen, ausgenommen sind Leistungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum.

Unterbrechungen des Leistungsbezugs verlängern die Karenzzeit; sie beginnt erst erneut, wenn der Leistungsbezug für mindestens 3 Jahre unterbrochen war. Die Karenzzeit gilt nicht in Fällen, in denen in einem vorangegangenen Bewilligungszeitraum für die aktuell bewohnte Unterkunft die angemessenen und nicht die tatsächlichen Aufwendungen als Bedarf anerkannt wurden.