Wer Antwortet Beim Pendeln?

Wer Antwortet Beim Pendeln
Das sollten Sie außerdem beachten – Sie sollten darauf achten, dass Sie sich in der richtigen mentalen und physischen Verfassung befinden. Nur wer daran glaubt, dem wird das Pendel weiterhelfen. Zudem sollten Sie folgende Grundsätze beachten:

Konzentrieren Sie sich auf das Pendeln. Das funktioniert vor allem, wenn Sie ungestört sind. Suchen Sie sich also am besten allein einen ruhigen Ort und blenden Sie Ihre Umwelt aus. Legen Sie Ihren vollen Fokus auf die Frage, die Sie dem Pendel stellen. Ihr Körper sollte in den Hintergrund rücken. Nur so kann das Pendel selbstständig auf die Frage antworten und Sie beeinflussen es nicht unterbewusst. Vermehrt gilt die Meinung, man sollte ausschließlich für sich selbst pendeln und nicht für andere. Verlassen Sie sich nicht blind auf die Antwort des Pendels. Sie sollten stets rational bleiben und die Antwort abwägen. Das Pendel sollte Sie lediglich unterstützen, jedoch treffen Sie die Entscheidung letztendlich selbst.

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Wie antwortet das Pendel?

Das Pendel wird in einer Hand zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten. Das muss nicht unbedingt die normalerweise bevorzugte Hand sein. Der Ellenbogen der Pendelhand wird dann aufgestützt. Das Pendel hängt dabei gerade und frei runter, so dass es ungehindert schwingen kann.

  1. Zu Beginn muss das Pendel eine Ruhestellung haben, es ist also möglichst bewegungslos.
  2. Leinere Schwingungen oder Drehungen sind hierbei aber nicht ungewöhnlich.
  3. Bevor man die gewünschten Fragen stellen kann, sollte erst einmal festgestellt werden, wie das eigene Pendel ausschlägt.
  4. Hierfür sitzt man gerade, ruhig und konzentriert und bittet das Pendel, anzuzeigen, was die jeweilige Richtung, in die es schwingt, bedeutet.

Dabei fragt man das Pendel zum Beispiel, welche Richtung die Antwort „ja” darstellt. Das Pendel wird dann die entsprechende Schwingung anzeigen. Es macht Sinn, sich diese zu notieren. Neben den Standard Antworten wie „Ja”, „Nein” und „Vielleicht” kann man sich zum Beispiel auch Angaben für individuellere Antworten, wie „Positive Energie”, von dem Pendel zeigen lassen.

  1. In den meisten Fällen schwingt das Pendel bei „Ja” senkrecht und bei „Nein” waagerecht.
  2. Ist keine klare Antwort möglich, schwingt es möglicherweise diagonal oder im Kreis.
  3. Tatsächlich bleiben die jeweiligen Antwortbewegungen immer gleich – es sei denn, die Hand, in der das Pendel gehalten wird, wird gewechselt.

Geschieht dies nicht, muss man das Pendel also nur einmalig nach den Richtungen für die Antworten befragen.

Kann man den Pendel vertrauen?

Mit dem Pendel energievolle Entscheidungen treffen Wer Antwortet Beim Pendeln Als ich das erste Mal gependelt habe, war ich ein junger Teenager. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf gekommen sind. Wir haben einfach eine Kette genommen und auf eine Blatt ja/nein geschrieben und losgependelt. Tage zuvor hatten wir eine Deutscharbeit geschrieben, ein Diktat.

Also habe ich das Pendel gefragt, ob ich eine sechs bekomme und prompt kreiste es um das Ja. Ich war im Vollschock. Eine sechs in einer Arbeit. Nun, Du wirst es Dir denken können, ich habe am nächsten Tag wirklich die sechs bekommen. Rechtschreibung war noch nicht meine Geniezone, dafür war ich einfach zu träumerisch in meinen Gedanken und Welten unterwegs.

Mich hat immer mehr die Geschichte interessiert als die Buchstaben an sich. Doch wieder zum Pendel. Ich habe es danach Jahre nicht mehr angerührt, weil ich damals felsenfest überzeugt war, dass ich die sechs bekommen habe, weil ich gependelt habe. Was Quatsch ist, doch es gab kein Internet und niemanden der mir näher erklären konnte, was ein Pendel kann und was nicht.

Mit Tarot-Karten hatte ich übrigens eine ähnliche Erfahrung, doch darüber schreibe ich ein anderes Mal. Jahre später hat das Pendel wieder zu mir gefunden und auf einmal ist es so leicht. Ich nutze es als Richtungsweiser, denn es macht die Energien, die Schwingungen, die da sind sichtbar und lesbar, nicht mehr und nicht weniger.

Pendel sind wundervolle Vermittler zwischen dem Unbewussten und Bewussten und machen das innere Wissen sichtbar. Pendel können uns wundervoll bei der Entscheidungsfindung unterstützen und als Richtungsweiser fungieren. Das Pendel kann Dir helfen immer mehr Deiner eigenen Intuition zu vertrauen.

  1. Du kannst jede Art von Fragen stellen, auch Ja/Nein-Fragen.
  2. Je einfacher, klarer und präziser die Fragen sind, umso besser.
  3. Du kannst Pendeltafeln nutzen oder einfach über einen Ja/Nein Impuls das Pendel lesen.Außerdem kannst Du das Pendel nutzen, um zu erfragen, was Dir im jetzigen Moment gut tun oder nicht.

Ich nutze es gerne, wenn ich mir bei einem Essen unsicher bin oder bei einem Kraut, einen Stein, etc. den ich gerne nutzen möchte. Ich lege dann den Gegenstand oder auch nur ein Symbol davon vor mich hin oder in meine andere Hand und lass das Pendel darüber pendeln. Wer Antwortet Beim Pendeln Für mich ist jedes Pendel anders und wundervoll. Persönlich mag ich welche mit einer Spitze lieber als Ringe. Einfach weil es die Energie dann für mich so schön auf den Punkt bringt, das ist aber Geschmacksache und Ringe an Ketten oder Bändern funktionieren auch einwandfrei.Im Ende brauchst Du einfach einen Gegenstand ein einer Schnur oder Kette.

  1. Egal ob ich das Pendel frage oder Karten lege, ich nehme mir immer einen Moment Zeit, mich zu erden und bewusst in mein Herz zu atmen und mich über mein heiliges, inneres Licht klar zu stabilisieren und auszurichten.
  2. Das geht mittlerweile innerhalb von Sekunden bei mir.
  3. Einfach weil ich mir auch immer wieder Zeit nehme, es bewusster zu praktizieren, damit ich es auch zwischendurch schnell abrufen kann, ohne jedesmal ein langes Ritual praktizieren zu müssen.

Gut ist es auch, vorher noch mal ein Glas Wasser zu trinken. Genügend Wasser in Dir leitet einfach die Energie besser. Wenn ich zwischen verschiedenen Pendeln wechsle bzw. ein neues Pendel nutze, stimme ich mich immer erst auf die Energie des Pendels ein und lass mir ein klares Ja und Nein geben, bevor ich die eigentliche Frage stelle.

Meistes ist die Bewegung gleich, doch ich hatte auch schon andere Richtungen (auch komplett andersherum) bei bestimmten Pendeln. Ich bin der Überzeugung, dass es wichtig ist, zu erkennen, was Deine Richtungen genau in der Kombination mit dem gewählten Pendel sind. Immer wieder lese ich, das ein Nein, ein Pendeln zur Seite ist und ein Ja ein Kreis.

Kann sein, muss aber nicht. Bei mir ist es oft so, das bei einem Ja mein Pendel im Uhrzeigersinn pendelt und bei einem Nein gegen den Uhrzeigersinn.Bei manchen Pendeln zieht mein Pendel bei einem Ja nach rechts und einem Nein nach links. Das sieht manchmal sehr kurios aus, weil das Pendel fast senkrecht zieht als hätte es einen Magnet.

Nutze ich statt einer Ja/Nein Frage ein Pendelbrett zieht mein Pendel dann auch in die entsprechende Richtung. Nachdem Du Dich gut geerdet hast, halte Dein Pendel locker in Deiner Hand und gebe ihm einen leichten Schwung, ich nutze eine sanfte Schwingung nach vorne und hinten als neutrale Schwingung.

Ich finde eine Eingangsschwingung gerade am Anfang hilfreicher und oft auch leichter, weil es schneller geht, dass das Pendeln dann die Richtung zeigt. Es braucht dann keine Energie mehr um die Bewegung anzufangen, sondern nur noch um die Richtung anzuzeigen. Wer Antwortet Beim Pendeln Bitte Dein Pendel, Dir ein klares Ja zu geben. Beobachte den Ausschlag. Pendelt es zur Seite oder zieht es Kreise, welche Richtung? Nimm wahr.Halte Dein Pendel dann an, bringe es wieder in eine neutrale Position (und sanften Schwung) und bitte um ein klares Nein.

Nimm auch hier wahr, welche Bewegung es einnimmt. Hab Geduld, manchmal braucht es etwas Zeit, um es klar erkennen zu können.Wenn Dein Ja oder Nein ein pendeln nach oben und unten sein sollte und Du dieses Art auch als neutrale Schwingung nutzt, wirst Du es trotzdem erkennen, weil es sich dann immens verstärkt.

Sollte Dein Pendel durcheinander wirbeln, neutral bleiben oder Du nichts erkennen, leg es für den Moment zur Seite. Sind wir nervös, aufgeregt, übermüdet, gestresst, genervt oder haben zu wenige Wasser getrunken spiegelt sich diese Energie auch wieder und das ist kein passender Zeitpunkt zu pendeln.

Was sagt das Pendel über dich?

Die „Sprache” des Pendel – In der Regel schwingt das Pendel senkrecht vor und zurück, wenn es „Ja” meint und waagerecht vor dem Pendler hin und her, bei „Nein”. Ein Rechtskreis im Uhrzeigersinn kann ebenfalls „Ja” oder positive Energie bedeuten und entsprechend, der Linkskreis „Nein” oder negative Energie.

  1. Diagonale Bewegungen oder Ellipsen können „Vielleicht” bedeuten, oder dass die Frage derzeit nicht zu beantworten ist.
  2. Darüber hinaus, gibt es noch viele weitere Pendelfiguren, wie z.B.
  3. Achter, Spiralen, etc.
  4. Für den geübten Pendler.
  5. Um festzustellen, wie dein eigenes Pendel tatsächlich schwingt, muss man sich ruhig und konzentriert mit geradem Rücken hinsetzen, die Pendelschnur kurz vor dem Ende zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und das Pendel bitten, anzuzeigen, was welche Schwingung bedeutet.

Am besten, nimmt man für die Erfassung der Antworten einen Zettel zur Hand. Folgende Anweisungen kann man dem Pendel stellen: (und man sollte darauf achten, welche Richtung durch das Pendel angezeigt wird) Die Antwortbewegungen des Pendel, ändern sich niemals mehr.

Warum bewegt sich der Pendel bei Pendeln?

Da ein Pendel seine Schwingungsebene im Raum beibehält, dreht sich infolge der Rotation der Erde die Markierung allmählich gegenüber der Pendelebene. Diese Drehung konnte man bereits nach wenigen Minuten beobachten. Am Pol beträgt sie in 24 Stunden 360° und damit in einer Minute 0,25°.

Wie aussagekräftig ist das Pendeln?

Themen Das Pendel als „magisches Gerät wird umfassend verwendet und ist seit langer Zeit es eines der beliebtesten Hilfsmittel im paranormalen Bereich. Antworten werden als „aus der jenseitigen Schwingungsebene kommend” interpretiert. Es wird z.B. eingesetzt, um Kontakt mit Geistern herzustellen, Krankheiten zu diagnostizieren, verschwundene Menschen, Tiere oder Gegenstände wiederzufinden, einen Blick in die Zukunft zu werfen, das Geschlecht eines ungeborenen Kindes festzustellen, passende Medikamente herauszufinden, den richtigen Partner zu wählen, Bodenschätze, „Wasseradern” zu entdecken, das passende Urlaubsziel oder die persönlichen Lottoglückszahlen zu erpendeln.

  1. Erstaunlicherweise scheint es oft auch bei Laien sofort entsprechend zu funktionieren.
  2. Der Aufwand dabei ist denkbar gering, denn allgemein gesprochen ist ein Pendel eigentlich nur ein Gewicht, das frei an einem Faden aufgehängt wird und das unter dem Einfluss der Schwerkraft Schwingungen ausführt.
  3. Dazu ist eine Schraubenmutter nicht weniger geeignet als ein „beinahe fast echt goldenes Wahrsagerpendel” für 300 Euro aus dem Esoterikhandel.

Man kann bei diesem Gerät sehr gut die Funktionsweise hinterfragen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf andere Hilfsmittel und Verfahren übertragen. So sind die okkulten Praktiken des Gläserrückens und des automatischen Schreibens mit einer Planchette nur Abwandlungen bzw.

  • Erweiterungen des Pendels, ebenso die weit verbreitete Technik des Wünschelrutengehens.
  • Zwei Fragen stellen sich beim Pendeln: 1.
  • Warum bewegt sich das Pendel überhaupt? 2.
  • Warum bewegt es sich so „magisch”? Zu 1) Ein an einem Stativ in Ruhe aufgehängtes Pendel bewegt sich nicht! Deshalb liegt es nahe, die Bewegungsursache beim haltenden Menschen selbst zu suchen.
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Schon 1640 wurde vom Jesuitenpater Athanasius Kircher vermutet, dass unwillkürliche Muskelbewegungen die Ursache für die Pendelbewegung sind. Tatsächlich wirken hier mehrere Punkte zusammen:

Ein absoluter „Ruhezustand” der Muskeln kann nicht erreicht werden. Die Muskelspannung besteht immer, was sich durch messbare elektrische Erregungsimpulse zeigen lässt. Außerdem tritt in derartigen Fällen immer eine Ermüdung ein, die zu unmerklichem Muskelzittern führt. Aufgrund des langen Hebelarms (Pendelschnur) führt eine winzige Bewegung dann sofort zu einem deutlich erkennbaren Schwingen. Absolut ruhig halten kann niemand ein Pendel, wie Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskameras auch optisch eindeutig zeigen. Wer zum ersten Mal ein Pendel in die Hand nimmt, wundert sich wahrscheinlich, dass die Schwingungen zunächst gering sind und dann immer stärker werden. Hier setzt eine Aufschaukelung ein, eine Resonanz.D.h. im jeweils gleichen Rhythmus kommt ein neuer Schwingungsanstoß hinzu. Meist wird die Pendelschnur mehrmals um den haltenden Zeigefinger gewickelt oder zwischen den Fingerspitzen an einer Perle gehalten. Dabei kommen weitere, unmerkliche Bewegungsimpulse hinzu, weil sich selbstverständlich der Pulsschlag auch hier bemerkbar macht. Welchen Einfluss die Atmung auf die Grob- und Feinmotorik hat, ist jedem Sportschützen bekannt. Beim Pendeln sind mehrere lange Hebelarme bei der Übertragung dieser rhythmischen Impulse beteiligt: Ober- und Unterarm und Pendelschnur. Von der psychischen Seite kommt bei okkulten Praktiken die Erwartungshaltung, oft die Angst hinzu, die zu weiteren Verspannungen, zu Verkrampfungen und von daher zu verstärktem Muskelzittern führt.

Diese fünf Punkte erklären hinreichend, d.h. ohne Annahmen übernatürlicher Art, warum sich früher oder später das Pendel bewegen wird. Sie geben aber noch keine Antwort auf die „magische Seite”, wenn etwa angeblich vermisste Personen durch Pendeln über Stadt- plänen gefunden, Antworten von Geistern aus dem Jenseits gegeben oder Zukunftsprognosen gestellt werden.

Zu 2) Grundlegend für viele okkulte Praktiken, bei denen sich etwas bewegt, sind unbewusste Muskelbewegungen. Man nennt dies in der Psychologie das „Gesetz der ideomotorischen Bewegungen” oder den „Carpenter-Effekt”. Schon Aristoteles schrieb in de anima (III, 431b): „Auch außerhalb der Sinneswahrnehmung auf bloße Vorstellung hin tritt das Bewegungsvermögen in Tätigkeit.” Der englische Arzt W.B.

Carpenter (1813-1855) formulierte es so, wie es heute meist bekannt ist: „Jede Bewegungsvorstellung bewirkt bereits einen Antrieb zum Vollzug dieser Bewegung.” Grundlegend für viele okkulte Praktiken, bei denen sich etwas bewegt, sind unbewusste Muskelbewegungen.

Beim Wort „Turm” gehen die Augäpfel messbar nach oben, weil wir uns einen Turm vorstellen. Zur Beschreibung einer „Wendeltreppe” führt jeder eine entsprechende schraubenartige Bewegung durch. „Hellseher” erkennen an den Augenbewegungen der Kunden, ob diese „ja” oder „nein” denken. Intensives Denken an eine unbedingt zu vermeidende Handlung zieht genau diese nach sich. Der Gang zur Notrufsäule an der Autobahn endet oft tödlich, weil Autofahrer dort auf den Anblick von Fußgängern häufig mit einer unbewussten Muskelbewegung reagieren und regelrecht auf die Gehenden zu lenken. Fernsehzuschauer führen bei spannenden Sportsendungen oder Actionfilmen mehr oder weniger deutliche, dem Film entsprechende Bewegungen durch.

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass allein die Vorstellung einer Bewegung zu ihrer erkennbaren Ausführung führt. Auf das Pendel übertragen heißt dies: Das Pendel macht die Bewegung, die man sich vorstellt. Soll es sich im Kreis bewegen, genügt es, sich dies vor- zustellen und das Pendel ruhig zu halten.

Der Pendler hat dabei das – subjektiv richtige, aber objektiv falsche – Gefühl, „eigentlich überhaupt nichts zu tun”. Auch bei der Antwort auf die Frage, weshalb ein Pendel angeblich Antworten aus dem Jenseits gibt, können also durchaus natürliche Faktoren herangezogen werden. Für eine paranormale Hypothese besteht keine Notwendig- keit.

Wenn man die Antwort kennt, steuert der Pendler selbst die Bewegungen des Geräts, etwa über einem Ouijaboard (Kreis aus Buchstabenkärtchen). Allerdings ist damit immer noch nicht erklärt, warum das Pendel angeblich auch „Antworten aus dem Jenseits geben kann, die dem Fragenden zu diesem Zeitpunkt selbst nicht bekannt sind”.

  1. Hier kommt das „Unbewusste” ins Spiel.
  2. Vieles von dem, was wir im Leben erlebt haben, ist „gespeichert”.
  3. Allerdings nicht so wie auf der Festplatte eines Computers, sondern oft genug verfälscht, verkürzt, in der Gewichtung verändert.
  4. Ab und zu erlebt jeder Mensch, dass etwas plötzlich „hochkommt”, in das Bewusstsein zurückgeholt wird.

Die Ursache dafür ist meist nicht direkt erkennbar, es kann ein Geruch sein, ein Gegenstand, ein anderer Mensch, eine ähnliche Situation. Parapsychologen sprechen von „Steigrohren des Unterbewusstseins”, die vor allem bei leichter Trance eine Verbindung schaffen zwischen den verschiedenen Ebenen.

  1. Ohne dass es der Pendelnde merkt, gerät er in einen leichten (oder tieferen) anderen Bewusstseinszustand, in dem unbewusste Inhalte die Bewusstseinsschwelle erreichen und damit eine Pendelbewegung herbeiführen.
  2. Die Deutung dieses Vorgangs ist das Entscheidende: Kommt die Antwort aus mir selbst oder von einer jenseitigen Macht? Beim Pendeln setzt ein unbewusstes Bewegen ein, das früher einmal Gewusstes, Verdrängtes, Befürchtetes, Erhofftes, „Vergessenes” und nicht bewusst Wahrgenom- menes zum Ausdruck bringt.

Das heißt, dass sich der pendelnde Mensch die Bewegung unbewusst vorstellt, die sich dann tatsächlich aufgrund der Ideomotorik umsetzt. Allein die unbewusste Befürchtung beim Auspendeln des Todesdatums („Hoffentlich nicht die Jahreszahl 200x,”) bewirkt einen entsprechenden Ausschlag.

Fatal dabei ist, dass Ängste anscheinend stärker wirken als positive Gedanken. Der Mechanismus der Selbsterfüllenden Prophezeiung darf nicht unterschätzt werden und sollte eigentlich immer dann zur Sprache kommen, wenn es um die Gefahren esoterischer bzw. okkulter Praktiken geht: Man macht das wahr, was man (unbewusst) befürchtet oder erhofft! Selbstverständlich gibt es beim Pendeln auch richtige Antworten – einfach aufgrund des Zufalls.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Pendel außer beim Spiritismus auch als Diagnoseinstrument im „alternativmedizinischen Bereich” verwendet wird. Die Stiftung Warentest schreibt dazu in ihrem Handbuch: Die Andere Medizin (S.322) abschließend: „Kritik: Die Bewegung des Pendels ist nicht von kosmischen Energien abhängig.

  • Die Impulse stammen aus Muskelspannungsänderungen, die durch den Puls verursacht werden.
  • Sie werden von unbewussten Vorstellungen des Pendlers gesteuert.
  • Die Wissenschaft nennt dieses Phänomen ideomotorische Bewegung.
  • Es gibt keine Dokumentation oder Nachweise über die Aussagekraft der Pendeldiagnose und keinen Nachweis über die behaupteten Erfolge der aus ihr abgeleiteten Therapien.

Als Diagnosemethode und zur Testung von Medikamenten ist Pendeln nicht geeignet. Fehldiagnosen sind wahrscheinlich. Empfehlung: Von einer Diagnosestellung durch Pendeln ist abzuraten.” Wolfgang Hund

Was passiert beim Pendeln?

Ein Pendel besteht in seiner einfachsten Form aus einem Faden, an dem ein Pendelgewicht hängt und einem Punkt, an dem der Faden aufgehängt wird. Einmal gestartet, hält die Trägheit den Pendelkörper in Bewegung, während die Gravitation das Pendel an seinen Umkehrpunkten immer wieder nach unten zieht.

Wann schlägt ein Pendel schneller?

Die Schraube macht’s – Am Pendel gibt es fast immer unten eine Stellschraube (genauer gesagt: eine Stellmutter), an der man drehen kann. Dreht man sie so, dass sie nach oben in Richtung auf das Zifferblatt hin wandert, wird das Pendel kürzer – die Uhr läuft schneller,

Dreht man die Mutter weiter nach unten, wird das Pendel länger – die Uhr läuft langsamer, Wenn man ganz genau hinhört, kann man es sogar wahrnehmen, dass sich die Pendelbewegungen durch das Schrauben verändern. Wenn das Verstellen der Mutter allein nicht ausreicht, kann man oft auch das Gewicht am Pendelstab nach oben (schneller) oder unten (langsamer) verschieben und so die Pendeluhr einstellen.

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Warum bleibt Pendel nicht stehen?

Falls Deine Uhr immer noch nicht richtig gehen sollte. solltest du mal schauen, ob das Pendel richtig ausgerichtet ist. Diese berühmte TICKTACK muss stimmen. Bewge das Pendel langsam nach links und merke Dir wo es Tick gemacht hat, dann langsam nach rechts und merke es Dir dort.

Kann man Lottozahlen Pendeln?

Nein! Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen, ist nicht beeinflussar und somit absolut dem Glück geschuldet. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Zahlenkombination genau so groß ist, wie bei allen anderen.

Wie viel Pendeln ist gesund?

Pendeln kostet Zeit – und Nerven | Die Techniker Jochen H. tut jeden Morgen das, was fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland auch tut: Er pendelt mit dem Auto zu seinem Arbeitsplatz. Und weil er die rund 100 Kilometer während des Berufsverkehrs zurücklegen muss und ständig Baustellen für zusätzliches Verkehrschaos sorgen, braucht er für die Strecke vom Westerwald nach Frankfurt knapp zwei Stunden.

Auf dem Nachhauseweg am Abend sieht es nicht viel besser aus, schließlich wollen da alle heim. „Das ist schon stressig und nervt gewaltig”, sagt der 57-jährige Bauingenieur. Aber überfüllte Züge seien auch keine Alternative und vor allem nicht schneller. Dass der zweifache Familienvater trotz der stressigen Pendelns bisher nur selten krankgeschrieben war, ist typisch: Berufspendler fallen laut dem TK-Report „Mobilität in der Arbeitswelt” im Job seltener aus als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg.

Albrecht Wehner, Gesundheitsexperte der TK, vermutet dahinter den sogenannten Healthy-Worker-Effekt: Das bedeutet, dass weitere Arbeitswege eher von Menschen mit guter Gesundheit in Kauf genommen werden. Doch auch an den vermeintlich Gesünderen geht das Pendeln nicht spurlos vorüber: Laut TK-Report geht es vor allem an die Nerven.

Zwar sind Pendler insgesamt seltener krankgeschrieben, wenn sie jedoch ausfallen, dann steckt häufiger eine psychische Diagnose dahinter als bei Nicht-Pendlern. Die Fehltage wegen Depressionen und anderen psychischen Leiden liegen demnach bei Pendlern fast 11 Prozent höher, bei Frauen sind es sogar 15 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass die höheren psychisch bedingten Fehlzeiten durch das Pendeln selbst entstehen”, erklärt TK-Experte Wehner. Denn Pendler seien überdurchschnittlich häufig in Berufen tätig, die sonst eher durch geringere psychische Belastungen gekennzeichnet seien.

Dem Report nach sind das Berufe, die höhere Qualifikationen und Bildungsabschlüsse abverlangen, so wie bei Jochen H., dem studierten Bauingenieur. Pendeln führt jedoch nicht nur zu psychischem Stress, sondern auch zu einer ganzen Reihe körperlicher Beschwerden. Zahlreiche Untersuchungen belegen inzwischen, dass Pendler häufiger unter Rücken- und Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und anderen funktionellen Beschwerden leiden.

Zudem gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Herzinfarkt- und Adipositas-Risiko. Die Mobilität einer 24-Stunden-Gesellschaft hat ihren Preis. Dr. Steffen Häfner, Chefarzt Verhaltensmedizin und Psychosomatik „Die Mobilität einer 24-Stunden-Gesellschaft hat ihren Preis”, sagt Dr.

  1. Steffen Häfner, Chefarzt Verhaltensmedizin und Psychosomatik an der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren in Bad Elster.
  2. Zwar fehlten Langzeituntersuchungen, „aber auf die Dauer ist Pendeln offenkundig gesundheitsschädigend”, so der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
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Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen des Pendelns bestätigt eine aktuelle Metastudie, in der das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) für den TK-Report 79 Studien zur Arbeitsmobilität ausgewertet hat. Danach nehmen die psychischen und physischen Beschwerden proportional mit der Entfernung und Fahrzeit zu. „Kritisch wird es, wenn der einfache Arbeitsweg mehr als 45 Minuten beträgt”, sagt Dr. Häfner. Pendeln sei deswegen so anstrengend, weil nicht nur die Fahrten an sich stressig seien, sondern auch, weil die sozialen Folgen stressten. „Besonders betroffen sind familienorientierte Menschen und solche mit sozialen Netzwerken, denen wegen langer Fahrzeiten schlicht die Möglichkeiten fehlen, die ihnen wichtigen Beziehungen zu pflegen.” Kritisch wird es, wenn der einfache Arbeitsweg mehr als 45 Minuten beträgt.” Dr.

  1. Steffen Häfner So zeigen einzelne Studien, dass besonders bei weiblichen Pendlern die Beziehungen häufiger kriseln und Partnerschaften öfter zu Bruch gehen als bei Arbeitnehmerinnen mit einem kurzen Arbeitsweg.
  2. Auch Jochen H.
  3. Ist seit vielen Jahren geschieden.
  4. Um seinen persönlichen Stresslevel im Auto herunterzudrehen, dreht er ganz laut Heavy-Metal auf.

„Die Musik hilft mir runterzukommen”, sagt er. Seine Freundin kann den entspannenden Effekt allerdings nicht erkennen. „Der Joe kommt abends extrem gestresst nachhause”, erzählt sie. Laut TK-Report sind es lange Autofahrten, die den Berufspendlern am meisten psychisch zusetzen.

Das heißt aber nicht, dass der Kampf um den Sitzplatz im Bus oder das Erwischen des Anzugschlusszugs nicht auch an die Nerven geht. Bloß, dass Autofahren eben noch stressiger ist als die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Straßenverkehr ist nach der TK-Stressstudie von 2016 eine der Hauptstressursachen von Erwerbstätigen und ein genauso großer Stressfaktor wie die ständige Erreichbarkeit.

Was rät der Experte? Zunächst einmal betont er, dass Menschen, die der Fahrzeit einen Sinn geben können, generell weniger Beschwerden haben. Das kann Zeitunglesen, Stricken oder die Unterhaltung mit einem Kollegen sein. Für Autofahrer seien Fahrgemeinschaften eine gute Idee.

Allerdings sollte beim Fahren abgewechselt werden, denn für den Fahrer einer Fahrgemeinschaft sei der Stress größer als für Alleinfahrer, meint Häfner. Ansonsten sollte jeder regelmäßig überprüfen, ob sich die Situation nicht doch verändern lässt, etwa durch einen Umzug, flexiblere Arbeitszeit, die Fahrten außerhalb der „Rush Hour” erlauben, oder durch einen Tag Home-Office in der Woche.

Vielen Unternehmen ist oft nicht klar, dass sie mit intelligenten Schichtplänen, guter Arbeitsorganisation und Digitalisierung großen Einfluss darauf haben, wie sehr Pendeln belastet. TK-Gesundheitsexperte Albrecht Wehner Für Jochen H. kommt derzeit weder das eine noch das andere in Frage.

Außer Heavy-Metal hören kann der Bauingenieur aber noch mehr für sich tun: Zum Beispiel auf eine gesunde Ernährung achten und sich in der verbleibenden Freizeit ausreichend bewegen, um das lange Sitzen im Auto auszugleichen und – ganz wichtig – Stresshormone abzubauen, Stress führt nämlich oft zu weiterem ungesundem Verhalten.

Einige Studien zeigen, dass Pendler mehr Fastfood essen, mehr Fernsehen gucken und am Computer spielen und insbesondere Männer gerne einen über den Durst trinken. TK-Gesundheitsexperte Wehner: „Die Beschäftigten haben mit ihrem Verhalten durchaus Einfluss darauf, wie belastend das Pendeln für sie wird und wie sie gegensteuern können.” Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung sagt: „Den Belastungen können Berufspendler am besten durch eine Stärkung ihrer Ressourcen begegnen”:

Ausreichend Bewegung, Entspannung und Schlaf sind hier ganz entscheidend.Auch der soziale Aspekt ist wichtig. Wenn schon zusätzlich zur Arbeit einige Stunden auf der Straße oder im Zug verbracht werden, dann ist es umso wichtiger, zuhause möglichst viel Zeit für sich und die Familie zu haben. Eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben ist bei Pendlern besonders essenziell.Auf der Wegstrecke nach Hause sollte der Schalter umgelegt werden. Hier bieten sich Rituale wie das Hören von Podcasts oder ein Anruf bei Freunden an.

TK-Report „Mobilität in der Arbeitswelt” (2018) TK-Stressstudie (2016) Häfner, S., Kächele, H., Zipfel, S. (2007): Immer auf Achse – der gesundheitliche Preis der Mobilität in einer 24-h-Gesellschaft, Psychother Psychol Med 57, 307-308. Der Experte rät: Stress vermeiden als Berufspendler (2012): https://www.medizin.uni-tuebingen.de/Patienten/Der+Professor+r%C3%A4t/Stress+vermeiden+als+Berufspendler.html : Pendeln kostet Zeit – und Nerven | Die Techniker

Warum muss man Pendeln?

Viele Gründe sprechen fürs Pendeln – Die Gründe fürs Pendeln sind vielfältig. So sorgen steigende Mieten und Immobilienpreise in den Städten dafür, dass viele Menschen ins Umland ziehen und so längere Wege zur Arbeit in Kauf nehmen. Auch die Konjunktur spielt eine Rolle – nicht nur wenn es zu wenig Arbeitsplätze gibt, sondern auch wenn viele Arbeitskräfte gebraucht werden und die Beschäftigungszahlen steigen.

Die meisten Pendler haben aber ganz individuelle Gründe, warum sie weite Arbeitswege auf sich nehmen. Es kann zum Beispiel sein, dass der Partner oder die Partnerin ortsgebunden sind, der Arbeitsplatz verlegt wurde oder die Kinder auf eine bestimmte Schule gehen. Wer einen höher qualifizierten Job hat, legt häufig eine längere Strecke bis zu seiner Arbeitsstätte zurück.

Denn Stellen mit guter Bezahlung sind eher im städtischen Raum zu finden. Auch Arbeitnehmer mit niedriger Qualifikation pendeln. Für sie ist das oft die einzige Möglichkeit, eine Arbeit zu finden.

Was beobachtet man Wenn ein Pendel angestoßen wird?

Das Experiment von Léon Foucault – Im März 1851 hat Léon Foucault ein riesiges Pendel an der Decke des Pantheons in Paris angebracht: Eine Kugel aus Messing von 28 kg an einem Stahlseil von 67 m Länge! Einmal in Bewegung schwingt das Pendel auf eine bemerkenswerte Weise: Im Laufe der Zeit dreht sich langsam seine Schwingungsebene.

Wird er in Nord-Süd Richtung angestoßen, so schwingt er nach einigen Stunden in West-Ost Richtung. Die Drehung des Pendels entsteht durch die Erdrotation. Das Experiment zeigt also, dass die Erde sich um ihre Achse dreht. Du kannst Dir vorstellen, dass das Pendel immer geradeaus schwingt (gegenüber unbeweglichen Sternen), die Erde untendrunter sich aber dreht.

Für den Beobachter auf der Erde sieht es so aus, als würde sich das Pendel drehen, eine komplette Umdrehung in einem Tag. Diese einfache Erklärung stimmt für ein Pendel auf dem Nordpol, doch nicht für das Pendel in Luxemburg, wie wir später sehen werden

Welche Kräfte wirken auf ein Pendel?

Kennzeichnung der Schwingung eines Fadenpendels – Bei kleinen Auslenkungen führt ein Fadenpendel harmonische Schwingungen oder sinusförmige Schwingungen aus. Wird es nur einmal ausgelenkt, so verringert sich allmählich infolge des Luftwiderstandes und anderer Reibungseffekte die Amplitude.

Es liegt eine gedämpfte Schwingung vor. Bei einem Fadenpendel wird ständig potenzielle in kinetische Energie umgewandelt und umgekehrt (Bild 2). Durch Reibung verringert sich die mechanische Energie allmählich. Die rücktreibenden Kräfte sind jeweils Komponenten der Gewichtskraft, die tangential zur Bahnkurve in Richtung Ruhelage wirken.

Für die tangential gerichtete Komponente der Gewichtskraft, die rücktreibende Kraft, gilt: F = F G ⋅ sin   α = m ⋅ g ⋅ sin   α Außerdem gilt sin   α = y l, denn für kleine Auslenkungen ist y ≈ y ’, Damit erhält man als rücktreibende Kraft: F = m ⋅ g ⋅ y l = m ⋅ g l   ⋅ y Der Term m ⋅ g l ist die Richtgröße D für ein Fadenpendel,

Der Pendelkörper kann als Massepunkt angesehen werden.Die Masse des Fadens kann vernachlässigt werden.Die Auslenkung ist so klein, dass

y ≈ y ’ gesetzt werden kann, also der Kreisbogen näherungsweise gleich der linearen Auslenkung ist (Bild 2). Das ist dann der Fall, wenn sin   α ≈ α ( α in Bogenmaß) ist. Vergleicht man die Werte genauer, dann ergibt sich:

α in Gradmaß α in Bogenmaß sin   α Abweichung in Prozent
0,08727 0,08716 0,13 %
10° 0,1745 0,1736 0,52 %
15° 0,2618 0,2588 1,15 %
20° 0,3491 0,3420 2,03 %
25° 0,4363 0,4226 3,14 %
30° 0,5236 0,5000 4,51 %

Im Rahmen einer sinnvollen Genauigkeit kann man die Schwingungen eines Fadenpendels bis zu einem Auslenkungswinkel von etwa 25° als harmonische Schwingungen ansehen.

Warum macht Pendeln krank?

Stress und mangelnde Schonung – Die Hauptursache des sogenannten „Pendler-Syndroms”: Stress. Staus oder Parkplatzsuche verstärken den Zeitdruck. Auch in der Bahn setzen überfüllte Abteile, mehrmaliges Umsteigen oder Zugausfälle den Nerven zu. So konnte der britische Stressforscher David Lewis zeigen, dass schon die Pulsfrequenz ähnlich wie bei Kampfpiloten in die Höhe treiben.

Hinzu kommen ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Hier ein paar Pommes an der Raststätte, dort eine Currywurst am Bahnhof. Wegen der knappen Zeit haben Pendler auch weniger Gelegenheiten für Sport und gehen bei Beschwerden mitunter nicht rechtzeitig zum Arzt. „All das setzt schleichend ungesunde Prozesse in Gang”, sagt Psychologe Zacher.

„Die Auswirkungen zeigen sich oft erst nach Jahren des Pendelns.” Die Nebeneffekte extremer Pendelei können schlussendlich sogar die Lebenserwartung verkürzen.

Wie weit Pendeln ist normal?

Kaum ein Attribut ist in der Arbeitswelt so gefragt wie die Flexibilität. Gemeint ist hier vor allem die Bereitschaft, weite Strecken zurückzulegen, um an den Arbeitsplatz zu gelangen. Rund 30 Millionen Menschen in Deutschland legen deshalb jeden Tag als Berufspendler mit dem PKW, der Bahn oder dem öffentlichen Personennahverkehr weite Strecken zurück.

Die Bezeichnung des Berufspendlers ist ein sehr dehnbarer Begriff. Tatsächlich gilt nach deutscher Definition schon als solcher, wer zum erreichen seiner Arbeitsstätte die Grenzen seiner Wohngemeinde überqueren muss. Als Pendler anerkannt werden in der Regel jedoch erst Erwerbstätige, die einen einfachen Arbeitsweg ab 25 Kilometern bzw.40 Minuten Fahrtzeit zurücklegen.

Fast 60 % aller Beschäftigten legt täglich weite Strecken von bis zu mehreren Hundert Kilometern zu ihrem Arbeitsplatz und wieder nach Hause zurück. Auf lange Sicht wird der Trend des Berufspendlers wahrscheinlich noch weiteren Zulauf erhalten. Studien haben jedoch gezeigt, dass Berufspendler mit Fahrtwegen ab 30 Minuten einem höheren gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind.

Für wen lohnt sich das Pendeln?

Pen­deln kann Dis­zi­plin för­dern – Wenn noch wich­ti­ge To Do’s anfal­len, fällt es den Arbeit­neh­mern oft nicht so leicht, pünkt­lich in den Fei­er­abend zu gehen. Das ein oder ande­re Mal län­ger in der Arbeit zu blei­ben, ist nor­mal. Aber es ent­steht auch die Gefahr, dass sich dar­aus eine Rou­ti­ne ent­wi­ckelt, die die Gesund­heit belas­ten kann.

Welche Nachteile bringt das Pendeln mit sich?

Erhöhtes Stresslevel – Pendeln erhöht das Stresslevel. Die Einbußen in der Freizeit, langes Sitzen und der Zeitdruck wirken sich früher oder später aus. Studien zeigen, dass Pendeln auf Dauer krank machen kann. Die Risiken erhöhen sich mit steigender Länge des Fahrweges.

Was zählt als Pendeln?

Dieser Artikel beschreibt Pendler als regelmäßig Reisende; man bezeichnet mit diesem Ausdruck gelegentlich auch Personen, die ein esoterisches Pendel bedienen. Zum Zug siehe Pendler (Zug), Pendler sind Arbeitnehmer, bei deren Arbeitsweg zwischen Wohnung und Arbeitsort die Grenze der Wohngemeinde überschritten werden muss – so die Definition in Deutschland.

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Kann man Lottozahlen Pendeln?

Nein! Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen, ist nicht beeinflussar und somit absolut dem Glück geschuldet. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Zahlenkombination genau so groß ist, wie bei allen anderen.

Wie funktioniert das Foucaultsche Pendel?

Das Experiment von Léon Foucault – Im März 1851 hat Léon Foucault ein riesiges Pendel an der Decke des Pantheons in Paris angebracht: Eine Kugel aus Messing von 28 kg an einem Stahlseil von 67 m Länge! Einmal in Bewegung schwingt das Pendel auf eine bemerkenswerte Weise: Im Laufe der Zeit dreht sich langsam seine Schwingungsebene.

  • Wird er in Nord-Süd Richtung angestoßen, so schwingt er nach einigen Stunden in West-Ost Richtung.
  • Die Drehung des Pendels entsteht durch die Erdrotation.
  • Das Experiment zeigt also, dass die Erde sich um ihre Achse dreht.
  • Du kannst Dir vorstellen, dass das Pendel immer geradeaus schwingt (gegenüber unbeweglichen Sternen), die Erde untendrunter sich aber dreht.

Für den Beobachter auf der Erde sieht es so aus, als würde sich das Pendel drehen, eine komplette Umdrehung in einem Tag. Diese einfache Erklärung stimmt für ein Pendel auf dem Nordpol, doch nicht für das Pendel in Luxemburg, wie wir später sehen werden

Warum hört ein Pendel auf zu schwingen?

Wie funktioniert ein Kugelpendel? Bestimmt habt ihr schon mal so ein Kugelpendel gesehen: An einer Stange sind mit dünnen Fäden mehrere kleine Metallkugeln hintereinander aufgehängt. Wenn man die vordere gegen die Kugelreihe titschen lässt, bewegt sich die Kugel am hinteren Ende der Reihe weg – ohne, dass die Kugeln dazwischen sich bewegt haben.

  1. Ist das Zauberei? Nein! Das ist das physikalische Prinzip der Impulserhaltung,
  2. Das Wort Impulserhaltung ist vom lateinischen Wort „impellere” abgeleitet, was „anstoßen, in Bewegung versetzen” bedeutet.
  3. Und genau das geschieht, wenn ihr die äußere Kugel gegen die nächste titschen lasst.
  4. Ihr gebt der nächsten Kugel einen Stoß.

Physikalisch korrekt formuliert ist ein Stoß der Zusammenprall von zwei gegeneinander bewegten Körpern (hier also von Kugel gegen Kugel). Dabei entsteht ein Impuls: Ein Körper wird in eine bestimmte Richtung in Bewegung versetzt. Das kann man zum Beispiel beim Billard gut sehen – stoßt ihr die weiße Kugel mit dem Queue an, und prallt sie gegen eine andere Kugel, setzt diese sich in eine bestimmte Richtung in Bewegung.

  1. Beim Kugelpendel passiert nun Folgendes: Die äußere Kugel stößt die nächste an.
  2. Diese kann aber nicht schwingen, denn in Schwungrichtung neben ihr ist eine weitere Kugel.
  3. Deshalb gibt die von der äußeren Kugel getroffene den Impuls einfach ab an die nächste in Schwungrichtung, diese gibt den Impuls wieder ab an die nächste.

So geht das weiter, bis der Impuls da angekommen ist, wo er die Bewegung ausführen kann: Die äußere Kugel schwingt weg! Der Impuls wird also von Kugel zu Kugel weitergegeben und bleibt dabei gleich groß, wenn keine Reibungsverluste wie zum Beispiel der Luftwiderstand hinzukommen.

  1. Wichtig dabei ist, dass die Kugeln aus dem gleichen Material und gleich groß sind.
  2. Sind die aufeinander stoßenden Materialien nicht fest, sondern verformbar, geschieht etwas anderes: Die Bewegungsenergie, die beim Kugelpendel dafür sorgt, dass der Impuls mit gleicher Kraft erhalten bleibt, wird umgewandelt.

Prallen zwei verformbare Körper aufeinander, wird der Impuls in Energie umgewandelt, die die beiden Körper verformt. So wäre das bei einem Kugelpendel aus Knetmasse. Titscht da die äußere Kugel an die nächste, verformt sich die Knete – schwingen tut dann nichts.

  1. Dieses Phänomen macht man sich auch zunutze z.B.
  2. Bei der Knautschzone von Autos.
  3. Diese sind mit Absicht so gebaut, dass sich der Impuls eines Stoßes bei einem Zusammenprall nicht erhält, sondern als Energie in die Verformung der Knautschzone abgeleitet wird.
  4. Das schützt die Insassen.
  5. Sie werden nämlich dann nicht so durchgeschüttelt.

Ah! : Wie funktioniert ein Kugelpendel?

Wie viel Pendeln ist gesund?

Pendeln kostet Zeit – und Nerven | Die Techniker Jochen H. tut jeden Morgen das, was fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland auch tut: Er pendelt mit dem Auto zu seinem Arbeitsplatz. Und weil er die rund 100 Kilometer während des Berufsverkehrs zurücklegen muss und ständig Baustellen für zusätzliches Verkehrschaos sorgen, braucht er für die Strecke vom Westerwald nach Frankfurt knapp zwei Stunden.

  • Auf dem Nachhauseweg am Abend sieht es nicht viel besser aus, schließlich wollen da alle heim.
  • Das ist schon stressig und nervt gewaltig”, sagt der 57-jährige Bauingenieur.
  • Aber überfüllte Züge seien auch keine Alternative und vor allem nicht schneller.
  • Dass der zweifache Familienvater trotz der stressigen Pendelns bisher nur selten krankgeschrieben war, ist typisch: Berufspendler fallen laut dem TK-Report „Mobilität in der Arbeitswelt” im Job seltener aus als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg.

Albrecht Wehner, Gesundheitsexperte der TK, vermutet dahinter den sogenannten Healthy-Worker-Effekt: Das bedeutet, dass weitere Arbeitswege eher von Menschen mit guter Gesundheit in Kauf genommen werden. Doch auch an den vermeintlich Gesünderen geht das Pendeln nicht spurlos vorüber: Laut TK-Report geht es vor allem an die Nerven.

Zwar sind Pendler insgesamt seltener krankgeschrieben, wenn sie jedoch ausfallen, dann steckt häufiger eine psychische Diagnose dahinter als bei Nicht-Pendlern. Die Fehltage wegen Depressionen und anderen psychischen Leiden liegen demnach bei Pendlern fast 11 Prozent höher, bei Frauen sind es sogar 15 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass die höheren psychisch bedingten Fehlzeiten durch das Pendeln selbst entstehen”, erklärt TK-Experte Wehner. Denn Pendler seien überdurchschnittlich häufig in Berufen tätig, die sonst eher durch geringere psychische Belastungen gekennzeichnet seien.

  • Dem Report nach sind das Berufe, die höhere Qualifikationen und Bildungsabschlüsse abverlangen, so wie bei Jochen H., dem studierten Bauingenieur.
  • Pendeln führt jedoch nicht nur zu psychischem Stress, sondern auch zu einer ganzen Reihe körperlicher Beschwerden.
  • Zahlreiche Untersuchungen belegen inzwischen, dass Pendler häufiger unter Rücken- und Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und anderen funktionellen Beschwerden leiden.

Zudem gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Herzinfarkt- und Adipositas-Risiko. Die Mobilität einer 24-Stunden-Gesellschaft hat ihren Preis. Dr. Steffen Häfner, Chefarzt Verhaltensmedizin und Psychosomatik „Die Mobilität einer 24-Stunden-Gesellschaft hat ihren Preis”, sagt Dr.

  • Steffen Häfner, Chefarzt Verhaltensmedizin und Psychosomatik an der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren in Bad Elster.
  • Zwar fehlten Langzeituntersuchungen, „aber auf die Dauer ist Pendeln offenkundig gesundheitsschädigend”, so der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen des Pendelns bestätigt eine aktuelle Metastudie, in der das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) für den TK-Report 79 Studien zur Arbeitsmobilität ausgewertet hat. Danach nehmen die psychischen und physischen Beschwerden proportional mit der Entfernung und Fahrzeit zu. „Kritisch wird es, wenn der einfache Arbeitsweg mehr als 45 Minuten beträgt”, sagt Dr. Häfner. Pendeln sei deswegen so anstrengend, weil nicht nur die Fahrten an sich stressig seien, sondern auch, weil die sozialen Folgen stressten. „Besonders betroffen sind familienorientierte Menschen und solche mit sozialen Netzwerken, denen wegen langer Fahrzeiten schlicht die Möglichkeiten fehlen, die ihnen wichtigen Beziehungen zu pflegen.” Kritisch wird es, wenn der einfache Arbeitsweg mehr als 45 Minuten beträgt.” Dr.

Steffen Häfner So zeigen einzelne Studien, dass besonders bei weiblichen Pendlern die Beziehungen häufiger kriseln und Partnerschaften öfter zu Bruch gehen als bei Arbeitnehmerinnen mit einem kurzen Arbeitsweg. Auch Jochen H. ist seit vielen Jahren geschieden. Um seinen persönlichen Stresslevel im Auto herunterzudrehen, dreht er ganz laut Heavy-Metal auf.

„Die Musik hilft mir runterzukommen”, sagt er. Seine Freundin kann den entspannenden Effekt allerdings nicht erkennen. „Der Joe kommt abends extrem gestresst nachhause”, erzählt sie. Laut TK-Report sind es lange Autofahrten, die den Berufspendlern am meisten psychisch zusetzen.

Das heißt aber nicht, dass der Kampf um den Sitzplatz im Bus oder das Erwischen des Anzugschlusszugs nicht auch an die Nerven geht. Bloß, dass Autofahren eben noch stressiger ist als die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Straßenverkehr ist nach der TK-Stressstudie von 2016 eine der Hauptstressursachen von Erwerbstätigen und ein genauso großer Stressfaktor wie die ständige Erreichbarkeit.

Was rät der Experte? Zunächst einmal betont er, dass Menschen, die der Fahrzeit einen Sinn geben können, generell weniger Beschwerden haben. Das kann Zeitunglesen, Stricken oder die Unterhaltung mit einem Kollegen sein. Für Autofahrer seien Fahrgemeinschaften eine gute Idee.

Allerdings sollte beim Fahren abgewechselt werden, denn für den Fahrer einer Fahrgemeinschaft sei der Stress größer als für Alleinfahrer, meint Häfner. Ansonsten sollte jeder regelmäßig überprüfen, ob sich die Situation nicht doch verändern lässt, etwa durch einen Umzug, flexiblere Arbeitszeit, die Fahrten außerhalb der „Rush Hour” erlauben, oder durch einen Tag Home-Office in der Woche.

Vielen Unternehmen ist oft nicht klar, dass sie mit intelligenten Schichtplänen, guter Arbeitsorganisation und Digitalisierung großen Einfluss darauf haben, wie sehr Pendeln belastet. TK-Gesundheitsexperte Albrecht Wehner Für Jochen H. kommt derzeit weder das eine noch das andere in Frage.

Außer Heavy-Metal hören kann der Bauingenieur aber noch mehr für sich tun: Zum Beispiel auf eine gesunde Ernährung achten und sich in der verbleibenden Freizeit ausreichend bewegen, um das lange Sitzen im Auto auszugleichen und – ganz wichtig – Stresshormone abzubauen, Stress führt nämlich oft zu weiterem ungesundem Verhalten.

Einige Studien zeigen, dass Pendler mehr Fastfood essen, mehr Fernsehen gucken und am Computer spielen und insbesondere Männer gerne einen über den Durst trinken. TK-Gesundheitsexperte Wehner: „Die Beschäftigten haben mit ihrem Verhalten durchaus Einfluss darauf, wie belastend das Pendeln für sie wird und wie sie gegensteuern können.” Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung sagt: „Den Belastungen können Berufspendler am besten durch eine Stärkung ihrer Ressourcen begegnen”:

Ausreichend Bewegung, Entspannung und Schlaf sind hier ganz entscheidend.Auch der soziale Aspekt ist wichtig. Wenn schon zusätzlich zur Arbeit einige Stunden auf der Straße oder im Zug verbracht werden, dann ist es umso wichtiger, zuhause möglichst viel Zeit für sich und die Familie zu haben. Eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben ist bei Pendlern besonders essenziell.Auf der Wegstrecke nach Hause sollte der Schalter umgelegt werden. Hier bieten sich Rituale wie das Hören von Podcasts oder ein Anruf bei Freunden an.

TK-Report „Mobilität in der Arbeitswelt” (2018) TK-Stressstudie (2016) Häfner, S., Kächele, H., Zipfel, S. (2007): Immer auf Achse – der gesundheitliche Preis der Mobilität in einer 24-h-Gesellschaft, Psychother Psychol Med 57, 307-308. Der Experte rät: Stress vermeiden als Berufspendler (2012): https://www.medizin.uni-tuebingen.de/Patienten/Der+Professor+r%C3%A4t/Stress+vermeiden+als+Berufspendler.html : Pendeln kostet Zeit – und Nerven | Die Techniker