Wer Bekommt Noch 60 Prozent Witwenrente?

Wer Bekommt Noch 60 Prozent Witwenrente
Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um eine Witwenrente zu bekommen? – Neben diesen Kriterien müssen Witwen weitere Bedingungen erfüllen, die davon abhängen, ob man unter das alte oder das neue Hinterbliebenenrecht fällt. Die kleine Witwenrente nach altem Recht entspricht 25 Prozent der Rente, die dem verstorbenen Partner zustand oder gestanden hätte.

Man muss mit dem Partner zu dessen Todeszeitpunkt verheiratet gewesen sein.Man darf nicht erneut geheiratet haben.Der verstorbene Partner muss die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren erfüllt haben.

Mit der großen Witwenrente nach alter Rechtslage erhalten Hinterbliebene 60 Prozent der Rente des verstorbenen Partners. Dieser muss auch die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren, also die Mindestversicherungszeit, erfüllt oder vorzeitig erfüllt haben oder Rentner gewesen sein.

Die Ehe muss mindestens ein Jahr bestanden haben. Eine Ausnahme von dieser Regel kann gelten, wenn der Partner unvorhergesehen, etwa bei einem Unfall, gestorben ist. Das Paar darf kein Rentensplitting vereinbart haben (siehe weiter unten)

Nach neuem Recht erhalten Hinterbliebene mit der großen Witwenrente statt 60 Prozent nur noch 55 Prozent der Rente des Verstorbenen. Zudem ist der Bezug der kleinen Witwenrente auf 24 Monate begrenzt. Auch bezieht die Rentenversicherung mehr Einkommensarten bei der Berechnung der Höhe der Witwenrente ein.

Wie lange muss man verheiratet sein um 60% Witwenrente zu bekommen?

Ehe muss mindestens ein Jahr bestanden haben (gilt nicht bei Tod durch Unfall) Verstorbene:r muss Wartezeit von fünf Jahren erfüllen (gilt nicht bei Tod durch Unfall) Hinterbliebene:r hat nicht erneut geheiratet.

Wie viel Prozent Witwenrente gibt es heute?

Ab welchem Zeitpunkt besteht Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente? – Erhielt Ihr verstorbener Ehepartner/Lebenspartner oder Ihre Ehepartnerin/Lebenspartnerin bereits eine eigene Rente, zum Beispiel eine Altersrente, beginnt die Witwen- oder Witwerrente frühestens mit dem auf den Sterbemonat folgenden Monat.

Was ändert sich bei der Witwenrente 2023?

Kleine und große Witwenrente – was bekomme ich? – Ein weiterer Faktor zur Berechnung der Witwenrente ist das Alter des Hinterbliebenen. Hinterbliebene, die 47 Jahre oder jünger sind sowie weder erwerbsgemindert sind noch ein Kind erziehen, erhalten die kleine Witwenrente.

Dabei erhalten sie 25 Prozent der Rente, die der Ehe- oder Lebenspartner zum Zeitpunkt des Todes bezogen hätte. Die kleine Witwenrente wird für maximal zwei Jahre ausgezahlt, danach müssen Hinterbliebene selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Wer älter als 47 Jahre alt oder erwerbsgemindert ist, kann die große Witwenrente erhalten.

Die große Witwenrente beträgt 55 Prozent der Rente des Verstorbenen. Für Ehen, die vor 2002 geschlossen wurden, gilt eine alte Regelung, wenn der Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde. Die kleine Witwenrente wird dann unbegrenzt ausgezahlt, die große Witwenrente beträgt 60 Prozent der Rente des Verstorbenen.

  • Beispielrechnung Witwenrente bei eigenem Einkommen:
  • Witwenrente: 800 Euro brutto
  • Eigenes Einkommen: 1600 Euro netto
  • Nettoeinkommen übersteigt Witwenrente um 800 Euro
  • 40 Prozent von 800 sind 320 Euro
  • Die Witwenrente wird also um 320 Euro gemindert
  • Die Witwenrente beträgt 480 Euro brutto

Wer ein eigenes Einkommen verdient oder selbst Rente bezieht, bekommt in der Regel weniger Witwenrente ausgezahlt, die Einkünfte werden auf die Witwenrente angerechnet. Wer in den alten Bundesländern weniger als 950,93 Euro verdient, muss keine Kürzung der Witwenrente befürchten – in den neuen Bundesländern liegt der Freibetrag bei 937,73 Euro.

Wer bekommt große Witwenrente nach altem Recht?

Die große Witwenrente – Die große Witwenrente macht 55 Prozent der Rente aus, die der Verstorbene zum Todeszeitpunkt erhalten hat oder hätte. Aber: Wurde die Ehe vor 2002 geschlossen und ist einer der Ehegatten vor dem 2. Januar 1962 geboren, gilt altes Recht.

die Witwe mindestens 47 Jahre alt ist oder seit 31. Dezember 2000 ununterbrochen berufs-, erwerbsunfähig oder erwerbsgemindert ist oder die Witwe ein eigenes minderjähriges Kind oder das minderjährige Kind des Verstorbe-nen erzieht oder ein behindertes Kind be-treut, das Alter des Kindes spielt dabei keine Rolle.

„Unter den Begriff Kind fallen neben leiblichen Kindern auch die Kinder des verstorbenen Partners sowie, unter bestimmten Bedingungen, Stief- und Pflegekinder, Enkel und Geschwister”, ergänzt Experte Beuttler-Bohn. Die große Witwenrente können jüngere Witwen erhalten, wenn sie ein entsprechendes Alter erreicht haben.

Wie hoch darf die eigene Rente sein damit die Witwenrente nicht gekürzt wird?

Das steht einem Bezug von Hinterbliebenenrente nicht entgegen. Für den Fall, dass die Altersrente nicht höher als 830 Euro brutto im Monat ist, wird die Hinterbliebenenrente in keinem Fall gekürzt – wenn keine weiteren Einkünfte hinzukommen.

Wer bekommt keine große Witwenrente?

Ende der großen Witwenrente möglich – Die große Witwenrente endet, sobald keine der drei Kriterien mehr zutrifft. Also z.B. wenn das einzige Kind volljährig wird und die Altergrenze noch nicht erreicht ist sowie keine Erwerbsminderung vorliegt. Der Anspruch lebt hingegen wieder auf, sobald der oder die Hinterbliebene z.B. die Altergrenze erreicht.

Was passiert mit der Witwenrente wenn ich selber Rente bekomme?

Verrechnung der Witwenrente mit der eigenen Rente – Um die Witwenrente mit der eigenen Rente und anderen Einkünften zu verrechnen, muss die Rentenversicherung zuerst das Nettoeinkommen des Hinterbliebenen ermitteln. Hierfür wendet die Rentenversicherung ein Berechnungsverfahren an, bei dem sie pauschal 40 Prozent vom Bruttoeinkommen des Hinterbliebenen abzieht.

  • Sofern der Hinterbliebene eine eigene Rente bezieht, zieht die Rentenversicherung pauschal 14 Prozent davon ab.
  • Daraufhin zieht die Rentenversicherung vom berechneten Nettoeinkommen den Freibetrag ab.
  • Dieser liegt je nach Bundesland bei 903 Euro oder bei 877 Euro.
  • Stand 2021) Die Rentenversicherung unterscheidet hier jeweils zwischen den alten und den neuen Bundesländern.

Der Freibetrag ist grundsätzlich mit dem derzeitigen Rentenwert verknüpft und erhöht sich immer dann, wenn die Renten erhöht werden. Für Hinterbliebenen mit Kindern, die eine Waisenrente beanspruchen können, erhöht sich der Freibetrag nochmals. Im letzten Schritt zur Verrechnung der Witwenrente mit der eigenen Rente rechnet die Rentenversicherung von der verbliebenenen Summe 40 Prozent auf die Witwenrente an.

Was bleibt von 1.800 Euro Rente übrig?

Muss ich schon Steuern zahlen, sobald ich mit meinem zu versteuernden Einkommen oberhalb des Grundfreibetrags lande? – Du hast Glück, deine Rente fällt noch höher aus – und du fragst dich daher zum Beispiel, wie viel von 1.800 Euro Rente an Steuern zu zahlen sind? Wie immer gibt es auch hierfür keine pauschale Antwort.

Wir nähern uns der Lösung daher über ein Musterbeispiel: Für eine Frau, nennen wir sie Susanne, die 2022 erstmals Rente bezog. Wir betrachten das Veranlagungsjahr 2023. Susanne ging 2022 in Rente und bezieht eine Bruttorente von 1.800 Euro pro Monat beziehungsweise 21.600 Euro pro Jahr. Davon geht ein Rentenfreibetrag von 3.888,00 Euro weg.

Das ergibt 17.712,00 Euro Einkünfte. Davon zieht sie die Versorgungsaufwendungen von 2.408,40 Euro, die Werbungkostenpauschale von 102 Euro und die Sonderausgabenpauschale von 36,00 Euro ab. Die zu versteuernde Summe beläuft sich damit auf 15,165,60 Euro. Auch bei höheren Renten ist es möglich, dass du keine Steuern zahlen musst. Denn viele andere Posten – etwa Spenden oder der Behindertenpausch­betrag (ab einem Grad der Behinderung von 20) – können die Steuerlast auf null reduzieren. Tipp : „Wenn aufgrund einer (dauerhaften) Schwerbehinderung oder der Einstufung in Pflegegrad 4 oder 5 eine Steuer von null resultiert, können Rentnerinnen beim Finanzamt einen Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht für die Steuererklärung für die Zukunft stellen.

Dem wird in der Regel stattgegeben”, rät Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. Und nicht zu vergessen: Unter Umständen lassen sich auch noch Handwerkerrechnungen und haushaltsnahe Dienstleistungen steuermindernd absetzen. Um deine eigene Situation durchzurechnen und die nötige Steuererklärung zu machen, kannst du dich zum Beispiel bei einem Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen.

Hilfreich zur überschlägigen Kalkulation kann auch ein Brutto-Netto-Rentenrechner sein.

Bei welchem Einkommen wird die Witwenrente gekürzt?

Allgemeiner Freibetrag für die Witwenrente – Der allgemeine monatliche Freibetrag für die Witwenrente beträgt gemäß §97 SGB VI das 26,4fache des aktuellen Rentenwerts, Mit anderen Worten ist nur das monatliche Einkommen anrechenbar, welches den 26,4fachen Wert des aktuellen Rentenwerts übersteigt.

Allgemeiner Freibetrag auf anzurechnendes Einkommen für die Witwenrente
Zeitraum Ost West
Juli 2008 bis Juni 2009 616,18 Euro 701,18 Euro
Juli 2009 bis Juni 2010 637,03 Euro 718,08 Euro
Juli 2010 bis Juni 2011 637,03 Euro 718,08 Euro
Juli 2011 bis Juni 2012 643,37 Euro 725,21 Euro
Juli 2012 bis Juni 2013 657,89 Euro 741,05 Euro
Juli 2013 bis Juni 2014 679,54 Euro 742,90 Euro
Juli 2014 bis Juni 2015 696,70 Euro 755,30 Euro
Juli 2015 bis Juni 2016 714,12 Euro 771,14 Euro
Juli 2016 bis Juni 2017 756,62 Euro 803,88 Euro
Juli 2017 bis Juni 2018 783,82 Euro 819,19 Euro
Juli 2018 bis Juni 2019 810,22 Euro 845,59 Euro
Juli 2019 bis Juni 2020 841,90 Euro 872,52 Euro
Juli 2020 bis Juni 2021 877,27 Euro 902,62 Euro
Juli 2021 bis Juni 2022 883,61 Euro 902,62 Euro
Juli 2022 bis Juni 2023 937,73 Euro 950,93 Euro
Juli 2023 bis Juni 2024 937,73 Euro 950,93 Euro

Der allgemeine Freibetrag liegt damit aktuell für die Zeit vom 01.07.2022 bis 30.06.2023 bei 937,73 Euro im Osten und bei 950,93 Euro im Westen.

Wird die große Witwenrente ein Leben lang gezahlt?

Dauer: Wie lange wird die Witwenrente gezahlt? Hinterbliebenenrente steht Ihnen nur so lange zu, wie Sie ledig bleiben. Wenn Sie wieder heiraten oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, geht der Anspruch auf die Witwenrente Fall verloren.

Wird die Witwenrente auf meine Rente angerechnet?

Nein! Die oder die die eine Witwe oder der Witwer neben der eigenen Altersrente erhält, sind kein Hinzuverdienst der auf die Altersrente anzurechnen wäre. Anders herum kann eine Altersrente auf die Witwen-oder Witwerrente angerechnet werden. – Witwen, Witwer, Waisen-Rente

Warum kriege ich keine Witwenrente?

Startseite Wirtschaft

Erstellt: 21.06.2022, 11:43 Uhr Kommentare Teilen Wer Partner oder Partnerin verliert, erhält meistens eine Witwenrente. Ein Überblick der Bestimmungen. Frankfurt – Seinen Partner oder seine Partnerin zu verlieren, ist ein schwerer Schicksalsschlag. Häufig hat so ein Ereignis auch weitreichende Auswirkungen auf die eigene finanzielle Lage oder die der Familie.

  • Eine Witwen- oder Witwerrente soll die Auswirkungen abfedern.
  • Ende 2021 erhielten nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung 4,64 Millionen Frauen und 1,16 Millionen Männer eine Hinterbliebenenrente.
  • Sie wird aber unter Umständen nur für kurze Zeit ausgezahlt.
  • Wir erklären die wichtigsten Bestimmungen.

Voraussetzungen: Wer zum Zeitpunkt des Ablebens vom Partner oder der Partnerin verheiratet oder verpartnert ist, hat einen Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente (nachfolgend nur: Witwenrente). Es spielt keine Rolle, ob das Paar zusammengelebt hat oder nicht. Wer verwitwet, erhält Rente. © Moritz Wienert

Wird die Witwenrente 2023 erhöht?

Die Rentenerhöhung 2023 ist perfekt: Einkommensfreibeträge bei Witwen-und Witwerrenten steigen am 01.07.23. Zum Juli 2023 steigen prozentual auch die Freibeträge bei der Einkommensanrechnung Witwenrenten oder Witwerrente.

Hat Ehefrau Anspruch auf Rente des Mannes?

Habe ich Anspruch auf die Rente meines Ex-Ehemannes? – Aktualisiert: 30.09.2017, 12:00 | Lesedauer: 4 Minuten Anwalt Dr. Max Braeuer Foto: Amin Akhtar Dr. Max Braeuer ist Rechtsanwalt und Notar bei Raue LLP und Experte für Familien- und Erbrecht. An dieser Stelle beantwortet er Leserfragen Leserfrage: Ich bin Philippinin und war mit einem deutschen Mann verheiratet.

  1. Wir haben uns 2015 nach 30 Jahren Ehe scheiden lassen.
  2. Wir haben drei erwachsene Kinder.
  3. Mein Ex-Mann hat schon eine neue Freundin auf den Philippinen.
  4. Sie leben dort zusammen und haben ein gemeinsames Kind, sind aber nicht verheiratet.
  5. Ich arbeite seit zwölf Jahren Teilzeit in einem Seniorenheim und habe nicht mehr geheiratet.

Wenn mein Ex-Mann verstirbt: Habe ich Anrecht auf seine Rente? Weitere Frage: Eine Bekannte bezieht Rente von ihrem verstorbenen Ex-Ehemann. Nach meiner Scheidung 1987 ist mein Ex-Ehemann nun verstorben. Bestehen für mich Rentenansprüche? Dr. Max Braeuer: In beiden Fällen können die Frauen nicht mehr mit Rentenzahlungen rechnen.

Das ist die Folge des Versorgungsausgleiches, der bei den Scheidungen durchgeführt worden ist. Der Versorgungsausgleich ist eine der Errungenschaften der Familienrechtsreform von 1977. Vor dieser Reform musste noch festgestellt werden, welcher der Eheleute an der Scheidung schuldig ist. Damals gab es auch noch Witwenrentenansprüche für geschiedene Frauen.

Aufgrund der Reform ist die Selbständigkeit beider Eheleute nach der Scheidung gestärkt worden. Hierzu gehört insbesondere der damals neugeschaffene Versorgungsausgleich. Eine Ehepartner, meistens die Frau, bekommt schon bei der Scheidung eigene Rentenansprüche von dem anderen.

Damit sind beide aber auch auseinander, und Witwenrenten gibt es nicht mehr. Für den Versorgungsausgleich werden alle Rentenansprüche zusammengerechnet, die die Eheleute während der Ehezeit angesammelt haben. Diese Versorgungsanrechte werden dann gleichmäßig zwischen beiden verteilt. In vielen Fällen, in denen der Ehemann während der Ehe ein höheres Einkommen hatte, bekommt die Frau schon zu Lebzeiten des Mannes von diesem ein Teil seiner Rentenansprüche.

Das wird auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben. Sie hat dann einen eigenen Rentenanspruch aus der Ehezeit, der genauso hoch ist wie der des Ehemannes. Trotz des Ausgleichs ist die Rente des geschiedenen Mannes häufig höher als die der geschiedenen Frau.

  • Das liegt daran, dass auch vor und nach der Ehezeit Rentenansprüche gesammelt werden.
  • Wenn der Mann nach der Scheidung ein besseres Einkommen hat als seine geschiedene Frau, dann steigt sein Rentenanspruch stärker als der ihre.
  • Um das auszugleichen, gibt es den Anspruch auf Vorsorgeunterhalt.
  • Viele Frauen haben nach der Scheidung gegenüber ihrem geschiedenen Mann noch einen Unterhaltsanspruch.

Dieser hat nicht nur den Zweck, den Lebensbedarf der Frau zu decken. Als Teil des Unterhalts gibt es auch den Anspruch auf Vorsorgeunterhalt. Dieser ist dafür bestimmt, dass die Frau Beträge in ihre Altersversorgung einzahlt und so höhere Rentenansprüche erwirbt.

  1. Diese neuen Rentenanrechte der Frau gehen dann nicht mehr zu Lasten der Anrechte ihres geschiedenen Mannes, sondern werden aus den aktuellen Unterhaltszahlungen gebildet.
  2. Diese durchaus etwas komplizierten Regelungen führen dazu, dass die geschiedene Ehefrau im Normalfall nicht darauf angewiesen ist, nach dem Tode ihres geschiedenen Mannes noch etwas von seiner Rente zu bekommen.

Das gilt allerdings nur für geschiedene Frauen. Wenn die Eheleute getrennt gelebt haben, ohne sich scheiden zu lassen, dann steht der Frau beim Tod des Mannes unverändert eine Witwenrente zu. Diese Witwenrente kann auch deutlich höher sein als die Rente, die bei einer Scheidung durch den Versorgungsausgleich übertragen worden wäre.

  1. Wenn eine Ehe auseinandergeht, deren Partner schon älter sind, sollten sich die Eheleute fragen, ob die Ehe auch wirklich geschieden werden muss.
  2. Gerade wegen der Witwenrente verzichten manche Eheleute darauf, ihre gescheiterte Ehe formell scheiden zu lassen.
  3. Sie bleiben verheiratet, auch wenn sie dauerhaft getrennt leben.

Das ist keine besondere Belastung, wenn keiner von beiden einen anderen Partner heiraten möchte. Es bleibt aber die Aussicht auf die Witwenversorgung, die zumeist sehr viel besser ist als der Versorgungsaugleich im Falle einer Scheidung. Wenn Sie auch eine Frage haben, schreiben Sie an [email protected].

Was ist der Unterschied zwischen kleiner und großer Witwenrente?

Höhe der großen und kleinen Witwenrente – Unterschiede bestehen bei der großen und der kleinen Witwenrente in der Höhe. Die große Witwenrente beträgt 55 Prozent der Rente oder Rentenansprüche, die Ihr Ehepartner zum Zeitpunkt seines Todes hatte. Sind Sie oder Ihr Ehepartner vor dem 2.

Was bleibt von 1600 Euro Rente übrig?

Ein Beispiel zum Nachrechnen – Doch was heißt das nun für eine Rente von 1600 Euro im Monat? Das rechnen wir anhand eines Beispiels durch: Angenommen du bist 2020 in Rente gegangen, alleinstehend, nicht in der Kirche, gesetzlich krankenversichert und wohnst in Schweinfurt. Amazon-Bestseller: Neu im Ruhestand – Die 500 besten Ideen, Beschäftigungen und Inspirationen für die ersten Jahre der Rente In unserem Beispiel sind somit 80 Prozent der Rente steuerpflichtig, Beziehst du 1600 Euro Rente im Monat, sind das 19.200 Euro im Jahr.20 Prozent davon sind 3840 Euro, die steuerfrei bleiben. Von 19.200 Euro müssen somit 15.360 Euro versteuert werden.

Von dieser Summe werden vor Steuer nur noch die gesetzlichen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen, zusammen 10,95 Prozent. Die Berechnungsgrundlage ist dabei die volle Jahresrente von 19.200 Euro. Dies ergibt eine jährliche Beitragsumme von 2102 Euro, somit sinkt der steuerpflichtige Rentenanteil auf 13.258 Euro,

Diese Summe wird nun noch um die Werbungskostenpauschale für Rentner*innen von 102 Euro und den Sonderausgabenpauschalbetrag von 36 Euro bereinigt. Der endgültige steuerpflichtige Anteil beträgt 13.120 Euro, Wie viele Steuern gezahlt werden müssen, kann der Einkommensteuer-Grundtabelle entnommen werden.

Wann bekommt eine Frau keine Witwenrente?

Meldungen | Witwenrente: So lange muss man verheiratet gewesen sein Bei Eheschließungen ab dem 1. Januar 2002 wird eine Witwen- oder Witwerrente nur noch gezahlt, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat. Ist das nicht der Fall, muss der Rentenversicherungsträger laut Gesetz zunächst davon ausgehen, dass eine sogenannte Versorgungsehe vorliegt.

  • Damit ist gemeint, dass das Paar die Ehe angesichts des erkennbar kurz bevorstehenden Todes nur einging, um nach dem Tode dem überlebenden Ehegatten die Möglichkeit zu geben, eine Hinterbliebenenrente zu beziehen.
  • Zwar wird das Vorliegen einer Versorgungsehe bei solchen Fallgestaltungen zunächst unterstellt.

Dieses kann im Einzelfall vom Hinterbliebenen aber widerlegt werden. Gründe, die gegen das Vorliegen eine Versorgungsehe sprechen, können zum Beispiel der Tod des Ehepartners durch einen Unfall oder ein gemeinsames Kind sein. Die kostenfreien Broschüren „Hinterbliebenenrente: Hilfe in schweren Zeiten” und „Hinterbliebener: So viel können Sie hinzuverdienen” fassen die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammen.

  • Sie stehen online unter diesem Artikel zum Download bereit.
  • Sie haben ein Anliegen und möchten mit der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung treten? Dann nutzen Sie online unser – schnell und unkompliziert.
  • Gerne unterstützen Sie die Beraterinnen und Berater der Deutschen Rentenversicherung auch am kostenfreien Service-Telefon unter der Rufnummer 0800 1000 4800.

: Meldungen | Witwenrente: So lange muss man verheiratet gewesen sein

Wie lange wird die große Witwenrente gezahlt?

So lange wird die Witwenrente gezahlt – Die kleine Witwenrente wird nur bis zu 24 Monate nach dem Tod des Partners gezahlt. Die große Witwenrente erhalten Sie ein Leben lang. Die Zahlung endet jedoch, wenn Sie wieder heiraten. Haben Sie eine große Witwenrente erhalten, besteht bei einer Heirat ein Anspruch auf eine Rentenabfindung, die zwei Jahresbeträge der großen Witwenrente ausmacht.

Wird das eigene Einkommen auf die Witwenrente angerechnet?

Homepage | Einkommensanrechnung Eine Einkommensanrechnung erfolgt bei Hinterbliebenenrenten, wenn weiteres Einkommen bezogen wird. Anzurechnen sind 40 Prozent des den Freibetrag übersteigenden pauschalisierten Nettoeinkommens. Für die Umrechnung vom Brutto ins Netto gelten pauschale Prozentsätze.

Beispiel zur Einkommensanrechnung für eine Witwenrente für die alten Bundesländer für die Zeit ab 1.7.2022: Petra T. erhält eine monatliche Witwenrente von 400 Euro. Sie verdient monatlich brutto 1.700 Euro. Die Rentenversicherung zieht von den 1.700 Euro pauschal 40 Prozent, also 680 Euro, ab. Das ergibt einen rechnerischen Nettoverdienst von 1.020 Euro.

Nach Abzug des Freibetrags in Höhe von 950,93 Euro verbleiben 69,07 Euro. Von diesem Übersteigungsbetrag sind wiederum 40 Prozent, also 27,63 Euro, von den 400 Euro Witwenrente abzuziehen. Es verbleiben Petra T. also brutto 372,37 Euro an monatlicher Witwenrente.

Wer bekommt nur 2 Jahre Witwenrente?

24 Kalendermonate gibt es Geld: – Die kleine Witwenrente gibt es nach dem Gesetz nur für 24 Kalendermonate nach Ablauf des Monates, in dem der Versicherte gestorben ist. Die Begrenzung der 24 Kalendermonate gilt für folgende Fälle nicht:

  • wenn der versicherte Ehegatte vor dem 01.01.2002 gestorben ist oder
  • mindestens ein Ehegatte vor dem 2.01.1962 geboren ist und die Ehe vor dem 01.01.2002 geschlossen worde.

– Aktionswochen 1. April -31. Mai 2023 –

Wird die große Witwenrente ein Leben lang gezahlt?

Dauer: Wie lange wird die Witwenrente gezahlt? Hinterbliebenenrente steht Ihnen nur so lange zu, wie Sie ledig bleiben. Wenn Sie wieder heiraten oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, geht der Anspruch auf die Witwenrente Fall verloren.

Was passiert mit der Witwenrente wenn ich selber Rente bekomme?

Verrechnung der Witwenrente mit der eigenen Rente – Um die Witwenrente mit der eigenen Rente und anderen Einkünften zu verrechnen, muss die Rentenversicherung zuerst das Nettoeinkommen des Hinterbliebenen ermitteln. Hierfür wendet die Rentenversicherung ein Berechnungsverfahren an, bei dem sie pauschal 40 Prozent vom Bruttoeinkommen des Hinterbliebenen abzieht.

Sofern der Hinterbliebene eine eigene Rente bezieht, zieht die Rentenversicherung pauschal 14 Prozent davon ab. Daraufhin zieht die Rentenversicherung vom berechneten Nettoeinkommen den Freibetrag ab. Dieser liegt je nach Bundesland bei 903 Euro oder bei 877 Euro. (Stand 2021) Die Rentenversicherung unterscheidet hier jeweils zwischen den alten und den neuen Bundesländern.

Der Freibetrag ist grundsätzlich mit dem derzeitigen Rentenwert verknüpft und erhöht sich immer dann, wenn die Renten erhöht werden. Für Hinterbliebenen mit Kindern, die eine Waisenrente beanspruchen können, erhöht sich der Freibetrag nochmals. Im letzten Schritt zur Verrechnung der Witwenrente mit der eigenen Rente rechnet die Rentenversicherung von der verbliebenenen Summe 40 Prozent auf die Witwenrente an.

Hat man Anspruch auf Witwenrente wenn man getrennt lebt?

Hinterbliebenenrente, Waisenrente: Wie viel Witwenrente Sie bekommen Wenn jemand fehlt. Was das Finanzielle angeht, gelten für Witwen, Witwer und Waisen die Regeln der Hinterbliebenenrente. © Roman Klonek Zu den Leistungen der gehört auch die Rente für Witwen und Waisen.

  1. Hier erfahren Sie, wie die Höhe der Witwenrente berechnet wird.
  2. Inhalt Wenn der Partner stirbt, kommen zur Trauer oft auch finanzielle Sorgen hinzu.
  3. Vor allem Frauen, die wegen Kindern und Haushalt beruflich zurück­gesteckt haben, fragen sich: Kann ich mir mein Leben ohne meinen Ehemann noch leisten? Sie leben im Durch­schnitt länger als Männer, haben aber in der Regel eine deutlich geringere gesetzliche Rente.

Eine wichtige Einkommens­quelle wird nach dem Tod des Part­ners für viele Witwen und Witwer die Hinterbliebenenrente der gesetzlichen Renten­versicherung. Je nachdem, wie alt der Hinterbliebene ist und wann das Paar geheiratet hat, fällt die Rente unterschiedlich hoch aus.

Mithilfe unserer Grafik (siehe weiter unten) lassen sich die Ansprüche Hinterbliebener gut über­blicken. Welche Ansprüche Kinder des Verstorbenen haben, lesen Sie weiter unten in diesem Text. Tipp: In jungen Jahren sind die Ansprüche aus einer Hinterbliebenenrente gering. Daher ist eine Risiko­lebens­versicherung wichtig, um die Angehörigen abzu­sichern.

In unserem finden Familien die besten Angebote. Kommt es zu einer Auszahlung, kann es je nach Lebens­situation passend sein, das Geld in eine zu investieren. Zum Jahr 2002 wurden die Leistungen aus der Hinterbliebenenrente neu geregelt. Seitdem werden parallel zwei Systeme angewendet.

Es gibt die Witwenrente nach altem und nach neuem Recht. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen der „großen Witwenrente” und der „kleinen Witwenrente”. Laut gesetzlicher Renten­versicherung beziehen nahezu 100 Prozent der Hinterbliebenen direkt eine große Witwenrente. Die kleine Witwenrente spielt nur für junge Hinterbliebene eine Rolle.

Der über­wiegende Teil der erst­malig gezahlten Witwenrenten wird dabei noch nach altem Recht gezahlt, weil die Ehen schon vor 2002 bestanden. Hinterbliebenenrenten nach neuem Recht unterscheiden sich in der Höhe und bei der Anrechnung der Einkünfte (siehe Grafik weiter unten).

  • Die Ansprüche gelten gleichermaßen für Witwen wie für Witwer, für Ehepartner wie für Partner in einge­tragenen Lebens­part­nerschaften.
  • Der Verständlich­keit halber sprechen wir hier stell­vertretend von Witwenrente und Ehepart­nern.
  • Anspruch auf eine Witwenrente hat ein Ehepartner, wenn er bis zum Tod mit dem Verstorbenen verheiratet war.

Ob die Ehepartner zusammen oder getrennt gelebt haben, spielt keine Rolle. Die Witwenrente wird nur gezahlt, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat. Ausnahmen sind möglich, wenn der Partner zum Beispiel bei einem Unfall oder aufgrund einer plötzlichen Krankheit stirbt.

  • Außerdem muss der verstorbene Ehepartner eine Mindest­versicherungs­zeit von fünf Jahren in der gesetzlichen Renten­versicherung erfüllt haben.
  • Es ist nicht notwendig, dass der Hinterbliebene selbst in der Renten­versicherung versichert ist.
  • Der Anspruch entfällt, sobald der Hinterbliebene erneut heiratet.

Er bekommt dann jedoch eine Abfindung von 24 Monats­renten der Witwenrente ausgezahlt, die er mit einem formlosen Schreiben beantragen kann. Tipp: Die Hinterbliebenenrente fließt nur auf Antrag. Dafür brauchen Sie eine Ster­beurkunde und die Heirats­urkunde.

Die Deutsche Renten­versicherung berät neutral zu allen Fragen. Das Service­telefon ist kostenlos: 0 800/1000 48 00. Dort können Sie auch einen Termin vereinbaren. Die Rege­lungen für hinterbliebene Ehepartner von Beamten sind denen der gesetzlichen Renten­versicherung ähnlich. Wenn etwa ein Verstorbener eine Dienst­zeit von mindestens fünf Jahren abge­leistet hat, besteht ein Anspruch auf Witwengeld.

Eine weitere Voraus­setzung ist, dass die Ehe im Regelfall mindestens ein Jahr gedauert hat. Die Höhe des Witwengeldes beträgt 55 Prozent des Ruhe­gehalts, das der Partner erhalten hat, oder erhalten würde, wenn er am Todes­tag eine Pension bezogen hätte.

Analog zur gesetzlichen Rente kann es einen Anspruch nach altem Recht geben, bei dem das Witwengeld 60 Prozent beträgt. Sind die Voraus­setzungen für die Zahlung erfüllt, müssen Ehepartner einplanen, dass eigenes Einkommen wie etwa eine eigene Pension auf das Witwengeld ange­rechnet wird. Eine gewisse Mindest­versorgung steht Hinterbliebenen aber sicher zu.

Die Grund­lagen für diese Mindest­versorgung sind in den jeweiligen Versorgungs­gesetzen von Bund und Ländern geregelt. Wenn der Verstorbene und der Hinterbliebene beide schon im Renten­alter waren, ist die Sache einfach: Der Hinterbliebene bekommt dann einen festen Prozent­satz der Rente des Verstorbenen und muss sich nach dem Antrag meist um nichts weiter kümmern, wenn sich an seinen finanziellen Verhält­nissen nichts ändert.

Jüngere Hinterbliebene sollten beachten, dass Einkommen auf die Hinterbliebenenrente ange­rechnet werden. Es kann also sein, dass sie wegen eines zu hohen Gehalts zunächst keine Hinterbliebenenrente bekommen. Wenn sie aber später selbst in Rente gehen, sinken meistens die ihnen zur Verfügung stehenden Einkünfte und es kann wieder eine Witwenrente fließen.

Auch durch die Geburt eines Kindes oder das Erreichen der Alters­grenze kann sich der Anspruch verändern (siehe Grafik unten). Es hängt unter anderem vom Alter, dem Heirats- und Todes­jahr ab, ob altes oder neues Recht gilt und wie hoch die Leistungen ausfallen. © Stiftung Warentest / René Reichelt In den Monaten direkt nach dem Tod des Part­ners gibt es von der Renten­versicherung eine besondere Unterstüt­zung. Im „Sterbe­viertel­jahr”, den ersten drei Monaten nach dem Tod, erhält der Hinterbliebene die monatlichen Renten­ansprüche des Verstorbenen in voller Höhe ausgezahlt, ohne dass das Einkommen ange­rechnet wird.

Wenn der Verstorbene bereits eine Rente bezogen hat, zahlt die Renten­versicherung drei volle Monats­renten als Vorschuss aus. Das können Hinterbliebene inner­halb von 30 Tagen nach dem Tod beim Renten­service der Deutschen Post in jeder Post­filiale beantragen. Was nach den ersten drei Monaten gezahlt wird, lässt sich der Grafik entnehmen.

Hat der Verstorbene selbst noch keine Rente erhalten, bezieht sich die Zahlung auf die Rentenhöhe, auf die er theoretisch Anspruch gehabt hätte. Für jeden Monat, den der Ehepartner vor dem Alter von 64 Jahren und 10 Monaten verstirbt (gilt 2023), zieht die Rentenkasse einen Abschlag von 0,3 Prozent der Witwenrente ab – maximal jedoch 10,8 Prozent.

Die Alters­grenze steigt bis 2024 schritt­weise auf 65 Jahre. Beim Antrag muss ein Hinterbliebener auch Angaben zum eigenen Einkommen machen, denn das wird angerechnet. Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen altem und neuen Recht. Immer ange­rechnet werden Erwerbs­einkommen und Erwerbs­ersatz­einkommen, etwa die eigene gesetzliche Rente oder Arbeits­losengeld.

Nur bei der Hinterbliebenenrente nach neuem Recht werden auch viele zusätzliche Einkommens­arten ange­rechnet. Hierzu zählen Vermögens­einkommen, Betriebs­renten, Renten aus privaten Renten­versicherungen sowie aus allgemeinen Unfall­versicherungen. Doch fällt die Witwenrente dadurch nicht eins zu eins geringer aus.

Die Berechnungs­weise und Frei­beträge mindern die Einbußen deutlich ab. Für die Anrechnung ermittelt die gesetzliche Renten­versicherung aus dem Brutto­einkommen ein rechnerisches „Netto­einkommen”, indem sie von den verschiedenen Einkommens­arten jeweils einen pauschalen Wert abzieht, zum Beispiel 14 Prozent von der gesetzlichen Rente.

Tipp: Für Paare, die durch private Vorsorge sehr gut abge­sichert sind, und deswegen nur eine minimale Hinterbliebenenrente bekommen würden, kann ein Renten­splitting (siehe unten) sinn­voll sein: Sie teilen ihre Ansprüche, je eine Hälfte gilt als eigene Rente jedes Part­ners.

  1. Darauf wird zusätzliches Einkommen nicht ange­rechnet.
  2. Das ermittelte Netto­einkommen wird nur zu 40 Prozent auf die Witwenrente ange­rechnet – und das auch erst, nachdem ein monatlicher Frei­betrag abge­zogen wurde.
  3. In den alten Bundes­ländern beträgt er aktuell 950,93 Euro, in den neuen wegen des etwas geringeren Renten­werts 937,73 Euro.

Pro Kind mit Anspruch auf eine Waisenrente steigt der Frei­betrag im Westen um 201,71 Euro, im Osten um 198,91 Euro. Nicht ange­rechnet werden auch bei Renten nach neuem Recht Erträge aus der Riester-Rente oder Bezüge aus einer Betriebs­rente des Verstorbenen.

Sind Witwe oder Witwer jünger als 45 Jahre und sieben Monate und erziehen keine minderjäh­rigen Kinder, wird nach dem „Sterbe­viertel­jahr” vor­erst nur die „kleine Witwenrente” gezahlt. Diese beträgt nur 25 Prozent der Rente des Verstorbenen. Wendet die Renten­versicherung neues Recht an, fließt sie 24 Monate lang.

Gilt für das Ehepaar das alte Recht, fließt sie zeitlich unbe­grenzt. Die Witwenrente ist steuer­pflichtig. Steuerlich gelten für die Witwenrente die gleichen Regeln wie für eine reguläre Alters­rente. Alles dazu erklären wir in unserem Artikel, Auch für die Witwenrente gilt ein Rentenfrei­betrag.

Ein Teil der Rente bleibt also steuerfrei. Dieser Frei­betrag sinkt jedes Jahr. Für Neurentner 2023 sind 17 Prozent der Rente steuerfrei. Wie hoch der Frei­betrag in Euro ist, ermittelt das Finanz­amt im Jahr nach dem Renten­beginn. Dann gilt der Betrag für immer. Das Amt muss ihn nur anpassen, wenn die Rente neu berechnet wird, weil sich gesetzlich etwas ändert.

Tipp: Einen Über­blick für die Steuerbelastung in der Rente gibt unser Rechner, Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Selbst Geschiedene unterstützt die Rentenkasse unter Umständen, wenn sie Kinder erziehen und ihr Expartner stirbt. Diese eher unbe­kannte Leistung heißt Erziehungs­rente.

Sie unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von der Rente für Hinterbliebene: Hier muss der Geschiedene selbst fünf Jahre – die Mindest­versicherungs­zeit – in der gesetzlichen Renten­versicherung versichert sein, um für eine Erziehungs­rente infrage zu kommen. Außerdem darf der Mann oder die Frau nach der Scheidung nicht wieder geheiratet haben und muss ein Kind des früheren Part­ners erziehen oder ein eigenes, das nicht vom Verstorbenen sein muss.

Bei der Erziehungs­rente lohnt es sich, schnell zu sein. Stellt die Exfrau oder der Exmann den Antrag inner­halb der ersten drei Monate, nachdem alle Voraus­setzungen erfüllt sind, wird die Rente bis zu drei Monate rück­wirkend gezahlt. Sind die drei Monate schon vorbei, fließt die Erziehungs­rente erst ab dem Antrags­monat.

  1. Die Erziehungs­rente ist so hoch wie eine volle,
  2. Vor dem Erreichen bestimmter Alters­grenzen greifen bei ihr Abschläge wie bei den anderen Leistungen.
  3. Vor dem Alter von 64 Jahren und 10 Monaten (2023) wird sie in diesem Jahr um einen Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat gekürzt.
  4. Die Alters­grenze steigt bis 2024 auf 65 Jahre.

Eigenes Einkommen wird auf die Erziehungs­rente ange­rechnet. Die Renten­versicherung stoppt die Leistung, wenn der Geschiedene wieder heiratet oder das Kind 18 Jahre alt wird. Ausnahmen gelten bei behinderten Kindern. Die Auszahlung endet außerdem, sobald der Empfänger eine Regel­alters­rente bezieht.

Tipp: Geschiedene haben noch eine weitere Möglich­keit auf eine Hinterbliebenenrente: Hat der geschiedene Ehepartner des Verstorbenen wieder geheiratet und wurde diese zweite Ehe aufgelöst, ist der Bezug einer „Witwenrente nach dem vorletzten Ehegatten” möglich. Sie muss höher sein als die Ansprüche aus der letzten Ehe.

Sind Geschiedene mindestens fünf Jahre in der Renten­versicherung versichert und erziehen ein Kind, haben sie nach dem Tod des Expart­ners eventuell Anspruch auf eine Erziehungs­rente. Die Rentenkasse unterstützt nicht nur hinterbliebene Partner, sondern auch Kinder und Jugend­liche, wenn ein Eltern­teil oder gar beide sterben.

  • Einen Anspruch können noch weitere Verwandte haben, die im Haushalt des Verstorbenen lebten oder von ihm unterstützt wurden.
  • Hier lesen Sie, wie Sie die Höhe der Halb­waisenrente berechnen und wie Sie die Halb­waisenrente beantragen.
  • Inder haben Anspruch auf eine Halb­waisenrente, wenn sie ein Eltern­teil verloren haben.

Sie beträgt 10 Prozent der Rente, die der Verstorbene bekommen hat oder auf die er Anspruch gehabt hätte. Eine Voll­waisenrente steht den Kindern zu, wenn kein unter­halts­pflichtiger Eltern­teil mehr lebt. Sie entspricht 20 Prozent der Rente des Eltern­teils mit dem höheren Renten­anspruch.

Die Waisen oder Halb­waisen müssen aber einen Abschlag hinnehmen, wenn ihre Eltern oder ein Eltern­teil sterben, bevor diese eine Alters­grenze erreicht haben. Haben die Eltern bei Tod im Jahr 2023 das Alter von 64 Jahren und 10 Monaten noch nicht erreicht, zieht die Renten­versicherung für jeden fehlenden Monat 0,3 Prozent ab, allerdings maximal 10,8 Prozent.

Die Alters­grenze steigt bis zum Jahr 2024 auf 65 Jahre. Tipp: Den Antrag auf Halb­waisenrente oder Voll­waisenrente stellen Sie bei der Deutschen Renten­versicherung. Die, Anspruch auf Leistungen haben nicht nur leibliche Kinder. Die Renten­versicherung gewährt die Leistungen auch adoptierten Kindern, Stief­kindern und Pflege­kindern, wenn sie im Haushalt des Verstorbenen lebten.

  1. Auch seine Enkel und Geschwister können Zahlungen erhalten, wenn sie seinem Haushalt angehörten oder er ihr Leben finanziert hat.
  2. Üblicher­weise endet der Anspruch auf die Waisenrente mit dem 18.
  3. Geburts­tag.
  4. Die Renten­versicherung zahlt aber aus vielen Gründen länger.
  5. Bis zum 27.
  6. Geburts­tag ist das der Fall, wenn der Hinterbliebene noch in der Schul- oder Berufs­ausbildung ist, einen Freiwil­ligen­dienst leistet oder behindert ist und nicht für sich selbst sorgen kann.

Ein Studium gilt in diesem Zusammen­hang als Berufs­ausbildung. Selbst in der Über­gangs­zeit zwischen zwei dieser Stationen wird eine Waisenrente weitergezahlt – also zum Beispiel zwischen Ende des Schul­ausbildung und Anfang der Berufs­ausbildung. Die Pause darf aber nicht länger als vier Monate sein.

Der Gesetz­geber hat die Berechnung für Waisen und Halb­waisen vereinfacht. Ihr Einkommen bleibt unbe­rück­sichtigt. Selbst wenn sie zum Beispiel in der Ausbildung Geld verdienen oder neben dem Studium jobben, müssen sie seit 2015 nicht mehr mit einer Kürzung rechnen. Es kann aber sein, dass Leistungen aus anderen Quellen dafür nied­riger ausfallen.

So wird zum Beispiel das Bafög reduziert, wenn die Waisenrente 180 Euro über­steigt. In der Ehe soll man alles teilen. Seit 2002 ist das auch für Renten­ansprüche möglich. Um die während der Ehe erworbenen Ansprüche aus der gesetzlichen Renten­versicherung stärker als Gemein­schafts­leistung anzu­erkennen, hat der Gesetz­geber die Möglich­keit des Renten­splittings einge­führt.

Dabei werden die Renten­anwart­schaften zusammengezählt, die beide Ehepartner während der Ehe erworben haben, und zu gleichen Teilen aufgeteilt. Kurz gesagt: Der Ehepartner mit höheren Renten­ansprüchen gibt also etwas an den Ehepartner mit geringeren ab. Eine spätere Zahlung der wird damit jedoch ausgeschlossen.

Wer sich also einmal für das Splitting entscheidet, muss dabei bleiben. Beispiel: Jan S. (66) hat 2002 seine Frau Sandra (65) geheiratet. Seitdem hat er in der gesetzlichen Renten­versicherung Ansprüche von 500 Euro erworben, Sandra hingegen nur von 100 Euro.

  • Entscheiden sich die beiden für das Renten­splitting, haben hinterher beide Ansprüche von 300 Euro.
  • Die Ansprüche, die beide in der Zeit vor der Ehe erworben haben, bleiben unbe­rührt.
  • Das Renten­splitting spielt in der Realität noch kaum eine Rolle.
  • Das liegt an dem bisher sehr begrenzten Berechtigten­kreis: Es können sich nur Ehepartner für das Teilen entscheiden, deren Ehe nach 2001 geschlossen wurde oder die beide nach dem 1.

Januar 1962 geboren wurden. Beide Partner müssen außerdem mindestens 25 Jahre rentenrecht­liche Zeiten in ihrem Versicherungs­konto haben. Dazu zählen neben der Zeit als Arbeitnehmer auch Zeiten der Kinder­erziehung oder Pflege eines Familien­mitglieds.

  1. Das Renten­splitting kann frühestens sechs Monate vor Eintritt in die Alters­rente beantragt werden.
  2. Wenn nur ein Partner Rente bezieht, muss der andere Partner die Regel­alters­grenze erreicht haben.
  3. Die Entscheidung über das Renten­splitting kann auch noch später fallen – etwa, falls absehbar ist, dass ein Ehepartner bald sterben wird.

Stirbt einer, bevor die Voraus­setzungen zum Renten­splitting erfüllt sind, kann der Hinterbliebene das Renten­splitting inner­halb von zwölf Monaten nach dem Tod auch alleine beantragen. Aktuell kommt das Renten­splitting nur für ältere Paare in Frage, die nach 2001 geheiratet haben.

  • Für sie ist das Renten­splitting allerdings in der Regel keine gute Entscheidung, da nur die Renten­ansprüche geteilt werden, die während der Ehe dazugekommen sind.
  • Die Witwenrente hingegen wird aus den gesamten Renten­ansprüchen berechnet und würde für die meisten aktuell Splitting-Berechtigten höher ausfallen als die zugewonnene Rente aus dem Renten­splitting.

Lohnend ist das Renten­splitting heute nur für diejenigen, die aufgrund hoher privater Vorsorge keine Witwenrente bekommen würden. Für spätere Rentnergenerationen kann das Renten­splitting allerdings eine interes­sante Option sein. Gerade bei Paaren mit ungleicher Rente, die hohe Einkommen aus privater Vorsorge oder Vermietung erwarten können, stellt sich der Hinterbliebene mit den geringeren Renten­ansprüchen durch das Renten­splitting deutlich besser.

Der Vorteil: Seine gewonnenen Renten­ansprüche werden durch die zusätzlichen Einkünfte nicht wie bei der Witwenrente geschmälert. Außerdem bleiben ihm seine Ansprüche erhalten, sollte er sich nach dem Tod des Part­ners dazu entschließen, erneut zu heiraten. Die Witwenrente würde in diesem Fall wegfallen.

Der Nachteil: Verstirbt der Splitting-Begüns­tigte zuerst, bekommt der Hinterbliebene nur die geringere Rente.

17.01.2023 – Die Risiko­lebens­versicherung zahlt eine existenziell wichtige Summe, falls die versicherte Person stirbt. Das schützt Angehörige vor Geldnöten.85 Tarife im Vergleich. 15.05.2018 – Für seine Rürup-Rente hatte ein Finanztest-Leser schon ein Vermögen bezahlt. Für die Witwenrente will Signal Iduna noch mehr. Finanztest schildert den Fall und sagt, was. 19.06.2018 – Ich beziehe bald meine Alters­rente, möchte aber trotzdem noch ein Jahr bei meinem Arbeit­geber weiter­arbeiten. Lohnt es sich, weiter Renten­versicherungs­beiträge zu zahlen?

: Hinterbliebenenrente, Waisenrente: Wie viel Witwenrente Sie bekommen