Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat?

Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat
Schon weil man ihn noch als Zeugen haben möchte. Der Beschuldigte (derjenige, gegen den sich das Strafverfahren richtet) erfährt über eine Akteneinsicht seines Verteidigers oder im Falle einer Hauptverhandlung vor Gericht wahrscheinlich wer in angezeigt hat.

Wie erfährt man das man angezeigt wurde?

Sollten Sie einer Straftat verdächtig und Ihr Name bekannt sein, bekommen Sie von dem zuständigen Polizeibeamten eine Vorladung zur Vernehmung als Beschuldigter. Die Vorladung erfolgt in aller Regel schriftlich. Der verletzte Tatbestand wird Ihnen mitgeteilt.

Kann man herausfinden wer mich angezeigt hat?

Wer einer Straftat beschuldigt wird, kann Akteneinsicht beantragen. Dadurch erfährt wer, was ihm genau vorgeworfen wird und wie er sich am besten verteidigen kann. Aber nicht nur der Beschuldigte, sondern auch die meisten Prozessbeteiligten dürfen Einblick in die Akten nehmen.

Was passiert wenn man eine Anzeige gemacht hat?

Ist das, was passiert ist, überhaupt strafbar? – Diese Frage musst du dir nicht stellen, das ist Aufgabe des Ermittlungsverfahrens durch Polizeibehörden und Staatsanwaltschaft, Damit das aber passiert, musst du erstmal dafür sorgen, dass jemand davon erfährt.

Deshalb solltest du – oder deine Eltern – Strafanzeige erstatten. Eine Anzeige bedeutet erstmal nur, dass du der Polizei erzählst, was geschehen ist. Die polizeilichen Beamten und die Staatsanwaltschaft sichten dann alle Einzelheiten und Beweise und entscheiden, ob etwas Strafbares passiert sein könnte.

Wenn nicht, wird das Verfahren eingestellt. Das geschieht auch, wenn nach einer gewissen Zeit niemand gefunden wird, der die strafbare Tat begangen haben könnte.

Wann erfährt man von einer Strafanzeige?

Wie lange dauert die Bearbeitung der Strafanzeige? – Die Länge der Bearbeitung einer Strafanzeige hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum einen sind die Komplexität des Sachverhalts oder die Verfügbarkeit von Polizeibeamten entscheidend für die Bearbeitungsdauer.

Was tun bei Vorladung als Beschuldigter?

Vorladung als Beschuldigter erhalten – unbedingt schweigen! – Jeder gute Anwalt im Strafrecht rät Ihnen zu diesem Zeitpunkt, der Beschuldigtenvorladung von der Polizei nicht Folge zu leisten und zu den erhobenen Vorwürfen zunächst zu schweigen. Den Termin bei der Polizei sollten Sie absagen oder absagen lassen.

  1. Selbstverständlich kann es unter Umständen angebracht sein, als Beschuldigter eine Aussage zu machen (juristisch ausgedrückt „sich einlassen”).
  2. Ob eine Einlassung ratsam ist, kann jedoch erst beurteilt werden, wenn die bisherigen Ermittlungsergebnisse bekannt sind.
  3. Dies ist der Fall, wenn die Ermittlungsakte von einem versierten Strafverteidiger überprüft worden ist.

Grundsätzlich kann nur ein Rechtsanwalt uneingeschränkte Einsicht in die Ermittlungsunterlagen erhalten,

Ist eine Vorladung schlimm?

2. Sie müssen nicht zur Polizei gehen – Einer Vorladung der Polizei müssen Sie nicht folgen. Es handelt sich um eine unverbindliche Einladung, die Sie auch so behandeln sollten. Sagen Sie den Termin freundlich ab. Bei der Polizei müssen Sie nur dann erscheinen, wenn dies ausdrücklich durch die Staatsanwaltschaft angeordnet wurde.

Wie viel kostet eine Akteneinsicht?

FAQ: Akteneinsicht – Wie teuer ist eine Akteneinsicht? Die Kosten für eine Akteneinsicht liegen laut § 107 Absatz 5 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) bei pauschal 12 Euro, wenn die Dokumente versendet werden müssen. Bei einer elektronischen Akte, die auch elektronisch übermittelt wird, fallen hingegen keine Kosten an.

Wie lange dauert in der Regel ein Ermittlungsverfahren?

Wie läuft ein Ermittlungsverfahren ab? Ihr Anwalt in München informiert – Das Ermittlungsverfahren dient dazu, den Täter zu ermitteln und den Sachverhalt aufzuklären. Zur Aufklärung der Tat müssen die Beweise gesichert werden. Die Leitung des Ermittlungsverfahrens liegt bei der Staatsanwaltschaft („Herrin des Ermittlungsverfahrens”), in der Regel führt die Polizei (Kripo) die Ermittlungen für die Staatsanwaltschaft durch.

Einstellung des StrafverfahrensAnklage

Staatsanwaltschaft und Polizei können sich zur Ermittlung und Aufklärung der Straftat einiger bedienen, z.B.

Zeugenvernehmung, Vorladung zur VernehmungBeschuldigtenvernehmung, Vorladung zur VernehmungDurchsuchung von Haus oder WohnungTelefonüberwachungHandyüberwachung (Anrufe, SMS, Chats)Einholung von Auskünften, insbesondere von Banken, Schuldnerregistern, Gerichten usw.Untersuchungshaft

Wurden bei Ihnen Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt? Immer wieder sind Ermittlungsmaßnahmen rechtswidrig. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie. Das Ermittlungsverfahren wird mit Abschluss der Ermittlungen beendet, d.h. wenn Polizei und Staatsanwaltschaft den Sachverhalt erforscht haben.

  • Eine Dauer ist dafür vorgeschrieben.
  • Ein Ermittlungsverfahren kann u.U.
  • Mehrere Jahre dauern.
  • Wird gegen Sie ein Ermittlungsverfahren geführt, sind Sie,
  • Es ist nicht notwendig, dass Sie als Beschuldigter von Ermittlungen gegen Sie erfahren.
  • Dies gilt insbesondere für geheime Ermittlungen, z.B.
  • Der Überwachung der Telekommunikation (Abhören von Telefon, Handy, Computer).

Das Zwischenverfahren bezeichnet den Abschnitt nach dem Ermittlungsverfahren und vor dem Hauptverfahren vor Gericht. Es beginnt mit der Einreichung der Anklage bei Gericht durch die Staatsanwaltschaft. Das Zwischenverfahren soll der durch den Richter dienen, ob ein hinreichender Tatverdacht vorliegt und ein Hauptverfahren eröffnet werden soll.

  • Im Hauptverfahren vor Gericht wird über das Schicksal des Angeklagten, d.h.
  • Freispruch oder Verurteilung, entschieden.
  • Die mündliche Hauptverhandlung dient dazu, die Tat durch das Gericht aufklären zu lassen, über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten zu befinden und die Art und Höhe der Strafe festzulegen.

Der Ablauf einer Gerichtsverhandlung im Strafrecht ist genau geregelt.

Wie lange dauert es bis eine Anzeige wegen Körperverletzung zugestellt wird?

§ 230 StGB – Strafantrag – Nicht immer wird eine Körperverletzung auf Strafantrag verfolgt Beim Strafantrag handelt es sich grob gesagt um die Strafanzeige bei einer Körperverletzung oder einer anderen Straftat. Stellt eine Person einen Strafantrag, dann möchte sie, dass eine andere Person wegen einer bestimmten strafrechtlichen Tat verfolgt wird.

  • Normalerweise beträgt die Frist für die Stellung eines Strafantrages drei Monate,
  • Der Strafantrag bei der Körperverletzung ist extra geregelt.
  • In § 230 StGB wird dazu bestimmt, dass diese Anträge nur bei einer vorsätzlichen Körperverletzung nach § 223 und bei einer fahrlässigen Körperverletzung nach § 229 verfolgt werden.

Ein Strafantrag wegen Körperverletzung wird aber auch verfolgt, wenn die Behörde wegen des besonderen Interesses der Öffentlichkeit einschreiten muss. Dann kann eine Körperverletzung sogar ohne Einwilligung des Opfers verfolgt werden. Sollte der Geschädigte den Antrag nicht stellen können, weil er bei der Körperverletzung gestorben ist, dann geht dieses Recht auf seine Angehörigen über.

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Wie lange dauert es bis eine Anzeige verjährt?

Wann beginnt die Verjährung im Strafrecht? – Wann die Verjährung beginnt, hängt von der Straftat ab. Je schwerer eine zu erwartende Strafe ist, umso später ist diese Tat verjährt. Mord und Völkermord verjähren gar nicht. Außerdem kann die Verjährung unter gewissen Umständen gehemmt sein. Die Staffelung der Verjährungen ist wie folgt:

30 Jahre: Taten, die mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht sind 20 Jahre: Taten, die mit Freiheitsstrafen von über zehn Jahren bedroht sind 10 Jahre: Taten, die mit Freiheitsstrafen von über fünf bis zu zehn Jahren bedroht sind 5 Jahre: Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren bedroht sind 3 Jahre: bei allen übrigen Taten

Gründe für diese Verjährungsfristen sind unter anderem, dass der Nachweis immer schwieriger wird, je länger die Straftat zurückliegt. Gleichzeitig wird der Zusammenhang zwischen der Strafe und der Straftat bei längerer Zeit nicht mehr hergestellt. Jemand, der lange nicht straffällig geworden ist, hat zudem eine positive Prognose.

Verjährungen nach StGB werden auch bei Verstößen des Straßenverkehrs relevant, denn schwere Verkehrsverstöße sind für das Strafgesetzbuch relevante und strafbare Handlungen. Verjährungsfristen im Strafrecht richten sich nach der zu erwartenden Strafe. Die Verjährung laut Strafrecht trifft nicht auf alle Straftaten zu.

Straftaten, die von Jugendlichen begangen wurden, können aus dem polizeilichen Führungszeugnis unter gewissen Umständen gelöscht werden, sodass das Führungszeugnis wieder frei von Einträgen ist.

Wie lange dauert es ein Brief von der Polizei zu bekommen?

Wie lange dauert ein Strafzettel? – Das umgangssprachlich als Strafzettel bezeichneten Schriftstück heißt offiziell Verwarnungsgeldangebot und dient dazu, eine Ordnungswidrigkeit ohne die Einleitung eines Bußgeldverfahrens zu klären. In der Regel erfolgt die Zustellung meist schneller als bei einem Bußgeldbescheid oder der Strafzettel befindet sich bereits an Ihrem Fahrzeug.

Was kommt nach Beschuldigter?

Das Wichtigste in Kürze –

Das Strafverfahren besteht aus vier verschiedenen Verfahrensabschnitten. Das Ermittlungsverfahren ist der erste Verfahrensabschnitt. Es ist die Vorstufe zum Zwischenverfahren. Ein Fachanwalt für Strafrecht steht dem Beschuldigten schon ab dem Ermittlungsverfahren zur Seite und kann sich über die Akteneinsicht einen Überblick verschaffen. Das Hauptverfahren endet mit dem richterlichen Urteil. An dieses kann sich die Berufung oder Revision als Rechtsmittel anschließen.

Wie lange dauert es bis Anklage erhoben wird?

Anklageschrift erhalten – was nun? Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat Ein Brief vom Amtsgericht oder Landgericht ist in den meisten Fällen unangenehm – gerade wenn es sich dabei um eine Anklageschrift handelt. So viel vorneweg: Diese Post sollten Sie unter keinen Umständen ignorieren, ansonsten sind erhebliche Probleme vorprogrammiert.

  • Spätestens jetzt sollten Sie umgehend einen Strafverteidiger kontaktieren, der mit Ihnen gemeinsam die Aktenlage prüft und für Sie eine Verteidigungsstrategie entwickelt, die Schaden abwendet.
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Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat

  1. Unsere Anwälte sind für Sie auch über WhatsApp erreichbar:

Die Anklageschrift ist eine Prognoseentscheidung von Staatsanwalt und Gericht zu einem bestimmten Sachverhalt. Sie sagt aus, dass sowohl das Gericht als auch die Staatsanwaltschaft aufgrund der bisherigen Aktenlage davon ausgehen, dass eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch,

Diese Prognose hat jedoch noch nicht allzu viel zu sagen. Nicht selten wird der Inhalt der Akten nur oberflächlich geprüft und insbesondere entlastende Umstände oft vernachlässigt. Zudem sind Beweise, die Sie zu Ihrer Verteidigung anführen können, in diesen Akten oft noch gar nicht enthalten. Die endgültige Beweisaufnahme und Beweiswürdigung bleiben einer Hauptverhandlung vorbehalten.

Dort kann sich noch vieles ändern. So enden beispielsweise etwa 20 % der Verfahren, nachdem der Angeklagte eine Anklageschrift erhalten hat, mit einer Einstellung oder einem Freispruch, Die Anklageschrift bezieht sich auf einen bestimmten Sachverhalt, der genau mit Zeit, Ort und Handlungsablauf beschrieben wird. Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat Beispiel einer Anklageschrift Der Umstand, dass Sie eine Anklageschrift erhalten haben, bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch eine Hauptverhandlung bei Gericht stattfinden wird. Es besteht nun die Möglichkeit, Einwendungen und eigene Beweise gegen die Anklageschrift zu benennen.

Der Richter entscheidet dann, ob er die Anklage zulässt und eine Hauptverhandlung anberaumt, oder ob er die Eröffnung des Hauptverfahrens ablehnt und das Verfahren einstellt. Zudem kann Ihr Anwalt unter Umständen eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung eines bestimmten Geldbetrages erreichen. In dieser Phase ist es besonders wichtig, nicht blindlings sämtliche mögliche Beweismittel zu benennen.

Denn so wird das eigene für die Verteidigung zur Verfügung stehende Pulver verschossen, obwohl der genaue Akteninhalt noch gar nicht bekannt ist. Das kann sich in der späteren Hauptverhandlung als äußerst kontraproduktiv erweisen. Ja, auch Staatsanwälte und Richter kochen nur mit Wasser und machen Fehler – gar nicht selten, wie man denken könnte.

  1. So kann es passieren, dass Sie wegen einer Verwechslung angeklagt wurden, obwohl Sie mit dem ganzen Sachverhalt nichts zu tun hatten.
  2. Es ist auch möglich, dass die Anklageschrift inhaltliche Mängel aufweist.
  3. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die vorgeworfene Tat nicht genau beschrieben und damit umgrenzt wird.

Einige mögliche Mängel sind unerheblich. Dies ist etwa der Fall, wenn die rechtliche Würdigung fehlerhaft ist, also beispielsweise eine gefährliche Körperverletzung angeklagt wird, obwohl offensichtlich nur eine einfache vorliegen kann. Dieser Fehler kann im Rahmen der Hauptverhandlung noch durch die Staatsanwaltschaft bereinigt werden.

  1. Andere Mängel – wie ein Verstoß gegen das Umgrenzungsgebot – sind jedoch so schwerwiegend, dass das gesamte Verfahren durch Beschluss oder Urteil eingestellt werden muss.
  2. Ja, ein Vorgehen gegen die Anklageschrift ist möglich.
  3. Ob dies jedoch sinnvoll ist oder ob man die Verteidigung besser im Rahmen der Hauptverhandlung entwickelt, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.
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In jedem Fall ist Eile geboten. In der Regel setzt das Gericht eine kurze Frist von etwa einer Woche. Ist diese verstrichen, ohne dass Sie etwas gegen die Anklageschrift eingewendet haben, wird das Hauptverfahren eröffnet und eine Hauptverhandlung anberaumt.

Zu dieser müssen Sie dann zwingend erscheinen. Wir möchten Ihnen ein Beispiel nennen, wie es nach der Anklageschrift weitergehen kann: Nach dem Erhalt einer Anklageschrift sollten Sie schnellstmöglich einen Strafverteidiger kontaktieren, Er verfügt über das notwendige Fachwissen und die Erfahrung, um in dieser Situation das für Sie bestmögliche herauszuholen.

Nachdem Sie Ihrem Anwalt das Mandat für Ihre Verteidigung erteilt haben, kann dieser eine Fristverlängerung für die Erwiderung zur Anklageschrift und Akteneinsicht beantragen, Auf Grundlage der lässt sich dann in der gewonnenen Zeit die für Sie bestmögliche Verteidigungsstrategie erarbeiten.

Sofern es in der konkreten Situation sinnvoll ist, kann ihr Strafverteidiger eine Erwiderung zur Anklageschrift bei Gericht einreichen, In dieser können dann auch weitere Beweismittel vorgebracht werden, welche die Anklage in Zweifel ziehen können. Nach dem Erhalt einer Anklageschrift sollten Sie schnellstmöglich einen erfahrenen Strafverteidiger aufsuchen.

Dieser prüft und analysiert zunächst die Anklageschrift. Im nächsten Schritt kann er eine Fristverlängerung und Akteneinsicht beantragen. Nach der durchgeführten Akteneinsicht gilt es Ihre Verteidigungsstrategie zu entwickeln und mögliche Beweismittel in das Verfahren einzuführen. Erfährt Der Beschuldigte Wer Ihn Angezeigt Hat Beispiel einer Ladung zur Hauptverhandlung Vom Erhalt der Anklageschrift bis zum Termin der Hauptverhandlung vergehen in der Regel mehrere Monate, Der genaue Zeitraum hängt insbesondere von der Auslastung der Gerichte ab. Durchschnittlich dauert es etwa 3 – 6 Monate, bis Sie vor Gericht erscheinen müssen.

Eine Hinauszögerung der Verhandlung ist grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, es liegen gravierende Gründe, wie etwa eine schwere Krankheit am anberaumten Termin vor. Wichtig ist: Verlieren Sie keine Zeit, nachdem Sie eine Anklageschrift erhalten haben. Kontaktieren Sie unverzüglich einen kompetenten Strafverteidiger.

Nur eine frühzeitige Mandatserteilung kann sicherstellen, dass alle bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um das für Sie bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung und kontaktieren Sie am besten sofort unsere Kanzlei für Strafrecht.

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Sollte man als Beschuldigter eine Aussage machen?

Muss ich als Beschuldigter eine Aussage machen? – Als Beschuldigter müssen Sie nur Angaben zu Ihrer Identifikation machen. Ansonsten steht Ihnen ein Aussageverweigerungsrecht zu, von dem Sie ohne anwaltliche Unterstützung in jedem Fall Gebrauch machen sollten.

Sollte man als Beschuldigter aussagen?

Muss ich der Vorladung als Beschuldigter nachkommen? – Das Wichtigste vorweg: Niemand ist dazu verpflichtet, eine Aussage bei der Polizei zu machen – auch nicht als Beschuldigter! Sie müssen also nicht zur Polizei gehen. Sehen Sie die Einladung der Polizei als eine Gelegenheit, sich zur Sache zu äußern.

  • Von einer Pflicht kann jedoch nicht die Rede sein.
  • Sie müssen auch nicht angeben, warum Sie den Termin nicht wahrnehmen werden.
  • Der polizeilichen Aufforderung, einen Verhinderungsgrund zu nennen, müssen Sie demnach nicht Folge leisten.
  • Sollten Sie sich für eine Aussage entscheiden, dürfen Sie sowohl eine Begleitperson Ihres Vertrauens als auch einen Anwalt zu Ihrem Termin mitnehmen.

Letzteres wird Ihnen auch jeder Fachanwalt empfehlen. Aber unabhängig davon, ob Sie eine Straftat begangen haben oder nicht, sollten Sie sich gegenüber der Polizei möglichst zurückhaltend verhalten. Nicht selten entsteht durch das Verhalten von Polizisten der Eindruck, dass eine Verpflichtung zur Kommunikation besteht.

  • Dieser Eindruck wird von der Polizei auch häufig dazu genutzt, um Beschuldigte zu einer Aussage zu bewegen.
  • Aber eine Vorladung ist für Sie unverbindlich – Sie müssen nicht hingehen! Wer sich schon einmal anwaltlichen beraten lassen hat, weiß, dass es zunächst ratsam ist, gar keine Angaben zu den Vorwürfen zu machen.

Diese Entscheidung bringt Ihnen im späteren Strafverfahren auch keine Nachteile. Zeigen Sie sich nicht besonders höflich und kooperativ, um einen „unschuldigen” Eindruck zu hinterlassen. Schweigen hat im rechtlichen Sinne – bis auf wenige Ausnahmen – weder eine positive noch eine negative Bedeutung.

  • Machen Sie also keine Aussage bei der Polizei, bevor Sie einen Fachmann gesprochen haben! Niemand kann Sie dazu verpflichten, sich selbst zu belasten.
  • Sie müssen zu keiner Zeit eine eine Aussage machen, die ein schlechtes Licht auf Sie als Person wirft.
  • Dies besagt schon der allgemein anerkannte Rechtsgrundsatz „nemo tenetur se ipsum prodere” (lat.

„Niemand ist verpflichtet, sich selbst anzuklagen”).

Was passiert nach Vorladung als Beschuldigter?

Vorladung von der Polizei Wird der Beschuldigte von der Staatsanwaltschaft vorgeladen, hat er die Pflicht, dieser Ladung nachzukommen, und bei der Staatsanwaltschaft zu erscheinen (§ 163a Abs.3 StPO: „Der Beschuldigte ist verpflichtet, auf Ladung vor der Staatsanwaltschaft zu erscheinen.” ) Dies bedeutet freilich nicht (!), dass der Beschuldigte gleichzeitig eine Aussage tätigen muss.

Das Recht, die Aussage zu verweigern, bleibt unberührt. Ein Fernbleiben berechtigt die Staatsanwaltschaft allerdings dazu, das Erscheinen zu erzwingen. Die Staatsanwaltschaft kann die Verhaftung und die zwangsweise Vorführung anordnen. Auf eine Ladung der Staatsanwaltschaft sollte daher dringend reagiert werden.

Es bietet sich an mitzuteilen, dass keine Aussage zur Sache erfolgen soll und um Aufhebung des Vernehmungstermins gebeten wird. Zur Sicherheit sollte vor dem Termin telefonische Rücksprache mit der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft gehalten werden, ob der Termin tatsächlich aufgehoben worden ist, um eine Verhaftung zu vermeiden.

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Was passiert wenn man Vorladung ignoriert?

Muss ich einer Vorladung durch die Polizei nachkommen? Regelmäßig sitzen Mandanten vor mir, die oft überraschend ein Schreiben der örtlichen Polizei erhalten haben, mit dem sie gebeten werden, dort zum Zwecke der Vernehmung/Anhörung vorzusprechen. „Muss ich da hingehen?” – so lautet dann die Standardfrage.

  • Diese Frage lässt sich mittlerweile nicht mehr so eindeutig beantworten wie früher.
  • Nach bis zum 23.08.2017 geltender Rechtslage durften sowohl Beschuldigte als auch Zeugen eine Ladung durch die Polizei getrost ignorieren.
  • Es gab keine Verpflichtung, der Vorladung nachzukommen.
  • Dies hat sich durch eine Gesetzesänderung zum 24.08.2017 geändert.

Vorladung als Beschuldigter Sind Sie als Beschuldigter geladen, müssen Sie einer Vorladung durch die Polizei nicht nachkommen. Sie müssen auch nicht absagen, sondern können die Vorladung ignorieren. Allerdings sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sich die Beschuldigungen von alleine wieder in Luft auflösen.

  • Sinnvoll ist daher in jedem Fall die Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit der Einholung von Akteneinsicht.
  • Dann ist Ihnen bekannt, was man Ihnen konkret vorwirft und worauf sich dieser Vorwurf stützt.
  • Erst dann kann überlegt werden, ob eine Einlassung sinnvoll ist oder ob Schweigen weiterhin Gold ist.

Vorladung als Zeuge Erhalten Sie eine Vorladung zur Vernehmung als Zeuge, kommt es darauf an, ob die Vorladung im Auftrag der Staatsanwaltschaft erfolgt ist. Denn dann dürfen Sie sie nicht ignorieren, sondern müssen ihr nach der Neufassung des § 163 Abs.3 StPO Folge leisten.

Denn dort heißt es: „Zeugen sind verpflichtet, auf Ladung vor Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft zu erscheinen und zur Sache auszusagen, wenn der Ladung ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde liegt.” Die Vorladung sollte also genau gelesen werden. Fehlt ein Hinweis auf einen Auftrag der Staatsanwaltschaft, muss auch der vorgeladene Zeuge nicht den Weg zur Polizei antreten.

Weist die Polizei aber in ihrem Schreiben darauf hin, dass sie die Vernehmung im Auftrag der Staatsanwaltschaft vornehmen wird, sollte die Vorladung nicht ignoriert werden. Andernfalls droht ein Ordnungsgeld, Ordnungshaft oder die zwangsweise Vorführung.

  1. Wer an dem von der Polizei genannten Termin verhindert ist, sollte deshalb umgehend telefonisch einen neuen Termin vereinbaren.
  2. Oft werden Familienangehörige als Zeugen vorgeladen.
  3. Diesen kann ein Zeugnisverweigerungsrecht zustehen.
  4. Im Übrigen kann der Zeuge auch die Aussage verweigern, wenn er Gefahr läuft, sich selbst mit einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit zu belasten.

Bei Unsicherheiten darüber empfiehlt sich eine vorhergehende anwaltliche Beratung. Es kann auch sinnvoll sein, die Vernehmung in Anwesenheit eines anwaltlichen Zeugenbeistandes durchführen zu lassen. : Muss ich einer Vorladung durch die Polizei nachkommen?

Wie lange dauert es bis eine Anzeige wegen Körperverletzung zugestellt wird?

§ 230 StGB – Strafantrag – Nicht immer wird eine Körperverletzung auf Strafantrag verfolgt Beim Strafantrag handelt es sich grob gesagt um die Strafanzeige bei einer Körperverletzung oder einer anderen Straftat. Stellt eine Person einen Strafantrag, dann möchte sie, dass eine andere Person wegen einer bestimmten strafrechtlichen Tat verfolgt wird.

  • Normalerweise beträgt die Frist für die Stellung eines Strafantrages drei Monate,
  • Der Strafantrag bei der Körperverletzung ist extra geregelt.
  • In § 230 StGB wird dazu bestimmt, dass diese Anträge nur bei einer vorsätzlichen Körperverletzung nach § 223 und bei einer fahrlässigen Körperverletzung nach § 229 verfolgt werden.

Ein Strafantrag wegen Körperverletzung wird aber auch verfolgt, wenn die Behörde wegen des besonderen Interesses der Öffentlichkeit einschreiten muss. Dann kann eine Körperverletzung sogar ohne Einwilligung des Opfers verfolgt werden. Sollte der Geschädigte den Antrag nicht stellen können, weil er bei der Körperverletzung gestorben ist, dann geht dieses Recht auf seine Angehörigen über.

Wie lange dauert es bis sich die Staatsanwaltschaft meldet?

Wie läuft ein Ermittlungsverfahren ab? Ihr Anwalt in München informiert – Das Ermittlungsverfahren dient dazu, den Täter zu ermitteln und den Sachverhalt aufzuklären. Zur Aufklärung der Tat müssen die Beweise gesichert werden. Die Leitung des Ermittlungsverfahrens liegt bei der Staatsanwaltschaft („Herrin des Ermittlungsverfahrens”), in der Regel führt die Polizei (Kripo) die Ermittlungen für die Staatsanwaltschaft durch.

Einstellung des StrafverfahrensAnklage

Staatsanwaltschaft und Polizei können sich zur Ermittlung und Aufklärung der Straftat einiger bedienen, z.B.

Zeugenvernehmung, Vorladung zur VernehmungBeschuldigtenvernehmung, Vorladung zur VernehmungDurchsuchung von Haus oder WohnungTelefonüberwachungHandyüberwachung (Anrufe, SMS, Chats)Einholung von Auskünften, insbesondere von Banken, Schuldnerregistern, Gerichten usw.Untersuchungshaft

Wurden bei Ihnen Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt? Immer wieder sind Ermittlungsmaßnahmen rechtswidrig. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie. Das Ermittlungsverfahren wird mit Abschluss der Ermittlungen beendet, d.h. wenn Polizei und Staatsanwaltschaft den Sachverhalt erforscht haben.

  1. Eine Dauer ist dafür vorgeschrieben.
  2. Ein Ermittlungsverfahren kann u.U.
  3. Mehrere Jahre dauern.
  4. Wird gegen Sie ein Ermittlungsverfahren geführt, sind Sie,
  5. Es ist nicht notwendig, dass Sie als Beschuldigter von Ermittlungen gegen Sie erfahren.
  6. Dies gilt insbesondere für geheime Ermittlungen, z.B.
  7. Der Überwachung der Telekommunikation (Abhören von Telefon, Handy, Computer).

Das Zwischenverfahren bezeichnet den Abschnitt nach dem Ermittlungsverfahren und vor dem Hauptverfahren vor Gericht. Es beginnt mit der Einreichung der Anklage bei Gericht durch die Staatsanwaltschaft. Das Zwischenverfahren soll der durch den Richter dienen, ob ein hinreichender Tatverdacht vorliegt und ein Hauptverfahren eröffnet werden soll.

Im Hauptverfahren vor Gericht wird über das Schicksal des Angeklagten, d.h. Freispruch oder Verurteilung, entschieden. Die mündliche Hauptverhandlung dient dazu, die Tat durch das Gericht aufklären zu lassen, über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten zu befinden und die Art und Höhe der Strafe festzulegen.

Der Ablauf einer Gerichtsverhandlung im Strafrecht ist genau geregelt.