Woher Kommen BlattläUse?

Woher Kommen BlattläUse
Woher kommen Blattläuse? – Blattläuse auf Zimmerpflanzen sind wahrscheinlich mit der Pflanze oder Pflanzenerde ins Haus gekommen. Oft befinden sich Blattlauseier in der Erde, wo sie auch überwintern können. In freier Natur können Blattläuse insbesondere bei Nahrungsmangel Nachwuchs mit Flügeln hervorbringen, obwohl die meisten Blattläuse keine Flügel besitzen.

Warum bekommt man Blattläuse?

Blattläuse: Ursachen – Blattläuse (Aphidoidea) sind klassische Pflanzenschädlinge, die eine Vielzahl von Gewächsen befallen können. Charakteristisch für Mitteleuropa sind sechs Blattlausarten, die bestimmte Pflanzen als Nahrungsquelle ausgewählt haben.

mit Stickstoff überdüngt falscher Standort schlechte Vitalität Monokultur

Neben diesen Ursachen sind es vor allem die empfindlichen Gewächse, die häufig mit den Läusen zu kämpfen haben. Zu diesen gehören zum Beispiel das Gartengeißblatt, verschiedene Kräuter mit feinen Blättern und der Europäische Pfeifenstrauch. Informieren Sie sich vor der Anschaffung einer Pflanze unbedingt, ob diese empfindlich auf die Aphidoidea sind.

Wie kommen die Läuse auf die Pflanzen?

Die Ursache von Blattläusen an Zimmerpflanzen – Blattläuse können als flugfähige Insekten leicht durch eine offene Tür ins Haus gelangen und sich auf einer passenden Pflanze durch Jungfernzeugung massenhaft vermehren. Oder sie werden durch Pflanzen in die Wohnung eingeschleppt, entweder durch einen Neukauf von Pflanzen oder durch Zimmerpflanzen, die im Sommer draußen standen und im Herbst wieder in die Wohnung geholt werden.

Bevor eine Pflanze in Ihre Wohnung kommt, sollten sie diese auf Blattläuse untersuchen und sie bei einem Befall außerhalb des Hauses behandeln. Auch in den ersten beiden Wochen, nachdem die neu angekommen Pflanze in Ihren vier Wänden steht, sollten Sie genau auf einen möglichen Blattlausbefall achten.

Blattläuse fühlen sich in unseren Behausungen übrigens äußerst wohl und verbreiten sich daher schnell. Denn Blattläuse bevorzugen trockene und warme Luft, wie sie vor allem im Winter in Wohnungen herrscht. Außerdem werden geschwächte Pflanzen, die vielleicht unter Nährstoffmangel oder einem falschen Standort leiden, eher befallen.

Zugang als beflügelte Insekten oder über neue ZimmerpflanzenTrockene LuftGeschwächte Pflanzen durch falsche Standortwahl oder Pflege

Woher Kommen BlattläUse Ein heller Standort und regelmäßiges Befeuchten Ihrer Zimmerpflanzen beugen Blattläuse vor

Wann treten Blattläuse auf?

Blattläuse treten im Freien besonders im Frühling und Frühsommer auf. Das ist ganz normal und nicht besorgniserregend, wie Gärtnerin Brigitte Goss berichtet. Die Blattläuse saugen den süßen Pflanzensaft vor allem aus weichen Pflanzenteilen.

Was passiert wenn man nichts gegen Blattläuse macht?

Sind Blattläuse schädlich? – Schädlich für Pflanzen ist vor allem der Belag, den Blattläuse produzieren. Auf dem sogenannten Honigtau siedeln sich Rußtaupilze an, außerdem lockt er Ameisen zur Pflanze. Flugfähige Blattläuse können zudem Virus-Erkrankungen im Garten ausbreiten. Für den Menschen sind Blattläuse ungefährlich.

Was passiert wenn man Blattläuse nicht bekämpft?

Blattläuse: Unbeliebte Gartenbesucher Blattlaus an Rosenknospe Unter den zahlreichen Blattlausarten ist die Große Rosenblattlaus eine der bekanntesten. Quelle: Vera Kuttelvaserova / Fotolia.com

Der aus den Samen des Neembaums (Melia azadirachta) gewonnene Wirkstoff Azadirachtin ist vergleichsweise umweltschonend und wirkt gegen zahlreiche saugende, beißende und blattminierende (also im Blattinneren fressende) Insekten, zudem gegen Weiße Fliegen und Trauermücken. Allerdings schädigt er leider auch Schwebfliegen und damit wertvolle Blattlausvertilger. Bevorzugen Sie daher möglichst Produkt Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern gibt es in Deutschland derzeit noch keine Nützlingsverordnung, nach der angebotene Arten auf einen etwaig invasiven Charakter getestet werden müssen. Eine solche Verordnung wird mittelfristig aber mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen, denn prinzipiell ist es richtig, dass nicht-heimische Tier- oder Pflanzenarten invasiv werden und heimische Arten verdrängen k Nein! Mittel, die neben Rapsöl weitere Wirkstoffe enthalten, können dadurch wesentlich negativer in ihren Umweltauswirkungen sein. Erkundigen Sie sich daher beim Kauf eines Produkts nach Mitteln, die Rapsöl als sogenannte Monoformulierung enthalten.Nützliche Praxisinformationen zum Thema finden Sie auch hier: Blattläuse: Unbeliebte Gartenbesucher. Ja, es gibt keine Pflanzenschutzmittel, die gegen Viren helfen, weder im Hobbybereich noch im Erwerbsgartenbau, umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen. Die folgenden Tipps gelten dabei sowohl für Viruskrankheiten als auch für Krankheiten, die durch Pilze oder Bakterien verursacht werden:Resistente Sorten wählen – also solche, die nicht oder nur selten von typischen Krankheitserregern der jeweil Die vom Pilz Phragmidium mucronatum an Rosen hervorgerufene Krankheit ist an gelblichen Punkten auf den Blattoberseiten und orangefarbenen, später dunkelbraunen Sporenlagern auf den Unterseiten zu erkennen. Pflanzen Sie nach Möglichkeit nur ADR-Rosen, da diese Sorten besonders widerstandsfähig sind und selten befallen werden. Wählen Sie einen sonnigen Standort und sorgen Sie für eine gute Durchlüf

Gestalten Sie Ihren Garten naturnah, um anzulocken.Siedeln Sie im gezielt Nützlinge an.Wählen Sie, die bei Blattläusen unbeliebt sind.Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, um einer Massenvermehrung frühzeitig vorbeugen zu können.Entfernen Sie Blattläuse per Hand oder,

Blattläuse (Aphidina) zählen neben wohl zu den bekanntesten unerwünschten Gartenbesuchern. Sie stechen die Pflanzen an, auf denen sie sich angesiedelt haben und saugen den zuckerhaltigen Pflanzensaft. Nebenher vermehren sie sich in einer beeindruckenden Geschwindigkeit.

Verschlechtern sich die Bedingungen auf einer Pflanze entstehen in der nächsten Generation geflügelte Blattläuse, die nach neuen Futtergründen suchen. Allein im Mitteleuropa sind rund 850 Blattlausarten bekannt – und in manchen Jahren kann man sich des Gefühls nicht erwehren, sie alle im eigenen Garten versammelt zu sehen.

Grundsätzlich sind Blattläuse wichtige Glieder der Nahrungskette: Vielen Vogelarten dienen sie ebenso als Beute wie zahlreichen, zum Beispiel Spinnen, Florfliegenlarven, Schlupfwespenlarven, Raubwanzen, Schwebfliegenlarven, dem Marienkäfer und seinen Larven sowie zahlreichen anderen Käferarten.

Ein Garten ganz ohne Blattläuse wäre insofern ein schlechtes Zeichen – und umgekehrt müssen ein paar Blattläuse im Garten nicht zwangsläufig bekämpft werden. Selbst wenn sich zu Beginn der Gartensaison insbesondere an Obst- und Ziergehölzen scheinbar über Nacht erste Kolonien ansiedeln, haben die zahlreichen Fressfeinde die Blattläuse nach wenigen Wochen meist gut in den Griff bekommen – umso schneller, je abwechslungsreicher ein Garten gestaltet ist und je mehr Versteck- und Nistmöglichkeiten die Nützlinge dort finden.

Insbesondere an ausgewachsenen Ziergehölzen ist ein Blattlausbefall in der Regel ohnehin nur ein optisches Problem – noch dazu meist ein vorübergehendes – das toleriert werden kann. Dennoch können Blattläuse zum Problem werden. Wenn sie über einen längeren Zeitraum in großer Zahl an einer Pflanze saugen, schwächen sie diese und Blätter, Blüten, Triebe und Früchte können verkrüppeln.

  1. Die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattläuse – der sogenannte Honigtau – sind außerdem ein idealer Nährboden für Rußtaupilze.
  2. Diese Pilze bilden einen tatsächlich wie schwarzer Ruß aussehenden Belag, wodurch die Photosyntheseleistung der Pflanze sinkt.
  3. Eine wichtige Rolle spielen Blattläuse nicht zuletzt als Überträger von Viruskrankheiten, beispielsweise von in Tomaten-, Gurken- und Paprikakulturen oder des Scharka-Virus an Steinobst: Hat eine Blattlaus an einer infizierten Pflanze gesaugt und wechselt dann auf eine gesunde Pflanze, kann sie das Virus beim Anstechen und Saugen übertragen.

Sonnenhungrige Pflanzen kümmern im Schatten, schattenliebende Pflanzen schwächeln in der Sonne – und haben Blattläusen und anderen Schadinsekten wenig entgegenzusetzen. Achten Sie also schon bei der Gartenanlage darauf, die Pflanzen passend zu den Lichtverhältnissen auszusuchen.

  1. Das gleiche gilt für die Ansprüche der Pflanzen an die ⁠⁠ und die Nährstoffversorgung: Rosen beispielsweise sind am vitalsten und damit auch am widerstandsfähigsten, wenn sie in mäßig feuchtem, nährstoffreichem Boden wachsen – Lavendel hingegen mag es eher trocken und nährstoffarm.
  2. Insbesondere ein Zuviel an Dünger macht viele Pflanzen zum gefundenen Fressen für Blattläuse und andere Schadinsekten, denn überdüngte Pflanzen bilden nur ein weiches Gewebe aus und sind damit leicht angreifbar.

Neben dem passenden Standort und einer können Sie noch eine weitere Maßnahme ergreifen, um Ihre Pflanzen gezielt zu stärken: Sie können ⁠⁠ einsetzen. Regelmäßig gespritzt regen sie die Pflanzen dazu an, ein besonders festes Gewebe zu bilden und/oder Abwehrstoffe zu bilden, dank derer sich Pflanzensaftsauger und andere Schadinsekten lieber umorientieren.

Empfehlenswert sind zudem Pflanzenextrakte, denen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe eine abschreckende Wirkung nachgesagt wird, beispielsweise aus Knoblauch (50 Gramm zerquetschte Zehen je Liter kochendes Wasser, Ziehzeit 30 Minuten), Brennnessel (100 Gramm frisches Kraut je Liter kaltes Wasser, Ziehzeit 12-24 Stunden) oder Rainfarn (30 Gramm frisches Kraut je Liter kaltes Wasser, Ziehzeit 12-24 Stunden).

Sie werden nach der Ziehzeit durch ein Sieb abgeseiht und auf die zu behandelnden Pflanzen gespritzt. Viele Obst- und Gemüsearten gedeihen an einem warmen, sonnigen Standort am besten. Doch auch, wenn sie nicht gerade im ständigen Zug stehen sollten: Im Zweifelsfall ist ein Platz mit etwas Luftbewegung meist besser geeignet als eine besonders geschützte Lage.

Denn wo der Wind durch die Reihen streichen kann, haben es fliegende Schadinsekten wie zum Beispiel die geflügelten Individuen der Blattläuse oder die verschiedenen schwerer von A nach B zu gelangen. Zusätzliches Plus: Nach einem Regenschauer oder dem Gießen trocknen feuchte Pflanzenteile schneller ab, und das beugt Pilzkrankheiten vor.

Macrosiphum rosae auf einer Rosenblüte Quelle: Karl432 | www.wikimedia.org | English: Macrosiphum rosae alate i.e. winged form on a rose bud | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 Bei einigen Obst- und Gemüsearten können Sie gezielt resistente beziehungsweise tolerante – also immer noch ziemlich widerstandsfähige – Sorten anbauen und sich dadurch potenziellen Blattlausärger sparen.

Bataviasalat: 'Leny’Eissalat/Eisbergsalat: 'Barcelona’, 'Bennie’, 'Fortunas’, 'Minas’Kopfsalat: 'Caddo’, 'Casanova’, 'Dynamite’, 'Estelle’, 'Fiorella’, 'Irina’, 'Jiska’, 'Mafalda’, 'Osaka’Kraussalat: 'Bentley’, 'Sirmai’, 'Smile’Lollo Bionda: 'Barman’, 'Lorenzo’, 'Onyx’Lollo Rossa: 'Solsun’, 'Solmar’

Hinweis: In einigen Regionen sind die Blattlausresistenzen in den vergangenen Jahren zusammengebrochen, die Pflanzensaftsauger haben also ihre Abneigung gegenüber den betroffenen Sorten verloren. Im Zweifelsfall lohnt es sich, verschiedene Sorten auszuprobieren.

  • Bei Himbeeren sind folgende Sorten resistent oder tolerant gegen die Große und/oder Kleine Himbeerblattlaus: 'Rumiloba’ 'Rutrago’, 'Malling Orion’, 'Rucami’, 'Rumla’, 'Rusilva’, 'Willamette’ Die ⁠⁠ 'Bellamira’ wird ebenfalls kaum von Blattläusen befallen.
  • Blattlausbekämpfung im Anfangsstadium ist wortwörtlich Handarbeit: Werden beispielsweise beim Gießen im Gewächshaus erste (auch geflügelte) Blattläuse entdeckt, können Sie diese mit den Fingern zerquetschen oder abstreifen.

Auch das Abspritzen mit einem härteren Wasserstrahl hat sich bewährt, insbesondere bei Gehölzen und robusten Stauden. Vorsicht beim Einstellen des Wasserstrahls, steigern Sie die Intensität erst nach und nach, damit nicht versehentlich Pflanzen zerstört werden.

  • Stärker befallene Triebspitzen können Sie auch einfach abschneiden.
  • In naturnah gestalteten Gärten mit einer großen Artenvielfalt an Pflanzen und vielen Versteckmöglichkeiten für Nützlinge stellt sich in der Regel rasch ein Gleichgewicht zwischen „Schädlingen” wie der Blattlaus und „Nützlingen” wie dem Marienkäfer ein, sodass die Pflanzen keinen übermäßigen Schaden nehmen.

In die naturferne Umgebung eines Gewächshauses verirren sich hingegen meist nur wenige Nützlinge – obwohl sie hier mitunter das reinste Buffet vorfinden würden. Was Sie tun können: Inzwischen hat sich eine Reihe von Firmen auf die Vermehrung von Nützlingen spezialisiert, die ein schlagkräftiges Team gegen viele Schadinsekten bilden – und im Gegensatz zu vielen Pflanzenschutzmitteln auch versteckt sitzende Schädlinge bekämpfen.

Gegen Blattläuse können Sie beispielsweise folgende Nützlinge einsetzen: Larven der Florfliege ( Chrysoperla carnea ) gehen schon ab 12 Grad Celsius auf Beutefang und vertragen auch trockene Luft recht gut. Praktischerweise vertilgen sie nahezu alle im Gewächshaus anzutreffenden Schädlinge, neben diversen Blattlaus- und Wolllausarten beispielsweise auch und,

Allerdings verlassen die erwachsenen Tiere meist das Gewächshaus, weshalb regelmäßig wieder neue Larven eingesetzt werden müssen. Das geschieht am einfachsten über Pappkärtchen, an denen die Florfliegeneier kleben, oder über handliche Pappwaben, in denen sofort einsatzbereite Larven sitzen.

Die Kärtchen oder Waben werden an die mit Schädlingen befallenen Pflanzen gehängt, sodass die Larven bequem ihren „Arbeitsplatz” einnehmen können. Fünf Kärtchen mit je 120 Florfliegeneiern sind ausreichend für 20 Quadratmeter Gewächshausfläche und kosten etwa 10 Euro, zehn Kärtchen gibt es für rund 15 Euro.

der Arten Macrolophus caliginosus und Macrolophus pygmaeus und ihre hungrigen Larven fühlen sich auf den behaarten Stängel- und Blattoberflächen von und Auberginen am wohlsten. Praktischerweise machen sie neben Blattläusen auch, und den Garaus. Schlupfwespen ( Aphidius colemani, A.

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Ervi ) nutzen Blattläuse als lebende Speisekammer für ihren Nachwuchs: Die Weibchen legen ihre Eier in die Blattläuse, in deren Inneren die nach ein bis zwei Tagen schlüpfenden Larven fressen und sich verpuppen. Nach rund 15 Tagen schlüpfen die erwachsenen Schlupfwespen. Jedes einzelne Weibchen kann wiederum bis zu 200 Blattläuse anstechen.

Schlupfwespen sind bereits ab 15 Grad Celsius aktiv. Im Handel werden in der Regel Röhrchen mit einer Mischung aus erwachsenen Schlupfwespen und Schlupfwespenpuppen angeboten, die in die Gemüse- oder Obstpflanzen gehängt werden. Bei Gehölzen kann es empfehlenswert sein, die Stämme zusätzlich mit Leimringen zu versehen, um Ameisen fernzuhalten.

  1. Ameisen schätzen die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattläuse und würden sie daher gegen die Schlupfwespen verteidigen.
  2. Eine Packung mit 500 Puppen sowie mitunter einigen bereits geschlüpften Tieren ist für rund 20 Euro zu bekommen und ausreichend für eine Fläche von 250 Quadratmetern.
  3. Marienkäfer und ihre Larven sind bekannte Blattlausfresser.

Eine Larve vertilgt während ihrer ein- bis zweimonatigen Entwicklungszeit bis zu 400 Blattläuse, ein ausgewachsener Käfer im Lauf seines meist einjährigen Lebens bis zu 5.000 Blattläuse. Zur gezielten Blattlausbekämpfung wird gerne der Zweipunkt-Marienkäfer eingesetzt ( Adalia bipunctata ; 30 Larven kosten rund 10 Euro und reichen für etwa 10 Quadratmeter, 60 Larven sind für 15 Euro zu haben) aber auch der Siebenpunkt-Marienkäfer ( Coccinella septempunctata ; 150 Eier reichen für zehn Quadratmeter und kosten etwa 12 Euro).

  1. Gegen können Sie mithilfe des Australischen Marienkäfers ( Cryptolaemus montrouzieri ) vorgehen (25 Larven reichen für etwa 25 Quadratmeter und sind ab 12 Euro erhältlich).
  2. Die Käfer und ihre Larven werden meist in Tütchen geliefert und über den Pflanzen ausgeklopft beziehungsweise in den Pflanzen aufgehängt.

Sind sie für den Einsatz im Freiland bestimmt, sollten sie an einem trockenen und windstillen Tag freigesetzt werden. Die Larven der räuberischen Gallmückenart Aphidoletes aphidimzya sind – möglichst sofort bei Befallsbeginn eingesetzt – ebenfalls effektive Blattlausvertilger und vermehren sich fleißig, solange sie ausreichend Beute finden.

Sie können im Freiland und im Gewächshaus eingesetzt werden, benötigen allerdings eine hohe Luftfeuchte und sind nur aktiv, wenn sie mehr als 14 Stunden Licht pro Tag erhalten. Aufgrund dessen ist der Einsatz im Gewächshaus oft erfolgversprechender – hier herrscht meist ohnehin eine höhere Luftfeuchte und es kann gegebenenfalls Zusatzlicht gegeben werden.

Der Packungsinhalt, bestehend aus Puppen und mitunter bereits geschlüpften Tieren, wird an mehreren schattigen, vor Gießwasser geschützten Stellen auf die leicht feuchte Erde geschüttet.200 Puppen reichen für zehn Quadratmeter und kosten etwa 10 Euro.

Schwebfliegen ( Episyrphus balteatus ) werden aufgrund ihres gelb-schwarzen Streifenmusters oft mit Wespen verwechselt, sind aber deutlich kleiner und an ihrer zackigen Flugweise mit dem scheinbaren Stillstand in der Luft erkennbar. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Blütennektar und betätigen sich dabei als Bestäuber.

Die Larven hingegen verleiben sich innerhalb von ein bis zwei Wochen je bis zu 1.000 Blattläuse und andere potenzielle Schädlinge wie und ein und sind daher bei Gartenfans sehr beliebt. Sie gehören im Frühling zu den ersten aktiven Blattlausvertilgern, da sie die Futtersuche bereits ab 15 Grad Celsius aufnehmen.

Schlupfwespe Blattlausmumie mit Schlupfwespe. Schlupfwespen stechen mit ihrem Legeorgan lediglich Blattläuse und andere Schädlinge an, für den Menschen sind sie vollkommen ungefährlich. Quelle: Martin Hommes Marienkäferlarve Leider werden Marienkäferlarven oft selbst für Schädlinge gehalten, dabei gehören sie zu den effektivsten Blattlausvertilgern unter den Insekten. Quelle: Arnaud Durrieu / Fotolia.com Gallmücke Manche Mücken sind auch beim Menschen beliebt: Die Larven räuberischer Gallmücken vertilgen bis zu 50 Blattläuse, ehe sie sich verpuppen und als erwachsene Tiere für weiteren Nachwuchs sorgen. Quelle: Katz Biotech AG Schwebfliege Schwebfliegen sind harmlos und ausgesprochen nützlich: Ihre Larven (Foto) verspeisen innerhalb von ein bis zwei Wochen bis zu 1.000 Blattläuse. Quelle: Ursula Hetterling | DLR Rheinpfalz | Neustadt an der Weinstraße | www.greencommons.de | Larve der Schwebfliege vertilgt Blattlaus | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0

Auf chemische Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse verzichten viele Gartenfans ganz bewusst. Zum einen, da sich etwaige Schäden oft in einem gut tolerierbaren Rahmen bewegen und insbesondere bei Zierpflanzen meist lediglich ein optisches „Problem” darstellen.

Zum anderen, da sie Obst und Gemüse oft gerade deshalb selbst anbauen, weil sie ungespritzte Früchte ernten möchten. Nicht zuletzt erkennen immer mehr Menschen, dass die überwältigende Mehrheit der chemischen Pflanzenschutzmittel auch Nützlinge trifft und auf diese Weise verhindert, dass sich ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen und ihren natürlichen Gegenspielern einstellen kann.

Genaugenommen ist sogar das Gegenteil der Fall, denn da auch Nützlinge getötet werden, gerät das Gleichgewicht immer stärker aus der Balance, sodass sich die Schädlingszahl nach dem Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel langfristig oft sogar erhöht.

Eine erfolgreiche chemische Bekämpfung von Blattläusen ist für Freizeitgärtner zudem weniger einfach, als es auf den ersten Blick erscheint: Die Spritzungen müssen zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, es sind häufig mehrere Spritzungen innerhalb weniger Wochen notwendig und es müssen meist sämtliche Pflanzenteile benetzt werden, was sich insbesondere bei hohen Gehölzen schwierig gestaltet.

Darüber hinaus siedeln sich Blattläuse ganz bewusst an Stellen an, wo sie sich gut verstecken können, beispielsweise an den Triebspitzen, an den Blattunterseiten und, im Fall von Wurzelläusen, an den Wurzeln. Viele Arten speisen beim Saugen sogar Substanzen in die Blätter ein, die diese dazu bringen sich zu kräuseln – sie basteln sich also aktiv ein noch besseres Versteck.

  • Im Gegensatz zu vielen Pflanzenschutzmitteln erreichen Nützlinge auch solche versteckt sitzende Blattläuse.
  • Zudem besteht bei chemischen Pflanzenschutzmitteln stets das Risiko von,
  • Die vertretbaren Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit, die den zugelassenen Mitteln im Rahmen des bescheinigt wurden, werden nämlich nur dann eingehalten, wenn die Produkte ordnungsgemäß gehandhabt werden.

Wenn ein Mittel jedoch zum Beispiel häufiger, in höherer Konzentration, zu einem anderen Zeitpunkt oder an anderen Pflanzen angewendet wird als im Beipackzettel vorgeschrieben, können unvertretbare Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen können beispielsweise deutlich mehr durch die ausgebrachten Mittel geschädigt oder getötet werden.

  1. Beim Sprühen gegen Schädlinge besteht generell die Gefahr, dass der Sprühnebel auf benachbarte blühende Pflanzen verweht wird und dadurch Bienen oder andere Bestäuber unbeabsichtigt in Mitleidenschaft gezogen werden.
  2. Einige Wirkstoffe können sich auch im Boden anreichern oder sich in der Nahrungskette ansammeln, wenn kontaminierte Insekten oder Pflanzenteile von Vögeln, Igeln oder anderen Tieren gefressen werden.

Durch plötzlich aufkommenden Wind, der den Sprühnebel verweht, ⁠⁠, Abschwemmungen in Hanglagen oder schlicht durch Versickern kann sogar eines der wichtigsten Güter überhaupt betroffen sein: das Grundwasser. Dies ist besonders kritisch, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland etwa 20 Millionen Hausgärten und eine Million Kleingärten gibt.

  • Haus mit Ziergarten In Deutschland gibt es etwa 20 Millionen Hausgärten und eine Million Kleingärten – da kommt einiges an Pestiziden zusammen.
  • Je mehr Gartenfans auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten, desto besser für Umwelt, Haustiere, Nützlinge und die eigene Gesundheit.
  • Quelle: pia-pictures/fotolia.com Fällt nach sorgfältigem Abwägen der Vor- und Nachteile dennoch die Entscheidung für eine chemische Bekämpfung, sollten Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe wählen.

Sich vom Pflanzensaft ernährende Schädlinge, zu denen neben Blatt-, Schild- und Blutläusen beispielsweise auch,,,, und zählen, können Sie verhältnismäßig umweltschonend mit Produkten bekämpfen, die auf Rapsöl, Fettsäuren oder Kali-Seife basieren.

Achtung: Wählen Sie Produkte, in denen der jeweilige Wirkstoff als Monoformulierung vorliegt, denen also keine weiteren Wirkstoffe außer einem der genannten zugesetzt sind. Führen Sie die Behandlung abends oder an einem bedeckten Tag durch, da insbesondere bei ölhaltigen Produkten die Tröpfchen wie winzige Linsen wirken und Sonnenbrand an den Pflanzen verursachen können, und achten Sie darauf, auch die Blattunterseiten zu benetzen! In Gemüsekulturen und bei Zierpflanzen (mit Ausnahme von Zierkoniferen) kann auch der Wirkstoff Azadirachtin gegen Blattläuse eingesetzt werden.

Er wird aus den Samen des Neembaums ( Melia azadirachta ) gewonnen und ist vergleichsweise umweltschonend, schädigt allerdings leider auch Schwebfliegen und damit wertvolle Blattlausvertilger. Umwelt-Checkliste für chemischen Pflanzenschutz im Hobbygarten Quelle: CC BY-ND 4.0 Umweltbundesamt 2016 Oft treten an einer Pflanze mehrere unterschiedliche Blattlausarten auf.

  1. Zur Orientierung erhalten Sie in der folgenden Bildergalerie einen Überblick über wichtige Blattlausarten an,,, und anderen sowie einige artspezifische Empfehlungen.
  2. Für Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen ist es allerdings in der Regel weder möglich noch zwingend notwendig, die einzelnen Arten unterscheiden zu können, da die vorbeugenden Maßnahmen und die Strategien zur Befallsminderung im Hobbybereich im Großen und Ganzen übereinstimmen.

Vorweg ein grundsätzlicher Tipp für Obstfans: Obstgehölze werden häufig mit sehr feinmaschigen Netzen umhüllt, um sie vor Schaderregern wie zum Beispiel der Kirschessigfliege zu schützen. Da durch diese Netze auch blattlausvertilgende Nützlinge keinen Zugang zum Gehölz finden, können Sie vorher einige Marienkäfer einsammeln – oder sie im Nützlingsversand bestellen – und in den Baum setzen.

Eine grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae), eines der Hauptgründe für den Scharka-Virus Die Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) ist im Frühjahr vorwiegend auf Pfirsichbäumen anzutreffen und wechselt im Sommer auf Gemüsepflanzen. Sie ist vor allem als Virusüberträger von Bedeutung. Unkräuter werden auch befallen und sollten daher im Gemüsebeet gejätet werden. Kontrollieren Sie Pfirsichbäume schon zum Blütenaustrieb und spritzen Sie notfalls mit Kali-Seife- oder Rapsöl-Präparaten. Quelle: Scott Bauer | www.wikimedia.org | An alate winged green peach aphid Myzus persicae an important vector of plum pox virus | https://en.wikipedia.org/wiki/public_domain Mehlige Apfelblattlaus (Dysaphis plantaginea) an Apfel, Stammmütter und junge Blattläuse Bei einem starken Befall mit der schwarzen Mehligen Apfelblattlaus (Dysaphis plantaginea) wachsen Triebe verkrümmt, Blätter fallen vorzeitig ab, befallene Früchte bleiben klein. Im Hobbygarten kann ein Befall meist toleriert werden. Wenn sich Schäden zeigen, ist es fürs Spritzen zu spät. Kontrollieren Sie schon zum Blütenaustrieb und spritzen Sie notfalls mit Kali-Seife- oder Rapsöl-Präparaten. Quelle: Uwe Harzer | www.greencommons.de | Mehlige Apfelblattlaus Dysaphis plantaginea an Apfel Stammmütter und junge Blattläuse | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0 Befall eines Apfelbaumes mit der Apfelfaltenlaus Ein Befall mit Apfelfaltenläusen (Dysaphis anthrisci, D. derecta) ist leicht zu erkennen: Die Ränder der Apfelblätter erscheinen faltenartig aufgeworfen und sind leuchtend rot gefärbt. Dem Baum schaden die meist blaugrau gefärbten Blattläuse aber in der Regel kaum, eine Bekämpfung ist daher nicht notwendig. Befallene Blätter können abgepflückt, stark befallene Triebspitzen abgeschnitten und über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden. Quelle: Appaloosa | www.wikimedia.org | Befall eines Apfelbaumes mit der Apfelfaltenlaus | https://en.wikipedia.org/wiki/en:GNU_Free_Documentation_License | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 Grüne Apfelblattlaus Die Grüne Apfelblattlaus (Aphis pomi) ist vorwiegend an jungen Bäumen anzutreffen, insbesondere, wenn sie zu viel gedüngt wurden. Dem Baum schadet auch ein stärkerer Befall in der Regel nicht, eine Bekämpfung ist daher im Hobbygarten nicht notwendig. Befallene Blätter können abgepflückt, stark befallene Triebspitzen abgeschnitten und über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden. Quelle: Christoph Hoyer Apfelgraslaus Die Apfelgraslaus (Rhopalosiphum insertum) ist vorwiegend an alten Bäumen anzutreffen – meist schon zu Saisonbeginn in größerer Zahl. Sie sollte geschont werden, da sie den Fressfeinden zahlreicher Blattlausarten als erste Nahrung dient und ihnen somit hilft, sich rasch zu vermehren. Quelle: Christoph Hoyer Schwarze Kirschenblattlaus Schwarze Kirschenblattläuse (Myzus cerasi, M. prunavium) sitzen an den Blattunterseiten insbesondere der Triebspitzen und verursachen gekräuselte und eingerollte Blätter. Kontrollieren Sie die Gehölze im Frühjahr, noch ehe sich die Blütenknospen öffnen, regelmäßig auf einen Befall. Im Notfall können Sie mit Rapsölpräparaten spritzen. Quelle: Christoph Hoyer Große Rosenblattlaus Die Große Rosenblattlaus (Macrosiphum rosae) muss in der Regel nicht bekämpft werden. Die etwa vier Millimeter großen grünen Blattläuse werden durch Nützlinge meist gut in Schach gehalten. Sie können Sie auch mit einem harten Wasserstrahl abspritzen oder mit den Fingern abstreifen. Quelle: Vera Kuttelvaserova / Fotolia.com Blutlaus an Apfel Die Blutlaus (Eriosoma lanigerum) verbirgt sich ähnlich wie Wollläuse unter weißen Wachsfäden. Beim Zerdrücken tritt die namensgebende blutrote Flüssigkeit aus. In der Regel genügt es, Blutlauskolonien an der Rinde abzubürsten, den Rest erledigen Nützlinge wie die Blutlauszehrwespe (Aphelinus mali). Quelle: Uwe Harzer | www.greencommons.de | Blutlaus an Apfel | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0

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Oft treten an einer Pflanze mehrere unterschiedliche Blattlausarten auf. Zur Orientierung erhalten Sie in der folgenden Bildergalerie einen Überblick über wichtige Blattlausarten im Gemüsebau sowie einige artspezifische Tipps. Für Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen ist es allerdings in der Regel weder möglich noch zwingend notwendig, die einzelnen Arten unterscheiden zu können: Die vorbeugenden Maßnahmen und die allgemeinen Strategien zur Befallsminderung treffen weitgehend auf alle Arten gleichermaßen zu.

Grüne Pfirsichblattlaus, Myzus persicae Die Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) ist im Frühjahr vorwiegend auf Pfirsichbäumen anzutreffen und wechselt im Sommer auf Gemüsepflanzen. Sie ist vor allem als Virusüberträger von Bedeutung. Unkräuter werden auch befallen und sollten daher im Gemüsebeet gejätet werden. Kontrollieren Sie Pfirsichbäume schon zum Blütenaustrieb und spritzen Sie notfalls mit Kali-Seife- oder Rapsöl-Präparaten. Quelle: James K. Lindsey | www.wikimedia.org | Picture taken in Commanster Belgian High Ardennes Species Myzus persicae | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5 Schwarze Bohnenblattlaus Bohnenkraut schreckt die Schwarze Bohnenblattlaus (Aphis fabae) ab. Auch auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogene Pflanzen werden seltener befallen. Eine gleichmäßige Wasserversorgung erhöht die Widerstandskraft der Pflanzen. Quelle: Christoph Hoyer Salatblattlaus, Nasonovia ribisnigri An Salat können verschiedene Blattlausarten auftreten, besonders häufig jedoch die Grüne Salatblattlaus (Nasonovia ribisnigri). Bevorzugen Sie beim Salatanbau resistente Salatsorten, können sie einen Befall mit der Salatblattlaus oft vermeiden. Quelle: Stephen Ausmus | www.wikimedia.org | Lettuce aphid Nasonovia ribisnigri | https://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain Möhrenwurzellaus Kümmern Möhren und tummeln sich in den Möhrenreihen auffällig viele Ameisen, sollten Sie probeweise den Wurzelhals einiger Pflanzen freilegen – also den Bereich, in dem das Möhrengrün ansetzt – und auf die Möhrenwurzellaus (Dysaphis crataegi) kontrollieren. Regelmäßiges Gießen in Trockenperioden beugt einem Befall vor. Quelle: Christoph Hoyer Grüne Gurkenblattlau Die Grüne Gurkenblattlaus (Aphis frangulae ssp. gossypii) ist die häufigste Blattlausart an Gurken und kann bei starkem Befall zu Wachstumsstockungen oder gar zum Absterben der Pflanze führen. Durch regelmäßige Kontrollen kann man die ersten Tiere beizeiten zerquetschen und/oder durch den Einsatz von Florfliegenlarven, räuberischen Gallmücken und Schlupfwespen in den Griff bekommen, ehe sich die Blattläuse zu stark vermehren. Quelle: Christoph Hoyer Blattlaus an Erbsen Trotz ihres Namens kann die Grüne Erbsenblattlaus (Arctosiphon pisum) auch eine rötliche Färbung besitzen. Befallene Triebe und Erbsenschoten können verkrüppeln. Eine weite Fruchtfolge und ein nützlingsfreundlicher Garten mit vielfältiger Bepflanzung, Versteckmöglichkeiten und Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sind die besten Gegenmaßnahmen. Quelle: Rainer Wahl DLR RP | www.greencommons.de | Blattlaus an Erbsen | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0 Mehlige Kohlblattlaus Die Mehlige Kohlblattlaus (Brevicoryne brassicae) kann Wachstumsstockungen verursachen. Bei Blumenkohl wird der essbare Blütenstand mitunter gar nicht erst gebildet oder später der fast erntereife Kopf durch Rußtaupilze verunreinigt. Da sich gerade zwischen den Blumenkohlblättern auch viele Nützlinge verbergen, sollten Sie, wenn überhaupt, unbedingt nützlingsschonende Spritzmittel einsetzen. Quelle: Julius Kühn-Institut (JKI) | Hommes

: Blattläuse: Unbeliebte Gartenbesucher

Sind Blattläuse auch in der Erde?

Woher kommen Blattläuse? – Blattläuse auf Zimmerpflanzen sind wahrscheinlich mit der Pflanze oder Pflanzenerde ins Haus gekommen. Oft befinden sich Blattlauseier in der Erde, wo sie auch überwintern können. In freier Natur können Blattläuse insbesondere bei Nahrungsmangel Nachwuchs mit Flügeln hervorbringen, obwohl die meisten Blattläuse keine Flügel besitzen.

Wo legen Blattläuse ihre Eier ab?

Ihre Eier legen sie entweder an die Pflanze oder sie gebären sie direkt lebend. Die Überwinterung der Blattläuse erfolgt als Ei an den Trieben und Sträuchern der Pflanze. Dadurch entsteht auch im nächsten Jahr schnell wieder ein Befall.

Können Blattläuse von alleine weggehen?

Welche biologischen Mittel kann man kaufen? – Es gibt viele Mittel, die für den biologischen Anbau frei gegeben sind. Nicht alle davon würde ich im Hausgarten verwenden.

Mittel auf Pyrethrum-Basis, wie z.B. Spruzit. Der (heute meist synthetisch hergestellte) Pyrethrum-Wirkstoff ist ein Nervengift und für Mensch und Nützlinge nicht unbedenklich. Produkte auf Kaliseifen-Basis Neemöl Gelbsticker / Gelbtafeln Weißöl (Paraffin)

Die Mittel von der Firma Neudorff sind inzwischen praktisch überall im Handel zu haben und in der Regel empfehlenswert bis auf das genannte Spruzit. Viele Mittel, die als DAS ultimative Mittel gehandelt werden, haben ihren Ruf nur dadurch erworben, dass sie Wasser als Trägerbasis verwenden.

Ja, auch reines Wasser, behagt Blattläusen gar nicht, wenn es gut netzt. Aber es geht noch besser: Blattläuse verschwinden sowieso oft nach 14 Tagen von alleine. Es war also nicht das (Haus-)Mittel, sondern einfach der Gang der Natur, der sie zum Verschwinden gebracht hat. Das ist wie mit einem Schnupfen, der geht unbehandelt nach 7 Tagen vorbei.

Mit Behandlung dauert er eine Woche. Bei Blattläusen ist es ähnlich, nur musst Du Dich schon etwas länger gedulden. Aber diese Erkenntnisse haben mir alle dazu verholfen, dass ich Blattläuse nicht mehr bekämpfe. -editiert am 18.06.- Als Folge der Blattlaus-Schwemme gibt es nun in den Gruppen jeden Tag mehrmals die Frage, was das für komische Tiere seien, die da überall rum krabbeln. Man sieht, das mit den Nützlingen funktioniert. Die Larve für das Vorschaubild habe ich in der Gärtnerei Gaißmayer fotografiert. Das ist eine riesige Staudengärtnerei, die biologisch wirtschaftet. Der Schaugarten ist ein einziges Insekten-Paradies. Bei mir auf dem Salbei habe ich auch diverse Tiere entdeckt, die zwischen den Blattläusen krabbeln.

Sollte man Blattläuse bekämpfen?

Blattläuse machen vielen Gärtnern jedes Jahr aufs Neue das Leben schwer, denn sie gehören zu den häufigsten Pflanzenschädlingen. Innerhalb kürzester Zeit können die gelben, grünen, rötlichen oder schwarzen Insekten zu riesigen Kolonien heranwachsen und mit ihren stechend-saugenden Mundwerkzeugen die Blätter und jungen Triebspitzen vieler Pflanzen schädigen. eine Anzeige mit Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen. Man braucht aber nicht gleich zur „chemischen Keule” zu greifen. Es gibt viele preiswerte und biologisch hergestellte Hausmittel, die sich zum Bekämpfen von Blattläusen bewährt haben.

  1. Wenn einzelne Pflanzen befallen sind, reicht es oftmals schon, die Schädlinge mit einem scharfen Wasserstrahl abzuspritzen oder mit den Fingern abzustreifen.
  2. Da flugunfähige Blattläuse nicht sehr mobil sind, ist die Chance für einen erneuten Befall sehr gering.
  3. Bei einem stärkeren Befall eignen sich besonders selbst hergestellte Brühen, Jauchen und Tees aus verschiedenen Wildpflanzen, die besonders reich an bestimmten Mineralien sind.

Regelmäßig angewendet, wirken sie nicht nur gegen diverse Pflanzenkrankheiten und Schädlinge, sondern versorgen die Pflanzen oftmals auch zusätzlich mit wichtigen Mineralstoffen.

Welches Wetter mögen Blattläuse nicht?

Kalte Dusche – Ist der Läusebefall noch nicht besonders stark, dann reicht es oft schon aus, die Tierchen mit Wasser von der betroffenen Pflanze abzuspülen, rät Julian Heiermann vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu). „Mit einem kräftigen Wasserstrahl kann man die Blattläuse von den betroffenen Pflanzen spritzen.” Doch Vorsicht: Der Wasserstrahl sollte nicht zu scharf sein, damit er die Pflanze nicht schädigt oder zerstört.

Kann man mit Spülmittel Blattläuse bekämpfen?

1. Spülmittel und Schmierseife – Altbewährt ist eine Lauge aus Spülmittel oder Schmierseife, da Du eins von beiden immer zu Hause hast. Am optimalsten ist die Schmierseife, alternativ kannst Du natürlich auch ein Spülmittel zum Bekämpfen der Blattläuse verwenden:

Löse Spülmittel/Schmierseife im Wasser auf Besprühe Deine Pflanze damit, aber achte darauf, dass nichts von der Lösung auf die Erde kommt Wische den Blattlausbefall mit einem Tuch vorsichtig ab Diese Behandlung solltest Du mehrmals wiederholen

Ist Spülmittel schlecht für Pflanzen?

Ist Spülmittel schädlich für Pflanzen? – Woher Kommen BlattläUse Blattläuse: Die Schädlinge nisten sich auch auf der Blattunterseite ein. (Quelle: virra/getty-images-bilder) Ja, Spülmittel ist schädlich. Selbst dann, wenn es verdünnt wird. In dem Reinigungsmittel befinden sich unter anderem Fettsäuresalze. Sie sind phytotoxisch für Pflanzen, also giftig und somit schädlich. Wenn Sie Spülmittel gegen Blattläuse einmal ausprobieren möchten, ist es wichtig,

  • die Erde unter der Pflanze abzudecken,
  • nicht zu viel Spülmittel zu verwenden,
  • überschüssiges Spülmittel anschließend mit dem feuchten Küchenpapier wieder zu entfernen,
  • die Spülmittel-Mischung nicht zu häufig anzuwenden und
  • das Gemisch nicht bei starker und direkter Sonneneinstrahlung aufzutragen.

Und: Sowohl Geschirrspülmittel als auch Handseife oder Waschmittel enthalten giftige Substanzen. Es macht demnach keinen Unterschied, welche Reiniger Sie verwenden, da sie fast gleichermaßen schädlich für die Pflanze sein können.

Wie wirkt Essig gegen Blattläuse?

Essig gegen Blattläuse – Eine direkte, nachgewiesene Wirkung gegen Blattläuse hat der Essig nicht. Läuse sterben beim Kontakt mit der Säure weder sofort noch mit Verzögerung ab. Er ist daher mit einem chemischen Mittel nicht vergleichbar. Warum uns Essigsäure beim Bekämpfen der Blattläuse dennoch hilft, hat einen anderen Grund: Diese saugenden Schädlinge scheinen die Säure nicht zu mögen.

Wer frisst alles Blattläuse?

So bekämpft man Blattläuse mit Nützlingen – Einige Nützlinge können Sie bei einem akuten Befall gezielt kaufen und ansiedeln. Wer aber eine zu starke Vermehrung von Schädlingen, wie der Blattlaus, verhindern möchte, sollte Nützlinge im Garten willkommen heißen und erhalten. Woher Kommen BlattläUse Nützlingsmagnet 150 g

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Vor allem im Sommer kann es in unseren Gärten sehr trocken werden, was für die dort lebenden Insekten ein Problem darstellen kann. Hierbei können Insektentränken helfen. Eine kleine Schale mit Wasser und kleine Kork- oder Holzstücke, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, geben den Insekten die Möglichkeit zu trinken.

  • Der Einsatz von ausschließlich insektenschonenden Pflanzenschutzmaßnahmen ist ebenfalls wichtig.
  • Leine Rückzugsorte wie Holz- und Rindenanhäufungen oder stehengelassene verblühte Stauden Stängel helfen ebenfalls, Nützlinge in Ihrem Garten zu fördern.
  • Auch ein Insektenhotel bietet sich an – es gewährt den Nützlingen Unterschlupf und die Möglichkeit, sich zu vermehren.

Auf die Art sorgen Sie nicht nur dafür, dass Schädlinge in Schach gehalten werden, sondern fördern auch Insekten, die zur Bestäubung Ihrer Pflanzen beitragen. Übrigens: Blattläuse werden nicht nur von Insekten wie Schlupfwespen, Marienkäfern, Florfliegen und Gallmücken gerne gefressen, sondern auch von Vögeln.

  1. Auch diese können als Nützlinge im Garten gezielt gefördert werden.
  2. Nistkästen in Bäumen, Hecken oder einer ruhigen Ecke in Ihrem Garten geben Vögeln wie der Blaumeise die Möglichkeit zu nisten.
  3. Die Elterntiere unterstützen Sie dabei, die Schädlinge unter Kontrolle zu halten.
  4. Manchmal können tierische Helfer die Blattlausplage nicht mehr eindämmen.

In solchen Fällen hilft unser Plantura Bio-Schädlinsgfrei Neem, Das 100 % pflanzliche Mittel aus den Samen des Neembaumes hilft zuverlässig und natürlich gegen Schädlinge wie Blattläuse und Co. Woher Kommen BlattläUse Schädlingsfrei Neem 75 ml

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Welche Pflanzen lieben Blattläuse?

Unterschiedliche Sommer- und Winterwirte

Blattlaus-Art
Aphis gossypii
Winterwirt Spindelstrauch, Schneeball, Pfeifenstrauch
Sommerwirt Bohnen, Ringelblume, Clematis, Dahlie, Mohn, Kapuzinerkresse
Aphis pomi

Sind Ameisen gut gegen Blattläuse?

Fressen Ameisen Blattläuse? – Ameisen fressen keine Blattläuse, tatsächlich verteidigen sie die Läuse sogar gegen Fressfeinde, um sich den Honigtau zu sichern. Doch auch wenn Läuse nicht auf dem Speiseplan der Ameisen stehen, haben sie einige natürliche Fressfeinde.

  • Diese Fressfeinde können Ihnen im Garten helfen, eine Massenvermehrung der Blattläuse zu verhindern.
  • Einer der bekanntesten und gefräßigsten Nützlinge gegen Blattläuse ist der Marienkäfer.
  • Blattläuse stehen nicht nur bei den ausgewachsenen Tieren auf dem Speiseplan, sondern vor allem bei den Larven.
  • Eine Larve kann bis zu ihrer Verpuppung zu einem ausgewachsenen Marienkäfer bis zu 500 Blattläuse fressen.

In unserem Online Shop können Sie Eier von Marienkäfern oder bereits geschlüpfte Marienkäfer bestellen, Weitere interessante Fakten zum Thema „ Marienkäfer gegen Blattläuse ” und mehr dazu, wie Sie Marienkäfer gezielt fördern können, erfahren Sie in unserem Spezialartikel.

See also:  Woher Kommen WeißE Flecken Im Gehirn?

Woher kommen Läuse ohne Kontakt?

Woher kommen Läuse? Wahrheiten und Irrtümer zum Kopflausbefall Geschätzte Lesedauer: 2:30 Min. Manch einer glaubt, Läuse seien ein Anzeichen für mangelnde Hygiene. Vielen gelten die Parasiten auch als Überträger ernsthafter Erkrankungen. Und wieder andere meinen, Haustiere seien dafür verantwortlich, wenn sich Läuse im Kopfhaar des Menschen einnisten. Die kleinen aber unerwünschten Krabbeltiere begleiten uns bereits seit Tausenden von Jahren. Sie haben mit der Zeit gelernt, sich an ihre Umgebung anzupassen und so zu überleben. Mit entsprechenden Maßnahmen können wir eine Läuse-Übertragung gut in den Griff bekommen.

  • Opfläuse tauchen häufig dort auf, wo Menschen nahe zusammenkommen, denn sie werden von Mensch zu Mensch übertragen.
  • Ihren Wirt verlassen sie nicht freiwillig, da sie von ihrer Nahrungsquelle getrennt nur geringe Zeit überleben können.
  • Eine Läuse-Ansteckung passiert hauptsächlich durch Überwandern der Laus durch direkten Kopfkontakt.

Kinder sind aufgrund ihres Sozialverhaltens häufiger von einem Befall betroffen als Erwachsene oder Jugendliche. Irrtum 1: Kopfläuse können von Kopf zu Kopf springen Nein, Läuse springen nicht von einem Haarschopf zum anderen. Da Läuse nicht springen, fliegen oder gar schwimmen können, findet eine Läuse-Übertragung normalerweise nur statt, wenn die Parasiten direkt von Kopf zu Kopf krabbeln können. Irrtum 2: Kopfläuse werden über Gegenstände übertragen In Einzelfällen ist eine Kopfläuse-Übertragung durch gemeinsam verwendete Gegenstände, wie Haarbürsten, Mützen oder Bettwäsche, möglich. Generell gilt aber, dass Kopfläuse eher selten durch Gegenstände übertragen werden. Irrtum 3: Ein Kopflausbefall kommt von mangelnder Hygiene Sie fragen Sich noch immer, woher kommen Läuse? Von einem Mangel an Hygiene schon mal nicht. Ein Kopflausbefall hat nichts mit persönlicher Hygiene zu tun. Kopfläuse können auf allen Arten von Haaren leben und bevorzugen weder sauberes noch schmutziges Haar. Irrtum 4: Eine Läuse-Übertragung kann von Haustieren kommen Haustiere können Kopfläuse nicht bewirten und somit auch nicht an den Menschen übertragen. Kopfläuse leben demnach nur auf dem Kopf von Menschen. Irrtum 5: Läuse übertragen Krankheiten Kopfläuse sind zwar unangenehm, aber vollkommen harmlos. Im Gegensatz zu anderen Parasiten, wie z.B. Zecken, verursacht eine Läuse-Übertragung in Deutschland und Europa meist keine Krankheiten. Allerdings kann ein Befall bestimmte Erkrankungen zumindest begünstigen.

  • Beispielsweise, wenn durch heftiges Kratzen an den juckenden Stichen Wunden entstehen, durch die Bakterien in den Körper eindringen.
  • Häufig geschieht eine Kopfläuse-Übertragung im engen Freundes- und Familienkreis.
  • Da sich Läuse schnell ausbreiten, ist die Befürchtung, dass sich die Läuse-Ansteckung auf die gesamte Familie übertragt, nicht ganz abwegig.

Das gilt insbesondere, wenn es zu intensivem Körperkontakt mit der betroffenen Person kam. Grundsätzlich sollten Sie bei einem akuten Befall immer Ihre ganze Familie auf Kopfläuse untersuchen. Empfehlenswert ist beispielsweise eine vorsorgliche Behandlung mit, welches zum Schutz vor Kopflausbefall angewendet wird.

Das klinisch getestete Spray entfaltet seine Wirkung, bevor sich Läuse überhaupt einnisten können. Viele Informationen, die zum Thema Kopflausbefall kursieren, sind heute längst widerlegt. Doch da vielen Menschen das Thema noch immer unangenehm oder gar peinlich ist, wird ein Befall nicht selten verheimlicht, sodass sich die Läuse-Übertragung unbemerkt weiter ausbreitet.

Umso wichtiger ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Sie können. Weitere interessante Artikel Sie fragen sich, wie bekommt man Läuse und was gehört zur Kontrolle dazu? Ein regelmäßiger Check sollte auf jeden Fall zur persönlichen Hygieneroutine Ihrer Familie zählen. Das gut verträgliche und klinisch getestete Hedrin Protect & Go wird wie ein Conditioner angewendet. Das Haar ist 2-3 Tage oder bis zur nächsten Wäsche effektiv vor einer Läuseinfektion geschützt! : Woher kommen Läuse?

Sollte man Blattläuse bekämpfen?

Die Frühlingsplage Wann soll man Blattläuse bekämpfen? – 18.04.2019 Lesedauer: 3 Min. Woher Kommen BlattläUse Eine große Menge Blattläuse kann den Pflanzen gefährlich werden. Sie saugen den Pflanzensaft aus. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand./dpa) Berlin (dpa/tmn) – Sprießt das erste Grün im Garten, schlüpfen sie aus ihren Verstecken und aus den Eiern: Blattläuse machen Pflanzen vor allem im Frühling zu schaffen. „Läuse sind immer ein Zeichen dafür, dass eine Pflanze schwächelt”, erklärt Olaf Beier vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner.

  1. Der Grund dafür kann vielfältig sein: Die Pflanze steht zu dunkel, zu warm oder zu trocken.
  2. Die Folge: Die Zellstruktur wird weich, und die Blattläuse können die Pflanzenhaut leicht durchstechen.
  3. Auch Düngung kann eine Ursache dafür sein, dass eine Pflanze schlapp macht – insbesondere wenn sie zu viel Stickstoff und zu wenig Kalium bekommt.

„Kalium kräftigt die Zellwände und macht sie widerstandsfähiger. Zu viel Stickstoff ist eher kontraproduktiv und macht die Zellen weich”, erläutert Beier. Beliebte Orte Da weiche Teile ihnen einen einfachen Zugang zum Pflanzensaft bieten, sind Blattläuse im Frühjahr besonders an jungen Trieben und Blättern, auf Knospen und Blüten zu finden.

Krümmen sie sich oder sehen verkrüppelt aus, gilt es genauer hinzusehen. Auch eine klebrige, silbrig glänzende Schicht auf der Blattoberfläche ist verdächtig. „Den Honigtau scheiden die Blattläuse aus, nachdem sie den Pflanzensaft durch ihren Körper gefiltert haben”, sagt Beier. Durch das Aussaugen des Pflanzensaftes schwächen Blattläuse die Pflanzen nicht nur, sondern können auch Krankheiten übertragen.

„Blattläuse sind Überträger Nummer eins, wenn es um Viren und Krankheiten geht”, sagt Gärtnermeister René Wadas, der sich selbst als „Pflanzenarzt” betitelt. Je nach Wirtspflanze können bestimmte Arten beispielsweise den Tomatenmosikvirus oder Baumkrebs übertragen.

Verbreitete Probleme Ruß- oder Schwarzpilze gehören zu den am weitesten verbreiteten Problemen, die Blattläuse verursachen können. Die Pilze siedeln sich auf dem Honigtau an, zersetzen den darin enthaltenen Zucker und überziehen nach und nach das Blatt mit einer schwarzen Schicht, die an Kohlestaub erinnert.

„Breitet sich diese Schicht über alle Blätter aus, kann die Pflanze keine Photosynthese mehr betreiben, wodurch sie zusätzlich geschwächt wird”, erklärt Beier. Dennoch empfehlen die Fachleute, nicht gleich bei der ersten Blattlaus in Panik zu verfallen.

„Meisen, Marienkäfer, Florfliegen und viele andere Tiere ernähren sich von Blattläusen. Daher sollte man zunächst abwarten, ob die Fressfeinde den Bestand regulieren”, sagt Marja Rottleb, Gartenexpertin beim Naturschutzbund Deutschland ( Nabu ). Auch Wadas rät dazu, erst einzuschreiten, wenn die Läuse so sehr Überhand nehmen, dass sie Pflanzen sichtlich schaden.

Keine chemische Keule Lässt sie die Blätter hängen, verfärben sich diese schwarz oder ist das Gewächs vor lauter Blattläusen kaum noch zu erkennen – das sind für Wadas entscheidende Kriterien. „Die Blattläuse sollte man dann aber nicht mit der chemischen Keule vollständig vernichten.

  • Auch eher harmlose Hausmittel wie Milch oder Rapsöl können helfen, Blattläuse zu reduzieren.” Sein Tipp: Zehn Milliliter Rapsöl und einem Spritzer Spülmittel mit warmen Wasser vermischen und aufsprühen.
  • Beier setzt auch auf natürliche Ölpräparate.
  • Unter der Ölschicht ersticken Blattläuse und auch Schildläuse und Wollläuse wird man damit los”, erklärt er.

Bei grünen Blattläusen kann auch Seifenlauge helfen. „Die Lauge wäscht den Läusen die Fettschicht vom Körper, wodurch sie in der Sonne austrocknen.” Pinsel, Zahnbürste, Wasser Rottleb empfiehlt, Seifenlauge eher sparsam einzusetzen, denn sie schädigt auch Nützlinge und zerstört irgendwann den Boden.

Ihr Tipp: Die Blattläuse mit Hilfe eines Pinsels, einer Zahnbürste oder Wasser entfernen. Später kann man neben Pflanzenöl auch einen Sud aus Rainfarn oder Efeu aufbringen. „Eine Brühe aus Ackerschachtelhalm und ein Sud aus Brennnesseln stärken die Pflanzen zusätzlich.” Es gibt aber auch Hausmittel, von denen der Pflanzenarzt entschieden abrät.

Einen Tabaksud zum Beispiel. „Nikotin ist hochgiftig und schadet den Pflanzen.” Auch für Spiritus gilt das. „Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen”, sagt Wadas. Literatur: René Wadas: Der Pflanzenarzt – Mein großes Praxisbuch für Garten und Balkon, Rowohlt Taschenbuch, 2019, 288 S., 12 Euro, ISBN: 978-3499634581.

Wie gefährlich sind Blattläuse?

Die meist grünen, aber auch schwarzen Insekten schaden den Pflanzen, weil sie mit ihren Stechrüsseln den Saft aus Stängeln und Blättern saugen. Der Hauptschaden entsteht jedoch, weil Blattläuse bei feuchter Witterung Pilzkrankheiten und gefährliche Viren übertragen. Gegen Viren gibt es keine Pflanzenschutzmittel.

Welches Wetter begünstigt Blattläuse?

Rasante Vermehrung: Blattläuse plagen Gärtner Düsseldorf (RPO). Ob an den Knospen im Blumenbeet oder auf den Tischen im Eiscafé – überall in NRW krabbeln Blattläuse. Experten bestätigen, dass sich die kleinen, geflügelten Insekten derzeit sprunghaft vermehren und ausbreiten.

Wir erklären, woher die Krabbeltiere kommen. Düsseldorf (RPO). Ob an den Knospen im Blumenbeet oder auf den Tischen im — überall in NRW krabbeln Blattläuse. Experten bestätigen, dass sich die kleinen, geflügelten Insekten derzeit sprunghaft vermehren und ausbreiten. Wir erklären, woher die Krabbeltiere kommen.

Das schwül-warme Wetter begünstigt die schnelle Vermehrung der nur wenige Millimeter großen Blattläuse. Deshalb kommt es auf so mancher Staude und Heckenrose zu einer Überbevölkerung mit Blattläusen. Info Die geflügelten Blattläuse, die derzeit ausschwärmen, sind alle Weibchen.

Sie haben Flügel ausgebildet, um neue Pflanzen zu besiedeln. Sie vermehren sich, indem sie ohne Paarung lebende Junge gebären. Erst im Herbst werden geflügelte Blattläuse beiderlei Geschlechts geboren. Dann bilden die eigentlich flügellosen Insekten Flügel und suchen sich eine neue Pflanze, an deren Stängeln und Blättern sie süßen Zuckersaft saugen können.

Die Landwirtschaftskammer NRW bestätigt die landesweite schnelle Vermehrung der Blattläuse. Nicht nur die schwül-heiße Witterung sei dafür verantwortlich. Wegen des kalten Winters habe es zunächst im Frühjahr kaum Blattläuse gegeben. Bei der aktuellen Witterung vermehrten sich die Tiere nun umso stärker, da es nun reichlich Nahrung gebe.

  1. Die Blattläuse suchen sich neue Wirte”, bestätigt Dr.
  2. Gerlinde Nachtigall vom Bundesforschungsinstitut für Pflanzenschutz in Braunschweig.
  3. Außergewöhnlich sei diese Massenvermehrung nicht.
  4. Es gebe sogenannte „Blattlaus-Jahre”, in denen das Wetter die ohnehin schnelle Vermehrung der Blattläuse begünstige.

Eine Laus — sieben Millionen Nachkommen Bei guten Bedingungen geht die Vermehrung der Läuse rasend schnell. Die Tiere leben zwar nur wenige Wochen, doch in der kurzen Zeit zeugen sie viele Nachkommen. „In einer Woche ist eine Generation fertig”, beschreibt Gerlinde Nachtigall.

Aus einer Blattlaus werden so in sieben Wochen leicht eine Million Blattläuse. Diese rapide Fortpflanzung beruht auf einem Trick der Natur: Jungfernzeugung. Das heißt, die Blattläuse sparen sich den langen Weg von der Paarung über die Ei-Ablage zur jungen Laus. Statt dessen werden sie lebend geboren. Die kleinen Blattläuse sind alle Weibchen und genetisch identisch mit ihren Müttern.

Blattläuse befallen bevorzugt die Triebspitzen und Knospen von Pflanzen. Dort können sie ihren Saugrüssel am leichtesten einstechen. So sehen die Tierchen nicht nur eklig aus, wenn sie in Massen vorkommen, sondern schwächen auch die Pflanzen. Bei manchen Pflanzen kräuseln sich zudem die Blätter durch den Befall oder die Früchte verformen sich.

Überschüssigen Zuckersaft scheiden die Läuse als Honigtau am Hinterleib wieder aus. Auf diesen zuckrig-klebrigen Spuren siedeln Rußtaupilze, die hässliche, schwarze Beläge bilden. Außerdem gelten Blattläuse als Verbreiter von Pflanzenviren, was vor allem in der Landwirtschaft ein Problem darstellt. Einige Viren sorgen zum Beispiel bei Getreide für einen schlechtes Wachstum.

Fressfeinde helfen gegen Blattläuse Die schonendste Methode gegen Blattläuse sind ihre natürlichen Fressfeinde. Doch erst wenn es viele Blattläuse gibt, beginnen Marienkäfer, Flor- und Schwebfliegen sich stärker zu vermehren — schließlich fressen ihre Larven die Blattläuse.

  1. Es gibt da immer eine Zeitverzögerung”, sagt Dr.
  2. Gerlinde Nachtigall.
  3. Trotzdem würde sie nie dazu raten, dass Hobbygärtner Gift gegen die Läuse spritzen.
  4. Es ist schließlich für den Hobbygärtner eher ein ästhetisches Problem.
  5. Er braucht den Ertrag der Pflanzen nicht zum Überleben.” Auch die Landwirtschaftskammer NRW empfiehlt, die Läuse schonend zu bekämpfen.

Oft ließen sich die Tiere schon mit einem scharfen Wasserstrahl absprühen. : Rasante Vermehrung: Blattläuse plagen Gärtner