Was Verdient Ein Formel 1 Mechaniker?

Was Verdient Ein Formel 1 Mechaniker
Er hat die Formel 1 nicht erlebt, er lebt sie mit jedem Atemzug. Seit 26 Jahren. Pete Vale (51) ist Chefmechaniker bei Manor Racing, einem der kleinsten Teams im Fahrerlager. Seit 1990 arbeitete er unter anderem für Lotus, Williams und McLaren. Mit Mika Häkkinens Auto gewann Vale 1998 und 1999 die Weltmeisterschaft.

  • In BILD am SONNTAG spricht Pete Vale über seinen Job, Rituale, Geheimnisse und längst vergangene wilde Zeiten in der Königsklasse des Motorsports.
  • Ein Mechaniker packt aus.
  • Das Verrückteste gleich vorweg: Der gebürtige Australier Pete Vale hat keinen Abschluss als Ingenieur oder KFZ-Mechaniker.
  • Den Job, der später zu seinem Leben wurde, verdankt er einem Zufall: „Ich machte 1986 Urlaub in Europa und mir ging das Geld aus.

Wir Burschen schraubten damals als Hobby alle an unseren Karren herum. Ich rief bei einer englischen Firma an, die Formel-3-Autos baute, und bat um einen Job.” Anfang einer Mechaniker-Karriere. Vale, Typ Malocher mit breitem Kreuz und kräftigem Händedruck, schafft es bis in die Formel 1.

Er erinnert sich: „Anfangs wollte ich einfach nur dabei sein, wenn die Autos vorbereitet wurden. Als ich bei Lotus begann, standen wir oft am Ende des Feldes. Aber für mich war es einfach toll.” In den Neunzigerjahren ist die Formel 1 noch viel wilder als heute. Pete Vale über die Arbeit der Mechaniker damals: „Früher haben wir in der Garage gepennt, morgens ein frisches T-Shirt angezogen und weitergearbeitet.” Das ist heute dank der vorgeschriebenen Ruhezeiten („Curfew”) anders: „Ohne die Sperrstunde sind wir in eine Rennwoche gegangen – und am Sonntag standen da Zombies am Auto und keine Mechaniker mehr.

Die Leute waren völlig fertig, haben gar nicht mehr geschlafen.” Auch, weil früher deutlich mehr und wilder gefeiert wurde in der Formel 1. Es gab Zeiten, da war es normal, total verkatert zur Arbeit in die Garage zu kommen. Vale: „Wer nüchtern war, war kein richtiger Mechaniker.

Das ist heute natürlich ganz anders.” Was für ihn dazukommt: „Auf die Fitness wird mehr geachtet. Früher ist doch niemand um die Strecke gelaufen. Heute machen das zehn oder mehr Leute pro Team. Früher gab’s nur einen Lauf nach Feierabend: Den an die Theke.” Der Formel-1-Kalender heute hat 21 Rennen. Damals waren 14 bis 16 üblich.

Auch ein Grund, wieso laut Pete Vale heute die Fitness der einzelnen Mechaniker im Vordergrund steht. „Bei 21 Rennen braucht man einfach ein ganz anderes Level an Fitness, allein durch die vielen Reisen und Flüge. Wenn man also Zeit hat zu schlafen, muss man es tun.

Einfach weil man nicht weiß, wann zum nächsten Mal Zeit dafür ist.” Denn einzig das Auto steht für den Mechaniker während der gesamten Rennwoche im Mittelpunkt. Pete Vale hat dafür einen klaren Grundsatz: „Ein Mechaniker macht ein Auto nicht schneller. Er kann es nur langsamer machen oder stoppen. Dann hat er schlecht gearbeitet.” Schlecht arbeiten, das merkt man Vale an, wenn er über seinen Job spricht, ist für ihn inakzeptabel.

Er formuliert die Anforderungen an einen Mechaniker so präzise wie einfach: „Die Designer entwickeln ein Auto, der Motoren-Hersteller sorgt für einen starken Motor. Und wir schrauben die Kiste dann zusammen und machen ein starkes Paket daraus.” So weit die Theorie.

Trotzdem steckt das Manor-Team regelmäßig am Ende des Feldes. Trophäen und Siege feiern nur die anderen. Wie hält man das aus ohne Dauer-Frust? „Es geht immer um Duelle. Wenn ich für den vorderen Teil des Autos zuständig bin, will ich, dass mein Bereich besser ist als der des anderen Autos im Team. Ich will als erster fertig sein, ich will die anderen schlagen.” Sein Beispiel: „Wir fahren morgens in zwei Vans zur Strecke.

Die eine Crew wird immer versuchen, schneller abfahrbereit zu sein als die andere oder auf dem besseren Parkplatz zu stehen. So ticken wir Typen halt. Es geht immer um Wettkampf.” Vom Wettkampf alleine kann man aber nicht leben. Offen spricht Vale in BILD am SONNTAG auch über das Tabu-Thema Geld.

Natürlich verdient ein Mechaniker in der Formel 1 grundsätzlich etwas mehr als ein Mechaniker in der KFZ-Werkstatt um die Ecke. Aber der Zeitaufwand ist auch ein ganz anderer.” Um welche Summen geht es dabei genau? Vale: „Der Unterschied für einen Mechaniker ist zwischen großen und kleinen Teams gar nicht so groß.

Da zahlen fast alle dasselbe.” Je nach Grad des Mechanikers fängt das Gehalt bei etwa 3600 Euro pro Monat an. Ein Nummer-1-Mechaniker, der für ein komplettes Auto verantwortlich ist, kann etwa 4300 Euro verdienen – ohne Bonuszahlungen. Klingt nach viel Geld – aber der Preis ist hoch.

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Stichwort Familie und Fernbeziehung. Vale ist verheiratet, hat keine Kinder. Er sagt: „Ich lebe eigentlich drei Stunden entfernt von der Manor-Fabrik in Banbury. Jetzt habe ich in der Nähe der Fabrik ein Haus gemietet, um näher dran zu sein. Was dich fertig macht, ist nicht die effektive Arbeitszeit. Es ist die Zeit, die der Job insgesamt abverlangt.

Familienleben findet via Skype statt. Das ist traurig.” Wie lange will sich der erfahrene Mechaniker das stressige Formel-1-Leben noch antun? „Um in der Formel 1 zu arbeiten, musst du ein ganz spezieller Typ sein. Es funktioniert nicht, wenn du eigentlich lieber ganz woanders wärst.” Und noch ist Pete Vale am liebsten im Fahrerlager, in seiner Garage, am Auto.
Er hat die Formel 1 nicht erlebt, er lebt sie mit jedem Atemzug. Seit 26 Jahren. Pete Vale (51) ist Chefmechaniker bei Manor Racing, einem der kleinsten Teams im Fahrerlager. Seit 1990 arbeitete er unter anderem für Lotus, Williams und McLaren. Mit Mika Häkkinens Auto gewann Vale 1998 und 1999 die Weltmeisterschaft.

In BILD am SONNTAG spricht Pete Vale über seinen Job, Rituale, Geheimnisse und längst vergangene wilde Zeiten in der Königsklasse des Motorsports. Ein Mechaniker packt aus. Das Verrückteste gleich vorweg: Der gebürtige Australier Pete Vale hat keinen Abschluss als Ingenieur oder KFZ-Mechaniker. Den Job, der später zu seinem Leben wurde, verdankt er einem Zufall: „Ich machte 1986 Urlaub in Europa und mir ging das Geld aus.

Wir Burschen schraubten damals als Hobby alle an unseren Karren herum. Ich rief bei einer englischen Firma an, die Formel-3-Autos baute, und bat um einen Job.” Anfang einer Mechaniker-Karriere. Vale, Typ Malocher mit breitem Kreuz und kräftigem Händedruck, schafft es bis in die Formel 1.

Er erinnert sich: „Anfangs wollte ich einfach nur dabei sein, wenn die Autos vorbereitet wurden. Als ich bei Lotus begann, standen wir oft am Ende des Feldes. Aber für mich war es einfach toll.” In den Neunzigerjahren ist die Formel 1 noch viel wilder als heute. Pete Vale über die Arbeit der Mechaniker damals: „Früher haben wir in der Garage gepennt, morgens ein frisches T-Shirt angezogen und weitergearbeitet.” Das ist heute dank der vorgeschriebenen Ruhezeiten („Curfew”) anders: „Ohne die Sperrstunde sind wir in eine Rennwoche gegangen – und am Sonntag standen da Zombies am Auto und keine Mechaniker mehr.

Die Leute waren völlig fertig, haben gar nicht mehr geschlafen.” Auch, weil früher deutlich mehr und wilder gefeiert wurde in der Formel 1. Es gab Zeiten, da war es normal, total verkatert zur Arbeit in die Garage zu kommen. Vale: „Wer nüchtern war, war kein richtiger Mechaniker.

Das ist heute natürlich ganz anders.” Was für ihn dazukommt: „Auf die Fitness wird mehr geachtet. Früher ist doch niemand um die Strecke gelaufen. Heute machen das zehn oder mehr Leute pro Team. Früher gab’s nur einen Lauf nach Feierabend: Den an die Theke.” Der Formel-1-Kalender heute hat 21 Rennen. Damals waren 14 bis 16 üblich.

Auch ein Grund, wieso laut Pete Vale heute die Fitness der einzelnen Mechaniker im Vordergrund steht. „Bei 21 Rennen braucht man einfach ein ganz anderes Level an Fitness, allein durch die vielen Reisen und Flüge. Wenn man also Zeit hat zu schlafen, muss man es tun.

  • Einfach weil man nicht weiß, wann zum nächsten Mal Zeit dafür ist.” Denn einzig das Auto steht für den Mechaniker während der gesamten Rennwoche im Mittelpunkt.
  • Pete Vale hat dafür einen klaren Grundsatz: „Ein Mechaniker macht ein Auto nicht schneller.
  • Er kann es nur langsamer machen oder stoppen.
  • Dann hat er schlecht gearbeitet.” Schlecht arbeiten, das merkt man Vale an, wenn er über seinen Job spricht, ist für ihn inakzeptabel.

Er formuliert die Anforderungen an einen Mechaniker so präzise wie einfach: „Die Designer entwickeln ein Auto, der Motoren-Hersteller sorgt für einen starken Motor. Und wir schrauben die Kiste dann zusammen und machen ein starkes Paket daraus.” So weit die Theorie.

Trotzdem steckt das Manor-Team regelmäßig am Ende des Feldes. Trophäen und Siege feiern nur die anderen. Wie hält man das aus ohne Dauer-Frust? „Es geht immer um Duelle. Wenn ich für den vorderen Teil des Autos zuständig bin, will ich, dass mein Bereich besser ist als der des anderen Autos im Team. Ich will als erster fertig sein, ich will die anderen schlagen.” Sein Beispiel: „Wir fahren morgens in zwei Vans zur Strecke.

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Die eine Crew wird immer versuchen, schneller abfahrbereit zu sein als die andere oder auf dem besseren Parkplatz zu stehen. So ticken wir Typen halt. Es geht immer um Wettkampf.” Vom Wettkampf alleine kann man aber nicht leben. Offen spricht Vale in BILD am SONNTAG auch über das Tabu-Thema Geld.

Natürlich verdient ein Mechaniker in der Formel 1 grundsätzlich etwas mehr als ein Mechaniker in der KFZ-Werkstatt um die Ecke. Aber der Zeitaufwand ist auch ein ganz anderer.” Um welche Summen geht es dabei genau? Vale: „Der Unterschied für einen Mechaniker ist zwischen großen und kleinen Teams gar nicht so groß.

Da zahlen fast alle dasselbe.” Je nach Grad des Mechanikers fängt das Gehalt bei etwa 3600 Euro pro Monat an. Ein Nummer-1-Mechaniker, der für ein komplettes Auto verantwortlich ist, kann etwa 4300 Euro verdienen – ohne Bonuszahlungen. Klingt nach viel Geld – aber der Preis ist hoch.

  • Stichwort Familie und Fernbeziehung.
  • Vale ist verheiratet, hat keine Kinder.
  • Er sagt: „Ich lebe eigentlich drei Stunden entfernt von der Manor-Fabrik in Banbury.
  • Jetzt habe ich in der Nähe der Fabrik ein Haus gemietet, um näher dran zu sein.
  • Was dich fertig macht, ist nicht die effektive Arbeitszeit.
  • Es ist die Zeit, die der Job insgesamt abverlangt.

Familienleben findet via Skype statt. Das ist traurig.” Wie lange will sich der erfahrene Mechaniker das stressige Formel-1-Leben noch antun? „Um in der Formel 1 zu arbeiten, musst du ein ganz spezieller Typ sein. Es funktioniert nicht, wenn du eigentlich lieber ganz woanders wärst.” Und noch ist Pete Vale am liebsten im Fahrerlager, in seiner Garage, am Auto.

Wie viel verdient ein Mechaniker?

Kein Geld für Streckenposten – Die Ingenieure schneiden in Sachen Salär noch sehr gut ab. Zwischen 70.000 und 100.000 Euro bekommen sie pro Jahr. Top-Ingenieure können es sogar auf bis zu 450.000 Euro im Jahr bringen. Dahinter sieht es aber schon nicht mehr allzu rosig aus.

  1. Mechaniker, die mit ihrem jeweiligen Team ständig auf Reisen sind, monatelang von ihren Familien getrennt werden und tagtäglich schwere Arbeit verrichten, verdienen nur rund 45.000 Euro.
  2. Ein Betrag, von dem die Streckenposten derweil nur träumen können.
  3. Denn deren Job ist in den meisten Fällen nur ehrenamtlich.

An einigen Rennstrecken gibt es eine Aufwandsentschädigung von rund 90 Euro, aber nicht überall. Zudem müssen sie ihre Ausbildung selbst bezahlen. Nicht gerade ein lukratives Geschäft. Die Karriere von Formel-1-Superstar Lewis Hamilton

Wie viele Mechaniker gibt es in der Formel 1?

Anforderungen an Rennmechaniker –

  • Sie sollten auch Fremdsprachen beherrschen, denn die Teams in der Formel 1 sind meist international besetzt. Zumindest Englisch ist auf jeden Fall erforderlich.
  • Vergessen Sie Ideen wie Feierabend. Wenn Rennsaison ist, müssen Sie den Wagen in Ordnung bringen, nichts anderes zählt. Zeigen Sie, dass Sie dazu bereit sind, wenn Sie Formel-1-Mechaniker werden wollen.
  • Ein großer Teil der Arbeit wird Ihnen unter Umständen sinnlos erscheinen oder einfach nicht machbar. Training, das rein auf Schnelligkeit ausgelegt ist, peinliche Sauberkeit, Parken auf den Millimeter genau und vieles mehr müssen Sie einfach willig lernen. Was Ihnen als Spleen des Chefs erscheint, kann im Zweifel über den Ausgang des Rennens entscheiden. Hinterfragen Sie nicht, versuchen Sie die Erwartungen zu übertreffen.

Formel-1-Mechaniker zu werden ist Glück, man muss gerade einen brauchen, und Zufall, dass Sie zur Stelle sind. Sie können aber diesen Komponenten auf die Sprünge helfen, indem Sie sich schnell alle Qualifikationen aneignen und positiv auffallen. Halten Sie immer Augen und Ohren offen, wo was und wer gerade gebraucht wird. Wie hilfreich finden Sie diesen Artikel?

Wie viel verdient ein Teamchef in der Formel 1?

Teamchefs verdienen gut – Auch die Teamchefs können sich beim Blick auf ihr Konto nicht beklagen. Durchschnittlich sahnen diese zwischen zwei und drei Millionen im Jahr ab – bei einigen Rennställen kann der Betrag sogar noch deutlich höher ausfallen. (Die Fahrer der Formel 1) Aber was ist mit den anderen Mitarbeiter, ohne die der Formel-1-Zirkus nicht funktionieren würde? Was bekommen Ingenieure, Mechaniker oder Streckenposten für ihre harte Arbeit? Die Schweizer Zeitung Blick hat die Löhne der einzelnen Positionen veröffentlich und allzu glamourös sind diese mitunter nicht.

Was bringt ein Job in der Formel-1-Welt?

Teamchefs und Ingenieure top – Streckenposten flop – Nicht beklagen können sich Teamchefs der Rennställe. Im Schnitt sahnen sie zwischen 2 und 3 Millionen Euro im Jahr ab – je nach Rennstall kann dieser Betrag sogar noch um einiges höher ausfallen. Und auch die Ingenieure schneiden in der Lohnliste gut ab.

Der Schnitt liegt bei rund 80’000 bis 110’000 Franken – ein Top-Renningenieur kommt gar auf eine halbe Million Franken im Jahr. Und die Mechaniker? Trotz ihrer an Rennwochenenden langen Schichten und der schweren körperlichen Arbeit verdienen sie im Jahr nur geschätzte 50’000 Franken. Ein Betrag, von dem Streckenposten nur träumen können.

Denn: Die meisten machen den Job nur ehrenamtlich. Dabei springt bei einigen Strecken eine kleine Entschädigung von unter 100 Franken pro Tag raus. Zusätzlich müssen die Streckenposten ihre Ausbildung selber bezahlen. Nicht besonders lukrativ. Klar, ein Job in der Formel-1-Welt bringt viele Vorteile: Man ist am nähesten an den F1-Stars dran, ist Teil des Renn-Zirkus und sieht dabei noch viel von der Welt.

  1. Aber wenn man die Löhne der Piloten jedoch ansieht, ist für die restlichen – überaus wichtigen – Mitarbeiter noch Luft nach oben.
  2. Übrigens: Die mittlerweile abgeschafften Grid-Girls bekamen früher zwar viel Aufmerksamkeit, doch auch sie haben kaum was verdient.
  3. Meistens bekamen sie nur Unterkunft und Kleidung zur Verfügung gestellt – und wenn sie Glück hatten gabs zusätzlich eine kleine Aufwandsentschädigung.
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Wie viel verdient ein Mechaniker?

Kein Geld für Streckenposten – Die Ingenieure schneiden in Sachen Salär noch sehr gut ab. Zwischen 70.000 und 100.000 Euro bekommen sie pro Jahr. Top-Ingenieure können es sogar auf bis zu 450.000 Euro im Jahr bringen. Dahinter sieht es aber schon nicht mehr allzu rosig aus.

  1. Mechaniker, die mit ihrem jeweiligen Team ständig auf Reisen sind, monatelang von ihren Familien getrennt werden und tagtäglich schwere Arbeit verrichten, verdienen nur rund 45.000 Euro.
  2. Ein Betrag, von dem die Streckenposten derweil nur träumen können.
  3. Denn deren Job ist in den meisten Fällen nur ehrenamtlich.

An einigen Rennstrecken gibt es eine Aufwandsentschädigung von rund 90 Euro, aber nicht überall. Zudem müssen sie ihre Ausbildung selbst bezahlen. Nicht gerade ein lukratives Geschäft. Die Karriere von Formel-1-Superstar Lewis Hamilton

Was ist der Unterschied zwischen einem Mechaniker und einer Formel 1?

Der größte Unterschied ist vermutlich das Tempo, mit dem alles passiert. In einer normalen Garage hast du halt 4 Stunden Zeit für ein Service. Wir stehen viel mehr unter Zeitdruck, berechnen unsere Arbeit teilweise in Sekunden. Und ein Mechaniker in der Formel 1 ist viel mehr spezialisiert.

Was bringt ein Job in der Formel-1-Welt?

Teamchefs und Ingenieure top – Streckenposten flop – Nicht beklagen können sich Teamchefs der Rennställe. Im Schnitt sahnen sie zwischen 2 und 3 Millionen Euro im Jahr ab – je nach Rennstall kann dieser Betrag sogar noch um einiges höher ausfallen. Und auch die Ingenieure schneiden in der Lohnliste gut ab.

  • Der Schnitt liegt bei rund 80’000 bis 110’000 Franken – ein Top-Renningenieur kommt gar auf eine halbe Million Franken im Jahr.
  • Und die Mechaniker? Trotz ihrer an Rennwochenenden langen Schichten und der schweren körperlichen Arbeit verdienen sie im Jahr nur geschätzte 50’000 Franken.
  • Ein Betrag, von dem Streckenposten nur träumen können.

Denn: Die meisten machen den Job nur ehrenamtlich. Dabei springt bei einigen Strecken eine kleine Entschädigung von unter 100 Franken pro Tag raus. Zusätzlich müssen die Streckenposten ihre Ausbildung selber bezahlen. Nicht besonders lukrativ. Klar, ein Job in der Formel-1-Welt bringt viele Vorteile: Man ist am nähesten an den F1-Stars dran, ist Teil des Renn-Zirkus und sieht dabei noch viel von der Welt.

  • Aber wenn man die Löhne der Piloten jedoch ansieht, ist für die restlichen – überaus wichtigen – Mitarbeiter noch Luft nach oben.
  • Übrigens: Die mittlerweile abgeschafften Grid-Girls bekamen früher zwar viel Aufmerksamkeit, doch auch sie haben kaum was verdient.
  • Meistens bekamen sie nur Unterkunft und Kleidung zur Verfügung gestellt – und wenn sie Glück hatten gabs zusätzlich eine kleine Aufwandsentschädigung.

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