Was Macht Menschen Glücklich?

Was Macht Menschen Glücklich
Glück: Was uns wirklich glücklich macht | BR.de Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 3.62857 von 5 bei 210 abgegebenen Stimmen. Der Duden definiert Glück als eine „angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat”. Es sei ein „Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung”. Glücksforscher sprechen von einem subjektiven Wohlbefinden, das für jeden etwas anderes bedeuten kann.

  1. Für Psychologen ist es gekennzeichnet vom häufigen Auftreten positiver Gefühle und seltenem Auftreten negativer Emotionen.
  2. Sie warnen im Zusammenhang mit Glück aber auch vor einer „toxischen Positivität”: Gefühle wie Trauer oder berechtigte Unzufriedenheit dürften auch nicht einfach übertüncht werden.

Für die selbsternannte Glücksministerin Gina Schöler ist der Schlüssel zum Glück, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, es aktiv zu gestalten und das Beste aus allen Situationen zu machen. „Glück bedeutet nicht, dass alles Friede-Freude-Eierkuchen ist.” Gina Schöler, selbsternannte Glücksministerin Ob Geld glücklich macht und ob mehr Geld für mehr Glück sorgt, damit beschäftigen sich immer wieder Wissenschaftler und die Studien fallen oft unterschiedlich aus.

  1. Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman hatte 2010 zusammen mit Angus Deaton eine veröffentlicht, die zu dem Schluss kam, dass Geld das persönliche Glück nur bis zu einem Jahresverdienst von 75.000 US-Dollar steigern kann.2023 veröffentlichten Daniel Kahneman und Matthew Killingsworth eine,
  2. Sie besagt, dass mehr Geld das Glück tatsächlich immer weiter steigert – das gelte allerdings nicht für alle Menschen.

Das Glücksniveau ende mittlerweile nicht mehr bei 75.000 Dollar, sondern könne auch weit über 200.000 Dollar steigen. Laut der Studie gibt es auch eine Minderheit, bei der das Glücksniveau zwar bis zu einem Jahreseinkommen von 100.000 Dollar ansteigt, danach aber abflacht.

  • Diese Gruppe umfasse etwa 15 bis 20 Prozent aller Menschen, schreiben die Forscher.
  • Als Gründe vermuten sie zum Beispiel Liebeskummer, Trauer und klinische Depression.
  • Vereinfacht ausgedrückt deutet dies darauf hin, dass für die meisten Menschen ein höheres Einkommen mit größerem Glück verbunden ist”, fasst Killingsworth,

„Die Ausnahme sind jedoch Menschen, die finanziell gut gestellt, aber unglücklich sind. Wenn man zum Beispiel reich und unglücklich ist, hilft mehr Geld nicht.” Bei allen anderen sei mehr Geld jedoch in unterschiedlichem Maße mit höherem Glück verbunden.

  • Was man sicherlich nicht vergessen darf: Reichtum ist vergänglich, das Geld auf dem Konto kann ganz schnell wieder weg sein.
  • Geld ist also keine sichere Quelle für Glück und sicher auch nicht die einzige.
  • Was uns wirklich glücklich macht, das untersuchen Wissenschaftler der Harvard University seit mehr als 80 Jahren in der umfangreichsten zur Glücksforschung über einen besonders langen Zeitraum.

Seit 1938 begleiten sie rund 2.000 Menschen aus drei Generationen in einer Langzeitstudie bei ihrem Streben nach dem Glück. Ihre ersten Ergebnisse widersprechen der Annahme, dass materielle Dinge, Geld oder Erfolg im Beruf automatisch zu mehr Zufriedenheit führen.

All das sei auch nicht unerheblich, schreiben die Forscher, doch den Unterschied machten gute Beziehungen aus, in denen wir uns unterstützt und geschätzt fühlen. Gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder. Auch wenn die Bedürfnisse eines jeden Menschen individuell sind, haben die Wissenschaftler den wichtigsten Faktor für ein glückliches Leben ausgemacht: Gute soziale Beziehungen, die das Gefühl von Verbindung und Zugehörigkeit vermitteln.

Sie machen uns glücklicher und gesünder. Damit sind aber nicht nur Paarbeziehungen, sondern auch gute Beziehungen zu Familienmitgliedern, Freunden, Kollegen oder Nachbarn gemeint. Sogar Zufallsbegegnungen haben einen positiven Effekt auf unser Glücksempfinden.

  1. Wichtig sei es laut der Studie, selbst aktiv zu werden und soziale Kontakte bewusst herzustellen.
  2. Diese soziale Fähigkeit lässt sich erlernen wie ein Muskel, schreiben die Forscher.
  3. Das ständige Streben nach Glück kann sogar unglücklich machen.
  4. Glück werde oft wie ein Preis gesehen, den man sich erarbeiten oder gewinnen kann und dann sein Leben lang behält.

Das funktioniere nicht, meinen die Forscher. Stattdessen sollten wir gute Beziehungen führen, mehr im Hier und Jetzt leben und versuchen, im täglichen Leben Zufriedenheit zu empfinden. Ältere Menschen ab 60 Jahren sind trotz Altersbeschwerden oft glücklicher als jüngere.

Auch das Alter spielt eine Rolle beim Glücklichsein. Professor Tobias Esch von der Universität Witten/Herdecke forscht seit rund 20 Jahren zum Belohnungssystem und dem Glückserleben. Er sagt: Trotz körperlicher Beschwerden und Krankheiten seien ältere Menschen in der Regel glücklicher und zufriedener als Erwachsene im mittleren Alter.

Im Laufe des Lebens ändere sich die Art des Glückempfindens, erklärt Esch. Junge Leute suchten Vergnügen und Nervenkitzel. Sie eilten von Glücksmoment zu Glücksmoment, was zwar intensiv, aber flüchtig sei. In späteren Jahren folge ein Lebensabschnitt, in dem viele gestresst seien von der Karriere, Kindern, Beziehungsproblemen, dem Hausbau und zum Teil schon pflegebedürftigen Eltern. Das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden” ist 2012 als Kunstprojekt von Studenten an der Mannheimer Hochschule für Gestaltung gestartet. Die aktuelle, selbsternannte Glücksministerin ist die Kommunikationsdesignerin Gina Schöler. Sie ist keine Wissenschaftlerin, sondern versteht sich als Glücksbotschafterin.

  1. Das asiatische Königreich Bhutan im Himalaya hat in den 1970er-Jahren das Glück seiner Bevölkerung zum Staatsziel erklärt und besitzt tatsächlich ein echtes Glücksministerium.
  2. Das Glück der Bevölkerung ist in der Verfassung festgeschrieben und wird als Bruttonationalglück gemessen.
  3. Das „Streben nach Glück” ( pursuit of happiness ) haben die Gründerväter der USA als eines der unveräußerlichen Rechte in die Unabhängigkeitserklärung mitaufgenommen.

Laut dem, dem Weltglücksreport der Vereinten Nationen, in dem die Lebensbewertung in 137 Ländern untersucht wurde, bleiben die Finnen das glücklichste Volk der Erde. Finnland belegt im sechsten Jahr in Folge den Spitzenplatz im Länderranking – trotz der verschlechterten Sicherheitslage in Europa infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

  1. Hinter Finnland folgen in der Rangliste Dänemark, Island, Israel, die Niederlande, Schweden und Norwegen.
  2. Deutschland hat sich um zwei Plätze verschlechtert und landet auf dem 16. Rang.
  3. Schlusslichter der Rangliste ist Afghanistan.
  4. Der World Happiness Report wird jedes Jahr von Wissenschaftlern in den USA auf Basis von Umfragen des Instituts Gallup erstellt.

Kriterien für das Glücksempfinden sind unter anderem: soziale Unterstützung, Einkommen, Gesundheit, Freiheit, Großzügigkeit und die Abwesenheit von Korruption. Trotz mehrerer Krisen seien die Lebensbewertungen in den meisten Bevölkerungen weltweit weiterhin bemerkenswert stabil geblieben, schrieben die Forscher.

In den Jahren 2020 bis 2022, die stark von der Corona-Pandemie geprägt wurden, seien die Werte im globalen Durchschnitt genauso hoch gewesen wie in den drei Jahren vor der Pandemie. Glücklicher sind die Menschen dem Bericht zufolge generell in Ländern, in denen Glück und Wohlbefinden möglichst gleichmäßig in der Bevölkerung verteilt sind.

” Hygge” gilt oft als das Glücksrezept der Dänen, lässt sich jedoch nicht einfach ins Deutsche übersetzen. Es meint so viel wie Gemütlichkeit und Wärme, sich im positiven Sinne abzuschotten und die Welt draußen zu lassen. James Olds, Psychologe an der University of Michigan, hat Ende der 1950er-Jahre das Lustzentrum im Gehirn entdeckt.

Bei Versuchen mit Laborratten war ihm aufgefallen, dass sie die elektrische Stimulation eines bestimmten Gehirnareals mochten. Als sie diese Region per Knopfdruck selbst stimulieren konnten, drückten sie den Knopf so lange, bis sie vor Durst, Hunger und Erschöpfung fast am Glücksrausch gestorben wären.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. März zum „Internationalen Tag des Glücks” erklärt. Er soll daran erinnern, dass zum Glück mehr gehört als Wirtschaftswachstum und Umsatz – nämlich Mitgefühl, Gemeinwohl und nachhaltige Entwicklung.

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mindestens 2.500 Kalorien pro Tageinen Wasserverbrauch von 100 Litern am Tagmindestens sechs Quadratmeter Wohnraumeinen Platz zum Kochen eine sechsjährige Schulbildung

Wenn etwas geschieht, das besser ist als erwartet, werden die Neuronen im Mittelhirn aktiv: Sie stoßen den Glücksstoff Dopamin aus und leiten ihn ins untere Vorderhirn sowie ins Frontalhirn weiter. Im Vorderhirn treibt das Dopamin die dortigen Neuronen dazu an, opiumähnliche Stoffe zu produzieren – die machen uns euphorisch.

  1. Im Frontalhirn führt das Dopamin dazu, dass besser funktioniert und auch gleich zum Empfinden von Glück geschärft wird: Es steigert unsere Aufmerksamkeit, wir merken uns dieses glücklichmachende Ereignis.
  2. So lernen wir, was uns gut tut.
  3. Eigentlich ist das Glücksgefühl also nur ein Nebenprodukt unseres Lernvermögens.

Das Glücksempfinden flaut auch wieder ab – mit einer Überdosis Euphorie würde uns das gleiche Schicksal wie den Ratten im Glück-per-Knopfdruck-Versuch ereilen. „Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, dauernd glücklich zu sein, aber es ist süchtig danach, nach Glück zu streben.” Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler und Psychologe Das Gen SLC6A4 leitet das Hormon Serotonin in die Zellen weiter.

Das macht uns entspannt und gut gelaunt. Forscher gehen von zwei Arten dieses Gens aus: einer Langform und einer Kurzform. Wer die Langform des Gens besitzt, bekommt mehr Serotonin ab – und sieht eher das Positive. Ein kürzeres Gen macht anfälliger für Pessimismus. Internationalen Studien zufolge wird die Veranlagung zum Glücklichsein zu etwa 30 bis 40 Prozent von unseren Genen bestimmt.

Die Lebensumstände machen rund 10 Prozent aus. Den Rest haben wir selbst in der Hand. Was können wir also zu unserem eigenen Glück beitragen? Die Botenstoffe, die die positiven Gefühle hervorrufen, werden auch bei einer Meditation oder beim Sport ausgeschüttet.

fragt euch: Was tut mir gut? Was braucht ihr zum eigenen Wohlbefinden? Wofür seid ihr dankbar?das Glück auch in kleinen Momenten suchen: z.B. bei einer zweiminütigen KaffeepauseMeditation & Achtsamkeitsübungen: z.B. Kleinigkeiten im Alltag ganz bewusst ausführenPositives aufschreiben und vielleicht sogar teilen, z.B. als Post-it an der Wandsich abends bewusst machen, was man tagsüber gut gemacht hatYoga, Bewegung & (Outdoor-) SportKochen & EssenLesenTagträumenlaut singenjeden Tag eine Minute lächelnjemandem ein Kompliment machenjemanden anrufen oder jemandem schreibenanderen etwas schenkennach einem stressigen Tag Spazierengehenbeim Spazierengehen neue Wege einschlagen oder solche, die mit positiven Gefühlen besetzt sindSorgen nicht verleugnen und nicht anhäufen, sondern Stück für Stück angehen und sich evtl. auch Hilfe dafür holen

„Der Volksmund ist hier sehr weise: Teilen Sie Ihre Sorgen – denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Und: Teilen Sie Glücksmomente, denn geteiltes Glück ist doppeltes Glück.” Thomas Bonath, Psychotherapeut Öfter mal was Neues: mehr Abwechslung, mehr Glück Glücksbotenstoffe werden auch ausgeschüttet, wenn wir einen abwechslungsreichen, aufregenden Alltag haben.

  1. So schreibt Stefan Klein in seinem Buch „Die Glücksformel”, dass man das Glück wie eine Fremdsprache lernen und trainieren kann: Freude, Lust, Aufmerksamkeit, Neugier und Lernen seien untrennbar miteinander verbunden.
  2. Deshalb sei es wichtig, sich um menschliche Beziehungen zu bemühen, Kontraste und Herausforderungen zu suchen und einen aktiven Alltag zu leben.

„Egal wie schwierig unsere Situation sein mag: Wir haben immer eine gewisse Entscheidungsfreiheit und die Möglichkeit, unser Glück selbst in die Hand zu nehmen. Allein diese Perspektive zu verinnerlichen und sich immer wieder daran zu erinnern, macht einen großen Unterschied.” Thomas Bonath, Psychotherapeut Es gibt tatsächlich „Happy Food”, das glücklich machen kann: Lebensmittel, die Tryptophan enthalten, können die Serotoninbildung ankurbeln – wenn sie mit Kohlenhydraten kombiniert werden.

Gut für die gute Laune sind zum Beispiel Käse, Eier, Fleisch, Hülsenfrüchte, Fisch, Nüsse und Getreide. Allerdings müssen wir sehr viel davon essen, um einen deutlich stimmungsaufhellenden Effekt zu verspüren. Dass Essen glücklich macht, kann auch daran liegen, dass es einfach gut schmeckt und sich im Mund gut anfühlt oder weil es uns an besondere Situationen erinnert und wir es zusammen mit lieben Menschen genießen.

„Gott, was ist Glück? Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen, das ist schon viel.” Theodor Fontane : Glück: Was uns wirklich glücklich macht | BR.de

Was macht alle Menschen glücklich?

Die Gesundheit ist für die meisten Befragten die Voraussetzung für ein glückliches Leben.90 Prozent von ihnen sind sich darüber einig. Den zweiten Platz in der Glücks-Hitliste nimmt mit 84 Prozent die Familie ein.77 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass ein eigenes Zuhause zu einem glücklichen Leben gehört.

Was macht ein glückliches Leben?

Wodurch zeichnet sich ein glückliches Leben aus? – Der Duden definiert Glück so: „ angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung”.

Was ist wahres Glück?

2. Das Glück des Wohlfühlens – Das Glück des Wohlfühlens ist es, was wir kurzfristig genießen, wenn wir uns unsere kleineren Träume erfüllen. Das zauberhafte Kleid aus dem Schaufenster anprobieren und erleben, dass es passt und uns wie eine Prinzessin aussehen lässt.

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Wenn wir es dann auch noch kaufen können, ist das Glück für ein paar Stunden oder Tage perfekt. Bis wir realisieren, dass die Reinigung jedes Mal ein Vermögen kostet. Oder der Sportwagen, auf den man vielleicht viele Jahre gespart hat. Jetzt ist es endlich soweit und das Wohlfühlglück darüber hält Wochen vielleicht sogar Monate an.

Bis dann wohlmöglich die ersten unerwartet teuren Reparaturen unserem Glück ein jähes Ende setzen. Oder wir unglücklich werden, weil wir zwar einen tollen Wagen haben, aber nun schon auf das Folgemodell schielen, das wir uns zur Zeit noch nicht leisten können.

  1. Wohlfühlglück meint das Glück des täglichen Lebens, in dem wir uns wohlfühlen, gesund sind, Erfolg und Spaß haben, unsere kleineren und erfüllbaren Träume umsetzen, einfach alles tun und erleben, was uns in eine gute „glückliche” Grundstimmung bringt.
  2. Es geht nicht um das große, sondern um das kleine Glück.

Das „Problem” ist: das Wohlfühlglück hält meist nicht lange vor. Die traumhafte Nacht mit dem Liebsten, der genussvolle Nachmittag in der Sauna, das Eintauchen in die Welt der Musik, das Meistern einer Herausforderung und das damit verbundene Glücksgefühl, alles geht vorbei.

  • Und für Ihre nächste Urlaubsplanung: Psychologen haben herausgefunden, dass es auch beim Urlaub nicht die Zeit des Urlaubs selbst ist, die uns Glück empfinden lässt, sondern die Vorfreude darauf.
  • Das Glücksgefühl davor ist intensiver und hält oft wesentlich länger, als die Freude auf der Reise selbst.

Zur Aufrechterhaltung eines möglichst hohen Glücksgefühl-Levels empfiehlt sich darum, viele Kurzurlaube zu machen und diese mit möglichst viel Vorlauf zu planen. Auf Ihre Träume bezogen heißt das: Nicht nur die Erfüllung Ihrer Träume, sondern vor allem der Weg dorthin löst das gute Gefühl aus.

Was tut dem Menschen gut?

3. Lebensfrohe Menschen erkennen Glücksmomente – Einer überlieferten Geschichte zufolge fragten Glücksuchende einen alten Zen-Meister nach dem Geheimnis seines Glücks. Er antwortete: »Wenn ich liege, liege ich. Wenn ich aufstehe, stehe ich auf. Wenn ich gehe, gehe ich.

Wenn ich esse, esse ich.« Die Suchenden dachten, er verspottet sie. Nach einer Weile fügte der Meister hinzu: »Sicher tut ihr genau das auch. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon an das Aufstehen. Steht ihr auf, denkt ihr darüber nach, wohin ihr geht. Und während ihr euer Ziel ansteuert, denkt ihr schon darüber nach, was ihr essen werdet.

So sind eure Gedanken ständig da, wo ihr nicht seid.« Glück kommt nicht immer mit einem gewaltigen Paukenschlag daher. Täglich kannst du es in vielen kleinen Dingen und Momenten finden. Glückliche Menschen können diese Glücksmomente bewusster wahrnehmen :

Sie nehmen einen schönen Sonnenuntergang wahr Sie genießen ihr Essen mit allen Sinnen genießen einen Abend mit Freunden mit vollem Bewusstsein versinken in Musik oder einem Roman riechen an Blumen am Wegrand und suchen in der Wiese vierblättrige Kleeblätter Sie empfinden Dankbarkeit für das, was sie haben und erleben dürfen

Und das erhöht die Zufriedenheit : Regelmäßige kleine Glücksmomente summieren sich schnell zum großen Glück.

Was ist der Schlüssel um glücklich zu sein?

Der Schlüssel zum Glück ist Serendipität – Das Zauberwort heißt Serendipity, zu deutsch: Serendipität. Hinter dem etwas komplizierten Begriff versteckt sich ein spannender Denkansatz. Serendipität bezeichnet nämlich das Erkennen eines glücklichen Zufalls,

  1. Und warum macht uns das zu glücklicheren Menschen? Wie bereits zuvor erwähnt, versuchen wir stets unser Leben zu planen, um das Gefühl von Kontrolle zu erhalten.
  2. Es ist aber unvermeidbar, dass uns Überraschungen passieren, die wir nicht vorhersehen konnten.
  3. Statt dann aber zu verzweifeln, versucht man nach dem Serendipity-Prinzip die Chancen in solchen unerwarteten Ereignissen zu sehen und sie in etwas Positives zu verwandeln.

Ganz nach dem Motto: Eine Tür schließt sich, doch dafür öffnet sich eine andere, viel bessere. Unter „Anbieter” Instagram aktivieren, um Inhalt zu sehen Man geht also davon aus, dass man seinem Schicksal nicht hilflos erlegen ist, sondern zu einem gewissen Anteil aktiv zu seinem Glück beitragen kann,

Ein schönes Beispiel für Serendipity beschreibt einer der prägenden Forscher in diesem Bereich Dr. Christian Busch: Er beriet einst den chinesischen Waschmaschinenhersteller Haier. Eines Tages rief ein Kunde an, weil seine Waschmaschine defekt sei. Als die Firma einen Techniker zum Kunden schickte, fand er den Grund des Problems heraus: Der Kunde war Landwirt und hatte seine Kartoffeln in der Waschmaschine gereinigt.

Daraus entwickelte sich dann eine geniale Idee, die der Marke zu noch mehr Erfolg verhalf: Sie brachten Waschmaschinen für Kartoffeln auf den Markt. Bestimmt haben auch Sie Menschen, zu denen Sie aufschauen und die für Sie schlichtweg genial wirken, weil sie bestimmte Dinge in ihrem Leben erreicht haben.

  1. Doch um Erfolg und Glück im Leben zu bekommen, benötigt es keine angeborene Gabe.
  2. Das Beste an Serendipität ist nämlich, dass jeder dieses Mindset erlernen kann.
  3. Wir trainieren sozusagen einen Muskel für solch geniale Entscheidungen, unseren Serendipity-Muskel.
  4. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele angelehnt an die Ratschläge aus Dr.

Buschs Buch „Connect the Dots – The Art and Science of Creating Good Luck”:

Was steckt hinter Unzufriedenheit?

Tipp 5: Setze dich für andere Menschen ein – Fehlende soziale Kontakte können dazu führen, dass du dich unzufrieden und einsam fühlst. Um wieder zufriedener zu werden, kann es dir helfen, deine Freundschaften und Familienbande wieder mehr zu pflegen, auch wenn das nicht immer einfach ist.

Wie entsteht Freude?

Was passiert im Gehirn? – Glück oder Freude ist ein so intensives Gefühl, dass wir es meist mit dem gesamten Körper empfinden. Entstehen tut Freude aber tatsächlich im Gehirn. Im Gehirn liegt nämlich die Amygdala, der Teil des Gehirns, den wir als Belohnungszentrum bezeichnen.

Die Amygdala besteht aus ganz vielen Nervenzellen, sogenannten Neuronen. Wenn nun etwas passiert, das wir als schön bewerten, weden in der Amygdala ganz viel Glückshormone wie zum Beispiel Dopamin ausgeschüttet. Diese werden dann über Nervenzellen ins Vorderhirn weitergeleitet, wodurch wir aufmerksamer werden und Situationen intensiver erleben können.

Andere Glückshormone sind zum Beispiel Endorphine, die bei viel Bewegung ausgeschüttet werden, oder Oxytocin, das auch als Bindungshormon bezeichnet wird. Dieses wird insbesondere dann ausgeschüttet, wenn wir einer anderen Person sehr nahe sind, körperlich oder emotional.

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Woher kommt Unzufriedenheit mit sich selbst?

Dauerhaft unzufrieden mit sich selbst: Warum ist das so? – Wer unzufrieden mit sich selbst ist, weiß oft gar nicht so recht, warum es ihm/ ihr eigentlich so geht. Die Gründe sind tatsächlich vielfältig:

  • Du vergleichst dich immer wieder mit anderen und vergisst dabei, dass jeder andere Prioritäten und auch andere Voraussetzungen hat.
  • Oftmals setzt du dich selbst stark unter Druck und redest dir immer ein, du müsstest noch besser sein.
  • Du hast Angst davor, die Dinge, die dich unglücklich machen, zu verändern.
  • Immer wieder beschäftigst du dich nur mit negativen Dingen aus der Vergangenheit und vergisst dabei, im Hier und Jetzt zu leben.

Was braucht der Mensch für ein gutes Leben?

Die Bedürfnispyramide von Maslow – Das wohl bekannteste Konzept menschlicher Grundbedürfnisse stammt vom Gründervater der humanistischen Psychologie persönlich, Abraham Maslow. Sein Modell der Grundbedürfnisse ist hierarchisch aufgebaut, d.h. sobald ein Level hinreichend befriedigt ist, tritt das nächste Level in den Vordergrund. Dabei unterscheidet er zwischen Mangelmotiven (ein Fehlen auf diesen Stufen würde zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen) und Wachstumsmotiven (diese kann zwar jeder erreichen, die wenigsten von uns würden dort aber je hinkommen):

  • An unterster Stelle stehen die körperlichen Grundbedürfnisse, wie Atmung, Wärme, Trinken, Essen und Schlaf.
  • Es folgen Sicherheitsbedürfnisse, also das Bedürfnis nach einem Dach über dem Kopf, einer gewissen Ordnung im Leben und Schutz vor Gefahren.
  • Das Bedürfnis nach sozialen Beziehungen markiert unser Verlangen nach Freundschaft, Liebe, Fürsorge und Gemeinschaft.
  • Als letztes Mangelmotiv nimmt Maslow das Bedürfnis nach Kompetenz an, also das Streben nach Wertschätzung und Selbstakzeptanz.
  • An höchster Stelle stand für Maslow zunächst die Selbstverwirklichung. Hierbei geht es um den Wunsch, das eigene Potenzial auszuschöpfen und das zu werden, was einem anlagebedingt überhaupt möglich ist. In späteren Jahren erweiterte er sein Modell aber um eine weitere Stufe, die Stufe der Transzendenz. Damit wird die Suche nach Gott, bzw. einer höheren Macht zum Ausdruck gebracht, die jenseits des beobachtbaren und erklärbaren liegt.

Was sind die 3 Säulen des Lebens?

Die 3 Säulen des Lebens › Peter Wolf Holzinger Sigmund Freud hat einmal gesagt, die Inhalte des Lebens wären Arbeit und Liebe. Dazu benötigen wir zwangsläufig Energie. Energie ist das Fundament dafür, in seiner Arbeit und im privaten Bereich als die bestmögliche Version von sich aufzutreten.

Die drei Säulen des Lebens sind also Energie, Arbeit und Liebe. Wobei man Arbeit auch durch „Dienstleistung” und Liebe durch „Verbundenheit” ersetzen könnte, um den gedanklichen Kontext zu erweitern. Die drei Säulen sind gleichermaßen wichtig, wobei ich soweit gehen würde, dass man ohne die ausreichende Energie weder im Beruf optimale Leistungen erbringen kann, noch im privaten Bereich liebevoll, aufmerksam und mit unterstützender Zuwendung in Erscheinung tritt.

Optimize Coaching setzt einen großen Schwerpunkt im Bereich Energie als fundamentale Säule. Wenn unser Akku in der Nacht nicht durch einen guten Schlaf von 7-8 Stunden komplett aufgeladen ist, können wir im Laufe des Tages bemerken, wie Willenskraft und Motivation zunehmend schwinden.

  1. Neben dem Schlaf sind gleichermaßen die Ernährung, Bewegung, Atmung und bewusste Erholung maßgeblich für unser Energielevel.
  2. Das Optimize Protokoll integriert im Bereich Energie all diese Faktoren in Form von Impulsen für tägliche Aktivitäten, die, so klein sie anfangs auch sein mögen, bei kontinuierlicher Übung und Kultivierung eine große Wirkung entfalten.

Wenn Sie mehr Energie für Ihre Arbeit und Ihre persönlichen Beziehungen benötigen, ist es sicher einen Versuch wert, bei den beschriebenen Faktoren konsequent anzusetzen. Welche Möglichkeiten es im Optimize Coaching dazu gibt, erläutere ich Ihnen gerne näher und freue mich auf eine Kontaktaufnahme.

Was Glück wirklich ausmacht?

Wieso wir Geld nicht überbewerten sollten – Erfolgreich sein—ein Wunsch, den viele Zeitgenossen hegen. Die Vorstellung davon, wie beruflicher Erfolg ausschaut, ist teilweise unterschiedlich. Meistens gibt es aber einen gemeinsamen Nenner : der Verdienst.

Je mehr jemand verdient, umso erfolgreicher ist er—oder doch nicht? Hinter dem Wunsch Erfolg zu haben, versteckt sich bei den meisten Leuten eigentlich die Vorstellung, dann endlich glücklich und zufrieden sein zu können. Erfolg mit Geld gleichzusetzen fällt dabei einem Denkfehler zum Opfer. Denn der finanzielle Erfolg trägt nur bis zu einem gewissen Punkt dazu bei, dass wir uns glücklich fühlen.

Die amerikanische Studie von Danny Kahneman and Angus Deaton konnte nämlich zeigen, dass ab einem Verdienst von 75.000 Dollar jährlich dieser keinen Einfluss mehr hat auf unser emotionales Befinden. Diese Summe ist nicht wenig, wird sich der ein oder andere gerade denken—aber der Punkt ist: wir sind mit 75.000 Dollar im Jahr nicht weniger glücklich als mit 200.000 Dollar.

Wir glauben aber, dass wir glücklicher wären—ein Trugschluss. „Was einer wirklich besitzt ist das, was in ihm steckt. Was um ihn herum ist, sollte nicht von Bedeutung sein.” (Oscar Wilde) Kommen wir nochmal zur Vorstellung zurück, dass Erfolg glücklich macht. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es sich tatsächlich umgekehrt verhält: positive Gefühle wie Freude, Heiterkeit u.ä.

sind nicht einfach nur die Folge von Erfolg, sondern sie rufen Erfolg und auch Gesundheit hervor. Angenehme Gefühle haben langfristige Auswirkungen auf unser Leben. Sie bestimmen, ob wir uns entfalten oder uns am gleichen Fleck bewegen. Wie denn? Indem sie unsere Wahrnehmung erweitern.

  1. Wenn wir gut gestimmt sind, nehmen wir nämlich einen breiteren Blickwinkel ein.
  2. Das hat unter anderem zur Folge, dass wir kreativer sind und mehr Ideen haben für die Lösung alltäglicher Probleme.
  3. Wir sind in der Lage, sorgfältigere Entscheidungen zu treffen und effektiver zu arbeiten.
  4. Sogar im Verhandeln sind wir dann besser.

Dass solche positiven Konsequenzen beruflichen Erfolg eher fördern, liegt auf der Hand.

Können alle Menschen glücklich sein?

5 Faktoren bestimmen deine Reise zum Glück – Jeder Mensch ist individuell und so auch sein Empfinden für Glück. Nichtsdestotrotz beschäftigt uns alle die Frage: „Was bedeutet glücklich sein?” Forscher konnten herausfinden, dass es genau diese fünf Faktoren sind, die dafür sorgen, dass wir uns gut fühlen. Doch beginnen wir von vorn.