Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter?

Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter
Ist die beantragte Weitergewährung der Erwerbsminderungsrente abgelehnt und gibt es auch kein Krankengeld mehr, stellt sich die Frage, was nun? Unter gewissen Voraussetzungen zahlt die Agentur für Arbeit auf Antrag Arbeitslosengeld. Betroffene müssen dafür jedoch sowohl subjektiv als auch objektiv verfügbar sein.

Wie geht es weiter wenn die Erwerbsminderungsrente abgelehnt?

Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt? Wenn Sie die Ablehnung der Rente nicht akzeptieren möchten oder unsicher sind, ob die Rente berechtigt abgelehnt wurde, können Sie in einem formlosen Brief Widerspruch bei der Rentenversicherung einlegen. Es reicht, wenn Sie schreiben: „Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid vom Widerspruch ein.” Erhalten Sie darauf eine Ablehnung, können Sie beim Sozialgericht klagen.

Was passiert nach Widerspruch Erwerbsminderungsrente?

Erst Widerspruch dann Klage – Zahlreiche Menschen erkranken so schwerwiegend, dass deren Arbeitsfähigkeit gefährdet ist. Um diese zu erhalten, werden in der Regel zunächst medizinische Rehabilitationsmaßnahmen verordnet. Ist das Leistungsvermögen am Arbeitsplatz weiterhin eingeschränkt, bleibt die Möglichkeit, Rente wegen Erwerbsminderung zu beantragen.

Wie lange dauert ein Erwerbsminderungsrente Klage bei der Sozialgericht?

Ablehnung Rentenantrag wegen Erwerbsminderung Wird die Rente wegen Erwerbsminderung abgelehnt, ist die Widerspruchsfrist von einem Monat zu beachten. Für die Monatsfrist zählt der Eingang beim Rentenversicherungsträger. Es empfiehlt sich den Widerspruch mit Einschreiben und Rückschein oder per Fax einzureichen.

  1. Ein Widerspruch per Mail ist nicht zulässig.
  2. Es reicht zunächst einen Widerspruch zur Fristwahrung einzureichen.
  3. Muster: „Gegen den Bescheid vom,
  4. Lege ich Widerspruch zur Fristwahrung ein.
  5. Die Begründung reiche ich innerhalb von vier Wochen nach.” Für die Begründung des Widerspruchs empfiehlt es sich die Rentenberater Sommer oder Diamantis bezüglich Chancenprüfung aufzusuchen.

Die Rentenberater prüfen das Vorliegen der besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen der Rente wegen Erwerbsminderung, das Vorliegen der allgemeinen Wartezeit und Bewertung der Krankheitsbilder hinsichtlich einer Rentenchance. Das Widerspruchsverfahren hat im Allgemeinen eine Dauer von sechs Monate.

Die Rentenberater haben langjährige Erfahrung als frühere Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung und als Rentenberater. Wird der eingelegte Widerspruch durch Widerspruchsbescheid abgelehnt, ist die Klagefrist von einem Monat zu beachten. Für die Monatsfrist zählt der Eingang beim Sozialgericht. Es empfiehlt sich die Klage mit Einschreiben und Rückschein, per Fax oder persönlich einzureichen.

Eine Klage per Mail ist nicht zulässig. Nicht jede Klage hat Aussicht auf Erfolg. Vor Klagebegründung empfiehlt es sich die Rentenberater Sommer und Diamantis bezüglich Chancenprüfung aufzusuchen. Die Rentenberater dürfen Mandanten im Klageverfahren schriftlich und mündlich bei einem Erörterungstermin oder einer mündlichen Verhandlung vertreten.

  • Die Erstberatung bei den Rentenberatern vermeidet langjährige Klageverfahren und hilft Klarheit in das Sozialgerichtsverfahren zu bringen.
  • Die Rentenberater haben Erfahrung bezüglich Bewertung von Krankheitsbildern und deren Rentendurchsetzung.
  • Das Klageverfahren hat im Allgemeinen eine Dauer von zwölf bis achtzehn Monaten.

Die Rentenberater erhalten nach Einreichnung der Klage und Vollmacht die Verwaltungsakte der Deutschen Rentenversicherung über das Sozialgericht. Die Verwaltungsakte der Deutschen Rentenversicherung wird eingesehen, Kopien erstellt und eine weitere vertiefte Chancenprüfung durchgeführt.

Nach Abstimmung mit der Klägerin/ Kläger wird die Klagebegründung erstellt und die behandelnden Ärzte aufgeführt. Diese behandelnden Ärzte müssen eine sachverständige schriftliche Zeugenerklärung abgeben. Von dieser sachverständigen Zeugenerklärung ist es abhängig, ob ein ärztliches Gutachten vom Sozialgericht in Auftrag nach § 103 SGG in Auftrag gegeben wird.

Soweit dieses Gutachten negativ wäre, bestände die Möglichkeit ein weiteres Gutachten nach § 109 SGG nach Kostendeckung der Rechtsschutzversicherung und Einzahlung des Vorschusses durch die Rechtsschutzversicherung durch das Sozialgericht in Auftrag zu geben.

Wie oft kann man einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen?

Wie oft kann ich Erwerbsminderungsrente beantragen? – Eine Verlängerung lässt sich derzeit zweimal beantragen. Sollte nach neun Jahren Erwerbsminderungsrente der Gesundheitszustand des Betroffenen nicht besser sein, tritt er in die Dauerrente ein. Es sei denn, andere arbeitsmarktrechtliche Regelungen sprechen dagegen.

Im Verfahren um die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente kommen Gutachter zum Zuge. Sie beurteilen den Gesundheitszustand des Betroffenen. Folglich liegen ihnen die medizinischen Unterlagen zur Prüfung vor. Ferner darf der Erkrankte auch zur Vorstellung bei einem ärztlichen Sachverständigen verpflichtet werden.

Diese sachverständigen Ärzte arbeiten mit der Deutschen Rentenversicherung zusammen und beurteilen die Arbeitsfähigkeit der Antragsteller. In einer Sonderausgabe der Deutschen Rentenversicherung finden sich verbindliche Hinweise zur Begutachtung für die beauftragten Ärzte.

Zudem erhalten die Antragsteller von den Mitarbeitern freier Beratungsstellen oder auch von den Sozialverbänden hilfreiche Tipps im Umgang mit dem bezahlten Gutachter der Deutschen Rentenversicherung. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet die Beitragsjahre für Arbeitnehmer in der Rente für Erwerbsminderung an.

Zusätzlich werden seit einigen Jahren Zeiten zugerechnet, die der Arbeitnehmer bei guter Gesundheit noch geleistet hätte. Mit der Kontenklärung stellt die Rentenversicherung den bisherigen Verlauf fest. Wenn Sie dieses Schriftstück in Händen halten, verläuft der Antrag zur Erwerbsminderungsrente um einiges zügiger.

Mit freiwilligen Beiträgen lassen sich Rentenabschläge verringern. Das bedeutet beispielsweise, dass ein Frührentner weiterhin Geld in die Rentenkasse einbezahlt und dadurch seinen Versicherungsverlauf verbessert. Entsprechend sinkt der Abschlag von maximal 10,8 Prozent und die Erwerbsminderungsrente fällt höher aus.

Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Geld übrig ist. Immer wenn gesundheitliche Probleme auftreten, sollte auf die ordentliche Dokumentierung der Krankheitsgeschichte geachtet werden. Der Nachweis von Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Operationen oder gar Rehabilitations-Maßnahmen hilft im Falle einer Günstigerprüfung.

  1. Schließlich kommen gesundheitliche Beeinträchtigungen in der Regel nicht ganz plötzlich.
  2. Beantragen Sie eine Günstigerprüfung, so wird die Beeinträchtigung auch schon vor dem ersten Tag der Erwerbsminderung berücksichtigt.
  3. Diese wirkt sich auf die Höhe der Erwerbsminderungsrente aus.
  4. Im Widerspruchsverfahren um eine Erwerbsminderungsrente brauchen die Betroffenen in der Regel einen langen Atem.

Nicht selten eine Zeit, in der das Krankengeld bereits ausgelaufen ist, aber noch keine Erwerbsminderungsrente gezahlt wird. Von Rechts wegen steht den Klägern aber Lohn oder Krankengeld zu. Aus diesem Grund darf auch Arbeitslosengeld beantragt werden, obwohl noch ein Arbeitsverhältnis besteht.

Trotz der Begutachtung und der Zuerkennung der vollständigen oder teilweisen Erwerbsminderung besteht die Möglichkeit, etwas Geld hinzuzuverdienen. Der Gesetzgeber legt hierzu die Grenzen fest. Sie orientiert sich am höchsten Jahreseinkommen des Betroffenen im Laufe der vergangenen 15 Jahre. Es empfiehlt sich die individuelle Hinzuverdienstgrenze vom Rentenversicherungsträger ausrechnen zu lassen.

Die Erwerbstätigkeit muss dem Rententräger gemeldet werden. Zuviel erhaltene Beträge rechnet er auf die Rente an! Die Höhe der Erwerbsminderungsrente fällt im Vergleich mit dem vorherigen Lohn oder Gehalt gering aus. Sollte sie für den Lebensunterhalt nicht ausreichen, beantragt der Betroffene Grundsicherung.

Dadurch wird der Betrag der Rente aufgrund einer Erwerbsminderung aufgestockt. Die Monatsbeiträge von Sozialverbänden oder Gewerkschaften sind nicht hoch. Doch der finanzielle Einsatz lohnt sich im Falle einer Erwerbsminderung. Unterstützung beim richtigen Ausfüllen des Antrags auf Erwerbsminderung erhalten Betroffene nicht nur von Rentenberatern der Versicherung, sondern auch von den Fachleuten solcher Sozialverbände.

Dadurch fällt so mancher Schritt leichter. Die Mitarbeiter der Sozialverbände kennen das Thema gut. So wissen Sie beispielsweise um zweifelhafte Fragebögen der Gutachter und erkennen Fangfragen und Tricks. Diese Fragen stellen Gutachter bewusst, um Simulanten zu überführen. Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter Das Krankengeld wird maximal für 78 Wochen gezahlt. Sorgen Sie frühzeitig für Ihre persönliche Sicherheit, indem Sie die Erwerbsminderungsrente beantragen. Die Bearbeitungszeit kann sich hinziehen. Je früher die Genehmigung erfolgt, desto früher erhalten Sie die finanzielle Unterstützung.

Abschläge werden pro Monat berechnet. Mit anderen Worten für jeden Monat, den ein Betroffener früher als geplant in Rente geht, zieht der Gesetzgeber 0,3 Prozent von der Rente ab. Bis zu einer Höchstgrenze von 10,8 Prozent. Der Abschlag gilt auch für die spätere Altersrente. Im Fall, dass ein Selbstständiger freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung einbezahlt, hat er die gleichen Ansprüche auf Erwerbsminderungsrente wie ein nicht selbstständiger Arbeitnehmer.

Einige Erwerbsgeminderte sind in der Lage noch etwas Geld hinzuzuverdienen. Bis zu einer bestimmten Grenze ist dies gesetzlich erlaubt. Zu geringe Leistungen aus der Rentenkasse lassen sich auch durch die Grundsicherung aufstocken. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Falle einer anerkannten Erwerbsminderung.

Was ändert sich 2023 für Erwerbsminderungsrente?

Verbesserte Absicherung bei Erwerbsminderung – Wer in jüngeren Jahren vermindert erwerbsfähig wird, hat in der Regel noch keine ausreichenden Rentenanwartschaften aufbauen können. Damit die Versicherten dennoch eine angemessene Sicherung erhalten, werden Bezieher einer Erwerbsminderungsrente so gestellt, als hätten diese über den Eintritt der Erwerbsminderung hinaus so weitergearbeitet, wie zuvor (Zurechnungszeit).

Wie oft kann man Erwerbsminderungsrente beantragen nach Ablehnung?

Neuer Antrag auf Erwerbsminderungsrente, nach welcher Zeit? Sehr geehrter Fragesteller, Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten: Eine gesetzliche Frist bezüglich eines Neuantrages ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

Theoretisch könnten Sie daher bereits nach Ablauf der Frist zur Einlegung einer Klage (einen Monat nach Eingang des Widerspruchsbescheides bei Ihnen) einen neuen Antrag stellen. Hinsichtlich der Erfolgsaussichten eines solchen Antrages wäre es jedoch anzuraten, einen gewissen Zeitraum zwischen der Ablehnung des Widerspruches und dem Neuantrag einzuhalten.

Ansonsten würde die Rentenversicherung argumentieren, dass eine Änderung der für die Beurteilung der Frage Ihrer Erwerbsfähigkeit maßgeblichen Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit nicht eingetreten sei und den Antrag sofort wieder ablehnen.

  1. Als empfehlenswerter Zeitraum wäre hier eine Zeitspanne von drei bis sechs Monaten mindestens anzuraten.
  2. Etwas anderes würde natürlich gelten, wenn bei Ihnen eine neue schwerwiegende Erkrankung hinzugekommen ist, oder eine bereits bestehende Erkrankung sich richtungsweisend wesentlich verschlimmert hat.

Dann wäre ein Neuantrag sofort zu empfehlen. Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Mit freundlichen Grüßen Pierre Aust Rechtsanwalt : Neuer Antrag auf Erwerbsminderungsrente, nach welcher Zeit?

Wird Rente trotz Widerspruch ausgezahlt?

Aufschiebende Wirkung des Widerspruchs: Nur bei Eingriffen in die Rechte des Versicherten – Die aufschiebende Wirkung betrifft somit nicht die Geldleistung der Rentenzahlung als solche, wenn es um eine bewilligte Rente geht. Beispiel: Der Versicherte beantragt eine Regelaltersrente auf Basis von festgestellten 50 Entgeltpunkten.

  • Bei Erhalt des Rentenbescheides stellt er fest, dass er eine Rente auf Grundlage von 45 Entgeltpunkten bekommt.
  • Er legt Widerspruch gegen den Rentenbescheid ein.
  • Der Widerspruch wirkt nicht auf die Rente mit 45 Entgeltpunkten (sie ist ein positives Recht), sondern auf die nicht festgestellte Rente mit 50 Entgeltpunkten.

Die Rentenzahlung ist an gesetzliche Fristen gebunden, so steht es in § 118 SGB VI. Somit wird die Deutsche Rentenversicherung die bewilligte Rente trotz Widerspruch zahlen. Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter Rente berechnen

Wird eine Erwerbsminderung in Zukunft überprüft?

Kann die unbefristete EM-Rente entzogen werden: sinngemäßer Sachverhalt der Frage! – Sehr geehrter Herr Knöppel, ich habe ein Thema was mich aktuell belastet. Ich bin 59 Jahre alt und habe letzte Woche nach nur 6 Monaten Bearbeitungszeit und ohne Termin beim Gutachter durch die Rentenbehörde meinen Rentenbescheid für eine unbefristete volle EMR erhalten.

  1. Die Freude über den Bescheid ist natürlich sehr groß.
  2. Der Rentenbescheid enthält jedoch auf Seite 7 einen Passus, der mir Sorge macht, er lautet wörtlich wie folgt: „Wird meine Erwerbsminderung in Zukunft überprüft? Der Anspruch auf Rente besteht, solange die maßgebliche Erwerbsminderung vorliegt.
  3. Wir sind daher verpflichtet, von Zeit zu Zeit oder bei einer Arbeitsaufnahme zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Rente noch vorliegen.

Liegt diese nicht mehr vor, ist die Rente zu entziehen. Dies gilt auch für Renten ohne zeitliche Befristung. Die Nachprüfung erfolgt bei allen Versicherten unabhängig von dem bei der Rentenbewilligung festgestellten Gesundheitszustand”. Meine Frage: „Muss ich jederzeit damit rechnen zu einem Gutachter zitiert zu werden und dass mir dann meine EMR entzogen wird? Was bedeutet eigentlich unbefristet, wenn sie doch entzogen werden kann? Ist das eine Befristung durch die Hintertür?”. Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter – Medizinische Bewertung-

Was sind die Nachteile einer Erwerbsminderungsrente?

Erwerbsminderungsrente: Was ändert sich ab 2024? – Wer eine Erwerbsminderungsrente bekommt, ist gleich doppelt gestraft: Er ist so krank, dass er kaum oder gar nicht mehr arbeiten kann, und muss außerdem meist hohe Abschläge auf seine Rente hinnehmen. Der Bundestag hat im Juni ein Gesetz verabschiedet, das Verbesserungen für eine bisher benachteiligte Gruppe der Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner vorsieht. Was ändert sich für wen? Wir klären die wichtigsten Fragen zum Thema. © IMAGO / Ralph Peters „> © IMAGO / Ralph Peters

Wer entscheidet beim Sozialgericht?

Mündliche Verhandlung – Wenn das Sozialgericht seine Sachverhaltsermittlung abgeschlossen hat und beide Seite sich schriftlich zu allem Wesentlichen geäußert haben, setzt das Gericht eine mündliche Verhandlung an oder einen Erörterungstermin, wenn noch Fragen im persönlichen Gespräch mit den Beteiligten geklärt werden sollen.

Wenn die klagende Partei sich nicht ausreichend in deutscher Sprache verständigen kann lädt das Gericht auf Antrag einen Dolmetscher. In der mündlichen Verhandlung ist das Gericht mit einem Berufsrichter und zwei ehrenamtlichen Richtern besetzt, die alle mit gleichem Stimmrecht entscheiden. Allerdings kommt es nur selten vor, dass die ehrenamtlichen Richter den Berufsrichter überstimmen.

In der mündlichen Verhandlung trägt der Berufsrichter zuerst den Sachverhalt vor, dann erhalten die Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme. Rechtliche und tatsächliche Aspekte werden erörtert. Anschließend werden die Anträge (Klageantrag und Klageabweisungsantrag) gestellt.

Wie lange dauert es bis das Sozialgericht entscheidet?

Wie lange dauert eine Klage vor dem Sozialgericht? – Ein Gerichtsverfahren vor dem Sozialgericht kann lange dauern. Bis zu einem Urteil können etwa drei bis fünf Jahre vergehen. Es kann aber auch kürzer oder noch länger dauern. Es hängt von verschiedenen Dingen ab. Zum Beispiel davon,

  • wie viele Gerichtsverfahren gerade laufen
  • wie aufwendig das Gerichtsverfahren ist
  • ob das Gericht ein Gutachten haben möchte
  • ob noch ein zweites Gutachten nötig ist
  • ob jemand in Berufung geht

Was kostet eine Klage vor dem Sozialgericht?

Verfahrenskosten | Nds. Landesjustizportal Das Verfahren vor dem Sozialgericht ist grundsätzlich kostenfrei. Das bedeutet, dass für einen Kläger Gerichtskosten nicht anfallen. Davon gibt es allerdings Ausnahmen: Wer nicht als Versicherter, Leistungsempfänger oder behinderter Mensch klagt, muss Gerichtskosten bezahlen (z.B.

  • Unternehmer, Ärzte oder Therapeuten).
  • Auch in Verfahren wegen überlanger Verfahrensdauer sind Gerichtskosten zu zahlen.
  • Wenn beim Sozialgericht Kosten anfallen, ist die Höhe der Gerichtskosten genauso hoch wie z.B.
  • Bei den Verwaltungsgerichten.
  • Wer die Gerichtskosten endgültig zu bezahlen hat, entscheidet das Sozialgericht im Urteil.

Grundsätzlich trägt der Verlierer des Rechtsstreits die Kosten. Bei offensichtlich missbräuchlichen Verfahren besteht zudem die Möglichkeit, ausnahmsweise Verschuldenskosten festzusetzen. Denn durch die Fortsetzung des Verfahrens verhindert der Beteiligte, dass andere Kläger zeitnah zu ihrem Recht kommen können.

  1. Dass keine Kosten entstehen, gilt allerdings nicht, wenn ein Rechtsanwalt beauftragt wird.
  2. Dieser nimmt Anwaltsgebühren, wie sie gesetzlich geregelt sind.
  3. Falls die Kosten dafür nicht aufgebracht werden können, kann beantragt werden.
  4. Wenn Prozesskostenhilfe bewilligt wird, trägt der Staat die Kosten des Rechtsanwalts.
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: Verfahrenskosten | Nds. Landesjustizportal

Welche Diagnose für Erwerbsminderungsrente?

Bei welchen Krank­heiten bekommst Du die Erwerbsmin­de­rungs­rente? – © Morgen & Morgen, Statista 2022 Falls Du noch mehr über die Ursachen einer Berufsunfähigkeit wissen möchtest, haben wir hier weitere Informationen für Dich, Im Jahr 2020 waren die meisten Krankheiten, welche die Voraussetzung zur Erwerbsminderungsrente erfüllt haben, psychischer und neurologischer Natur.

  1. Ebenfalls häufig führten Krebs und bösartige Geschwüre (Neubildungen) zur verminderten Erwerbsfähigkeit.
  2. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates sowie Krankheiten des Herzens bzw.
  3. Des Gefäßsystems gehören ebenso zu den Ursachen der Erwerbsminderung wie Stoffwechsel – und Verdauungsstörungen,

Wir geben Dir einen Überblick über die häufigsten Gründe der Erwerbsminderungsrente. Eine genaue Einschätzung der medizinischen Situation von Antragsstellern überlässt die Rentenversicherung ärztlichen Gutachtern, Bist Du von einer Erkrankung betroffen, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Gesundheitszustand zunächst von den zuständigen Ärzten beurteilt wird.

  • Für den Antrag bei der Rentenversicherung müssen verschiedene Formulare ausgefüllt werden, welche die persönliche Gesundheitssituation schildern.
  • Depressionen und psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen für die Beantragung einer vorzeitigen Rente wegen Krankheit.
  • Aber welche Voraussetzungen müssen hier erfüllt sein, damit ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht? Diese Frage ist schwierig zu beantworten.

Denn eine Depression ist z.B. eine klar definierte psychische Krankheit, ihre Symptome aber sehr unterschiedlich und vielfältig. Gemeinsam haben die meisten Ausprägungen einen andauernden niedergeschlagenen Gemütszustand, der auch die Motivationsfähigkeit beeinflusst.

  1. Aber auch körperliche Symptome gehen mit Depressionen einher: Betroffene klagen über Appetitstörungen, Schlafprobleme und Schmerzen.
  2. Wegen dieser immensen persönlichen Belastung sind diese Menschen nicht mehr in der Lage zu arbeiten und werden damit erwerbsunfähig.
  3. Neben den psychischen Krankheiten sind Krebserkrankungen die häufigste Ursache für die Erwerbsunfähigkeit.

Wer an Krebs oder anderen bösartigen Geschwüren leidet, muss meist eine lange Therapie und Medikamenteneinnahme über sich ergehen lassen. Diese andauernde Belastung vermindert die Leistungsfähigkeit des Körpers, zieht aber auch die Psyche der Betroffenen in Mitleidenschaft.

  • Nichtsdestotrotz sollte die Anerkennung der Erwerbsminderung bei krebskranken Patienten mit behandelbaren Tumoren nicht unbedingt im Vordergrund stehen, denn gerade die gewohnte Arbeit kann eine Alltagsstruktur erhalten und somit eine Hilfe für die Erkrankten sein.
  • Erkrankungen am Bewegungsapparat erfüllen meist ebenfalls die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente.

Eine typische Einschränkung des Bewegungsapparates sind Rückenprobleme, besonders Bandscheibenvorfälle, Auch Osteoporose, Arthrose und Arthritis gehören zu den Krankheiten, welche die Voraussetzungen zur Erwerbsminderungsrente erfüllen können. Allerdings werden diese Erkrankungen nicht generell für die Erwerbsminderungsrente anerkannt.

  1. Gemäß dem Leitsatz „Reha vor der Rente” ordnet die Rentenversicherung erst einmal Reha-Maßnahmen an, die Betroffene in Wohnortnähe durchführen lassen können.
  2. Bringt die berufliche Rehabilitation nicht das gewünschte Ergebnis, bewilligt die Rentenversicherung im Anschluss die Frührente wegen Krankheit doch.

Erwerbsminderungsrente für schwerbehinderte Menschen Nicht nur Menschen, die an Krankheiten leiden, erfüllen die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente. Auch Menschen mit einer Behinderung haben Anspruch auf die vorzeitige Rente wegen Krankheit.

Schwerbehinderte ab einem Behinderungsgrad von 50 % gelten als voll erwerbsunfähig. Nachweisbar ist die Erwerbsminderung über den Behindertenausweis. Für dauerhaft behinderte Menschen gilt eine Sonderregel: Da sie nicht am regulären Arbeitsmarkt teilnehmen können, haben sie oft keine Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt.

Dennoch erhalten sie eine Rente wegen Erwerbsminderung – und zwar nach einer Wartezeit von 20 Jahren.

Welcher Arzt bescheinigt Erwerbsminderung?

Erwerbsminderungsrente Sollte Ihre Patientin bzw. Ihr Patient aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen eine Rente wegen Erwerbsminderung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt haben, kann es sein, dass Sie als behandelnde(r) Ärztin/Arzt aufgefordert werden, einen Befundbericht zu erstellen. Einen entsprechenden Vordruck sendet Ihnen die Rentenversicherung zu.

Warum ist es so schwer Erwerbsminderungsrente zu bekommen?

Warum wird die Erwerbsminderungsrente so oft abgelehnt? – Beim Blick in die Statistik der DRV fallen drei Ursachen ins Auge, die dafür sorgen, dass EM-Renten versagt werden: Lücken bei der Wartezeit, gesundheitliche Gründe sowie fehlende Mitwirkung. Beginnen wir mit den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.

Wie hoch ist die Erwerbsminderungsrente 2023 monatlich?

Erwerbsminderungsrente Dauerhaft zu krank, um voll zu arbeiten? In vielen Fällen hilft dann der Staat – mit einer Erwerbsminderungsrente. Wir zeigen, wie’s geht. Wer dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt ist, kann oft kaum noch für seinen Lebensunterhalt sorgen.

Gesundheitszustand: Sie können wegen Krankheit oder Behinderung nur weniger als sechs Stunden täglich arbeiten. Wartezeit: Sie waren vor Eintritt in die EM -Rente mindestens fünf Jahre rentenversichert. Beiträge: Sie haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge gezahlt. Alter: Sie haben das reguläre Rentenalter noch nicht erreicht.

Anders als etwa bei der privaten spielt bei der Erwerbsminderungsrente Ihr erlernter oder ausgeübter Beruf keine Rolle. Entscheidend ist, inwieweit Sie fähig sind, irgendeine Arbeit auszuüben. Im Unterschied zu älteren Versicherten gilt für alle, die nach dem 1.

  1. Januar 1961 geboren sind: Es gibt keinen Berufsschutz mehr.
  2. Bis Ende 2000 hatten qualifizierte Arbeitnehmer, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben konnten, einen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente,
  3. Ungelernte Arbeitnehmer hatten diese Möglichkeit nicht.
  4. Entsprechend gab es bis Ende 2000 auch die Erwerbsunfähigkeitsrente ( EU -Rente) für alle, die keiner Arbeit mehr nachgehen konnten.

Erwerbsunfähigkeitsrente und Berufsunfähigkeitsrente wurden 2001 abgeschafft und durch die heutige Erwerbsminderungsrente ersetzt. Ausschlaggebend ist nur noch die verbliebene Leistungsfähigkeit– unabhängig vom ausgeübten Beruf. Unter Umständen muss daher ein qualifizierter Arbeitnehmer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, auch einen weniger qualifizierten Job annehmen.

Wenn Sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können, können Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalten. Wenn Sie mindestens drei Stunden, aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können, kommt für Sie die halbe Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung in Frage.

Arbeitslose, die wegen Krankheit oder Behinderung drei bis weniger als sechs Stunden arbeiten könnten, haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie bekommen deshalb häufig auch die volle Erwerbsminderungsrente. Vielfach spricht man dann von einer Arbeitsmarktrente, Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter Eine Erwerbsminderungsrente von der Deutschen Rentenversicherung kann einen Teil des Einkommens ersetzen, wenn die Gesundheit dauerhaft schlapp macht. Die Höhe der Rente hängt unter anderem davon ab, für wie viele Stunden Arbeit täglich die Arbeitskraft noch reicht.

Die teilweise Erwerbsminderungsrente bekommt, wer zwischen drei und weniger als sechs Stunden arbeiten kann. Arbeitslose, die wegen Krankheit oder Behinderung nur zwischen drei und weniger als sechs Stunden arbeiten könnten, haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie bekommen deshalb auch die volle Erwerbsminderungsrente.

Es gilt der Grundsatz „ Reha vor Rente”. Das heißt: Die Rentenversicherung prüft zunächst, ob eine medizinische oder berufliche Reha Ihre Erwerbsfähigkeit wiederherstellen kann. Ziel ist es, Ihnen eine möglichst lange Berufstätigkeit zu ermöglichen. Erwerbsminderungsrente kann nur erhalten, wer die Mindestversicherungszeit erfüllt, die so genannte „allgemeine Wartezeit”.

Zeiten mit Krankengeld, Übergangsgeld oder Arbeitslosengeld I, Für Arbeitslosengeld II gilt dies nur für Bezugszeiten zwischen 2005 und 2010. rentenrechtliche Zeiten der Kindererziehung und der nicht erwerbsmäßigen häuslichen Pflege, Grundwehr- oder Zivildienst, politische Verfolgung in der DDR, Zeiten, in denen Sie freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben.

Nach einer Scheidung werden die aus dem Versorgungsausgleich hinzugewonnen Geldbeträge in Wartezeitmonate umgerechnet und ebenfalls mitgezählt. Wenn Sie regelmäßig eine Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung bekommen, haben Sie in aller Regel die Wartezeit erfüllt.

Denn diese Information verschickt die Rentenversicherung automatisch nur an Versicherten, die mindestens fünf Jahre Beitragszeiten erworben haben und mindestens 27 Jahre sind. In Ausnahmefällen gilt die Mindestversicherungszeit schon vorzeitig als erfüllt. Das gilt etwa dann, wenn die Erwerbsminderung wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit oder einer Wehrdienst- oder Zivildienstbeschädigung eingetreten ist.

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem von ihre-vorsorge.de. Wir informieren Sie mit Tipps, Ratgebern und aktuellen Meldungen zu den Themen Rente, Finanzen/Altersvorsorge, Soziales und Gesundheit – auf Wunsch täglich oder wöchentlich. Erwerbsminderungsrenten werden in der Regel auf Zeit bewilligt.

Denn zumeist geht die Rentenversicherung davon aus, dass sich Ihr Gesundheitszustand in Zukunft bessern könnte. Ausnahme: Es ist von Beginn an unwahrscheinlich ist, dass Sie wieder gesund werden und der Anspruch auf eine EM -Rente besteht unabhängig von der Arbeitsmarktlage. Dann gibt es die Erwerbsminderungsrente unbefristet,

Die befristeten Renten werden zunächst längstens für drei Jahre gewährt. Auch eine kürzere Befristung ist möglich. Läuft die Frist ab, können Sie einen Antrag auf Weiterzahlung stellen und die Rente kann erneut befristet gezahlt werden. Insgesamt können die Befristungen aus medizinischen Gründen maximal neun Jahre dauern.

  • Sind Sie dann immer noch erwerbsgemindert, muss die Rente unbefristet gewährt werden.
  • Für Arbeitsmarktrenten gilt diese Höchstdauer nicht.
  • Diese können immer wieder erneut befristet werden, bis die Regelaltersgrenze erreicht ist.
  • Alle Erwerbsminderungsrenten werden höchstens bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze gezahlt.

Danach schließt sich die an. Die Höhe der Erwerbsminderungsrente hängt grundsätzlich von den individuell erworbenen Rentenansprüchen ab. Wer mehr und länger eingezahlt hat, kann mit einer höheren Rente rechnen. Für die genaue Berechnung spielen Faktoren wie die Zurechnungszeit und der Rentenabschlag eine Rolle.

  • Informationen über Ihre bereits erworbenen Ansprüche und die Höhe einer möglichen Rente bei Erwerbsunfähigkeit finden Sie in der, die die Deutsche Rentenversicherung Versicherten ab 27 Jahren einmal im Jahr per Post zuschickt.
  • Jährlich zum 1.
  • Juli findet eine Anpassung der Renten an die allgemeine Lohnentwicklung statt.

Kommt es zu einer, wirkt sich das nicht nur auf die Höhe der Altersrente aus. Auch die Erwerbungsminderungsrente steigt, ebenso die Witwer- und (Hinterbliebenenrente). Erwerbsminderung tritt im Schnitt im Alter von gut 50 Jahren ein. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Menschen nur geringe Rentenansprüche erworben.

Um dies zu auszugleichen, gibt es so genannte Zurechnungszeiten. Diese sollen die Lücke zwischen dem Eintritt der Erwerbsminderung und dem Rentenalter zumindest teilweise schließen. Durch die Zurechnungszeit werden Sie so gestellt, als hätten Sie weiterhin mit dem bisherigen Durchschnittsverdienst Beiträge an die Rentenkasse abgeführt.

Noch 2018 endete die Zurechnungszeit für neue EM -Rentner bei 62 Jahren und drei Monaten. Bei einem Eintritt in die EM -Rente mit genau 50 Jahren waren das demnach 12 Jahre und drei Monate. Seit 2019 wurde diese Regelung für neue EM -Rentner stark verbessert.

Jahr des Eintritts in die Erwerbsminderungsrente Zurechnungszeit wird berücksichtigt bis zu einem Alter von,
Jahren und, Monate
2020 65 9
2021 65 10
2022 65 11
2023 66
2024 66 1
2025 66 2
2026 66 3
2027 66 4
2028 66 6
2029 66 8
2030 66 10
2031 67

Wenn Sie beispielsweise 2021 eine EM -Rente zugesprochen bekommen haben, läuft diese, bis Sie 65 Jahre und 10 Monate alt sind. Die Zurechnungszeit steigt für EM -Rentner bis 2027 in jedem Jahr um einen Monat, danach jährlich sogar um zwei Monate. Dieser Prozess endet im Jahr 2031, wenn für den Jahrgang 1964 die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht ist.

In der Regel werden in der Zurechnungszeit die bislang im Durchschnitt pro Versicherungsjahr erworbenen fortgeschrieben. Es gibt allerdings eine Ausnahme für alle, die ab Juli 2014 erstmals eine Erwerbsminderungsrente bekommen haben: Wenn Sie vor Eintritt der Erwerbsminderung bereits weniger verdient haben als in den Jahren zuvor, bleiben die letzten vier Versicherungsjahre vor dem Eintritt der Erwerbsminderung unberücksichtigt, wenn sie negativ zu Buche schlagen würden.

Dieses Verfahren nennt sich Günstigerprüfung. Wenn Sie wegen Ihrer Erkrankung keine Überstunden mehr machen konnten, in Teilzeit gewechselt sind oder lange Krankheitszeiten hatten, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass sich dies negativ auf die Rentenhöhe auswirkt.

  • Die meisten Bezieher einer Erwerbsminderungsrente müssen allerdings einen Abschlag hinnehmen, in der Regel von 10,8 Prozent.
  • Das heißt: Aus 1000 Euro Rentenanspruch aufgrund der Entgeltpunkte werden 892 Euro.
  • Abschläge fallen 2023 in der Regel für diejenigen an, die ihre EM -Rente erhalten, bevor sie 64 Jahre und zehn Monate alt sind.

Für jeden Monat, den sie früher in Rente gehen, müssen sie einen Abschlag von 0,3 Prozent bei ihrer Rente hinnehmen. Bei einem Renteneintritt ab 64 Jahren und zehn Monaten ist 2023 die EM -Rente immer abschlagsfrei. Die Altersgrenzen für die abschlagsfreien EM -Renten steigt bis auf 65 Jahre im Jahr 2024.

Eintritt in die EM -Rente Abschlagsfreie EM -Rente im Alter von, Maximalabschlag bei Renteneintritt bis zum Alter von
Jahr Monat Jahr Monat
2018 64 61
2019 64 2 61 2
2020 64 4 61 4
2021 64 6 61 6
2022 64 8 61 8
2023 64 10 61 10
ab 2024 65 62

Ein Arbeitnehmer erhält seit September 2020 im Alter von genau 50 Jahren eine volle EM -Rente. Zu diesem Zeitpunkt hat er 30 Entgeltpunkte ( EP ) auf seinem Rentenkonto. Aus seinem Konto ergibt sich weiter, dass er bis zu diesem Zeitpunkt pro Versicherungsjahr genau einen EP erarbeitet hat.

Ihm werden (bis zum Alter von 65 Jahren und neun Monaten) 15 Jahre und 9 Monate Zurechnungszeit anerkannt. Damit kommt er auf 15,75 weitere Entgeltpunkte, insgesamt also auf 45,75 EP, Hiervon wird ein Rentenabschlag von 10,8 Prozent abgezogen. Das sind 4,94 EP, Es bleiben damit nur 40,81 EP, Ein EP ist im Westen 36,02 Euro wert, im Osten 35,52 Euro (bis 30.6.2023).

Damit bringen 40,81 EP dem Beispielrentner nach dem aktuellen Stand in Westdeutschland eine monatliche Rente in Höhe von (40,81 x 36,02 =) 1469,98 Euro. Hiervon gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. Wenn Sie eine EM -Rente erhalten, dürfen Sie auch etwas hinzuverdienen, sofern es Ihr Gesundheitszustand erlaubt.

Bei der v ollen Erwerbsminderungsrente liegt die Hinzuverdienstgrenze 2023 bei 17.823,75 Euro brutto im Jahr (14×3/8 der monatlichen Bezugsgröße) Bei der teilweisen Erwerbsminderungsrente liegt die Hinzuverdienstgrenze 2023 bei 35.647,50 Euro brutto im Jahr. (14×6/8 der monatlichen Bezugsgröße)

Wenn Ihr Gehalt darüber liegt, wird die Rente gekürzt oder – je nach Gehalt – möglicherweise nicht mehr gezahlt. Neben der Höhe des Hinzuverdienstes kommt es aber auch auf die Art Ihrer geleisteten Arbeit und Ihre tägliche Arbeitszeit an. Dabei müssen Sie natürlich die jeweiligen Grenzen Ihrer Restarbeitsfähigkeit von weniger als drei Stunden beziehungsweise weniger als sechs Stunden pro Tag beachten.

  1. Die Rentenversicherung überprüft regelmäßig, ob die ausgeübte Erwerbstätigkeit im Rahmen des Restleistungsvermögens liegt.
  2. Arbeiten Sie länger, kann unter Umständen Ihr Anspruch auf die EM -Rente entfallen.
  3. Weil die Berechnung komplex ist, sollten Sie sich rechtzeitig in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder am Service-Telefon unter 0800 1000 4800 beraten lassen.

Weitere Auskünfte erteilt die Deutsche Rentenversicherung unter der kostenlosen Servicetelefon-Nummer 0800 1000 4800 oder im Internet unter, Tipp: Expertenforum nutzen Haben Sie Fragen zum Thema Rente oder Reha ? Nutzen Sie unser ! Hier erhalten Sie Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung ( DRV ) und der DRV Knappschaft-Bahn-See.

Was ändert sich 2024 bei der Erwerbsminderungsrente?

Wie stark werden Erwerbsminderungsrenten durch die Neuregelungen steigen? – Eine Erwerbsminderungsrente wird bei einem Rentenbeginn in der Zeit von Januar 2001 bis Juni 2014 einen Zuschlag von 7,5 Prozent erhalten. Eine Rente in Höhe von 1.000 Euro würde sich demnach im Regelfall um 75 Euro auf 1.075 Euro erhöhen.

Wie wirkt sich die Erwerbsminderungsrente auf die Altersrente aus?

EM-Rente nur bis Regelaltersgrenze – Viele Mitglieder des Sozialverbands treibt aber eine ganze andere Frage um. In unseren Beratungsstellen müssen wir häufig beantworten, wie es nun mit der Höhe der folgenden Altersrente ausschaut. Unmittelbar nach der EM-Rente.

  1. Und da lautet die wichtigste Botschaft: Wenn Sie ohne zeitliche Lücke von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente wechseln, greift ein Bestandsschutz.
  2. Ihre Altersrente kann also nicht niedriger sein als das, was Sie vorher als EM-Rentner bekommen haben.
  3. Die Gründe hierfür finden wir in der Art und Weise, wie eine EM-Rente berechnet wird.

Sobald der Rententräger die Rente bewilligt, wird Ihr Rentenkonto buchstäblich eingefroren. Also alle Entgeltpunkte, die Sie bis hierher gesammelt haben. Die meisten davon wahrscheinlich aus Ihrer beruflichen Tätigkeit, einige aber vielleicht auch wegen Kindererziehung, dem Bezug von Arbeitslosengeld oder der Pflege von Angehörigen.

Wird die Erwerbsminderungsrente rückwirkend bezahlt?

Nachzahlung bei Erwerbsminderungsrente Dieser Satz kommt in Rentenbescheiden recht häufig vor. Denn die Rente soll ab dem Zeitpunkt gezahlt werden, ab dem die Erwerbsminderung tatsächlich vorgelegen hat. Das ist nicht immer der Tag, an dem Sie Ihren Antrag gestellt haben.

In den meisten Fällen sind Sie schon vorher schwer krank gewesen. Also richtet sich der Rententräger beim Rentenstart nach dem, was der Gutachter sagt. Welche Folgen hat das für Sie? Nach dem Antrag haben Sie wahrscheinlich übergangsweise eine andere Versicherungsleistung bezogen. Vielleicht hatten Sie das Glück, eine private Rente zu kassieren.

Oder Sie haben Ihre Miete mit Arbeitslosen- oder beglichen. Kommt nun der Rentenbescheid mit einer rückwirkenden EM-Rente, läuft es vielen Betroffenen nach kurzer Freude eiskalt den Rücken herunter: Muss ich jetzt Geld an die Krankenkasse zurückzahlen? Oder ans Arbeitsamt? Das wusste ich doch vorher gar nicht.

Welche psychischen Erkrankungen führen zur Erwerbsminderungsrente?

Pressemitteilungen | Psychische Erkrankungen häufigste Ursache für Erwerbsminderung Berlin, 29. November 2021 Angststörungen, Depressionen, Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit: Immer mehr Menschen bekommen eine Erwerbsminderungsrente wegen einer psychischen Erkrankung.

Haben im Jahr 2000 noch rund 51.500 Menschen erstmals eine Erwerbsminderungsrente wegen einer psychischen Erkrankung erhalten, waren es 2020 bereits rund 73.000. Das ist in diesem Zeitraum ein Anstieg um rund 42 Prozent. „Entfielen im Jahr 2000 noch 24,2 Prozent der erstmals gezahlten Erwerbsminderungsrenten auf psychische Leiden, sind es 2020 bereits 41,5 Prozent”, so Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der DRV Bund anlässlich der nächsten Sitzung dieses Gremiums, die am 1.

Dezember 2021 in virtueller Form stattfindet. Grund für diese Entwicklung ist, dass psychische Erkrankungen immer häufiger erkannt und diagnostiziert werden. Gleichzeitig ist die Stigmatisierung in der Gesellschaft bei dem Thema rückläufig. Die Sensibilisierung für das Thema hat in der Öffentlichkeit zugenommen, nicht zuletzt durch Medienberichterstattung über prominente Betroffene.

Als Folge werden psychische Erkrankungen heutzutage von Betroffenen eher offenbart”, so Professor Volker Köllner, Ärztlicher Direktor beim Reha-Zentrum Seehof. Um diesem Trend entgegenzuwirken, bietet die Deutsche Rentenversicherung verstärkt spezifische medizinische Rehabilitationen für Versicherte mit psychischen Erkrankungen an.

Erhebungen der Rentenversicherung verzeichnen hier eindeutig einen positiven Effekt: Auch zwei Jahre nach einer Rehabilitation wegen psychischer Störungen beziehen lediglich 17 Prozent der Betroffenen eine Erwerbsminderungs- oder Altersrente. Somit ermöglicht eine Rehabilitation vielen psychisch erkrankten Versicherten dauerhaft erwerbstätig zu bleiben und verhindert so die Erwerbsminderungsrente.

  1. Darüber hinaus beugt die Rehabilitation der Chronifizierung der Erkrankung vor und ist mit einer besseren Lebensqualität verbunden.
  2. Wegen der Zunahme des Bedarfs an Rehabilitationen wegen psychischer Erkrankungen hat die Rentenversicherung die Behandlungsplätze in diesem Bereich in den letzten Jahren deutlich ausgebaut”, so Herrmann.

Darüber hinaus bietet die Rentenversicherung mit ihrem Programm RV Fit auch Präventionsleistungen an, mit denen etwa bei ersten psychischen Beeinträchtigungen frühzeitig entgegengesteuert werden kann. Im Rahmen des sog. Firmenservices der Rentenversicherung können Betriebe vor Ort Informationen und Beratung erhalten, auch zur Vorbeugung von psychischen Erkrankungen.

Wie weit rückwirkend wird Erwerbsminderungsrente gezahlt?

Erwerbsminderungsrente rückwirkend bewilligt – Muss ich Krankengeld oder Arbeitslosengeld erstatten? – Frank Manneck Erwerbsminderungsrente Abgelehnt Wer Zahlt Weiter Viele Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente beantragen, bekommen diese rückwirkend. Zum Beispiel: Der Antrag auf Erwerbsminderungsrente wird im Januar gestellt. Im Dezember erlässt die Rentenversicherung den Bescheid und die Rente wird rückwirkend ab Januar bewilligt. In der Zwischenzeit muss der kranke, also arbeitsunfähige Mensch von etwas leben:

KrankengeldArbeitslosengeld IArbeitslosengeld II

Diese Zahlungen können höher oder niedriger als die Erwerbsminderungsrente ausfallen.

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld bei Nahtlosigkeitsregelung?

Grundsätzliches zur Nahtlosigkeitsregelung –

  • Aussteuerung: Bedeutet nur, dass die Krankengeldzahlung nach Ablauf der Höchstbezugsdauer von 18 Monaten endet. Sofern Sie weiter krank geschrieben sind, können Sie jetzt Arbeitslosengeld beantragen. Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Ob Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeit oder normales Arbeitslosengeld gewährt wird, hängt vom Gutachten des Agentur-Arztes ab.
  • Bezugsdauer : Das „Nahtlosigkeits-Arbeitslosengeld” verlängert den Arbeitslosengeld-Anspruch nicht, Die Dauer Ihres Anspruchs richtet sich immer nach der Dauer Ihrer Versicherungszeiten.
  • Wichtig: Der ändert sich beim Wechsel von der Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit.Beispiel: Maurer mit Bandscheibenproblemen Im Beschäftigungsverhältnis arbeitsunfähig. In der Arbeitslosigkeit vermutlich arbeitsfähig, da leichte Arbeit möglich ist. Siehe Begriff der Arbeitsunfähigkeit.
  • Begriff Nahtlosigkeit: Nahtlosigkeit im rechtlichen Sinne liegt nur dann vor, wenn laut Gutachten des Agentur-Arztes eine noch mehr als sechs Monate andauernde Leistungs un fähigkeit vorliegt. Ist dies nicht der Fall, wird von normaler Arbeitslosigkeit mit normalem Alg gesprochen.
  • Entscheidung über Alg-Antrag: Über den Antrag auf Arbeitslosengeld wird erst entschieden, wenn das Gutachten des Agentur-Arztes vorliegt. Späte Meldung bei der Agentur bedeutet evtl. Verzögerung bei der ersten Alg-Zahlung.Bei der Agentur wird intern eine Begutachtung Ihres Gesundheitszustandes beantragt. Liegt nach 4 Wochen noch kein Gutachten vor, soll über den Antrag auf Arbeitslosengeld nach vorläufig entschieden werden.

Warum bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente?

Warum wird die Erwerbsminderungsrente so oft abgelehnt? – Beim Blick in die Statistik der DRV fallen drei Ursachen ins Auge, die dafür sorgen, dass EM-Renten versagt werden: Lücken bei der Wartezeit, gesundheitliche Gründe sowie fehlende Mitwirkung. Beginnen wir mit den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.

Was sind die Nachteile einer Erwerbsminderungsrente?

Erwerbsminderungsrente: Was ändert sich ab 2024? – Wer eine Erwerbsminderungsrente bekommt, ist gleich doppelt gestraft: Er ist so krank, dass er kaum oder gar nicht mehr arbeiten kann, und muss außerdem meist hohe Abschläge auf seine Rente hinnehmen. Der Bundestag hat im Juni ein Gesetz verabschiedet, das Verbesserungen für eine bisher benachteiligte Gruppe der Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner vorsieht. Was ändert sich für wen? Wir klären die wichtigsten Fragen zum Thema. © IMAGO / Ralph Peters „> © IMAGO / Ralph Peters

Wer hilft bei Rentenablehnung?

08.11.2009, 10:47 von Hallo, wie ist es wenn eine Rente wegen Erwerbsminderung abgelehnt wurde obwohl zahlreiche Krankheit (Rheuma, Nervenleiden, Drehschwindel, Künstliche Hüfte usw.) vorliegen. Wo kann man sich noch beraten lassen, gibt es da sowas wie Versichertenälteste oder andere Beratungsstellen,diegenau bei solchen Problemen helfen? Was muss man tun damit man bessere Chancen hat auf Rente? 08.11.2009, 11:20 von Am besten erst einmal Widerspruch inerhalb von 4 Wochen einlegen formlos mit Antrag auf Akteneinsicht,

  • Dann auch der DRV mitteilen das du nach der Akteneinsicht den Widerspruch begründest.
  • Suche dir dann am besten einen Rechtsanwalt oder den VDK oder Sozialverband.
  • Die machen den Widerspruch und helfen für wenig Geld.
  • Sie klagen auch für dich,So hast du ersteinmal die Fristen gewahrt.
  • Du kannst dich zwar von einen Rentenältesten beraten lassen aber für mehr wird dort auch nicht gemacht.Er wird dir wahrscheinlich das selbe raten was ich dir geraten habe.Denn das ist eigentlich der Werdegang bei Rentenablehnung.

Britta.F 08.11.2009, 11:54 von Erst mal Widerspruch einlegen, ween der Frist, am besten erst mal dazu schreiben, dass Sie die Begründung nachreichen. Fachanwalt suchen oder VdK -Miglied werden (ich glaube, 5 EUR/Monat, jedenfalls billiger) und sich dort beraten lassen.

  1. Hatten Sie bei Antragstellung ALLE behandelnden Ärzte und Kliniken angegeben? Ich hattte gleich Kopien aller KH-Berichte mitgeschickt, beschleunigte die Sache.
  2. Waren Sie bei einem Gutachter und, wenn ja, welcher Fachrichtung? 08.11.2009, 11:59 von Bloß nicht zu einem Versichertenältesten in solch wichtigen Fällen gehen.

Die verfügen – teilweise – nur über ein gepflegtes " Halbwissen ", VDK/ SoVD ist durch den relativ geringen Jahresbeitrag natürlich günstiger als eine Beratung/Vertretung durch einen Rechtsanwalt. Sie sollten aber auf jeden Fall schon den Widerspruch nicht selbst, sondern durch o.g.

  • Institutionen durchführen lassen ! Als Laie eine erfolgreiche Widerspruchsbegründung zu verfassen, ist nicht so ganz einfach.
  • Das sollte man darum gleich den Fachleuten überlasssen.08.11.2009, 12:34 von Den Widerspruch können Sie in Weimar zunächst zur Wahrung der Frist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Deutschen Rentenversicherung einlegen.

Lassen Sie sich eine Kopie mit einer Eingangsbestätigung aushändigen. So sparen Sie das Porto und haben trotzdem einen Nachweis in Händen. Danach können Sie sich wegen der Vertretung durch VdK, SovD, Rentenberater oder Rechtsanwalt umsehen. Bei den beiden Letztgenannten kommen allerdings ganz erhebliche Gebühren auf Sie zu, wenn Ihrem Widerspruch oder der nachfolgenden Klage nur teilweise oder gar nicht entsprochen werden sollte.

  • Das Widerspruchs- und Klageverfahren selbst kostet keine (Gerichts-) Gebühren.
  • Sie müssen sich zwar nicht vertreten lassen, doch ist es empfehlenswert.
  • Hier die Anschrift und die Öffnungszeiten: Deutsche Rentenversicherung (Eingang Fuldaer Straße) Erfurter Straße 38 99423 Weimar Tel.: 03643/816-284 Sprechzeiten: Montag von 8.00-15.00 Uhr Dienstag von 8.00-17.00 Uhr Mittwoch von 8.00-15.00 Uhr Donnerstag von 8.00-15.00 Uhr Freitag von 8.00-13.00 Uhr 08.11.2009, 14:47 von Zunächst einmal sollten Sie sich ganz objektiv fragen, ob Sie tatsächlich nicht mehr mindestens sechs Stunden täglich auf dem ALLGEMEINEN Arbeitsmarkt erwerbstätig sein können.

Eine künstliche Hüfte ist zunächst einmal keine Krankheit, sondern eher mit einer Brille oder einer Zahnprothese vergleichbar. Rheuma und Nervenleiden sind unter den Erwerbstätigen ebenfalls stark verbreitet, ohne dass die Berufsausübung dadurch nennenswert beeinträchtigt würde.08.11.2009, 17:11 von Hallo alle @dirk jetzt hätte es mich fast hingeschmissen.

Künstliche Hüfte mit einer Brille zu vergleichen das ist ein Ding den Vergleich hatte ich so noch nie. Rheuma und Nervenleiden so Runter zu machen na. Ja Brüller tut mir leid das so zu Formulieren.1. Wegen einer Hüfte kann man sehr viele Dinge nicht mehr ausführen! 2. Rheuma ist je nach Beeinträchtigung eine Schlimme Krankheit! 3.

Nervenleiden dito habe ich auch beeinträchtigt die Feinmotorig! Z.b Polyneuropathie) Wichtig ist erst mal ihr Geburtsdatum vor oder nach dem 02.01.1961 Geboren, dann ist nicht unbedingt der Allgemeine Arbeitsmarkt zu berücksichtigen und die Chancen steigen wegen Berufsschutz? Welchen Beruf hatten sie zu Letzt ausgeübt? Muss man wissen weil wen sie im Büro oder so Arbeiten dann ist das eventuell schon ein Leidensgerechter Arbeitsplatz Ich kenne viele Menschen die mit erheblich leichteren Krankheiten Frührentner sind (z.b Lehrer u.s.w) Also es müssen viele Dinge Berücksichtigt werden! Mit freundlichen Grüßen funix 123 08.11.2009, 17:58 von Sie schreiben ” kann man sehr viele Dinge nicht mehr ausüben”.

  1. Das ist auch vollkommen richtig, mit einem künstlichen Hüftgelenk sowie schwerem Rheuma kann man viele Dinge nicht mehr machen.
  2. Sehr viele Dinge sogar,
  3. Aber das für die Feststellung einer vollen Erwerbsminderung gar nicht von Belang.
  4. Wenn man sehr viele Dinge nicht mehr tun kann aber auch nur einen Job tun könnte (wenn der frei wäre) dann gibts keine Rente.

Rente gibt es nur wenn man GAR NICHTS mehr machen kann auch kein Pförtner, Museumswärter, Automatenauffüller, Parkplatzwächter oder Telefonist 08.11.2009, 18:56 von Also, seit ich mein künstliches Hüftgelenk bekam, fühle ich mich wie neu geboren! Ich muß zwar aufpassen, dass ich die Prothese nicht überlaste, aber das hindert mich nicht daran, weiterhin meinen Büro-Job in Vollzeit auszuüben.

Und Rheuma und chronische neurologische Erkrankungen müssen auch nicht zwangsweise zur Erwerbsunfähigkeit führen. Ich leide z.B. unter starker Arthrose in den Zehen und Fingern, was zeitweise mit fast unerträglichen schmerzen verbunden ist. Wenn ich aber deswegen erwerbsunfähig wäre, dürfte ich meine umfangreichen Hausarbeiten ebenfalls nicht mehr ausüben können.

Da ich das aber sehr wohl noch kann.08.11.2009, 19:40 von Und ich kenne Menschen, die mit erheblich mehr Einschränkungen den Job wöchentlich 40 Stunden unter erheblichen Schmerzen ausüben und nicht einmal auf die Idee kämen, einen Rentenantrag zu stellen.

Mal ehrlich: Was soll diese Diskussion? Wenn ein medizinischer Sachverständiger der Deutschen Rentenversicherung die Beurteilung des Leistungsvermögens vorgenommen hat, kann hier keiner entscheiden oder diskutieren, ob das nun richtig oder falsch beurteilt worden ist, auch nicht wenn jemand sonst was für Angaben über seine Erkrankungen hier macht.

Dafür gibt es die Möglichkeit des Rechtsbehelfs.08.11.2009, 20:47 von Hallo @dirk @ Stefan Richtiiiiiiiiiig! Darum ja meine Frage nach zum Beispiel ob geboren vor 02.01.1961 und nach erlernten Beruf, als Maurer oder sonstiger Bauarbeiter mit Künstlichen Hüftgelenk???? ein Witz geht nicht müsste der Optimistisch Denkenste ein sehen.

  1. Und Geburtstag vor 02.01.1961 als Pförtner nicht zumutbar bei einem Facharbeiter weil mehr wie nur eine Stufe unterm erlernten und diesen erlernten Beruf bis zuletzt ausgeübt.
  2. Oder einen Berufsunfähigen Schlosser mit Polyneuropatie (durch z.b Chemikalien oder Diabetes) zum Montierer oder Uhrmacher Verweisen geht wegen der eingeschränkten Feinmotorig nur sehr, sehr schlecht! Oder diesen Schlosser zum Registrator Verweisen ohne Bürokenntnisse und ohne Schwer Heben und Tragen (5 kg Schein) und ohne Klettern Steigen.

Ich glaube der Richter würde auch mit dem Kopfschütteln. Was anderes sind immer diese Leidensgerechten Jobs Büro, Beamter, Verwaltungsangestelter und Natürlich die die sowieso schon einen „Minderwertigeren” Job machten (Hilfsarbeiter) die können auch als vor dem 02.01.1961 geborene auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt Verwiesen werden.

  1. Ein Facharbeiter der bis zuletzt im Erlernten Beruf gearbeitet hatte der kann nur eine Stufe unter der Bisherigen Tätigkeit Verwiesen werden.
  2. Und dann wird vor zum Beispiel Gericht Geschaut passt die Verweisungstätigkeit zum Leiden und zur Leistungsfähigkeit damit meine ich nach einem Herzinfarkt jemanden in eine Akkord Tätigkeit Verweisen geht nicht!!!!! (Stress!) Wenn ich aber deswegen erwerbsunfähig wäre, dürfte ich meine umfangreichen Hausarbeiten ebenfalls nicht mehr ausüben können.

Da ich das aber sehr wohl noch kann.Ich denke mal mit der Hausarbeit müssen sie ja nicht ihr Geld Verdienen oder als Büro Kraft kann man sich nur Schwer in den Job des Maurers Rein Denken der ist ein andres Kaliber wie im Büro oder wie Putzen das sehen zum Glück sogar die von der Deutschen Rente so.

Übrigens mal meine Meinung die Können ja jeden Berufsunfähigen Umschulen ich sehe schon alle 55 Jährigen eine Lehre bei ihnen im Büro machen. war nur spaßig gemeint. (Und ich kenne Menschen, die mit erheblich mehr Einschränkungen den Job wöchentlich 40 Stunden unter erheblichen Schmerzen ausüben und nicht einmal auf die Idee kämen, einen Rentenantrag zu stellen.)Wo Schreibt Daniela was von Schmerzen und von Einschränkungen und alle ihre Krankheiten hat sie auch nicht Benannt? Es kommt nicht darauf an was irgend wer von Schmerzen erzählt es kommt darauf an wie diese Schmerzen Wirklich sind mit echten Schmerzen kann man keinen Job ausüben (dazu fehlt vielfach auch der Schlaff) aber das kann nur der Beurteilen der wirklich Schmerzen hat! Sie sind wohl wieder einer dieser Komiker der bei der DRV Arbeitet und sich seinen Unqualifizierten Spaß macht Pfui Teufel!!! Als Facharbeiter auf dem Bau 10-15 Stunden das ist Schon bei Leichten Schmerzen fast Unmöglich! Siehe vorm dumm Schwätzen mal die Beurteilungs Kriterien der Krankenkassen und des MDK als Büro Kraft biste da immer sehr schnell wieder am Arbeiten!!! UND DAS IST GUT SO.

Ich bin auch der Meinung das die mit einem LEIDENSGERECHTEN Job keine Frührente Brauchen. NUR DEN MUß MAN ERSTMAL HABEN! Vielleicht sollten wir das mal so Staffeln Bauarbeiter Gehen mit 50 bis 55 in Normale Rente sie sind meistens sowieso dann schon Kaputt! Büro also Leidensgerecht geht mit 70 in Rente! Beamte mit 75! (Super Leidensgerecht) Das Könnte man ja noch ein wenig Verfeinern.

Wie Polizei Beamter mit 65. Und der Feuerwehr Beamte der seinen Job schon mit 55 nicht mehr machen darf wird dann Registrator und darf dann auch erst mit 65 in Rente Gehen! So jetzt dürfen alle die sich auf den Schlipsgetreten fühlen Rum Spucken und sich aufblasen! Und noch was wen die Voraussetzungen gegeben sind zum Beispiel vor 1961 Geboren dann nehmt die Rente sie Steht euch zu.

Mich wollten die nach meinem Herzinfarkt auf einen Akkord Job verweisen da fing sogar der Richter an zu Spucken!!!!!!!!!!!! Mit freundlichen Grüßen PS: Mein Vater ist seit seiner Hüft OP ein Pflegefall auch so kanns Kommen (Imbolie nach der OP )mit (Also, seit ich mein künstliches Hüftgelenk bekam, fühle ich mich wie neu geboren! Ich muß zwar aufpassen, dass ich die Prothese nicht überlaste, aber das hindert mich nicht daran, weiterhin meinen Büro-Job in Vollzeit auszuüben.)Ach und was sagt der Fliesenleger mit künstlichen Knien dazu der ist Froh Überhaubt wieder bischen Laufen zu Können! 09.11.2009, 08:34 von Hallo @ Namenlos das Gutachten eines Gutachters der Rentenversicherung hat die Beweiskraft eines Schluck Wassers! Und noch mal im Entsprechenden Leidensgerechten Job kann man sogar 48 Stunden unter Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes Arbeiten im Büro als Beamter als Uhrmacher und so weiter aber nicht mit Rückenproblemen als Maurer! Oder Schlosser, oder als Pflasterer und so weiter das sehen alle Richter auch so und darum wird von der DRV viel Verloren! (Bei vor 1961 Geborenen) 09.11.2009, 08:57 von @ Jochen „Und noch mal im Entsprechenden Leidensgerechten Job kann man sogar 48 Stunden unter Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes Arbeiten im Büro als Beamter als Uhrmacher und so weiter aber nicht mit Rückenproblemen als Maurer! Oder Schlosser, oder als Pflasterer und so weiter das sehen alle Richter auch so und darum wird von der DRV viel Verloren! (Bei vor 1961 Geborenen)” Also ich muss leider feststellen, dass die meisten Widersprüche abgelehnt, und die meisten Klagen zurückgenommen werden.

Eine Bewilligung nach dem Klageverfahren kommt meines Erachtens nach nicht so häufig vor. MfG Jonas 09.11.2009, 11:53 Experten-Antwort Hallo Daniela, Sie haben die Möglichkeit, in einer der Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung einen Widerspruch aufnehmen zu lassen. Zu diesem Zweck sollten Sie neue medizinische Unterlagen oder Fakten beibringen können, die bisher nicht in das ärztliche Votum der Rentenversicherung einfließen konnten.

Ggf. sollten Sie sich auch ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt beraten, damit er Ihnen eine Begründung für den Widerspruch geben kann.09.11.2009, 14:39 von Nach regelmäßiger Rechtssprechung sind Facharbeiter sogar sozial zumutbar auf die Tätigkeit eines Telefonisten verweisbar! Stöbern Sie mal etwas in der Urteilsdatenbank von www.sozialgerichtsbarkeit.de.

Sie werden erstaunt sein, wie einfallsreich DRV -Mitarbeiter und SG-Richter sein können, wenn es um zumutbare Verweisungstätigkeiten geht! MfG 09.11.2009, 18:14 von Hallo @ Jonas Wie ich Schon mehrfach Betonte für vor 1961 Geborene gilt das von mir gesagte! Wegen Berufsschutz Und ich habe die Erfahrung Gemacht das sehr viel Gewonnen wird gegen das Obsiegen Sprechen 2 Dinge 1./ Nicht vor 1961 Geboren! 2./ Nicht bis zuletzt im Erlernten Facharbeiter Beruf mit Mindestens 2 Jahren Ausbildung gearbeitet das sind die 2 alles Entscheidenden Kriterien.

Stimmen die dann wird mit einem Guten Anwalt Gewonnen Kostet leider ein bischen Verliert man Bleibt noch die Firma www.fruerente.net äh ja einen Anständigen Anwalt Brauchste auch noch! Als Beispiel mal 2 Als Beispiel Urteilsbegründungen: (2) Eine Beschäftigung von Telefonisten bzw.

Fernsprecher hat in der allgemeinen Verwaltung nach Auskunft der Tarifgemeinschaft deutscher Länder vom 09. Dezember 2005 nur noch eine ganz untergeordnete Bedeutung; zugängliche Arbeitsplätze in diesem Bereich sind nicht ersichtlich, noch weniger solche, die (nach einer allenfalls dreimonatigen Einarbeitungszeit) der Vergütungsgruppe BAT VIII zugeordnet werden.

Soweit der Kläger anderweitig noch als Pförtner, Telefonist, Fotokopierer oder als Bürohilfskraft tätig sein könnte, würde es sich um ungelernte Tätigkeiten handeln, die ihm aufgrund des ihm als Facharbeiter zustehenden Berufsschutzes nicht zuzumuten sind.

Pförtner Für die Tätigkeit ist kein besonderer Berufsabschluss zwingend. In der Regel wird aber eine Ausbildung oder ein entsprechender Lehrgang für Pforten- und Telefondienst erwünscht. Zum Teil wird auch der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung zur Geprüften Werkschutzfachkraft gefordert. Pförtnerarbeitsplätze gelten vielfach als Schonarbeitsplätze, die für die innerbetriebliche Umsetzung leistungsgeminderter Beschäftigter geeignet sind.

In nennenswertem Umfang sind Tätigkeiten für einfache Pförtner grundsätzlich auch Außenstehenden zugänglich. Es handelt sich meist um eine physisch leichte Tätigkeit mit geringen Anforderungen an das körperliche Leistungsprofil: keine Zwangshaltungen, kein schweres Heben, häufiges Bücken, Tragen schwerer Lasten.

Ein Wechsel von Stehen, Gehen und Sitzen lässt sich oft durchführen. Die Tätigkeit erfolgt überwiegend in geschlossenen Räumen. Schichtarbeit ist üblich, zeitweise ist Zeitdruck möglich. Nicht völlig zu vermeiden sind auch andere Stressbelastungen wie z.B. Gefahrensituationen oder Auseinandersetzungen mit Besuchern.

Eine Pförtnertätigkeit kann durch lange Zeiten der relativen Monotonie geprägt sein, aber wenn die Routine durchbrochen wird, ist es dann Aufgabe des Pförtners, zu reagieren und situationsgerecht schnell zu handeln. Überwiegend handelt es sich bei der Berufsausübung um Alleinarbeit; auf die ständige Anwesenheit und Aufmerksamkeit kann daher nicht verzichtet werden.

Erforderlich sind daher ein gewisses Maß an neurovegetativer und psychischer Belastbarkeit sowie ein ausreichendes Hörvermögen. Da der Pförtner für Kunden, Besucher, Lieferanten und Anrufer in der Regel der erste Ansprechpartner in einem Unternehmen/einer Behörde ist, werden bestimmte Mindestanforderungen an Umgangsformen, Auftreten, äußeres Erscheinungsbild u.ä.

gestellt. Für eine Tätigkeit als Pförtner, die auch von einem Ungelernten innerhalb von drei Monaten erlernt werden kann (d.h. als einfacher Pförtner), würde der Klägerin ein dreimonatiger Einarbeitszeitraum genügen. Nach den ärztlichen Gutachten sind jedoch Arbeiten unter Schichtbedingungen sowie unter Stress- und Akkordbedingungen zu vermeiden.

  1. Da diese Arbeitsbedingungen, zumindest Schichtarbeit, für einen Pförtner berufsüblich sind, reduziert sich zwangsweise der Kreis der für die Klägerin zumutbaren und tatsächlich realisierbaren Arbeitsmöglichkeiten als einfache Pförtnerin.
  2. Betriebsinterne Umsetzungen leistungsgeminderter Betriebsangehöriger auf derartig eingeschränkte Arbeitsplatzprofile werden in der Regel bevorzugt werden.

Des Weiteren liegt ein ängstlich depressives Syndrom bei einer neurasthenischen Persönlichkeitsstruktur vor (vgl. Bl.25/26 des nervenärztlichen Gutachtens). Das &8222; Roche Lexikon Medizin&8220; beschreibt das Neurasthenie-Syndrom insbesondere wie folgt: rasche Ermüdbarkeit, körperliche Schwäche, Kopf- und Gliederschmerzen, vegetative Übererregbarkeit, Affektlabilität, Merk- und Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen.

  1. All diese Gesundheitsstörungen sind aber einer geordneten Berufsausübung als Pförtnerin nicht dienlich.
  2. Berufskundliche Auskunft des Leiters des Bezirksarbeitsamtes vom 12.09.2000 Für gesundheitlich leistungsgeminderte Arbeitnehmer wurden und werden derartige Arbeitsplätze für körperlich leichte und anzulernende Tätigkeiten gesucht.

Die vermittlerische Praxis zeigt jedoch, dass es schwierig ist, solche Beschäftigungsmöglichkeiten in angemessener Zahl zu akquirieren. Entsprechend eingerichtete Arbeitsplätze werden &8211; auch nach der berufskundlichen Auskunft &8211; nur in einem geringen Umfang der Arbeitsverwaltung zur Besetzung gemeldet und über Zeitungsanzeigen bekannt gegeben; die Personalbeschaffung erfolgt somit in der Regel durch eigene betriebsinterne Bemühungen wie z.B.

Umsetzungen. In Werkstätten für Behinderte werden ebenfalls solche Tätigkeiten verrichtet. Tätigkeiten mit rasch wechselnden Fingerbewegungen sind ärztlicherseits ausgeschlossen. Bei den in der beruflichen Auskunft angeführten Tätigkeiten ist dies aber häufig unabdingbar. (b) Darüber hinaus handelt es sich bei der Tätigkeit eines Zigarettenautomatenauffüllers um eine ungelernte Tätigkeit, die nach den einleuchtenden Darlegungen des Sachverständigen Dr.

von Q. innerhalb von 14 Tagen durch einfaches Begleiten eines Auffüllers erlernt werden kann. Soweit der Sachverständige ergänzend darauf hingewiesen hat, dass das Kennenlernen der einzelnen Standorte üblicherweise weitere drei Monate erfordere, betrifft dies nicht die Fähigkeit zur Ausübung des Berufes als solchen.

Dies wird auch daran deutlich, dass von einem Auffüller erwartet werden muss, dass er vertretungsweise auch in dem Bezirk eines Kollegen tätig wird, mag er dann auch insbesondere aufgrund des zusätzlich erforderlichen Kartenstudiums täglich etwas mehr Arbeitszeit benötigen als in seinem Stammbezirk.

Es ist auch nicht erkennbar, dass die Tätigkeit eines Zigarettenautomatenauffüllers im Sinne der erläuterten höchstrichterlichen Rechtsprechung durch eine tarifvertragliche Eingruppierung oder aufgrund besonderer qualitativer Merkmale hervorgehoben ist.

Den für die Tätigkeit erforderlichen PKW -Führerschein besitzt ohnehin der ganz überwiegende Teil der Versicherten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren; soweit die Arbeitgeber von den Auffüllern mutmaßlich Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit und Sorgfalt erwarten, handelt es um Allgemeintugenden, über die jeder Arbeitnehmer ohnehin verfügen muss ( BSG, U.v.25.

Juli 2001 aaO). Der Gehalts– und Lohntarifvertrag im Groß– und Außenhandel Niedersachsen, der hinsichtlich der Tarifsätze vom 01. Mai 2003 bis 30. April 2005 gültig war und hinsichtlich der Eingruppierung in die Lohn– bzw. Gehaltsgruppen weiterhin maßgebend ist, gibt keinen Anlass zu einer anderweitigen Wertung.

Maßgeblich für die Einstufung sind nach § 2 Abs.1 des Vertrages in erster Linie die Oberbegriffe der einzelnen Lohn– bzw. Gehaltsgruppen. Die Tätigkeitsbeispiele sind nach § 2 Abs.2 des Vertrages nur „ergänzend und beispielhaft” den Lohn– bzw. Gehaltsgruppen zugeordnet. Dementsprechend kommt diesen Tätigkeitsbeispielen nur die Bedeutung von Regelbeispielen zu.

Dies bedeutet, dass beispielsweise eine Tätigkeit als Fahrverkäufer/-in, wie sie als Beispiel für die Gehaltsgruppe 3 aufgeführt wird, nicht zwangsläufig einen Anspruch auf eine Einstufung in diese Gehaltsgruppe vermittelt. Diese wird durch den Oberbegriff „Ausführen von Tätigkeiten nach Anweisungen, die ein abgeschlossene Ausbildung als Kaufmann/-frau im Groß– und Außenhandel, als Bürokaufmann/-frau oder eine gleichwertige Berufsausbildung voraussetzen,” gekennzeichnet.

  • Dem Tätigkeitsbeispiel Fahrverkäufer/-in kommt nur die Bedeutung eines Regelbeispiels zu.
  • Es ist daher nach Maßgabe des § 2 des Tarifvertrages im konkreten Einzelfall zu prüfen, ob die konkrete Tätigkeit – namentlich auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Sortimentbreite und des für die Verkaufstätigkeit erforderlichen Fachwissens – Kenntnisse und Fähigkeiten verlangt, wie sie üblicherweise erst durch eine abgeschlossene Berufsausbildung vermittelt werden.

Für den Beruf eines Zigarettenautomatenauffüllers ist zunächst zu berücksichtigen, dass dieser ohnehin von keinem der in dem Tarifvertrag aufgeführten Tätigkeitsbeispiele erfasst wird. Namentlich handelt es sich bei dem Zigarettenautomatenauffüller nicht um einen Fahrverkäufer/-in, da dieser nicht in unmittelbarem Kundenkontakt tätig ist; er vielmehr eher als Auslieferungsfahrer zu qualifizieren.

  1. Da die Tätigkeit eines Zigarettenautomatenauffüllers, wie bereits dargelegt, lediglich eine Einarbeitungszeit von ca.
  2. Zwei Wochen erfordert, ist sie ausgehend von den nach § 2 Abs.1 des Tarifvertrages maßgeblichen Oberbegriffen der Gehaltsgruppe 1 bzw.
  3. Der Lohngruppe 1 oder allenfalls 2 zuzuordnen.
  4. Die von diesen Gruppen erfassten Tätigkeiten sind einem Facharbeiter nicht zuzumuten, namentlich erfordern sie keine Einarbeitungszeit von mindestens drei Monaten.

Soweit bereits ein Kraftfahrer mit Führerschein Klasse III als Tätigkeitsbeispiel im Tarifvertrag der Lohngruppe 3 zugeordnet wird, führt dies zu keinem anderen Ergebnis. Da ein Großteil der Versicherten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren über diese Fahrerlaubnis verfügt und da das Führen entsprechender Fahrzeuge im Alltag allgemein üblich ist, kann dies nicht zugleich als eine „schwierige Tätigkeit, die besondere Kenntnisse oder Erfahrung erfordert” im Sinne der Oberbegriffe der Lohngruppe 3 zu werten sein ( BSG, U.v.25.

Juli 2001 aaO). Soweit die Lohngruppe 3 überhaupt als Lohngruppe für angelernte Tätigkeiten zu qualifizieren sein sollte, könnte eine generelle Zuordnung von Kraftfahrern mit Führerschein Klasse III nur qualitätsfremden Erwägungen zugeordnet werden. II. Der Kläger dringt auch mit seiner Anschlussberufung durch, die sich an der im erstinstanzlichen Sitzungsprotokoll festgehaltenen Fassung des Tenors des angefochtenen Urteils ausrichtet.09.11.2009, 22:51 von Mit Einfallsreichtum hat das wenig zu tun.

Bei der Verweisbarkeit wird unterschieden zwischen abstrakter und konkreter Verweisbarkeit. Bei der abstrakten Verweisbarkeit wird nur die Fähigkeit zur Ausübung einer Tätigkeit beleuchtet. Ob eine entsprechende Stelle zu finden ist oder gefunden wird, spielt hierbei keine Rolle.