Wie Viel Geld Darf Ich Meinem Kind Steuerfrei Schenken?

Wie Viel Geld Darf Ich Meinem Kind Steuerfrei Schenken?
Schenken statt Vererben – den Zehnjahreszeitraum nutzen – Wer ein Haus oder Geld geschenkt bekommt, muss dafür Steuern bezahlen – die sogenannte Schenkungsteuer. Hierfür gelten großzügige Freibeträge, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Eheleute können sich gegenseitig Vermögen im Wert von 500.000 Euro steuerfrei schenken.

  1. Für Geschenke von Eltern an die eigenen Kinder liegt die Grenze bei 400.000 Euro, an Enkelkinder bei 200.000 Euro, an Eltern und Großeltern bei 20.000 Euro.
  2. Erst oberhalb dieser Beträge fällt Schenkungsteuer an, deren Höhe ebenfalls vom Verwandtschaftsgrad zu den Gebenden abhängt.
  3. Grundsätzlich gilt: Je näher verwandt, desto niedriger der Steuersatz – dieser reicht von 7 bis 50 Prozent,

So weit, so vergleichbar mit einem Erbfall. Der große Unterschied ist aber, dass sich diese Freibeträge bei einer Schenkung alle zehn Jahre neu nutzen lassen – im Erbfall jedoch nur einmal. Ein Beispiel: Ein Großvater schenkt seiner Enkelin 150.000 Euro im Jahr 2022.

  • Da die Summe den Grenzwert von 200.000 Euro nicht übersteigt, fällt dafür keine Schenkungsteuer an.
  • Wiederholt der Großvater die Zuwendung im Jahr 2032 bleibt die erneute Weitergabe von 150.000 Euro aufgrund der Zehnjahresregel ebenfalls steuerfrei.
  • Übrigens: Für Geschenke von entfernteren Verwandten wie Onkel oder Tanten sowie Personen außerhalb der Familie, gelten geringere Grenzwerte.

Hier sollten Sie das Finanzamt schon bei Beträgen ab 20.000 Euro über die Schenkung informieren. Auch für diese Schenkungen ohne enge Familienbindung gilt die Zehnjahresregel.

Sind Geldgeschenke an Kinder steuerpflichtig?

Doch wie ist das eigentlich mit dem Verschenken von Geld? Darf ich das ohne Weiteres? Ab wann muss ich Schenkungen dem Finanzamt melden? – Kleinere Geldbeträge müssen dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Sie können also getrost überschaubare Geldgeschenke Ihrer Verwandten zu Weihnachten annehmen oder auch selbst Geld verschenken.

  1. Die Grenze, ab der Sie dem Finanzamt Geldgeschenke melden müssen, ist nicht in Stein gemeißelt.
  2. Grundsätzlich stellen 20.000 Euro einen guten Richtwert dar.
  3. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Finanzamt nach.
  4. Ziel der Meldung von größeren Schenkungen besteht darin, dass das Finanzamt überprüfen kann, ob eine etwaige Steuerpflicht besteht.

Diese variiert je nach Verwandtschaftsgrad zwischen Schenkenden und Beschenkten. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto höher der Freibetrag. So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken.

Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro. Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen. Unter Geschwistern, geschiedenen Ehegatten und allen übrigen Erwerbern liegt der Betrag mit 20.000 Euro wesentlich darunter. Ist der Beschenkte minderjährig, so sind die gesetzlichen Vertreter des Kindes, in der Regel die Eltern, bis zur Volljährigkeit des Kindes verfügungsbefugt und haben die Verantwortung.

Hierbei gilt jedoch immer der Grundsatz: Das geschenkte Geld gehört ausschließlich dem Kind. Eltern können es nicht für sich selbst ausgeben, sondern nur nutzen, wenn dies dem Kind zugutekommt, zum Beispiel, wenn sie für ihr Kind davon einen Auslandsaufenthalt oder einen Führerschein finanzieren.

  • Eine wichtige Besonderheit bei Schenkungen liegt darin, dass die steuerlichen Freibeträge alle zehn Jahre neu in Anspruch genommen werden können.
  • Schenkungen innerhalb von zehn Jahren von einer Person zu einer anderen werden zur Feststellung der Steuerpflicht aufaddiert.
  • Schenkt zum Beispiel eine Mutter ihrem Kind innerhalb von zehn Jahren einmal 350.000 Euro und noch einmal 60.000 Euro, so wird der Freibetrag überschritten, und das beschenkte Kind wird steuerpflichtig.

Nach Ablauf der Zehnjahresfrist kann dann aber wieder der volle Betrag verschenkt werden, ohne dass Steuern anfallen. Wer also langfristig plant und beabsichtigte Schenkungen zeitlich streckt, kann Vermögen steuergünstig übertragen – nicht nur zu Weihnachten !

Kann ich meinem Kind monatlich Geld schenken?

Freibeträge für Schenkungen – Nach Schriftform und Widerrufsvorhalten sind die Freibeträge der dritte wichtige Punkt, den Eltern im Vorfeld einer Schenkung kennen sollten. Nach den derzeit geltenden Gesetzen können Eltern ihren Kindern aller zehn Jahre bis zu 400.000 Euro schenken.

Eigene Kinder: 400.000 Euro aller zehn Jahre Neffen und Nichten: 20.000 Euro aller zehn Jahre

Besonders die nach der Reform der Erbschafts- und Schenkungssteuer 2008 geltenden 400.000 Euro für die eigenen Kinder sind derart großzügig, dass diese davon schon fast ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Dazu ein erklärendes Beispiel: Legt man 400.000 Euro etwa an, dann lassen sich bei angenommenen 5,00 Prozent Rendite pro Jahr schon stattliche Zinserträge von 20.000 Euro erzielen.

Beispiel: Sparerpauschbetrag
20.000,00 Euro
9.984,00 Euro
801,00 Euro
= 9.215,00 Euro

mit dem im Rahmen der Abgeltungssteuer geltenden Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag versteuert werden. Der Steuerabzug beträgt in unserem Fall

Beispiel: Abgeltungssteuer
2.303,75 Euro Abgeltungssteuer (25 Prozent) aus 9.215,00 Euro
+ 126,70 Euro Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent) von 2.303,75 Euro)
= 2.430,45 Euro

Damit ergibt sich ein Nettoertrag von

Beispiel: Nettoertrag
20.000,00 Euro
2.430,45 Euro
= 17.569,55 Euro

was einer Nettorendite von 4,39 Prozent entspricht.

Was ist bei Schenkungen an Kinder zu beachten?

Schenkung an Kinder: Das Wichtigste im Überblick –

Bei Schenkungen eines Elternteils an sein Kind gilt der Freibetrag in Höhe von 400.000 Euro. Allerdings darf man diese Summe nur alle zehn Jahre steuerfrei übertragen.Kettenschenkungen über Dritte (zum Beispiel den anderen Elternteil) sind zulässig, wenn für den ersten Beschenkten kein Zwang zur Weiterleitung besteht.Übertragen Eltern Vermögen zu Lebzeiten an ein Kind, schmälert das weder seinen Pflichtteil im Erbfall noch seinen gesetzlichen Erbanspruch. Auswirkung auf das spätere Erbe hat die Schenkung nur dann, wenn es schriftlich ereinbart wurde, und zwar spätestens zum Zeitpunkt der Schenkung.Schenkungen an Kinder, die in den zehn Jahren vor dem Erbfall stattgefunden haben, werden voll der Erbmasse angerechnet, die (abgesehen vom persönlichen Freibetrag) versteuert werden muss.Verarmen die Eltern nach der Schenkung oder verhält sich das beschenkte Kind grob undankbar, haben sie bis zu zehn Jahren danach ein Rückübertragungsrecht.Bei der Schenkung einer Immobilie gelten dieselben Freibeträge wie bei der Übertragung von Barvermögen.Eine Immobilien-Schenkung muss immer notariell beurkundet werden.

Wie viel Geld dürfen meine Eltern mir schenken?

Schenken statt Vererben – den Zehnjahreszeitraum nutzen – Wer ein Haus oder Geld geschenkt bekommt, muss dafür Steuern bezahlen – die sogenannte Schenkungsteuer. Hierfür gelten großzügige Freibeträge, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Eheleute können sich gegenseitig Vermögen im Wert von 500.000 Euro steuerfrei schenken.

  • Für Geschenke von Eltern an die eigenen Kinder liegt die Grenze bei 400.000 Euro, an Enkelkinder bei 200.000 Euro, an Eltern und Großeltern bei 20.000 Euro.
  • Erst oberhalb dieser Beträge fällt Schenkungsteuer an, deren Höhe ebenfalls vom Verwandtschaftsgrad zu den Gebenden abhängt.
  • Grundsätzlich gilt: Je näher verwandt, desto niedriger der Steuersatz – dieser reicht von 7 bis 50 Prozent,

So weit, so vergleichbar mit einem Erbfall. Der große Unterschied ist aber, dass sich diese Freibeträge bei einer Schenkung alle zehn Jahre neu nutzen lassen – im Erbfall jedoch nur einmal. Ein Beispiel: Ein Großvater schenkt seiner Enkelin 150.000 Euro im Jahr 2022.

Da die Summe den Grenzwert von 200.000 Euro nicht übersteigt, fällt dafür keine Schenkungsteuer an. Wiederholt der Großvater die Zuwendung im Jahr 2032 bleibt die erneute Weitergabe von 150.000 Euro aufgrund der Zehnjahresregel ebenfalls steuerfrei. Übrigens: Für Geschenke von entfernteren Verwandten wie Onkel oder Tanten sowie Personen außerhalb der Familie, gelten geringere Grenzwerte.

Hier sollten Sie das Finanzamt schon bei Beträgen ab 20.000 Euro über die Schenkung informieren. Auch für diese Schenkungen ohne enge Familienbindung gilt die Zehnjahresregel.

Wie viel Geld darf man privat überweisen?

FAQ: Häufige Fragen und Antworten – Wie verstoßen Privatpersonen gegen das Geldwäschegesetz? Es kann passieren, dass Privatpersonen ungewollt gegen das Geldwäschegesetz verstoßen. Das ist etwa der Fall, wenn Waren oder Dienstleistungen in bar bezahlt werden, die den Grenzbetrag von 10.000 Euro überschreiten – zum Beispiel beim Kauf eines Autos bei einem:einer Autohändler:in.

  • Auch wer eine Bareinzahlung über 10.000 Euro auf sein Girokonto tätigt und nicht nachweisen kann, woher das Geld stammt, macht sich strafbar im Sinne des Geldwäschegesetzes.
  • Welche Geldbeträge müssen Banken melden? In Deutschland gilt ein Freibetrag von 10.000 Euro, innerhalb dessen man frei Bargeld ausgeben und einzahlen kann.

Wer diese Grenze – in einer Gesamtsumme oder in Teilbeträgen – überschreitet, muss genau nachweisen können, was die Quelle des Geldes ist. Denn Banken wiederum sind verpflichtet, zu dokumentieren, woher das Geld stammt und Auffälligkeiten den Behörden zu melden.

Welche Nachweise können Banken im Zuge der Überprüfung einfordern? Wer als Privatperson eine Summe auf sein oder ihr Konto überweist oder sich überweisen lässt, die den Freibetrag von 10.000 Euro übersteigt, muss bei der kontoführenden Bank zunächst ein entsprechendes Formular mit persönlichen Daten und Angaben zur Transaktion ausfüllen.

Zudem sollten ein oder mehrere Belege über die Herkunft des Geldes vorliegen, wie zum Beispiel Quittungen über Barauszahlungen bei einer anderen Bank, Verkaufsbelege, ein Testament, ein Erbschein oder eine Schenkungsurkunde. Bitte beachte, dass es sich bei unseren Artikeln um rein redaktionelle Inhalte handelt, die einen Überblick zu einem bestimmten Thema geben.

American Express bietet keine Anlageberatung oder spricht Empfehlungen aus. Entsprechende Themenbereiche sind immer risikobehaftet, weshalb du stets mit Expert:innen sprechen solltest, wenn du weitere Schritte in diese Richtung planst. American Express übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden.

Eventuell im Text genannte Attribute von Kreditkarten gelten nicht zwangsläufig für American Express Kreditkarten. Wir empfehlen, die spezifischen Bedingungen und Konditionen deiner Kreditkarte sorgfältig zu prüfen.

Wann beginnt die 10 Jahresfrist bei geldgeschenken?

Ausnahme: Schenkungen an den Ehegatten – Eine Ausnahme von der strengen 10-Jahres-Frist gilt zum Beispiel bei Schenkungen, die der Verstorbene seinem Ehegatten gemacht hat. Ein Geschenk, das der Ehegatte vom Verstorbenen erhalten hat, kann auch dann bei der Pflichtteilsberechnung zu berücksichtigen sein, wenn es länger als 10 Jahre zurückliegt! Die 10-Jahres-Frist beginnt bei einer Schenkung unter Ehegatten nicht vor der Auflösung der Ehe zu laufen.

Was zählt nicht als Schenkung?

Eine Schenkung ist eine Vermögensübertragung unter Lebenden. Als Schenkung gilt:

jede freigiebige Zuwendung unter Lebenden, die zu einer Bereicherung führt. die Bereicherung des Ehegatten durch die Vereinbarung des ehelichen Güterstandes der »Gütergemeinschaft«. die Abfindung aufgrund eines Erbverzichts. der Erwerb durch vorzeitigen Erbausgleich und der Erwerb aufgrund einer Auflage des Schenkenden.

Muss der Beschenkte Gegenleistungen für den Erwerb erbringen, so mindern diese die Schenkung, wenn die Gegenleistung bewertbar ist. Die Steuer entsteht bei Schenkungen unter Lebenden mit dem Zeitpunkt der Ausführung der Zuwendung. Eine Schenkung unterliegt den gleichen Steuersätzen und Bewertungsvorschriften wie ein Erwerb von Todes wegen (Erbschaft).

  • Des Weiteren kommen fast immer die gleichen Steuersätze und Steuerbefreiungen zur Anwendung.
  • Ausnahme: Die Versorgungsfreibeträge gelten nicht bei Schenkungen.
  • Eine Schenkung ist mit dem Betrag steuerpflichtig, der die jeweils geltenden Freibeträge übersteigt.
  • Die Freibeträge werden in Abhängigkeit vom Verwandtschaftsverhältnis zwischen Schenker und Beschenktem gewährt.

Die höchsten Freibeträge kommen bei nahen Verwandtschaftsverhältnissen (zwischen Ehepartnern sowie Eltern und Kindern) zur Anwendung. Eine Rückübertragung von Grundstücken vom Beschenkten auf den Schenker unterliegt der Schenkungsteuer, wenn kein Rückforderungsrecht des Schenkers bestand.

Kann ich meinen Kindern Geld schenken?

Schenkung an Kinder oder Enkelkinder: Von Freibeträgen und Verwandtschaftsgraden – Ähnlich wie beim Vererben gibt es auch bei Schenkungen Freibeträge. Je näher Schenker und Beschenkter miteinander verwandt sind, desto höher fällt der Steuerfreibetrag für die Schenkung aus.

So können Kinder bis zu 400.000 Euro steuerfrei von ihren Eltern als Geschenk erhalten – und das sowohl von der Mutter als auch vom Vater, insgesamt also 800.000 Euro. Dazu muss aber die Schenkung aus einem getrennten Vermögen von Vater und Mutter erfolgen. Werden Enkel von ihren Großeltern beschenkt, sind schon ab einem Betrag von über 200.000 Euro Steuern an den Fiskus abzuführen.

Die verschiedenen Freibeträge zur Schenkung im Überblick:

bis zu 500.000 Euro an Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner bis zu 400.000 Euro an Kinder, Stiefkinder sowie Enkel, wenn deren Eltern bereits verstorben sind bis zu 200.000 Euro an Enkel und Urenkel bis zu 20.000 Euro an Geschwister, Nichten, Neffen, Stief- oder Schwiegereltern, Schwiegersöhne und -töchter, Freunde oder alle anderen Personen

Bei der Schenkung gilt es die Zehnjahresfrist zu beachten. Der jeweilige Steuerfreibetrag wird nach Ablauf einer Frist von 10 Jahren erneut gewährt.

Kann ich 50000 Euro verschenken?

Steuerlich gelten Freibeträge für einen Zeitraum von zehn Jahren – In aller Regel ziehen solche Feste aber trotzdem keinen Familienstreit vor Gericht nach sich. Steuerlich gelten, auch wenn ein Geschenk mal etwas größer ausfällt, für Schenkungen recht großzügige Freibeträge, meistens in gleicher Höhe wie für Erbschaften.

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner können sich wechselseitig bis zu 500.000 Euro steuerfrei schenken. An jedes Kind (auch Stiefkinder und Kinder verstorbener Kinder) können von jedem Elternteil bis zu 400.000 Euro steuerfrei verschenkt werden, an jeden Enkel von jedem Großelternteil 200.000 Euro.

Für alle anderen Verwandten – Kinder beschenken Eltern, Geschwister sich untereinander, die Schwiegermutter die Schwiegertochter –, aber auch Geschenke an die liebe Nachbarin oder einen völlig beliebigen anderen, beträgt die steuerfreie Höchstgrenze 20.000 Euro.

  • Allerdings nicht jedes Jahr.
  • Alle Freibeträge gelten für einen Zeitraum von zehn Jahren.
  • Es muss also bei weiteren Schenkungen mitgerechnet werden, um zu bemerken, wann die Grenzen überschritten sind.
  • Spätestens wenn der Freibetrag überschritten wird, besteht für den Beschenkten, aber auch den Schenker, eine Anzeigepflicht beim für die Erbschaft- und Schenkungsteuer zuständigen Finanzamt.

Dies kann das örtliche Finanzamt sein, muss es aber nicht. Häufig gibt es in den Regionen oder größeren Städten extra Finanzämter für die Erbschaft- und Schenkungsteuer.

Wann fällt Schenkungssteuer bei Kindern an?

Erst ab 500.000 EUR ist eine Schenkungssteuer fällig. Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 EUR steuerfrei schenken und auch Enkelkinder können von einem Freibetrag bis zu 400.000 EUR profitieren. Hier wird jedoch unterschieden, ob die Kinder der Großeltern noch leben oder nicht.

Sind Geldgeschenke zu versteuern?

Wann ist geschenktes Geld steuerpflichtig? – Anwalt Max Braeuer (Familien- und Erbrecht): Hier beantwortet er eine Frage zur Schenkungssteuer. Foto: Amin Akhtar Dr. Max Braeuer ist Rechtsanwalt, Notar bei RAUE PartmbB und Experte für Familien- und Erbrecht. Hier beantwortet er Leserfragen. Leserfrage: Ich habe meiner volljährigen Enkelin einen Betrag von 33.000,00 Euro geschenkt, den ich auf ihr Konto überwiesen habe.

  1. Gemäß meinen Informationen unterliegt dieser Betrag nicht der Schenkungsteuer.
  2. Muss ich oder die Geldempfängerin ihn aber trotzdem dem Finanzamt gegenüber deklarieren? Wenn ja, bei welchem Finanzamt hat das zu geschehen? Muss ich das bei dem für mich zuständigen Finanzamt anzeigen oder die Enkeltochter bei dem Finanzamt an ihrem Wohnsitz in Baden-Württemberg? Dr.

Max Braeuer: Wenn Sie etwas verschenken, dann unterliegt dieses Geschenk grundsätzlich der Steuerpflicht. Schenkungen und Erbschaften sind in demselben Steuergesetz geregelt, dem Schenkung- und Erbschaftsteuergesetz. Bei der Schenkungsteuer ist es egal, wer Empfänger des Geschenkes ist.

Das kann, wie in Ihrem Fall, die Enkelin sein. Ebenso sind Geschenke an die Kinder und sogar an die eigene Ehefrau steuerpflichtig. Es kommt auch nicht darauf an, was Sie verschenken, also ob es sich um Geld handelt, das Sie an den Beschenkten überweisen, oder um ein Grundstück oder ein Auto oder um andere Gegenstände.

Deshalb fragen Sie zu Recht, ob eigentlich ein Geschenk beim Finanzamt angezeigt werden muss. Alle Geschenke sind steuerpflichtig, aber nicht in jedem Fall muss tatsächlich auch Steuer gezahlt werden. Das ist Folge der Steuerfreibeträge, die nach dem Schenkungsteuergesetz für Angehörige des Schenkers gewährt werden.

Solange ein Geschenk den Freibetrag nicht überschreitet, muss darauf Steuer nicht gezahlt werden. Die Freibeträge sind unterschiedlich hoch, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Jede Person hat einen Schenkungsteuerfreibetrag von mindestens 20.000 Euro. Geschenke in diesem Wert sind also für jeden von der Steuer befreit.

Bei Enkelkindern beträgt der Schenkungsteuerfreibetrag 200.000 Euro, bei Kindern 400.000 Euro und bei Ehegatten 500.000 Euro.

Kann ich meiner Tochter Geld überweisen?

Fazit – Für die meisten Bankgeschäfte brauchen Minderjährige die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Wollen sie ein Darlehen aufnehmen, ist sogar noch die Genehmigung durch das Vormundschaftsgericht notwendig. Wenden Sie sich bei den oft komplizierten Fragen im Minderjährigenrecht an Ihre Verbraucherzentrale oder einen Anwalt.

Wie viel Geld darf ich pro Jahr verschenken?

Ehepartner dürfen sich 500.000 Euro steuerfrei schenken. Wer allerdings unverheiratet zusammenlebt, kann dem Partner nur 20.000 Euro übertragen, ohne dass der Fiskus kassiert.

Wann muss ich Geldgeschenke versteuern?

Doch wie ist das eigentlich mit dem Verschenken von Geld? Darf ich das ohne Weiteres? Ab wann muss ich Schenkungen dem Finanzamt melden? – Kleinere Geldbeträge müssen dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Sie können also getrost überschaubare Geldgeschenke Ihrer Verwandten zu Weihnachten annehmen oder auch selbst Geld verschenken.

  1. Die Grenze, ab der Sie dem Finanzamt Geldgeschenke melden müssen, ist nicht in Stein gemeißelt.
  2. Grundsätzlich stellen 20.000 Euro einen guten Richtwert dar.
  3. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Finanzamt nach.
  4. Ziel der Meldung von größeren Schenkungen besteht darin, dass das Finanzamt überprüfen kann, ob eine etwaige Steuerpflicht besteht.

Diese variiert je nach Verwandtschaftsgrad zwischen Schenkenden und Beschenkten. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto höher der Freibetrag. So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken.

  • Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro.
  • Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen.
  • Unter Geschwistern, geschiedenen Ehegatten und allen übrigen Erwerbern liegt der Betrag mit 20.000 Euro wesentlich darunter.
  • Ist der Beschenkte minderjährig, so sind die gesetzlichen Vertreter des Kindes, in der Regel die Eltern, bis zur Volljährigkeit des Kindes verfügungsbefugt und haben die Verantwortung.

Hierbei gilt jedoch immer der Grundsatz: Das geschenkte Geld gehört ausschließlich dem Kind. Eltern können es nicht für sich selbst ausgeben, sondern nur nutzen, wenn dies dem Kind zugutekommt, zum Beispiel, wenn sie für ihr Kind davon einen Auslandsaufenthalt oder einen Führerschein finanzieren.

Eine wichtige Besonderheit bei Schenkungen liegt darin, dass die steuerlichen Freibeträge alle zehn Jahre neu in Anspruch genommen werden können. Schenkungen innerhalb von zehn Jahren von einer Person zu einer anderen werden zur Feststellung der Steuerpflicht aufaddiert. Schenkt zum Beispiel eine Mutter ihrem Kind innerhalb von zehn Jahren einmal 350.000 Euro und noch einmal 60.000 Euro, so wird der Freibetrag überschritten, und das beschenkte Kind wird steuerpflichtig.

Nach Ablauf der Zehnjahresfrist kann dann aber wieder der volle Betrag verschenkt werden, ohne dass Steuern anfallen. Wer also langfristig plant und beabsichtigte Schenkungen zeitlich streckt, kann Vermögen steuergünstig übertragen – nicht nur zu Weihnachten !

Wann fällt Schenkungssteuer bei Kindern an?

Erst ab 500.000 EUR ist eine Schenkungssteuer fällig. Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 EUR steuerfrei schenken und auch Enkelkinder können von einem Freibetrag bis zu 400.000 EUR profitieren. Hier wird jedoch unterschieden, ob die Kinder der Großeltern noch leben oder nicht.